Lindsay Jayne Ashford Die Frau im Orient-Express

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Inhaltsangabe zu „Die Frau im Orient-Express“ von Lindsay Jayne Ashford

Die gefeierte Krimiautorin Agatha Christie steigt heimlich und unter falschem Namen in den legendären Orient-Express, um nach Bagdad zu reisen. Sie steckt in einer Krise, will den Skandal um ihre Scheidung vergessen und möchte auf keinen Fall erkannt werden. Erst als sie im Zug die Archäologin Katharina und die junge Nancy kennenlernt, spürt sie, dass die Reise für sie zu einem Neuanfang werden könnte. Voller Abenteuerlust beschließt sie, Katharina bei ihrer Ausgrabung in Mesopotamien zu besuchen. Eine schicksalhafte Entscheidung, wie sich herausstellen wird … Ein biografischer Roman um eine der bekanntesten Figuren der englischen Literatur, der uns entführt in die Welt des Orients mit all seinen exotischen Gebräuchen, faszinierenden Widersprüchen und der jahrtausendealten Kultur.

Ein unterhaltsamer Roman mit orientalischem Flair, der gekonnt biografische Elemente mit Fiktion verbindet

— Fleur91

Ein insgesamt ruhiger, biographischer Roman mit dem Flair des nahen Ostens der goldenen Zwanziger.

— Leseraupe

WOW, eine extrem spannende Mischung aus Krimi, Biografie und Fiktion. Das Buch hat mich umgehauen!

— hasirasi2

Eine Hommage an Agatha Christie. Wunderbar erzählt.

— SiriB

Ein wunderbar erzählter Roman - die bekannte Krimiautorin im Orient-Express auf dem Weg nach Bagdad - auf der Suche nach sich selbst.

— Buecherliesel

Ein schöner Roman über Liebe und Freundschaft sowie ein gelungener Einblick in Agatha Christies faszinierendes Leben

— ConnyKathsBooks

Reisende Krimiautorinnen und ihre Geschichte

— Tanzmaus

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  • Agatha Christie im Orient-Express

    Die Frau im Orient-Express

    Fleur91

    29. August 2017 um 22:17

    Drei Frauen, deren Wege sich kreuzen. Eine Ausgrabung in Bagdad. Jede Frau mit ihrer eigenen Geschichte und Vergangenheit und eine Reise, die das Leben aller drei Frauen verändert. In diesem Roman geht es um Agatha Christie und ihre Reise im Orient-Express. Das Buch verknüpft gekonnt reale Begebenheiten und biografische Elemente mit Fiktion. Heraus kam ein unterhaltsamer, gut zu lesender Roman mit orientalischem Flair. Der Schreibstil war einfach und gut zu lesen und somit hatte ich keine Probleme, in das Buch reinzukommen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und machen das Buch sehr lebendig. Noch dazu sind es reale Personen aus dem Leben von Agatha Christie. Die Schilderungen der Ausgrabung waren sehr interessant und machen Lust, selbst an sowas teilzunehmen. Noch dazu wurde der orientalische Flair sehr gut eingefangen. Hinterher erfährt man kurz und knapp noch einige Fakten zu Agatha Christies Leben und was genau fiktional ist. Ein toller Roman, nicht nur für Fans von Agahta Christie..

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  • Bitte zusteigen!

