Linwood Barclay Ohne ein Wort

(769)

Lovelybooks Bewertung

  • 792 Bibliotheken
  • 8 Follower
  • 5 Leser
  • 109 Rezensionen
(298)
(327)
(116)
(22)
(6)

Inhaltsangabe zu „Ohne ein Wort“ von Linwood Barclay

»Ich wollte, ihr wärt tot!« Das wünscht die 14-jährige Cynthia ihren Eltern. Als sie am nächsten Tag aufwacht, sind ihr Vater und ihre Mutter verschwunden. Auch ihr Bruder ist weg. Spurlos. Ohne ein Wort. Kein Hinweis, keine Nachricht bleiben für Cynthia zurück. Erst 25 Jahre später, als sie selbst eine Familie hat, tauchen geheimnisvolle Hinweise aus ihrer Vergangenheit auf.

Für mich der beste Thriller, den ich von Linwood Barclay kenne.

— Freundchen
Freundchen

Gänsehaut pur auf jeden fall lesen!!😉

— Dreamcatcher7
Dreamcatcher7

hat mir gut gefallen

— CorneliaP
CorneliaP

Toller und spannender Psychothriller mit Suchtgarantie!

— nessisbookchoice
nessisbookchoice

spannend bis zum Schluss ! Hat mir sehr gut gefallen!

— BettinaForstinger
BettinaForstinger

Bis auf ein paar kleine Macken kann ich es jedem Thriller-Fan nur weiterempfehlen!

— Molaudy
Molaudy

gute und einzigartige Idee - einmal etwas Neues, leider finde ich aber, man hätte viel mehr herausholen können - Umsetzung eher schwach

— sabine3010
sabine3010

Tolles spannendes und bedrückendes Buch.

— hymo
hymo

Auch wenn mir die Lösung des Falls ziemlich schnell klar war: Eine gute Idee bei der nur die Umsetzung ein wenig haperte.

— Krimifee86
Krimifee86

Super Buch.

— Melchen
Melchen

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Party

Ein spannender Gesellschaftsroman, der die Seiten von Arm und Reich gut beleuchtet und zum Nachdenken anregt.

SteffiKa

Kalte Seele, dunkles Herz

Sehr spannend und psychologisch hoch-interessant. Das Buch hat mich völlig überzeugt und in den Bann gezogen!

MissRichardParker

Scherbengericht

Ein typischer Heinichen, wie man ihn kennt und liebt!

Ascari0

Nachts am Brenner

Kommissar Grauners neuer Fall bekommt eine beklemmende private Dimension.

Bibliomarie

Böse Seelen

Ein weiterer fulminanter Fall für Chief Burkholder!

Chrissie007

Die Brut - Die Zeit läuft

Gänsehaut

RoteFee

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • LeseMaus liest

    Ohne ein Wort
    Zickemausi

    Zickemausi

    16. September 2017 um 12:33

    #ReziZeit🐭🐭🐭🐭Linwood BarclayOhne ein Wort 492 Seiten Ich bin ohne große Erwartungen an dieses Buch gegangen, da mich der Klappentext nicht wirklich angesprochen hat. Aber ich wollte dieses Buch unbedingt von meinem SuB haben und habe mich darauf eingelassen. Ich bin nicht enttäuscht worden. Von Beginn an ist es eine ganz eigene Spannend, die sich auf subtile Weise aufbaut. Wer auf eher unblutige Lektüre steht, wird hier bestens bedient. Ein Psychothriller, der seinen Namen wirklich verdient.

