Linne van Sythen Wenn du mich endlich liebst ...

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Inhaltsangabe zu „Wenn du mich endlich liebst ...“ von Linne van Sythen

Als Annas Baby stirbt, sie ihren Mann beschuldigt und sich trennt, gesteht Bardo ihr endlich seine Liebe. Obwohl er sich rührend um sie kümmert, kann er ihr Herz nicht erobern. Er bedrängt Anna so sehr, dass sie sogar in eine andere Stadt flieht.
Bardo folgt ihr heimlich. Weil sie inzwischen mit Mario zusammen ist, wirbt er nicht offensiv um sie, sondern mailt er ihr über eine Internetpartnerschaftsagentur als Thomas. Als Anna ihn tatsächlich treffen will, zögert Bardo. Was passiert, wenn Anna entdeckt, dass Thomas ihr alter Freund Bardo ist? Und muss er Mario nicht erst von ihr wegtreiben? Besessen taktiert Bardo immer gewagter und verstrickt sich in sein Netz aus Lügen und Intrigen. Dabei kommt Anna ihm auch noch auf die Spur. Hat er nun endgültig verloren? Oder kann es für ihn und Anna doch noch die ersehnte große Liebe geben?

Sehr mitfühlsam geschrieben

— Sonne1960

Keine einfache Liebesgeschichte, dennoch fesselnd, zum Ende leider zu skurril.

— Losnl

ein etwas anderer Liebesroman voller Dramatik und Emotionen

— Engel1974

Ein schöner Liebesroman der etwas anderen Art ;-)

— xxnickimausxx

Eine sehr rührende Geschichte....

— steffib2412

Ein Liebesroman mit Schwächen...

— KristinSchoellkopf

Als Anna Ihr Baby verliert trennt Sie sich von Ihrem Mann kurz bevor sie ein zweites Baby zur Welt bringt.

— Deella

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    Wenn du mich endlich liebst ...

    Sonne1960

    15. November 2017 um 00:18

    Das Buch ist sehr mitfühlsam geschrieben. Es geht hier um die Geschichte von Anna, die ihr Kind verliert – Kindstod, was schon sehr dramatisch ist und den guten Freund Bardo, der sowohl mit ihrem Mann und ihr befreundet ist. Aber Bardo ist auch verliebt in Anna und es gibt hier allerlei Ereignisse zwischen den beiden Protagonisten. Aber Anna kann die Liebe von Bardo nicht erwidern. Das Buch und die Geschichte ist dramatisch, spannend, traurig, mitfühlend. Man kommt bei dem Buch sehr viel ins Nachdenken und andererseits ist es auch irgendwie lustig, z.B. die Gespräche Bardos mit seiner Dogge. Aber ich will hier auch nicht zu viel erzählen, denn man sollte das Buch ja lesen. Das Cover ist zwar schön gestaltet, es könnte ruhig mehr Farbe aufweisen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Die Geschichte ist mitfühlend, man kommt ab und zu mal ins Stocken, mein Gott, gibt es so eine große Liebe, die schon ins Stalken ausartet, wirklic, fragt man sich. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben, so dass man sich gut in diese hineinversetzen kann. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

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  • Verliert sich in skurrilen Szenen. Schade!!! Potenzial ist vorhanden.

    Wenn du mich endlich liebst ...

