Liona Toussaint Mein ADS und ich

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Inhaltsangabe zu „Mein ADS und ich“ von Liona Toussaint

Mein ADS und ich(Aufmerksamkeits-Defizit-Störung - chaotic world)Das kleine ADS-Handbuch für große ADSler, die am Anfang ihrer Diagnose stehen und sich noch recht verloren fühlen. Lesenswert auch für Familienangehörige, Partner und Freunde von Betroffenen, wie für Pädagogen, Ärzte und Therapeuten. Ebenfalls sehr interessant für Eltern!"Mein ADS und ich" zeigt die eigene Aufmerksamkeits-Defizit-Störung aus der Sicht einer Betroffenen (die Autorin Liona Toussaint selbst), von der Kindheit bis zum heutigen Tag. Die Autorin schildert bis ins kleinste Detail, wie sie mit ihrer Aufmerksamkeitsstörung kämpft, aber auch als Geschenk betrachtet. Insgesamt eine Biographie mit fachlichem Hintergrund. Das "einst" erste Buch in deutscher Sprache auf dem europäischen Markt zum Thema AD(H)S/AD(H)D. Ausgenommen der beiden Bücher "Eine andere Art, die Welt zu sehen" und "Zwanghaft zerstreut", als Übersetzung aus den USA."Mein ADS und ich" ist die überarbeitete Version von "Mein Leben mit ADD", dessen Inhalt gerne auf Symposien zum Thema AD(H)S genutzt wird.

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  • Rezension zu "Mein ADS und ich" von Liona Toussaint

    Mein ADS und ich

    adonis

    19. December 2009 um 14:30

    Ich persönlich habe zwar kein ADS, aber ich fand es wichtig darüber informiert zu sein, da ich diverse Freunde mit ADS habe. Interessant fand ich, dass Liona Toussaint ihre eigene Erfahrung und Störung beschreibt, wie man sie in keinem anderen Buch zum Thema ADS/ADHS findet. Sehr ergreifend und informativ, erstaunlich offenherzig und ehrlich. Freunde, die ebenfalls dieses Buch gelesen haben und Betroffene sind, fanden sich in Liona Toussaints Aussagen wieder und fühlten sich erstmalig wirklich verstanden mit AHA-Effekten. Sehr empfehlenswert. Sehr lesenswert. Ein wichtiger Beitrag zum Thema ADS aus der Sicht einer ADS-Betroffenen.

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  • Rezension zu "Mein ADS und ich" von Liona Toussaint