    Mehr
  • Super Psychothriller, der seinem Namen alle Ehre macht

    Ohne ein Wort
    nessisbookchoice

    nessisbookchoice

    21. February 2017 um 23:10

    Titel: "Ohne ein Wort"Autor: Linwood BarclyErscheinungsdatum: 13. Juni 2007 (11. Auflage)Seitenanzahl: 492 SeitenGenre: PsychothrillerPreis: Taschenbuch 8,95 €Verlag: Ullstein BuchverlageKlappentext: 'Ich wollte, Ihr wärt tot!' Das wünscht die 14-jährige Cynthia ihren Eltern. Als sie am nächsten Tag aufwacht, sind ihr Vater und ihre Mutter verschwunden. Auch ihr Bruder ist weg. Spurlos. Ohne ein Wort. Kein Hinweis, keine Nachricht bleiben für Cynthia zurück. Erst 25 Jahre später, als sie selbst eine Familie hat, tauchen geheimnisvolle Hinweise aus ihrer Vergangenheit auf. Mysteriös, gefährlich, tödlich - etwas Böses kehrt zurück. Ich habe das Buch auf wärmste Empfehlung einer Kollegin gelesen und es war mein erstes Buch von Linwood Barclay.Bereits der Klappentext und ihre Schwärmereien begeisterten mich sehr, sodass ich das Buch sofort lesen musste! Und ich muss sagen: Ich wurde keineswegs enttäuscht! Das Buch beginnt mit seinem Prolog im Mai 1982 und spielt in der Vergangenheit der 14-jährigen Cynthia, dessen Familie über Nacht spurlos verschwindet.Zunächst war ich wenig begeistert, da ich befürchtete, es würde längere Zeit aus der Sicht einer 14-jährigen geschrieben sein, was allerdings nicht der Wahrheit entsprach. Der Autor steigt relativ zügig 25 Jahre später ein und stellt dem Leser die Gegenwart der Protagonistin und ihrer Familie vor.Cynthia als Person und Hauptfigur habe ich als durchaus authentisch, sympathisch und freundlich erlebt. Ich mochte es sehr, ihre Geschichte zu verfolgen. Dennoch empfand ich einige Eigenschaften von ihr als etwas überdramatisch/paranoid und konnte mir nicht vorstellen, wie es ihr Mann damit aushält. Allerdings kann ich mich keineswegs in die Folgen eines solch traumatischen Erlebnisses hineinversetzen, weshalb ich mir nur ansatzweise denken kann, inwiefern man Schäden davon trägt. Barclay berichtet ebenfalls zwischenzeitlich aus der Sicht ihres Ehemannes in der Ich-Perspektive. Terry ist mir ebenfalls sehr sympathisch gewesen und ich konnte mich sehr gut in ihn hineinfühlen. Teilweise sogar besser, als in Cynthia selber.Er wurde für mich daher zu einer ebenso wichtigen Hauptfigur, wie seine Frau. Zwischendurch gab es Kapitel in einer kursiven Schrift und von einem bis dato anonymen Erzähler. Die Sichtweise erschien abstrus und im Laufe des Buches immer mehr durchgeknallt und ich konnte es kaum erwarten zu erfahren, von welcher Person diese Gedanken, Äußerungen und Taten stammen. Das Buch an sich ist mit seinem sehr angenehmen Schreibstil wirklich gut zu lesen!Barclay versteht es, den Leser dauerhaft bei Laune zu halten und stetig Spannung aufzubauen. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt des Buches gelangweilt und habe es innerhalb von 2 Tagen gelesen. Der Autor baute durchgehend neue Hinweise, mysteriöse Vorkommnisse und Hintergrundinformationen in die Story ein.Als Leser verfolgt man daher regelrecht mit, wie Terry und Cynthia ihrer Vergangenheit auf die Spur kommen und das Rätsel um das Verschwinden von Cynthias Familie zu lösen versuchen.Es ist ein Auf und Ab der Gefühle - nicht nur für die Protagonistin, sondern auch für den Leser. Ist Cynthia nun verrückt? Spielt ihr irgendwer einen dummen Streich? Was ist mit ihrer Familie passiert? Ich wusste irgendwann nicht mehr, was ich denken sollte, hatte aber zum Ende des Buches einen Verdacht bezüglich der kursiv abgedruckten Kapitel, welcher sich bewahrheitete. Dennoch kam die Auflösung absolut überraschend und schon realitätsnah, aber trotzdem etwas unspektakulär daher. Ich hatte mir etwas ausgeklügelteres gewünscht.Allerdings kann ich sagen: Mit dem Verbleib einiger Personen beziehungsweise generell mit einem solchen Ende habe ich nicht gerechnet.Ich fand es teilweise wirklich krass, was dort vorgefallen ist und es ist an Action kaum zu übertreffen. Für mich ist das Buch ein absoluter Pageturner und bekommt 4,5/5 Sternchen, sowie eine absolute Kauf- und Leseempfehlung von mir!:)

    Mehr
  • spannend bis zum schluss

    Ohne ein Wort
    cupcakeprincess

    cupcakeprincess

    17. January 2017 um 14:43

    Die vierzehnjährige Cynthia Bigge erwacht nach einem alkoholreichen Abend alleine in ihrem Eltenhaus auf. Erst denkt sie, dass eventuell ihre Eltern schon früher zur Arbeit aufgebrochen sind. Als sie bemerkt, dass im Haus keinerlei Anzeichen festzustellen sind, dass am frühen Morgen überhaupt jemand im Haus anwesend war, überfällt Cynthia die Angst. Auch ein Zettel, den Cynthias Mutter aus Gewohnheit immer hinterlassen hat, sobald sie das Haus verlassen hat, ist nicht aufzufinden. Wo sind ihre Eltern und ihr Bruder bloß hingegangen? Und warum haben sie Cynthia mutterseelenalleine gelassen? Das einzige, woran sich Cynthia erinnern kann, sind ihre letzten Worte an ihre Eltern: "Ich wünschte, ihr wärt tot!" 25 Jahre später: Cynthia ist mittlerweile glücklich verheiratet und hat zusammen mit Terry Archer eine wundervolle Tochter. Doch immer noch nagen die Ereignisse aus der Vergangenheit an ihr. Sie sieht überall ihre Eltern und ihren Bruder und sucht professionele Hilfe bei Therapeuten. Sie beschließt den Fall noch mal aufzurollen um endlich Gewissheit zu bekommen und stellt sich für eine Dokumentation zur Verfügung. Diese Dokumentation bringt einige Ereginisse ins Rollen: Plötzlich erhält Cynthia einen Anruf mit unterdrückter Nummer, in dem es heißt, dass ihre Eltern ihr verziehen hätten. Dann taucht auch noch der Hut von ihrem Vater in ihrem Hause auf, obwohl nirgendwo Spuren von einem Einbruch zu finden sind. Als Tess, Cynthias Tochter und "Adoptivmutter" auch noch ermordet wird und der beauftragte Detektiv von der Bildfläche verschwindet, bekommt es Cynthia mit der Angst zu tun. Was ist genau vor 25 Jahren passiert? Und wer trachtet Cynthia so nach dem Leben? Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Ich konnte gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Das Buch wird zwischenzeitlich auch aus der Sicht von Cynthias Ehemann geschildert. Zwischendurch gibt es kurze Gespräche zwischen unbekannten Personen, die das Spannungspotential des Buches noch einmal anheben. Die Geschichte hat einen flüssigen Schreibstil und ich bin auf weitere Bücher des Autors gespannt :) Das Buch kann ich jedem Thrillerfan wärmstens empfehlen! :D

