Linnea Holmström

 4,1 Sterne bei 79 Bewertungen
Autor*in von Weihnachten am Siljansee, Sommerglück auf Reisen und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Linnea Holmström ist begeistert von der Weite und der Vielfalt Schwedens - einem Land im hohen Norden, das zu jeder Jahreszeit seinen ganz besonderen Reiz hat. Deshalb liebt sie es, durchs Land zu reisen und ihre Erlebnisse in Romanen festzuhalten, die vom Leben, Leiden und Lieben der Schweden erzählen. "Irgendwo ist immer Frühling" ist nach "Weihnachten am Siljansee", "Sommerglück auf Reisen", "Elche im Apfelbaum" und "Im Himmel ist der Herbst wie Sommer" der fünfte Roman der Autorin.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Linnea Holmström

Cover des Buches Weihnachten am Siljansee (ISBN: 9783404185511)

Weihnachten am Siljansee

(52)
Erschienen am 30.09.2021
Cover des Buches Sommerglück auf Reisen (ISBN: 9783732595341)

Sommerglück auf Reisen

(9)
Erschienen am 26.05.2020
Cover des Buches Elche im Apfelbaum (ISBN: 9783404171439)

Elche im Apfelbaum

(9)
Erschienen am 12.02.2015
Cover des Buches Im Himmel ist der Herbst wie Sommer (ISBN: 9783732595365)

Im Himmel ist der Herbst wie Sommer

(4)
Erschienen am 28.07.2020
Cover des Buches Irgendwo ist immer Frühling (ISBN: 9783751702577)

Irgendwo ist immer Frühling

(1)
Erschienen am 30.03.2021
Cover des Buches Weihnachtsküsse (ISBN: 9783732517947)

Weihnachtsküsse

(1)
Erschienen am 12.11.2015
Cover des Buches Irgendwo ist immer Frühling (ISBN: 9783404174829)

Irgendwo ist immer Frühling

(0)
Erschienen am 16.03.2017
Cover des Buches Strandküsse (ISBN: 9783732512379)

Strandküsse

(0)
Erschienen am 20.05.2015

Neue Rezensionen zu Linnea Holmström

Cover des Buches Weihnachten am Siljansee (ISBN: 9783404185511)
Blackfairy71s avatar

Rezension zu "Weihnachten am Siljansee" von Linnea Holmström

Blackfairy71
Weihnachten in Schweden

Die Schwestern Inger und Malena leiten ein kleines Kinderheim am Siljansee in Dalarna. Schon die beiden sind zusammen mit Pflegekindern aufgewachsen und haben dann das Werk ihres Vaters fortgeführt. Unterstützt wurden sie dabei von ihrer alten Nachbarin Augusta. Nach ihrem Tod kommt ihr Neffe Per ins Dorf, da er Augustas Wohnhaus und das Kinderheim geerbt hat. Inger sieht schwarz für die Zukunft, denn es sind noch ein paar Monatsmieten offen. Augusta nahm es damit nicht so genau. Für sie war ein gutes Zuhause für die Kinder wichtiger. Per allerdings will das Wohnhaus verkaufen und so schnell wie möglich zurück nach Stockholm. Inger soll bis Jahresende die ausstehenden Mieten für das Kinderheim zahlen oder sie sitzen auf der Straße. Aber vor allen Dingen die kleine Lotta, die gerade erst zu ihnen gekommen ist, will ihr neues Zuhause nicht verlieren und versucht, den hartherzigen Per zu erweichen. 


"Weihnachten am Siljansee" ist mein erstes Buch der Autorin, aber sicher nicht mein letztes. Die Geschichte hat mir gut gefallen.

Bei Weihnachtsromanen bin ich immer vorsichtig, denn ich mag es nicht, wenn es zu sehr in Richtung Liebesroman geht. Hier spielen Liebe und Romantik zwar auch eine Rolle, aber eigentlich erst zum Schluss der Geschichte und das war für mich dann okay. Fast ging alles dann ein bisschen zu schnell. 

Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil und besonders die Beschreibung des verschneiten, winterlichen SiIjansees ist sehr anschaulich und bildhaft. Ich konnte fast die Kälte und die Schneeflocken spüren und den Schnee unter den Schuhen knirschen hören. 


Inger ist mit Herzblut bei der Sache und kämpft für die Kinder, als wären es ihre eigenen. Letztendlich ist es natürlich auch ihr Zuhause, dessen Existenz auf dem Spiel steht. 

Bei Per dachte ich gleich zu Beginn: Wer sich so um einen fremden Hund kümmert, der kann eigentlich kein schlechter Mensch sein. 


Insgesamt ein Wohlfühlbuch und perfekt für die Winter- und Weihnachtszeit, nicht nur für Schwedenfans. 


