Linwood Barclay

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Autor von Ohne ein Wort, Dem Tode nah und weiteren Büchern.
Linwood Barclay

Lebenslauf von Linwood Barclay

Internationaler Bestsellerautor: Linwood Barclay wurde in den USA geboren, seine Familie zog aber kurz nachdem er drei wurde nach Kanada. Im Alter von 16 Jahren starb sein Vater und er übernahm das Familienunternehmen, einen Trailer Park in der Nähe von Ontario. Im Alter von 22 Jahren begann er in der Zeitungsredaktion des "Peterborough Examiner". Kurze Zeit später wechselte er zum "Toronto Star" – der größten kanadischen Zeitung. Bevor er mit dem Schreiben von Thrillern begann, veröffentlichte er ab 1996 vier Sachbücher. Seine Romane "Ohne ein Wort" und "Dem Tode nah" erschienen 2007 und 2008 zuerst auf Deutsch, obwohl sie in Englisch verfasst wurden. Sie sind seine ersten Werke, die nicht hauptsächlich "lustig" geschrieben sind. In Deutschland wurde 2010 "Todesangst" und Anfang 2011 "Kein Entkommen" veröffentlicht. Mit seiner "Chase" - Reihe hat er auch in der Welt des Fantasy Fuß gefasst. Barclay ist seit 30 Jahren mit seiner Frau Neetha verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in Burlington, Ontario.

Alle Bücher von Linwood Barclay

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Buchformat:
Ohne ein Wort

Ohne ein Wort

 (797)
Erschienen am 15.04.2011
Dem Tode nah

Dem Tode nah

 (348)
Erschienen am 11.09.2008
Weil ich euch liebte

Weil ich euch liebte

 (271)
Erschienen am 26.01.2012
In Todesangst

In Todesangst

 (253)
Erschienen am 10.11.2010
Kein Entkommen

Kein Entkommen

 (162)
Erschienen am 15.04.2011
Fenster zum Tod

Fenster zum Tod

 (111)
Erschienen am 02.11.2012
Frag die Toten

Frag die Toten

 (64)
Erschienen am 28.08.2013
Nachts kommt der Tod

Nachts kommt der Tod

 (37)
Erschienen am 02.06.2014

Interview mit Linwood Barclay

Interview von LovelyBooks mit Linwood Barclay, Mai 2011 (Übersetzung, Original folgt weiter unten)

1) Seit wann schreibst du schon deine eigenen Geschichten und wie kam es zur Veröffentlichung deines ersten Buches?

Ich habe damit begonnen Geschichten zu schreiben als ich in der dritten Klasse war, und während ich in den späten neunzigern vier Sachbücher veröffentlicht habe, wurde mein erster Roman 2004 veröffentlicht. Wie es daz kam ist nicht so eine interessante Geschichte. Ich sandte meine ersten paar Kapitel zu einer Agentin, sie mochte sie, half mir das Buch in eine schöne Form zu bringen, und verkaufte es an Bantam Books in New York. (Das war "Bad Move", welches noch nicht in deutsch übersetzt wurde.)

2) Welcher Autor inspiriert dich am meisten?

Ross MacDonald, Autor der Lew Archer-Serie von Detektiv-Romanen. Er wurde lange neben Chandler und Hammett als einer der bedeutendsten amerikanischen Krimi-Autoren gehandelt, auch wenn er in den JAhren seit seinem Tod in den frühen achtzigern weniger bekannt zu sein schien.

4) Woher nimmst du dir die Inspiration für deine Bücher?

Ich bin normalerweise von gewöhnlichen, alltäglichen Dingen inspiriert, und wie falsch sie laufen können. Wie, wenn deine Kinder nicht pünktlich nach Hause kommen, oder du deine Schulden nicht zahlen kannst. ICh mag es zu beobachten, wie diese Allerwelts-Sorgen aus dem Ruder laufen können.

3) Was war das für ein Gefühl dein erstes eigenes Buch in den Händen zu halten?

Fantastisch, und dann: War es das? Dinge sind in der Erwartung meistens viel spannender.

6) Wie hälst du den Kontakt zu deinen Lesern?

Ich habe eine Webseite, linwoodbarclay.com, bin auf Facebook (Und da ist ebenfalls eine Facebook-Autorenseite von mir), und wenngleich ich auf Twitter bin, erinnere ich mich selten daran zu tweeten.

5) Hast du irgendeinen Tipp für angehende Autoren?

