Unsere Tage am Ende des Sees

von Linda Winterberg 
4,3 Sterne bei49 Bewertungen
Unsere Tage am Ende des Sees
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ChattysBuecherblogs avatar

Ein sehr emotionaler Roman, der mich noch lange nach dem Lesen beschäftigte.

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Ein toller Roman über Mutter Tochter Beziehung und einer ersten großen Liebe

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Inhaltsangabe zu "Unsere Tage am Ende des Sees"

Das Glück, das wir suchten

Nach fünfundzwanzig Jahren der Trennung steht Hanna plötzlich zum ersten Mal wieder ihrer Mutter gegenüber. Damals sah Hanna keinen anderen Ausweg, als von ihrem Zuhause fortzugehen – und ließ damit auch Alexander zurück, ihre erste große Liebe. Einen Sommer lang trafen sie sich Tag für Tag auf dem Steg am Ende des Sees. Ihre Flucht ermöglichte Hanna ein neues Leben, doch Alex hat sie nie vergessen. Und nun findet sie heraus, dass auch er nicht aufgehört hat, an sie zu denken ...

Das bewegende Schicksal zweier Frauen und eine große Liebesgeschichte – tieftraurig und sehr romantisch

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746633541
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:06.11.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 02.11.2017 bei Audible Studios erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    schafswolkes avatar
    schafswolkevor 3 Monaten
    Ein eher nachdenklich machender Roman

    Hanna und ihre Mutter - eine schwierige Vergangenheit verbindet die beiden miteinander. Nach 25 Jahren kehrt Hanna wieder nach Hause zurück und plötzlich wird alles wieder lebendig.
    Und dann ist da auch noch der See, an dem sich Hanna mit ihrer großen Liebe Alex immer getroffen hat. Was wohl aus ihm geworden ist?

    Der Roman erzählt in Rückblenden die erste große Liebe von Hanna. Es ist eine schöne Sommerliebe, die dann aber immer wieder getrübt wird durch den Alltag von Hanna und ihrer Mutter. Denn Hannas Mutter trinkt, nicht so richtig, immer nur mal so ein wenig.
    Alkohol - ein schwieriges Thema, ab wann ist jemand Alkoholiker oder trinkt nur mal so etwas? Wer guckt weg und ab wann braucht man Hilfe? Ich fand das Thema super umgesetzt und dabei auf eine gefühlvolle, behutsame Art und Weise erzählt.

    Dieses Buch ist eher ein kleines Familiendrama, das ich sehr gerne empfehlen möchte.

    Von mir gibt es 4 Sterne für dieses eher ruhige Buch.

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 8 Monaten
    Unsere Tage am Ende des Sees

    Nach dem Tod ihres Mannes fällt Hanna in ein tiefes Loch, ein sehr tiefes. Nun möchte sie eigentlich wieder zur Arbeit gehen, kann es aber immer noch nicht, der Schmerz sitzt zu tief. Ihre Tochter geht für ein Austauschjahr in die USA, auch das hindert sie an der Aufnahme des normalen Alltags.

    Plötzlich erhält sie einen Anruf von ihrer Mutter, von der sie 25 Jahre nichts gehört hat. Für ihre Familie ist ihre Mutter schon vor langer Zeit gestorben und auch Hanna selbst wollte nichts mehr von ihr wissen. Damals mit 16 Jahren hat sie ihre Mutter verlassen, nachdem sie ihr lange Zeit bei ihrer Alkoholsucht beigestanden hat und doch nichts ausrichten konnte.

    Damals hat sie aber auch ihre erste große Liebe zurückgelassen, Alex. Beide hatten einen Lieblingsplatz am See, wo sie sich bis zu Hanna´s Abreise regelmäßig trafen. Seitdem hat Alex ihr Briefe hinterlassen und auch Hanna konnte ihn nicht vergessen.

    Eine wundervolle Liebesgeschichte mit berührenden Szenen. Gewohnt schöner Schreibstil der Autorin Linda Winterberg.

