Lionel Shriver Eine amerikanische Familie

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Inhaltsangabe zu „Eine amerikanische Familie“ von Lionel Shriver

USA im Jahr 2029. Der Dollar ist kollabiert und durch eine Reservewährung ersetzt. Wasser ist kostbar geworden. Und Florence Mandible und ihr dreizehnjähriger Sohn Willing essen seit viel zu langer Zeit nur Kohl. Dass es Florence trotz guter Ausbildung so schwer haben würde, ihr Leben zu meistern, hätte niemand aus der Familie gedacht. Doch als die Mandibles alles verlieren und in einem Park Unterschlupf suchen müssen, sind es nicht die Erwachsenen, sondern Willing, der mit Pragmatismus, Weitsicht und notfalls auch krimineller Entschlossenheit dem Mandible-Clan wieder auf die Beine hilft …
Scharfsinnig und ironisch erzählt Lionel Shriver von den Konsequenzen von Globalisierung und Nationalismus – eine beängstigende Zukunftsvision und ein komischer, liebevoller, fesselnder Familienroman.

Eigentlich ein gutes Buch, man braucht nur viel Geduld oder großes Interesse an finanzpolitischen Finessen um es gänzlich zu genießen.

— sursulapitschi

Realistische Zukunftsvision zum American Dream. Beklemmend und spannend.

— thursdaynext

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  • Mandible

    Eine amerikanische Familie

    walli007

    13. February 2018 um 22:07

    Amerika in einer nicht ganz so fernen Zukunft, das Land ist überschuldet und der Dollar verliert immer mehr an Wert. Die Familie Mandible hat sich immer abgesichert geglaubt. Ihr großer Übervater der 100jährige George ist ein Finanzmagnat und das Geld der Familie ist sicher angelegt. Wenn es also einzelne Familienmitglieder nicht zu großem Reichtum bringen, so ist doch irgendwann ein Erbe zu erwarten. Wenn schon nicht die Gegenwart so scheint doch wenigstens die Zukunft gesichert - bis der Dollar zusammenbricht und der Staat Maßnahmen ergreift, um sich das letzte Quäntchen finanziellen Spielraum zu erhalten. Genau in diesem Moment ist Florence diejenige, die den anderen mit ihren schmalen Mitteln unter die Arme greift.  Eine Familie am Rande des Untergangs, wäre da nicht Florence` Sohn Willing, dessen innovative Ideen, präzise treffenden Analysen und außerordentliche Überzeugungskraft die Familie auf neue Wege führen. Doch bevor es soweit kommt, muss man einen beispiellosen Untergang einer großen Nation erleben, der keinen der Bürger unberührt lässt. Erst hofft man noch, die Katastrophe werde vorüber gehen und die Normalität werde sich durchsetzen. Schnell jedoch wird klar, es ist ein sehr tiefes Tal, das zu durchwandern ist. Schwer ist es, die Familie wird ungeahnten Gefahren ausgesetzt und muss den finanziellen Absturz verkraften. Etwas sperrig lässt sich die Lektüre an, vielleicht auch, weil es teilweise schwer zu ertragen ist, wie schnell gewachsene Strukturen zusammenbrechen, derer man sich sicher war. Eine Art Staatsdiktatur melkt das Letzte aus den Menschen heraus. Und jedes Mal, wenn ein Fünkchen Hoffnung aufkeimt, die Situation könne sich entspannen, kommt der nächste Hammer. Wie ein kleines zartes Pflänzchen, das sich in seinem Wachsen nicht beirren lässt, wirkt Willing, der erst 13jährige, der als einziger erkennt, wie der Hase läuft. Je mehr man dieses gewitzte Kerlchen versteht, desto mehr kann man sich mit dem Roman anfreunden. Eine stille Stütze ist auch die alte Nollie, die aus Europa kommend, in den Schoß der Familie zurück findet. Nollie, die trotz ihres Alters jugendlicher und fortschrittlicher wirkt als die meisten anderen Familienmitglieder.  In Zeiten eines extremen Umbruchs wird eine Familie auf sich selbst zurückgeworfen und überlebt. Eine Art Utopie, die hoffentlich eine Utopie bleibt, die jedoch manchmal erschreckende Parallelen zur Wirklichkeit aufweist. Ein Roman, durch den man sich ein wenig kämpfen muss, der zum Nachdenken anregt und der so schnell nicht loslässt.