    Mein ADS und ich

    gerrhosaurus78

    26. June 2009 um 23:51

    Mein ADS und ich- chaotic world ist eine überarbeitete Version des Buches "Mein Leben mit ADD - chaotic world - Ein Aufklärungsbuch über ADD/ADHD/ADS * Das Aufmerkamkeits-Defizit-Syndrom*" Erschienen ist es am 24. März 2009, also vor nicht allzu langer Zeit. Und es hat inzwischen den Weg in mein Bücherregal respektive auf meinen Schreibtisch geschafft – und ist von mir zwar nicht auswendig gelernt, aber doch verschlungen worden. Autorin Zunächst möchte ich ein paar einleitende Worte über die Autorin Liona Toussaint schreiben. Informationen über sie finden sich auf ihrer Internetpräsenz unter www.liona-toussaint.de Sie ist Bildende Künstlerin und Autorin (Grafik-, Web-, Medien- und Fotodesignerin wie Medienpädagogin auch Herausgeberin). Weiterhin wurde sie 2006 als Fotografin der Woche ausgezeichnet und belegte den 3. Platz bei der Nominierung zur Fotografin 2006. Weitere Kreativität ihrerseits findet man unter diversen Internetpräsenzen, wen es interessiert, der wird über den oben genannten Link fündig. Neben den Büchern "Mein ADS und ich - chaotic world" sowie "Mein Leben mit ADD - chaotic world - Ein Aufklärungsbuch über ADD/ADHD/ADS Das Aufmerkamkeits-Defizit- Syndrom" sind noch weitere Bücher von ihr erhältlich, nämlich unter anderem "Scharlachroter Mond" und "Schnipp-Schnapp - Texte und Gedichte". Gerade die letzten beiden Bücher sind ebenfalls sehr lesenswert. Aber kommen wird zum eigentlichen Ziel des Berichts, dem Buch Das Buch ist, wie bereits geschrieben, eine überarbeitete Version von "Mein Leben mit ADD - chaotic world", welches 2001 erschienen ist und als das „erste Buch in deutscher Sprache auf dem europäischen Markt zum Thema AD(H)S/AD(H)D“ gilt und auf Kongressen und Symposien vielfach zitiert wurde. Neben einer deutlichen optischen Neugestaltung und Korrekturlesung wurde das Buch etwas gekürzt und hat an ein paar Stellen Ergänzungen bekommen. Inhalt Das Buch ist letztlich eine Autobiographie mit fachlichem Hintergrund, dabei ist das Thema das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, mit ADS oder im englischen mit ADD abgekürzt. Dieses kann es auch noch mit Hyperaktivität geben, dann spricht man vom ADHS. Aber - was ist das überhaupt, das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit oder ohne Hyperaktivität? Liona Toussaint liefert in ihrem Buch zunächst eine Erklärung oder vielleicht auch eine Art Definition, was man unter ADD = Attention Deficit Disorder, dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom = ADS überhaupt versteht. „ADD, ein ererbtes neurologisches Syndrom, charakterisiert durch leichte Ablenkbarkeit, eine niedrige Toleranz für Frustration und Langeweile, Impulsivität und einer schier endlos langen Serie an Energieüberschüssen. Es handelt sich bei dem Syndrom nicht um eine Aufmerksamkeitsschwäche, sondern: um eine Aufmerksamkeitsinkonsistenz.“ Es wird zunächst allgemein darauf eingegangen, was es alles für Symptome gibt, die bei ADSlern, also Menschen, die ADS haben, auftreten können, wobei sich die Symptome in unterschiedlich starker Ausprägung zeigen können. Danach zeigt die Autorin auf, wie sich das ADS bei ihr im Speziellen äußert. Hierbei wird auf viele verschiedene Aspekte eingegangen, in der sich die Autorin selbst charakterisiert und beschreibt, was in ihr vorgeht, um einem die Möglichkeit zu geben, nachzuvollziehen, was überhaupt in einem ADSler vorgeht, und einem damit ermöglicht, quasi ein wenig in die Welt eines ADSlers einzutauchen. In den Briefen, die sie ihrem Arzt schrieb, bevor bei ihr ADS diagnostiziert wurde, was erst spät geschah, beschreibt Liona Toussaint ihre Sicht der Dinge, ihre Probleme, ihre Gefühle und ihren Weltschmerz. Sie weiß zwar, dass sie anders ist, kann es aber nicht zuordnen, was das genau ist und woher das kommt – ein Zustand, der sie fix und fertig macht. In der Konversation mit ihrem Arzt nach der Diagnose setzt sie sich mit selbiger und entsprechenden Konsequenzen für sich auseinander, hat hierbei unter