Lindsay Jayne Ashford Welche Farbe hat die Wahrheit

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Inhaltsangabe zu „Welche Farbe hat die Wahrheit“ von Lindsay Jayne Ashford

Jeder hat Geheimnisse, doch manche verändern das Leben für immer ... Mitten im Zweiten Weltkrieg erhält Eva die niederschmetternde Nachricht, dass ihr Mann vermisst wird und vermutlich tot ist. Sie lebt in einem dumpfen Schwebezustand der Ungewissheit vor sich hin, bis sie in der Hitze eines englischen Sommers Bill kennenlernt, einen schwarzen amerikanischen GI. Trotz ihrer unterschiedlichen Hintergründe kann keiner von ihnen die Liebe verleugnen, die sie in den folgenden verrückten Wochen erleben, in denen jeder Tag ihr letzter sein könnte. Nachdem Eva feststellt, dass sie schwanger ist, wird Bill wegen der Vorbereitungen zum D-Day an die Küste versetzt und lässt sie in einer engstirnigen Welt zurück. Wie weit wird Eva gehen, um ihre heranwachsende dunkelhäutige Tochter Louisa zu beschützen und die Vergangenheit zu vergessen? Und wie weit wird Louisa gehen, um die Wahrheit zu enthüllen?

hat mich nicht ganz überzeugen können

— MeiLingArt
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    Welche Farbe hat die Wahrheit
    MeiLingArt

    MeiLingArt

    07. April 2017 um 10:09

    Ich schreibe diese Rezension erst eineinhalb Wochen nachdem ich das Buch beendet habe, obwohl ich normalerweise immer sofort die gelesenen Bücher rezensiere. Doch bei diesem Buch fand ich wohl noch nicht die richtigen Worte oder konnte meine Eindrücke noch nicht ganz fassen.Ganz klar kann ich sagen, dass Lindsay Ashford einen sehr angenehmen Schreibstil an den Tag legt, der Roman lässt sich nämlich wirklich sehr gut lesen. Es gibt beschwingte Stellen, in denen sich die Leichtigkeit des Moments auf mich selbst übertrug, doch ebenso auch sehr bedrückende Passagen, auch bedrohliche Stellen, die mich über den Text sehr mitnahmen. Eva, unsere Romanheldin, ist eine sehr sympathische junge Frau, die eine Liebe erlebt, wie sie sie noch nicht kannte. Doch leider eine verbotene und von niemandem unterstützte Liebe, außer von ihrer Freundin, mit der sie sich austauscht und sich anvertraut, und ihrer Schwester, die jedoch ihren eigenen Nutzen durch diese Tatsache daraus zieht. Eva zahlt einen hohen Preis, verliert ihre Mutter und riskiert sehr viel für diese Liebe zu dem amerikanischen und schwarzen GI Bill. Doch auch für Bill ist es ein sehr gefährliches Spiel, beiden ist es das aber wert. Später wird Louisa, Eva´s Tochter die Hauptprotagonistin des Buches, ebenfalls eine junge starke Frau. Sie ist dunkelhäutig und wir erleben auf Grund ihrer Hautfarbe viele Verletzung und Schicksalsschläge mit ihr. Der Roman zeigt Wahrheiten über eine Zeit, über die wir alle viel wissen und uns doch irgendwie nicht vorstellen können, wie es damals war. Das wurde sehr gut vermittelt, ich habe viel Neues erfahren. Erschreckend war es für mich schon, die Fakten zu lesen, sprich die Tatsachen, die die Autorin in ihren Plot eingebaut hat. Doch dann muss ich leider sagen, dass mir einfach zu viel los war in diesem Buch, als müssten sämtliche Gefahren und Schicksalsschläge, die es zu dieser Zeit gab, in dieses Buch hineingepresst werden. Für mich war es einfach too much. Es war nie irgendwie langatmig, aber ich war gestresst, weil ich mich von einem Problem zum anderen hangelte.Eva tritt auf einmal sehr in den Hintergrund, als Louisa dann erwachsen wird, was ich nicht sooo gut fand, als würde sie streckenweise wirklich gar keine Rolle mehr spielen. Mir gefällt nicht so, was aus ihr am Ende des Buches wird. Anscheinend ist es einfach so gedacht, dass Eva als Hauptcharaktere von Louisa abgelöst wird, doch war das für mich nicht einfach so abzuhaken oder auszutauschen. Als Romanfan von Autoren wie Maeve Binchy oder früher schon auch mal Danielle Steel, bin ich von diesem Buch nicht ganz überzeugt.

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