    Mehr
  • Rezension: Ohne ein Wort

    Ohne ein Wort
    Molaudy

    Molaudy

    11. June 2016 um 08:57

    Zitat "Vielleicht weiß sie es. Vielleicht hat sie die ganze Bande abserviert. Hast du noch nie daran gedacht deine Familie zu töten?" Ich zuckte mit den Schultern. Das hatte wohl jeder irgendwann schon mal getan. Seite 44 | Zeile 11-15 Meine Meinung Gleich zu Beginn des Buches merkte man, dass der Schreibstil gut und einfach zu lesen war. Allerdings hatte er für mich nichts Außergewöhnliches oder Einzigartiges an sich, was mich im Nachhinein dann doch ein wenig enttäuschte. Jedoch hatte ich keine Probleme mit dem lesen und dennoch war es im Grunde ein wirklich gutes Buch! Nebenbei bemerkt: Das Zitat, welches ich ausgewählt habe, wurde nicht ausgewählt, weil ich es besonders lustig fand - nein, ich war eher erschrocken. Also ich kann mit reinem Gewissen sagen, dass mir ein solcher Gedanke noch nie in den Sinn gekommen ist. Mit den Charakteren hatte ich es schwer. Mit dem Protagonisten hatte ich Anfangs keine Probleme, aber hätte mir durchaus gewünscht, dass er im letzten Teil des Buches ein paar Mal anders gehandelt hätte. Mit der Frau des Protagonisten, Cynthia, konnte ich mich nur schwer anfreunden. Sicherlich kann ich mir in gewisser Weise vorstellen, wie es sein muss, wenn die ganze Familie auf einmal spurlos verschwindet, dennoch fand ich, dass sie in vielen Situationen nicht richtig gehandelt hat - ich für meinen Teil hätte anders reagiert! Vor allem gefielen mir die ständigen Nörgeleien an ihrem Mann nicht. Aber hier ist sicherlich jeder auch ganz verschieden eingestellt. Meine beiden liebsten Charaktere waren Jane Scavullo und Vince Fleming. Zum Cover an sich, kann ich gar nichts aussetzen. Im Moment wüsste ich wirklich nicht, wie ich es besser machen könnte. Die Geschichte Beginnt als Cynthia gerade mal vierzehn Jahre alt ist und dreht sich um den Abend, an dem ihre Familie verschwand. Der Prolog war wirklich sehr spannend. Dann gibt es einen Zeitsprung und man findet sich 25 Jahre später in der Geschichte wieder. In den nächsten paar Seiten gab es vielleicht nicht viel Spannung, aber aller Anfang ist schließlich schwer. Nach dem man durch diesen Teil durchgerutscht ist, kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es war bis zum Ende sehr spannend. Beim Ende konnte ich mich richtig gut in die Charaktere hineinversetzen und musste mir ständig vorstellen welche Gefühle sie in diesen Momenten hatten. An manchen Stellen im Buch dachte ich, dass ich wüsste wie es weiter geht, aber mir wurde das Gegenteil bewiesen. Nur ein Einziges Mal lag ich gleich beim ersten Verdacht, den ich schon recht am Anfang des Buches gehabt hatte, richtig. Fazit: Bis auf ein paar kleine Macken kann ich es jedem Thriller-Fan nur weiterempfehlen!

    Mehr
  • Brutal gut :-)

    Ohne ein Wort
    hymo

    hymo

    20. March 2016 um 10:26

    Heue noch ein freakiges Girl. Eltern sind uncool. Saufparty und dann .. ganz allein. Keine da ...

    Erst später wird der Wahnsinn aufgedeckt. Spannung von Anfang an.