    Die Frau im Orient-Express

    Leseraupe

    10. August 2017 um 17:16

    Die unabhängige und zu ihrem Bedauern geschiedene Londoner Schriftstellerin, Agatha Christie, hält es nach dem Skandal um sie nicht mehr in England und sie beschließt unter falschem Namen für einige Monate nach Bagdad zu reisen.Im luxuriösen Orient-Express lernt Agatha Nancy und Katharine kennen, die ebenso wie Agatha ihre Geheimnisse zu haben scheinen... Ein einschneidendes Ereignis schweißt die für ihre Zeit sehr unabhängig denkenden Frauen zusammen und auch am Zielort bleiben sie zusammen und werden Freundinnen. Doch ihre Gemeinschaft rüttelt an ihren Geheimnissen, die schließlich nach und nach ans Tageslicht kommen. Wird ihre neu geschlossene Freundschaft Bestand haben? Oder werden sie an den schmerzhaften Erfahrungen der Vergangenheit und Gegenwart zerbrechen?Dieser über weite Strecken ruhige Roman lässt einen in die goldenen Zwanziger eintauchen und den warmen Wind des Orients auf der Haut spüren. Die multiperspektivische personale Erzählweise, die trotzdem größtenteils Agathas Sicht beschreibt, hat den Vorteil, viel über das Innenleben der Protagonistin zu erfahren. Der Nachteil ist besonders Anfangs in Nancys Sequenzen, dass der Leser schon sehr früh viel über sie erfährt und dabei die Spannung und die Neugier die Agatha spürt, nicht ganz nachempfinden kann.Trotz der vereinahmenden idyllischen und exotischen Beschreibung des Settings und des Lebens im Orient sind einige mitreißende Spannungsmomente zum mitfiebern  vorhanden und auch das Thema Liebe kommt nicht zu kurz.   In diesem atmosphärisch dichten, biographischen Historienroman werden gekonnt Fakten mit einer Prise Fantasie und Auslegungsfreiheit verwoben. Näheres zu Fakt, Fiktion und Spekulation wird nach dem Epilog erläutert.Der Roman, welcher von der britischen Autorin Lindsay Jayne Ashford recherchiert und geschrieben wurde, erschien im März 2017 bei AmazonCrossing unter der ISBN: 978-1477848289 erschienen und ist dort in der Taschenbuchversion für 9,99€ erhältlich, die Kindle Version kostet 4,99€. 

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  • Die bekannte Krimiautorin Agatha Christie im legendären Orient-Express

    Die Frau im Orient-Express

    Buecherliesel

    15. May 2017 um 12:33

    Der Inhalts des Buches ist schon hinreichend beschrieben. Ich habe das Buch gerade fertig gelesen und finde es äußerst lesens- und empfehlenswert. 1928 Agatha Christie, die berühmte Krimiautorin, begibt sich im Orient-Express auf eine Reise nach Bagdad. Sie hat die Scheidung und die Neu-Vermählung ihres Ehemanns noch nicht verdaut und ist auf der Suche nach sich selbst - im Orient-Express trifft sie zwei Frauen, die auch vor ihrer Vergangenheit fliehen.Wunderbar erzählt, herrliche Eindrücke - mir hat es sehr gut gefallen. 

