Lindsey Davis

 4,1 Sterne bei 202 Bewertungen
Autorin von Eisenhand, Silberschweine und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Lindsey Davis

Lindsey Davis wurde 1949 in Birmingham geboren. Sie studierte Englische Literatur in Oxford und arbeitete danach zunächst im öffentlichen Dienst. Heute schreibt sie hauptberuflich Romane, vorallem historische Kriminalromane um den Detektiv Didius Falco und seine Helena. 1995 erhielt sie den "Crime Writers' Association Dagger Award". Davis lebt heute in Greenwich.

Alle Bücher von Lindsey Davis

Cover des Buches Bronzeschatten (ISBN: 9783426630112)

Bronzeschatten

 (15)
Erschienen am 01.08.1998
Cover des Buches Drei Hände im Brunnen (ISBN: 9783426621547)

Drei Hände im Brunnen

 (13)
Erschienen am 01.07.2002
Cover des Buches Kupfervenus (ISBN: 9783821802077)

Kupfervenus

 (13)
Erschienen am 01.06.1999
Cover des Buches Tod eines Mäzens (ISBN: 9783426629444)

Tod eines Mäzens

 (9)
Erschienen am 01.07.2005
Cover des Buches Den Löwen zum Fraß (ISBN: 9783426622841)

Den Löwen zum Fraß

 (8)
Erschienen am 01.04.2003
Cover des Buches Gnadenfrist (ISBN: 9783821803456)

Gnadenfrist

 (7)
Erschienen am 01.07.1999
Cover des Buches Letzter Akt in Palmyra (ISBN: 9783821803449)

Letzter Akt in Palmyra

 (9)
Erschienen am 01.09.1999

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Lindsey Davis

Cover des Buches Gnadenfrist (ISBN: 9783821803456)
Roelle_Gardeners avatar

Rezension zu "Gnadenfrist" von Lindsey Davis

Marcus Didius Falco zum 7.
Roelle_Gardenervor 5 Monaten

Dieser bereits 7. Band der unterhaltsamen Buchreihe um dem altrömischen Privatagenten Marcus Didius Falco beschwört aufs Neue große Familienkatastrophen herauf - und Schuld ist Kaiser Tiberius' Auftrag, die von Verbrechern geschmierten Mitglieder der Stadtwachen Roms zu entlarven und ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Schon sehr bald gerät dadurch Falcos nie sonderlich friedlich verlaufender Privatalltag total in Schieflage. 

Über der Schwangerschaft seiner angebeteten Helena, dem Fund eines scheinbar von niemandem gewollten "Müllbabys", der Entführung seiner Nichte Tertulla, dem Bruch der Freundschaft mit Petronius und einem Hallo, Opa!"-Geburtstagsbeichtbesuch bei seinem Noch-Nicht-Schwiegervater, dem Senator, trachten ihm auch die Handlanger des Verbrecheroberboses von Rom nach dem Leben. Dass und wie er es schafft, zu überleben, alles zu klären und am Ende glücklich zu seiner Helena und dem neuen Familienmitglied Nux zurückzukehren, ist ein Lesevergnügen allererster Güte und jeder/jedem an zivilisierter und kunstvoll gewobener Comedy Interessierten wärmstens zu empfehlen. Es sei aber angeraten, mit Band 1 dieser wirklich wunderbaren Reihe zu beginnen.

Oder auch: "Wer Falco und Helena nicht kennt, hat keine Ahnung, welch wundervolle Bücher ihm da bisher entgangen sind!" 

Schnell nachholen! Es lohnt sich mit Gewissheit!!!

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Cover des Buches Poseidons Gold (ISBN: 9783426630952)
Archers avatar

Rezension zu "Poseidons Gold" von Lindsey Davis

Römische Verhältnisse
Archervor einem Jahr

Endlich sind Falco und Helena nach ihrer Zeit in Germanien wieder zu Hause, in Rom, angekommen. Doch so richtig schön ist ihr Empfang nicht: Das Wetter ist furchtbar, Falcos Wohnung verwüstet und bei seiner Mutter hat sich ein Legionär eingenistet, der behauptet, ein Freund von Festus, Falcos gestorbenen, älteren Bruder zu sein. Doch schnell zeigt er sein wahres Gesicht. Er will Geld eintreiben und zwar jede Menge, die Festus ihm und seinen Kameraden angeblich schuldet. Da Festus immer in irgendwelche halbseidenen Geschäfte verwickelt war, ist das leider nicht mal auszuschließen. Bevor sich Falco darum kümmern kann, wird der Legionär ermordet und Falco des Mordes angeklagt. Dann kommt auch noch die Kleinigkeit dazu, dass Festus angeblich auch anderen noch Geld schuldete - eine halbe Million ... Um hier seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, ist Falco auf die Hilfe seiner Familie angewiesen und das ist selbst unter den besten Umständen nicht die beste Idee. 