Cover des Buches Weihnachten am Siljansee (ISBN: 9783404185511)
schnaeppchenjaegerins avatar

Rezension zu "Weihnachten am Siljansee" von Linnea Holmström

schnaeppchenjaegerin
Herzerwärmende Weihnachtswunder-Geschichte mit winterlicher Atmosphäre, aber flacher Romantik

Inger und ihre Schwester Malena führen gemeinsam das Kinderheim "Villa Pusteblume" in einem Dorf in der Nähe von Leksand und kümmern sich liebevoll um ihre fünf ganz unterschiedlichen Schützlinge. Nachdem die Inhaberin des Gebäudes gestorben ist, die den beiden jungen Frauen finanziell unter die Arme griffen hat, steht das Kinderheim Ende des Jahres vor dem Aus. Inger und Malena sind im Rückstand mit der Miete und der Neffe Per, der das Haus geerbt hat, zeigt sich bei seiner Ankunft am Siljansee abweisen und unbarmherzig und droht mit der Zwangsräumung.
Können Inger und die Kinder das Herz des Geschäftsmannes aus der Großstadt in der Vorweihnachtszeit erweichen?

Der Roman bietet trotz der dramatischen Eingangssituation eine heimelige Atmosphäre. Der kleine Ort, in dem jeder sich kennt, ist winterlich kalt und schneebedeckt. Der erste Advent steht bevor und Inger und Malena sind mit den Vorbereitungen auf Weihnachten beschäftigt. Eine feierliche Stimmung will jedoch nicht aufkommen, denn nach einigen Reparaturen und weiteren laufenden Kosten stehen die beiden Schwestern mit dem Kinderheim vor dem finanziellen Ruin.

Per ist als Antagonist der klischeehafte Geschäftsmann aus Stockholm, der weder Interesse und Empathie für das Kinderheim zeigt, noch um seine verstorbene Tante trauert. Offensichtlich ist jedoch, dass mehr im Argen liegt und im stillen Kämmerlein zeigt er sein gutes Herz, wenn er sich einem verletzten Hund, eines unterkühlten Kindes oder einer dementen älteren Dame annimmt.

Dass es zu einem Happy End kommen wird, steht außer Frage, interessant ist vielmehr, wie die harte Schale Pers geknackt werden kann, um das Kinderheim zu retten. Eine Liebesgeschichte darf in einem Weihnachtsroman nicht fehlen, kommt in der Handlung jedoch arg kurz, da selbst 30 Seiten vor Schluss noch reine Abneigung zwischen Inger und Per herrscht. Liebeserklärungen ohne ein wirkliches Kennenlernen der beiden erscheinen dann nur wirklichkeitsfremd. Wenig realistisch ist auch, dass die beiden Schwestern trotz ihrer andauernden Sorgen keine Überlegungen anstellen, wie sie aus der Misere herauskommen möchten.

Dennoch: Winterliches Flair, Dramatik, Gemeinschaft, Hoffnung und Nächstenliebe machen das Buch zu einer herzerwärmenden Geschichte. Gerade zur Weihnachtszeit darf man noch an Wunder glauben, weshalb nicht jeder Konflikt eine tiefgreifende Lösung erfordert.

Cover des Buches Weihnachten am Siljansee (ISBN: 9783404185511)
Buchfresserchen1s avatar

Rezension zu "Weihnachten am Siljansee" von Linnea Holmström

Buchfresserchen1
Schweden in der Vorweihnachtszeit

Inger betreibt mit ihrer Schwester ein kleines Kinderheim. Als ihre Gönnerin stirbt scheint auch das Kinderheim vor der Auflösung zu stehen.

Ob der Erbe mit sich reden lässt und Inger das Haus, wie von Augusta versprochen, überschreibt?


Die Geschichte spielt in der Vorweihnachtszeit in einem kleinen Dorf in Skandinavien. Inger und Malena haben das Heim ihres Vaters , nach dessen Tod übernommen. Fünf Kinder werden von ihnen betreut. Augusta, der das Haus gehört, verstarb vor kurzem und die Frauen sind mit den Mietzahlungen im Rückstand. Jetzt hoffen sie , dass der Erbe genau so großzügig dabei ist wie Augusta.

Per kommt extra aus Stockholm, um das Erbe seiner Großtante anzunehmen. Er hat nur eine Erinnerung an die Frau, die er als Kind einmal kurz sah, und diese ist nicht wirklich schön. Per hat es aus eigener Kraft zu Wohlstand gebracht, aber das Leben hat ihn auch hart werden lassen.

Nur die kleine Lotta und Lasse der Hund erkennen, was hinter dieser Maske steckt.

Lotta ist mir die liebste der Charaktere im Buch. Sie hatte keinen leichten Start ins Leben, hat aber ein riesiges Herz. Sie hat mich mit ihren Aktionen wirklich angerührt.

Jesper hat auch agiert, aber eher wie ein testosterongesteuerter, junger Mann. Nicht immer ungefährlich, aber im Nachhinein schon lustig.

Inger und Malena haben ihre Kids gut im Griff, auch wenn sie manchmal ein wenig über die Stränge schlagen.

Per ist ein Miesepeter, egozentrisch und hartherzig. Ihn gilt es im ganzen Buch zu knacken. Dafür braucht es fast ein ganzes Dorf.

Ich fand die Geschichte sehr unterhaltsam, auch wenn der See aus dem Titel eher nur eine Randnotiz wert war.

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