Linda Winterberg

 4.5 Sterne bei 262 Bewertungen

Lebenslauf von Linda Winterberg

Hinter dem Pseudonym Linda Winterberg steckt die bekannte Autorin historischer Romane Nicole Steyer. Diese wurde 1978 in Bad Aibling geboren und verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Rosenheim. Bereits in ihrer Kindheit begann Nicole Steyer, erste eigene Geschichten zu verfassen. Nach Stationen in der Bürokommunikation und IT Branche in München zog es die Autorin nach Idstein, wo sie sich 2001 als Autorin selbstständig machte. 2012 gelang Nicole Steyer mit ihrem Histo-Roman "Die Hexe von Nassau" über Hexenverfolgungen im Mittelalter der schriftstellerische Durchbruch. Unter dem Pseudonym Linda Winterberg veröffentlicht sie Romane. Auf die Inspiration zu ihrem Romandebüt "Das Haus der verlorenen Kinder", das 2016 erschien, stieß sie bei einer Reise nach Norwegen.

Neue Bücher

Die verlorene Schwester
Erscheint am 09.11.2018 als Taschenbuch bei Aufbau TB.

Alle Bücher von Linda Winterberg

Linda WinterbergDas Haus der verlorenen Kinder
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Das Haus der verlorenen Kinder
Das Haus der verlorenen Kinder
 (102)
Erschienen am 18.04.2016
Linda WinterbergSolange die Hoffnung uns gehört
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Solange die Hoffnung uns gehört
Solange die Hoffnung uns gehört
 (68)
Erschienen am 14.06.2017
Linda WinterbergUnsere Tage am Ende des Sees
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Unsere Tage am Ende des Sees
Unsere Tage am Ende des Sees
 (49)
Erschienen am 06.11.2017
Linda WinterbergFür immer Weihnachten
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Für immer Weihnachten
Für immer Weihnachten
 (39)
Erschienen am 15.09.2017
Linda WinterbergDie verlorene Schwester
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Die verlorene Schwester
Die verlorene Schwester
 (0)
Erschienen am 09.11.2018
Linda WinterbergUnsere Tage am Ende des Sees
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Unsere Tage am Ende des Sees
Unsere Tage am Ende des Sees
 (2)
Erschienen am 02.11.2017
Linda WinterbergSolange die Hoffnung uns gehört
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Solange die Hoffnung uns gehört
Solange die Hoffnung uns gehört
 (1)
Erschienen am 14.06.2017
Linda WinterbergDas Haus der verlorenen Kinder
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Das Haus der verlorenen Kinder
Das Haus der verlorenen Kinder
 (1)
Erschienen am 27.07.2017

Neue Rezensionen zu Linda Winterberg

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TanteGhosts avatar

Rezension zu "Das Haus der verlorenen Kinder" von Linda Winterberg

Deutschenmädchen und ihr Schicksal
TanteGhostvor einem Monat

Der Lebensborn mal von einer anderen Seite. So kann es gewesen sein. Gänsehaut pur!

Inhalt:
Lisbet und Oda leben in Norwegen. Ihre Welt ist in Ordnung, bis der Krieg auch in ihr kleines Dorf kommt. Deutsche Soldaten wurden in den Privathäusern einquartiert. Oda und Lisbet sind jung und es liegt in der Natur der Sache, dass Liebschaften entstehen. Doch den so genannten "Deutschenmädchen" ergeht es nicht unbedingt gut.
Marie macht ein freiwilliges soziales Jahr im Haus Sonnenschein. Am liebsten umgibt sie sich mit Betty. Doch das Haus, in dem nun ein Altersheim untergebracht ist, hat eine zweifelhafte Geschichte. Marie stolpert fast unabsichtlich in eine Vergangenheit mit Krieg, Hoffnungen und Enttäuschungen und dem so genannten Lebensborn. - Eine zweifelhafte Vergangenheit, die mit ihrem Schicksal zu tun hat.

Der erste Satz:
„Lisbet stand auf dem Dachboden am Fenster und beobachtete die Schneeflocken bei ihrem Spiel mit dem Wind.“

Der letzte Satz:
„Und genauso wie Liv fürchteten auch sie sich vor der Schande, die ihre Liebe zu dem Falschen über ihre Familien und ihr Heimatdorf bringen würde.“


Fazit:
Die Sternebewertung spricht Bände. Und auch mein Eindruck am Ende dieses Buches, wird noch eine geraume Weile nachhallen. Auch wenn die Story frei erfunden ist, liest man das nicht einfach so weg.
Durch die zwei Handlungsstränge spielt die Autorin mit ihren Lesern. Eine ständige Spannung hat mich bald in den Wahnsinn getrieben.
Das Buch bekommt von mir eine klare und ausdrückliche Leseempfehlung. Denn hier sind Wahrheit und Fiktion so geschickt miteinander vermischt, dass das tatsächlich auch so passiert sein könnte.
Tut euch dieses Buch an!!!

(Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

Kommentare: 1
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schafswolkes avatar

Rezension zu "Unsere Tage am Ende des Sees" von Linda Winterberg

Ein eher nachdenklich machender Roman
schafswolkevor 3 Monaten

Hanna und ihre Mutter - eine schwierige Vergangenheit verbindet die beiden miteinander. Nach 25 Jahren kehrt Hanna wieder nach Hause zurück und plötzlich wird alles wieder lebendig.
Und dann ist da auch noch der See, an dem sich Hanna mit ihrer großen Liebe Alex immer getroffen hat. Was wohl aus ihm geworden ist?

Der Roman erzählt in Rückblenden die erste große Liebe von Hanna. Es ist eine schöne Sommerliebe, die dann aber immer wieder getrübt wird durch den Alltag von Hanna und ihrer Mutter. Denn Hannas Mutter trinkt, nicht so richtig, immer nur mal so ein wenig.
Alkohol - ein schwieriges Thema, ab wann ist jemand Alkoholiker oder trinkt nur mal so etwas? Wer guckt weg und ab wann braucht man Hilfe? Ich fand das Thema super umgesetzt und dabei auf eine gefühlvolle, behutsame Art und Weise erzählt.

Dieses Buch ist eher ein kleines Familiendrama, das ich sehr gerne empfehlen möchte.

Von mir gibt es 4 Sterne für dieses eher ruhige Buch.

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N

Rezension zu "Das Haus der verlorenen Kinder" von Linda Winterberg

Spannende Bearbeitung des Tabuthemas der "Deutschenkinder"
Nadezhdavor 3 Monaten

Als eingefleischte Norwegen-Begeisterte, die derzeit am liebsten historische Romane aus den Zwanzigern bis Vierzigern des vergangenen Jahrhunderts liest, war dieser Roman eine perfekte Lektüre für mich: Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, habe ich ihn in drei Tagen weginhaliert und konnte meine Gedanken auch jenseits des Lesesessels kaum von den Figuren und Orten der Handlung lösen.



Das Geschehen um die Lebensborn-Heime in Oslo und Wiesbaden, die sozial geächteten „tyskerjenter“, Deutschenmädchen, und ihre Kinder, denen auch in Norwegen erst viel zu spät eine offizielle Wiedergutmachung zuteil geworden ist, und die Einblicke in die Seelen von elternlosen, adoptierten, von Pflegefamilie zu Pflegefamilie verschobenen Jugendlichen ist mir ganz schön an die Nieren gegangen.


Das Bild der alten Betty, wie sie im Altenheim durch die Flure wandelt und dabei das Bild ihrer durch ebendiese Flure tapsenden kleinen Tochter heraufbeschwört, werde ich so schnell nicht vergessen.



Der Autorin ist es meiner Meinung nach sehr gut gelungen, die verschiedenen Zeitebenen miteinander zu verknüpfen. Dabei haben sich auch am Ende einige Kreise geschlossen, einige lose Enden sind offen geblieben. Mit den meisten kann ich leben (z.B. der Geschichte von Gertrud); andere haben unbefriedigende Lücken hinterlassen.



Zwei kleine Kritikpunkte habe ich:


Der Beginn der Liebesgeschichte zwischen Lisbet und Erich wird leider nur als Rückblende zusammengefasst, als sie schon die Flucht vor ihren Gefühlen zu ihm ergreift und auf das kleine vorgelagerte Inselchen zieht. Aber gerade dieser Teil der Geschichte, die Anbahnung des Verhältnisses zwischen der Norwegerin und dem deutschen Besatzer, hätte mich genauer interessiert. Ebenso bei Oda. Gab es im Dorf keine netten jungen Männer? Hatten die beiden Mädchen wirklich nur sich selbst? Das erscheint schwer vorstellbar.



Zum anderen werden im Buch die Deutschen immer wieder als die in Norwegen verhassten Feinde bezeichnet, ohne dass deutlich wird, worin ihre Gräuel in Norwegen eigentlich bestanden und warum es denn gar so schrecklich war, als „Deutschenflittchen“ zu gelten. Lediglich das Arkiv in Oslo mit seinen Folterungen findet Erwähnung. Dass den einquartierten Soldaten bei weitem nicht immer Socken gestrickt wurden, sondern dass die Gegenwart der Deutschen einen gravierenden Versorgungsmangel der NorwegerInnen zur Folge hatte, wird im Buch nur angerissen. Die Festung der Deutschen wird erwähnt, aber was diese militärische Dominanz bedeutet, wird nicht deutlich. Von Verrätern ist die Rede, aber was hieß Verrat in Norwegen? Widerstand zu leisten, Menschen die Flucht zu ermöglichen, beispielsweise – deswegen wurde das Dorf Telavåg in einer Racheaktion der SS dem Erdboden gleichgemacht, ein in Norwegen bis heute unvergessenes Kriegsverbrechen der Deutschen.