Ich habe vor Jahren ein paar Bücher aus der Reihe gelesen und mich immer gut unterhalten gefühlt und genau dieses Feeling kommt auch sofort wieder auf. Man ist sofort in den römischen Verhältnissen wieder drin, ärgert sich über diverse Familienmitglieder, trottet mit Falco durch Straßen und Tavernen und ist begeistert, dass dieser eine so starke Frau an seiner Seite hat. (Wohlgemerkt sind die Bücher schon um die 30 Jahre alt, da könnten sich heutige AutorInnen mal eine Scheibe abschneiden.) Gut gefiel mir wieder, dass die Sprache modern - ja, das ganze Leben irgendwie modern beschrieben wird. Geldeintreiber, mafiaähnliche Strukturen, Kleinkriminelle, große Paten, es ist alles vorhanden. Zwischendrin war es mal ein bisschen langatmig, aber wie immer bei Falco und Co ist der Gesamteindruck äußerst positiv. 

Kommentare: 2
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Dieses Buch ist ein weiteres Abenteuer des römische Privatermittlers Marcus Didius Falco. Er soll im Jahre 72 n. Chr. nach Kleinasien reisen, um eine verschwundene Wasserorgelspielerin finden und wieder nach Rom bringen.
Zusätzlich erhält er einen weiteren Auftrag: Er soll die Stimmung im Land der Nabatäer erkunden, denn das reiche Land passt hervorragend in das Portfolio des Kaisers Vespasian.

Marcus Didius Falco tritt diese Reise ganz gerne an, ist er doch in Rom von einem Mitglied der kaiserlichen Familie desavouiert worden und kann deswegen seine Helena nicht heiraten. Helena stammt, im Gegensatz zu Marcus Didius Falco aus einer alten, reichen Familie.

Doch so einfach, wie ihm die beiden Aufträge erscheinen, ist die Sache dann doch nicht. Die Leser reisen mit Marcus Didius Falco und Helena nach Kleinasien und statten so illustren Städten wie Damaskus, Petra oder Palmyra einen Besuch ab. Auf ihrer Reise stoßen sie (natürlich) auf nicht unbeträchtliche Schwierigkeiten und müssen sich einer Schauspielertruppe anschließen. Blöderweise wurde deren Stückeschreiber ermordet und so springt der Privatermittler ein.

Meine Meinung:

Es scheint, als wollte die Autorin eine Geschichte à la Shakespeare schreiben. Leider ist das nicht ganz geglückt – hier fehlt die Leichtigkeit des englischen Dramatikers. Gut gefallen haben mir die Zusammenfassungen vor jeden Abschnitt.

Aufgefallen ist mir, dass hier einige historische Ungenauigkeiten bezüglich der Römischen Antike passiert sind. So kennt u.a. der Römische Kalender keinen „Mittwoch“. Das liegt möglicherweise an der Übersetzung.

Ich kenne leider die vorherigen Geschichten nicht, daher fehlen mir ein paar Zusammenhänge. Daher wundere ich mich, dass eine Patriziertochter so mir nichts dir nichts mit einem unvermögenden Mann verreisen kann. Im Allgemeinen sind die „höheren“ Töchter mehr oder weniger im Elternhaus eingesperrt.

Der Schreibstil ist eher flapsig und passt irgendwie so gar nicht in die Römerzeit. Auffallend sind auch die die vielen, z.T. Sinn entstellenden Fehler (z.B. "Stock" statt "Stück" usw.).

Fazit:

Ein Krimi aus der Antike, der mich nicht ganz überzeugt hat. 3 Sterne.

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Zusätzliche Informationen

Lindsey Davis wurde am 01. Januar 1949 in Birmingham (Großbritannien) geboren.

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