anderem auch die Idee, über ADS und ihr Leben ein Buch zu schreiben – eine Idee, die sie später auch in die Tat umsetzt. Eine Konsequenz für sie ist, dass sie sich ihr Leben mit Hilfe eines Tagesplans versucht zu organisieren, um wichtige Dinge geregelt zu bekommen – aber auch das funktioniert nicht unbedingt gut, da oft genug der Plan zwar eine Orientierung sein soll, aber dann doch von ihr nicht eingehalten wird. Liona Toussaint widmet in dieser Biographie ihrer Kindheit mehr als nur ein Kapitel, geht in aller Ausführlichkeit darauf ein, was sie in ihrer Kindheit erlebt hat, wie es ihr ergangen ist, mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatte, wie oft ein entsprechendes Verhalten ihrerseits falsch interpretiert wurde, weil man es einfach nicht besser wusste, Schlagworte dazu sind „Faulheit“ oder „Vergesslichkeit“. Auch „Konzentration“ ist ein schwieriges Thema, da Personen mit ADS darunter zu kämpfen haben, dass sie Wichtiges gegenüber Unwichtigem nicht heraus filtern können und praktisch eine ständige Reizüberflutung haben, was eine Konzentration auf nur ein Thema oder eine Fokussierung auf eine bestimmte Arbeit / Tätigkeit / ein Projekt sehr schwer macht. Daneben gibt es aber auch Sonnenseiten, welche die Autorin beschreibt. Etwas Positives ist in ihren Augen: eine Intensivierung jedes Reizes, welche es überhaupt erst ermöglicht, mehr Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, als von „gesunden“ Menschen überhaupt wahrgenommen oder sichtbar gemacht werden. Damit ist letztlich eine Sichtweise der Dinge aus einem anderen Blickwinkel gemeint, die sich durch das ADS auftun. Interessant ist mit Sicherheit auch das Kapitel „Mein großes Leiden unter dem Mangel an Lob und Anerkennung“, in dem Liona Toussaint beschreibt, dass sie in ihrem Leben, gerade von den Eltern, viel zu wenig Lob und Anerkennung für ihre (meist beachtlichen und überdurchschnittlichen) Leistung bekommen hat, obwohl gerade dieses für ADSler unheimlich wichtig wäre, da diese Menschen einen besonders großen Input an Lob und Anerkennung benötigen, da sie ständig an sich selbst (grundlos) zweifeln. In diesem Zusammenhang finde ich auch die Zeugnisbeurteilungen und Interpretationen von ihr äußerst interessant, denn ich denke, wenn man sich zu ihren Schulzeiten mit dem Thema ADS hätte auseinander setzen können und ihr entsprechende Hilfestellungen gegeben hätte, dann wäre so manches in ihrer Schullaufbahn vielleicht ein wenig anders verlaufen. Ein Kapitel ist ihren Erfahrungen mit dem Medikament „Ritalin“ gewidmet, was das Medikament für Auswirkungen bei ihr hat, was es in ihr bewirkt. Auch dieses finde ich äußerst interessant, da das Medikament doch einen sehr starken Einfluss auf die Personen, die es nehmen hat – es ermöglicht, die Reizüberflutung einzudämmen, aber zu Lasten der Kreativität. – Die Frage, inwieweit es nötig und wie weit es hilfreich ist, sich so eines Medikaments zu bedienen, um sein Leben dauerhaft in den Griff zu bekommen, wenn man ein ADSler ist, täte mich auch noch interessieren, da ja praktisch bei jedem Medikament nicht nur ein „Pro“, sondern auch ein „Contra“ auftaucht – Symptome werden behandelt, aber auf welche Kosten? Überwiegen die positiven oder doch eher die negativen Wirkungen des Medikaments? Was für Nebenwirkungen wie z. B. unerwünschte Wirkungen auf Organe als Langzeitwirkung können gegebenenfalls auftreten? Diese Frage stellt sich mir insbesondere, da heute ja sehr schnell auch Kinder mit entsprechenden Medikamenten quasi „ruhig gestellt“ werden und mich einfach interessieren täte, was solche Medikationen möglicherweise für Langzeiteffekte haben können. Aber wer weiß, vielleicht finden sich die Antworten auf meine Neugier im nächsten Buch über ADS, das Liona Toussaint bereits schreibt… Und ebenfalls sehr lesenswert und interessant ist eine Selbstbeschreibung von Liona Toussaint aus dem Jahr 1995, also einige Jahre, bevor man bei ihr ADS diagnostizierte. Diese fällt stilistisch vollkommen aus dem Rahmen, da sie einerseits praktisch mehr oder weniger nur eine Art