Linda Sue Park Der lange Weg zum Wasser

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Inhaltsangabe zu „Der lange Weg zum Wasser“ von Linda Sue Park

Nyas Aufgabe ist es, für ihre Familie Wasser bei der Wasserstelle zu holen. Sie läuft dafür acht Stunden. Jeden Tag.

Salva flieht aus seinem vom Krieg zerstörten Dorf. Er läuft quer durch Afrika, auf der Suche nach einem sicheren Ort, an dem er bleiben kann, und nach seiner verschollenen Familie.

Zwei fesselnde Stimmen erzählen von Not und Vertreibung – aber auch von Hoffnung und Zukunft in einer Welt, in der sich unerwartete Chancen für die auftun, die nicht aufhören, an das Gute zu glauben.

Der Roman basiert auf einer wahren Geschichte.

Die wahre Lebensgeschichte eines lost boys.

— Waschbaerin

Ein Buch über Verlust, Mut, Anstrengung, Krieg, Hoffnung, Glück und Zuversicht.

— Wanja

Die einfache und klare Sprache hat mich sehr berührt. Hier wird das Thema Flucht auf eine sehr eindrucksvolle Weise dargestellt.

— caruso

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  • Ungewöhnliche Biographie eines afrikanischen "Lost Boy"

    Der lange Weg zum Wasser

    Mary2

    15. October 2017 um 16:53

    Linda Sue Park hat hier für junge Leser die Fluchtgeschichte des jungen Salva Dut aus dem südlichen Sudan aufgeschrieben. Im Alter von 10 Jahren vor Kriegshandlungen in den afrikanischen Busch geflohen – ohne Familie und Freunde – wird seine Odyssee viele Jahre dauern, bis er in den USA eine neue Heimat findet. Der Bericht über monatelange Märsche, den Kampf um das tägliche Überleben und die Nahrungssuche gibt eindrucksvoll wieder, welche täglichen Anforderungen Salva zu bewältigen hat. Gleichzeitig lernt der Leser etwas über Salvas Kraftquellen und dass sein Überleben von vielen günstigen Umständen abhing. Eine zweite Geschichte hat die Autorin in einer anderen Zeitebene eingefügt: Das sudanesische Mädchen Nya ist täglich acht Stunden unterwegs, um für ihre Familie das notwendige Trinkwasser zu beschaffen. Diese elementare Notwendigkeit bestimmt den Alltag der ganzen Familie und verhindert einen Schulbesuch der Kinder. Am Ende des Buches kreuzen sich die Lebenswege von Nya und Salva. Salva hat seine Lebensaufgabe darin gefunden, sich für die Menschen in seinem Herkunftsland einzusetzen und ihnen eine Zukunft vor Ort zu ermöglichen. Es ist ein langer Weg, den Nya täglich zurückzulegen hat. Und ein überaus langer und weiter Weg liegt hinter Salva bis zu seinem zweiten Leben in den USA. Für beide gibt es aber auch beglückende Momente in ihrer Geschichte. Dieses Buch, das die Erinnerungen des Salva Dut aufnimmt, überzeugt durch eine Sprache, die sachlich und unsentimental eine fast unglaubliche Erfolgsgeschichte beschreibt. Jedem Leser – auch ohne politische Detailkenntnisse – wird vor Augen geführt, wie dramatisch Salvas Flucht verlaufen ist und jeder wird sich mit ihm über den guten Ausgang freuen. Gleichzeitig öffnet sich der Blick in Richtung Afrika und die Nöte dieses Kontinents. Ein schönes Buch, um den Blickwinkel der Leser ab ca. 12 Jahren zu weiten. Mit diesem Werk kann man Kindern und Jugendlichen auch die Literaturgattung „Biographie“ recht gut nahebringen. Für junge Leser sind zunächst die getrennten Erzählstränge und verschiedenen Zeitebenen schwierig zu durchschauen. Hier bedarf es wohl einer Besprechung oder Erläuterung. Ansonsten natürlich lesenswert und auch für ungeübte Leser geeignet, da die Kapitel überschaubar sind und die Textmenge insgesamt nicht allzu groß ist.