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  • Dystopie der anderen Art

    Eine amerikanische Familie

    sursulapitschi

    10. February 2018 um 08:25

    Die Idee dieses Buches ist schön. 2029 bricht der Dollarkurs ein. Eine verheerende Inflation bringt in Amerika alles zum Erliegen. Nichts geht mehr. Selbst der schwerreiche Douglas Mandible, auf den sich seine Familie immer als Notnagel verlassen hat, hat gar nichts mehr. Die Mitglieder dieser amerikanischen Familie sind ausgesucht originell. Da haben wir den Urgroßvater Douglas, den Patriarchen mit Geld, die Tante im Rentenalter, die noch immer von ihrem vergangenen Ruhm als Schriftstellerin zehrt, die Schwestern Florence und Avery, die sich nicht grün sind, weil die eine snobistisch und die andere viel zu alternativ ist. Auf ihren Aussteigerbruder sehen sie beide herab. Deren Kinder sind entweder verwöhnt, altklug oder gelangweilt. Es ist spannend und auch witzig, wie sie alle mit dieser Krise umgehen. Die Lage wird immer schlimmer, bis sie nahezu absurde Formen annimmt.Mit gnadenlosem Sarkasmus erzählt Lionel Shriver diese Geschichte und verpasst dem amerikanischen System derbe Hiebe. Hier bekommt jeder sein Fett weg. Ob es um Wirtschaft geht oder das Steuersystem, Rassismus, Zuwanderer, Elitedenken, es wird alles thematisiert und zu allem Überfluss geht es den Mexikanern plötzlich besser als den US-Bürgern, nur lassen sie niemanden einwandern. Dies ist eine Dystopie der anderen Art.Das ist hübsch, das macht Spaß und schön erzählt ist es auch. Es wäre ein großartiges Buch, wenn nicht zwischendurch immer wieder seitenlang politisiert würde. Wieder und wieder diskutiert irgend jemand lang und breit die Lage, das Finanzsystem, die Börsenkurse oder sonstige wirtschaftliche Belange. Und die ersten zwei- drei Seiten lang kann man sich auch darüber amüsieren, aber sie diskutieren wirklich ausführlich. Mag sein, dass sich manch einer daran ergötzen kann, mir war es sehr oft zu viel und ich habe öfter mal einige Seiten weitergeblättert.Ich war beim Lesen hin- und hergerissen. Einerseits ist die Geschichte fesselnd, die Figuren toll, das Geschehen irrwitzig, andererseits bremsen immer wieder lange Referate die Handlung aus und langweilen dann doch. Ein beherzter Rotstift hätte da Wunder wirken können.Unterm Strich ist es ein gutes Buch, beinahe großartig, man braucht nur entweder viel Geduld oder großes Interesse an finanzpolitischen Finessen um es gänzlich zu genießen.

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  • INSIDER Top-3-Voting-Challenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Insider2199