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    Blausterns avatar
    Blausternvor 8 Monaten
    Unsere Tage am Ende des Sees

    Bei einem schlimmen Verkehrsunfall verliert Hanna ihren Mann. Ihre Tochter ist 17 und will für ein Jahr in die USA gehen. Ihr Reihenhaus verkauft sie. Plötzlich steht sie ganz allein da und ist wie betäubt. Da meldet sich ihre Mutter aus Süddeutschland, mit der sie seit 25 Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Hanna fährt zu ihr, und damit wird die Vergangenheit auch wieder wach. Damals hatte sie diesen für sie nicht mehr zu ertragenden Ort verlassen aufgrund des ständigen Alkoholkonsums ihrer Mutter. Damals hatte sie auch ihre große Liebe dort hinter sich gelassen. Bis heute hat sie Alex nicht vergessen. Werden sie sich wiedersehen?
    Die Geschichte wird aus zwei wechselnden Perspektiven erzählt. Eine spielt in der heutigen Zeit, die andere in Hannas Vergangenheit, wie sie mit dem Alkoholproblem ihrer Mutter als junges Mädchen zu kämpfen hatte. Wie sie sich um ihre Mutter Sorgen machte, sich vorwarf, nicht genug für sie da zu sein, obwohl sie doch gerade ihre erste große Liebe erlebte. Alex war für sie da, ihre Zeit war wunderschön und doch ging sie später zu ihrem Vater nach Hamburg. Diese Familiengeschichte macht sehr nachdenklich, erlebt man doch hier, was für Auswirkungen Alkoholabhängigkeit auf eine ganze Familie und hilflosen Jugendlichen haben kann. Es wird sehr feinfühlig beschrieben und liest sich leicht.

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    Eliza08s avatar
    Eliza08vor 9 Monaten
    Mut zur Vergangenheit

    Diesmal hat Linda Winterberg keinen historischen, sondern vielmehr einen zeitgeschichtlichen Roman geschrieben, der mich tief bewegt hat, sodass ich in der Bahn, das eine oder andere Mal mit den Tränen kämpfen musste und das Buch zur Seite legte, weil ich nicht in aller Öffentlichkeit in Tränen ausbrechen wollte. Ein Roman, der unter die Haut geht und einen bestimmt nicht unberührt lässt.

    Das Cover passt sehr gut zu den anderen Büchern von Linda Winterberg, der Wiedererkennungseffekt ist hier besonders hoch. Der Verlag sollte diese Gestaltung unbedingt beibehalten. Der Klappentext ist gutgeschrieben, er geht nicht auf die Gründe ein, die Hanna dazu veranlasste, die Heimat zu verlassen. Hannas Geschichte ist eine ganz besondere Geschichte, die Geschichte einer jungen Frau, die bereits als Teenager mehr als schwere Zeiten hinter sich hat, und beinahe alles verliert und neu anfangen muss. Doch es kommt der Tag, da holt sie die Vergangenheit ein und sie muss sich ihr stellen, um den Weg in die Zukunft beschreiten zu können.

    Es geht um die Familie und ihre Probleme, um Vergebung und die Verarbeitung des Geschehenen, um einen Neuanfang zu wagen. Die Autorin erzählt diese Geschichte abwechselnd auf zwei Zeitebenen. Einmal die 90er Jahre, dort wo Hanna und Alex sich kennen lernten und das Schicksal zum ersten Mal schmerzhaft zuschlug. Die zweite Erzählebene (2016) erzählt von Hannas Heimkehr in die Nähe von München und der Konfrontation mit ihrer Vergangenheit und die Wiederbegegnung mit ihrer Mutter.

    Hanna hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Ihre Gedankenwelt war für mich stets nachvollziehbar und ich habe sie bewundert und konnte mich das eine oder andere Mal in ihr wiederfinden. Ihre Mutter, Gabi, hingegen war mir leider immer etwas fremd und ich konnte keinen direkten Bezug zu ihr aufbauen. Ab der Mitte des Buches hatte ich nur noch Mitleid mit ihr und konnte ihr handeln und vor allen Dingen ihre leeren Versprechungen überhaupt nicht mehr nachvollziehen.

    Gut gefallen hat mir auch die Geschichte mit Alex, seine Briefe waren wunderbar. Was für ein Gefühl muss es sein, einen solchen Stapel Briefe zu finden. Gerade in unserer schnelllebigen digitalen Zeit, sind solche Liebesbriefe Schätze, die zutiefst bewegen. Ich denke nach diesem Roman, werden sich viele Frauen wünschen, dass ihr Mann ihnen auch mal so einen Brief schreibt, wie Alex ihn an Hanna geschrieben hat.