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  • Die lange Flucht eines sudanesischen Jungen.

    Der lange Weg zum Wasser

    Waschbaerin

    29. September 2017 um 20:43

    Dieses 123 Seiten starke Jugendbuch von Linda Sue Park, "DER LANGE WEG ZUM WASSER" ist die wahre Geschichte eines sudanesischen Jungen mit dem Namen Salva. Dieser Jugendroman spielt sich auf zwei Zeitebenen ab. Die Geschichte von Salva, der im Südsudan lebt, beginnt im Jahre 1985. Die zweite, wesentlich kürzer gefasste Story von Nya, einem Mädchen das täglich stundenlang gehen muss um Wasser für die Familie zu holen, beginnt im Jahre 2008. Salva hat das Glück und kann eine Schule besuchen. Doch eines Morgens knallt es in der Nähe mehrmals ganz furchtbar. Der Lehrer weiß sofort was das zu bedeuten hat und befiehlt seinen Schülern sofort das Gebäude zu verlassen, auf keinen Fall mehr in das Dorf zu gehen, da dieses von Soldaten überfallen worden sei. Sie sollten in den Wald flüchten und nicht mehr zurückschauen. Widerwillig folgen Salva sowie seine Mitschüler dieser Aufforderung. So werden sie zu "lost boys", wie man diese, vor den Soldaten flüchtenden Jungen später nennen wird. Ich glaube, die Autorin wählte die richtigen Worte, dass Kinder im Alter ab 10/12 Jahren die Angst und Panik dieser gejagten und verfolgten Jungen verstehen, ohne den Krieg jemals am eigenen Leib erfahren zu haben. Mit anderen Flüchtlingen aus seinem Stamm der Dinka, ist Silva nun auf der Flucht. Widerwillig hatten diese zugestimmt, den 11jährigen Salva mitzunehmen, um ihn eines morgens in einer Scheune alleine zurückzulassen. Sie hatten Angst, dass dieser kleine Junge nur jammern, sie aufhalten könnte und sie deshalb auf der Flucht nicht schnell genug vorwärts kommen könnten. Nun ist Salva auf sich alleine gestellt. Sein Überlebenswille hilft ihm die Angst und Einsamkeit durchzustehen, bis er auf einen anderen Flüchtlingsstrom trifft und mitwandern kann. Hoffnung und Durchhaltevermögen sind von nun an für ihn die beiden wichtigsten Tugenden. Die Flüchtlinge quält nicht nur der Hunger und Durst in dem ödesten Teil des Weges, der Wüste. Nein, überall lauern Gefahren durch wilde Tiere. Ein Junge, mit dem sich Salva anfreundete ist eines Morgens nicht mehr da. Wahrscheinlich fiel er einem hungrigen Löwen zum Opfer. Die Flucht geht in Richtung Nil. Seite 46: "Der längste Fluss der Welt, die Mutter allen Lebens im Sudan". Ohne Wasser gibt es kein Überleben. Die Flüchtlinge sind sich sicher, sobald sie diesen Fluss überquert haben, sind sie in Sicherheit. Ein Flüchtlingslager soll nicht mehr weit sein. In Äthiopien bleibt Salva 5 Jahre in einem Lager, bis auch dort Unruhen ausbrechen und Soldaten tausende von Menschen in Richtung des Flusses und in den Tod treiben. Salva überlebt und kommt später in ein anderes Lager, wird, als er schon 17 ist ausgesucht, in die USA einwandern zu dürfen. Endlich findet er Frieden. Obwohl er im sicheren Rochester lebt, denkt er noch immer an seine alte Heimat und die Not der Menschen zurück. In ihm reift ein Plan heran. Im Jahre 2009 laufen die beiden unterschiedlichen Erzählstränge zusammen. Nya und Salva begegnen sich, als ein neu gebauter Brunnen den Menschen im Südsudan von nun an Wasser spendet. Endlich kann auch Nya zur Schule gehen und muss nicht mehr jeden Tag viele Stunden lang Wasser nach Hause schleppen.Die Autorin wählte eine einfache Sprache, die auch Kinder ab dem 5/6. Schuljahr verstehen. Dabei schreibt sie nicht reißerisch, sondern bleibt vielfach sachlich. Die schlimmen Lebenserfahrungen von Salva, die Begegnungen mit Mord und Tod sind trotz all dem Schrecklichen, altersgerecht  beschrieben.  Was mir besonders gefällt, sie streut immer wieder kurze Informationen über den Sudan und seine einzelnen Stämme ein, ohne dieses Buch wie ein Sachbuch wirken zu lassen.   Dieser biographische Roman behandelt ein sehr ernstes und vor allem aktuelles Thema. Es ist nicht überall auf der Welt selbstverständlich, in Frieden leben zu können oder dass man den Wasserhahn aufdreht, und schon fließt klares und sauberes Wasser. Salvan Dut sammelte Spenden in den USA und organisierte den Bau von vielen Brunnen im Sudan, damit die Menschen endlich sauberes Trinkwasser bekommen. Er beschränkte sich nicht nur auf seinen Stamm, sondern auch baut auch für den verfeindeten Stamm. In dem Nachwort dankt Salva Dut allen, die ihm bei dem Projekt "Water for South Sudan, Inc." halfen.Dieses Jugendbuch kann ich - nicht nur Kindern und Jugendlichen - sehr empfehlen.

