Linnea Hartsuyker Krone und Feuer

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Inhaltsangabe zu „Krone und Feuer“ von Linnea Hartsuyker

Die Fjordlandsaga beginnt!
Norwegen, Ende des 9. Jahrhunderts: Das Land ist in einzelne Königreiche zersplittert. König kämpft gegen König, Nachbar gegen Nachbar. Seit dem Tod ihres Vaters haben Ragnvald und seine Schwester Svanhild nur ein Ziel: die Ländereien ihrer Familie zurückzuerobern. Ragnvald schließt sich dem Kriegszug des mächtigen Wikingerkönigs Harald an, der sich anschickt, das Land unter seiner Herrschaft zu vereinen. Ein erbitterter Kampf um die Krone entbrennt. Während Ragnvald in der Gunst Haralds steigt, bleibt Svanhild nichts als die Rolle einer politischen Schachfigur, durch deren Heirat neue Allianzen geschmiedet werden können. Ausgerechnet Ragnvalds Erzfeind bietet ihr die Freiheit, die sie sucht ...
Der Auftakt einer epischen Saga: Ein Geschwisterpaar im Bann von Macht, Loyalität und Freiheit

Linnea Hartsuyker erschuf wunderbar schillernde Charaktere und Sittuationen, die mich fesselten und begeisterten.

— quatspreche

Der Anfang ist stark, dann flacht das Ganze aber immer weiter ab...Schade.

— kingofmusic

Ein mittelmäßiger historisch angehauchter Roman, der erst ab der Hälfte besser überzeugen konnte.

— Moni2506

Ein Wikinger-Roman der wirklich historische Fakten enthält

— anke3006

Spannender,Authentischer Historien Roman

— birgitfaccioli

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  • Der halbertrunkene König

    Krone und Feuer

    quatspreche

    18. September 2017 um 10:32

    Was tut eine Historikerin, die erfährt, dass sie von dem norwegischen König Harald I. abstammt? Genau, Sie schreibt einen Abenteuerroman über den mittelalterlichen König! Und dieser wird auch noch ziemlich gut, denn er strotzt vor Abenteuern, Gefahren und Mut. Und es ist auch noch ein Wikinger-Roman, womit alle meine Wünsche an einen Roman erfüllt wären. Doch kann eine Geschichte mit Wikingern nach der Serie Vikings überhaupt noch ernst genommen werden? Ja kann sie, wenn sie so wunderbar erzählt ist wie Krone und Feuer von Linnea Hartsuyker. Im frühmittelalterlichen Norwegen kämpfen junge Männer in fernen Ländern um Macht und Reichtum. Doch was passiert, wenn diese heim kommen und sich einen Platz in der Welt suchen müssen? Der junge Kämpfer Ragnvald und seine jüngere Schwester Svanhild sind vom Schicksal geschlagen. Der Stiefvater ersinnt einen Plan um die Geschwister loszuwerden und seine eigenen Söhne als Erben einzusetzen. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken ist beiden ein schlagend ehrlicher Charakter gegeben worden, der ihnen einen steinigen Weg beschert. Nur mit Mut und unverschämten Glück können sie ihm folgen und ihre Bestimmung erfüllen. Rangvald, der auch der Halb-Ertrunkene genannt wird, steht plötzlich zwischen zwei mächtigen Königen und muss seinen Platz zwischen aufstebenden Söhnen, machtgierigen Onkeln und übereifrigen Jünglingen behaupten. Er wird zum engsten Berater des jungen Königs Harald, der danach strebt die kleinen Königreiche zu einem großen zu vereinen und sich selbst auf den Thron zu setzen. Die schöne Svanhild kämpft in der Frauenwelt mit sich und ihren Wünschen nach einem Ehemann, der ihr Freiheiten erlaubt, die sonst nicht erduldet wurden. Diese Freiheiten findet sie ausgerechnet in den Armen des Mannes, der ihren Bruder ermorden sollte. Auch führt dieser die Gegner Haralds an, wodurch die Kluft zu ihrer Familie noch weiter wächst. Männliches Ehrgefühl, Liebe, Familie und der Wunsch nach einem sicheren Zuhause führt die Geschwister an gegnerische Fronten. Im Auftackt der Fjordland-Saga scheint die Zukunft ungewiss, jedoch auch positiv für beide Seiten zu sein. Linnea Hartsuyker erschuf wunderbar schillernde Charaktere und Sittuationen, die mich fesselten und begeisterten. Durch ihre glaubhafte Darstellung beider Seiten und verschiedenen Standpunkten gibt es keine nur guten oder nur schlechten Charaktere, sondern komplexe Figuren, die wunderbar menschlich sind. Sicherlich deswegen blieb mir diese Geschichte noch länger in den Gedanken und ich freue mich sehr auf die nächsten Teile. Ich hoffe, dass der Verlag es bei den Folgeromanen schafft, einen besseren Titel für die deutsche Ausgabe zu finden, denn der jetzige klingt doch sehr abgedroschen. Der übersetzte Originaltitel wäre um einiges besser und zutreffender gewesen. Originalbeitrag: Krone und Feuer