Sammlung von Aufzählungen ist, die nicht in ganze Sätze verarbeitet wurde, sondern einen wirklichen Stichpunktcharakter hat, andererseits auch komplett in klein geschrieben wurde. Einmal mehr bin ich hier immer wieder über Hermann Hesse Zitate gestolpert, ein Autor, der von der Autorin relativ oft zitiert wird und der für sie wohl eine wichtige Rolle spielen muss, hierbei insbesondere das Werk „Der Steppenwolf“, mit dem sie sich doch sehr identifizieren kann. Meinung Ich habe dieses Buch mit großem Interesse verschlungen, nicht unbedingt, weil es für mich „neu“ wäre, denn wer Mein Leben mit ADD von Liona Toussaint kennt, der kennt auch den Inhalt des Buches Mein ADS und ich, aber es ist zugegebenermaßen schon einige Zeit her, dass ich die erste Version des Buches gelesen habe und nicht alles haftet immer gleichmäßig im Gedächtnis. Ein Unterschied zum ersten Buch ist, dass es keine Literaturhinweise, Verweise auf Selbsthilfegruppen und Internetadressen mehr gibt – was darin begründet ist, dass man diese Informationen heute sehr einfach über das Internet bekommen kann, welche heute sehr viel verbreiteter sind und auch viel mehr an Informationen liefert als vor 8 Jahren. Liona Toussaint stellte mit ihrer Internetpräsenz unter www.addchaotic.de eine der ersten Plattformen für ADS-Betroffene ins Netz. Diese Seite steckt momentan in der Umstrukturierung und diente erfolgreich als Info-Pool zum Thema ADS. Ich finde das Buch insgesamt etwas leichter lesbar, was viel an der sehr ansprechenden optischen Gestaltung und Schriftwahl liegt, es ist einfach weniger anstrengend für die Augen. Inhaltlich finde ich das Buch äußerst gelungen, da es einem einen Einstieg in eine Welt liefert, die einem vielleicht ausschnittsweise bekannt vorkommt, mit der man so aber normalerweise nicht sehr viel zu tun hat. Ich kenne, ehrlich gesagt, nur sehr wenige Menschen, von denen ich sicher sagen kann, dass sie ADS haben. Aber gerade, um Menschen mit ADS zu verstehen, ihren Gedankenwelten folgen zu können, ist es äußerst hilfreich, wenn man einmal gelesen hat, was in einem Menschen mit ADS vorgeht, was ihn denn auszeichnet, was für Aspekte des Lebens betroffen sind, wie sich das äußerst. Wenn ich die Liste der Symptome durchgehe oder Beschreibungen, wie ein ADSler agiert, kommt mir das eine oder andere durchaus sehr vertraut vor – auch ich lasse mich in meiner Arbeit gerne ablenken und sitze gerne mal stundenlang vor einem Bildschirm, ohne auch nur eine Zeile geschrieben zu haben, obwohl ich es eigentlich müsste. Nur ist der wesentliche Unterschied, dass ich zwischen den Reizen filtern kann und eine ständige Reizüberflutung mit all ihren Konsequenzen praktisch gar nicht zulasse. Und genau diese Fähigkeit haben ADSler nicht, das können sie allenfalls mit der Einnahme von Medikamenten erreichen. Das Buch ist eine Autobiografie und gleicht einer großen Selbstanalyse, macht sehr anschaulich, wo die Probleme sind, mit denen ADSler täglich konfrontiert werden und was für Konsequenzen das für ihr Leben hat. Dabei wird die Vergangenheit von der Autorin kritisch aufgearbeitet und es gibt immer wieder anschauliche Beispiele für die Denk- und Handlungsweisen von ADSlern. Dies geschieht zum einen in einer äußerst sensiblen, zum anderen aber auch in einer sehr offenen Art und Weise, was das Buch so unheimlich lesenswert und interessant macht. Eine treffende Beschreibung liefert das sehr kurze Kapitel „Der Anker im Boot“. Liona Toussaint schreibt: „Ich schwimme von einem Projekt zum anderen und werfe keine Anker, um zu bleiben. Ich kann diese Anker nicht werfen, weil nichts so hundertprozentig scheint, dass es sich lohnt zu bleiben. Und so sitze ich in meinem Boot, treibe immer weiter hinaus und erkenne keine Ufer mehr.