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  • Interessant aber leider oft zu emotionslos

    Der lange Weg zum Wasser

    connychaos

    25. December 2016 um 09:27

    Meine Tochter ist 11, ebenso wie die beiden Protagonisten des Buches. Das Flüchtlingsthema ist hier natürlich sehr präsent, meine Tochter bekommt es in den Medien und auch in der Nachbarschaft mit. Bekommt verschiedene Meinungen zu hören und ist oft verunsichert. Wir haben dieses Buch gemeinsam gelesen, sie sollte einmal die Sicht der Flüchtlinge erleben. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, es wird aus den Perspektiven des 11jährigen Sava im südlichen Sudan 1985 und der 11jährigen Nya 2008 im südlichen Sudan berichtet. Die Kapitel sind recht kurz, die Erlebnisse von Sava und Nya werden abwechselnd erzählt. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig, ich fand es sehr interessant, was die Kinder in ihrem Alltag erleben, wusste nicht, dass es im Südsudan schon so lange Krieg und Unruhen gibt. Meine Tochter fand es dagegen etwas langatmig zwischendurch, ihr war der Bericht zu nüchtern, emotionslos. Ich denke, meine Tochter ist für dieses Buch vielleicht noch etwas zu jung und sollte es in etwa 2 Jahren, mit fast 14 erneut lesen.

