Linda Winterberg

 4,5 Sterne bei 711 Bewertungen

Lebenslauf von Linda Winterberg

Hinter dem Pseudonym Linda Winterberg steckt die bekannte Autorin historischer Romane Nicole Steyer. Diese wurde 1978 in Bad Aibling geboren und verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Rosenheim. Bereits in ihrer Kindheit begann Nicole Steyer, erste eigene Geschichten zu verfassen. Nach Stationen in der Bürokommunikation und IT Branche in München zog es die Autorin nach Idstein, wo sie sich 2001 als Autorin selbstständig machte. 2012 gelang Nicole Steyer mit ihrem Histo-Roman "Die Hexe von Nassau" über Hexenverfolgungen im Mittelalter der schriftstellerische Durchbruch. Unter dem Pseudonym Linda Winterberg veröffentlicht sie Romane. Auf die Inspiration zu ihrem Romandebüt "Das Haus der verlorenen Kinder", das 2016 erschien, stieß sie bei einer Reise nach Norwegen.

Alle Bücher von Linda Winterberg

Cover des Buches Aufbruch in ein neues Leben (ISBN: 9783746635460)

Aufbruch in ein neues Leben

 (126)
Erschienen am 12.07.2019
Cover des Buches Das Haus der verlorenen Kinder (ISBN: 9783746632209)

Das Haus der verlorenen Kinder

 (123)
Erschienen am 18.04.2016
Cover des Buches Solange die Hoffnung uns gehört (ISBN: 9783746632896)

Solange die Hoffnung uns gehört

 (84)
Erschienen am 14.06.2017
Cover des Buches Die verlorene Schwester (ISBN: 9783746634524)

Die verlorene Schwester

 (81)
Erschienen am 09.11.2018
Cover des Buches Jahre der Veränderung (ISBN: 9783746635682)

Jahre der Veränderung

 (61)
Erschienen am 21.01.2020
Cover des Buches Unsere Tage am Ende des Sees (ISBN: 9783746633541)

Unsere Tage am Ende des Sees

 (56)
Erschienen am 06.11.2017
Cover des Buches Für immer Weihnachten (ISBN: 9783352009051)

Für immer Weihnachten

 (51)
Erschienen am 15.09.2017
Cover des Buches Schicksalhafte Zeiten (ISBN: 9783746635965)

Schicksalhafte Zeiten

 (53)
Erschienen am 18.08.2020

Neue Rezensionen zu Linda Winterberg

Cover des Buches Die verlorene Schwester (ISBN: 9783746634524)Nelings avatar

Rezension zu "Die verlorene Schwester" von Linda Winterberg

Verdingkinder
Nelingvor 9 Tagen

Über die Autorin: "Linda Winterberg" eigentlich Nicole Steyer ist eine erfolgreiche Autorin, die mit ihrer Familie im Taunus lebt. Ich las von der Autorin bereits die 2 sehr berührenden Romane "Das Haus der verlorenen Kinder" und "Solange die Hoffnung uns gehört"