  • Zurück zur Suspense

    Ohne ein Wort
    Stefan83

    Stefan83

    Linwood Barclays siebtes Werk "Ohne ein Wort" ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig die Medien mittlerweile für die Vermarktung von Büchern geworden sind. Reichten früher teilweise noch Mund-zu-Mund-Propaganda und gute Kritiken aus, um ein Buch ins Licht der Aufmerksamkeit zu rücken, greifen die Verlage nun finanziell tiefer in die Tasche. Im Falle von "Ohne ein Wort" war dies im Jahre 2007 eine riesige Werbekampagne in Form von Straßenbahnplakaten über Radiowerbung bis hin zu Fernsehspots. Mich persönlich schreckt eine derartige Marktschreierei oftmals eher ab, weshalb Barclays Werk eine ganze Zeit unangetastet in meinem Bücherregal fristete. Meine Skepsis konnte ich jedoch nicht lange aufrechterhalten, denn die Story fesselte mich von der ersten Seite an. Und diese ist schnell erzählt: Stellen Sie sich vor, sie wachen auf, gehen runter in den Wohnbereich und niemand ist da. Ihre ganze Familie ist verschwunden. Spurlos und ohne ein Wort. Dies geschieht der 14-jährigen Cynthia, welche auch fünfundzwanzig Jahre später immer noch an diesem traumatischen Erlebnis ihrer Jugend und den dadurch offen gebliebenen Fragen zu knabbern hat. Was ist mit ihren Eltern und ihrem Bruder geschehen? Sind sie ermordet worden? Leben sie noch? Die kurze Vorstellung, wie es mir wohl ginge, würde mir so etwas widerfahren, sorgte bei mir gleichzeitig für Gänsehaut und Erschaudern. Endlich wieder ein Psychothriller, der auch dem Namen des Genres Ehre macht und gegen die zuletzt nur noch in Blut sudelnde Konkurrenz schwimmt. "Ohne ein Wort" besticht durch perfekt inszenierten Thrill und eine vor allem zu Anfang knisternde, unheilvolle Atmosphäre. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Cynthias Ehemann Terry, was im Nachhinein sicherlich eine gute Wahl war, da die Panikattacken, Visionen und Wutanfälle seiner Frau, obwohl nachvollziehbar, mitunter dem Leser ganz schön auf die Nerven gehen. Eine Schilderung aus ihrer Sicht hätte dieses Buch wohl aus meinem Regal fliegen lassen. So verfolgt man allerdings gebannt den Versuch der beiden dem Rätsel auf die Spur zu kommen, wobei ihre oftmals hilflose und dilettantische Art sie mir sehr sympathisch machte und authentisch wirken ließ. Heldentypen sucht man hier vergeblich. Stattdessen leidet man mit einem verzweifelten Familienvater, der unter dem Druck der Umstände zu harschen Handlungen gezwungen wird. "Ohne ein Wort" hätte der Reißer des Jahres werden können, würde man ab Mitte des Buches nicht schon dessen Ausgang ahnen. Die Verknüpfungen werden leider allzu bald offensichtlich und nur ein Teil der geplanten Überraschungseffekte zündet. Auch das Ende enttäuscht im Vergleich zu dem tollen Anfang etwas und gerät mir persönlich zu amerikanisch. Insgesamt ist "Ohne ein Wort" aber ein kurzweiliger, streckenweise richtig packender Psychothriller, der mit seiner Grundidee die Pfade des blutigen Mainstreams lange Zeit erfrischend klar verlässt und trotz kleiner Logikschwächen einen positiven Gesamteindruck hinterlässt. Barclay hat ohne Zweifel Potenzial, auf dessen Abrufung in kommenden Romanen ich mich schon freue.

