Linne van Sythen Wenn du mich endlich liebst ...

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Inhaltsangabe zu „Wenn du mich endlich liebst ...“ von Linne van Sythen

Als Annas Baby stirbt, sie ihren Mann beschuldigt und sich trennt, gesteht Bardo ihr endlich seine Liebe. Obwohl er sich rührend um sie kümmert, kann er ihr Herz nicht erobern. Er bedrängt Anna so sehr, dass sie sogar in eine andere Stadt flieht. Bardo folgt ihr heimlich. Weil sie inzwischen mit Mario zusammen ist, wirbt er nicht offensiv um sie, sondern mailt er ihr über eine Internetpartnerschaftsagentur als Thomas. Als Anna ihn tatsächlich treffen will, zögert Bardo. Was passiert, wenn Anna entdeckt, dass Thomas ihr alter Freund Bardo ist? Und muss er Mario nicht erst von ihr wegtreiben? Besessen taktiert Bardo immer gewagter und verstrickt sich in sein Netz aus Lügen und Intrigen. Dabei kommt Anna ihm auch noch auf die Spur. Hat er nun endgültig verloren? Oder kann es für ihn und Anna doch noch die ersehnte große Liebe geben?

Auch wenn es Kritikpunkte zu bemengeln gibt, ist es ein wundervoller Roman

— Sturmhoehe88

Eine sehr theatralisch, überspitzte Geschichte mit mehr Drama als sein müsste. 100 Seiten weniger wären gut gewesen

— Diezwinkerlinge

Eine Geschichte über eine ungewöhnliche Liebe, die nicht loslassen will.

— niknak

Vielleicht haben wir es hier mit zwei ganz normalen, leidenschaftlich lebenden Menschen zu tun?

— lesesessel

Wenn Liebe zum Wahn wird... Spannendes Thema Stalking - leider zu langatmig und detailverliebt für mich.

— Jungenmama

Die Geschichte einer krankhaften Liebe - weder Handlung noch Charaktere können überzeugen

— snowbell
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  • Weniger ist manchmal mehr

    Wenn du mich endlich liebst ...

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. September 2017 um 10:36

    »Wieder las er Annas Brief. Wie nett sie ihm für seine Beratung wegen Pit und Mo dankte. Ähnlich wie Thomas. Bardo schürzte die Lippen. Aber wieder hatte sie nicht geschrieben, sie wolle ihn wiedertreffen. Hätte er sie anrufen sollen? Sollte er das heute Abend noch tun?« (S. 275)Erster SatzBardo schlug mit der flachen Hand auf seinen Schreibtisch.Kurz zum InhaltKurz nachdem Annas kleiner Sohn den plötzlichen Kindstod stirbt und sie sich von ihrem Mann trennt, gesteht ihr Bardo endlich seine Liebe. Er kümmerst sich aufopferungsvoll um die trauernde Frau und erfindet immer neue und verrücktere Liebesbeweise. Anna fühlt sich in die Ecke gedrängt und fordert Abstand. Aber Bardo gibt nicht auf und bedrängt Anna so sehr mit Liebesbotschaften, dass sie in eine andere Stadt flüchtet.Jahre später folgt ihr Bardo heimlich und beobachtet sie, um ihr nahe zu sein. Er traut sich jedoch nicht, offensiv um sie zu werben und so sucht er den Kontakt über eine Internetpartnerschaftsagentur. Bardo taktiert immer gewagter und verstrickt sich so in einem Netz aus Lügen und Intrigen. Als ihm Anna auch noch auf die Spur kommt, scheint endgültig alles verloren.Wie ich über das Buch denkeAch, ich weiss gar nicht recht, wie ich beginnen soll. Gute Liebesromane zu schreiben ist schwer, schnell driftet die Handlung ab ins kitschige, klischeehafte oder wirkt so unwahrscheinlich und überdreht, dass man als Leser nur den Kopf schütteln kann. Wenn du mich endlich liebst liegt für mich irgendwo in der Mitte dieser beiden Extreme, stellenweise ist die Handlung wirklich überdreht, kitschig wird es jedoch zu keiner Zeit.Die Handlung wird aus einer allwissenden Aussenperspektive geschildert, verweilt aber doch abwechslungsweise mal bei Anna, mal bei Bardo, so dass wir die Gefühlswelt und Gedankengänge beider recht gut nachempfinden können. Leider ist dies aber auch grad eine der Schwachstellen dieses Buches, dazu aber später mehr.Anna erlebe ich über weite Strecken als eine Frau, die ihren Mann steht, wie man so schön sagt. Sie arbeitet im Stadtmarketing und behauptet sich immer wieder gegen ihren Chef oder ihre Kollegin, ihrer Tochter ist sie eine gute Mutter und überhaupt wirkt sie recht kompetent. Wenn da diese eine Geschichte mit dem plötzlichen Kindstod ihres ersten Kindes nicht wäre. In dieser Beziehung verhält sie sich äusserst verbohrt, gibt immer noch ihrem Ex die Schuld und wirkt nicht so, als hätte sie dieses Trauma auch nur ansatzweise aufgearbeitet.Und auch Bardo scheint ein total lieber Kerl zu sein, der gute Kumpel von nebenan, etwas pummelig, aber belesen und schlagfertig und erfolgreich in seinem Job. Aber in Liebesdingen hat er nicht so ein glückliches Händchen. Und das zeigt sich auch in Bezug auf Anna, in seinem wahnhaften Werben, dem beinahe krankhaften Wunsch nach Aufmerksamkeit und Liebe.»Entschuldige Bardo, du bist ein patenter Typ. Du weisst, dass ich deinen politischen Sachverstand schätze, wie sehr ich deine schlagfertige Art bewundere. Und zugegeben, mit Sven-Martin hast du immer ein besseres Händchen gehabt als ich. Aber was Frauen betrifft … Mach dir nichts vor. Da bist du ein Versager.« (S.47)Die Charaktere sind wirklich alle äusserst vielschichtig und facettenreich gezeichnet und ein grosser Pluspunkt dieses Romans. Niemand ist einfach nur gut, genauso wie keiner durch und durch schlecht oder ein Einfaltspinsel ist. Das macht nicht nur die Hauptfiguren sondern auch die Nebencharaktere lebensecht und sympathisch.Die Handlung an und für sich lässt sich wohl am besten mit dem Wort vertrackt beschreiben. Ich muss gestehen, als ich meinem Mann versuchte den Inhalt der Geschichte zu erklären, geriet ich manches mal ins stocken. Wer war jetzt eifersüchtig? Und wurde jetzt der Drohbrief von der selben Person geschrieben? Während des Lesens war mir dies gar nicht so aufgefallen, da ergab sich eines nach dem andern und erschien mir total logisch.Ein bisschen mag dieser Umstand aber auch mit dem Schreibstil zusammen hängen. Wie bereits angetönt, wurde mir als Leserin ein grosser Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden Protagonisten geboten. Und so vertrackt wie die Handlung, so verworren waren stellenweise auch deren Gedanken und Gefühle. Es war wirklich nicht ganz einfach da den Durchblick zu behalten. Durch diese ausufernden Beschreibungen und die ewig gleichen, kreisenden Gedanken empfand ich das Buch ab und an zudem etwas zäh zu lesen, so dass ich einige Passagen nur sehr oberflächlich las. Für meinen Geschmack hätte es da gut und gerne etwas knapper und knackiger gehalten sein können, denn der Schreibstil von Linne van Sythen lässt sich angenehm und flüssig lesen.Neben den sehr lebensechten Charakteren empfand ich die Themenwahl zudem sehr gelungen. Die Verzweiflung von Anna nach dem Tod ihres ersten Kindes wird ebenso mitfühlend beschrieben, wie der Wahn und die Besessenheit von Bardo. Aber nicht nur diese zwei Hauptthemen waren Teil der Geschichte, es ging auch um unerfüllte Liebe, darum, dass ein Kind einem Elternteil vorenthalten wird, oder auch die Partnersuche im Internet.»Dieses Mal also kein flehender Brief, keine Opernzitate. Ein Gedicht von Dauthendey. Bardo hatte die Strophen in akkurater Handschrift niedergeschrieben.Anna fasste sich an den Hals, als wollte sie eine Schlinge wegziehen, die ihr die Luft nahm. Sie las die weiteren Zeilen nicht und zerknüllte das Blatt Papier in den Händen.« (S.81)Die vollständige Rezension zu diesem Buch findet ihr auf meinem Blog Livricieux.