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  • Drei Frauen auf Reisen

    Die Frau im Orient-Express

    Dreamworx

    08. April 2017 um 12:43

    1928. Die bekannte Schriftstellerin Agatha Christie entscheidet sich kurzfristig, eine Reise nach Bagdad mit dem Orient Express anzutreten, um am Hochzeitstermin ihres geschiedenen Mannes Archie mit seiner Geliebten außer Landes zu sein und die für sie persönlich größte Schmach in ihrem Leben hinter sich zu lassen. Für die Reise hat Agatha sich ein Inkognito gegeben und reist mit neuer Haarfarbe und Brille, um nicht erkannt zu werden. Gleich in den ersten Stunden im Zug lernt sie erst die Zeichnerin Katherine Woolley kennen, die auf dem Weg zu einer Ausgrabungsstätte in Ur ist, um dort die ausgegrabenen Fundstücke aufs Papier zu bringen. Mit ihr wird sich Agatha bis zur Ankunft die Kabine teilen. Auch eine andere Mitfahrerin erweckt ihre Aufmerksamkeit, denn als die junge Nancy Nelson mitten in der Nacht aus dem Zug springen will, rettet Agatha sie in letzter Minute und ab diesem Moment ist Nancy ein Teil des Frauentrios. Alle drei Frauen laufen insgeheim vor etwas davon und verkürzen sich die Reisezeit mit Besichtigungen, Ausflügen und Einkaufen. Erst nach und nach werden die Gründe für die Flucht der einzelnen Frauen ersichtlich.Lindsey Jayne Ashford hat mit ihrem Buch „Die Frau im Orient-Express“ einen unterhaltsamen historischen Roman vorgelegt, der einige autobiografische Züge enthält und als Hintergrund den luxuriösen Orient-Express sowie Ziele wie aus tausend und einer Nacht beinhaltet. Der Schreibstil ist flüssig und ohne Schnörkel. Der Leser wird schnell zum blinden Passagier auf einem legendären Zug und während die Reise durch viele verschiedene Länder und geheimnisvolle Städte geht, erfährt er von den Schicksalen, Sorgen und Gedanken der einzelnen Frauen, wobei das Hauptaugenmerk natürlich auf Agatha Christie liegt. Die Autorin hat über die bekannte Schriftstellerin und ihr Privatleben sehr gut recherchiert und dies innerhalb des Romans schön verpackt, so dass der Leser während der Lektüre immer mehr von ihr erfährt. Auch Katherine Woolley war eine recht bekannte Person ihrer Zeit, von deren Leben man ebenfalls einige Informationen erhält. Die Reisebeschreibung und die verschiedenen Ausflugsorte sind sehr schön beschrieben, sie geben der Handlung einen gelungenen Rahmen für das Kennenlernen und die gemeinsame Zeit der drei Frauen.Die Charaktere sind schön ausgestaltet und wirken sehr lebendig und authentisch. Agatha Christie ist eine sympathische Frau, die immer noch sehr unter der Scheidung, der Untreue und Gleichgültigkeit ihres Ex-Mannes Archie leidet. Sie wirkt oftmals unsicher und quält sich mit Gedanken, was sie hätte anders machen können. Dabei ist sie eigentlich eine gestandene Frau, die sich durch ihr schriftstellerisches Talent eine Karriere aufgebaut hat. Allerdings hat sie durch ihr plötzliches Verschwinden über 11 Tage nach dem Aufdecken der Affäre ihres Mannes auch für einiges Aufsehen in der Presse gesorgt, was ihr gar nicht recht war. Sie beginnt mit der Reise ihre Flucht in ein neues eigenständiges Leben. Katherine Woolley ist ebenfalls eine reale Persönlichkeit, eine recht extrovertierte Frau, die sich in einer Männerdomäne behaupten muss und kann. Sie bevormundet recht gern und alles muss nach ihrem Kopf gehen. Dabei macht sie das meist recht charmant, so dass die anderen gar nicht anders können, als sich von ihr gängeln zu lassen. Dabei hat sie selbst ein Geheimnis und Angst vor dem Schritt, der ihr bevorsteht. Nancy ist ein fiktiver Charakter, eine junge Frau, die erst sehr kurz verheiratet ist, sich aber schon von ihrem untreuen Ehemann getrennt hat und einen Liebhaber gefunden hat, der leider selbst Familie hat. Sie tritt eine Reise ins Ungewisse an und hofft, bei einer Verwandten Unterschlupf zu finden. Nancy wirkt noch sehr naiv und ängstlich, die Gesellschaft von Agatha und Katherine hilft ihr, etwas mehr aus sich herauszukommen und ihre missliche Lage für einige Zeit zu verdrängen.„Die Frau im Orient-Express“ ist ein sehr unterhaltsamer historischer Roman, der dem Leser Agatha Christie als Mensch sehr nah bringt und sich wunderbar wie ein toller Reisebericht mit Einblick in das Seelenleben der einzelnen Protagonistinnen lesen lässt. Absolute Leseempfehlung für ein Buch über verlorene Lieben, Freundschaft und die Suche nach sich selbst.  

