Ohne ein Wort

von Linwood Barclay 
4,2 Sterne bei794 Bewertungen
Ohne ein Wort
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (647):
Svartas avatar

Teilweise vorhersehbar, dennoch sehr spannend und unterhaltsam.

Kritisch (28):
Martinis avatar

Durchschnittliche, aber solide erzählte Spannung. Keine großartigen Überraschungen. Nett.

Alle 794 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Ohne ein Wort"

»Ich wollte, ihr wärt tot!« Das wünscht die 14-jährige Cynthia ihren Eltern. Als sie am nächsten Tag aufwacht, sind ihr Vater und ihre Mutter verschwunden. Auch ihr Bruder ist weg. Spurlos. Ohne ein Wort. Kein Hinweis, keine Nachricht bleiben für Cynthia zurück. Erst 25 Jahre später, als sie selbst eine Familie hat, tauchen geheimnisvolle Hinweise aus ihrer Vergangenheit auf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548283418
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:15.04.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.02.2008 bei Audiobuch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    buecherfee_ellas avatar
    buecherfee_ellavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend und überraschend! Für alle Fans ein Muss!
    OHNE EIN WORT – Dabei gibt es so viel zu sagen ...

    Liebe Bücherfeen und Leseelfen


    ●●●●o 4 Feenpunkte für meinen ersten Psychothriller nach sehr langer Zeit


    Mein lieber Herr Schwager @punkyarts hat mir OHNE EIN WORT zu Weihnachten geschenkt. Das ist nach langer Zeit mal wieder ein Thriller, den ich lese. Sonst bin ich ja mehr im Romantasy Bereich unterwegs. Aber wenn es düster sein soll, dann richtig: Und dieses Buch ist so richtig psycho!

    Am Buch von Linwood Barclay hat mir besonders gut das verzwickte und verzwackte gefallen. Bis zum Ende wirklich ahnungslos sein, rätseln, raten und am Ende die große Auflösung, mit der ich nicht gerechnet habe.

    Der Schreibstil war mir zwischendrin ein wenig zu lasch und oberflächlich, zu viel Geplänkel, bis es dann zu den richtig wichtigen Stellen kam.

    Die Figuren sind aber sehr realistisch dargestellt. Cynthias Verhalten ist so extrem, aber in ihrer Situation vollkommen nachvollziehbar und bei jedem Ereignis habe ich mit ihr mitgelitten und um Erlösung gebeten.

    Wer sich mal wieder in die Abgründe der menschlichen Psyche begeben möchte, für den ist dieses Buch genau richtig.


    Und darum geht’s:


    Cynthias Familie, ihre Eltern und ihr Bruder, verschwinden in der Nacht spurlos – sie ist jetzt vollkommen allein.
    Jahre später hat sie eine eigene Familie, eine wundervolle Tochter und eine liebevollen Ehemann. Aber die Vergangenheit lässt sie nicht los. Und plötzlich tauchen immer wieder Hinweise auf den Verbleib ihrer Liebsten auf. Doch je näher sie der Lösung kommt, desto undeutlicher wird alles: Was ist wirklich passiert, in jener Nacht?


    www.ellabuecherfee.jimdo.com


    Eure Ella Bücherfee **



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    Zickemausis avatar
    Zickemausivor einem Jahr
    LeseMaus liest

    #ReziZeit
    🐭🐭🐭🐭Linwood BarclayOhne ein Wort 492 Seiten 
    Ich bin ohne große Erwartungen an dieses Buch gegangen, da mich der Klappentext nicht wirklich angesprochen hat. Aber ich wollte dieses Buch unbedingt von meinem SuB haben und habe mich darauf eingelassen. Ich bin nicht enttäuscht worden. Von Beginn an ist es eine ganz eigene Spannend, die sich auf subtile Weise aufbaut. Wer auf eher unblutige Lektüre steht, wird hier bestens bedient. Ein Psychothriller, der seinen Namen wirklich verdient.