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  • Begeistert

    Wenn du mich endlich liebst ...

    Sturmhoehe88

    02. September 2017 um 20:57

    Format: Kindle Edition Dateigröße: 2747 KB Seitenzahl der Print-Ausgabe: 495 Seiten Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung Verlag: bookshouse (10. Januar 2017) Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l. Sprache: Deutsch ASIN: B01MY5KC1R Preis TB: 14,99€ Preis Ebook: 3,99€ Inhaltsangabe zu „Wenn du mich endlich liebst ...“ von Linne van Sythen Als Annas Baby stirbt, sie ihren Mann beschuldigt und sich trennt, gesteht Bardo ihr endlich seine Liebe. Obwohl er sich rührend um sie kümmert, kann er ihr Herz nicht erobern. Er bedrängt Anna so sehr, dass sie sogar in eine andere Stadt flieht. Bardo folgt ihr heimlich. Weil sie inzwischen mit Mario zusammen ist, wirbt er nicht offensiv um sie, sondern mailt er ihr über eine Internetpartnerschaftsagentur als Thomas. Als Anna ihn tatsächlich treffen will, zögert Bardo. Was passiert, wenn Anna entdeckt, dass Thomas ihr alter Freund Bardo ist? Und muss er Mario nicht erst von ihr wegtreiben? Besessen taktiert Bardo immer gewagter und verstrickt sich in sein Netz aus Lügen und Intrigen. Dabei kommt Anna ihm auch noch auf die Spur. Hat er nun endgültig verloren? Oder kann es für ihn und Anna doch noch die ersehnte große Liebe geben? Meine Meinung Zunächst möchte ich mich bei der Autorin bedanken, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat. So nun aber zum Buch; Das Cover finde ich sehr schön, es ist nicht zu überladen und sehr schlicht gehalten. Ebenso gefiel mir der lockere angenehme Schreibstil sehr gut. Allgemein hat mir die Geschichte sehr gut gefallen auch wenn es hier und da ein wenig Kritik zu äußern gibt. Manch Stellen waren etwas Langatmig, und ließen sich schleppend lesen. Dies wurde jedoch an anderen Stellen wieder wett gemacht. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, das man schon fast glauben könnte, die beiden Protagonisten schon ewig zu kennen. Die Handlungen bringen dem Leser zum Weinen, schmunzeln aber auch zum Nachdenken, denn die Thematik ist hier etwas schwerer. Ich möchte nicht näher auf die Thematik eingehen, denn jeder Leser sollte die Handlungen selber erfahren und es beim Lesen vielleicht auch Spüren.Der Spannungsbogen wird hier sehr gesteigert und es hat hier an Nichts gefehlt, wobei ich anmerken muss, das ich teilweise so gerührt war, dass ich das Buch mal kurz weglegen musste.... Okay nun sollte ich aber mit dem Schreiben aufhören, sonst erzähle ich zu viel und am ende steht der gesamte Roman hier. Also ich kann euch nur Nahelegen diesen Roman zu Kaufen und zu Lesen.Lasst Euch überraschen, überseht einfach die teilweisen doch zähen und Langatmigen Stellen und lest das Buch. Trotz kleinere Kritikpunkte kann ich das Buch nur Empfehlen! 5/5 Sterne

