Lindy Woodhead Shopping, Seduction & Mr Selfridge

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Shopping, Seduction & Mr Selfridge“ von Lindy Woodhead

In 1909, the largest department store in London's West End, designed and built from scratch, opened in Oxford Street in a glorious burst of publicity. The mastermind behind the Façade was American retail genius Harry Gordon Selfridge: maverick businessman, risk-taker, dandy and one of the greatest showmen the retail world has ever known. His talents were to create the seduction of shopping, and as his success and fame grew, so did his glittering lifestyle: mansions, yachts, gambling, racehorses - and mistresses. From the glamour of Edwardian England, through the turmoil of the Great War and the heady excesses of the 1920s and beyond, Selfridges Department Store was 'a theatre with the curtain going up at 9 o'clock each morning'. Mr Selfridge reveals the captivating story of the rise and fall of the man who revolutionised the way we shop. 'Lively and entertaining' Sunday Telegraph 'Will change your view of shopping forever' Vogue 'Harry Selfridge revolutionised the way we shop ... fascinating' Daily Mail

Die Vorlage für die Serie; mit sehr viel Wissen über den Visionär Selfridge und seine Zeitgenossen; für Shoppingenthusiasten ein Must read!

— Cridilla
Cridilla
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Nicht nur für Shoppingsüchtige ein Must Have: Shopping, Seduction & Mr.Selfridge