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    nessisbookchoices avatar
    nessisbookchoicevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Toller und spannender Psychothriller mit Suchtgarantie!
    Super Psychothriller, der seinem Namen alle Ehre macht

    Titel: "Ohne ein Wort"
    Autor: Linwood Barcly
    Erscheinungsdatum: 13. Juni 2007 (11. Auflage)
    Seitenanzahl: 492 Seiten
    Genre: Psychothriller
    Preis: Taschenbuch 8,95 €
    Verlag: Ullstein Buchverlage
    Klappentext: 
    'Ich wollte, Ihr wärt tot!' Das wünscht die 14-jährige Cynthia ihren Eltern. Als sie am nächsten Tag aufwacht, sind ihr Vater und ihre Mutter verschwunden. Auch ihr Bruder ist weg. Spurlos. Ohne ein Wort. Kein Hinweis, keine Nachricht bleiben für Cynthia zurück. Erst 25 Jahre später, als sie selbst eine Familie hat, tauchen geheimnisvolle Hinweise aus ihrer Vergangenheit auf. Mysteriös, gefährlich, tödlich - etwas Böses kehrt zurück.

    Ich habe das Buch auf wärmste Empfehlung einer Kollegin gelesen und es war mein erstes Buch von Linwood Barclay.
    Bereits der Klappentext und ihre Schwärmereien begeisterten mich sehr, sodass ich das Buch sofort lesen musste!

    Und ich muss sagen: Ich wurde keineswegs enttäuscht!

    Das Buch beginnt mit seinem Prolog im Mai 1982 und spielt in der Vergangenheit der 14-jährigen Cynthia, dessen Familie über Nacht spurlos verschwindet.
    Zunächst war ich wenig begeistert, da ich befürchtete, es würde längere Zeit aus der Sicht einer 14-jährigen geschrieben sein, was allerdings nicht der Wahrheit entsprach.

    Der Autor steigt relativ zügig 25 Jahre später ein und stellt dem Leser die Gegenwart der Protagonistin und ihrer Familie vor.
    Cynthia als Person und Hauptfigur habe ich als durchaus authentisch, sympathisch und freundlich erlebt. Ich mochte es sehr, ihre Geschichte zu verfolgen. Dennoch empfand ich einige Eigenschaften von ihr als etwas überdramatisch/paranoid und konnte mir nicht vorstellen, wie es ihr Mann damit aushält. 
    Allerdings kann ich mich keineswegs in die Folgen eines solch traumatischen Erlebnisses hineinversetzen, weshalb ich mir nur ansatzweise denken kann, inwiefern man Schäden davon trägt.

    Barclay berichtet ebenfalls zwischenzeitlich aus der Sicht ihres Ehemannes in der Ich-Perspektive. Terry ist mir ebenfalls sehr sympathisch gewesen und ich konnte mich sehr gut in ihn hineinfühlen. Teilweise sogar besser, als in Cynthia selber.
    Er wurde für mich daher zu einer ebenso wichtigen Hauptfigur, wie seine Frau.

    Zwischendurch gab es Kapitel in einer kursiven Schrift und von einem bis dato anonymen Erzähler. Die Sichtweise erschien abstrus und im Laufe des Buches immer mehr durchgeknallt und ich konnte es kaum erwarten zu erfahren, von welcher Person diese Gedanken, Äußerungen und Taten stammen.

    Das Buch an sich ist mit seinem sehr angenehmen Schreibstil wirklich gut zu lesen!
    Barclay versteht es, den Leser dauerhaft bei Laune zu halten und stetig Spannung aufzubauen. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt des Buches gelangweilt und habe es innerhalb von 2 Tagen gelesen.

    Der Autor baute durchgehend neue Hinweise, mysteriöse Vorkommnisse und Hintergrundinformationen in die Story ein.
    Als Leser verfolgt man daher regelrecht mit, wie Terry und Cynthia ihrer Vergangenheit auf die Spur kommen und das Rätsel um das Verschwinden von Cynthias Familie zu lösen versuchen.
    Es ist ein Auf und Ab der Gefühle - nicht nur für die Protagonistin, sondern auch für den Leser.

    Ist Cynthia nun verrückt?

    Spielt ihr irgendwer einen dummen Streich?

    Was ist mit ihrer Familie passiert?

    Ich wusste irgendwann nicht mehr, was ich denken sollte, hatte aber zum Ende des Buches einen Verdacht bezüglich der kursiv abgedruckten Kapitel, welcher sich bewahrheitete.