Mein Leseeindruck: Im Prolog feiert eine Frau ihren 52. Geburtstag. da musste ich kurz schmunzeln, denn ich begann dieses Buch ausgerechnet auch an meinem 52. Geburtstag.Doch das kleine Schmunzeln verging mir bald, denn sofort entführt einen das Buch in die grausamen Schicksale der "Verdingkinder. Das traurige Thema hatte ich schon durch "schwabenkinder" kennengelernt. Doch dieser Film handelt zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Erschütternd, aber doch zeitlich weit weg. Doch das Ähnliches in der Schweiz noch in meiner Kindheit geschah, fand ich unvorstellbar. Das ist plötzlich so nah, so unfassbar. Die 2 Protagonistinnen der Vergangenheit sind Lena und Marie, zwei innig verbundene Schwestern.die durch traurige Umstände in ein schreckliches Waisenhaus kommen. Marie, die Ältere ist die fügsamere der beiden, die ihr Schicksal traurig erträgt. Aber Lena lehnt sich auf, beißt, spuckt die grausame Oberin an, als eine Freundin von ihr elendiglich stirbt und dies keine der Nonnen zu kümmern scheint.  Dann werden die Schwestern auch noch  getrennt. Die eine scheint es besser zu haben, denn sie kommt zu Pflegeeltern in eine Gärtnerei. Aber die andere wird ein sogenanntes Verdingkind-ohne recht, ungeliebt, grausam misshandelt und missbraucht......Doch ich will nicht zu viel verraten, wer tiefgründige Romane, die unter die Haut gehen ger liest, möge sich selbst ein Urteil bilden. Ich jedenfalls konnte das Buch nicht zur Seite legen, vergaß Raum und Zeit. Nicht nur die Schwestern sind treffend charakterisiert. sondern auch der Alltag in einigen Waisenhäusernm, Grausamkeiten der Dorfbewohner u.s.w. Da ist die Düsterheit und Tristesse auf der einen seite, auf der anderen die idyllische Schweiz. Neu war auch für mich der Brauch des Lichterschwemmen, was in Ermensee gefeiert wird. 

Wer die Rezension bis hierhin gelesen hat, wird verstehen, dass ich das Buch mit 5Sternen+ bewerte und es vielen Lesern ans Herz legen will. 

Fazit: Ein tiefgründiges, bewegendes Buch über Verdingkinder, welches mich überzeugte. 5 Sterne +

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Cover des Buches Ein neuer Anfang (ISBN: 9783746637594)Rosebuds avatar

Rezension zu "Ein neuer Anfang" von Linda Winterberg

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Rosebudvor 16 Tagen

Der Abschluss der Hebammensaga

Die Zeit des Wirtschaftswunders und des Aufbaus ist gekommen, auch Luise, Edith und Margot sind wieder an der Frauenklinik am Mariendorfer Weg beschäftigt. Luise hat die Position der Oberhebamme übernommen, Edith ist mit ihrer Familie aus der Schweiz zurückgekehrt und auch Margot ist wieder dabei. Eine neue Generation von Hebammen soll ausgebildet werden. Es bildet sich wieder eine Freundschaftsclique von drei jungen Frauen, die den verantwortungsvollen und schönen Beruf der Hebamme ausüben wollen.  Jule, Ediths Tochter, die sich bewusst dafür und gegen ein Medizinstudium entscheidet, Marion eine ledige Mutter und Helga deren Eltern sie am liebsten in eine Haushaltungsschule schicken und bald verheiratet und damit versorgt sehen wollen.  Die Prüderie der 50er Jahre und die damit verbundenen Umstände, treiben viele junge Frauen in die Hände sogenannter Engelmacherinnen. Mit vereinten Kräften versuchen die Hebammen, gebärenden Frauen und auch den ledigen Müttern beizustehen.

35 Kapitel in angenehmer Länge, mit Ort und Datum überschrieben, ermöglichen es den Lesenden, sich flüssig und stets chronologisch korrekt durch das Buch zu lesen, viel zu schnell war ich wieder einmal bei den letzten Seiten angekommen. Schlagfertige Dialoge zum Teil in Dialekt machen den Roman lebendig. Ein bildhafter Erzählstil ermöglicht es das Setting und auch die Akteure stets vor Augen zu haben. Filme und Hits der 50er sind kursiv gedruckt und vermitteln ein authentisches Zeitkolorit.