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  • Drei Frauen im Orient

    Die Frau im Orient-Express

    ConnyKathsBooks

    07. April 2017 um 18:58

    "Denn der Zug, wie das Leben, muss weitergehen, bis er sein Ziel erreicht. Du magst vielleicht nicht alles, was du durch das Fenster siehst, doch wenn du das Rollo herunterziehst, dann wirst du die Schönheit wie auch die Hässlichkeit verpassen." (S. 377)Orient Express, 1928: Im berühmten Luxuszug begegnen sich drei sehr unterschiedliche Frauen. Autorin Agatha Christie, die in Bagdad ihre Scheidung verarbeiten will, Katharine Keeling, welche in Mesopotamien an einer Ausgrabung teilnimmt und Nancy Nelson, die einer unglücklichen Ehe entflieht. Schon bald freunden sich die Frauen an, doch jede verbirgt ein Geheimnis."Die Frau im Orient-Express" stammt aus der Feder von Lindsay Jayne Ashford. Ein historischer Roman, der gekonnt fiktive Ereignisse und Charaktere mit der wahren Geschichte von Agatha Christie vermischt. Ich liebe zwar die Bücher der bekannten Krimiautorin, doch mit ihrer Biografie habe ich mich noch nicht weiter beschäftigt. Daher hat mich das Buch gleich angesprochen.Aufhänger des Ganzen ist Agatha Christies wohl größtes Mysterium, welches eine entscheidende Phase in ihrem Leben einläutet. Nachdem ihr Mann Archie ihr seine Affäre gestand, verschwand sie im Dezember 1926 spurlos und tauchte erst 11 Tage später wieder in einem Hotel in Harrogate auf. Angeblich war es ein Gedächtnisverlust, doch bis heute ist die Angelegenheit nicht ganz geklärt. Zwei Jahre später, im Oktober 1928, reist die geschiedene 38jährige Agatha dann per Orient-Express nach Bagdad, um dort den Kopf frei zu bekommen. Doch die Schatten der Vergangenheit lassen sie nicht so einfach abschütteln. Ebenso ergeht es ihren beiden Mitpassagieren Katharine und Nancy, die mit diversen persönlichen Problemen kämpfen. Ihr Orient-Abenteuer schweißt die drei sympathischen Frauen immer enger zusammen, doch nach und nach enthüllen sich tiefe Geheimnisse. Ich habe Katharine, Nancy und Agatha gern begleitet, auf einer Reise, die ihr Leben für immer verändern wird.Die englische Autorin schildert das alles sehr anschaulich. Man fühlt sich direkt in den Orient versetzt, riecht die exotischen Düfte, genießt die arabische Küche, erlebt einen Kamelritt, besucht Palastruinen und religiöse Schreine. Besonders die Ausgrabungsstätte in Ur, wo ein großer Teil des Romans spielt, ist toll beschrieben. Ein Ort, der einzigartige Schätze aus biblischen Zeiten ans Tageslicht bringt, wie z.B. Keilschrifttafeln, goldene Statuen oder einen Mondtempel. Zudem gibt es ein paar Querverweise zu Christies Romanen wie "Mord im Orient Express" oder "Sie kamen nach Bagdad". Ein netter Einfall ist auch, dass Agatha sich oft von ihrer inneren "Hercule Poirot" Stimme leiten lässt und überlegt, was ihr Meisterdetektiv in bestimmten Situationen tun würde. Doch ansonsten bleibt die schriftstellerische Arbeit eher im Hintergrund, hier hätte ich mir gern noch etwas mehr davon gewünscht. Der Schreibstil mit abwechselnden Perspektiven ist ebenfalls sehr angenehm und liest sich flüssig. Trotz ein paar zwischenzeitlicher Längen fühlte ich mich immer gut unterhalten und die Romantik kommt auch nicht zu kurz. Besonders gegen Ende fliegen die Seiten nur so dahin, denn es gibt einige dramatische Entwicklungen und bewegende Momente. Der Epilog aus dem Jahr 1963 schließt dann den Kreis zum Prolog und rundet die Geschichte gelungen ab."Es ist nicht einfach, an irgendetwas zu glauben, wenn die ganze Welt auf den Kopf steht. Das Wichtigste ist, weiter an sich selbst zu glauben." (S. 360)Insgesamt kann ich daher "Die Frau im Orient-Express" empfehlen. Ein schöner Roman über Liebe und Freundschaft sowie ein gelungener Einblick in Agatha Christies faszinierendes Leben. 4 Sterne von mir.