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  • Vorhandenes Potenzial nicht ausreichend um- bzw. eingesetzt

    Krone und Feuer

    kingofmusic

    Da ich ab und an gerne mal auf Altbewährtes (in diesem Fall ein historischer Roman) zurückgreife, hatte ich mir bei Netgalley den Roman „Krone und Feuer“ von Linnea Hartsuyker ausgesucht. Als Skandinavienfan mal etwas aus dem hohen Norden zu lesen, hätte durchaus spannend sein können. Man merkt: begeistert war und bin ich nicht von diesem Roman, der mit 640 (Druck-)Seiten ein dem Genre durchaus entsprechender Wälzer ist.  War der Anfang noch relativ spannend und überzeugend, so hat mich die Geschichte um Ragnvald und seine Schwester Svanhild, aus deren Sichten der Roman abwechselnd erzählt wird, immer mehr gelangweilt, weil nicht wirklich was passierte außer Schlacht hier, Gemetzel da, Intrige hier, falsche Liebe da…Nein, so gerne ich bereit war mich auf die Geschichte um König Harald einzulassen und mögen die historischen Fakten von der Autorin noch so pedantisch recherchiert worden sein – den zweiten Band der Fjordland-Saga werde ich definitiv nicht mehr lesen. Schade – ich hatte mich echt drauf gefreut…

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    • 3
  • Norwegen und wie alles begann

    Krone und Feuer

    anke3006

    25. July 2017 um 17:16

    Norwegen, Ende des 9. Jahrhunderts: Das Land ist in einzelne Königreiche zersplittert. König kämpft gegen König, Nachbar gegen Nachbar. Seit dem Tod ihres Vaters haben Ragnvald und seine Schwester Svanhild nur ein Ziel: die Ländereien ihrer Familie zurückzuerobern. Ragnvald schließt sich dem Kriegszug des mächtigen Wikingerkönigs Harald an, der sich anschickt, das Land unter seiner Herrschaft zu vereinen. Ein erbitterter Kampf um die Krone entbrennt. Während Ragnvald in der Gunst Haralds steigt, bleibt Svanhild nichts als die Rolle einer politischen Schachfigur, durch deren Heirat neue Allianzen geschmiedet werden können. Ausgerechnet Ragnvalds Erzfeind bietet ihr die Freiheit, die sie sucht ... Der Auftakt einer epischen Saga: Ein Geschwisterpaar im Bann von Macht, Loyalität und Freiheit. Ich muss vorweg sagen, dass ich die Geschichte der Wikinger und ihre Sagen liebe. Deshalb haben ich mich auch sehr auf dieses Buch gefreut. Die Geschichte wird aus zwei Sichtweisen erzählt, von Svanhild und Ragnvald immer abwechselnd. Mir hat es gut gefallen, wie die Autorin die historisch belegten Fakten in die Geschichte einbaut. Auch die nicht ganz einfachen Charakterzüge der Figuren sind gut dargestellt. Dadurch werden sie nicht gerade zu sympathischen Lieblingsfiguren, aber das, finde ich, macht sie authentisch. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Saga.