    Mehr
    • 3
  • Unglaublich spannender Thriller

    Ohne ein Wort
    andrea1310

    andrea1310

    Inhalt: "Ich wollte ihr wärt tot!" Diesen grausamen Satz wirft die 14-jährige Cynthia ihren Eltern an den Kopf. Als sie am nächsten Tag verkatert aufwacht, stellt sie schnell fest, dass irgendetwas nicht stimmt. Sie hört niemanden Frühstück zubereiten oder sonstige Dinge verrichten. Ihre Eltern und ihr Bruder scheinen wie vom Erdboden verschluckt. Sie findet keine Hinweise, wo sich ihre Familie aufhält bzw. warum niemand zu Hause ist. Ständig muss sich Cynthia fragen, was wohl mit ihnen geschehen ist, da alle drei ohne ein Wort verschwunden sind. 25 Jahre nach diesen Geschehnissen hat Cynthia eine eigene Familie. Nach und nach tauchen Zeichen aus ihrer Vergangenheit auf. Was passierte damals mit ihren Eltern und ihrem Bruder? Cynthia stellt bald fest, dass auch sie nach so langer Zeit noch in Gefahr geraten könnte. Meine Meinung: "Ohne ein Wort" ist ein Psychothriller, der aber fast gänzlich ohne Blut auskommt. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb geht er einem sehr nahe. Zumindest ist es mir beim Lesen so ergangen. Man fühlt von Anfang an mit der Protagonistin mit, die dieses Trauma auch 25 Jahre später noch nicht überwunden hat. Damit sie endlich damit abschließen kann, möchte Cynthia nun endlich die Wahrheit erfahren. Gemeinsam mit ihrem Mann rätselt man die gesamte Geschichte über mit, was wohl mit der Familie passiert sein könnte. Wurden sie ermordet? Wenn ja, warum? Und weshalb wäre dann Cynthia am Leben geblieben? Oder sind sie nicht tot und haben sich irgendwo anders ein neues Leben ohne Cynthia aufgebaut? Aber weshalb sollten sie soetwas tun? Diese und noch viele Fragen mehr beschäftigen die Protagonistin tagtäglich. Sie tat einem während des Lesens sehr Leid, und ich konnte ihre Taten nachvollziehen. Auch ihr Mann war in der Geschichte sehr sympathisch und versuchte, Cynthia so gut es geht zu unterstützen. Man hatte das Gefühl, die beiden sehr gut kennenzulernen und ihre Gefühle, Ängste und manchmal auch Aggressionen zu verstehen. Die Geschichte an sich ist wunderbar spannend gestaltet. Genau das, was ich von einem Psychothriller erwartet hatte. Der Autor ließ zwischendurch immer wieder zwei Personen zu Wort kommen, von denen man nicht genau weiß, wer sie sind. Allerdings gehen ihre Gespräche in eine eindeutige Richtung. Ich wollte das Buch von Beginn an nicht mehr aus der Hand legen und war außerordentlich gespannt auf die Auflösung bzw. das Finale. Die Lösung des Rätels gefiel mir auch wieder sehr gut. Auf diese Geschichte wäre ich niemals gekommen, hier hatte der Autor sehr gute Einfälle. Wovon ich mir allerdings etwas mehr versprochen habe, ist der "Showdown" am Ende des Buches. Ich weiß nicht warum, aber sobald man wusste, was damals vor 25 Jahren geschehen ist, war die Luft für mich etwas draußen. Auch wenn das Ende aufregend und actionreich gestaltet war, war die Spannung für mich einfach verflogen. Dies tut der ganzen Geschichte aber sicherlich keinen Abbruch und ist auch mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch. Auch der Schreibstil ließ sich flüssig lesen und die knapp 500 Seiten hatte ich innerhalb kürzester Zeit durchgelesen.

    Mehr
    • 2
  • Ein Familiendrama mit Thrillerelementen

    Ohne ein Wort
    Krimifee86

    Krimifee86

    10. March 2016 um 14:37

    Klappentext: 'Ich wollte, Ihr wärt tot!' Das wünscht die 14-jährige Cynthia ihren Eltern. Als sie am nächsten Tag aufwacht, sind ihr Vater und ihre Mutter verschwunden. Auch ihr Bruder ist weg. Spurlos. Ohne ein Wort. Kein Hinweis, keine Nachricht bleiben für Cynthia zurück. Erst 25 Jahre später, als sie selbst eine Familie hat, tauchen geheimnisvolle Hinweise aus ihrer Vergangenheit auf. Mysteriös, gefährlich, tödlich - etwas Böses kehrt zurück.Cover: Das Cover finde ich sehr pfiffig. :) Weil: Eigentlich ist es nur weiße Schrift auf dunklem Untergrund. Aber in der weißen Schrift sind drei Personen „versteckt“: Ein Mann, eine Frau und eine kleinere Person, also ein Kind. Und in dem Buch geht es ja um Cynthias Eltern und ihren Bruder, die eines Tages spurlos verschwinden. Eine echt witzige Idee, die mir richtig gut gefällt.Schreibstil: Vielleicht liegt es auch daran, dass das Buch schon etwas älter ist, aber ich fand den Schreibstil bzw. den Sprachstil ziemlich gewöhnungsbedürftig und hatte Probleme, in die Geschichte hineinzufinden. Zudem konnte ich die Geschichte teilweise nicht als sonderlich spannend empfinden, denn der Autor gab viele „versteckte“ (jedoch leider sehr offensichtliche) Hinweise, die den Leser schnell auf die richtige Spur brachten.Auch mit den Charakteren hatte ich ein Problem. Insbesondere Cynthia, die ja eigentlich Opfer ist, fand ich furchtbar nervig, anstrengend und hysterisch. An vielen Stellen im Nachhinein möglicherweise verständlich, aber nichtsdestotrotz beim Lesen nervig. Und ihren Mann… Tja, so richtig sympathisch konnte ich ihn dann leider auch nicht finden. Von den Nebencharakteren ist kaum einer wirklich im Kopf geblieben, was schon viel über sie aussagt. Am ehesten noch Tante Tess, die ich aber auch nicht toll fand, weil sie Cynthia belogen hat. Und der Möchtegern-Ganove, der am Ende wesentlich zur Tataufklärung beigetragen hat. Aber da ich mir hier kaum Namen merken konnte, zeigt auch das, dass die Personen einfach keinen bleibenden Eindruck hinterlassen konnten.Die Story: Die Geschichte schwankt so zwischen Familiendrama und Thriller. Es geht um Cynthia, deren Familie vor über 25 Jahren spurlos verschwand. Doch plötzlich gibt es Anzeichen dafür, dass die Familie noch lebt. Cynthia und ihr Mann beginnen zu „ermitteln“. Diverse Leichen tauchen auf und Cynthia gerät immer mehr ins Fadenkreuz der polizeilichen Ermittlungen, denen sie sich schließlich durch Flucht mit ihrer Tochter entzieht. Soweit so gut. Die Geschichte entwickelt sich eher dadurch, dass immer wieder neue Leichen auftauchen. Andere Elemente, um die Geschichte spannend zu halten und neue Spuren zu legen hat der Autor nicht gefunden. Zudem ist dem Leser leider sehr schnell klar, was passiert sein muss, denn der Autor streut offensichtliche Hinweise, die ihn auf die richtige Fährte lenken.Auf den letzten etwa 80 Seiten wird es noch einmal ein wenig spannender, bis dahin plätschert die Geschichte eher so vor sich hin. Es ist nicht gähnend langweilig, zumal auch das familiäre Drama an Fahrt aufnimmt, aber eben auch nicht wahnsinnig spannend. Fazit: „Ohne ein Wort“ ist Familiendrama und Thriller zugleich. Das Buch ist schon ein wenig älter und vielleicht auch deshalb vom Sprachstil gewöhnungsbedürftig. Auch haperte es dem Autor ein wenig an Kreativität, denn vieles war sehr vorhersehbar. Problematisch waren auch die Charaktere, von denen ich leider keinen richtig sympathisch finden konnte (mit Ausnahme vielleicht der kleinen Tochter, aber gut, Kinder sind meistens sympathisch). Nichtsdestotrotz eine solide Leistung für die ich gerne drei von fünf Punkten vergeben möchte.