    Ein klein wenig habe ich leider auch etwas zu kritisieren. In diesem Roman ist mir sehr aufgefallen, dass die Autorin und die Lektorin bei der Überarbeitung leider nicht so genau aufgepasst haben und die Autorin immer wieder dieselbe Wortwahl bei der Beschreibung wiederholender Handlungen verwendet.

    Ich kann diesen traurigen und sehr bewegenden, aber gleichzeitig auch absolut romantischen Roman nur jedem empfehlen, der gerne Bücher liest und sich von einer Geschichte gefangen nehmen möchte.

    Ein Buch sicherlich in erster Linie für Frauen geschrieben, dennoch ein Buch das auch Männer lesen sollten, um ganz beeindruckende Persönlichkeiten kennen zu lernen.

    Botschaft dieses Romans ist zweifelslos das Motto: „Die Liebe überwindet alles!“.

    Ich bedanke mich bei Linda Winterberg für diese absolut bewegende Geschichte und NetGalley Deutschland für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

     

     

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    hoonilis avatar
    hoonilivor 9 Monaten
    große Emotionen damals und heute

    Es ist 25 Jahre her, dass Hanna ihre Mutter gesehen hat. Erst jetzt, als ihre kleine Welt aus den Fugen geraten ist, entsteht der Kontakt wieder. Die beiden nähern sich wieder an und es könnte daraus eine später Mutter-Tochter-Freundschaft entstehen, wäre da nicht das Schicksal...
    Das Buch wechselt immer wieder zwischen Hannas Jugend und dem Heute. Diese verschiedenen Perspektiven machen es sehr interessant, man möchte gar nicht aufhören zu lesen. Mir haben die gefühlvollen Briefe von Alex sehr gefallen, zudem wurde Hannas Jugend so authentisch beschrieben, dass ich stets das Gefühl hatte, dabei zu sein. Ganz oft hatte ich auch Tränen in den Augen, gerade im Heute. Das Buch hat mich wahnsinnig berührt und mitgerissen.
    Große Emotionen und eine starke Hanna haben mich sehr begeistert.

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    schlumelines avatar
    schlumelinevor 9 Monaten
    Unsere Tage am Ende des Sees

    Hanna hat ihren Mann bei einem tragischen Unfall verloren. Die fast erwachsene Tochter zieht es außer Landes und nun steht Hanna vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens. Das kleine Reihenhaus in Hamburg möchte sie verkaufen. Und dann erhält sie nach 25 Jahren einen Anruf ihrer Mutter, die nach wie vor in einem kleinen Ort in Süddeutschland lebt und mit der Hanna seit damals überhaupt keinen Kontakt mehr hatte. Hanna entschließt sich ihre Mutter zu besuchen und in die alte Heimat zurückzukehren. Doch dort trifft sie die Vergangenheit mit voller Wucht.

     

    „Unsere Tage am Ende des Sees“ erzählt die Geschichte von Hanna und deren Leben. Der Leser erfährt etwas über Hannas Leben in der Gegenwart aber eben auch über deren Leben in der Vergangenheit. Dabei spielt insbesondere die Beziehung zwischen Hanna und ihrer Mutter eine große Rolle. Hannas jugendliches Leben ist vom Alkoholismus der Mutter geprägt. Die größte Stütze des jungen Mädchens ist ihre erste Liebe Alex. Mit dem jungen Mann verbringt sie viel Zeit auf einem Steg am Ende des Sees. Eine schöne Zeit, die durch Hannas Fortgehen damals ein jähes Ende gefunden hat.

     

    Linda Winterberg schildert in ihrem Roman die Probleme in einer Familie mit einem alkoholkranken Angehörigen. Diese Problematik bindet sie aber sehr gelungen in eine schöne Familien- und Liebesgeschichte ein. Die Mischung ist hier einfach ideal. Die Zeitwechsel gelingen perfekt und der Leser kann ganz tief in Hannas Gefühle eintauchen.

     

    Hier wird deutlich wie schwer das Leben mit einem alkoholkranken Angehörigen ist und wie grausam es für einen jungen Menschen ist so etwas erleben zu müssen. Da muss das eigene Leben automatisch zurückstecken und das ist schwer.

     

    Das Ende des Buches ist offen gehalten und passt damit zur Gesamtgeschichte, die von traurigen und glücklichen Momenten geprägt ist. So darf der Leser sich selbst die Geschichte weiterdenken. Insgesamt ist „Unsere Tage am Ende des Sees“ ein Roman, der zu begeistern versteht und den man kaum beiseite legen möchte. Angenehme Unterhaltung!