Wenn ich nicht selbst ein bisschen Hintergrundwissen zu dieser Epoche gehabt hätte und schon ein wenig über die Deutschenkinder und ihre Mütter gelesen hätte, wäre mir wahrscheinlich unklar geblieben, warum diese Frauen und ihre Kinder so geächtet waren und nach dem Krieg sogar interniert wurden, denn im Roman wirken die Deutschen und ihre Präsenz in Norwegen nicht besonders schlimm und bedrohlich.



Dennoch kann ich dem Roman eine Leseempfehlung aussprechen. Und noch eins halte ich ihm zugute: Er hat mir jetzt Mut gemacht, endlich die „Tora“-Trilogie von Herbjørg Wassmo anzugehen, die seit Jahren geduldig auf dem SuB des rechten Zeitpunkts harrt. Der erste Band heißt in der deutschen Übersetzung "Deutschenkind" und befasst sich mit dem Schicksal eines in Norwegen lebenden Kindes von einer Norwegerin und einem deutschen Soldaten:


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Gespräche aus der Community

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aufbauverlags avatar

Das Glück, das wir suchten

Nach fünfundzwanzig Jahren der Trennung steht Hanna plötzlich zum ersten Mal wieder ihrer Mutter gegenüber. Damals sah Hanna keinen anderen Ausweg, als von ihrem Zuhause fortzugehen – und ließ damit auch Alexander zurück, ihre erste große Liebe. Einen Sommer lang trafen sie sich Tag für Tag auf dem Steg am Ende des Sees. Ihre Flucht ermöglichte Hanna ein neues Leben, doch Alex hat sie nie vergessen. Und nun findet sie heraus, dass auch er nicht aufgehört hat, an sie zu denken ...
Das bewegende Schicksal zweier Frauen und eine große Liebesgeschichte – tieftraurig und sehr romantisch

Zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746633541.pdf

Über Linda Winterberg
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Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus und begann schon im Kindesalter erste Geschichten zu schreiben, ganz besonders zu Weihnachten, was sie schon immer liebte. Bei atb liegen von ihr die Romane „Das Haus der verlorenen Kinder“ und „Solange die Hoffnung uns gehört“ vor. Bei Rütten & Loening ist gerade ihr Weihnachtsbuch „Für immer Weihnachten" erschienen. 

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Weihnachten heilt alle Herzen 
Frankfurt, 1951: Eva hat ihren Mann im Krieg verloren, ihre kleine Tochter Lotte wurde schwer verletzt. Nun hofft Eva auf einen Neuanfang mit Paul, aber auch ihn lassen die Erlebnisse des Krieges nicht los, und er verschweigt ihr den Grund für seine Weigerung, Weihnachten zu feiern. Dann begegnet Lotte einem Zwergesel, der ihr Leben vollends auf den Kopf stellt. Einen Tag vor Heiligabend steht Eva mit ihrem Kind auf der Straße, und es ist ausgerechnet der kleine Esel, der den beiden zu einem echten Weihnachtswunder verhilft. Doch wird es ihnen auch gelingen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen – und mit Paul eine Familie zu werden?

Hier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/fur-immer-weihnachten.html 

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Bis wir einander wiederfinden ...

Frankfurt, 1938: Als Sängerin darf die Jüdin Anni nicht mehr auftreten. Nur mit Mühe kann sie für sich und ihre kleine Tochter Ruth sorgen. Die Angst vor dem NS-Regime wird immer größer, aber all ihre Bemühungen, gemeinsam auszureisen, scheitern. Schließlich ringt sich Anni zu der wohl schwersten Entscheidung für eine Mutter durch: Um wenigstens ihre Tochter in Sicherheit zu wissen, schickt sie Ruth mit einem der Kindertransporte nach England. So bald wie möglich will Anni ihr folgen. Doch dann bricht der Krieg aus, und sie kann das Land nicht mehr verlassen …

Die berührende Geschichte einer jungen Mutter, die ihr Kind zu retten versucht, indem sie es auf eine Reise ins Ungewisse schickt.

Hier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746632896.pdf

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Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus und begann schon im Kindesalter erste Geschichten zu schreiben, ganz besonders zu Weihnachten, was sie schon immer liebte. Bei atb liegen von ihr die Romane „Das Haus der verlorenen Kinder“ und „Solange die Hoffnung uns gehört" vor. Im November diesen Jahres erscheint ebenfalls bei atb ihr Roman „Unsere Tage am Ende des Sees".

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Linda Winterberg wurde am 15. Januar 1978 in Bad Aiblingen (Deutschland) geboren.

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