Linwood Barclay Nachts kommt der Tod

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Inhaltsangabe zu „Nachts kommt der Tod“ von Linwood Barclay

Griffon, eine Kleinstadt in der Nähe der Niagarafälle: Cal Weaver, ein Privatdetektiv, nimmt in einer regnerischen Nacht eine minderjährige Anhalterin mit. Die junge Frau, Claire, ist eine Freundin seines Sohnes, der vor kurzem unter mysteriösen Umständen umgekommen ist. Cal verspricht Claire, sie nach Hause zu fahren. Weil Claire angeblich kurz auf die Toilette will, legen sie im »Iggy's«, einer angesagten Kneipe, einen Zwischenstopp ein. Doch dann steigt nicht etwa Claire wieder in den Wagen, sondern ein Mädchen, das sich offenkundig als ihre Doppelgängerin verkleidet hat. Als Cal sie zur Rede stellt, springt die junge Frau an der nächsten roten Ampel aus dem Wagen und verschwindet in der Dunkelheit. Am nächsten Morgen wird ihre Leiche gefunden, und Cal steckt in großen Schwierigkeiten. Denn die Tote ist Claires beste Freundin Hanna, Claire selbst ist verschwunden. Cal muss darum kämpfen, seine Unschuld zu beweisen.

Thriller mit düsterer Ausstrahlung

— Thommy28

Viele unlogische Stellen, die nicht zu den Karakteren passen. Der Autor wechselt sehr oft seinen Schreibstil

— hosgel

Spannend bis zum Schluß

— Buchliese

Spannend und packend wie man es sich von Barclay gewöhnt ist. Top!

— MissRichardParker

Mal wieder eine spannende Story. Er hat ein Händchen dafür eine normale Familie mit einem Schicksalsschlag und einem Geheimnis zu verknüpfen

— FoxMulder

Ein spannender Thriller, der auch ohne viel Blut auskommt und der die menschliche Denkweise auf eine harte Probe stellt.

— baronessa

Die offenen Wunden der amerikanischen Gesellschaft, Barclay identifiziert sie alle. Diesmal: Polizeiliche Willkür.

— WolfgangB

Sehr spannendes Exemplar von Barclay, leider hat mich das Ende wieder mal nicht glücklich gemacht. Trotzdem lesenswert!

— Kaisu

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  • eBook Kommentar zu Nachts kommt der Tod von Linwood Barclay

    Nachts kommt der Tod

    Anne Herzog

    via eBook 'Nachts kommt der Tod'

    Sehr bewegendes Buch , besonders der Schluss . Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es hat mich einfach mitgerissen . Die Details sind so gut beschrieben das man sich alles perfekt in seiner Fantasie vorstellen kann. Absolut empfehlenswert!

    • 2
  • Leider bleibt die Spannung nicht über 500 Seiten aufrechterhalten

    Nachts kommt der Tod

    variety

    21. June 2015 um 13:33

    Mein zweites Buch von ihm, das ich gelesen habe - und wieder beginnt es absolut packend, wird dann mässig spannend, bevor der Schluss wieder versöhnlich stimmt. Schreiben kann er, besonders Dialoge, aber er müsste noch daran arbeiten, den Spannungsbogen über längere Zeit aufrechtzuerhalten. Irgendwie hat mich die Geschichte mit dem Sturz seines Sohnes und der Begegnung im Auto (sehr beklemmend verfasst) am Anfang nicht über 500 Seiten bei der Stange gehalten.

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  • Thriller mit düsterer Ausstrahlung

    Nachts kommt der Tod

    Thommy28

    16. March 2015 um 14:45

    Zum Inhalt kann sich der Leser hier auf der Buchseite kurz informieren. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung: DasBuch kann zu Beginn durchaus Spannung aufbauen, verliert diese aber recht schnell wieder. Schuld daran ist in meinen Augen einerseits, die "aus dem Off" in kursiv eingeschobenen Passagen, die den Leser lange Zeit ratlos zurück lassen. Andererseits kann ich dem Plot insgesamt eine ganze Reihe von Ungereimtheiten nicht absprechen. Breiten Raum nimmt die Trauer um den Sohn des Protagonisten ein - auch das war mir zuviel und hat den Spannungsbogen immer wieder unterbrochen. Zum Schluss hin hat der Autor noch versucht durch ein paar unerwartete Wendungen dem Buch einen besonderen "Kick" zu geben, was aus meiner Sicht nicht gut gelungen ist. Zusammenfassend konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.