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  • Der Beginn einer Saga aus dem hohen Norden

    Krone und Feuer

    schafswolke

    23. July 2017 um 21:45

    Bei der Fjordland-Saga stehen die Geschwister Svanhild und Ragnvald im Vordergrund. Die beiden stehen sich sehr nahe und sind sich treu ergeben. Ragnvald ist sehr in kämpferische und politische Handlungen verstrickt und so trennen sich irgendwann die Wege der beiden Geschwister. Svanhild treibt es auch von zu Hause fort, doch als Frau hat sie es da um einiges schwerer. Doch dann trifft sie auf Ragnvald Erzfeind und der bietet ihr ein ganz anderes Leben. Zeitgleich versucht König Harald die vielen Königreiche im Land zu vereinen.Die Saga wird abwechselnd von Svanhild und Ragnvald erzählt.Svanhilds Geschichte hat mich am meisten gefesselt. Sie ist ein starker und interessanter Charakter. Mir fielen auch ihre Abschnitte leichter zu lesen als die von Ragnvald und ich habe immer gehofft, mehr von ihr zu erfahren."Krone und Feuer" war für mich kein Buch zum mal eben so lesen, da brauchte ich immer ein wenig mehr Zeit, denn dann konnte ich mich ganz drauf einlassen und habe mich in die damalige Zeit versetzt gefühlt. Bein lesen selbst verging die Zeit dann wie im Flug.Die Autorin hat versucht aus den damaligen Überlieferungen eine Geschichte zu schreiben, die sich so hätte abspielen können. Meiner Meinung nach ist das ganz gut gelungen.Ich hätte gerne gewusst, welcher Umfang für die Saga angedacht ist. Positiv fand ich, dass das Ende zwar mehr verspricht, aber trotzdem ist es kein komplett offenes Ende und man wird nicht mittendrin zurückgelassen.Ich vergebe 4 Sterne und bin gespannt, wann es weiter geht.

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  • Harald Fairhair schickt sich an ganz Norwegen zu erobern

    Krone und Feuer

    Moni2506

    23. July 2017 um 10:03

    „Krone und Feuer“ ist der erste Teil aus der Fjordlandsaga, der die Anfänge des jungen und zukünftigen König Haralds erzählt. Der Roman von Linnea Hartsuyker wurde im Juli 2017 im Ullstein-Verlag veröffentlicht. Norwegen, Ende des 9. Jahrhunderts: Ragnvald und Svanhild wachsen in einer Zeit des Umbruchs auf. König Hakon regiert einen Teil Norwegens, der ansonsten in viele kleine Königreiche zersplittert ist. Sein Schwiegersohn Harald schickt sich an König von ganz Norwegen werden. Nach einem Attentat auf das Lebens Ragnvalds, sind beide Geschwister mehr oder weniger auf sich alleine gestellt. Ragnvald schließt sich dem jungen Harald an, um im Zuge dessen, irgendwann sein Erbe von seinem Schwiegervater Olaf zurückzuerlangen und seine Schwester Svanhild dient als politsche Schachfigur, die durch eine Heirat neue Verbündete schaffen kann. Wieder ein Buch, bei dem es mir schwer fällt eine Bewertung zu schreiben. Anfangs hat mir das Buch absolut gar nicht gefallen. Erst bei ca. 40% fängt das Buch an für mich besser zu werden als Harald sich anschickt ganz Norwegen für sich zu erobern und es die ersten Schlachten gibt.Der Schreibstil ist ok, konnte mich aber nicht wirklich überzeugen und das Kopfkino war nicht immer gegeben. Gerade am Anfang hatte ich mit den Dialogen ganz arge Probleme, weil ich überhaupt nicht verstanden habe, wie man von dem einen zum anderen Thema kommt. Ich bin ja selber auch ein Profi im geistigen Froschhüpfen, aber da bin selbst ich nicht mitgekommen. Lange Zeit hatte ich auch nicht wirklich das Gefühl einen historischen Roman zu lesen. Die Jahreszahlen über den Kapiteln fehlen vollständig und zu Beginn war es für mich mehr eine nordisch angehauchte Geschichte, die den Weg zweier Geschwister im Norwegen des 9. Jahrhunderts zeigt. Wir bekommen Einblicke in die nordischen Rituale und Gepflogenheiten und sehen im Verlauf des Buches auch die Änderungen, die Harald anstrebt. Mit dem Nachwort klärt sich hier einiges auf. Wirklich gesicherte Erkenntnisse gibt es zu dieser Zeit Norwegens nicht. Die Geschichte von Harald und seiner Eroberung Norwegens wurde erst 4. Jahrhunderte später von Snorri Sturloson aufgeschrieben und so fällt meine Bewertung als historischer Roman doch noch positiver aus. Auch zu den Personen an sich, konnte ich keine wirkliche Verbindung aufbauen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Ragnvald, Svanhild und Solvis. Alle drei gingen mir teilweise richtig auf die Nerven. Solvi, weil er vor einer Frau nicht zu seinen Taten stehen kann und auch noch ein schlechtes Gewissen bekommt, Ragnvald und Svanhild weil beide teilweise sehr stur sind. Viele Informationen zu den Personen fallen auch lapidar in einem Nebensatz und ich hab mich gefragt, wo das denn nun plötzlich herkommt. Da wurde plötzlich eine gewisse Zuneigung zweier Personen angedeutet, die vorher in keinster Weise zu erkennen war. Oder wo die Person vorher ganz sicher war, dass sie ein mystisches Wesen getötet hat, reicht ein Gespräch aus, um sie vom Gegenteil zu überzeugen. Im Nachhinein war dann plötzlich doch irgendwie alles komisch und so wirklich hat man ja eh nicht dran geglaubt. Hier kommen einige Dinge zusammen, die mich sehr gestört haben, auch wenn sich dies im Verlaufe des Buches gelegt hat. Abgerundet wird der Roman, zusätzlich zum Nachwort, mit einem Personen-, Orts- und Quellenverzeichnis sowie einer kurzen Erklärung zu den Namen, die die Autorin gewählt hat. Gerade bei den Namen finde ich hat die Autorin ein gutes Gespür bewiesen, so dass es für den Leser einfacher wird die Geschichte zu verfolgen. Fazit: Ein mittelmäßiger historisch angehauchter Roman. Gesicherte Fakten gibt es nicht wirklich, aber die Autorin hat durchaus eine interessante Geschichte aus der dürftigen Quellenlage geformt. Wer nordische Geschichte mag und sich für die Heimskringla interessiert, ist in diesem Roman gut aufgehoben.