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  • Gute Weine Oper und theatralischer Liebeschaos

    Wenn du mich endlich liebst ...

    Diezwinkerlinge

    27. August 2017 um 18:56

    MEINE MEINUNG ZUM BUCH: Es ist schade, dass ich es sagen muss, aber das Buch hat mich wenig überzeugt. Es hätte der Geschichte und dem Buch gut getan, wenn es etwa 100 Seiten weniger gehabt hätte. Es lies sich schon nicht so flüssig und dazu kam, dass es sehr langatmig war. Ich kann das Wort Anna, Bardo nicht mehr hören, es nervte mich schon. Da das aber die Hauptpersonen sind, ist es unerlässlich, dass die Namen fallen. Auf ein überspitztes Drama, folgte das nächste. Das einzige Drama war für mich das erste, was wirklich eins darstellte. Alle anderen waren schlimm? Nicht schön, aber künstlich hoch gespielt. Ich war zwischendurch echt gereizt und dachte nur noch:"Was ist denn jetzt schon wieder". Die doch eher schwache Persönlichkeit von Anna und die kranke Einstellung von Bardo kombiniert, war einfach anstrengend;schon beim Lesen. Das Ende ist für mich absolut nicht nach vollziehbar. Ich hoffe, dass in der Geschichte wenig Wirklichkeit lebt. Das Thema Onlineliebe ist nur kurz und eigentlich nebensächlich mit angeschnitten, auch wenn das der Hauptgrund für das Ende darstellt. Wenn das Buch kürzer gewesen wäre, nicht so viel theatralisch überspitzt und mehr auf den Punkt, wäre es wohl um einiges besser ausgefallen. Das Buch ist zwar nicht spurlos an mir vorbeigezogen, aber irgendwie mit negativen Emotionen besetzt. Ich fühle mich gereizt, genervt. Schade, denn die Geschichte könnte so schön sein, wenn der Ausgang anders wäre. Naja, oder der Typ gescheiter. Arme Anna. Drei Punkte bekommt es aber trotzdem, eben weil so viele, wenn auch negative Emotionen, transportiert wurden. Und weil ich unbedingt diesen Barolo testen muss und ein wenig mehr über Opern gelernt habe. :-)

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  • Tolles Thema

    Wenn du mich endlich liebst ...

    Booklove2016

    31. July 2017 um 13:47

    Das Cover ist schlicht gehalten aber genau das gefällt mir gut da es nicht überladen ist wie manch andere Cover. In Anna konnte ich mich teilweise reinversetzen. Als ihr Baby gestorben ist habe ich sehr mit ihr mitgefühlt. Bei anderen Entscheidungen ihrerseits konnte ich mich nicht reinversetzen. Bardo versucht alles um für Anna da zu sein er erdrückt sie aber mit ihrer Liebe und versteht nicht das es manchmal vielleicht zu viel war. Ich finde das Thema das im Buch behandelt wird sehr gut, die Umsetzung hapert ein bisschen, da manche Handlungen nicht ganz nachvollziehbar sind. Leider ist der Schreibstil der autorin an manchen stellen etwas zäh. Deswegen gebe ich 4 Sterne. Alles in allem hat mir das Buch trotzdem gut gefallen.

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  • Interessant

    Wenn du mich endlich liebst ...

    MissBille

    13. July 2017 um 15:06

    Das Cover ist unscheinbar und macht dadurch umso neugieriger.Der Klappentext macht Lust auf mehr.Anna flieht vor Bardo und beginnt in einer anderen Stadt neu. Ohne zu ahnen, dass er ihr folgt. Dabei lässt er nichts unversucht. Kann es für sie überhaupt die Liebe geben?Die Protagonisten sind liebevolle natürliche und authentische Personen. Sie sind sympathisch und wirken echt.Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Die Spannung ist während der Geschichte durchweg vorhanden.Die Szenen und Schauplätze sind dabei so beschrieben, dass der Leser sie sich bildlich vorstellen kann.Es ist eine gefühlvolle Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Sie ist tiefgründig und dramatisch. Und hat doch ihre humorvollen und romantischen Szenen.Die Gefühle und Emotionen werden beim Leser auf jeden Fall zur Genüge angeregt.Kann euch das Buch empfehlen!

