Linus Reichlin

 3.9 Sterne bei 145 Bewertungen
Autor von Die Sehnsucht der Atome, Der Assistent der Sterne und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Linus Reichlin

Linus Reichlin, geboren 1957, lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Für seinen in mehrere Sprachen übersetzten Debütroman "Die Sehnsucht der Atome" erhielt er den Deutschen Krimi-Preis 2009. Sein Roman "Der Assistent der Sterne" (2010) wurde zum "Wissenschaftsbuch des Jahres 2010 (Sparte Unterhaltung)" gewählt. Zuletzt erschien "Das Leuchten in der Ferne" (2012), ein Roman über einen Kriegsreporter in Afghanistan – "das ist große Literatur, und dann auch noch spannend erählt" (FAZ).

Alle Bücher von Linus Reichlin

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Cover des Buches Die Sehnsucht der Atome (ISBN: 9783442470686)

Die Sehnsucht der Atome

 (40)
Erschienen am 11.01.2010
Cover des Buches Der Assistent der Sterne (ISBN: 9783462042320)

Der Assistent der Sterne

 (39)
Erschienen am 23.09.2010
Cover des Buches In einem anderen Leben (ISBN: 9783462049541)

In einem anderen Leben

 (23)
Erschienen am 10.11.2016
Cover des Buches Das Leuchten in der Ferne (ISBN: 9783869710532)

Das Leuchten in der Ferne

 (16)
Erschienen am 14.02.2013
Cover des Buches Er (ISBN: 9783462043983)

Er

 (17)
Erschienen am 14.05.2012
Cover des Buches Keiths Probleme im Jenseits (ISBN: 9783869711911)

Keiths Probleme im Jenseits

 (4)
Erschienen am 22.08.2019
Cover des Buches Manitoba (ISBN: 9783869711317)

Manitoba

 (3)
Erschienen am 08.09.2016

Neue Rezensionen zu Linus Reichlin

Neu
L

Rezension zu "In einem anderen Leben" von Linus Reichlin

Enttäuschend
Lesespassvor 6 Monaten

Meine Bewertung kann man auf exlibris.ch lesen. Reichlin schreibt ja schliesslich auch, dass seine Eltern und er aus der CH stammen.

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Rezension zu "Keiths Probleme im Jenseits" von Linus Reichlin

Keiths Probleme im Jenseits
twentytwovor 8 Monaten

Fred kann es nicht fassen: Keith Richards ist tot! Das kann und darf nicht wahr sein. Doch die Medien behaupten das Gegenteil und so bleibt Fred letztendlich nichts anderes übrig als der grausamen Wahrheit ins Auge zu blicken. Umso größer ist sein Erstaunen als er feststellen muss, dass der Unverwüstliche den Löffel noch längst nicht abgegeben hat. Dass es ausgerechnet sein alter Freund Ben ist, der Fred auf den Boden der Tatsachen zurückholt und ihn darüber hinaus mit Keith zusammenbringt, erscheint ihm zunächst als ein richtungsweisender Wink des Schicksals. Doch die anfängliche Euphorie weicht schnell den harten Realitäten und so muss Fred versuchen, zu retten was zu retten ist, um nicht hilflos unterzugehen.

Fazit
Eine abstruse Geschichte voller Komik, mit irrwitzigen Gedankengängen, die dazu anregen das Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

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Rezension zu "Keiths Probleme im Jenseits" von Linus Reichlin

Alles möglich
walli007vor 10 Monaten

Das große Sterben hat begonnen, es könnte auch ihn treffen. Fred Hundt hat viel über Wahrscheinlichkeiten theoretisiert und nebenbei Musik gemacht. Doch mit knapp sechzig Jahren hat sein Leben einen gewissen Status der Langeweile erreicht. Gescheiterte Dates und eher öde Gigs machen sein Leben aus. Als sein Freund Ben ihn bittet, nach New York zu kommen, macht Fred sich auf den Weg. Seine Stimmung hat fast den Nullpunkt erreicht, schließlich überschlagen sich die Nachrichten über Keith Richards’ Tod. Keith, der eigentlich alles überlebt hat. Wenn sogar er sterben muss, dann stirbt wirklich jeder. Kaum zu glauben ist dann Bens Geschichte.


Allerdings, was nicht Unmöglich ist, ist möglich. Wenn sich also alle Atome im Arm des David in eine Richtung bewegen, dann wird er winken. Und wenn Keith nicht tot ist, lebt er. Und Fred soll Keith die Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses erklären. Hanebüchen, eigentlich. Doch Fred fliegt mit Ben in die Karibik, wo sich Keith versteckt halten soll während alle Welt glaubt, er sei verstorben. Wenn man tot ist, bekommt man mehr Probleme als man denkt. Das fängt schon damit an, dass man sich nirgends mehr blicken lassen kann. Besonders nicht, wenn man Keith Richards ist und jeder einen erkennen würde. 