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  • Interessanter historischer Roman

    Krone und Feuer

    Jisbon

    14. July 2017 um 14:19

    In "Krone und Feuer" erzählt Hartsuyker die Geschichte von Ragnvald und Svanhild, einem Geschwisterpaar, das zunächst gemeinsam versucht, an das rechtmäßige Erbe ihres Vaters zu kommen, im Laufe des Buches aber getrennte Wege geht und unterschiedliche Ziele und Loyalitäten entwickelt. In der Inhaltsangabe steht bereits, dass Ragnvalds Erzfeind ein Interesse an Svanhild zeigt und dieser Handlungsstrang entwickelt sich so, wie man es sich vorstellen würde - die Geschwister stehen in dem großen Konflikt um die Herrschaft in Norwegen nicht auf der gleichen Seite, was emotional aufwühlende Szenen und tragische Momente liefert.  In einem Nachwort wird erklärt, dass zwar einige Aspekte erfunden wurden, ansonsten scheint "Krone und Feuer" (soweit ich es beurteilen kann) jedoch sehr authentisch zu sein und aus den bekannten Fakten und Ereignissen ist eine packende, spannende Geschichte entstanden. Sie ist keineswegs nur eine Aneinanderreihung von Schlachten und Blutvergießen, obwohl diese eine wichtige Rolle spielen. Die Autorin gibt dem Leser auch Einblicke in das Leben der damaligen Zeit, die Gebräuche und Sitten, aber auch die politische Lage, die durch die Bemühungen König Haralds, das Land geeint zu regieren, sehr prekär und spannungsgeladen war. Besonders interessant fand ich den Fokus auf der Rolle von Frauen, ihre Möglichkeiten und die Probleme, mit denen sie zu kämpfen haben; Svanhild ist eine starke Protagonistin, die genau weiß, was sie will und versucht, das beste aus ihrer Situation zu machen, was auf jeden Fall bewundernswert ist. Aber auch ihr Bruder muss einige Hürden überwinden, um sein Ziel zu erreichen.  Gut gefallen hat mir, dass die Charaktere sowohl Siege als auch Niederlagen erfahren; in vielen Büchern ist vorhersehbar, dass erst einmal alles schief gehen wird, bevor dann doch alles gut endet, doch obwohl es in diesem Buch Rückschläge gibt, haben die Figuren auch Glück. So blieb die Handlung meiner Meinung nach interessant und man konnte nie sicher sein, wie es nun weiter gehen würde, ob wieder eine schmerzliche Niederlage oder großer Triumph folgen würde. Ebenfalls toll fand ich, dass die Autorin alle Positionen in dem Konflikt als verständlich darstellt; ihre Charaktere vertreten sehr unterschiedliche Ansichten und sind oft gegeneinander positioniert, doch man kann jeden von ihnen verstehen, ihre Motivationen, Hoffnungen und Ängste sind gut herausgearbeitet. Dadurch wirkt die Geschichte balanciert; die meisten Figuren haben zudem klare Schwächen und Stärken, sodass sie lebendig wirken, sodass niemand einfach als 'der Böse' abgeschrieben werden kann.  Das Buch ist in sich recht geschlossen; die Haupthandlung ist beendet und der zu Beginn präsentierte Konflikt gelöst, allerdings bleibt noch einiges offen, sodass ich gespannt auf die Fortsetzung und das weitere Schicksal der Protagonisten bin._________________Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.

