Lindsay Jayne Ashford

 4.4 Sterne bei 33 Bewertungen

Alle Bücher von Lindsay Jayne Ashford

Die Frau im Orient-Express

Die Frau im Orient-Express

 (16)
Erschienen am 14.03.2017
Das Flüstern des Mondfalters

Das Flüstern des Mondfalters

 (14)
Erschienen am 01.05.2018
Welche Farbe hat die Wahrheit

Welche Farbe hat die Wahrheit

 (3)
Erschienen am 13.10.2015

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Rezension zu "Die Frau im Orient-Express" von Lindsay Jayne Ashford

Ein biografischer Roman
Sternenstaubfeevor 5 Monaten

Agatha Christie, die gefeierte Autorin von Kriminalromanen, benötigt eine Auszeit. Die Scheidung von ihrem Mann macht ihr schwer zu schaffen. So steigt sie unter falschem Namen in den Orient-Express mit Ziel Bagdad. Auf der Reise lernt sie die Archäologin Katharina sowie die junge Nancy kennen. Die drei ganz unterschiedlichen Frauen freunden sich nach und nach miteinander an. Schließlich besuchen Nancy und Agatha Katharina in Mesopotamien bei deren Ausgrabungsarbeiten.

Mein Leseeindruck:

Neugierig geworden auf dieses Buch bin ich zunächst durch das Cover und den Titel, der mich sofort an Agatha Christies "Mord im Orient-Express" hat denken lassen. Da ich ein großer Fan der Kriminalromane von Agatha Christie bin, musste ich mir daher dieses Buch auf jeden Fall näher anschauen. Als ich gelesen habe, dass es tatsächlich ein biografischer Roman ist, musste ich das Buch natürlich kaufen und lesen!

Ich habe durch diesen Roman, der biografische und auch fiktive Begebenheiten miteinander vereint, vieles über Agatha Christie erfahren, das ich vorher nicht wusste. Es war daher für mich sehr spannend und interessant, diese Geschichte zu lesen, die auf keiner Seite langweilig wurde.

Im Nachwort wird erklärt, welche Begebenheiten tatsächlich biografisch sind und was fiktiv noch hinzugefügt wurde.

Für mich ist dieses Buch eine Bereicherung meiner Sammlung von Agatha Christie - Krimis. Ich habe es sehr gerne gelesen und kann es allen Fans der Autorin auf jeden Fall empfehlen, wobei ich aber denke, dass die Geschichte so interessant ist, dass auch alle anderen Leser, die Agatha Christie nicht unbedingt mögen, Freude an "Die Frau im Orient-Express" haben werden!

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K

Rezension zu "Das Flüstern des Mondfalters" von Lindsay Jayne Ashford

Hollywood – Ein Blick hinter die Fassade
Kellerkatzevor 6 Monaten

Kalkutta, Indien, 1931 – die 19jährige Estelle Thompson, Tochter eines Engländers und einer Halbinderin, wird von ihrer Mutter nach strengem, englischen Vorbild erzogen. Trotzdem gilt sie in der kolonialen Gesellschaftsordnung als Mischlingskind, lebt zwischen zwei völlig konträren Welten und gehört nirgends wirklich dazu. Um der Realität ein wenig zu entfliehen besucht Estelle leidenschaftlich gerne Kinovorstellungen, träumt davon, einmal selbst Schauspielerin zu werden.  

Bei einer Party lernt Estelle einen Amerikaner mit Verbindungen zu einem englischen Regisseur kennen, auf eine leidenschaftliche Liaison folgt eine Einladung nach London. Die junge Frau ergreift ihre Chance, doch die englische Filmwelt stellt sich schon bald als hart und unbarmherzig heraus.