    Mehr
  • Unheimlich spannend ... bis zur letzten Seite

    Ohne ein Wort
    DreamingYvi

    DreamingYvi

    Du wachst morgens auf und bist alleine. Alle sind weg. Deine komplette Familie und du hast unendlich viele Fragen. Was ist passiert?! Genau das passierte der 14-jährigen Cynthia vor 25 Jahren. Sie kann diese Tragödie nicht  vergessen. Heute lebt sie mit Mann Terry und ihrer 8-jährigen Tochter Grace in einem "neuen" Leben. Jedoch werden die Ereignisse wieder aufgwühlt, vor allem, als plötzlich merkwürdige Dinge passieren. Nach und nach zweifelt sogar Terry an der Unschuld seiner Frau, vielleicht hat sie ja sogar was mit dem Verschwinden zu tun? Es folgen Vorwürfe, Kummer und Wut ... und massig spannende Szenen, die es einem schwermachen, das Buch zur Seite zu legen. Soweit bin ich ohne große Erwartungen an dieses Buch gegangen. Allerdings hat es mich schnell gepackt und durch die ideale Länge der Kapitel (nicht zu lang oder zu kurz) las ich irgendwie andauernd. Da andauernd ein neues Ereignis geschah, wollte ich natürlich wissen, was da los ist. Perfekt war, dass am Ende nicht eine einzige Frage offen war und ehrlich gesagt, hat mich die Auflösung dieses Desasters ziemlich überrascht. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Terry (den Mann). Hin und wieder werden kurze Momente erzählt von irgendwelchen anderen Personen, die eine Unterhaltung führen. Um wem es da geht, kann man sich dann später denken. Man lernt außerdem noch einige Freunde, bzw. andere Personen kennen, allerdings bringt dies nie Verwirrung mit sich. Ich habe ja oft das Problem, das mich zu viele Personen durcheinander bringen. Hier war das nicht der Fall. Alles in einem fand ich das Buch wirklich gelungen und schön spannend. Also Daumen hoch und zu empfehlen. Ich habe gelesen, dass es eine Fortsetzung gibt, die muss ich auf jeden Fall haben. Ich muss nämlich wissen, wie es weitergeht!

    Mehr
    • 3
  • Ohne ein Wort

    Ohne ein Wort
    maji

    maji

    01. January 2016 um 22:22

    Rezension für "Ohne ein Wort" von Linwood Barclay Inhalt: Cynthia ist ein gewöhnlicher Teenager, nach dem sie sämtliche Regeln ihrer Eltern missachtet und einen Streit vom Zaun gebrochen hat, verschwindet plötzlich ihre gesamte Familie. Alle, sogar ihr Bruder, sind verschwunden ohne auch nur eine Nachricht zu hinterlassen. Cynthia kommt bei ihrer Tante unter und fragt sich ihr ganzes Leben, ob sie Mitschuld am Verschwinden ihrer Familie trägt. Zum Glück lässt sich Terry nicht von Cynthias mysteriösen Familiengeschichte abschrecken, die beiden Heiraten und bekommen eine Tochter. Bis auf das Trauma was Cynthia erlitten hat, scheint die kleine Familie glücklich zu sein. Doch als plötzlich seltsame Dinge geschehen ist Terry gezwungen den Ereignissen von damals auf den Grund zu gehen. Meinung / Rezension: Ich mochte das Buch von Linwood Barclay und habe es an einem Tag gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Die Handlung wird aus der Sicht von Terry erzählt. Normalerweise favorisiere ich Bücher mit weiblicher Hauptfigur oder einer Erzählerin, doch auch hier konnte ich mich gut einlesen. Leider hat mir die Spannung an manchen Punkten gefehlt. Ich denke, es lag vor allem da ran, dass es den Figuren an tiefe fehlte und das Ende etwas kurz geraten ist.