Schreiben, und lesen. Lese viel, und lese viele verschiedene Dinge. Sei darauf vorbereitet eine LAnge Zeit dranbleiben zu müssen bevor du veröffentlicht wirst. Die richtigen Autoren sind jene, die sich weigern, sich geschlagen zu geben.

8) Wann und was liest du selber gerne?

Alle möglichen Dinge. Ich lese die neueren Lawrence Block Bücher im Moment (es ist schrecklich), aber genau so lese ich Dinge die sehr unterschiedlich zu dem sind, was ich schreibe. Lieblingsautoren umfassen James Lee Burke, Kathleen Winter (Eine kanadische Schriftstellerin), Philip Roth, Tom Rachman, Michael Connelly. Aber da gibt es jede Menge anderer.

7) Welcher ist dein Lieblingscharakter aus deinen Büchern - und warum?

Patty, in "Fear the Worst". Sie hat mir das Herz gebrochen.

9) Was war das überraschendste, was du während des Schreibens an deinen Büchern gelernt hast?

Es ist sehr harte Arbeit. Sehr hart. Ich dachte mir, du bringst ein Buch in drei Monaten fertig und hast neun Monate frei. So ist es nie gelaufen. Da sind Überarbeitungen, und noch mehr Überarbeitungen, und danach noch mehr Überarbeitungen.

10) Schreibst du bereits an einem weiteren Roman und kannst du uns sagen, worum es dabei gehen wird?

Ich schreibe einen Roman pro Jahr. Dieses Jahr kommt "The Accident" heraus (auch wenn ich denke, in Deutschland wird es erst 2012 erscheinen und über den Titel wurde noch nicht entschieden.). Und das Buch fürs nächste Jahr ist fast fertig, aber ich sage kein Wort dazu.

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Original:

1) Since when did you write your own stories and how did it come your first book was published?

I started writing stories around Grade 3, and while I did have four non-fiction books published in the late 90s, my first novel was published in 2004. How that came to be is not that exciting a story. I sent the first few chapters to an agent, she liked them, helped me get the book in good shape, and she sold it to Bantam Books in New York. (That was Bad Move, not yet in translation in Germany.)

2) Which author inspires you most of all?

Ross Macdonald, author of the Lew Archer series of detective novels. He was long considered alongside Chandler and Hammett as one of the great American crime novelists, although he seems less well known in the years since his death in the early 1980s.

3) How did it feel do hold your own book in your hands for the first time?

Amazing, and then: Is this it? Things are always more exciting in the anticipation.

4) Where do you get the inspiration for your books?

I'm usually inspired by common, everyday events, and how wrong they can go. Like, when your kids don't come home on time, or you can't pay your bills. I like exploring how these everyday worries can spiral out of control.

5) Do you have any advice for other writers?

Write, and read. Read a lot, and read a lot of different things. Be prepared to stick at it for a very long time before you are published. The real writers are the ones who refuse to be defeated.

6) How do you get in contact with your readers?

I have a website, linwoodbarclay.com, am on Facebook (and there is a Facebook Author Page for me as well) , and while I am on Twitter, I rarely remember to tweet.

7) Who is your favorite character in your books so far and why?

Patty, in Fear the Worst. She breaks my heart.

8) When and what do you read yourself?

All kinds of things. I'm reading the latest Lawrence Block novel right now (it's terrfic) but also read a lot of things that are very different from what I write. Favorite writers include James Lee Burke, Kathleen Winter (a Canadian novelist), Philip Roth, Tom Rachman, Michael Connelly. But there are so many ohers.

9) What was one of the most surprising things you learned in creating your books?

It's hard work. Very hard. I figured, you knock off a book in three months, you have nine months of the year off. It has never worked that way. There are rewrites, and more rewrites, and more rewrites after that.

10) Are you already writing another novel and can you tell us, what it will be about?

I am writing a novel a year. This year, The Accident comes out (although I think it will be out in Germany in 2012, and the title is still to be decided.). And next year's book is almost done, but I'm not saying a word about it.

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Linwood Barclay

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Rezension zu "Frag die Toten" von Linwood Barclay

Frag die Toten
mamenuvor 14 Tagen

Klapptext

Keisha schlägt sich als Medium durch.Die junge Frau studiert Todesanzeigen und gaukelt den trauernden Angehörigen vor,Verbindungen zu den Verstorbenen aufnehmen zu können.Natürlich kostet das Geld:5000 Dollar.Die meisten kaufen Keisha die Nummer ab.Auf den ersten Blick auch Wendell Garfield,der verzweifelt nach einer verschwundenen Frau sucht.Doch der schein trügt.