    Willkommen bei der "INSIDER Top-3-Voting-Challenge, 2018"! Anmeldungen: bis Ende November 2017 (auch ganzjährig möglich!!)Beginn des Voting für 2018: 1. Dezember 2017Beginn der Challenge: 1. Jan. 2018 (endet 31. Dez. 2018)Einstieg: ist ganzjährig möglich! Es müssen lediglich 12 Lose im Jahr erworben werden, um die Challenge zu bestehen und in den Lostopf zu wandern, doch können diese Lose theoretisch auch in einem Monat erworben werden - dazu später mehr.Um was geht es bei dieser Challenge?Jeder Teilnehmer schlägt jeden Monat 3 Bücher (SuB oder Neuheit) vor, die er nächsten Monat lesen will (= Long List). Dann wird 3 Mal abgestimmt und die Bücher mit den meisten Punkten gewinnen (= Short List bzw. Top 10). Gelesen wird eines oder alle Top-3-Gewinner-Bücher und man tauscht sich darüber in kleinen Leserunden oder im Chat aus. Der Fun-Faktor dabei ist hier v.a. die geheime Abstimmung und die Spannung bis zum Monatsende, wenn die Top-3-Gewinner-Bücher bekannt gegeben werden.Was unterscheidet dieses Challenge von anderen?1. Neue Bücher entdecken: Da alle Teilnehmer Bücher vorschlagen und entscheiden, welche Bücher gelesen werden, entdeckt und liest man Bücher, die man sonst nie lesen würde!2. Gemeinsamkeit: Das Feedback der Gruppe und der Austausch untereinander erhöhen den Lesespaß und machen uns zu einer Community innerhalb der LB-Community.3. Neuheiten-Listen: Hier werden jeden Monat die Neuheiten für den Folgemonat veröffentlicht und das sogar nach Genres getrennt. Das gibt es bei LB zurzeit in keiner anderen Challenge!Wie funktioniert die Challenge? (kleiner Überblick)1. Genre-Gruppen: Es gibt 6 verschiedene Gruppen nach Genres sortiert und eine Sonder-Gruppe "Neuheiten" mit gesonderter Verlosung. Man kann in einer oder allen Gruppen teilnehmen, d.h. die 12 benötigten Lose für die Challenge können aus verschiedenen Gruppen stammen.2. Das Voting:Es wird jede Woche abgestimmt und es gibt entsprechende Deadlines, d.h. diese enden immer an den gleichen Tagen im Monat: am 7., 14., 21. und 28. eines Monats (im Feb. am 25.!). Danach werden im Laufe des nächsten Tages die Ergebnisse von mir gepostet.Es gibt keine Voting-Pflicht, aber regelmäßiges Abstimmen wird mit grünen Zusatz-Losen belohnt.Die Abstimmung läuft in zwei Phasen ab: in der ersten Phase (1. Woche) werden in jeder Gruppe 3 Bücher vorgeschlagen, die nach Priorität sortiert werden (3 Punkte fürs 1., 2 Punkte fürs 2. und 1 Punkt fürs 3. Buch). Diese Liste wird (wie beim dt. Buchpreis) "Long List" genannt.In der zweiten Phase (Woche 2-4) wird nur noch aus der Long List ausgewählt; dabei schrumpft die Liste von Woche zu Woche, weil alle Bücher, die keine weiteren Punkte erhalten, rausfallen. Übrig bleibt die "Short List" bzw. die Top 10.Gelesen wird dann ein Buch (oder alle) der Top-3-Gewinner-Bücher.Außerdem muss ab der 2. Woche immer mind. 1 "fremdes" Buch dabei sein, also ein Buch, das man nicht selbst vorgeschlagen hatte. Sobald ein fremdes Buch in Woche 2 gewählt wurde, ist es in den nächsten Wochen nicht mehr fremd/neu, d.h. es müssen im Monat insg. mind. 3 Mal ein Buch vorgeschlagen werden, das nicht zur eigenen Auswahl der ersten Woche gehörte.3. Lose: Für jedes gelesene und v.a. auch rezensierte Buch gibt es ein Los. Für Bücher mit Überlänge (ab 700 Seiten) gibt es entsprechend mehr Lose. Außerdem gibt es grüne Zusatz-Lose als Anreiz für Vielleser (3 