Linwood Barclay

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Interview mit Linwood Barclay

Interview von LovelyBooks mit Linwood Barclay, Mai 2011 (Übersetzung, Original folgt weiter unten)

1) Seit wann schreibst du schon deine eigenen Geschichten und wie kam es zur Veröffentlichung deines ersten Buches?

Ich habe damit begonnen Geschichten zu schreiben als ich in der dritten Klasse war, und während ich in den späten neunzigern vier Sachbücher veröffentlicht habe, wurde mein erster Roman 2004 veröffentlicht. Wie es daz kam ist nicht so eine interessante Geschichte. Ich sandte meine ersten paar Kapitel zu einer Agentin, sie mochte sie, half mir das Buch in eine schöne Form zu bringen, und verkaufte es an Bantam Books in New York. (Das war "Bad Move", welches noch nicht in deutsch übersetzt wurde.)

2) Welcher Autor inspiriert dich am meisten?

Ross MacDonald, Autor der Lew Archer-Serie von Detektiv-Romanen. Er wurde lange neben Chandler und Hammett als einer der bedeutendsten amerikanischen Krimi-Autoren gehandelt, auch wenn er in den JAhren seit seinem Tod in den frühen achtzigern weniger bekannt zu sein schien.

4) Woher nimmst du dir die Inspiration für deine Bücher?

Ich bin normalerweise von gewöhnlichen, alltäglichen Dingen inspiriert, und wie falsch sie laufen können. Wie, wenn deine Kinder nicht pünktlich nach Hause kommen, oder du deine Schulden nicht zahlen kannst. ICh mag es zu beobachten, wie diese Allerwelts-Sorgen aus dem Ruder laufen können.

3) Was war das für ein Gefühl dein erstes eigenes Buch in den Händen zu halten?

Fantastisch, und dann: War es das? Dinge sind in der Erwartung meistens viel spannender.

6) Wie hälst du den Kontakt zu deinen Lesern?

Ich habe eine Webseite, linwoodbarclay.com, bin auf Facebook (Und da ist ebenfalls eine Facebook-Autorenseite von mir), und wenngleich ich auf Twitter bin, erinnere ich mich selten daran zu tweeten.

5) Hast du irgendeinen Tipp für angehende Autoren?

Schreiben, und lesen. Lese viel, und lese viele verschiedene Dinge. Sei darauf vorbereitet eine LAnge Zeit dranbleiben zu müssen bevor du veröffentlicht wirst. Die richtigen Autoren sind jene, die sich weigern, sich geschlagen zu geben.

8) Wann und was liest du selber gerne?

Alle möglichen Dinge. Ich lese die neueren Lawrence Block Bücher im Moment (es ist schrecklich), aber genau so lese ich Dinge die sehr unterschiedlich zu dem sind, was ich schreibe. Lieblingsautoren umfassen James Lee Burke, Kathleen Winter (Eine kanadische Schriftstellerin), Philip Roth, Tom Rachman, Michael Connelly. Aber da gibt es jede Menge anderer.

7) Welcher ist dein Lieblingscharakter aus deinen Büchern - und warum?

Patty, in "Fear the Worst". Sie hat mir das Herz gebrochen.

9) Was war das überraschendste, was du während des Schreibens an deinen Büchern gelernt hast?

Es ist sehr harte Arbeit. Sehr hart. Ich dachte mir, du bringst ein Buch in drei Monaten fertig und hast neun Monate frei. So ist es nie gelaufen. Da sind Überarbeitungen, und noch mehr Überarbeitungen, und danach noch mehr Überarbeitungen.

10) Schreibst du bereits an einem weiteren Roman und kannst du uns sagen, worum es dabei gehen wird?

Ich schreibe einen Roman pro Jahr. Dieses Jahr kommt "The Accident" heraus (auch wenn ich denke, in Deutschland wird es erst 2012 erscheinen und über den Titel wurde noch nicht entschieden.). Und das Buch fürs nächste Jahr ist fast fertig, aber ich sage kein Wort dazu.

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Original:

1) Since when did you write your own stories and how did it come your first book was published?

I started writing stories around Grade 3, and while I did have four non-fiction books published in the late 90s, my first novel was published in 2004. How that came to be is not that exciting a story. I sent the first few chapters to an agent, she liked them, helped me get the book in good shape, and she sold it to Bantam Books in New York. (That was Bad Move, not yet in translation in Germany.)

2) Which author inspires you most of all?

Ross Macdonald, author of the Lew Archer series of detective novels. He was long considered alongside Chandler and Hammett as one of the great American crime novelists, although he seems less well known in the years since his death in the early 1980s.

3) How did it feel do hold your own book in your hands for the first time?

Amazing, and then: Is this it? Things are always more exciting in the anticipation.

4) Where do you get the inspiration for your books?

I'm usually inspired by common, everyday events, and how wrong they can go. Like, when your kids don't come home on time, or you can't pay your bills. I like exploring how these everyday worries can spiral out of control.

5) Do you have any advice for other writers?

Write, and read. Read a lot, and read a lot of different things. Be prepared to stick at it for a very long time before you are published. The real writers are the ones who refuse to be defeated.

6) How do you get in contact with your readers?

I have a website, linwoodbarclay.com, am on Facebook (and there is a Facebook Author Page for me as well) , and while I am on Twitter, I rarely remember to tweet.

7) Who is your favorite character in your books so far and why?

Patty, in Fear the Worst. She breaks my heart.

8) When and what do you read yourself?

All kinds of things. I'm reading the latest Lawrence Block novel right now (it's terrfic) but also read a lot of things that are very different from what I write. Favorite writers include James Lee Burke, Kathleen Winter (a Canadian novelist), Philip Roth, Tom Rachman, Michael Connelly. But there are so many ohers.

9) What was one of the most surprising things you learned in creating your books?

It's hard work. Very hard. I figured, you knock off a book in three months, you have nine months of the year off. It has never worked that way. There are rewrites, and more rewrites, and more rewrites after that.

10) Are you already writing another novel and can you tell us, what it will be about?

I am writing a novel a year. This year, The Accident comes out (although I think it will be out in Germany in 2012, and the title is still to be decided.). And next year's book is almost done, but I'm not saying a word about it.