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    • 3
  • Leseempfehlung

    Krone und Feuer

    brauchnix

    14. July 2017 um 08:41

    Norwegen, Ende 9. Jahrhundert. Der zwanzigjährige Ragnvald Eysteinsson ist auf seinem ersten Kriegszug dabei und hat sich über die langen Wochen als Kämpfer bewährt. Die Winkingerschiffe sind bereits auf der Rückfahrt, als ihn sein Anführer  Solvi Klofe niedersticht und über Bord wirft. Den Auftrag zu dem heimtückischen Anschlag hat er von Ragnvalds Stiefvater Olaf erhalten, der sich damit die Ländereien sichern wollte, die eigentlich jetzt seinem Stiefsohn zustehen. Aber der junge Mann überlebt, weil ihn ein Fischer aus dem eiskalten Wasser zieht und versucht beim großen Thing die Meuchelmörder anzuklagen. Aber die Regeln der Nordmänner verlangen glaubwürdige Zeugen und niemand wagt gegen Solvi und Olaf auszusagen. Verbittert schließt sich Ragnvald König Harald an . Auch weil er hofft, dort zu Einfluss und Beute zu kommen, um doch noch an sein Erbe zu gelangen. Seine Schwester Svanhild möchte ebenfalls aus dem Haushalt des ungeliebten Stiefvaters entkommen und als Solvi ihr die Ehe anbietet, gerät sie in einen Gewissenskonflikt, denn ihr Bruder würde ihr diese Verbindung sicher nicht verzeihen. Ragnvald schlägt sich gut an Haralds Seite und kehrt schließlich in seine Heimat zurück, um sich dort zu behaupten. Ich liebe Wikingerbücher und mag die Mischung aus rauen Männern, starken Frauen, wilder See und blutigen Kämpfen. Umso mehr freut es mich, dass „Krone und Feuer“ süffig und spannend erzählt und man den Geschwistern schnell nahe kommt. Besonders gefallen hat mir der spröde Erzählstil, der mir ein sehr realistisches Bild der damaligen Zeit vermittelte. Fast kühl und sehr zurückhaltend werden die Gefühle der Protagonisten beschrieben. Es geht um Wichtigeres als Liebeständel oder Eifersüchteleien. Man merkt, dass die Autorin einige Recherchen betrieben hat und diese anschaulich in die Geschichte einfließen lässt. Schön fand ich auch das hohe Tempo der Geschichte, wodurch die Seiten nur so dahinfliegen. Dem Ende merkt man etwas an, dass es sich um einen ersten Band einer Reihe handelt aber es gibt keine allzu garstigen Cliffhanger. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und bekommt 4,5 Sterne von mir.

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  • Die Fjord land Saga

    Krone und Feuer

    birgitfaccioli

    11. July 2017 um 17:00

    Ich habe bisher noch keinen so guten, authentischen,spannenden Historien-Roman gelesen wie Diesen.Ich fühlte mich wie in die Zeit versetzt und habe mit all den verschiedenen Charakteren sympathisiert die im Laufe der Geschichte auftauchten.Ich muss gestehen das ich im Wiki nachgelesen habe obwohl die Autorin das nicht empfohlen hat (leider erst am Ende des Buches).Ich wollte nur schauen wie authentisch die Saga ist und wurde nicht enttäuscht..Dieses Buch ist ein *must have*  für jeden Fan von historischen Büchern

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