    Losnl

    09. November 2017 um 07:28

    Als Annas Baby unerwartet stirbt, beschuldigt sie ihren Mann und trennt sich von diesem. Im gleichen Atemzug gesteht Bardo, der Nachbarin seine Liebe. Es kümmert sich aufopferungsvoll um sie und erfindet immer verrücktere Liebesbeweise. Doch er kann ihr Herz nicht erobern, sondern bedrängt Anna, dass sie sogar in eine andere Stadt flüchtet. Bardo gibt nicht auf und folgt ihr heimlich, bis er entdeckt, dass es in Annas Leben einen neuen Mann gibt. Er agiert aus dem Hintergrund und gibt sich im Internet als Thomas aus. Anna verliebt sich in den humorvollen Schreibpartner und schlägt ein Treffen vor. Bardo zögert, was wenn Anna seine wahre Identität entdeckt? Besessen taktiert Bardo immer gewagter und verstrickt sich in einem Netz aus Lügen und Intrigen. Und dann kommt ihm Anna doch auf die Spur…Die Autorin Linne van Sythen hat mit dem Buch „Wenn Du mich endlich liebst“, eine Liebesgeschichte erschaffen, die ich so nicht erwartet habe. Nicht nur die Thematik Liebe wird in die Geschichte eingebunden, sondern auch Verlust, Angst, Trauer, Schmerz, Intrigen, Betrug und Stalking, spielen eine wesentliche Rolle und stellen insgesamt kein leichtes Thema dar.Ich muss gestehen, die Empfindungen zu diesem Buch aufs Papier zu bringen, fällt mir außerordentlich schwer. Einerseits bin ich überwältigt von den vielen Geschehnissen und Andererseits fehlten mir besonders emotionale Stimmungen, die man als Leser nachempfinden möchte.„>>Bardo, wir müssen reden.<< Er nickte, strahlte sie an. >>Ja klar, jetzt, wo endlich alles anders ist mit uns beiden.“ ( S. 79 )Doch beginnen wir am Anfang.Der Einstieg gelang mir recht gut, da der Leser ohne Umschweife mit den Charakteren und deren Lebenssituationen vertraut gemacht wird. Der flüssige Schreibstil der Autorin, fesselte mich zusätzlich in den Anfängen dieser Geschichte. Ich konnte mich sofort einfühlen und mich zunächst auch in die Protagonisten hineinversetzen.Anna ist eine liebvolle, ehrliche junge Frau, die sich einem erschütternden Schicksal stellen muss. Als sie ihren Sohn verliert und ihre Welt von heut auf morgen zusammenbricht, war ich äußerst schockiert, fühlte emotional mit ihr, was mich zutiefst berührte. Keine Mutter möchte eine solch prekäre Situation durchleben müssen. Hierbei konnte ich ihre Wut, Trauer und Enttäuschung sehr gut nachvollziehen.Ihr Nachbar Bardo kümmert sich in dieser Situation aufopferungsvoll um Anna, bis er ihr seine Liebe gesteht. Zunehmend drängt er sich Anna auf, bis diese keinen anderen Ausweg mehr sieht, als Hals über Kopf die Stadt zu verlassen, um ein neues Leben zu beginnen.Bardo ist sehr anhänglich, treu, aber auch liebevoll und fürsorglich. Zunächst erschien er mir sehr sympathisch, bis er seine wahre Seite an sich zeigt. Diese wirkte zeitweilig sehr bedrohlich auf mich, so dass er immer mehr an Sympathiepunkten einbüßte. Er folgt Anna, beobachtet sie und spinnt hinter ihrem Rücken, weitreichende Intrigen.Die dargestellten Charaktere wirken sehr bildlich und authentisch und man beginnt die Hintergründe des jeweiligen Verhaltens zu hinterfragen.Die Handlung wird zunehmend von verzwickten Konstellationen geprägt, die sich immer mehr zu verstricken scheinen. Dies zieht sich, durch wiederholende Passagen und ohne Lösung in die Länge, was den Lesegenuss allmählich mildert.Auch einige Verhaltensweisen von Anna und Bardo werden im weiteren Verlauf immer skurriler und unglaubwürdiger. Seien es, die bizarren „Selbstgespräche“, die Bardo führt, oder Annas blinde Sucht nach Liebe, die mich zusätzlich verwirrten und teilweise abstießen. Die häufigen Erwähnungen des Alkoholkonsums der Protagonisten, stellen für mich einen weiteren Kritikpunkt dar.Dieser Roman ist mit seiner Rezension wahrlich eine Herausforderung für mich. Es ist definitiv kein schlechter Roman, doch die zunehmenden Wirrungen und Ereignisse, wirken mir persönlich zu skurril und unglaubwürdig. Auch die Tiefe, der emotionalen Ebene fehlte mir letztendlich, was anderen Lesern durchaus ausreichen könnte.FazitDas Buch befasst sich mit einer Liebesgeschichte, die auf Einseitigkeit beruht und greift die Thematik Stalking umfassend mit auf. Dennoch verlief mir die Handlung zu skurril, ohne überzeugend und vor allem nachhaltig zu wirken. Es ist auf keinen Fall eine schlechte Geschichte, aber richtig packen konnte sie mich leider nicht.

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  • ein etwas anderer Liebesroman voller Dramatik und Emotionen

    Wenn du mich endlich liebst ...