 

Meine Meinung

Ich habe schon mehre Bücher von Linwood Barclay gelesen, die mir bis jetzt alle gut gefallen haben. Nur dieses Buch ist irgendwie ganz anders, denn so bin ich das von diesem Autoren nicht gewöhnt.

Den Anfang dieser Geschichte fand ich noch sehr gut, hier wurde noch richtig die Spannung aufgebaut. Es gibt in dieser Geschichte nur einen Erzählstrang, was ich von diesem Autor nicht so gewöhnt bin. Auch wurde ich am Anfang immer wieder auf eine Falsche Fährte gelockt, was mir persönlich gut gefallen hat. Auch gab es einige Wendungen in dieser Geschichte, die immer wieder bei mir für Spannung beim lesen sorgten. Doch dann irgendwann, beim lesen, fand ich, das der Autor irgendwie schnell mit dem schreiben zum Ende kommen wollte. Denn es gab Handlungen im Buch, die ich nicht immer so nachvollziehen konnte. Einiges fand ich dann doch sehr überzogen und eher unglaubhaft. Die Charakteren fand ich dann auch nicht gerade sympatisch.Irgendwie wurde alle sehr blass dargestellt. Ich kenne sowas nicht von diesem Autor.Trotzdem habe ich das Buch bis zum Ende gelesen, was mich aber auch nicht mehr richtig mit reißen konnte,da es viel zu schnell da war. Diesmal konnte mich dieses Buch nicht überzeugen.

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Rezension zu "In Todesangst" von Linwood Barclay

Todeslangeweile statt Todesangst
Miiivor 2 Monaten

In diesem Buch kommt irgendwie keine Spannung auf. Stattdessen plätschert der Autor ummer weiter vor sich hin. Dabei ist die Ausgangssituation gar nicht mal so schlecht.

Tims Tochter Sydney hat einen Ferienjob in einem Hotel, doch als er sich an einem Tag dort abholen möchte, hat keiner je was von ihr gehört. Keine Spur mehr von seiner Tochter und Tim gerät in einen Strudel aus Korruption, Eigenrecherche, illegalen Geschäften und vielem mehr.

Aber die Geschichte schafft meiner Meinung nach an keinem Punkt einen Schwung nach oben. Es gibt kaum bzw. keine Spannung, Tim ist unglaublich passiv meiner Meinung nach. Er tut gefühlt gar nichts.  Stattdessen gerät er in einen Komplott nach dem nächsten, ist kooperationsunwillig und führt sich irgendwie meiner Meinung nach wie ein Kleinkind auf.

Und ab einem bestimmten Punkt kommt dann alles auf einmal. Prostitution, illegale Arbeiten, Mord, Menschenhandel und keine Ahnung was noch. Das war meiner Meinung nach einfach zuviel auf einmal und auch irgendwie viel zu klischeehaft. Auch die Verbindung mit Patty war einfach zuviel des guten.

Todesangst verspürt man bei diesem Buch nicht. Eher Todeslangeweile.

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Rezension zu "Fenster zum Tod" von Linwood Barclay

Eine bittere Enttäuschung
Literatur-Universumvor 10 Monaten

Thomas ist anders. Er leidet an Schizophrenie. Niemand nimmt ihn ernst. Wie ein kleines Kind muss er sich von Tag zu Tag kämpfen. Dabei ist er bereits 35. Sein Zuhause ist das Internet. Expliziter: Whirl365. Eine Internetseite auf der er sich in jeder Straße der Welt frei bewegen kann. Karten und Orte sind seine Lebensinhalte. Bis er eines Tages auf eine Merkwürdigkeit stößt. An einem Fenster erblickt er einen Kopf, der in einer weißen Plastiktüte zu stecken scheint. So als würde er gerade erstickt werden. Doch wer soll ihm das glauben, vor allem als wenige Tage später der Kopf nicht mehr zu sehen ist, aber dieselben Autos und Menschen auf der Straße stehen.

Das Buch beginnt brisant. Man wird sehr schnell in die Thematik hineingezogen und will wissen, was hinter dieser Sache steckt. Doch die Geschichte wird sehr schnell aufgelöst. Man kann sich nach in etwa 300 Seiten bereits denken, wie die Geschichte ausgehen wird. Es wird aus sehr vielen Perspektiven erzählt. Diese jedoch werden nicht raffiniert manifestiert, sondern decken die Geschichte relativ früh auf.