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  • Traue keinem!

    Nachts kommt der Tod

    Buchliese

    23. November 2014 um 21:31

    Cal Weaver, ein Privatdetektiv, fährt in einer regnerischen Nacht nach Hause. Auf einem Parkplatz klopf eine junge, nervös wirkende Frau an die Autoscheibe und bittet ihn, sie mitzunehmen. Cal hat Bedenken, nimmt Claire, die Tochter des Bürgermeisters, aber dennoch mit. Auf der Fahrt wird ihr vermeintlich übel, sie halten an einer Bar und als Claire nach einigen Minuten nicht zurück ist, folgt Cal ihr. Sie ist zunächst wie vom Erdboden verschluckt und als er zu seinem Wagen zurück kommt, sitzt sie bereits wieder auf dem Beifahrersitz. Kurz nach der Weiterfahrt bemerkt Cal allerdings, dass das Mädchen, das jetzt neben ihm sitzt, Claire nur täuschend ähnlich sieht. Nach einem Wortwechsel verlässt das fremde Mädchen den Wagen und verschwindet in der Nacht. Als am nächsten Morgen beide Mädchen verschwunden sind, fühlt sich Cal an der Nase herumgeführt und macht sich auf die Suche. Cal ist ein sympathischer Typ, der immer weiter in den Strudel einer amerikanischen Kleinstadt hineingerissen wird. Selbst erst seit sechs Jahren in der Stadt, haben er und seine Frau vor wenigen Wochen ihren Sohn verloren. Zugedröhnt hatte er einen Sturz vom Dach des Möbelhauses der Stadt nicht überlebt. Cals Schwager ist der Polizeichef, der sich gerade einen erbitterten Streit mit dem Bürgermeister liefert. Die städtische Sicherheit soll mit allen Mitteln gewährleistet werden können. Da schlagen die Cops ortsfremden Barbesuchern auch gern mal ein paar Zähne aus. Doch Cal ist standhaft. Er will sich auf keinerlei Seite stellen und bemerkt gar nicht, wie er von allen Seiten eingespannt wird. Denn alle wollen eins: Cal muss die Mädchen finden. Linwood Barclay hat einen Thriller geschrieben, der für mich die Bezeichnung auch tatsächlich verdient. Die Spannung ist vom ersten Kapitel an da. Während Cal sich noch versucht, in die Geschichte einzufinden, darf der Leser schon mal einen ersten Eindruck vom Bösen bekommen. Nach und nach finden sich so zwischen den Kapiteln Passagen aus Sicht des Täters. Und nach jedem Puzzleteil habe ich alles wieder neu sortiert und hatte - tataa - einen neuen Täter ganz sicher ausgemacht. Wie es sich für einen Barclay gehört, ist das Ende furios. Es gibt Action, fassungsloses Kopfschütteln und natürlich eine allerletzte Wendung, mit der man nicht unbedingt rechnen musste, die aber durch und durch nachvollziehbar ist. 

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  • Ein Täuschungsmanöver mit Folgen