    Engel1974

    27. September 2017 um 09:30

    „Wenn Du mich endlich liebst“ ist ein etwas anderer Liebesroman. Hier wartet die Autorin, Linne van Sythen, mit jeder Menge Dramatik und sehr viel Emotionen auf. Es geht um Intrigen, Betrug, Manipulation, einer krankhaften Liebe und Stalking, insgesamt kein leichtes Thema. Buchinhalt: Als Annas Baby unerwartet am Kindstod stirbt, beschuldigt sie ihren Mann und trennt sich von ihm, zumal er eine Geliebte hat und da Baby dabei vernachlässigt. Bardo, ein Nachbar, der schon lange in Anna verliebt ist, wittert nun seine Chance ihr seine Liebe zu gestehen. Doch trotz intensiveren Bemühungen schafft er es nicht, ihr Herz zu erobern. So kommt er auf die Idee über eine Internetpartnerschaftsagentur, als Thomas, an Anna heranzutreten. Diese scheint sich in ihren humorigen Schreibpartner auf Anhieb zu verlieben und dringt auf ein persönliches Treffen. Diese möchte Brado vermeiden und verstrickt sich dabei immer mehr in einem Netz aus Intrigen und Lügen. Doch Anna kommt ihm schließ auf die Schliche... Meinung: Das Cover wirkt leider etwas nüchtern und lässt so gar nicht so einen dramatischen Roman, voller Emotionen erahnen. Erzählt wird in dritter Form, mal aus Annas und mal aus Brandos Perspektive, das bringt die Protagonisten dem Leser sehr nahe. Beide wurden im Großen und Ganzen gut ausgearbeitet. Besonders gelungen finde ich dabei Brado, auf der einen Seite ist er schüchtern, verträum, fürsorglich aber auch chaotisch und auf der anderen Seite regelrecht zwanghaft besessen und anhänglich. Die Handlung insgesamt macht nachdenklich, ist aufwühlend und emotional sehr berührend, aber nicht immer logisch und nachvollziehbar, so ist besonders das Ende verblüffend und man fragt sich ob dies wirklich so sein kann. Der Spannungsaufbau wurde gut gewählt und nimmt kontinuierlich zu, so dass beim Lesen keine Langeweile aufkommt. Der Schreibstil der Autorin ist nicht immer einfach, mal sehr detailliert, mal mit einer Orientierung am Wesentlichen, manchmal etwas langatmig und zäh und manchmal flüssig. Fazit: ein etwas anderer Liebesroman voller Dramatik und Emotionen

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  • Ein schöner Liebesroman der etwas anderen Art

    Wenn du mich endlich liebst ...