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  • Wasser für den Sudan

    Der lange Weg zum Wasser

    antjemue

    25. December 2016 um 08:23

    Als mir „Der lange Weg zum Wasser“ von Amazon Vine als Rezensionsexemplar angeboten wurde, sprach mich die Inhaltsangabe sofort an. Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten und ist brandaktuell, da es in viel zu vielen Ländern unserer Erde Kriege und Krisenherde gibt, die Menschen in die Flucht treibt.In zwei Zeitebenen erzählt die Autorin in einfacher aber angenehmer und jugendgerechter Sprache in der dritten Person aus den Perspektiven von zwei Kindern, die erst einmal eines gemeinsam haben. Beide leben im Südsudan und haben als 11-jährige die Aufgabe für die Familie das Trinkwasser zu holen. Für uns in Deutschland, wo in nahezu jeder Wohnung nur der Wasserhahn bedient werden muss, ist es kaum vorstellbar, dass diese Kinder mehrere Stunden am Tag laufen müssen, um für sich und ihre Familien dieses lebenswichtige, aber meistens verschmutzte Gut zu holen.Die Kapitel aus der Perspektive der 11-jährigen Nya, die im Jahre 2008 handeln sind wesentlich kürzer verfasst, als die über Salva, beginnend im Jahr 1985. Zu dieser Zeit ist es ein Privileg für Jungen eine Schule besuchen zu dürfen und dort wenigstens ein bisschen Lesen und Schreiben zu lernen. Die Schwestern des männlichen Hauptprotagonisten Salva lernen lediglich von der Mutter, wie man einen Haushalt führt. Doch Salva muss fliehen. Nicht vor schweren Lebensbedingungen, sondern vor dem Krieg. Da er sich, als dieser Krieg seine Heimatregion erreichte, gerade in der Schule befand, ist er vollkommen auf sich allein gestellt und weiß nicht, was aus seiner Familie geworden ist.Ich wünsche mir eine Welt ohne Kriege, in der, unabhängig von Hautfarbe oder Religion, in allererster Linie das Menschsein zählt. Eine Welt, in der sich alle Menschen mit Respekt und gegenseitiger Achtung begegnen. Leider sind wir davon aber noch sehr, sehr weit entfernt. In diesen schnell weggelesenen nur 130 Seiten steckt eine äußerst bewegende, aber letztendlich auch sehr hoffnungsfroh stimmende Geschichte. Das Engagement von Salva Dut für sein Heimatland finde ich großartig. Hier gibt es von mir eine 100%ige Leseempfehlung.

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  • Eine bewegende Geschichte

    Der lange Weg zum Wasser

    ejtnaj

    16. December 2016 um 15:36

    Salva muss vor dem Bürgerkrieg im Sudan fliehen. Dabei läuft er quer durch Afrika bei der Suche nach einem sicheren Ort. So kommt er erst nach Äthiopien und nach Kenia. In der ganzen Zeit weiß er nicht was aus seiner Familie geworden ist.Diese Flucht zieht sich über einen langen Zeitraum und auch als er erwachsen ist kann er lange nicht über deren Schicksal herausfinden.Nyas Aufgabe ist die von vielen Mädchen in Afrika, sie muss mehrere Stunden am Tag laufen um für ihre Familie Wasser zu holen und dies jeden Tag aufs Neue.Zwei Geschichten die das Leben und den Kampf von Not und Vertreibung erzählt, aber Gleichzeitig auch von der Hoffnung und dem glauben an das Gute.Die Autorin Linda Sue Park hat mit diesem Büchlein die Lebensgeschichte von Salva erzählt, der als Jugendlicher wirklich auf der Flucht vor dem Krieg von seiner Familie getrennt wurde und lange Jahre nicht wusste was aus ihnen geworden ist.Diese Lebensgeschichte ist sehr ergreifend erzählt und man ist wirklich erschüttert darüber zu lesen was damals im Sudan oder besser bis heute dort vorgefallen ist. Bewegend fand ich aber auch wie Salva als „Lost Boy“ wie sie genannt werden sich seinen Weg gesucht hat und etwas aus seinem Leben gemacht hat.Die Geschichte von Nya ist dagegen fiktiv und steht für die vielen Kinder die es in Afrika gibt die diese Aufgabe haben. Bei dieser Geschichte hat sich Frau Park an Berichte und Bilder gehalten um auch dies authentisch darzustellen.Das Buch hat zwar nur ca. 120 Seiten, dabei wird aber nichts nur kurz angeschnitten oder abgehandelt. Ich persönlich fand alles wirklich sehr gut erzählt und beschrieben und man konnte sich alles gut vorstellen.Alles in allem hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen gerade weil es kein einfaches Thema ist und man sich so klar wird wie gut es einem eigentlich geht hier in Deutschland.Für das Buch vergebe ich sehr gerne die volle Punktzahl.