     

    Copyright © 2018 by Iris Gasper

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    lenisveavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein toller Roman über Mutter Tochter Beziehung und einer ersten großen Liebe
    Unsere Tage am Ende des Sees

    #Werbung: Folgendes kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: Linda Winterberg Unsere Tage am Ende des Sees Broschur, 432 Seiten Aufbau Taschenbuch 978-3-7466-3354-1 12,99 € *) Inkl. 7% MwSt. Zum Buch: http://www.aufbau-verlag.de/unsere-tage-am-ende-des-sees.html Nach fünfundzwanzig Jahren der Trennung steht Hanna plötzlich zum ersten Mal wieder ihrer Mutter gegenüber. Damals sah Hanna keinen anderen Ausweg, als von ihrem Zuhause fortzugehen – und ließ damit auch Alexander zurück, ihre erste große Liebe. Einen Sommer lang trafen sie sich Tag für Tag auf dem Steg am Ende des Sees. Ihre Flucht ermöglichte Hanna ein neues Leben, doch Alex hat sie nie vergessen. Und nun findet sie heraus, dass auch er nicht aufgehört hat, an sie zu denken ... Das bewegende Schicksal zweier Frauen und eine große Liebesgeschichte – tieftraurig und sehr romantisch Zur Autorin: Linda Winterberg Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus und begann schon im Kindesalter erste Geschichten zu schreiben, ganz besonders zu Weihnachten, was sie schon immer liebte. Bei atb liegen von ihr die Romane „Das Haus der verlorenen Kinder“ und „Solange die Hoffnung uns gehört“ vor. Meine Meinung: Ich bin beim Stöbern durch das Cover und den interessanten Klappentext auf das Buch aufmerksam geworden. Da ich von der Autorin schon viel gehört, aber noch nichts gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Freundlicherweise wurde mir dies vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Der Einstieg ist mir sehr gut gelungen. Ich habe direkt in die Geschichte hineingefunden. Es wechselt nach einiger Zeit immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit, die in 1990 stattfand. Diese Abschnitte fand ich sehr interessant. Ich konnte mich auch gleich mit der Hauptprotagonistin Hanna identifzieren. Man lernt sie zunächst in der Gegenwart kennen, in der ihr Mann Maurice vor einiger Zeit gestorben ist und ihre Tochter sich für ein Auslandsjahr verabschiedet. In dieser schweren Zeit meldet sich auf einmal ihre Mutter bei ihr, von der sie seit 25 Jahren nichts mehr gehört hatte. Sie musste damals ihre Mutter und auch ihre erste große Liebe Alex verlassen, da sie in ihrem Zuhause nicht bleiben konnte. Dann wiederum gibt es die Vergangenheit, die sehr eindrücklich und emotional erzählt wurde. Ich habe mit Hanna mitgelitten, konnte sie sehr gut verstehen. Auch war es toll, dabei zu sein, wie Hanna und ihre Mutter sich sehr vorsichtig wieder annähern. Auch die Nachbarin der Mutter, die in der Gegenwart eine größere Rolle spielt, war ein toller Charakter. Das Ende war sehr emotional, hat mir aber sehr gut gefallen. Der einzigste Kritikpunkt war für mich der Schreibstil, der mir kein so ganz flüssiges Lesen beschert hat. Mein Fazit: Ich kann hier eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Mich konnte das Buch absolut begeistern und überzeugen. Es hatte viel Tiefgang zu bieten und es wurde eine Mutter-Tochter-Beziehung mit einer ersten Liebesgeschichte verknüpft, was mir sehr gut gefallen hat. Von mir bekommt das Buch daher 5 Sterne.

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    janakas avatar
    janakavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein emotionales Buch, dass mich sehr nachdenklich gemacht hat
    Ein emotionales Buch, dass mich sehr nachdenklich gemacht hat

    *Inhalt*
    Nach 25 Jahren kehrt Hanna in ihr Elternhaus zurück. Ihre Jugend wurde sehr von der Alkoholkrankheit ihrer Mutter bestimmt. In dem letzten Sommer waren die Treffen mit Alex am See ihre Highlights. Doch ein Ereignis zwingt sie dazu ihre Heimat und somit auch Alex zu verlassen.
    Das bewegende Schicksal zweier Frauen und eine große Liebesgeschichte – tieftraurig und sehr romantisch

    *Meine Meinung*

    "Unsere Tage am Ende des Sees" von Linda Winterberg ist ein wunderbarer und sehr emotionaler Roman. Mit sehr einfühlsamen Worten beschreibt die Autorin eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung. In der Gegenwart treffen die beiden nach 25 Jahren wieder aufeinander und haben viel aufzuarbeiten. Zwischendurch wird immer wieder aus dem Sommer 1990 berichtet und auch dazu, warum es zu einer Trennung kommt. Der Schreibstil ist trotz der schweren Thematik flüssig und lebendig, so bin ich schnell in der Geschichte gekommen.