    Mehr
  • Ohne ein Wort / Linwood Barclay

    Ohne ein Wort
    Lenny

    Lenny

    18. December 2015 um 09:51

    Genau so sollte ein Thriller sein! Spannend bis zum Schluss! Ich bin begeistert, konnte mich kaum vom Buch lösen! Wenn man sich das mal vorstellt, man wacht morgens auf und seine Leute sind nicht mehr da, für immer verschwunden! Eine so grauenhafte Vorstellung ist für unsere Hauptperson Cynthia zur Realität geworden, und zwar als sie 14 Jahre alt war! Dann springen wir in der Zeit und Cynthia hat einen Mann und eine kleine Tochter, aber ihre Vergangenheit lässt sie nicht in Ruhe. Es passieren auch komische Dinge, da liegt eines Tages der Hut ihres Vaters auf dem Tisch, sie erhält komische Anrufe. Sie schaltet einen privaten Ermittler ein und zusammen mit Ihrem Mann forscht sie in der Vergangenheit. Das Buch wird aus Sicht des Mannes erzählt, der ab und an sogar seine Frau in Frage stellt, bis er auf einige schlimme Dinge stößt....

    Mehr
  • Wer hat Angst vor dem "schwarzen Mann"?

    Ohne ein Wort
    tatjana1234

    tatjana1234

    20. February 2015 um 01:15

    Ein rebellisches Mädchen (14) wacht morgens auf, niemand ist zu Hause, daher geht sie zur Schule... Erst abends davor hatte sie die Sau rausgelassen, sich betrunken und mit dem Badboy der gesamten Stadt rumgehangen. Leider wurde sie schließlich vom Vater aufgespürt und nach Hause geschleift... Streit folgte - klar :-)) ... Verwünschungen ihrerseits usw... In der Schule merkt sie, ihr Bruder fehlt... sie rennt heim... ihre ganze Familie ist spurlos verschwunden! "Ohne ein Wort", ohne Notiz... 25 Jahre später, sie hat das Trauma nicht aufarbeiten können, hat sie eine eigene Familie. Doch der Haussegen hängt schief... es geschehen merkwürdige  Sachen... Es wird eingebrochen, ihnen aufgelauert... Wird sie verrückt... ist sie es selbst,..  hängt sie mit drin? Fazit: Ich möchte nicht zu viel verraten, aber eines ist sicher: Das Buch ist sehr zu empfehlen, vor allem an alle Leser, die Spannung lieben, Detektiv und vor allem nicht mögen, wenn nach paar Seiten der Ausgang der Handlung/Täter bekannt ist. Noch mehr davon, bitte. Daumen hoch! ****

    Mehr
  • Mysteriöses Verschwinden einer Familie

    Ohne ein Wort
    sommerlese

    sommerlese

    15. May 2014 um 19:10

    Mit dem Psychothriller "*Ohne ein Wort*" machte sich "*Linwood Barclay*" einen Namen als Schriftsteller und begann seine Karriere. Das Buch wird herausgegeben im Ullstein Verlag. Völlig betrunken kommt die 14-jährige Cynthia nach Hause und natürlich gibt es einen gewaltigen Streit mit ihren Eltern. Sie wünscht ihnen in diesem Zustand kopflos den Tod. Als am nächsten Morgen jedoch ihre Eltern und ihr Bruder Todd spurlos verschwunden sind, kann sie es nicht fassen. Doch die Ungewissheit soll 25 Jahre dauern, bis Cynthia mit Hilfe eines Aufrufs in einer Sensations- Fernsehshow Steine ins Rollen bringt. Diese Idee des Verschwindens ist neuartig und macht den ungeheuren Reiz dieses Thrillers aus. Auch der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel sorgen für einen Lesesog, der mich mitgezogen hat. Erzählt wird aus der Sicht des Ehemannes Jerry, der durch seine Liebe und Angst um seine Frau und Tochter Grace die wildesten Verfolgungsjagden wagt. Sein starker Willen überträgt sich auch auf den Leser und das baut eine immer stärker ansteigende Spannung auf. Viele Hinweise kommen nun ans Tageslicht und die Vergangenheit wird mit zusätzlichen grausamen Taten während der aktuellen Nachforschungen interessanter denn je. Die Spuren leiten den Leser häufig in die Irre und die letztendliche Auflösung des Verschwindens ist dann sehr überraschend. Allerdings hat die Geschichte einen recht amerikanischen Touch, der mich ein wenig stört. Sensationspresse und allgegenwärtige Waffen gibt es inzwischen zwar überall, lenken aber von einer Grundlogik der Geschichte ab. Ein lesenswerter Thriller mit recht speziellen Charakteren, die immer wieder überraschen! Die Grundidee ist sehr neu und gibt der Geschichte viel treibende Kraft. Auch der Überraschungseffekt im Schluss hat spannendes Potential. Ich fühlte mich gut und auch mysteriös unterhalten.