Leider konnte der 4. Teil der Hebammensaga bei mir nicht so punkten wie die vorangegangenen Bände, Wiederholungen und immer die gleichen Verwicklungen werden erneut zum Thema. Ein Spannungsbogen kann sich nicht richtig aufbauen, denn sich anbahnende Schwierigkeiten, werden in den jeweiligen Kapitel sofort abgehandelt. Eine mir wichtige Frage (Erklärung ohne Spoilern unmöglich) wird am Ende nicht geklärt. Einzig der Schluss brachte noch etwas Dramatik und Emotionalität in die Geschichte. Aufgefallen ist mir beim Lesen eine Kleinigkeit, der Hinweis auf Mutter Teresa, war zu dieser Zeit noch kein Thema. Gut dargestellt fand ich jedoch die Beschreibung, der Stellung der Frau in der Wirtschaftswunderära, das machte die 50er Jahre zum Jahrzehnt der illegalen Abtreibungen. Verhütung, bzw. Aufklärung waren Tabuthemen. Zwischenmenschliche Kontakte wurden als Verkommenheit diffamiert. Ungewollt und unverheiratete Schwangere und Mütter galten als unmoralisch und unreif, von den Eltern verstoßen, fanden sie oft nur noch in Erziehungsheimen ein Unterkommen, sie wurden von der Gesellschaft ausgegrenzt. Diese Themen  werden in vorliegendem Roman allerdings sehr gut beschrieben, diese Information war mir bis dahin gar nicht richtig bewusst.

Ich kann diesen vierten Teil der Saga, insgesamt gesehen, gerne empfehlen. Als Einzelband eher ungeeignet, da im Buch immer wieder aufs Vorgeschehen eingegangen wird. Von mir 4 Sterne.

Kommentare: 2
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Cover des Buches Ein neuer Anfang (ISBN: 9783746637594)E

Rezension zu "Ein neuer Anfang" von Linda Winterberg

Wunderbarer "Bericht" über das Leben der Frauen in den 50ern
Eva_Beimervor einem Monat

LINDA WINTERBERG: EIN NEUER ANFANG

 

INHALT:

Berlin, 1957: Die Frauenklinik in Neukölln wurde nach dem Krieg wiederaufgebaut und ist in West-Berlin äußerst beliebt bei Schwangeren. Es gibt viel zu tun für die Hebammen Edith, Margot und Luise, die sich neuerdings auch um die Ausbildung der jungen Hebammen-Schülerinnen kümmern. Sie stoßen dabei immer wieder an ihre Grenzen und werden mit dem biederen Frauenbild der Zeit konfrontiert. Zusammen setzen sie sich für einen offeneren Umgang mit Sexualität ein und für die Chance jeder Frau, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.

 

MEINE MEINUNG:

Den ersten Band dieser Reihe habe ich sehr gemocht, der 2. und 3. dann nicht so, aber dieser 4. und letzte Band gefällt mir wieder außerordentlich gut, und ich bin froh, dass ich es noch mal versucht habe.

Die Autorin versteht es wunderbar, das Leben der Frauen 1957/1958 zu schildern, in allen Facetten, die damals möglich waren: glückliche und unglückliche Ehefrauen, ledige Mütter (ein Skandal zu der Zeit!), tödlich verlaufende Abtreibungen bei Engelmacherinnen, die noch immer bestehenden Nachkriegswirkungen und vieles mehr. So ist das Buch ein großes, vielfältiges Sittengemälde dieser Zeit, Trotz aller Bestrebungen der Frauen, einen Beruf und ein selbständiges Leben zu erlangen, ist es doch häufig das Ziel, neben der Liebe auch einen Ehemann zu finden, der sie versorgt. Es war halt damals so – und zeigt auf, was sich alles verändert hat und was heute noch immer zu tun bleibt.

Der Stil ist mir manchmal etwas zu theatralisch, das passt für mich nicht so recht zur Stimmung des Buches, stört aber auch nicht weiter, weil die positiven Aspekte überwiegen.

Es fehlte mir auch nicht, dass ich Band 2 und 3 nur angelesen hatte – ich war schnell wieder in der Geschichte als Fortsetzung vom ersten Band drin.

Alles in allem: es lohnt sich, dieses Buch zu lesen.                                  

Auch das Hörbuch, das ich parallel gehört habe, wenn ich nicht lesen konnte, verdient ein großes Lob: wunderbar vorgelesen von Eva Gosciejewicz.