    xxnickimausxx

    14. September 2017 um 10:11

    Linne van Sythen ist eine Autorin beim Bookshouse-Verlag und schreibt seit 1994 im Belletristik-Bereich. Außerdem hat sich auch Fachbücher geschrieben, doch ihr Herz schlägt trotzdem für romantische Geschichten wie die von Anna und Bardo in ihrem neuen Liebesroman Wenn du mich endlich liebst. Das Buch ist ähnlich wie ein Journal mit Datumsangaben in den Kapiteln geführt. Erzählt wird in der dritten Person aus Sicht von Anna und Bardo. Diese beiden Perspektiven sind sehr gut gewählt, da man von Anfang an mit beiden Charakteren mitfiebern kann und das Wichtigste meiner Meinung nach sich ganz ihn ihren Gemütszustand und ihre Denkprozesse einfühlen kann. Bardo ist sehr impulsiv, chaotisch, liebevoll, fürsorglich aber auch zurückhaltend und verträumt. Weiters hat er auch eine andere Seite die nahezu anmaßend anhänglich und vor allem sehr zwanghaft ist. Zuerst scheint er noch sehr sympathisch und lieb, aber dann zeigt er seine andere Seite und man fängt zu überlegen, was ihm zu diesem Handeln bewegt. Im Laufe der Geschichte durchlebt er einige Etappen und diese Diskrepanzen in seiner Persönlichkeit sind sehr authentisch und gut erläutert. Anna hingegen ist liebevoll, offen und ehrlich, aber verzweifelt und im wahrsten Sinne übervorsichtig. Sie entwickelt sich auch weiter und macht sogar nicht nur einen Neuanfang durch. Ebenso ihr Entwicklungsverlauf während der Erzählung ist eindrucksvoll geschildert. Insgesamt hat die Autoren eine sehr emotionale aber dennoch fließende Schreibweise. Es gibt über weite Strecken sogar eine männliche, aber gefühlvolle und ausschmückende Schreibweise mit Fokus Auf Details und Bardos Zwang sowie eine feminine mit vielen gedanklichen und gefühlvollen Aspekten. Die Szenenbeschreibung ist detailliert und mit schön formulierten Metaphern, die die Fantasie anregen, ausgeschmückt. Starke impulsive Gefühlsausbrüche und leidenschaftliche Gedankenketten wechseln sich mit sarkastischen und humoristischen Kommentaren sowie perfekt ironisch gehaltenen Dialogen ab. Die „Selbstgespräche“, die Bardo führt, sind aber etwas bizarr und haben mich persönlich beim Lesen etwas verwirrt (obwohl ich Psychologin bin). Allgemein gelingt der Einstieg in die Geschichte leicht und schon im zweiten Kapitel fiebert man mit Bardo und Anna mit. Die Erzählung hat drei große Abschnitte welche man wie folgt einteilen könnte: Teil 1 – Schicksalsschlag, Teil 2 – Neuanfang mit Umwegen und Teil 3 – Ein neues Leben 2.0 oder so. Vor allem der Beginn ist sehr emotionsgeladen und zu Tränen rührend. Teilweise geht einem mal Anna dann wieder Bardo mit ihrem Verhalten auf den Keks. Dann wird es auch immer skurriler und abgedrehter, man weiß nie so recht was man denken soll oder was einen erwartete. Es ist alles total unvorhersehbar und macht neugierig aufs Weiterlesen. Vor allem am Schluss setzt die Spannung zum Höhepunkt an und es folgt ein unerwarteter Schluss, der aber in meinen Augen passend rüberkommt.   Fazit: Wenn du mich endlich liebst ist ein Liebesroman der etwas anderen Art mit zwei sehr speziellen und stark individuellen aber hoch emotionalen und impulsiven Protagonisten, die es nicht leicht im Leben haben und auf skurrile Weise versuchen dieses zu meistern und die wahre Liebe zu finden. Mit viel Emotion, starken Gedanken sowie ungewöhnliche Wendungen und einem etwas anderen Ende ist die Geschichte eine schöne Abwechslung unter den Liebesromanen, die strikt nach Schema F verlaufen.   Wenn du mich endlich liebst erhält von mir 4 von 5 Sternen. (Ein Dank an Linne van Sythen für das Rezensionsexemplar.)

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  • Eine sehr berührende Geschichte...

    Wenn du mich endlich liebst ...

    steffib2412

    08. September 2017 um 05:41

    Zur Story:Als Annas Baby stirbt, sie ihren Mann beschuldigt und sich trennt, gesteht Bardo ihr endlich seine Liebe. Obwohl er sich rührend um sie kümmert, kann er ihr Herz nicht erobern. Er bedrängt Anna so sehr, dass sie sogar in eine andere Stadt flieht.Bardo folgt ihr heimlich. Weil sie inzwischen mit Mario zusammen ist, wirbt er nicht offensiv um sie, sondern mailt er ihr über eine Internetpartnerschaftsagentur als Thomas. Als Anna ihn tatsächlich treffen will, zögert Bardo. Was passiert, wenn Anna entdeckt, dass Thomas ihr alter Freund Bardo ist? Und muss er Mario nicht erst von ihr wegtreiben? Besessen taktiert Bardo immer gewagter und verstrickt sich in sein Netz aus Lügen und Intrigen. Dabei kommt Anna ihm auch noch auf die Spur. Hat er nun endgültig verloren? Oder kann es für ihn und Anna doch noch die ersehnte große Liebe geben? (By Linne van Sythen)Mein Fazit:Mit "Wenn du mich endlich liebst" ist Linne van Sythen eine sehr berührende Geschichte gelungen, welche mich begeistern und auch fesseln konnte....Der Schreibstil ist durchweg flüssig und man findet sehr schnell in die Geschichte um Anna und Bardo hinein.Ich musste das Buch einige Male zur Seite legen (nur so viel, es gibt einiges aufwühlendes)....Die Autorin verleiht den Protagonisten Charakter, sodass sie authentisch werden. Ebenso werden die Emotionen sehr gut an den Leser transportiert.Auch das Coverbild ist wunderschön gestaltet.Ich gebe dem Buch 5 Sterne und wünsche euch allen viel Spaß beim Lesen....:)

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  • Was macht einen Liebesroman aus...?

    Wenn du mich endlich liebst ...