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  • empfehlenswert

    Wenn du mich endlich liebst ...

    abendsternchen

    11. June 2017 um 16:08

    Im Rahmen der bereits stattgefundenen Blogtour durfte ich dieses Buch lesen. An dieser Stelle ein Dankeschön für das Rezensionsexemplar, welches meine Meinung jedoch nicht beeinflusst hat.Eine Inhaltszusammenfassung gebe ich euch heute allerdings nicht, denn der Klappentext gibt das schon ganz gut wieder. Zu viel verraten möchte man ja auch nicht. Ich denke mal das seht ihr genauso wie ich. Ansonsten geht doch der Lesespaß verloren.Das Cover vom Buch ist einfach gehalten und nicht zu aufwendig gestaltet. Dezent aber doch auffallend.Die Geschichte wird von einer dritten Person erzählt, aber jeweils in der Sich von Anna und Bardo. Wir erfahren also wie die beiden so denken und was sie fühlen. Anna tat mir eine zeitlang sogar leid, doch es gab auch einen Moment wo ich ihr gerne gesagt hätte, dass sie doch endlich mal die Augen öffnen sollen. Zum Glück hat sie das auch irgendwann.Einerseits konnte man über Bardo nur den Kopf schütteln, aber ein wenig auch verstehen. Wollte er doch einfach nur mit seiner einzigen Liebe zusammen sein. Das er dabei jedoch etwas zu weit geht, wollte er ja nicht so ganz einsehen. Ob bei ihm die Einsicht noch kam? Einfach das Buch lesen.Das Thema ist schwierig und geht teilweise auch ein wenig nach. Anna ist das passiert, wovor sich jede Mutter fürchtet – sie verliert ihr Baby durch den plötzlichen Kindstot. Das Buch ist einfühlsam und irgendwie auch spannend geschrieben. Der Schreibstil der Autorin hat mir hier ganz gut gefallen. Es liess sich auch jedenfall einfach und leicht lesen. Die Kapitel wechselten zwischen Anna und Bardo hin und her. Linne van Sythen versteht es den Leser an das Buch zu fesseln, da es durch einige unvorhergesehene Geschehnissen immer interessant und spannend blieb. Die Charaktere und Orte wurden anschaulich beschrieben, so dass man sich diese auch gut vorstellen konnte.Wenn ihr Bücher mit Dramatik liebt, dann kann ich euch „Wenn du mich endlich liebst“ empfehlen.Von mir erhält das Buch 4 Sterne.

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  • wunderschöner Roman zum nachdenken und mitfühlen

    Wenn du mich endlich liebst ...

    Manuela_Pfleger

    12. May 2017 um 11:53

    Dieses Mal hat mich nicht das Cover überzeugt, sondern der Klappentext. Das Cover finde ich zwar schön aber nicht all zu aussagekräftig. Der Schreibstil von der Autorin ist teilweise recht flüssig und leicht zu lesen, aber auch teilweise zäh, was mich ein wenig gestört hat. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, dass ich schon fast geglaubt hatte, die beiden Hauptcharaktere schon ewig zu kennen. Die Handlungen bringen dem Leser zum Weinen, schmunzeln aber auch zum Nachdenken, denn die Thematik ist hier etwas schwer. Ich möchte nicht näher darauf eingehen, denn jeder Leser sollte die Handlungen selber erfahren und hoffentlich auch spüren.Die Perspektivenwechsel zwischen Anna und Bardo sind hier sehr gut gelungen und die Sichtweise der Beiden lässt auch beide Charaktere dem Leser näher bringen. Ihre Denkweisen sind hier gut ersichtlich. Der Spannungsgrad wird hier gesteigert und es hier an Nichts gefehlt, denn ich war auch teilweise so aufgerührt, dass ich das Buch mal kurz weglegen musste. Würde ich jetzt näher auf das Buch eingehen, würde ich in Gefahr laufen und viel zu vieles erzählen und dies ist meiner Meinung nach zu so einer wunderbaren Geschichte nicht der Sinn und Zweck ;)Lasst Euch überraschen, überseht einfach die teilweise zähen Stellen und lest das Buch. Mein Fazit:"Sowohl Charaktere, Handlungen und Umgebung bringen dem Leser die Geschichte sehr nahe. Eine Geschichte die zum mitfühlen und nachdenken einlädt." Absolute Leseempfehlung von mir." 

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  • Eine Liebe, die nicht loslässt...

    Wenn du mich endlich liebst ...