    Nachts kommt der Tod

    baronessa

    Cal war auf dem Weg nach Hause, als ihn eine junge Frau bittet, mitgenommen zu werden. Der Hinweis, dass sie seinen Sohn Scott kannte, brachte seine Einstellung zum wanken und Cal ließ sie einsteigen. Unterwegs musste sie dringend auf eine Toilette und Cal hielt an einer Bar. Als die Rückkehr von ihr ihm zu lang dauerte, entschloss er sich, sie in der Bar zu suchen, aber er fand sie nicht. Als er zu seinem Wagen zurückkehrte, saß die junge Frau allerdings im Auto. Erst unterwegs bemerkte Cal, dass er eine Doppelgängerin im Auto sitzen hatte. Es kam zum Streit und die junge Frau sprang aus seinem Auto, kaum das Er angehalten hatte. Sie flüchtete und Cal konnte sie nicht mehr einholen. Besorgt fuhr er nach Hause, welches ihm leer und verlassen vorkam, seitdem sein Sohn Scott den Tod fand. Mit seiner Frau Donna führte er seither ein geistesabwesendes Leben. Am nächsten Morgen klingelte die Polizei und stellte Fragen nach Claire, der vermissten Tochter des Bürgermeisters. In Cal erwacht der Privatdetektiv und er nimmt die Ermittlungen auf, welche ihn in immer düstere Bereiche führt und sein Leben bedroht.   Ein spannender Thriller der Extraklasse. Ein Netz aus Lügen, Irreführungen und Heucheleien geben der Geschichte eine besondere Note. Nicht nur die Arbeit eines Privatdetektivs und der Cops werden dargestellt, sondern auch die Belastung einer Ehe, wenn ein Kind verstirbt. Genauso die Langeweile der Jugendlichen und wie sie versuchen, auszubrechen. Es gibt mehrere Erzählstränge, die am Ende miteinander verschmelzen. Den Charakter von Cal hat der Autor gut und überzeugend dargestellt, denn er ist nicht nur spontan und ehrgeizig, sondern auch sehr aggressiv. Mit dem Schluss habe ich überhaupt nicht gerechnet. Der Autor hat den Leser auf eine falsche Fährte gelockt. Die Spannung war bis zum Ende der Geschichte auf einem guten Level. Mich hat der Thriller überzeugt und deswegen bekommt er auch 5 Sterne von mir.

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    • 2
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148