Der Ich-Erzähler Ray ist ein Illustrator. Er ist der Bruder von Thomas. Er sieht das Bild auf dem Bildschirm ebenfalls. Zunächst denkt er, dass es sich um eine Puppe handelt. Doch als weitere Morde geschehen, beginnt er seinem Bruder zu glauben. Er fängt an zu recherchieren und landet sehr bald selbst in den Radar der Täter.Vor allem diese Ich-Figur, die die größte Erzähltragweite einnimmt, ist sehr schwach ausgeleuchtet. Wenig Leben und wenig Sympathie zeichnen diese Figur aus. Schnell wird man von dem Buch gelangweilt, weil die Figuren äußerst apathisch sind.

Es gibt auch eine Liebesgeschichte in diesem Buch. Doch selbst diese ist nicht prickelnd erzählt. Sondern verläuft so unrealistisch wie der gesamte Inhalt des Buches. Man wird als Leser weder gefordert noch auf die Folter gespannt. Nach in etwa 400 Seiten löst sich das Ekstatisch komplett auf und man will das Ende gar nicht mehr wissen, weil man es sowieso bereits im Kopf konstruiert hat.

Linwood Barclay ist ein begnadend guter Thriller-Autor, der mit beinahe jedem Buch auf den Bestsellerlisten landet. „Ohne ein Wort“ und „Nachts kommt der Tod“ verdienen diese Etikettierung allemal. „Fenster zum Tod“ ist eine sehr interessante Idee. Diese wurde jedoch relativ schwach umgesetzt. Es sind 590 Seiten, die einen viele Stunden nehmen und beinahe nichts geben. Die wertvolle Zeit des Lesens sollte man definitiv in andere Bücher investieren.

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Gespräche aus der Community

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Hallo, ich hab vor ein paar Tagen mal in mein Bücherregal geschaut und tatsächlich ein Buch von Linwood Barclay gefunden…das hab ich wohl mal auf einem Büchermarkt gekauft. Konnte mich allerdings nicht so recht an das Buch erinnern und gelesen hab ichs auch noch nicht^^ Aber da ich „weil ich euch liebte“ von ihm gerade ausgelesen haben und es total klasse fand, dachte ich vielleicht ging es ein paar von genauso und ihr hättet auch Lust noch eins von ihm zu lesen ;) Ich hab nämlich im Moment soviele Bücher zum Lesen, dass ich das nicht schaffe…aber sowas kennt ihr ja sicher :P

Inhalt:
Als die Familie seines besten Freundes verreist, versteckt sich der 17-jährige Derek im Keller, um sich im leeren Haus heimlich mit seiner Freundin zu treffen. Während er noch unter der Treppe kauert, kehrt die Familie überraschend zurück. Derek grübelt, wie er seine Anwesenheit erklären soll. Da klingelt es an der Tür. Der Vater öffnet und wird sofort niedergeschossen. Ein Killer ermordet die ganze Familie. Derek kann entkommen und kehrt völlig verstört nach Hause zurück. Aus Angst verrät er seinen Eltern und der Polizei nicht, dass er der einzige Zeuge des Verbrechens im Nachbarhaus ist. Und so kommt viel zu spät ans Licht, dass der Killer es wahrscheinlich gar nicht auf Adams Familie abgesehen hatte ... (Quelle: lovelybooks)

Wie funktioniert das Wanderbuch?
Wenn ihr Interesse an dem Buch habt, schreibt einfach hier in den Thread und dann trag ich euch in die Liste ein :)
Ich verschicke das Buch an den 1. in der Liste und der schickt es nachdem er/sie es gelesen hat an den nächsten.
Jeder hat circa 2 Wochen Zeit, damit die anderen nicht so lange warten müssen ;) Wenns doch mal ein bisschen länger dauert, machts aber auch nichts. Wenn man fertig ist, fragt man bei dem nächsten per Nachricht nach der Adresse.
Schreibt hier bitte kurz eine Mitteilung in den Thread, wenn das Buch bei euch angekommen ist oder ihr es weiterversendet.

Falls das Buch verloren geht, teilen wir alle die Kosten für ein Neues.

Hinweis: Da ich das Buch auch nur gebraucht gekauft hab, sieht es schon ein bisschen zerlesen aus, also nicht wundern…ich behandle meine Bücher nicht so :P

Ich verschicke an:

1. Morgoth666
2. Linny
3. nirak03

4. Honigmond

5. Bücherwurm
6. Themistokeles
7. Flaschengeist1962

8. gamaschi

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