    MissRose1989

    22. April 2017 um 22:07

    Das Cover von "Wenn du mich endlich liebst" ist recht schlicht gehalten, aber die Kombination aus den Rottönen mit dem grau gemusterten Hintergrund wirkt schon, aber das Cover ist jetzt nicht wirklich der Hingucker, wie man es vielleicht erwartet.Anna passiert das im Leben, was einer Mutter nie passieren sollte, sie verliert ihr Kind, aber nicht nur das, auch ihre Beziehung zu ihrem Mann geht in die Brüche. Doch da ist Bardo, der sich rührend um sie kümmert, doch seine Liebe engt Anna so ein, dass sie in eine andere Stadt flieht und da mit Mario zusammen kommt. Doch Bardo kann das nicht hinnehmen und folgt Anna. Er gibt sich als Thomas aus und mailt mit Bardo, doch Anna kommt ihm auf die Spur und löst damit das Drama erst aus...Anna ist als Protagonist recht vielschichtig, natürlich ist sie fertig nach dem Tot ihres Kindes, aber sie berappelt sich erst langsam, bleibt aber immer etwas distanziert für den Leser, sie wird nicht wirklich warm mit dem Leser. Annas Verhalten ist an manchen Stellen nicht so wirklich nachvollziehbar, weil sie nicht so reagiert, wie man es erwarten würde.Bardo ist da für den Leser als Charakter greifbarer, über ihn erfährt man auch mehr, aber man merkt natürlich, dass er sich verliebt hat und sich Anna für ihn einfach die Liebe seines Lebens ist, aber er meint, dass Anna das einfach nur noch nicht erkannt hat und das macht den "Wahnsinn" seiner Lieber aus. Der Schreibstil von Linne van Sythen ist an manchen Stellen recht zäh, an anderen wieder recht flüssig. An sich beschreibt sie die Charaktere gut, sie erhalten durch sie ein Profil und durch die unterschiedliche Sichtweise auf das Geschehen - das Buch wird im Wechsel zwischen Annas und Bardos Sicht geschrieben - werden die beide Protagonisten wirklich greifbar. Zudem macht die Autorin gute Beschreibungen der Umgebungen, die das Geschehen nur noch realistischer machen.Natürlich ist das Thema des Buches nicht einfach, eine krankhafte Liebe umzusetzen ist nicht einfach, aber das vermittelt Linne van Sythen sehr gut, weil sie zeigt, welche Züge das Liebe annehmen kann und das macht sie wirklich interessant, wenn auch an manchen Stellen etwas zu ausgedehnt. Fazit:"Wenn du mich endlich liebst" ist ein Buch, was dem Leser eine schwierige Thematik näher bringen will, die wirklich komplex ist. Das Drama um Anna und Brado ist ein wirkliches Drama, auf das man sich einlassen muss und das an manchen Stellen etwas unlogisch ist, was aber trotzdem zum Nachdenken und Nachsinnen anregt.

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  • Eine Liebe, die nicht loslassen kann

    Wenn du mich endlich liebst ...

    niknak

    02. March 2017 um 20:50

    Inhalt:Anna ist mit ihrem Mann Pit und ihrem Sohn Sven - Martin glücklich, bis dieser an seinem ersten Geburtstag plötzlich stirbt. Sie gibt Pit die Schuld an allem und trennt sich von ihm. Auch ihr enger Freund Bardo, welcher immer auf den Jungen aufgepasst hat, wird ihr mehr und mehr zur Belastung. Er hat ihr seine Liebe gestanden und will nun auch ihre Liebe gewinnen.Anna flüchtet daraufhin in eine andere Stadt und beginnt ein neues Leben. Trotzdem lässt sie Bardo nicht los und verfolgt sie heimlich, um in ihrer Nähe zu sein. Beide kommen sich in einem Internetportal näher, indem sich Bardo als Thomas ausgibt. Eines Tages will Anna ein Treffen mit Thomas. Wie wird sie reagieren, wenn sie erfährt, dass er in Wirklichkeit Bardo ist?Mein Kommentar:Die Autorin Linne van Sythen hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil. Das Buch ist in überschaubare Kapitel unterteilt und lässt sich somit sehr leicht und schnell lesen. Besonders gut gefallen hat mir, dass mir unterhalb eines jeden Kapiteks eine Zeitangabe steht, sodass der Leser genau weiß, wieviel Zeit inzwischen vergangen ist. So kann man das Buch sehr gut zuordnen. Man weiß immer genau wo man sich befindet.Die Charaktere sind klar und deutlich beschrieben. Man konnte sie sich als Leser sehr genau vorstellen und hatte einen Eindruck von ihnen. Jeder hatte einen eigenen Charakter, welcher sich im Laufe des Buches teilweise sehr gewandelt hat. Die Entwicklung war gut verfolgbar.Trotzdem war  ihre  Handlungsweise nicht immer auf Anhieb nachvollziehbar. Doch wenn man sie etwas genauer betrachtet und versucht ihre Sicht der Dinge zu verstehen, lernt man sie besser kennen und ihre Handlungen werden nachvollziehbarer. Trotzdem war nicht jede Reaktion und Handlung für mich logisch, was dem Buch aber keinen Abbruch tat.Mir gefielen auch die genauen Beschreibungen der Landschaft, die dem Leser sehr gut rübergebracht wurden. So wurde auch die Landschaft lebendig und passte zum Gesamtbild der Geschichte.Bardo spricht im Laufe des Buches immer wieder mit seinem Hund, welcher ihm auch "Antworten" gibt. Dabei gefiel mir die Idee der Autorin gut, dass diese Passagen kursiv geschriebene wurden. So waren sie vom Rest des Textes klar und deutlich zu unterscheiden. Durch diese Passagen konnte man noch mehr über Bardos Gedanken und Gefühle erfahren.Ein tolles Buch, das den Leser auch zum Nachdenken anregt, da es auch schwierige Themen wie den plötzilchen Kindstod  und Stalking beschreibt. Auch wird gezeigt, wie verschiedene Personen damit umgehen und dies verarbeiten.Mein Fazit:Ein interessantes Buch über eine eher ungewöhnliche Liebesgeschichte, die den Leser überrascht und auch zum Nachdenken anregt.Ganz liebe Grüße,Niknak

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  • Ausdruck einer Auflehnung gegen die Agonie des Eros?