Lose/Monat) oder als Belohnung für regelmäßiges Voten.4. Joker: Er kann eingesetzt werden, wenn die Top 3 nicht zusagen sollte und man ein Buch aus der Top 10 (Short List) lesen möchte. Ein zweiter Joker wird ab 12 Losen erworben.5. Gewinne: Es gibt 3 Verlosungen: Gesamt-Gewinner (15 Euro), Gewinner "Zusatz-Lose" (10 Euro) und Gewinner der Gruppe S "Neuheiten" (5 Euro). Man kann immer nur einen Lostopf knacken.Noch nicht alles verstanden?Das ist nicht schlimm, also BITTE nicht in Panik ausbrechen: die Challenge ist in der Praxis leichter als sie auf den ersten Blick erscheint. Der obige Überblick sollte nur einen kurzen Eindruck vermitteln, um was es geht - wie ein Klappentext bei einem Buch.Wenn du die Idee der Challenge interessant findest und du Lust hast, mitzumachen (Ein- und Ausstieg ist ja jederzeit möglich!), dann melde dich einfach gleich an. Die Details kannst du dann später in Ruhe beim Untermenü "Regeln (im Detail)" als auch bei "Fragen & Antworten" nachschauen bzw. das "FAQ" lesen oder noch offene Fragen posten. Die Fragen werden umgehend beantwortet, entweder von mir oder einem der "alten Hasen" der Challenge. Wir freuen uns immer SEHR über Neuzugänge und werden alles tun, damit sich diese in unserer kleinen Community wohl fühlen!Du möchtest mitmachen? Super! Gehe zum Untermenü "Anmeldungen" oder klicke hier: "Anmeldung" und lies die 3 Schritte dazu! Dort gibt es auch ein Muster "Sammelbeitrag".Also nicht mehr lange überlegen, sondern gleich anmelden!2017 fand die Challenge zum ersten Mal statt. Ich freue mich SEHR, dass sie so viel Anklang fand und viele bisherige Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder dabei sein wollen. Gemeinsam haben wir die Challenge regelmäßig verbessert; dieser Testlauf hat somit alle "Kinderkrankheiten" beseitigt.Im neuen Jahr freue ich mich SEHR darauf, hoffentlich viele neue Leute begrüßen zu können und gemeinsam mit euch eine neue "Insider-Top-3-Voting-Challenge" einzuläuten.HIER GEHT ES LOS ...Seite aktualisiert: 19.2.2018 - 18:55 Uhr(✗) = Anzahl Abstimmungen pro aktuellem (!) Monat ★ = Anzahl Lose 2018;  ★ = Anzahl Zusatz-Lose 2018 ✔ = Anzahl Monatsabstimmungen (für grünes Zusatz-Los)¶  = Joker verwendet TEILNEHMER (Sammelbeiträge):Gruppe A: Romaneban-aislingeach  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => Die Sturmschwesterblack_horse  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => Ferrante / Die Sturmschwester (****)BookfantasyXY  ✔2  ★0 (✗✗✗)  => FerranteCaro_Lesemaus  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => Ferrante / Acht BergeElke  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => Acht BergeFinesty22  ✔2  ★0 (✗✗✗)  => Das Parfumhannelore259  ✔2  ★0 (✗✗)  => PAUSEhisteriker  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => (Acht Berge?)Hortensia13  ✔1  ★4 (✗✗✗)  => Die Sturmschwester (****) / Ferrante (****)Insider2199  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => Die Sturmschwesterjenvo82  ✔2  ★1 (✗✗✗)  => (Das Parfum?)killerprincess  ✔2  ★0 (✗✗✗)  => Die Sturmschwesterkokardkale  ✔0  ★0 (✗✗)  => ??LadySamira091062  ✔1  ★1 (✗✗✗)  => Die SturmschwesterLesenodernicht  ✔0  ★1 (✗✗)  => Das ParfumLuthien_Tinuviel  ✔0  ★1 (✗✗✗)  => Das Parfum (*****)mareike91  ✔2  ★0 (✗✗✗)  => (Das Parfum?)marpije  ✔1  ★0 (0000)  => 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    • 1647
  • Ein denkbares Szenario