    Dennoch kam die Auflösung absolut überraschend und schon realitätsnah, aber trotzdem etwas unspektakulär daher. Ich hatte mir etwas ausgeklügelteres gewünscht.
    Allerdings kann ich sagen: Mit dem Verbleib einiger Personen beziehungsweise generell mit einem solchen Ende habe ich nicht gerechnet.
    Ich fand es teilweise wirklich krass, was dort vorgefallen ist und es ist an Action kaum zu übertreffen.

    Für mich ist das Buch ein absoluter Pageturner und bekommt 4,5/5 Sternchen, sowie eine absolute Kauf- und Leseempfehlung von mir!:)

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    spannend bis zum schluss

    Die vierzehnjährige Cynthia Bigge erwacht nach einem alkoholreichen Abend alleine in ihrem Eltenhaus auf. Erst denkt sie, dass eventuell ihre Eltern schon früher zur Arbeit aufgebrochen sind. Als sie bemerkt, dass im Haus keinerlei Anzeichen festzustellen sind, dass am frühen Morgen überhaupt jemand im Haus anwesend war, überfällt Cynthia die Angst. Auch ein Zettel, den Cynthias Mutter aus Gewohnheit immer hinterlassen hat, sobald sie das Haus verlassen hat, ist nicht aufzufinden. Wo sind ihre Eltern und ihr Bruder bloß hingegangen? Und warum haben sie Cynthia mutterseelenalleine gelassen?

    Das einzige, woran sich Cynthia erinnern kann, sind ihre letzten Worte an ihre Eltern: "Ich wünschte, ihr wärt tot!"

    25 Jahre später: Cynthia ist mittlerweile glücklich verheiratet und hat zusammen mit Terry Archer eine wundervolle Tochter. Doch immer noch nagen die Ereignisse aus der Vergangenheit an ihr. Sie sieht überall ihre Eltern und ihren Bruder und sucht professionele Hilfe bei Therapeuten. Sie beschließt den Fall noch mal aufzurollen um endlich Gewissheit zu bekommen und stellt sich für eine Dokumentation zur Verfügung.

    Diese Dokumentation bringt einige Ereginisse ins Rollen: Plötzlich erhält Cynthia einen Anruf mit unterdrückter Nummer, in dem es heißt, dass ihre Eltern ihr verziehen hätten. Dann taucht auch noch der Hut von ihrem Vater in ihrem Hause auf, obwohl nirgendwo Spuren von einem Einbruch zu finden sind. Als Tess, Cynthias Tochter und "Adoptivmutter" auch noch ermordet wird und der beauftragte Detektiv von der Bildfläche verschwindet, bekommt es Cynthia mit der Angst zu tun.

    Was ist genau vor 25 Jahren passiert? Und wer trachtet Cynthia so nach dem Leben?

    Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Ich konnte gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Das Buch wird zwischenzeitlich auch aus der Sicht von Cynthias Ehemann geschildert. Zwischendurch gibt es kurze Gespräche zwischen unbekannten Personen, die das Spannungspotential des Buches noch einmal anheben. Die Geschichte hat einen flüssigen Schreibstil und ich bin auf weitere Bücher des Autors gespannt :) Das Buch kann ich jedem Thrillerfan wärmstens empfehlen! :D

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    Molaudys avatar
    Molaudyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Bis auf ein paar kleine Macken kann ich es jedem Thriller-Fan nur weiterempfehlen!
    Rezension: Ohne ein Wort

    Zitat

    "Vielleicht weiß sie es. Vielleicht hat sie die ganze Bande abserviert. Hast du noch nie daran gedacht deine Familie zu töten?" Ich zuckte mit den Schultern. Das hatte wohl jeder irgendwann schon mal getan.