    Mehr
  • Ohne ein Wort

    Ohne ein Wort
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. April 2014 um 20:11

    Ohne ein Wort - Linwood Barclay Klapptext: "Ich wollte ihr wärt tot!" Das wünscht die 14-jährige Cynthia ihren Eltern. Als sie am nächsten Tag aufwacht, sind ihr Vater und ihre Mutter verschwunden. Auch ihr Bruder ist weg. Spurlos. Ohne ein Wort. Kein Hinweis, keine Nachricht bleiben für Cynthia zurück. Erst 25 Jahre später, als sie selbst eine Familie hat, tauchen geheimnisvolle Zeichen aus ihrer Vergangenheit auf. Mysteriös, gefährlich, tödlich - etwas Böses kehrt zurück. Inhaltsangabe: Cynthia war wie die meisten anderen Teenager auch. Sie war ein gewöhnliches 14-jähriges Mädchen, das nur an Jungs interessiert war. So reagierte sie stocksauer, als ihr Vater ihr Date mit Vince Fleming platzen ließ. Cynthia stürzt erbost in ihr Zimmer um am nächsten Morgen festzustellen, dass ihre Familie nicht da ist und nie mehr da sein wird. Cynthia wächst bei ihrer Tante Tess auf und geht aufs College. Später lernt sie Terrie Archer kennen und die beiden heiraten. Zusammen ziehen sie ihre 8-jährige Tochter groß, wobei Cynthia sie zu sehr bemuttert. Jahre später bekommt Cynthia die Möglichkeit Licht ins Dunkel zu bringen. Ihre Geschichte wird von einem TV-Team angenommen und im Fernsehen veröffentlicht. Jedoch beschwört sie damit die Dämonen von vor 25 Jahren wieder herauf. Cynthia bekommt geheimnisvolle Botschaften und Zeichen aus ihrer Vergangenheit. Ihre Tante und ein Privatdetektiv -den Cynthia und Terrie beauftragt haben- kommen um mysteriöse Weise ums Leben. Trotz eingreifen der Polizei entwickelt sich Cynthias Lebensgeschichte zu einer tödlichen Bedrohung - ahnt sie nicht, was hinter dem Verschwinden ihrer Eltern und ihres Bruders steckt. Meine Meinung: Die Geschichte ist grandios und eignet sich super als Grundlage für einen Thriller. Linwood Barclay hat in seinem Werk alles vereint, was ein guter Thriller brauch: eine klasse Story, ein richtig guter Schreibstil und interessante Charaktere. Das Buch ist von vorne bis hinten spannend und man kann kaum erwarten weiter zu lesen. Dies wird auch durch die komplett unterschiedlichen Erzählstile bewirkt. Während Cynthia mit den Nerven am Ende ist und die meiste Zeit extrem hysterisch auftritt, was durchaus nachvollziehbar ist, setzt ihr Ehemann alles daran das Rätsel zu lösen. Der Autor setzt allerdings nicht auf eine rosarote Scheinwelt in der Terrie und Cynthia die Vorkommnisse ohne Probleme lösen. Das Ehepaar bekommt sich ab und zu mal in die Haare, steht die Situation aber gemeinsam durch. Auch wenn sie zwischenzeitlich erahnen lässt, was als nächstes passiert, warten auf den Leser eine Reihe von Überraschungseffekten, die die Geschichte noch spannender machen. Fazit: Ein durch und durch gelungener Thriller, bei dem das Lesen unglaublich viel Spaß macht und so manch verregneten Nachmittag rettet. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann nur jedem raten es zu lesen.

    Mehr
  • Ein Thriller-Highlight!

    Ohne ein Wort
    Felice

    Felice

    01. March 2014 um 21:50

    Der absolute Albtraum, den Cynthia vor 25 Jahren, als ihre Familie eines nachts spurlos aus dem Haus verschand, erlebte, geht weiter, als sie beginnt, erneut Nachforschungen anzustellen. Ihr Mann Terry, der Ich-Erzähler, unterstützt sie in jeder Hinsicht, als sich jedoch die Ereignisse überschlagen, weiß er nicht, ob Cyn nicht doch langsam verrückt wird. Das ist sehr geschickt beschrieben, der Leser ist schon lange am Mitraten, was "in jener Nacht" geschehen sein kann. Gegen Ende zeichnet sich die Lösung ab und es kommt zu einem großartigen Finale, dem es nicht an Spannung mangelt. Besonders gut hat mir gefallen, dass wirklich jede Figur eine Rolle in der Geschichte spielt, die nicht zufällig ist und auch alle noch so kleinen Nebensächlichkeiten haben letzten Endes eine Bedeutung. Großartig. Gut, man fragt sich natürlich, warum die Polizei nicht schon damals aufgedeckt hat, was der neu hinzugezogene Privatdetektiv in zwei Tagen herausfindet. Aber man sollte nicht zu viel nach der Logik fragen sondern sich einfach auf ein paar spannende Stunden freuen!

    Mehr
  • weitere