    Die Charaktere entwickeln sich, zuerst kann man gar nicht verstehen, warum sich Mutter und Tochter 25 Jahre nicht gesehen und gesprochen haben. Durch die Rückblicke in die Vergangenheit wird dem Leser so nach und nach klar, warum. Hanna gerät in ihrer Jugend an ihr Grenzen, sie kann ihrer Mutter nicht mehr helfen ohne selbst dran zu zerbrechen. Dieses "Dilemma" hat die Autorin mit sehr viel Gefühl und Empathie beschrieben, mir kamen beim Lesen oft die Tränen.
    Die Annäherung der beiden Frauen in der Gegenwart ist vorsichtig und sehr zerbrechlich, also ziemlich authentisch beschrieben worden. Die Aufarbeitung der schwierigen Mutter-Beziehung hat mich emotional sehr berührt und auch sehr nachdenklich gemacht.

    Gut gefallen hat mir auch die Liebesgeschichte… all die Briefe, die Alex geschrieben hat, hätte ich auch gerne.

    *Fazit*

    Dieses schwere Thema ist mit diesem Buch gut umgesetzt worden. Wer keine Scheu vor dieser Problematik hat und emotionale Romane mag, muss dieses Buch unbedingt lesen. Von mir gibt es verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Es wird auch nicht mein letztes Buch der Autorin sein.

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    Judikovor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte zwischen Mutter und Tochter und der ersten große Liebe
    Eine schöne Geschichte zwischen Mutter und Tochter und der ersten große Liebe

    Hamburg 2016

    Nachdem Hanna ihren Ehemann durch einen schrecklichen Verkehrsunfall verloren hat, verfällt sie in eine Lethargie. Es fällt ihr schwer ihrem Job nachzugehen. Das gemeinsame Reihenhaus muss verkauft werden und ihre 17jährige Tochter wird flügge, denn die möchte für ein Jahr nach Amerika gehen.

    Als sie ihre Tochter zum Flughafen gebracht hat, sitzt sie zu Hause und weiß nichts mit sich anzufangen, als plötzlich das Telefon klingelt. Ihre Mutter!

    Das letzte Mal, als sie von ihr gehört hat, war vor 25 Jahren. Dieser Anruf lässt sie in Erinnerungen schwelgen. Auf dem Dachboden findet sie ihre Kiste, wo alte Fotos drin sind. Als sie die anschauen möchte, fällt ihr ein Brief in die Hände. Alex – ihre erste große Liebe! Sie selbst hat ihn verfasst und doch nie abgeschickt.

    Griesing, bei München 1990

    Als Hanna fast 17 Jahre alt ist, erlebt sie ihren schönsten, aber auch schlimmsten Sommer.

    Was war damals geschehen, warum sie heute keinen Kontakt zur Mutter hat und warum hat sie Alex diesen Brief niemals gegeben?

    Wir haben hier eine Geschichte über zwei Zeitstränge. Den Schreibstil fand ich leicht und flüssig zu lesen.

    Die Charaktere durchleben alle ihr eigenes Schicksal und müssen lernen, damit umzugehen. Was dem einen besser gelingt und dem anderen schlechter.

    Was mir bei dieser Geschichte besonders gefiel, war, dass man mitfühlen konnte, auch bei Charakteren, denen man anfänglich noch die Schuld an dieser Misere gegeben hatte.

    Ich hatte lediglich in der Mitte kurz das Gefühl, dass es ein bisschen langatmig wird, was zum Ende hin aber wieder ausgeglichen wurde, denn der Schluss hätte nicht besser sein können.

    Obwohl ich gestehe, dass ich die eine Sache eher erhofft habe, kann ich jetzt sagen, war es so viel besser, da dem Leser auch seine eigene Kreativität gelassen wird.

    Eine schöne Geschichte, zwischen Mutter und Tochter und der ersten großen Liebe.