Um bestehen zu können und weiter zu kommen sind nicht nur ein klingender Name, sondern auch eine gute, rein englische Herkunft nötig. Aus Estelle wird „Merle Oberon“ mit einer neuen, blütenweißen Identität, die sich mit viel Fleiß und Ausdauer langsam zu einem gefeierten Star empor arbeitet und schließlich auch den Sprung in den Filmzenit – nach Hollywood – schafft. Ein Leben in einer glitzernden Traumwelt, jedoch immer die Angst vor der Entdeckung ihrer wahren Herkunft im Nacken…

 

 

**** Meine Meinung: ****

Lindsay Ashford schildert die spannende Geschichte der aus Indien stammenden Schauspielerin Merle Oberon, die in den über fünf Jahrzehnten ihrer Karriere in mehr als fünfzig Filmen mitgewirkt hat.

Sehr einfühlsam und nachvollziehbar werden die gesellschaftlichen Probleme und unbegreiflich erscheinenden Hürden, vor denen die damaligen Mischlingskinder standen, beschrieben.

Aber auch die heile, schillernde Filmwelt der 30er Jahre war nicht so, wie es den Leuten vorgegaukelt wurde. Die Beschreibung der dahinter verborgenen Schicksale, der oft enttäuschende, sehr harte Weg nach oben, die vielen Intrigen, Täuschungen und Falschheit, eröffnet einen ganz neuen, äußerst interessanten Einblick auf das damalige – und heute vermutlich nicht viel bessere – wahre, ungeschönte Hollywood.

„Das Flüstern des Mondfalters“ ist ein historischer Roman, in dem die Autorin auf wunderbar fesselnde Weise reale und fiktive Elemente miteinander verwoben hat.

Der schöne, flüssige Schreibstil, die sehr gut herausgearbeiteten, realistisch wirkenden Charaktere in Kombination mit dieser einmaligen und faszinierenden Geschichte lassen den Leser wunderbar in die Welt der 30er Jahre abtauchen. Sie machen das Buch zu einem wirklichen Leseerlebnis – nicht nur, aber ganz besonders all jenen, die gut recherchierte, historische Romane fernab von banalem Kitsch suchen, möchte ich „Das Flüstern des Mondfalters“ wärmstens ans Herz legen.

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Rezension zu "Die Frau im Orient-Express" von Lindsay Jayne Ashford

Ein biografischer Roman
Sternenstaubfeevor 6 Monaten

Agatha Christie, die gefeierte Autorin von Kriminalromanen, benötigt eine Auszeit. Die Scheidung von ihrem Mann macht ihr schwer zu schaffen. So steigt sie unter falschem Namen in den Orient-Express mit Ziel Bagdad. Auf der Reise lernt sie die Archäologin Katharina sowie die junge Nancy kennen. Die drei ganz unterschiedlichen Frauen freunden sich nach und nach miteinander an. Schließlich besuchen Nancy und Agatha Katharina in Mesopotamien bei deren Ausgrabungsarbeiten.

Mein Leseeindruck:

Neugierig geworden auf dieses Buch bin ich zunächst durch das Cover und den Titel, der mich sofort an Agatha Christies "Mord im Orient-Express" hat denken lassen. Da ich ein großer Fan der Kriminalromane von Agatha Christie bin, musste ich mir daher dieses Buch auf jeden Fall näher anschauen. Als ich gelesen habe, dass es tatsächlich ein biografischer Roman ist, musste ich das Buch natürlich kaufen und lesen!

Ich habe durch diesen Roman, der biografische und auch fiktive Begebenheiten miteinander vereint, vieles über Agatha Christie erfahren, das ich vorher nicht wusste. Es war daher für mich sehr spannend und interessant, diese Geschichte zu lesen, die auf keiner Seite langweilig wurde.

Im Nachwort wird erklärt, welche Begebenheiten tatsächlich biografisch sind und was fiktiv noch hinzugefügt wurde.

Für mich ist dieses Buch eine Bereicherung meiner Sammlung von Agatha Christie - Krimis. Ich habe es sehr gerne gelesen und kann es allen Fans der Autorin auf jeden Fall empfehlen, wobei ich aber denke, dass die Geschichte so interessant ist, dass auch alle anderen Leser, die Agatha Christie nicht unbedingt mögen, Freude an "Die Frau im Orient-Express" haben werden!


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