    Seite 44 | Zeile 11-15



    Meine Meinung

    Gleich zu Beginn des Buches merkte man, dass der Schreibstil gut und einfach zu lesen war. Allerdings hatte er für mich nichts Außergewöhnliches oder Einzigartiges an sich, was mich im Nachhinein dann doch ein wenig enttäuschte. Jedoch hatte ich keine Probleme mit dem lesen und dennoch war es im Grunde ein wirklich gutes Buch! Nebenbei bemerkt: Das Zitat, welches ich ausgewählt habe, wurde nicht ausgewählt, weil ich es besonders lustig fand - nein, ich war eher erschrocken. Also ich kann mit reinem Gewissen sagen, dass mir ein solcher Gedanke noch nie in den Sinn gekommen ist. Mit den Charakteren hatte ich es schwer. Mit dem Protagonisten hatte ich Anfangs keine Probleme, aber hätte mir durchaus gewünscht, dass er im letzten Teil des Buches ein paar Mal anders gehandelt hätte. Mit der Frau des Protagonisten, Cynthia, konnte ich mich nur schwer anfreunden. Sicherlich kann ich mir in gewisser Weise vorstellen, wie es sein muss, wenn die ganze Familie auf einmal spurlos verschwindet, dennoch fand ich, dass sie in vielen Situationen nicht richtig gehandelt hat - ich für meinen Teil hätte anders reagiert! Vor allem gefielen mir die ständigen Nörgeleien an ihrem Mann nicht. Aber hier ist sicherlich jeder auch ganz verschieden eingestellt. Meine beiden liebsten Charaktere waren Jane Scavullo und Vince Fleming. Zum Cover an sich, kann ich gar nichts aussetzen. Im Moment wüsste ich wirklich nicht, wie ich es besser machen könnte. Die Geschichte Beginnt als Cynthia gerade mal vierzehn Jahre alt ist und dreht sich um den Abend, an dem ihre Familie verschwand. Der Prolog war wirklich sehr spannend. Dann gibt es einen Zeitsprung und man findet sich 25 Jahre später in der Geschichte wieder. In den nächsten paar Seiten gab es vielleicht nicht viel Spannung, aber aller Anfang ist schließlich schwer. Nach dem man durch diesen Teil durchgerutscht ist, kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es war bis zum Ende sehr spannend. Beim Ende konnte ich mich richtig gut in die Charaktere hineinversetzen und musste mir ständig vorstellen welche Gefühle sie in diesen Momenten hatten. An manchen Stellen im Buch dachte ich, dass ich wüsste wie es weiter geht, aber mir wurde das Gegenteil bewiesen. Nur ein Einziges Mal lag ich gleich beim ersten Verdacht, den ich schon recht am Anfang des Buches gehabt hatte, richtig.

    Fazit: Bis auf ein paar kleine Macken kann ich es jedem Thriller-Fan nur weiterempfehlen!

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    H
    hymovor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles spannendes und bedrückendes Buch.
    Brutal gut :-)

    Heue noch ein freakiges Girl. Eltern sind uncool. Saufparty und dann .. ganz allein. Keine da ...

    Erst später wird der Wahnsinn aufgedeckt. Spannung von Anfang an.

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Auch wenn mir die Lösung des Falls ziemlich schnell klar war: Eine gute Idee bei der nur die Umsetzung ein wenig haperte.
    Ein Familiendrama mit Thrillerelementen

    Klappentext: 'Ich wollte, Ihr wärt tot!' Das wünscht die 14-jährige Cynthia ihren Eltern. Als sie am nächsten Tag aufwacht, sind ihr Vater und ihre Mutter verschwunden. Auch ihr Bruder ist weg. Spurlos. Ohne ein Wort. Kein Hinweis, keine Nachricht bleiben für Cynthia zurück. Erst 25 Jahre später, als sie selbst eine Familie hat, tauchen geheimnisvolle Hinweise aus ihrer Vergangenheit auf. Mysteriös, gefährlich, tödlich - etwas Böses kehrt zurück.

    Cover: Das Cover finde ich sehr pfiffig. :) Weil: Eigentlich ist es nur weiße Schrift auf dunklem Untergrund. Aber in der weißen Schrift sind drei Personen „versteckt“: Ein Mann, eine Frau und eine kleinere Person, also ein Kind. Und in dem Buch geht es ja um Cynthias Eltern und ihren Bruder, die eines Tages spurlos verschwinden. Eine echt witzige Idee, die mir richtig gut gefällt.