    Shopping, Seduction & Mr Selfridge
    Cridilla

    Cridilla

    Pressestimmen ‘Lively and entertaining' Sunday Telegraph 'Will change your view of shopping forever' Vogue 'Harry Selfridge revolutionised the way we shop ...fascinating' Daily Mail In this energetic and wonderfully detailed biography, Lindy Woodhead ... provides an enthralling description of fashion, politics, music and dance, the arts, the sciences advertising and the use of the media, during the decades before the Second war. Evening Standard A rich social history of a time of great change Spectator Business A fascinating biographical, as well as sociological, study -- Independent on Sunday The men who created the first department stores - what Zola called 'great cathedrals of shopping' - made vast fortunes, but no one grasped the concept of consumption as a sensual female entertainment better than the maverick American retailer Harry Gordon Selfridge. In 1909, London's first dedicated department store built from scratch opened in a glorious burst of publicity, spearheaded by the largest advertising campaign ever mounted in the British press. In his eponymous store, Selfridge created nothing less than 'the theatre of retail'. His personal life was just as flamboyant, one of mistresses and mansions, racehorses and yachts. In this book, Lindy Woodhead tells the extraordinary story of a revolution in shopping and the rise and fall of a retail prince. Die Autorin: Lindy Woodhead hat im Journalismus für die Filmbranche und für die Mode Werbung gearbeitet, bevor sie eine eigene PR-Agentur –WPR – 1974 gründete. Ihr Ehemann stieß 1976 dazu und gemeinsam wurden sie bahnbrechende Vertreter ihres Faches, deren Ruf sich auf Jahre hinaus ausbreiten sollte. Internationale Designer, wie Ferragamo, Cerruti 1881, Woolford, Karl Lagerfeld, Louis Vitton, Krizia, Rossetti, Yves st. Laurent, Brioni, Hermes und Garrad & Co waren ihre Klientel. Mit 50 Jahren ist Lindy 2000 in den Vorruhestand gegangen um ihre schriftstellerische Karriere voranzutreiben. Ihr erstes Buch: War Paint, 2003 herausgekommen, beschreibt den Aufstieg zweier Make Up Ikonen: Elizabeth Arden und Helena Rubinstein. Es diente als Grundlage für eine amerikanische TV-Dokumentation. Derzeit arbeitet sie an einem weiteren Buch und schreibt nebenher Lifestyle Artikel für zahlreiche Zeitschriften. Lindy und ihr Ehemann haben zwei Söhne und teilen ihre Zeit zwischen dem Süd-Westen Londons und dem Süd-Westen Frankreiches auf. Die Selfridge Biographie dient als Vorlage für die ITV-Serie „Mr Selfridge“, die derzeit in die 3.Staffel geht. Das Buch: 1909 öffnet in der Oxford Street das größte Einkaufszentrum in London’s West End, in einem gloriosen Puplikumsansturm: „Selfridges“. Das Genie hinter der Fassade, ist niemand geringerer als der amerikanische Einzelhandelsstar seiner Zeit: Harry Gordon Selfridge. Enigmatischer Geschäftsmann, Risiken Liebhaber, Dandy und einer der größten Entertainer, den der Einzelhandel jemals gekannt hat. Sein einzigartiges Talent war es, zum Einkaufen zu Verführen, die Lust am Einkaufen überhaupt erst entstehen zu lassen. Als sein Erfolg und sein Ruhm wuchsen, wuchs auch sein Hang zum Larger-than-life-Lifestyle: Häuser, Yachten, Spielen, Rennpferde und Geliebte. Von der glamourösen Ewardianischen Ära des Englands, durch das Leid des Ersten Weltkrieges und durch die hohen Exzesse der 20iger Jahre und darüber hinaus. Das Selfridges hob seinen Theatervorhang um 9:00 Uhr jeden Morgen. Dieses Buch entschleiert die mitreißende Geschichte des Aufstieges und Falles des Mannes, der unsere Art einzukaufen/zu shoppen, revolutionierte. Erst durch die detailverliebte Serie auf dieses edwardianische Genie ursprünglich aus Amerika stammend, aufmerksam geworden, fand ich in diesem Spiegel seiner Zeit die literarische Vorlage zu der TV-Serie. Woodhouse breitet den ganzen Fächer der damaligen Zeit aus, lässt Größen der damaligen High Society zum Leben auferstehen und nimmt den geneigten Leser mit auf die Reise von Harrys Anfängen in Boston, bis hin zu den Spieltischen an der glamourösen Cote d’Azur, wo sich Harrys Gespielinnen mitunter von seinen brillanten Geschmeidegeschenken in anfallartigen Spielattacken zu trennen beliebten, welche sie meistens an den gleichen Abenden wiedergewannen. Zu der Zeit, in der Selfridge in England sein erstes Kaufhaus veröffentlichte, gab es im Leben der damaligen Frau aus der Ober- oder Mittelschicht noch nicht den Drang, oder gar das Verlangen aus „Langeweile“ shoppen zu gehen. Diese „Lust zu shoppen“ wusste erst ein Amerikaner in der englischen Durchschnittsfrau und ihren Altersgenossinnen aus allen Schichten zu wecken. Er installierte das Schaufensterbummeln, wie wir es heute kennen, bis zur meisterhaften Kunstform erhoben. Er ließ „Lounges“ für den müden Einkäufer entstehen, er packte Frisöre, Restaurants, Teesalons, Zigarrenräume für den Herren, Poststationen, Ticketsales und vieles mehr in ein Kaufhaus, in ein einzigartiges Kauferlebnis, was die Welt bis dato so noch nicht gesehen hatte. Dieses Genie seiner Zeit um gut hundert Jahre voraus, wusste auch um die Zugkraft von „saisonalen Sales“, er ließ Weihnachten bereits im Oktober in den Einzelhandel einziehen und man konnte alles rund um den Weihnachtsbaum bei ihm erstehen (Selbst dieser konnte mit dem ganzen winterlichen Zubehör, wie Schlitten, Skier, passende Sportoutfits, dem geneigten Käufer nach Hause geliefert werden). Er führte die Rolltreppe in das Kauferlebnis ein, dessen Prototyp er in Paris gesehen hatte. Er erfand das Einkaufen rundum neu. Zuvor konnte man in nur fast abgedunkelten Räumen etwas kaufen, ohne die Ware betrachten, geschweige denn anfassen zu können. Zu verpönt schien ein Kauf, was Wäsche, Stoffe oder andere Artikel betraf. Da musste ein Amerikaner kommen und alles auf Augenhöhe und zum Anfassen auf Theken bringen, die immer perfekt sauber waren, wie auch sein ganzes Team immer in einer einheitlichen Farbe, dem „Selfridge grün“ tadellos angezogen war. Niemand verstand so gut Werbung zu machen und selbst die Medien für seinen Zweck einzuspannen, wie H.Gordon Selfridge, wie er sich selber später nur noch nannte. Er sagte sogar in den 30igern voraus, das das Medium Fernsehen, eine nicht zu übersehende Größe im Einzelhandel einnehmen würde. Wie Recht er doch hatte. Er nützte seine Dachterrasse für erste Modenschauen, ließ erstmals Kleider von der Stange entwickeln, erkannte den enormen Umsatz, und die weiblichen Ansprüche, die er damit machen und Letztere befriedigen würde. Dank ihm ist „Makeup“ nicht mehr ein sehr verschwiegener Kauf, der unter der Theke stattfand. Die edwardianische Frau war praktisch eingesperrt in ihrem eigenen Haushalt und konnte selten allein einen Ausflug unternehmen, geschweige denn ihr Nadelgeld ausgeben. Jetzt wusste auch der Ehemann, wo die Frau ihre Zeit verbringen konnte: im Selfridges. Um das wirklich bahnbrechende Unternehmergenie in seiner vollen Gänze zu verstehen, dem lege ich diese äusserst unterhaltsame Lektüre ans Herz, die auch seinen einsamen und traurigen Untergang und Tod näher beleuchten. Zurücklassen will ich den shoppingsüchtigen Leser mit Selfridges Worten:“ Der Kunde ist König; der Kunde hat immer recht!“. Das Buch bietet natürlich auch viel Biographisches von H.G. und es macht mehr wie Spaß in die so umtriebige Zeit einzutauchen, der ein weitsichtiger amerikanischer Einzelhändler seinen Stempel aufdrückte, ohne dass man ihn Zeit seines Lebens oder posthum dafür geehrt hat. Für Shopping Süchtige unter uns, quasi das "must have" der Saison !

    Mehr
    • 8
    lievke14

    lievke14

    02. February 2016 um 10:34