Linda Winterberg

 4.5 Sterne bei 356 Bewertungen

Lebenslauf von Linda Winterberg

Hinter dem Pseudonym Linda Winterberg steckt die bekannte Autorin historischer Romane Nicole Steyer. Diese wurde 1978 in Bad Aibling geboren und verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Rosenheim. Bereits in ihrer Kindheit begann Nicole Steyer, erste eigene Geschichten zu verfassen. Nach Stationen in der Bürokommunikation und IT Branche in München zog es die Autorin nach Idstein, wo sie sich 2001 als Autorin selbstständig machte. 2012 gelang Nicole Steyer mit ihrem Histo-Roman "Die Hexe von Nassau" über Hexenverfolgungen im Mittelalter der schriftstellerische Durchbruch. Unter dem Pseudonym Linda Winterberg veröffentlicht sie Romane. Auf die Inspiration zu ihrem Romandebüt "Das Haus der verlorenen Kinder", das 2016 erschien, stieß sie bei einer Reise nach Norwegen.

Neue Bücher

Aufbruch in ein neues Leben

Erscheint am 12.07.2019 als Taschenbuch bei Aufbau TB. Es ist der 1. Band der Reihe "Die Hebammen-Saga".

Die Kinder des Nordlichts

Erscheint am 13.09.2019 als Taschenbuch bei Aufbau TB.

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Das Haus der verlorenen Kinder

Das Haus der verlorenen Kinder

 (111)
Erschienen am 18.04.2016
Solange die Hoffnung uns gehört

Solange die Hoffnung uns gehört

 (76)
Erschienen am 14.06.2017
Die verlorene Schwester

Die verlorene Schwester

 (69)
Erschienen am 09.11.2018
Unsere Tage am Ende des Sees

Unsere Tage am Ende des Sees

 (54)
Erschienen am 06.11.2017
Für immer Weihnachten

Für immer Weihnachten

 (41)
Erschienen am 15.09.2017
Solange die Hoffnung uns gehört: Roman

Solange die Hoffnung uns gehört: Roman

 (1)
Erschienen am 14.06.2017
Schicksalhafte Zeiten

Schicksalhafte Zeiten

 (0)
Erscheint am 17.08.2020
Die Kinder des Nordlichts

Die Kinder des Nordlichts

 (0)
Erscheint am 13.09.2019

Neue Rezensionen zu Linda Winterberg

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Rezension zu "Die verlorene Schwester" von Linda Winterberg

Über Behördenwillkür gegenüber Unmündigen
lielo99vor 14 Tagen

Anna Volkmann ist die Hauptperson in dem Buch #DieVerloreneSchwester. Sie lebt in Zürich in einer Bank, ist nicht verheiratet und ohne festen Freund. Ihre Mutter ist Witwe und wohnt in Konstanz. Sie ruft eines Tages an. Die Mutter hatte einen Unfall und bittet Anna um Hilfe. Das lässt Anna sich nicht zweimal sagen und fährt in ihr Elternhaus. Nach einem Telefonat mit ihrer Mutter sucht sie nach einer Versicherungspolice zu einer Unfallversicherung. Dabei macht sie eine für sie selber schlimme Entdeckung: Sie ist nicht das leibliche Kind ihrer Eltern, sondern sie wurde adoptiert. Verstört und fassungslos will sie darüber mit ihrer Mutter sprechen. Die kann und will ihr nicht viel dazu sagen. Anna muss für sich selbst Klarheit haben und macht sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter.


Das Buch #DieVerloreneSchwester berichtet die Geschichte in zwei unterschiedlichen Zeiten und mit verschiedenen Personen. Das ist zum Einen im Jahr 2008, wo Anna die Entdeckung macht und ihre leibliche Mutter sucht. Zum Anderen ist es die Zeit zwischen 1969 und 1974, wo vom Schicksal von Lena und Marie, zwei „Verdingkindern“ erzählt wird. Die beiden sind Schwestern und lebten bei ihrer Mutter. Nach dem Tod des Vaters litt diese an schweren Depressionen und die Nachbarschaft machte sich „Sorgen“, dass die beiden Mädchen verwahrlosen. Das Jugendamt wurde eingeschaltet und Lena und Marie kamen in ein Heim und später dann als Verdingkinder zu fremden Familien. Sie wurden getrennt und beide wussten nichts mehr voneinander.