    kubine

    01. August 2014 um 15:06
  • Super Lesetempo!

    Nachts kommt der Tod

    Kaisu

    08. July 2014 um 19:37

    Es regnet und der Privatdetektive Cal Weaver ist auf dem Heimweg. Er macht kurz Pause und will dann weiterfahren, als es plötzlich an seine Fensterscheibe klopft. Ein junges Mädchen bittet darum mitgenommen zu werden. Zuerst zögert er, als er sie jedoch als Claire - eine Freundin seines verstorbenen Sohnes erkennt - willigt er ein. Hätte er gewusst, welche Kettenreaktion er damit auslöst, hätte er dies wohl nie getan. Denn kurz darauf wird das Mädchen tot aufgefunden. Ermordet und wie ein nasser Sack entsorgt. Natürlich steht kurz darauf die Polizei vor seiner Tür. Irgendwie scheint es durchgesickert zu sein, dass er den Teenager mitgenommen hat. Doch er hat sie nicht umgebracht. Jemand will ihm das anhängen. Aber warum? Und vor allem: Wer? Eigentlich kämpfen Cal und seine Frau Donna noch mit dem plötzlichen Tod ihres Sohnes Scott. Sie glauben nicht an einen Unfall und überladen sich gleichzeitig mit Schuldgefühlen, dass sie nicht bemerkt haben, wie er in den Drogensumpf geriet. Doch was hat das mit dem aktuellen Mord zu tun? Der Privatermittler begibt sich auf Spurensuche. Er muss seine Unschuld beweisen und gleichzeitig herausfinden wer Scott auf dem Gewissen hatte. Der Plot klingt sehr interessant und neigt direkt dazu sehr verworren zu werden. Zum Glück entgeht man diesem Netz der Verstrickung anfangs sehr gut. Man hangelt sich an dem roten Faden entlang und fiebert mit Cal zusammen mit, während er versucht dem Komplott zu entgehen, was scheinbar gegen ihn geführt wird. Das Blöde ist nur, keiner gibt zu gegen ihn zu arbeiten. Der eine weiß nicht was der andere macht. So ist der Polizeichef Augie (gleichzeitig der Schwager von Cal) stets verwundert über die Festnahmen oder Anschuldigungen gegenüber dem Detektiv. Parallel dazu behaupten jedoch die Angestellten Polizisten, sie haben Anweisungen bekommen. Das verwirrt natürlich den Leser und irgendwann weiß man nicht mehr, wem man eigentlich hier noch trauen soll. Dadurch baut man automatisch eine enge Beziehung zu Cal auf und glaubt ihm. Je mehr die Geschichte voran schreitet umso mehr hofft man, dass es für ihn zu ausgeht und seine Ehe endlich die Ruhe findet, die sie verdient hat. Einzig der Prolog am Anfang verwirrt etwas und lässt das Teufelchen am Gewissen nagen. Was, wenn Cal doch nicht so unschuldig ist wie behauptet? In dieser Hinsicht schafft es der Autor wunderbar den Leser an der Nase herum zu führen. Da sich auch ein Ereignis an das Nächste reiht, ist das Ganze recht temporeich und wird nicht langweilig. Das Hirn arbeitet hierbei auf Hochtouren! Neben Cal kommt auch noch eine zweite Geschichte aus dem Off zu Wort. Ein Mann wird von seiner Frau umsorgt. Es erscheint auf den ersten Blick eine liebevolle Beziehung zu sein. Schließlich ist der bettlegerisch und kann sich kaum bewegen. Wer möchte da nicht von seinem Ehepartner umsorgt werden? Doch schnell schlägt die Stimmung um. Es fallen Worte und Begriffe, die einem klar machen, dass hier bei weitem nicht alles so ist, wie es scheint. Wie diese Story mit dem Hauptstrang zusammenhängt kommt nach ungefähr der Hälfte des Buches ans Tageslicht und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis es zum Showdown kommt. Das klingt alles sehr spannend und aufregend. Der Schreibstil ist gut zu lesen. Das Tempo rasant. Die Story komplex. Doch genau hier kommt das "aber" ins Spiel. Diese Komplexität ist ab einem gewissen Moment zu viel. Es ist als ob Barclay zu viele Ideen in ein Buch packen möchte oder aber zu viele amerikanische Vorstadt Serien geschaut hat. Hier und da runzelt man die Stirn und denkt sich: Ernsthaft? Was kommt jetzt noch? Das Ende hat mich ebenfalls nicht glücklich gemacht. Zwar weiß man schnell den Täter und die Zusammenführung endet in einer kleinen Hetzjagd. Dennoch packt man wieder ein Erklär- und Auflösungkapitel rein. Das hätte hier eindeutig nicht sein müssen. Man kann sich vielen denken oder zusammenreimen, was diese Zusammenfassung überflüssig macht. Alles in allem kann man "Nachts kommt der Tod" ruhigen Gewissens lesen. Man bekommt gute Spannung und schnelles Tempo, sowie tiefe Gefühle und blanken Hass geboten. Einer hat mehr Dreck an Stecken als der Andere und dennoch gibt es am Ende nur einen Übeltäter. Das Ende stimmt einen traurig und zufrieden zugleich. Linwood Barclay kann man also immer wieder zur Hand nehmen, aber mit seinen Aufklärungskapiteln muss man sich wohl oder übel anfreunden, wenn man weiter am Ball bleiben möchte. 8 von 10 Punkten

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  • wieder ein guter Barklay