Etwas skurril wirkt dieses Gedankenexperiment schon, aber  sehr gelungen. Die Zeit der Starallüren ist vorbei für Keith, schließlich ist er tot. Und Fred startet mit fast sechzig nochmal durch. Als sein Freund aus alten Tagen Ben ihn ruft, macht er sich auf den Weg. Natürlich verlässt er dabei auch die alten Freunde und die Sicherheit zu hause. Doch warum nicht? Mal etwas wagen. So erlebt Fred wohl das schrägste Abenteuer seines Lebens. Und auch als Leser kann man sich das Gehirn durchpusten lassen und mal etwas Neues erlesen. Was wäre wenn? Wäre man lieber tot, wenn man tot geglaubt ist oder doch lieber lebendig? Was macht es mit einem, wenn der Tod unmöglich ist? Herrlich mit den Ideenspielereien, die der Autor sich aus dem Gehirn geschüttelt hat, selbst zu spielen, sie für sich zu durchdenken und zu erfühlen. 

4,5 Sterne

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches In einem anderen Leben
Liebe Lesefreunde,

in diesen Tagen erscheint Linus Reichlins neuer Roman In einem anderen Leben bei Galiani Berlin, und wir möchten euch zu einer Leserunde einladen – an der wir auch selbst teilnehmen und für Diskussionen zur Verfügung stehen werden.

»Man kann nicht auf dem neuen Schiff die Segel hissen, wenn am Ufer jemand steht und ruft, erinnerst du dich noch, wie du letztes Mal gekentert bist?«

Als er noch ein Kind war, kamen ihm seine Eltern oft wie Richard Burton und Liz Taylor vor. Sie waren das schillernde Paar in einer spießigen Umgebung: schön, erfolgreich, voller Leidenschaft – und ständig flogen die Teller durch die Luft. Der Ehekrieg tobte, bis ein tragischer Unfall ihm ein Ende setzte. Und mittendrin: er, Luis.

Zwanzig Jahre später, Luis lebt schon lange in einem anderen Land und einem anderen Leben, lässt ein Zufall die Erinnerung an seine Jugendjahre wieder aufleben: In einer Berliner Galerie sieht er das von ihm gefälschte Gemälde, das auf fatale Weise mit dem Tod seiner Mutter verknüpft war.

Luis, ein Meister der Verdrängung, hatte damals alle Familienbande radikal gekappt. Sein Vater war eine Enttäuschung, einer, der sich am Whiskyglas festhielt und von der Bärenjagd träumte. Die unerwartete Wiederbegegnung mit dem Gemälde wirkt wie ein Wink des Schicksals, sich endlich der Vergangenheit zu stellen, die ihn, seine Beziehungen und vor allem ihr Scheitern, stärker bestimmt, als er sich eingestehen will. Und so beginnt für Luis eine Erinnerungsreise zu seinen Anfängen, zu seinen drei wichtigen Beziehungen und seinen Versuchen, den richtigen Rhythmus für sich in der Welt zu finden. Eine Reise, an deren Ende er – vielleicht – den richtigen Takt finden wird …

Mitreißend und berührend – Linus Reichlins großer Roman über Familienbande und die Fallstricke der Erinnerung.



Einen kleinen Vorgeschmack bietet dieser Buchtrailer, der vom Autor selbst stammt:

###YOUTUBE-ID=6Z5CjnPNEB0###

Wir suchen neugierige Leserinnen und Leser, die In einem anderen Leben gerne lesen und eine Rezension dazu schreiben möchten. Hierfür verlosen wir 10 Exemplare des Buches bzw. eBooks - je nachdem, wie ihr lieber lesen möchtet.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Lesezeit. Natürlich sind auch diejenigen herzlich eingeladen, die sich das Buch selbst beschaffen und mit uns mitlesen wollen.



Linus Reichlin, geboren 1957, lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Für seinen in mehrere Sprachen übersetzten Debütroman Die Sehnsucht der Atome erhielt er den Deutschen Krimi-Preis 2009. Sein Roman Der Assistent der Sterne (2010) wurde zum "Wissenschaftsbuch des Jahres 2010 (Sparte Unterhaltung)" gewählt. Zuletzt erschien Das Leuchten in der Ferne (2012), ein Roman über einen Kriegsreporter in Afghanistan – »das ist große Literatur, und dann auch noch spannend erählt« (FAZ).

Autorenfoto: © Susanne Schleyer
208 BeiträgeVerlosung beendet
S
Letzter Beitrag von  sabine399vor 5 Jahren

Zusätzliche Informationen

Linus Reichlin wurde am 09. Juni 1957 in Aarau (Schweiz) geboren.

Linus Reichlin im Netz:

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in 204 Bibliotheken

auf 31 Wunschzettel

von 2 Lesern gefolgt

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