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  • Ein ganz neues Thema und sehr Interessant

    Der lange Weg zum Wasser

    sini3197

    09. December 2016 um 17:19

    Inhalt "Nyas Aufgabe ist es, für ihre Familie Wasser bei der Wasserstelle zu holen. Sie läuft dafür acht Stunden. Jeden Tag. Salva flieht aus seinem vom Krieg zerstörten Dorf. Er läuft quer durch Afrika, auf der Suche nach einem sicheren Ort, an dem er bleiben kann, und nach seiner verschollenen Familie. Zwei fesselnde Stimmen erzählen von Not und Vertreibung – aber auch von Hoffnung und Zukunft in einer Welt, in der sich unerwartete Chancen für die auftun, die nicht aufhören, an das Gute zu glauben. Der Roman basiert auf einer wahren Geschichte."In diesem Buch werden zwei Geschichten parallel erzählt. Allerdings findet die eine Geschichte etwa 25 Jahre später statt. Ich finde es gut, dass die Geschichte am Anfang nur eine Gemeinsamkeit haben. Das wäre der Ort, wo die Geschichte spielt. Zum Ende hin kann man sich allerdings denken, womit die Geschichten verbunden werden. Da es eine Geschichte nach einer wahren Begebenheit ist, möchte die Geschichte nicht kritisieren und es gibt auch nichts daran zu kritisieren. Sie ist gut und sehr spannend. Außerdem ist es das erste Buch, was ich jemals gelesen habe, was im Sudan spielt.. Deswegen war es mal was sehr neues. Es ist daher auch sehr Interessant eine Geschichte von einem Teil der Welt zu lesen, wovon man eigentlich kaum etwas mitbekommt. DA es auch noch nach einer wahren Begebenheit ist, ist die Geschichte sehr bewegend.Allerdings hätte man an manchen Stellen tiefer oder genauer in die Geschichte gehen können. Das wäre mein einziger Kritikpunkt. Es ist ein sehr gutes Buch, mit einem ganz neuen Thema, was sehr erfrischend ist.

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  • Ein kleiner Einblick

    Der lange Weg zum Wasser

    Si-Ne

    06. December 2016 um 17:36

    Fazit:Ein Buch, welches auf einer wahren Geschichte beruht.Es ist kleiner Einblick in zwei Leben in verschiedenen Zeiten, der mir vieles vor Augen führt. Zum Beispiel, wie gut ich es habe.Bewertung:Zwei Geschichten, ein Buch.Einmal Nya 2008 und Salva 1985 im südlichen Sudan.Nya begleite ich bei ihrer täglichen Arbeit dem Wasser holen. Auch ihr normales Leben erlebe ich, was eben nicht vom großen Krieg gezeichnet ist, sondern eher von Krankheit und Krieg gegen andere Stämme.Im Jahr 1985 herrscht im Sudan Krieg und ich verfolge Salva wie er flieht.Es war alles normal bei Salva und auch alles gut und dann kamen Sie und er musste fliehen. Ich bekomme seine Angst um sich und seine Familie mit. Wie er flieht, was er denkt, was passiert in kleinen Stücken. Schlimme Sachen näher gebracht. Immer eine gewisse Angst dabei.

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  • Zwei Jugendliche in einer Welt voller Krieg - und Hoffnung.