Verdingkinder gab es in der Schweiz bis etwa 1980. Dieses dunkle Kapitel des Landes wird dort nicht gerne berührt und Betroffene kämpfen heute noch um Anerkennung ihres Leides. Guilette Geiger war eine von ihnen und setzt sich noch immer für die Belange der traumatisierten Menschen ein. Unbegreiflich aber wahr: Die Regierung der Schweiz sah es erst im Jahr 2013 als notwendig an, sich bei den Kindern zu entschuldigen.


Das Frauengefängnis Hindelbank spielt in #DieVerloreneSchwester ebenfalls eine Rolle. Hier kamen junge Frauen hin, die „schwer erziehbar“ waren oder einen „lasterhaften Lebenswandel“ führten. Das Urteil über sie wurde ohne Prozess gefällt und sie hatten niemals die Möglichkeit, sich zu verteidigen.


#DieVerloreneSchwester ist ein Buch, welches ich auch als Mahnung für Mitarbeiter von Behörden, wie etwa dem Jugendamt betrachte. Die Willkür dieser Mitarbeiter von öffentlichen Ämter ist teilweise noch immer haarsträubend. Das Buch hat einige Längen und die Liebesgeschichte von Anna passt meiner Meinung nach in dieser Ausführlichkeit nicht dazu. Da hätte die Autorin lieber ein wenig mehr über Guilette Geiger oder das Haus Hindelbank schreiben können. Das Ende war mir persönlich zu abrupt. Das Thema ist aber gut recherchiert und daher gebe ich auch eine Leseempfehlung.


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Rezension zu "Die verlorene Schwester" von Linda Winterberg

Verdingkinder in der Schweiz
Lenchivor einem Monat

Titel: Die verlorene Schwester
Autorin: Linda Winterberg
Seiten: 448 Seiten
Verlag: Aufbau

Zum Inhalt:
Bern, 1968: Nach dem Tod des Vaters werden die Schwestern Marie und Lena der kranken Mutter von der Fürsorge entrissen. Die Mädchen werden getrennt und an Pflegefamilien „verdingt“, bei denen sie schwer arbeiten müssen. Als eine der beiden schwanger wird, soll ihr das Baby weggenommen zu werden. Doch sie will die Hoffnung nicht aufgeben, mit ihrem Kind in Freiheit zu leben – und auch ihre Schwester wiederzufinden. Jahre später zeigt sich eine Spur, die nach Deutschland führt.

Meinung:
Im Buch erfährt Anna im Jahr 2008, dass sie adoptiert ist und macht sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. 1968 lernen wir die beiden Mädchen Marie und Lena kennen, die auf grausame Weise getrennt werden. Ich muss sagen, dass ich sofort im Inhalt des Buches drinnen war. Ich kannte zwar das Verdingen, was oft an vielen Bauernhöfen vorkamen, jedoch wusste ich nicht, dass auch Kinder "verdingt" wurden. Umso mehr zog mich dann das Buch in seinen Bann, weil ich unbedingt mehr über das Schicksal der Verding-Kinder erfahren wollte. Die Geschichte der drei Frauen wurde wirklich toll beschrieben und ich fühlte so sehr mit ...
Alle Charaktere sind wunderbar beschrieben und oft hatte ich Tränen in den Augen.

Fazit: Eine klare 5 Sterne Leseempfehlung von mir.
Danke an den Verlag und netgalley für das Rezensionsexemplar. Das hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Rezension zu "Die verlorene Schwester" von Linda Winterberg

Auf den Spuren der Vergangenheit
uli123vor 3 Monaten

Dieser Roman schlägt ein dunkles, den meisten wie mir bis dato sicherlich unbekanntes Kapitel schweizerischer Geschichte auf und führt uns in die Schweiz der 60er/70er Jahre des letzten Jahrhunderts. Dort wurden wie schon seit dem Jahr 1800 noch immer Waisen- und Scheidungskinder oder negativ aufgefallene Kinder ihren Eltern weggenommen und auf Bauernhöfen o.ä. verdingt, wo sie ohne Lohn und Taschengeld für Zwangsarbeit eingesetzt wurden und oft Erniedrigungen, Gewalt und Vergewaltigungen ausgesetzt waren. Zwei von ihnen sind die Schwestern Marie und Lena, von denen eine schwanger wird und ihr Baby hergeben muss. Sie geben die Hoffnung nicht auf, einander und auch das Baby irgendwann wiederzusehen. In der Gegenwart im Jahr 2008 sucht Maries Tochter nach ihrer Mutter.