    Wenn du mich endlich liebst ...

    lesesessel

    25. February 2017 um 22:38

    Vielleicht haben wir es hier, frage ich mich, frage ich die Autorin und die anderen Leser, mit zwei ganz normalen, leidenschaftlich lebenden und liebenden Menschen zu tun? In denen die Agonie des Eros, die ja heute um sich greift, noch nicht Raum gegriffen hat und den letzten Funken an irrationaler, fundamentaler Leidenschaft ausgetreten hat? Angesichts einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen zwischen Selbstoptimierung und Süchten zu verlieren drohen? Bardo und Anna als aus der Zeit gefallene Protagonisten einer mehr und mehr verblassenden Epoche, in der romantisches Begehren, zielgerichtetes Werben und emotionales Engagement durchaus ihren Platz hatten, jedenfalls in der bürgerlichen Gesellschaft? Als männlicher Leser war ich längst nicht einverstanden mit allen Aktionen von Bardo. Wer liebt, sucht das Beste für das Subjekt der eigenen Leidenschaft. Ist es also Liebe, die Bardo zum Stalker werden lässt? Oder nicht vielmehr Ausdruck von zurückgewiesener und dann enttäuschter Zuneigung, die über weite Teile das Maß verliert und zur Grenzüberschreitung neigt? Anna verhält sich hier an entscheidender Stelle nicht besser. Sie trennt sich beinahe hysterisch von Pit und hält ihrer Tochter den Vater vor. Eine sicher nachvollziehbare Reaktion auf eine erotische Eskapade, aber irgendwie auch überzogen und spiegelbildlich zu Bardos Verhalten als Hinweis auf ein loderndes Gerechtigkeitsempfinden und durchaus persönliche Anteile von Anna. So liest hier also ein nur ausnahmsweise dem Genre des Liebesromans zugeneigter Leser diese Geschichte im Zeitkontext. Liegt er falsch, fragt er die Autorin, wenn sich in ihren Zeilen nicht auch etwas aufbäumt gegen die Durchökonomisierung des Lebens (wo Samen und Eier eingefroren werden, um zum richtigen Zeitpunkt mit dem dann richtigen Partner zusammengeführt zu werden) und erotische Leidenschaft an vordefinierten Größen und Längen der entsprechenden Extremitäten festgemacht wird?

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  • Leserunde zu "Wenn du mich endlich liebst ..." von Linne van Sythen

    Wenn du mich endlich liebst ...

    bookshouse Verlag

    Hallo ihr Lieben,wir haben eine neue Leserunde für euch. Eine mit Liebe, Romantik, Intrigen und Lügen. Gibt es Hoffnung für eine Liebe wie diese? Wir laden euch herzlich zur Leserunde "Wenn du mich endlich liebst..." von Linne van Sythen ein! Als Annas Baby stirbt, sie ihren Mann beschuldigt und sich trennt, gesteht Bardo ihr endlich seine Liebe. Obwohl er sich rührend um sie kümmert, kann er ihr Herz nicht erobern. Er bedrängt Anna so sehr, dass sie sogar in eine andere Stadt flieht. Bardo folgt ihr heimlich. Weil sie inzwischen mit Mario zusammen ist, wirbt er nicht offensiv um sie, sondern mailt er ihr über eine Internetpartnerschaftsagentur als Thomas. Als Anna ihn tatsächlich treffen will, zögert Bardo. Was passiert, wenn Anna entdeckt, dass Thomas ihr alter Freund Bardo ist? Und muss er Mario nicht erst von ihr wegtreiben? Besessen taktiert Bardo immer gewagter und verstrickt sich in sein Netz aus Lügen und Intrigen. Dabei kommt Anna ihm auch noch auf die Spur. Hat er nun endgültig verloren? Oder kann es für ihn und Anna doch noch die ersehnte große Liebe geben? Flippingbook-LeseprobePDF-Leseprobe Zum Autor: Linne van Sythen ist das Pseudonym der Autorin Ursula Wohlfart. Sie studierte Soziologie und Pädagogik und veröffentlichte viele Fachbücher. In der Belletristik startete sie mit einem Geschichtenband über Liebesturbulenzen in der Weihnachtszeit und einem Krimi „Zucker auf der Fensterbank“. Die Autorin lebt mit ihrem Mann Paul und ihrer Bernhardinerhündin Paula in einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen. Sie arbeitet in der beruflichen Weiterbildung. Wenn sie belletristisch schreibt, kreist sie um Frauen und Männer, die eine ausgefallene Geschichte haben und vom Leben und in der Liebe besonders herausgefordert werden. Bei dieser Leserunde gibt es mindestens sieben E-Books von "Wenn du mich endlich liebst..." im Wunschformat* (pdf, mobi, epub) zu gewinnen.  Bitte schreibt in eurer Bewerbung auch gleich euer Wunschformat (pdf, mobi, epub) mit rein.* Wir steuern bei jeder bookshouse-Leserunde 7 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab 15 Interessenten wird ab weiteren 5 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 20 Anfragen 8 E-Books, bei 25 Interessierten 9 E-Books, … Bitte achtet darauf, dass ihr euren Bewerbungsbeitrag in dem Unterthema "Alle Bewerbungen" erstellt, da wir eure Bewerbung ansonsten nicht werten können.Wir würden uns freuen, wenn ihr außerdem der Leserunde folgen würdet, damit ihr die Auslosung nicht verpasst.Da manche von euch leider keinen E-Book Reader haben, hier ein kleiner Tipp von uns. Amazon bietet auch die Kindle App für PC, Smartphone oder Tablet an. So kann man das Buch auch auf dem Rechner im mobi-Format lesen.Gern könnt ihr euch in unserer Gesamtübersicht umsehen.Oder besucht einfach unseren Blog. Auf Facebook findet ihr uns auch. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind gespannt auf die Leserunde. Euer bookshouse - Team *** Wichtig *** Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zu der Teilnahme in der Leserunde (posten in den Abschnitten) und dem anschließenden Rezensieren des Buches. Wir versenden nicht an Packstationen und übernehmen keine Haftung für den Postversand. Vielen Dank für euer Verständnis. Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt. Die Wiedergabe des Buchinhalts ist keine Rezension.http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