    KristinSchoellkopf

    07. September 2017 um 21:10

    Überzeugende Liebesromane zu schreiben ist schwierig. Ob ausdrucksstarke Charaktere oder eine gefühlvolle Sprache – Das Gesamtpaket muss überzeugen. Doch manchmal fehlt das gewisse Etwas… Wenn ein Roman von der Interaktion zwischen Charakteren lebt, sowie deren Gefühle füreinander, verliebe ich mich gern mit den Protagonisten mit. Ich habe gern selbst Schmetterlinge im Bauch oder grinse vor mich hin. Wenn Du Mich Endlich Liebst ist für mich sehr schwer in Worte zu fassen. Der Geschichte liegt die emotionale Lage der Protagonistin zugrunde, ohne dass diese wirklich zur Sprache kommt, was mich enttäuscht hat. Das Geschehen, welches von einem Liebeschaos geprägt ist,  plätschert eher vor sich hin, wobei es immer wieder interessante und emotionale Passagen gibt. Die Charaktere sind lebendig und leben ihre Gefühle aus. Was mich störte, war die verzwickte Konstellation dieser, in welcher eher eine Problematik erschaffen, als ein Konflikt wahrlich gelöst wird. Die Angelegenheit scheint sich immer mehr zu verstricken und in die Länge zu ziehen, ohne dass ein Ende in Sicht kommt, weswegen auch die fehlende Abwechslung auf die Leserstimmung schlägt. Trotz der Wirrnis war Anna mir sympathisch, da ich sie für ihren Mut und ihre Resilienz bewundre. Lynne van Sythen versucht den Leser emotional zu erreichen, was ihr auch häufig gelingt. Meist allerdings wird die Verbindung zwischen dem Geschriebenen und dem Leser durch eine etwas affektierte Formulierung gestört, welche die Gefühlsregungen des Lesers unterbinden. Wenn Du Mich Endlich Liebst ist wahrlich schwierig zu rezensieren, da dieser Roman zu der Gruppe von Romanen gehört, welche für jeden Leser eine andere Bedeutung haben. Ich konnte mich nur schwer in die Protagonisten einfühlen, kann mir aber sehr gut vorstellen, dass es anderen Lesern weitaus besser gelingt.Fazit: Lynne van Sythens Wenn Du Mich Endlich Liebst konnte mich nur partiell von sich überzeugen, doch er mag einige Fans des Genres fesseln können.

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  • Wenn du mich endlich Liebst

    Wenn du mich endlich liebst ...

    Deella

    29. July 2017 um 15:05

    Das Cover: Es gefällt mit nicht so gut, ich finde es sehr schlicht, wenn es etwas geheimnisvolles hätte würden sicher mehr auf das Buch anspringen. Zum Inhalt; Als Annas Baby stirbt, sie ihren Mann beschuldigt und sich trennt, gesteht Bardo ihr endlich seine Liebe. Obwohl er sich rührend um sie kümmert, kann er ihr Herz nicht erobern. Er bedrängt Anna so sehr, dass sie sogar in eine andere Stadt flieht.Bardo folgt ihr heimlich. Weil sie inzwischen mit Mario zusammen ist, wirbt er nicht offensiv um sie, sondern mailt er ihr über eine Internetpartnerschaftsagentur als Thomas. Als Anna ihn tatsächlich treffen will, zögert Bardo. Was passiert, wenn Anna entdeckt, dass Thomas ihr alter Freund Bardo ist? Und muss er Mario nicht erst von ihr wegtreiben? Besessen taktiert Bardo immer gewagter und verstrickt sich in sein Netz aus Lügen und Intrigen. Dabei kommt Anna ihm auch noch auf die Spur. Hat er nun endgültig verloren? Oder kann es für ihn und Anna doch noch die ersehnte große Liebe geben?Meine Meinung: Ich fande das sich das Buch etwas schleppend und schlecht lesen lassen hat, es ist van manchen Stellen sehr langatmig das ich es manchmal nicht mehr weiter lesen wollte. Nach einer ganzen Zeit habe ich es dann doch weiter probiert zu lesen. Und mich konnte auch die ganze Handlung nicht so überzeugen. Die Intriegen, das Stalking, der Betrug und die Manipulation hat es zwar etwas interessanter gemacht. Aber es ist manchmal auch sehr viel davon, so das man dann  am ende gar nicht richtig verstehen kann das er für seine ganzen schlechten Daten auch noch belohnt wird. Das ist so wie wenn man ganz viel schlechte Dinge macht, dann wird man belohnt, so sollte es nicht sein, auch nicht in Büchern. Ich danke trotzdem das ich es lesen durfte und es wird sicher viele geben denen es gefällt. 

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