Lionel Shriver

 4 Sterne bei 323 Bewertungen
Autorin von Wir müssen über Kevin reden, Liebespaarungen und weiteren Büchern.
Lionel Shriver

Lebenslauf von Lionel Shriver

Lionel Shriver wurde als Margaret Ann Shriver am 18. Mai 1957 in Gastonia, North Carolina geboren. Sie studierte am Barnard College und an der Columbia University, lebte in Nairobi, Bangkok und Belfast und derzeit in London. Shriver neuestes Buch »So viel dazu« erschien 2010 und wurde für den National Book Award in der Kategorie Fiktion ausgezeichnet. Bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann, sammelte sie einige Erfahrungen als Journalistin für das Wall Street Journal, die Financial Times, die New York Times, The Economist und viele andere Publikationen.

Alle Bücher von Lionel Shriver

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Wir müssen über Kevin reden

Wir müssen über Kevin reden

 (181)
Erschienen am 02.05.2017
Liebespaarungen

Liebespaarungen

 (63)
Erschienen am 01.02.2018
Dieses Leben, das wir haben

Dieses Leben, das wir haben

 (27)
Erschienen am 18.06.2012
Großer Bruder

Großer Bruder

 (18)
Erschienen am 08.06.2015
Eine amerikanische Familie

Eine amerikanische Familie

 (10)
Erschienen am 12.01.2018
Eine amerikanische Familie

Eine amerikanische Familie

 (0)
Erschienen am 02.04.2019
Liebespaarungen

Liebespaarungen

 (6)
Erschienen am 17.08.2009
We Need to Talk About Kevin

We Need to Talk About Kevin

 (17)
Erschienen am 01.07.2006

Neue Rezensionen zu Lionel Shriver

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Rezension zu "Eine amerikanische Familie" von Lionel Shriver

abgebrochen - zu sprunghaft, zu viel Finanzielles
dominonavor 3 Monaten

Die Grundidee an sich klang nett und hat sich zuerst auch so gelesen, aber ich hatte kurz zuvor schon einen recht sprunghaften Roman gelesen und hier ging mir das sehr auf die Nerven. Man hat einfach überhaupt keinen roten Faden und alles fließt lose, obwohl wir von einer Familie lesen. 

Außerdem sollte man finanzielle Entwicklungen und ihre Analysen mögen, wenn man zu dieser Utopie greift.

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Curins avatar

Rezension zu "Eine amerikanische Familie" von Lionel Shriver

Realistische Dystopie in der nahen Zukunft
Curinvor 6 Monaten

Die USA 2029: Eine schwere Finanzkrise hat das Land erschüttert und den Dollar als Zahlungsmittel unfähig gemacht. Wie viele andere Menschen leidet die Mehrgenerationenfamilie Mandible unter der Situation und muss ihre Bedürfnisse stark einschränken, um überhaupt über die Runden zu kommen. Während es Florence Mandible einigermaßen gelingt, mit dem Wenigen zu überleben, fällt es ihren Verwandten, die sonst in besseren Verhältnissen gelebt haben, deutlich schwerer... .
Lionel Shriver hat hier eine besondere Dystopie geschrieben, die in unser Welt in der nahen Zukunft spielt. Die Handlung ist dabei gut durchdacht, aber manchmal etwas langatmig und zu verworren. Gerade am Anfang des Buches fiel es mir schwer, mit den vielen Figuren aus der Familie Mandible warm zu werden und den Überblick über die Verwandschaftsverhältnisse zu behalten. So muss man sich beim lesen schon etwas durchkämpfen.
Meistens steht Florence im Mittelpunkt der Handlung. Sie lebt mit ihrem mexikanischen Mann und ihrem Sohn zusammen und kommt erstaunlich schnell mit den Einschränkungen zurecht. Mir war sie zwar nicht immer sympathisch und manchmal hielt ich sie auch für etwas naiv, aber nachher hat mich doch beeindruckt, wie sie sich durch das schwere Leben kämpft und dabei nicht den leichtesten Weg wählt.
Bei diesem Roman war für mich das Besondere, dass Lionel Shriver ihre Dystopie in so naher Zukunft platziert hat. Gewissermaßen hält sie uns den Spiegel vor und zeigt, in welches Chaos und in welche Schwierigkeiten unsere Gesellschaft stürzen kann, wenn politische und finanzielle Fehlentscheidungen getroffen werden. 
Allerdings fand ich, dass dem Buch für eine Gesellschaftssatire der Unterhaltungswert zu sehr gefehlt hat. Shriver schreibt mit einem bissigen Humor und manchmal muss man auch beim lesen schmunzeln, aber irgendwie fehlt der Geschichte die Spannung und das gewisse Etwas. 
Insgesamt ist ,,Eine amerikanische Familie" eine skurille, aber sehr realistische Dystopie, die sich jedoch nicht so einfach lesen lässt. Dennoch empfehle ich das Buch hier gerne weiter.