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  • Nur wer Menschen Veränderung zutraut, wird je verzeihen und wirklich lieben können

    Wenn du mich endlich liebst ...

    lesesessel

    13. February 2017 um 03:30

    Mir hat dieser Roman wegen der ungewöhnlichen Figuren besonders gut gefallen. Die wendungsreiche und immer wieder überraschende Handlung ist gut aus den Zielen und Motiven der Figuren heraus entwickelt. Wer eine spannende Geschichte liebt –und wahrlich nicht alle Liebesromane sind wirklich spannend –sollte diese Roman unbedingt lesen. Beide Hauptfiguren provozieren und zeigen ein Verhalten und Handeln bezogen auf ihr jeweiliges Ziel, dass man ihnen als Leser sofort ankreiden möchte. Aber wir als Leser müssen ja nicht alles stimmig und richtig finden, was die Figuren tun. Sie faszinieren, erzeugen widersprüchliche Emotionen (bis hin zum Staunen). Die Autorin schafft es sehr gut, zu zeigen und zu erzählen, was Bardo und Anna widerfährt, warum sie sich so auf einen sehnlichen Wunsch hin versteifen und warum sie wie handeln. Was wollen die Hauptfiguren Bardo und Anna? Bardo will Annas Liebe gewinnen/erzwingen, aber sie liebt ihn nicht, sieht in ihm nur den guten Freund. Zudem meint sie einen anderen zu lieben. Anna hasst ihren Ex, da sie sich sicher ist, er hat den gemeinsamen Sohn auf dem Gewissen. Das Baby ist gestorben. Ihre erneute Schwangerschaft verschweigt sie ihm nach der Trennung. Sie will nicht, dass ihre Tochter Kontakt zu einem „Kindsmörder“ bekommt. Starke Motive für das Handeln beider. Und genial, wie die Autorin im Laufe der Romans beide Geschichten verstrickt. Schnell ist klar, beide (Bardo und Anna) sind vom Scheitern bedroht. Das erzeugt Mitgefühl. Und man möchte ihnen zurufen, doch von ihrer Besessenheit, gar ihrem Wahn abzulassen, in den sie sich beide immer mehr hineinsteigern. Was mich so fasziniert hat: Beide leiden in dieser Geschichte über Jahre lang und viel, denn die Hürden, ihr jeweiliges Ziel zu erreichen werden immer größer. Und bei ihrer krampfhaften Zielgerichtetheit verletzen sie sich gegenseitig, auch andere und engen sich selbst immer mehr ein. Vorrangig war ich äußerst gespannt, ob sie letztlich ihr Fehlverhalten selber erkennen. Und das ist so. Vorab aber geraten sie immer mehr einander. Schön mitzuerleben, wie Bardo sein eigenes Streben aber auch zurücknehmen kann, in Liebe zu Anna doch immer wieder ihr wahrhafter Helfer und Freund wird, und sie immer wieder fürsorglich, ideenreich und mit Einfühlsamkeit unterstützt. Er bleibt aber ihr heimlicher Verfolger und lässt von seinem Ziel bis kurz vor Schluss nicht ab. Schön auch, wie die Autorin schildert, dass beide immer mehr Ahnung davon bekommen, dass sie mit ihrem Ziel scheitern werden und Entwicklungsschritte in der Persönlichkeit angesagt sind. Die dann beide auch vollziehen. Wenn auch spät im Roman. Bardo gesteht Anna reumütig seine gesamte Verfolgungsstrategie ein, Anna kommt schließlich mit Ex und Tochter wieder ins Reine. Dass Bardo und Anna sich entscheiden, es ganz vorsichtig noch einmal miteinander zu versuchen, geht insbesondere auf Annas Konto. Sie setzt auf die Kraft der Veränderungsmöglichkeit von Menschen und sagt uns: Wer das nicht tut, für den wird Verzeihen immer ein Fremdwort bleiben. Ein sehr berührender, sensibler Roman, der mich heftig ins Grübeln gebracht hat. Über Gut und Böse und warum wir im Leben nicht öfter verzeihen könnten, um unser Glück zu finden.

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  • Ein Roman über "Liebesbesessenheit", extravagant geschrieben

    Wenn du mich endlich liebst ...

    Vaddermann

    08. February 2017 um 22:00

    Der Roman von Linne van Sythen hat mich sofort in Bann gezogen. Endlich mal ein Mann als Protagonist in einem Liebesroman. Aus Erfahrung kann ich nachvollziehen, wie dieser liebende und anfangs sehr geduldige Mann Bardo immer verzweifelter wird. Vielleicht würde ich auch mit fraglichen Mitteln um Anna kämpfen? Spannend, dass auch sie nicht nur die Gute ist. Mit ihrem Handeln trägt sie dazu bei, Bardo immer mehr in wahre Liebesbesessenheit zu treiben. Der Roman von Linne van Sythen hat mir deshalb so gut gefallen, weil er nicht den aktuellen Mainstream bedient. Die Autorin entwickelt eine etwas andere Sichtweise auf unsere herkömmlichen Moralvorstellungen und traditionelle Meinungen, wie eine Beziehung realisiert werden muss. Sie taucht ab in die etwas „dunkleren“ Gefilde, wie Liebesverhältnisse auch entstehen können. Wenn Autoren nur die Wertmassstäbe der Leser bedienen würden, dann gäbe es in der Literatur keinerlei Innovation mehr! „Wenn du mich endlich liebst“, ist eine intensive und wirklich ergreifende Geschichte über die folgenschwere Macht der Liebe und darüber, wie wichtig Verstehen, Ehrlichkeit  und Verzeihen in unserem Leben sind, auch wenn die Wege dazu manchmal bizarr, ungewöhnlich und extravagant erscheinen. Sehr empfehlenswert – auch für Männer… Vaddermann

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  • Wenn Liebe zum Wahn wird! Spannendes Thema Stalking - leider zu langatmig und detailverliebt...

