Lindsey Fitzharris

 4,5 Sterne bei 241 Bewertungen

Lebenslauf von Lindsey Fitzharris

Lindsey Fitzharris promovierte in Oxford in Medizingeschichte. Ihre YouTube-Serie Under the Knife über Wissenswertes und Gruseliges aus der Welt der Chirurgie verhalf Fitzharris zu größerer Bekanntheit. Sie schreibt regelmäßig für The Guardian, The Huffington Post, The Lancet und New Scientist . Ihr Buch Der Horror der frühen Medizin war ein internationaler Erfolg, wurde in 15 Sprachen übersetzt und stand 19 Wochen lang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der Horror der frühen Chirurgie (ISBN: B0BG5ZN4DT)

Der Horror der frühen Chirurgie

 (1)
Neu erschienen am 10.10.2022 als Hörbuch bei Audio-To-Go Publishing Ltd..

Neue Rezensionen zu Lindsey Fitzharris

„Der Horror der frühen Chirurgie“ ist das zweite Werk der Autorin, welches in gelesen habe. Nachdem ich „Der Horror der frühen Medizin“ gelesen habe und sehr informativ und spannend fand, war mir klar, dass ich den Folgeband unbedingt lesen muss.


Dieses Sachbuch behandelt den Werdegang Harold Gillies. Zu Beginn des ersten Weltkriegs steht der Arzt noch ganz am Anfang seiner Karriere.
Verletzungen und Verbrennungen im Gesicht sind während dieser Zeit leider an der Tagesordnung. Gillies widmet sich der Rekonstruktionen des Gesichts und hilft somit den Kriegsverletzen nicht nur beim Überleben, sondern auch bei dem psychischen Folgen ihrer Verletzungen, da sie durch ihre Entstellungen im Kopfbereich von der Gesellschaft verachtet und gemieden werden. Gillies revolutioniert das Gebiet der plastischen Chirurgie und ebnet der Schönheitschirurgie den Weg.
Oft finden revolutionäre Ansätze der Medizingeschichte ihren Anfang in schrecklichen Weltgeschehen und unmenschlichen Bedingungen.
Um diese Entwicklung besser einordnen zu können, erzählt die Autorin Lindsay Fitzharris wie und warum es zum ersten Weltkrieg gekommen ist und gibt den Lesern einen weitreichenden Überblick. Auch wenn sie historische Fakten darlegt, wirkt dieses Sachbuch nicht wie ei trockenes Geschichtsbuch, sondern lässt sich super lesen, ist fesselnd und trotzdem sachlich geschrieben, und lässt einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Wenn alle Sachbücher so geschrieben wären, würde Wissensvermittung viel mehr Spaß machen

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Nach „Der Horror der frühen Medizin“ entführt uns die Autorin Lindsey Fitzharris wieder zu den Anfängen der Medizin, diesmal in das Fachbereich der plastischen Chirurgie bzw. der Kieferchirurgie. Harold Gillies hat während des ersten Weltkrieges aufgrund der entsetzlichen Gesichtsverletzungen eine Klinik in England aufgebaut, um mit den diversen Lappenoperationen und Rekonstruktionen den entstellten Männern wieder ein Gesicht zu formen und ihre Identität wiederherzustellen. Fitzharris schildert sehr anschaulich die Grauen der damaligen Zeit und wie es Gillies gelingt, einen neuen Zweig der plastischen Chirurgie im Sinne der wiederherstellenden Disziplin mit irrsinnig viel Idealismus und Mut zu schaffen.

Mir hat dieses Buch, schon genauso wie sein Vorgänger, sehr gut gefallen und obwohl es ein nicht leicht verdauliches Thema ist, war das Lesen wirklich ein „Vergnügen“. Aber ich bin als Zahnärztin auch gewissermaßen von einen entfernten Fachgebiet und es war auch berufliches Interesse der Ausschlag für den Kauf des ersten Teiles. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Betonung der Interdisziplinarität, die Gillies schon sehr voran getrieben hat und die ich mir in der heutigen Zeit als Medizinerin wieder mehr wünschen würde! Also eine klare Leseempfehlung von meiner Seite!

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Ich hatte einige Probleme in das Buch reinzukommen. Auch wenn es wirklich spannend ist, muss ich sagen, dass es sich nicht richtig flüssig lesen lässt. Man hat das Gefühl, dass man nicht vor ran kommt.
Grundsätzlich ist das Buch aber wirklich sehr interessant und ausführlich. Es scheint sehr gut und ausführlich recherchiert worden zu sein und man merkt, dass sich die Autorin wirklich mit dem Thema beschäftigt hat.
Die Autorin gibt das Buch als Sachbuch aus, aber ich denke dafür fehlen einfach die Bilder. Klar, man kann alles ohne Probleme googeln, aber ich finde das stört schon etwas beim lesen. Ich empfinde dieses Buch eher als eine Biographie von Herold Gillies. Einem Mann, der die plasitische Chirurgie revolutioniert hat und sie als eigene medizinische Fachrichtung bekannt gemacht hat.
Dieses Buch sollte jeder angehende Schönheitschirurg lesen, damit diese auch wissen, was wirklich wichtig ist. Heutzutage werden viele Menschen durch zu viele Streben nach dem perfekten aussehen eher verschandelt.

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