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Rezension zu "Wir müssen über Kevin reden" von Lionel Shriver

Hammer! Ein Feuerwerk, eine Tragödie, eine Story mit ganz viel Aha- und Oho-Effekten
Callsovor 7 Monaten

Wow, what a story. Eine Woche habe ich für die 560 Seiten gebraucht. Ein Buch, wie ein Orkan. Mit Ecken und Kanten, mit großen Gefühlen, mit Überraschungen, mit viel Klartext, mit Liebe und Hass in der Familie. Zugleich ein Werk über einen Jugendlichen, der zum Monster, zum Attentäter, zum Psychopathen wird. Einer, der ausreißt um in dei Geschichtsbücher zu gelangen. Eine Rachefeldzug der ganz großen Art.

Wenn ein Jugendlicher aus einer ordentlichen, reichen und behüteten US-Familie ein Massaker in der Schule anrichtet, dann stellen sich sehr viele Fragen.

Mutter Eva ist beruflich erfolgreich, sie möchte ihre glückliche Ehe mit Sohn Kevin krönen. Doch von Beginn an fremdelt Eva. In langen Briefen an ihren Ehemann schildert die Mutter, Ehefrau und Geschäftsfrau die dramatischen Ereignisse und wie es zu der Katastrophe kommen konnte,
Franklin, der Vater und Ehemann wirkt smart, kümmert sich um Jedermanns Wohlbefinden und ist vollgepackt mit Liebe, Harmonie und dem Kümmerer-Gen.
Kevin ist eben jener Attentäter, der mit viel Desinteresse, ohne Hobbys, ohne jede Spur von Gefühlen und Emotionen groß wird. Vielmehr ist er schon in jungen Jahren gemein, hinterhältig und aufsässig. Gleichwohl, wie wie konnte es zur der riesigen Katastrophe kommen?
Celia ist die jüngste Tochter des Eheepaar. Schüchtern, ängstlich und wohlerzogen, verkörpert sie das krasse Gegenteil ihres selbstbewussten Bruders.

Zugegeben, ich tat mich am Anfang sehr schwer, in die Geschichte reinzukommen. Hingegen war die letzte 200 Seiten eine Achterbahnfahrt und ein tiefer Einblick in dunkle, düstere Kapitel einen Familiengeschichte.

Ein kontroverses Buch, das so gefühlstark, so authentisch und so wahnsinnig intensiv daherkommt. Ein Roman, der ganz viele Aha-, Oho- und O-Mein-Gott-Nein Effekte-hat.

Lionel Shrivers Tragödie ist sehr anspruchsvoll geschrieben. Starke Wortwahl, umfangreiche Umschreibungen und eine sehr detailgenaue Wiedergabe der letzten Jahre. Aber vor allem die Gefühslwelt von Eva werden in den Kapiteln herausragend beschrieben.

Ein Werk, das nachwirkt. Ein starkes Buch mit ordentlich Wumms!

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Lionel Shriver wurde am 18. Mai 1957 in Gastonia (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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