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    Monika58097s avatar
    Monika58097vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine nachdenklich stimmende Geschichte zu einem wichtigen Thema
    Eine nachdenklich stimmende Geschichte zu einem wichtigen Thema

    Ganze 25 Jahre ist es her, dass Hanna ihre Mutter zum letzten Mal gesehen hat. Als diese vom Ehemann verlassen wurde, stürzte eine Welt für sie zusammen. Trost suchte sie im Alkohol und wurde schließlich davon abhängig. Die 16-jährige Hanna versuchte alles, um ihrer Mutter zu helfen, doch irgendwann kam auch sie an ihre Grenzen. Sie, das junge Mädchen, das zum ersten Mal verliebt war und sich so oft wie möglich mit ihrem Freund am Ende des Sees getroffen hat - einen Sommer lang. Nach einem Unglücksfall zog Hanna mit Hilfe des Vaters nach Hamburg und hatte von Stund an keinen Kontakt mehr zur Mutter. 

    Nun sind 25 Jahre vergangen und Hanna steht wieder vor einem Neuanfang. Den Ehemann bei einem Autounfall verloren, die Tochter im Ausland. Da erhält sie einen Anruf von ihrer Mutter. Hanna fährt zu ihr und langsam nähern sich die beiden Frauen wieder an und schmieden sogar gemeinsame Pläne. Hanna fährt oft an den See. Dort entdeckt sie eine Handvoll Briefe. Briefe, die ihr der damalige Freund geschrieben hat, jedes Jahr einen, so, wie sie es sich damals versprochen hatten...

    "Unsere Tage am Ende des Sees" - eine Geschichte, die ein sehr wichtiges Thema aufgreift, die Alkoholabhängigkeit. Sehr authentisch schildert die Autorin den Gewissenskonflikt des jungen Mädchens. Einerseits ist da die erste Verliebtheit, andererseits immer wieder das schlechte Gewissen, wenn sie ihre Mutter nach einem Treffen mit Alex völlig betrunken im Haus vorfindet. Hanna macht sich dann immer wieder Vorwürfe, nicht im richtigen Moment für die Mutter da gewesen zu sein. 

    Hanna opfert ihre Liebe, um in einer anderen Stadt ein neues Leben beginnen zu gönnen, doch ihre erste große Liebe, die nur einen Sommer lang gelebt werden konnte, hat sie nie vergessen. 

    Ob man sich seiner Mutter nach 25 Jahren des Getrenntseins und ohne jeglichen Kontakt tatsächlich so schnell annähern kann, ob man tatsächlich gleich zusammenzieht, das wage ich zu bezweifeln, nimmt dem Drama aber auf alle Fälle die Schwere. Es ist eine bewegende Geschichte, die auch ganz klar zeigt, dass die Menschen um einen herum viel lieber mit dem Finger auf einen zeigen, als Hilfestellung zu geben. Die Autorin setzt sich sehr einfühlsam mit dem Thema auseinander. 

    "Unsere Tage am Ende des Sees" - eine nachdenklich stimmende Geschichte mit kleinen Längen und Unebenheiten und doch absolut lesenswert!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    aufbauverlags avatar

    Das Glück, das wir suchten

    Nach fünfundzwanzig Jahren der Trennung steht Hanna plötzlich zum ersten Mal wieder ihrer Mutter gegenüber. Damals sah Hanna keinen anderen Ausweg, als von ihrem Zuhause fortzugehen – und ließ damit auch Alexander zurück, ihre erste große Liebe. Einen Sommer lang trafen sie sich Tag für Tag auf dem Steg am Ende des Sees. Ihre Flucht ermöglichte Hanna ein neues Leben, doch Alex hat sie nie vergessen. Und nun findet sie heraus, dass auch er nicht aufgehört hat, an sie zu denken ...
    Das bewegende Schicksal zweier Frauen und eine große Liebesgeschichte – tieftraurig und sehr romantisch

    Zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746633541.pdf

    Über Linda Winterberg
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    Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus und begann schon im Kindesalter erste Geschichten zu schreiben, ganz besonders zu Weihnachten, was sie schon immer liebte. Bei atb liegen von ihr die Romane „Das Haus der verlorenen Kinder“ und „Solange die Hoffnung uns gehört“ vor. Bei Rütten & Loening ist gerade ihr Weihnachtsbuch „Für immer Weihnachten" erschienen. 

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