Lionel Shriver

 4 Sterne bei 330 Bewertungen
Autorin von Wir müssen über Kevin reden, Liebespaarungen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Lionel Shriver (©Eva Vermandel)

Lebenslauf von Lionel Shriver

Lionel Shriver wurde als Margaret Ann Shriver am 18. Mai 1957 in Gastonia, North Carolina geboren. Sie studierte am Barnard College und an der Columbia University, lebte in Nairobi, Bangkok und Belfast und derzeit in London. Shriver neuestes Buch »So viel dazu« erschien 2010 und wurde für den National Book Award in der Kategorie Fiktion ausgezeichnet. Bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann, sammelte sie einige Erfahrungen als Journalistin für das Wall Street Journal, die Financial Times, die New York Times, The Economist und viele andere Publikationen.

Alle Bücher von Lionel Shriver

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Buchformat:
Cover des Buches Wir müssen über Kevin reden9783492310512

Wir müssen über Kevin reden

 (181)
Erschienen am 02.05.2017
Cover des Buches Liebespaarungen9783492312141

Liebespaarungen

 (66)
Erschienen am 01.02.2018
Cover des Buches Dieses Leben, das wir haben9783492274579

Dieses Leben, das wir haben

 (26)
Erschienen am 18.06.2012
Cover des Buches Großer Bruder9783492306744

Großer Bruder

 (18)
Erschienen am 08.06.2015
Cover des Buches Eine amerikanische Familie9783492314008

Eine amerikanische Familie

 (13)
Erschienen am 02.04.2019
Cover des Buches Die perfekte Freundin9783492070201

Die perfekte Freundin

 (0)
Erscheint am 30.11.2020
Cover des Buches Großer Bruder9783492966368

Großer Bruder

 (0)
Erschienen am 31.03.2014
Cover des Buches Liebespaarungen9783869520018

Liebespaarungen

 (6)
Erschienen am 17.08.2009

Neue Rezensionen zu Lionel Shriver

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Rezension zu "We need to talk about Kevin. Wir müssen über Kevin reden, englische Ausgabe" von Lionel Shriver

In our family portrait, we look pretty happy Let's play pretend, let's act like it comes naturally
Keksisbabyvor 4 Monaten

„Wir müssen reden“, den Satz hört niemand gern und doch schreibt Eva sich alles in Briefen an ihren Mann von der Seele. Denn sie müssen über ihren Sohn Kevin reden. Wie konnte es geschehen, dass er mit einer Armbrust eines Morgens zur Schule geht und sich einreiht in die Amokläufer an Schulen. Hat Eva als späte Mutter versagt, die sich lediglich ein Kind zu wünschen schien, um der Langeweile ihres Alltags zu entfliehen? Wurde Kevin schon von vornherein als Monster geboren oder wurde er in der Schule gehänselt, dass er die Quälereien nicht mehr ertrug? Oder lag es vielleicht daran, dass seine Mutter noch ein Kind bekam und dieses vergötterte? Nun zwei Jahre nach dem Amoklauf und regelmäßigen Besuchen ihres Sohnes im Gefängnis, beginnt sie Briefe an ihren Mann zu schreiben. Ein Erklärungsversuch und eine Nabelschau, an welchem Punkt Kevin aus dem Ruder lief.


Dieses Buch war wirklich nicht leicht zu lesen. Ich wollte mir damit eine extremlange Zugfahrt verkürzen, dafür ist dieses Buch jedoch nicht ausgelegt. Insbesondere der Schachtelsatzschreibstil mit vielen Metaphern und Beschreibungen machte es wirklich anstrengend der Geschichte zu folgen. Ich habe über einen Monat gebraucht um es zu Ende zu lesen. Eva ist wirklich kein sympathischer Charakter. Sie kreist nur um sich, ihre Kindheit im Schatten einer phobischen Mutter und ihrem Unternehmen, dass sich auf Reiseführer spezialisiert hat und dann ihren geliebten Mann. Ich hatte das Gefühl, dass sie nur ein Kind wollte, um der Langeweile ihres Lebens zu entfliehen und um ihren Mann eine Freude zu machen, aber schon kurz nach der Geburt empfindet sie Kevin eher als Eindringling denn als Bereicherung. Da hilft es der Mutterliebe auch nicht auf die Sprünge das Kevin soziapathische Tendenzen zeigt. Eva unterstellt ihm sogar schon im Kleinkindalter es darauf abgesehen zu haben, ihr das Leben schwer zu machen. Zur emotionalen Trennung der Eheleute kommt es, als Eva zum zweiten Mal schwanger wird. Dieses Kind ist so völlig anders. Sehr anhänglich und eher ängstlich. Während ihr Ehemann Kevin auf ein Podest stellt, fühlt Eva sich eher zu ihrer Tochter hingezogen, weil die ihre Art von Liebe zu teilen scheint. Ich hatte irgendwie eine andere Erwartungshaltung an das Buch. Ich dachte auf einen armen gequälten Jungen zu treffen, der keinen anderen Ausweg sieht, als sich mit Waffengewalt zu befreien und dass dieser Leidensweg durch Anekdoten aus seiner Kindheit gezeichnet wird. Vielmehr ist er eine durch und durch gestörte Persönlichkeit und es scheint, als wäre Evas Verhalten ihm gegenüber nicht wirklich der Auslöser, sondern vielmehr der einzige Grund warum er nicht schon zuvor eskaliert. Kevin scheint seine Mutter zu respektieren, seit sie einmal den Impuls zur häuslicher Gewalt nachgegeben hat. Ich wollte dieses Buch mehr als einmal zur Seite legen und ich habe mit jeder Seite und jedem Kapitel gerungen und doch war da etwas was mich bis zum Ende durchhalten lies. Irgendwann hatte ich mich an den hochtrabenden Erzählstil der Autorin gewöhnt und dann hat mich dieses bizzare Geschichte nicht mehr losgelassen hat und am Ende war ich Fassungslos über die Wendung, die sie nahm.


Dieses Buch ist erzähltechnisch und inhaltlich schwere Kost und es scheint, dass wenn einer eine Schraube locker hat, liegt es scheinbar nicht immer an der Mutter.

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A

Rezension zu "Eine amerikanische Familie" von Lionel Shriver

Eine amerikanische Familie
Angel10vor einem Jahr

- Dystopie
- 4 Generationen einer amerikanischen Familie

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    Rezension zu "Eine amerikanische Familie" von Lionel Shriver

    abgebrochen - zu sprunghaft, zu viel Finanzielles
    dominonavor 2 Jahren

    Die Grundidee an sich klang nett und hat sich zuerst auch so gelesen, aber ich hatte kurz zuvor schon einen recht sprunghaften Roman gelesen und hier ging mir das sehr auf die Nerven. Man hat einfach überhaupt keinen roten Faden und alles fließt lose, obwohl wir von einer Familie lesen. 

    Außerdem sollte man finanzielle Entwicklungen und ihre Analysen mögen, wenn man zu dieser Utopie greift.

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    Lionel Shriver wurde am 18. Mai 1957 in Gastonia (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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