    Schreibstil: Vielleicht liegt es auch daran, dass das Buch schon etwas älter ist, aber ich fand den Schreibstil bzw. den Sprachstil ziemlich gewöhnungsbedürftig und hatte Probleme, in die Geschichte hineinzufinden. Zudem konnte ich die Geschichte teilweise nicht als sonderlich spannend empfinden, denn der Autor gab viele „versteckte“ (jedoch leider sehr offensichtliche) Hinweise, die den Leser schnell auf die richtige Spur brachten.
    Auch mit den Charakteren hatte ich ein Problem. Insbesondere Cynthia, die ja eigentlich Opfer ist, fand ich furchtbar nervig, anstrengend und hysterisch. An vielen Stellen im Nachhinein möglicherweise verständlich, aber nichtsdestotrotz beim Lesen nervig. Und ihren Mann… Tja, so richtig sympathisch konnte ich ihn dann leider auch nicht finden. Von den Nebencharakteren ist kaum einer wirklich im Kopf geblieben, was schon viel über sie aussagt. Am ehesten noch Tante Tess, die ich aber auch nicht toll fand, weil sie Cynthia belogen hat. Und der Möchtegern-Ganove, der am Ende wesentlich zur Tataufklärung beigetragen hat. Aber da ich mir hier kaum Namen merken konnte, zeigt auch das, dass die Personen einfach keinen bleibenden Eindruck hinterlassen konnten.

    Die Story: Die Geschichte schwankt so zwischen Familiendrama und Thriller. Es geht um Cynthia, deren Familie vor über 25 Jahren spurlos verschwand. Doch plötzlich gibt es Anzeichen dafür, dass die Familie noch lebt. Cynthia und ihr Mann beginnen zu „ermitteln“. Diverse Leichen tauchen auf und Cynthia gerät immer mehr ins Fadenkreuz der polizeilichen Ermittlungen, denen sie sich schließlich durch Flucht mit ihrer Tochter entzieht. Soweit so gut.
    Die Geschichte entwickelt sich eher dadurch, dass immer wieder neue Leichen auftauchen. Andere Elemente, um die Geschichte spannend zu halten und neue Spuren zu legen hat der Autor nicht gefunden. Zudem ist dem Leser leider sehr schnell klar, was passiert sein muss, denn der Autor streut offensichtliche Hinweise, die ihn auf die richtige Fährte lenken.
    Auf den letzten etwa 80 Seiten wird es noch einmal ein wenig spannender, bis dahin plätschert die Geschichte eher so vor sich hin. Es ist nicht gähnend langweilig, zumal auch das familiäre Drama an Fahrt aufnimmt, aber eben auch nicht wahnsinnig spannend.

    Fazit: „Ohne ein Wort“ ist Familiendrama und Thriller zugleich. Das Buch ist schon ein wenig älter und vielleicht auch deshalb vom Sprachstil gewöhnungsbedürftig. Auch haperte es dem Autor ein wenig an Kreativität, denn vieles war sehr vorhersehbar. Problematisch waren auch die Charaktere, von denen ich leider keinen richtig sympathisch finden konnte (mit Ausnahme vielleicht der kleinen Tochter, aber gut, Kinder sind meistens sympathisch). Nichtsdestotrotz eine solide Leistung für die ich gerne drei von fünf Punkten vergeben möchte.

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    DreamingYvis avatar
    DreamingYvivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Unheimlich spannend ... bis zur letzten Seite
    Unheimlich spannend ... bis zur letzten Seite

    Du wachst morgens auf und bist alleine. Alle sind weg. Deine komplette Familie und du hast unendlich viele Fragen. Was ist passiert?!
    Genau das passierte der 14-jährigen Cynthia vor 25 Jahren. Sie kann diese Tragödie nicht  vergessen. Heute lebt sie mit Mann Terry und ihrer 8-jährigen Tochter Grace in einem "neuen" Leben. Jedoch werden die Ereignisse wieder aufgwühlt, vor allem, als plötzlich merkwürdige Dinge passieren. Nach und nach zweifelt sogar Terry an der Unschuld seiner Frau, vielleicht hat sie ja sogar was mit dem Verschwinden zu tun?
    Es folgen Vorwürfe, Kummer und Wut ... und massig spannende Szenen, die es einem schwermachen, das Buch zur Seite zu legen.