    Wenn du mich endlich liebst ...

    Jungenmama

    06. February 2017 um 11:08

    Der Titel "Wenn du mich ENDLICH liebst" spiegelt sehr gut wieder worum es in dem Roman von Autorin Linne van Sythen geht. Eine unerwiderte Liebe und die Bemühungen des zurückgewiesenen, seine Angebetete doch noch zu überzeugen... Die Story von Bardos Liebe zu Anna wird in drei Abschnitten in einem Zeitraum von 1996 bis 2013 dargestellt. Eigentlich ein sehr spannendes Thema, zumal auch andere Aspekte wie Freundschaft, Fremdgehen, Kindstod, "Flucht", Teenagertochter trifft auf neue Liebe der Mutter, Wiederannäherung... in der Geschichte eingebaut sind. ABER, leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Dies mag daran liegen, dass ich trotz der zahlreichen Probleme der Protagonisten und der ausführlichen Beschreibung ihrer Charaktere und Handlungen, nie ein wirkliches Gefühl für sie bekam. Ich konnte einfach mit keiner der Hauptpersonen wirklich mitfühlen... Das heißt statt die Emotionen zu spüren, wurden sie mir nur beschrieben und trafen nicht mein Herz. Bardo ist ein seltsamer, intriganter Kauz und man kann ihn einfach nicht wirklich liebgewinnen... Anna ist immer wieder widersprüchlich. Mal stark und selbstbewusst, dann voller Zweifel. Vielleicht lag es aber auch an diesen langen und ausführlichen Beschreibungen der Interessen von Bardo (Weine/Opern), seiner Diskussionen/Gespräche mit Tosca und der von der Handlung abschweifenden Erklärungen über die Arbeit von Anna und Mario, aber all dies zog die Geschichte in meinen Augen unnötig in die Länge. Ich habe das Buch nach etwa einem Drittel bereits als zu lang empfunden und ab etwa der Hälfte nur noch quergelesen um zu erfahren wie die Geschichte dann enden wird. Leider war auch das Ende für mich komplett unbefriedigend, da ich auch hier die Entscheidung von Anna in keiner Weise nachvollziehen konnte. Fazit: Ein Buch für Weinliebhaber, Opernkenner, Hundenarren und Menschen die evtl. ähnlich über Liebe und Beziehung denken wie Bardo und Anna...

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  • unbegreifliche Stalkinggeschichte

    Wenn du mich endlich liebst ...

    melanie1984

    05. February 2017 um 23:29

    Anna ist mit ihrem Mann Pit und Söhnchen Sven-Martin glücklich. Ihr bester Freund Bardo ist ihr eine große Hilfe und passt öfter auf das Baby auf. Ausgerechnet an seinem ersten Geburtstag stirbt Sven-Martin plötzlich und Annas Leben gerät aus den Fugen. Sie gibt Pit die Schuld am Tod und trennt sich. Als Bardo sie auch noch bedrängt, flüchtet sie in eine andere Stadt und beginnt mit ihrer Tochter und ihrer Mutter ein neues Leben. Doch Bardo gibt nicht auf... Anna mochte ich zu Beginn sehr gerne, doch zum Ende hin wurden ihre Handlungen und Entscheidungen für mich nicht mehr wirklich nachvollziehbar. In Rosenburg kann sie mit ihrer Tochter Mo und ihrer Mutter wieder Fuß fassen, doch die große Liebe, nach der sie sich so sehnt, bleibt aus. Bardo ist für mich krank. Eigentlich müsste er wissen, dass man Liebe nicht erzwingen kann. Sein Verhalten entfernt ihn nur noch weiter von Anna. Leider lernt er nicht wirklich daraus. Meiner Meinung nach denkt er nur an sich. Ansonsten würde er sich nicht in Annas Privatleben einmischen und vieles für sie schlimmer machen. Der Umgang mit seiner Hündin Tesca hat mir wirklich gefallen, er kümmert sich liebevoll um sie. Etwas befremdlich fand ich, dass es oft so wirkte, als würde diese mit ihm sprechen. Die Geschichte ist in drei Teile gegliedert und erstreckt sich vom Jahr 1996 bis ins Jahr 2013. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, die Geschichte liest sich flüssig. Zum Schluss hin erschien sie mir etwas langatmig. Das Ende mochte ich nicht besonders. Es vermittelt eine Grundeinstellung, die ich absolut nicht gutheißen kann. Denn Stalking sollte nicht zum Ziel führen, sondern bestraft werden. FAZIT: Eine handwerklich gute Geschichte mit einem kranken Antihelden, dessen Ende mich leider nicht zufriedenstellen konnte und meinen Moralvorstellungen widerspricht.

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