    Eine amerikanische Familie

    dubh

    04. February 2018 um 20:30

    Die Vereinigten Staaten von Amerika in naher Zukunft. Quasi über Nacht stürzt der Wert des einst starken US-Dollars in den Keller, um schließlich durch eine neue globale Währung ersetzt zu werden. Millionen amerikanischer Familien verlieren sämtliche Ersparnisse, der Präsident erklärt, dass die USA seine Kredite nicht begleichen wird. Da im Gegenzug auch keine neuen Kredite mehr aufgenommen werden können, druckt die Regierung massenhaft Geld, um zumindest die drängendsten Schulden zu begleichen - und öffnet der Inflation damit Tür und Tor.Vor kurzem noch wohlhabend und gut ausgebildet, haben die Mandibles inzwischen alles verloren und können sich nicht einmal grundlegende Dinge leisten. Seit Wochen essen Florence und ihr Sohn Willing nur noch Kohl und wohnen zu guter Letzt sogar in einem Park. Ausgerechnet der eigenwillige Dreizehnjährige wird seine Familie retten…Die USA 2029? Was nach Science Fiction klingt, scheint beinahe zum Greifen nahe. Lionel Shriver denkt unsere heutige Welt weiter - die Folgen von Globalisierung und dem unter diesen Vorzeichen Streben einzelner Staaten, die sich an erster Stelle sehen wollen, treiben üble Blüten. Aus dem Land, in dem die Erfüllung schier jedes Traumes möglich schien, sind plötzlich selbst Wasser und Nahrungsmittel knapp.Der Autorin ist hier eine Vision einer möglichen Zukunft gelungen, die schlicht und ergreifend beängstigend ist. In meinen Augen besticht Shriver dabei vor allem durch ihren brillanten Witz, ihre mitunter scharfe Zunge und gleichzeitig einem liebevollen Händchen für ihre mitunter sehr eigenwilligen Charaktere. Gerade der junge Willing überzeugt mich mit seiner ungewöhnlich weitsichtigen Art und einer ordentlichen Prise Pragmatismus, mit der er sich an die veränderte Situation anzupassen versucht.Ja, das Buch zu lesen macht Spaß, auch wenn so manche Idee nur wie das strikte Weiterdenken der heutigen Situation ist: allen voran ein jährlicher Shutdown, für den man China beschuldigt, und ein am Boden liegender Journalismus, da in Zeiten von 'Fake News' keiner mehr einer Quelle trauen mag."Eine amerikanische Familie" ist eine gekonnte Satire, die Lionel Shrivers sehr intelligente Ironie beweist. Ich wünsche diesem Roman viele LeserInnen, da ich denke, dass er unsere Zeit in einer Art und Weise weiterspinnt, die leider ganz und gar nicht undenkbar ist. Umso wichtiger, dass wir dafür sorgen, dass diese Zukunft nicht Wirklichkeit wird.Fazit: Ein Roman, der nahezu zur perfekten Zeit erscheint und mit seinem Szenario hoffentlich den ein oder die andere wachrüttelt. Sehr lesenswert!

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  • Ein amerikanischer Albtraum