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  • Interessante Lektüre

    Die Frau im Orient-Express

    Jisbon

    07. April 2017 um 16:19

    "Die Frau im Orient-Express" ist ein interessanter biografischer Roman, der auf jeden Fall neugierig darauf macht, die Bücher von Agatha Christie zu lesen. Sie wird hier als sympathische, zielstrebige Frau dargestellt, die sich nicht unterkriegen lässt und soweit ich nach einer kurzen Recherche feststellen konnte, ist ihr Leben hier, zumindest in Bezug auf die wichtigen Ereignisse, ziemlich treffend dargestellt; dies passt dazu, was die Autorin in ihrem Nachwort schreibt, und die Mischung aus Fiktion und Realität ist meiner Meinung nach gut gelungen. Die kreativen Freiheiten, die Ashford sich genommen hat, haben mich dabei nicht gestört.Nicht nur die berühmte Schriftstellerin, sondern auch Katharine Woolley, eine bekannte Zeichnerin und Nancy Nelson, eine erfundene Person, spielen in der Geschichte eine entscheidende Rolle und bekommen Kapitel, die sich mit ihrem Innenleben und ihren eigenen Tragödien befassen. Dabei hatten alle drei Frauen, aber auch die Nebenfiguren sowohl positive als auch negative Charaktereigenschaften. Dadurch waren sie glaubwürdige und mal mehr, mal weniger sympathische Protagonistinnen und der Autorin ist es gelungen, die Freundschaft zwischen ihnen realistisch darzustellen.Besonders mochte ich die Beschreibungen der Länder, die Christie bei ihrer Fahrt im Orient-Express durchquert und besucht, ebenso wie die Details, die die Handlung in das Jahr 1928 eingebettet und somit greifbarer und lebendig gemacht haben.Es gab eine Sache, die mich beim Lesen irritiert hat. Agatha Christie reist unter einem Pseudonym, um nicht sofort erkannt zu werden, sodass auch ihre beiden neuen Bekanntschaften zunächst nicht wissen, um wen es sich handelt. Dennoch wurde sie von der Narrative als "Agatha" bezeichnet, selbst wenn das jeweilige Kapitel sich mit den Gedanken der anderen beiden Frauen befasste. Das ist an sich nur eine eher unbedeutende Kleinigkeit, aber mich hat es gestört, da Katharine und Nancy den echten Namen gar nicht kennen konnten und ihn somit auch nicht benutzt hätten.Davon abgesehen hat mir das Buch aber sehr gefallen; der Schreibstil lässt sich gut lesen, die Protagonisten sind sympathisch und "Die Frau im Orient-Express" macht Lust darauf, mehr über Christie und ihre Bücher zu erfahren._________________Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

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  • Wenn Krimiautorinnen reisen ...

    Die Frau im Orient-Express

    Tanzmaus

    05. April 2017 um 11:26

    Nach einem großen Skandal um ihre Scheidung reist die damals schön berühmte Agatha Christie unter falschem Namen mit dem Orient-Express nach Bagdad. Agatha Christie ist eher auf der Flucht, als dass sie ein konkretes Ziel vor Augen hat. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sie Katharina zu den Ausgrabungen in Mesopotamien begleitet. Aber nicht nur Agatha und Katharina sitzen im Orient-Express nach Bagdad, auch die junge Nancy. Alle drei Frauen werden von ihrer Vergangenheit getrieben, doch ihre Zukunft wird auch nicht viel besser sein …   Ich liebe Bücher, in denen entweder andere Bücher vorkommen oder Menschen, die irgendwie bekannt sind. So wie in diesem Buch, bei dem die berühmte Krimischriftstellerin Agatha Christie eine tragende Rolle spielt.   Teils biografisch angehaucht beinhaltet die Geschichte aber auch noch genügend Fiktion, um die Fantasie des Lesers anzuregen, was denn nun gewesen sein könnte und was sich die Autorin ausgedacht hat.   Das Buch lässt sich gut lesen, es wird aus der Sicht der drei Frauen geschrieben, so dass man selbst erst einmal die drei Lebensgeschichten für sich sortieren muss. Aber schon bald sind einem die Frauen vertraut und man kann eintauchen in die Geschichte und die Exotik des Handlungsorts.   Fazit: Eine spannende Geschichte, die nicht nur Fans von Agatha Christie gefallen wird, sondern auch allen, die sich auf eine Reise in den Orient begeben wollen, bei der eine Krimiautorin mit von der Partie ist.

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