    Soweit bin ich ohne große Erwartungen an dieses Buch gegangen. Allerdings hat es mich schnell gepackt und durch die ideale Länge der Kapitel (nicht zu lang oder zu kurz) las ich irgendwie andauernd.
    Da andauernd ein neues Ereignis geschah, wollte ich natürlich wissen, was da los ist. Perfekt war, dass am Ende nicht eine einzige Frage offen war und ehrlich gesagt, hat mich die Auflösung dieses Desasters ziemlich überrascht.

    Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Terry (den Mann). Hin und wieder werden kurze Momente erzählt von irgendwelchen anderen Personen, die eine Unterhaltung führen. Um wem es da geht, kann man sich dann später denken.
    Man lernt außerdem noch einige Freunde, bzw. andere Personen kennen, allerdings bringt dies nie Verwirrung mit sich. Ich habe ja oft das Problem, das mich zu viele Personen durcheinander bringen. Hier war das nicht der Fall.

    Alles in einem fand ich das Buch wirklich gelungen und schön spannend. Also Daumen hoch und zu empfehlen. Ich habe gelesen, dass es eine Fortsetzung gibt, die muss ich auf jeden Fall haben. Ich muss nämlich wissen, wie es weitergeht!

    Kommentare: 2
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    majis avatar
    majivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine relativ spannende und interessante Geschichte. Das Buch ist super für zwischendurch.
    Ohne ein Wort

    Rezension für "Ohne ein Wort" von Linwood Barclay

    Inhalt:

    Cynthia ist ein gewöhnlicher Teenager, nach dem sie sämtliche Regeln ihrer Eltern missachtet und einen Streit vom Zaun gebrochen hat, verschwindet plötzlich ihre gesamte Familie. Alle, sogar ihr Bruder, sind verschwunden ohne auch nur eine Nachricht zu hinterlassen. Cynthia kommt bei ihrer Tante unter und fragt sich ihr ganzes Leben, ob sie Mitschuld am Verschwinden ihrer Familie trägt. Zum Glück lässt sich Terry nicht von Cynthias mysteriösen Familiengeschichte abschrecken, die beiden Heiraten und bekommen eine Tochter. Bis auf das Trauma was Cynthia erlitten hat, scheint die kleine Familie glücklich zu sein. Doch als plötzlich seltsame Dinge geschehen ist Terry gezwungen den Ereignissen von damals auf den Grund zu gehen.

    Meinung / Rezension:

     
    Ich mochte das Buch von Linwood Barclay und habe es an einem Tag gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Die Handlung wird aus der Sicht von Terry erzählt. Normalerweise favorisiere ich Bücher mit weiblicher Hauptfigur oder einer Erzählerin, doch auch hier konnte ich mich gut einlesen. Leider hat mir die Spannung an manchen Punkten gefehlt. Ich denke, es lag vor allem da ran, dass es den Figuren an tiefe fehlte und das Ende etwas kurz geraten ist.

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    Lennys avatar
    Lennyvor 3 Jahren
    Ohne ein Wort / Linwood Barclay

    Genau so sollte ein Thriller sein! Spannend bis zum Schluss! Ich bin begeistert, konnte mich kaum vom Buch lösen!

    Wenn man sich das mal vorstellt, man wacht morgens auf und seine Leute sind nicht mehr da, für immer verschwunden! Eine so grauenhafte Vorstellung ist für unsere Hauptperson Cynthia zur Realität geworden, und zwar als sie 14 Jahre alt war!
    Dann springen wir in der Zeit und Cynthia hat einen Mann und eine kleine Tochter, aber ihre Vergangenheit lässt sie nicht in Ruhe. Es passieren auch komische Dinge, da liegt eines Tages der Hut ihres Vaters auf dem Tisch, sie erhält komische Anrufe. Sie schaltet einen privaten Ermittler ein und zusammen mit Ihrem Mann forscht sie in der Vergangenheit.

    Das Buch wird aus Sicht des Mannes erzählt, der ab und an sogar seine Frau in Frage stellt, bis er auf einige schlimme Dinge stößt....




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