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Gespräche aus der Community

Ich möchte Euch gerne zu einer Leserunde aus meinem Roman "Die Kinder des Nordlichts" einladen. Er ist eine kleine, weihnachtliche Fortsetzung meines Romans "Das Haus der verlorenen Kinder." Es gibt ein Wiedersehen mit Marie und anderen alten Bekannten. Und es duftet verführerisch nach Zimt und Juleglogg ...

Hallo Ihr Lieben,


Weihnachten naht mit großen Schritten. Es steht quasi schon fast vor der Tür. Jedenfalls, wenn man im Supermarkt ist, denn dort stapeln sich bereits Lebkuchen und Co. Und auch die Weihnachtsbüchern ziehen nun wieder in die Buchläden ein und entführen uns in winterlich, weihnachtliche Welten. 

Mein Weihnachtsroman ist eine kleine Fortsetzung des Romans "Das Haus der verlorenen Kinder". Es wäre von Vorteil, den Vorgänger zu kennen, der Roman kann aber auch so gelesen werden. 

Und darum geht es:

Das Fest der Familie

Marie musste ohne Familie aufwachsen, und erst nach langer Suche findet sie die Gründe dafür tief in der deutschen Geschichte. Nun will sie ihrer norwegischen Freundin Elin helfen, mehr über ihre Wurzeln zu erfahren, was sich aber schwieriger als gedacht gestaltet. Dennoch wagen die beiden jungen Frauen mit einem kleinen Café im winterlichen Wiesbaden einen Neuanfang. Und beim Backen von Zimtschnecken und Lussekattern aus dem Rezeptbuch von Elins Großmutter zeichnet sich auf einmal ab, dass sie vielleicht doch eine Familie gefunden haben.




553 BeiträgeVerlosung beendet

Das Glück, das wir suchten

Nach fünfundzwanzig Jahren der Trennung steht Hanna plötzlich zum ersten Mal wieder ihrer Mutter gegenüber. Damals sah Hanna keinen anderen Ausweg, als von ihrem Zuhause fortzugehen – und ließ damit auch Alexander zurück, ihre erste große Liebe. Einen Sommer lang trafen sie sich Tag für Tag auf dem Steg am Ende des Sees. Ihre Flucht ermöglichte Hanna ein neues Leben, doch Alex hat sie nie vergessen. Und nun findet sie heraus, dass auch er nicht aufgehört hat, an sie zu denken ...
Das bewegende Schicksal zweier Frauen und eine große Liebesgeschichte – tieftraurig und sehr romantisch

Zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746633541.pdf

Über Linda Winterberg
Im Frage-Thread könnt ihr eure Fragen an die Autorin stellen!
Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus und begann schon im Kindesalter erste Geschichten zu schreiben, ganz besonders zu Weihnachten, was sie schon immer liebte. Bei atb liegen von ihr die Romane „Das Haus der verlorenen Kinder“ und „Solange die Hoffnung uns gehört“ vor. Bei Rütten & Loening ist gerade ihr Weihnachtsbuch „Für immer Weihnachten" erschienen. 

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Weihnachten heilt alle Herzen 
Frankfurt, 1951: Eva hat ihren Mann im Krieg verloren, ihre kleine Tochter Lotte wurde schwer verletzt. Nun hofft Eva auf einen Neuanfang mit Paul, aber auch ihn lassen die Erlebnisse des Krieges nicht los, und er verschweigt ihr den Grund für seine Weigerung, Weihnachten zu feiern. Dann begegnet Lotte einem Zwergesel, der ihr Leben vollends auf den Kopf stellt. Einen Tag vor Heiligabend steht Eva mit ihrem Kind auf der Straße, und es ist ausgerechnet der kleine Esel, der den beiden zu einem echten Weihnachtswunder verhilft. Doch wird es ihnen auch gelingen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen – und mit Paul eine Familie zu werden?

Hier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/fur-immer-weihnachten.html 

Leserunde mit Autorin
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Zusätzliche Informationen

Linda Winterberg wurde am 15. Januar 1978 in Bad Aiblingen (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

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von 352 Lesern aktuell gelesen

von 14 Lesern gefolgt

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