    Nachts kommt der Tod

    robbylesegern

    03. July 2014 um 20:31

    Linwood Barkley ist mir seit seinen ersten Thrillern bekannt. Seine Bücher waren immer unterschiedlich spannend, zu Anfang gefielen sie mir sehr gut, zwischendurch waren dann auch einige Bücher dabei, die man sich hätte sparen können. Mit seinem neuen Buch " Nachts kommt der Tod", konnte er mich wieder begeistern, obwohl es schon etwas dauerte, bevor Spannung aufkam. Sein neues Buch wird aus der Sicht des Privatermittlers Cal Weawer geschrieben, der vor zwei Monaten seinen einzigen Sohn verloren hat, der im Drogenrausch von einem Haus in den Tod sprang. Sein Tod überschattet das Familienleben der Eheleute und Cal ist besessen davon, denjenigen zu finden, der seinem Sohn die Drogen verkaufte. Als er eines Abends wieder unterwegs ist und mit seinem Auto vor einem bekannten Treffpunkt der Jugend, dem Patchett`s ,steht, klopft ein junges Mädchen an seine Seitenscheibe und bittet ihn ,sie mitzunehmen. Da sie seinen Sohn kennt, lässt er sich überreden sie nach Hause zu fahren. Zwischendrin bittet sie ihn, an einem Restaurant zu halten, da ihr übel ist. Da sie nicht wieder auftaucht , sucht er nach ihr und als er zum Wagen zurückkommt, sitzt sie schon auf dem Beifahrersitz. Doch er merkt schnell, dass dies nicht das Mädchen ist, das er mitgenommen hat, sondern eine schlechte Kopie von ihr. Als er das Mädchen darauf anspricht, will sie das Auto verlassen und Cal lässt sie an einer sehr einsamen Stelle aussteigen, nicht ohne ihr vorher anzubieten , sie nach Hause zu bringen. Dieses Mädchen wird dann später ermordet aufgefunden und man verdächtigt Cal dieses Verbrechens. Auf eigene Faust versucht er den Mörder zu finden. Die Geschichte ist so aufgebaut, dass viele Nebenschauplätze den Leser vom wahren Mörder ablenken soll. So erfährt man viel über das Vorgehen der Polizei in diesem Ort, die sich ihr eigenen Recht geschustert hat. Dem Zwist zwischen dem Bürgermeister und dem Polizeichef und in Kursivschrift werden immer wieder Passagen eingeblendet, mit denen man zu Anfang wenig anfangen kann. Das Ganze gipfelt dann zum Schluss aber in einem furiosen Finale, das es an Spannung nicht mangeln lässt und mit dessen Auflösung ich nicht gerechnet hätte. Die Protagonisten dieses Buches handeln meiner Meinung nach nachvollziehbar. Vor allem Cal, der dem Tod seines Sohnes nicht mit Untätigkeit entgegentreten kann, sondern in wilden Aktionismus verfällt , um den Verursacher des Todes seines Sohnes zu finden, ist gut getroffen. Auch die Sprachlosigkeit zwischen den Ehepartner, die miteinander nicht über den Tod ihres Sohnes reden können und auf dem besten Weg sind ihre Ehe aufs Spiel zu setzen, wird gut beschrieben. Obwohl die Spannung in diesem Buch ein bisschen auf sich warten lässt, hat mir das Buch gut gefallen und zum Schluss konnte ich die Seiten gar nicht schnell genug umblättern. Mit "Nachts kommt der Tod" hat der Autor es wieder geschafft, an seine alte Form heranzukommen und ich bin gespannt, was wir weiterhin von diesem Autor zu lesen bekommen.

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  • Höchster Lesegenuss!

    Nachts kommt der Tod

    nic

    26. June 2014 um 14:46

    Cal Weaver ist Privatdetektiv und lebt mit seiner Frau Donna in Griffon, nahe Buffalo, USA. Sie haben vor einem Jahr ihren Sohn Scott verloren. Über seinen Tod sind die beiden noch nicht hinweg, jeder trauert nach wie vor für sich allein. Als Cal abends unterwegs ist, wird er von einer jungen Frau angehalten, die ihn bittet, sie im Auto mitzunehmen. Erst als Claire erklärt, dass sie Scott kannte, willigt Cal ein. Obwohl es Cal nicht recht ist, hält er an einem Resturant an, weil Claire ihn dazu drängt. Dort soll er warten, bis Claire von der Toilette zurückkommt. Doch es dauert ewig, und Weaver macht sich auf die Suche nach Claire. Als er zurück zu seinem Wagen kommt, sitzt die junge Frau bereits auf dem Beifahrersitz und will endlich nach Hause. Doch Cal merkt, dass hier etwas nicht stimmt. Es ist nicht der Teenager, der zuerst bei ihm eingestiegen war. Es ist ihre Freundin, die sich als Doppelgängerin verkleidet hat. Was wird hier gespielt? Warum wird er an der Nase herumgeführt? Die Fremde wird hysterisch drängt ihn, sie mitten auf der Landstraße aussteigen zu lassen. Am nächsten Morgen findet man sie ermordet in einem Bach. Wow, kann ich nur sagen. Ich mag Linwood Barclays Bücher sehr gern, und von diesem bin ich ganz angetan. Innerhalb von 2 Tagen habe ich es verschlungen, weil es so spannend war, dass ich es nur zum Schlafen aus der Hand legen konnte. Durchgehend fand ich auf den 569 Seiten keine einzige, die langatmig war, der Spannungsbogen zieht sich durch die ganze Geschichte, bis sie am Ende ihren Höhepunkt findet und nochmals eine solche Wendung nimmt, mit der ich nicht gerechnet hätte. Ich hatte zumindest ein anderes Ende erwartet. In der Kleinstadt, in der der Großteil der Einwohner absolut hinter der Polizei steht und bei Selbstjustiz mehr als ein Auge zudrückt, gibt es so manches Geheimnis der unschönen Art, das ans Licht zu kommen droht. Da ist nichts mehr mit Geborgenheit und Sicherheit, wenn man die Hintergründe kennenlernt. Der Leser wartet gespannt auf die Auflösung, die am Ende absolut überrascht. Nichts ist, wie es scheint. Es scheint allerdings, als habe Barclay hier wieder ein Meisterwerk abgeliefert, das mich absolut überzeugt und guten Gewissens weiterempfohlen werden kann. Höchster Lesegenuss garantiert!