    Der lange Weg zum Wasser

    Wanja

    03. November 2016 um 21:22

    Nya lebt im Süden des Sudans und ist dafür zuständig, Wasser für ihre Familie zu besorgen. Dafür geht sie zur Wasserstelle acht Stunden durch die Hitze - jeden Tag. Salva ist gerade in der Schule, als draußen Schüsse fallen. Der Lehrer schickt alle Schüler in den Busch, um sich dort vor den Rebellen zu verstecken. Er landet in einem Pulk von Flüchtenden, die ostwärts ziehen, wo sie in einem Flüchtlingslager Unterschlupf suchen wollen. Ohne eine Möglichkeit, nach seiner Familie zu suchen, muss er dem Strom folgen.Die Geschichte der beiden Jugendlichen und ihrem Leben in Afrika liest sich sehr eindringlich. Nyas Alltag ist sehr mühselig, da sie "nur" für Wasser so viele Anstrengungen auf sich nehmen muss jeden Tag und nun auch schon ihre kleine Schwester anlernen muss. Salva wiederum wird aus seinem Alltag gerissen durch den brutalen Bürgerkrieg. Er weiß nicht, ob seine Familie die Angriffe der Rebellen überlebt hat. Während der Flucht trifft er seinen Onkel und lernt neue Freunde kennen. Seine unendliche Hoffnung auf eine Zukunft lassen ihn den schweren Marsch und die Entbehrungen ertragen bis zum Schluss.Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil Salva trotz aller Not nie die Hoffnung aufgibt und dadurch seine Chance wahrnehmen kann, von der auch Nya profitieren wird.Die Geschichte basiert auf eine wahre Begebenheit.

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  • Wasser für den Sudan

    Der lange Weg zum Wasser

    Spatzi79

    04. March 2016 um 13:28

    Südsudan, 1985. Salva ist gerne in der Schule, doch an diesem Tag fallen Schüsse und der Lehrer scheucht sie alle in den Busch hinaus. Er warnt sie davor, in ihre Dörfer zurückzukehren, denn dort würden sie den Kämpfern nur in die Arme laufen. Salva irrt erst alleine herum, dann schließt er sich einer Gruppe flüchtender Menschen an. Sie laufen tagelang, wochenlang, erst Richtung Äthiopien, wo sie in einem riesigen Flüchtlingslager unterkommen. Als dieses Jahre später geschlossen wird, findet sich Salva erneut auf der Flucht wieder. Millionen von Menschen sterben im sudanesischen Bürgerkrieg, Millionen werden aus ihrem Zuhause vertrieben, tausende von Kindern verlieren ihre Familien und irren allein durch die unwirtlichen Landschaften. Südsudan, 2008. Nya läuft jeden Tag zur Wasserstelle, füllt ihren Kanister und läuft zurück in ihr Dorf, zu ihrer Familie. Nicht nur einmal, sondern den ganzen Tag, immer hin und her führt sie ihr Weg. Das schmale Buch umfasst nur knapp 130 Seiten und ist somit schnell gelesen. Dennoch ist es eine sehr eindringliche und berührende Geschichte. Abwechselnd wird in kurzen Kapiteln die Geschichte von Nya und Salva erzählt, wobei die Kapitel zu Nya meist sehr knapp sind, die zu Salva etwas ausführlicher. Man gewinnt den Eindruck, als wären die Menschen immer unterwegs, als würden sie immer irgendwohin laufen, entweder auf der Flucht vor Gewalt, Kämpfen und Armut oder auf der Suche nach Wasser. Beides ist erschütternd. Am Ende gibt das Buch aber auch Hoffnung, als in Nyas Dorf ein Brunnen gebaut wird, der die Menschen endlich mit sauberem Wasser versorgen wird und gleichzeitig Mädchen wie Nya die Chance geben wird, zur Schule zu gehen anstatt den ganzen Tag mit der Wasserbeschaffung beschäftigt zu sein. Salvas Geschichte beruht auf dem wahren Leben von Salva Dut, der den Bürgerkrieg im Sudan überlebt hat, die Chance bekam, nach Amerika zu gehen und seine dortige Ausbildung nun dazu nutzt, die Lebensbedingungen im Sudan zu verbessern. Mehr über seine Organisation findet man unter www.waterforsouthsudan.org

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