Der Roman zeichnet sich durch fundierte historische Kenntnisvermittlung aus. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und lässt wahre Schicksale in die Geschichte einfließen. Die Darstellung der historischen Zusammenhänge erfolgt  eingebettet in eine berührende Schwester- bzw. Mutter-Kind-Geschichte. Dass die Geschichte abwechselnd in zwei Zeitsträngen spielt, hält die Spannung gut aufrecht, zumal auch erst am Ende eine Antwort auf die Frage gegeben wird, ob Marie und Lena einander und Maries Tochter ihre Mutter finden werden.

 

Ein Buch, das ich unbedingt empfehlen kann.

 

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Gespräche aus der Community

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Das Glück, das wir suchten

Nach fünfundzwanzig Jahren der Trennung steht Hanna plötzlich zum ersten Mal wieder ihrer Mutter gegenüber. Damals sah Hanna keinen anderen Ausweg, als von ihrem Zuhause fortzugehen – und ließ damit auch Alexander zurück, ihre erste große Liebe. Einen Sommer lang trafen sie sich Tag für Tag auf dem Steg am Ende des Sees. Ihre Flucht ermöglichte Hanna ein neues Leben, doch Alex hat sie nie vergessen. Und nun findet sie heraus, dass auch er nicht aufgehört hat, an sie zu denken ...
Das bewegende Schicksal zweier Frauen und eine große Liebesgeschichte – tieftraurig und sehr romantisch

Zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746633541.pdf

Über Linda Winterberg
Im Frage-Thread könnt ihr eure Fragen an die Autorin stellen!
Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus und begann schon im Kindesalter erste Geschichten zu schreiben, ganz besonders zu Weihnachten, was sie schon immer liebte. Bei atb liegen von ihr die Romane „Das Haus der verlorenen Kinder“ und „Solange die Hoffnung uns gehört“ vor. Bei Rütten & Loening ist gerade ihr Weihnachtsbuch „Für immer Weihnachten" erschienen. 

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Weihnachten heilt alle Herzen 
Frankfurt, 1951: Eva hat ihren Mann im Krieg verloren, ihre kleine Tochter Lotte wurde schwer verletzt. Nun hofft Eva auf einen Neuanfang mit Paul, aber auch ihn lassen die Erlebnisse des Krieges nicht los, und er verschweigt ihr den Grund für seine Weigerung, Weihnachten zu feiern. Dann begegnet Lotte einem Zwergesel, der ihr Leben vollends auf den Kopf stellt. Einen Tag vor Heiligabend steht Eva mit ihrem Kind auf der Straße, und es ist ausgerechnet der kleine Esel, der den beiden zu einem echten Weihnachtswunder verhilft. Doch wird es ihnen auch gelingen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen – und mit Paul eine Familie zu werden?

Hier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/fur-immer-weihnachten.html 

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Bis wir einander wiederfinden ...

Frankfurt, 1938: Als Sängerin darf die Jüdin Anni nicht mehr auftreten. Nur mit Mühe kann sie für sich und ihre kleine Tochter Ruth sorgen. Die Angst vor dem NS-Regime wird immer größer, aber all ihre Bemühungen, gemeinsam auszureisen, scheitern. Schließlich ringt sich Anni zu der wohl schwersten Entscheidung für eine Mutter durch: Um wenigstens ihre Tochter in Sicherheit zu wissen, schickt sie Ruth mit einem der Kindertransporte nach England. So bald wie möglich will Anni ihr folgen. Doch dann bricht der Krieg aus, und sie kann das Land nicht mehr verlassen …

Die berührende Geschichte einer jungen Mutter, die ihr Kind zu retten versucht, indem sie es auf eine Reise ins Ungewisse schickt.

Hier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746632896.pdf

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Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus und begann schon im Kindesalter erste Geschichten zu schreiben, ganz besonders zu Weihnachten, was sie schon immer liebte. Bei atb liegen von ihr die Romane „Das Haus der verlorenen Kinder“ und „Solange die Hoffnung uns gehört" vor. Im November diesen Jahres erscheint ebenfalls bei atb ihr Roman „Unsere Tage am Ende des Sees".

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Zusätzliche Informationen

Linda Winterberg wurde am 15. Januar 1978 in Bad Aiblingen (Deutschland) geboren.

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