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  • Viele Überraschungen und Wendungen

    Nachts kommt der Tod

    Natalie77

    Inhalt: Als Cal Weaver auf dem Weg nach hause ist hält ihn ein junges Mädchen an. Sie sucht eine Mitfahrgelegeheit und fragt den Privatermittler ob er sie mitnehmen kann. Es regnet und zudem kennt sie seinen verstorbenen Sohn und so nimmt er sie mit. Nichts ahnend was er sich damit einbrockt, denn am nächsten Tag ist das Mädchen verschwunden und er hat sie zuletzt gesehen. Als er auf eigene Faust anfängt das Mädchen zu suchen findet er zudem noch die Leiche ihrer Freundin.... Meine Meinung: Nachts kommt der Tod kommt diesmal mit einem dunklen Cover ganz passend zum Titel daher. bisher waren die Cover ja immer hell, dieses hier verspricht geheimnisvolles. Jedes der Bücher vom Autor die ich bis jetzt gelesen habe haben mir gefallen und so dachte ich auch bei diesem das mir es nicht anders ergehen wird. Ich habe richtig gelegen auch wenn es nicht so spannend war wie ich es mir erhofft hätte. Das buch ist recht fesselnd und lebt von der neugier wie alles ausgeht. hier und da gibt es Spannungsspitzen die aber nicht dauerhaft auf einem hohen Niveau blieben, doch das tat dem lesespaß kaum Abbruch. Schwierig fand ich eher die viele Personen die involviert waren. Quasi ganz Griffon hatte einen platz in dieser Geschichte. zumindest hatte ich das gefühl. polizei, der Bürgermeister, Jugendliche, ein Gärtner, eine Wirtin und und und haben hier ihren Platz gefunden und so hatte ich gerade zu Beginn etwas Probleme mit der Zuordnung. Gerade Hanna und Claire die beiden Freundinnen habe ich immer wieder durcheinander geschmissen. Von den Beiden in der Geschichte so gewollt war es beim lesen etwas nervig. Das gab sich aber schon alleine durch den Fortgang der Story. Die Figuren, die wichtig sind sind gut ausgearbeitet und haben alle ihr Päckchen zu tragen. Man kann mit ihnen fühlen und sich gut in sie hinein versetzen. Cal Weaver, der Privatermittler und seine Frau Donna die ihren Sohn verloren haben stehen im Mittelpunkt. wobei Donna weniger als Cal. Aus Cals Sicht wird erzählt und seine Gefühle und seine Schritte bekommt man haarklein mit, aber auch die anderen Figuren sind ausreichend besprochen worden um sie sich einzuprägen. Wie oben schon geschrieben gab es für mich nur Spannungsspitzen, aber trotzdem tat das dem Lesespaß keinen Abbruch. Es war eine unterschwellige Spannung die hier zum weiterlesen anregt. Viele Stränge werden zusammen geführt und bilden am Ende einen aufgelösten Fall mit vielen Überraschungen und Wendungen.

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    • 2

    parden

    25. June 2014 um 06:48
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