“ Diese Zeilen finde ich sehr treffend formuliert, weil sie letztlich in einem sehr anschaulichen Bild zusammen fassen, was in der Autorin vorgeht, und was sie immer wieder dazu bewegt, neue Projekte zu starten – es gibt in ihren Augen kein Projekt, das sie wirklich zufrieden stellt und erfüllt, weswegen sie sich immer wieder neuen Aufgaben widmet – und dabei aufpassen muss, alte Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Sehr lesenswert sind auch ihre Gedichte, in denen sie sehr genaue Bildbeschreibungen liest – ich glaube, ich wäre da sehr viel oberflächlicher gewesen und längst nicht so detailgenau. Diese bringen letztlich ihre Sehnsüchte, Gefühle und Ängste zum Ausdruck – und das ist in einer sehr ausdrucksgewaltigen Sprache. Im Buch kommt in meinen Augen deutlich heraus, dass Menschen mit ADS im Allgemeinen und Liona Toussaint im Speziellen durchaus etwas Außergewöhnliches sind, sie sind – oft – überdurchschnittlich intelligent, unheimlich kreativ, sehr sensibel – ich wünschte, ich hätte nur halb so sensible Antennen wie die Autorin und wäre in der Lage, gewisse Dinge einfach besser wahr zu nehmen – und sie durchleben eine ganz eigene und höchst intensive Gefühlswelt, die enorme Extreme in beide Richtungen, sowohl positiv als auch negativ, aufweist. Und meinem Empfinden nach ist ADS auch nicht unbedingt wirklich eine Krankheit, im medizinischen Sinne mag es ein „neurologisches Syndrom“ sein, eine Störung in der Art der Wahrnehmung – die im Schubladensystem, in dem die Gesellschaft nur allzu sehr verhaftet ist, als Krankheit eingestuft wird – nur greift hier das Schubladensystem in meinen Augen nicht. Viele Menschen lassen sich aufgrund ihres Auftretens, ihres Wirkens etc. vielleicht in bestimmte Schubladen „einsortieren“, sich letztlich nach einem bestimmten Schema kategorisieren – bei ADS funktioniert das nicht, denn je mehr man sich mit ADSlern beschäftigt, desto mehr Facetten findet man – und damit keine klare „Schublade“, man müsste 10, 20 oder vielleicht sogar 30 Schubladen auf einmal aufmachen, um einen ADSler einzuordnen. Und wer will das schon? Da halten es viele Leute wohl für leichter, zu sagen – ADS ist eine Krankheit, also habe ich eine Schublade und stecke die Person da hinein, als sich wirklich mit der Person näher zu beschäftigen, sich auf sie einzulassen. – Und gerade mit diesem Buch wird es einem doch sehr einfach gemacht, sich auf jemanden einzulassen, der ADS hat, denn es wird so unglaublich viel an Informationen, Gefühlen, tiefen Einblicken in die Persönlichkeit etc. geliefert, dass man sich ohne Probleme auf die Herausforderung einlassen kann. DANKE An dieser Stelle sei mir ein DANKE an Liona Toussaint gestattet. Vielen Dank, Liona für diese wunderbaren Einblicke in Dein Leben, in Deine Welt, in Dein kreatives Chaos. Vielen Dank und meine absolute Hochachtung für ein äußerst gelungenes Buch, das ich nicht nur gelesen, sondern verschlungen habe, weil es mich äußerst fasziniert und ich das Gefühl habe, damit eine Menge gelernt zu haben, aber noch viel mehr lernen zu müssen. Und nicht nur ein großes Danke für dieses Buch, sondern für Dein gesamtes kreatives Schaffen, an dem ich mich immer wieder erfreue. Ich bin schon sehr gespannt und neugierig auf ADS ist ein Geschenk, werde mich aber in Geduld üben… Und ich kann nur hoffen, dass der Bericht in Deinen Augen auch nur halbwegs dem Buch gerecht geworden ist, ich bin immer noch nicht so ganz davon überzeugt. Fazit Ich halte das Buch Mein ADS und ich für ein äußerst gelungenes Werk, in dem faszinierende Einblicke in eine Welt gegeben werden, die ich sonst nie in dieser Form erhalten hätte. Ich denke, dass es ein Buch für ADSler, für Familienangehörige, Freunde etc. von Betroffenen, aber auch für Menschen, die primär erst einmal nichts mit ADS zu tun haben ist, weil man hier in dieser Autobiografie Dinge sehen, begreifen und vielleicht auch lernen kann, die einem ganz neue Perspektiven eröffnen können. Es lohnt sich in meinen Augen in jedem Fall, sich das Buch zu kaufen und sich damit zu beschäftigen und auseinander zu setzen. Insofern kann ich 5 von 5 möglichen Sternen vergeben und eine absolute Kaufempfehlung. Diese Rezension ist auf verschiedenen Plattformen unter dem Pseudonym gerrhosaurus78 sowie gerrhosaurus1978 und auf meiner Webseite zu finden.

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