Linda Verhaelen Das Leben als Zumutung

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Inhaltsangabe zu „Das Leben als Zumutung“ von Linda Verhaelen

„Linda Verhaelen schreibt wie ein weiblicher Bukowski oder wie eine frivole Sylvia Plath.“ Böblinger Zeitung Jetzt kommt: Das Leben als Zumutung. „Mein Leben als Schlampe“ war Linda Verhaelens erster Roman - „komisch, drastisch, schnoddrig … süffig zu lesen“ (Badische Neueste Nachrichten). Jetzt erscheint ihr neues Buch. Das Schlampenleben geht weiter. Ende der 70ger Jahre, nach dem Ende ihrer großen Liebe, verschlägt es die chronisch unerziehbare Nelly Scott von München in den damals noch „großbürgerlichen Mief Düsseldorfs“. Erwachsen werden will sie noch lange nicht. Ehe, Familie oder Karriere sind ihr ein Graus. Was sie wirklich will, weiß sie nicht, aber eins weiß sie genau: Sie will „nicht noch einmal mit offenen Augen ins Unglück rennen. Die Vermeidung von Kummer war mein Hauptlebensziel. Nur keine großen Gefühle. Ich hatte meine Erfahrungen gemacht, und die reichten mir. Die Frage war nur: Was machte man stattdessen?“ Einen Großteil ihrer Zeit verbringt sie eher notgedrungen als ehrgeizig in einem spießigen Vereinsbüro, wo sie reichlich damit zu tun hat, sich in einem Gestrüpp aus Intrigen, Tratsch und Zickengehabe zu behaupten und sich weder von ihrem Chef, einem „Schönling mit Hans-Albers-Gedächtnis-Blick“ noch von seiner schikanösen, kleinkarierten Nachfolgerin mit „Augen, groß, schwarz und feucht wie Männerfüße“ die Butter vom Brot nehmen zu lassen „Immer dieselbe, die Schwierigkeiten macht und aussieht, als erwarte sie eigentlich etwas Besseres und wüsste nicht, was.“ Nach diversen abstrusen Sex-Abenteuern mit masochistischen Tennisfreaks, trinkfreudigen Arbeitslosen, depressiven Ex-Bankern usw. („Wusstest du eigentlich, dass Männchen aus der Sicht von Parasitologen einer Seuche gleichen, die das Weibchen befällt?“) öden sie die wechselnden Männerbekanntschaften allmählich an, und das straff gezogene Korsett des Bürolebens nimmt ihr die Luft zum Atmen. Doch bevor sie ihr Leben komplett vergeigt, verliebt sich der passionierte Reiter Ralf in die Widerspenstige und sagt sich couragiert: die oder keine! Jedoch – „ein begnadeter Lover und Geld auf der Bank – war es das, was ich wollte?“ Mit gewohnt starkem Humor und Ironie, salopp und schnörkellos erzählt die Autorin aus einem weiblichen Außenseiterleben zwischen Betten, Büros, gediegener Nachbarschaftspflege und ausführlichen Trinkgelagen, denn „wenn ich mich heute nicht besaufe - wann dann?“

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