    Eine amerikanische Familie

    thursdaynext

    29. January 2018 um 16:11

    In nicht allzu ferner Zukunft beginnt diese dystopische, sehr authentische Familiengeschichte, die gleichzeitig einen sehr kritischen, differenzierenten Blick auf eine USA, die ihre besten Zeiten längst hinter sich hat, wirft.Wir glauben wohl alle nicht mehr an rosige Zukunftsaussichten, anders kann ich mir die gehäuft vorkommenden Dystopien nicht mehr erklären. Trotz kognitiver Dissonanz, so ganz kann man die Augen nicht mehr verschliessen vor den zu bewältigenden Aufgaben und dem miesen Personal das uns zu deren Lösung in den westlichen Demokratien zur Verfügung steht. Von den nicht demokratischen Ländern ganz zu schweigen. Amerika ist hier der Vorreiter für den Westen. Nicht erst mit dem jetzigen Präsidenten begann der Niedergang der Vereinigten Staaten, die eine immense Schuldenlast angehäuft haben.Die Mittelschicht schrumpft, Bildung ist teuer, der Raubbau an der Natur zeigt Folgen, wie auch der Klimawandel.Lionel Shrivers „Amerikanische Familie“ ist nicht nur eine weitere Dystopie, die den Hype bedient, sie ist so nah an der Realität, dass die Leserschaft mit den unangenehmen Auswirkungen einer sich zersetzenden Gesellschaft direkt konfrontiert wird. Moral, Ethik, Zivilisation, Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe, was bleibt übrig, wenn es nur noch um das nackte Überleben geht. An den Mandibles kann man beobachten, wie der Niedergang voranschreitet. Nebenbei: Charaktereigenschaften, die zuvor unangenehm waren verstärken sich im Elend. Doch die Mandibles folgen der Maxime „Blut ist dicker als Wasser“. Besonders Avery, die Mutter des Jungen Willing, dessen Erwachsenwerden sich über den gesamten Roman erstreckt, handelt nach diesem Prinzip und es hilft. Lionel Shriver geht in dieser Familiengeschichte sehr einfühlsam mit den einzelnen Protagonisten um, sie wertet ihr Verhalten nicht. Das ist wohltuend, liest sich aber leicht distanziert.2029 ist es der Mangel, der in Nordamerika verwaltet wird. Zumindest was die Mittelschicht betrifft. Es fehlt an vielem, der gewohnte Komfort der westlichen Industriestaaten steht immer weniger Menschen zur Verfügung. Spannend ist Shrivers Schilderung des Niedergangs, da die Auswirkungen der Krise direkt mit dem Leben der Familie Mandible verknüpft sind.Die Geschichte beginnt bei Florence, die ihren 13 jährigen Sohn Willing, ihren Lebenspartner, sich selbst sowie Untermieter Kurt gerade so durchbringt. Essen ist sehr teuer, Wasserknappheit und ein mieser Job, der bei weitem nicht ihrer Ausbildung entspricht erschweren das Leben. Anders als ihre Schwester Avery die mit ihrem Professorengatten Lowell und den Kindern Bing, Goog und Savannah gutgesettled alle Annehmlichkeiten, die die USA den Bessergestellten bietet, genießt.Die Form, die die Autorin gewählt hat, den wirtschaftlichen Niedergang der USA darzustellen, ist einprägsam. Alle Leser können ihn nachvollziehen, egal ob sie wie Florence Mandible im Prekariat oder, wie ihre Schwester Avery mit ihrer Familie, gutsituiert leben. Doch es trifft auch die großen Vermögen. Jene, die sich aufgrund ihres Kapitals immer auf der sicheren Seite wähnten. So auch den Patriarchen der Familie, Großvater Mandible, dessen riesiges Vermögen im Hintergrund seine Töchter und Enkelkinder immer in Sicherheit wiegte.Schaut man sich die Verschuldung der USA an, ist das von Shriver entworfene Szenario sehr realistisch. Und so kann man diesen Familienroman durchaus auch auf andere Industriestaaten übertragen. Die Versprechen, die die Staaten, Politiker und Regierungen ihren Bürgern und Wählern machen sind nicht mehr einzuhalten. Wohlstand und Sicherheit, Schutz des Privaten, funktionierende Infrastruktur, all das ist nicht so selbstverständlich wie von den Bürgern angenommen. Ein derartiges Szenario kann durchaus auch die Bessergestellten und die Superreichen treffen.Eine Folge dessen, dass niemand sich im Neoliberalismus mehr darum kümmerte, dass es den vielen gutgeht, sondern einige wenige das vorhandene Vermögen unter sich verteilten. Freiheit ist nicht nur die Freiheit der Andersdenkenden sondern ganz allgemein auch die der Anderen ein gutes Leben in relativer wirtschaftlicher Sicherheit zu führen.„Its the economy stupid!“Lionel Shriver hat mit „Eine amerikanische Familie“ einen Weckruf geschrieben, der in seiner Komplexität weit über die Grenzen Nordamerikas reicht und trotz des nicht gerade amüsanten Themas spannend und empfehlenswert ist, auch für Menschen die mit Dystopien sonst nichts anzufangen wissen. Mir fehlte ein wenig die Poesie, die zugunsten des realitätsnahen Erzählstils nur sachte und kaum fassbar vorhanden war. Doch das ist Geschmacksache und weder der Autorin, die ich bis dato noch nicht kannte, noch dem Roman anzulasten.

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2018

    In 80 Buchhandlungen um die Welt

    Ginevra

    Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr (wieder) Lust auf eine große literarische Weltreise im Jahr 2018? Dann lasst uns gemeinsam durch 20 verschiedene Lese- Regionen reisen! Die Aufgabe besteht darin... - 12 Bücher in einem Jahr zu lesen; - Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen); - Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen. - Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen; - Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen; - Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen, dabei sind 2 Kurzmeinungen erlaubt. - Eure Beiträge werde ich verlinken; - Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich; - Genre und Erscheinungsjahr sind egal: - Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt! Diese Challenge eignet sich für Neuerscheinungen aller Kategorien, um den SuB endlich mal weiter abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren. Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlost Lovelybooks am Ende des Jahres ein kleines Buchpaket! Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Viele tolle Tipps und Empfehlungen findet ihr auf der Seite der Literarischen Weltreise 2017:  https://www.lovelybooks.de/autor/Mark-Twain/Reise-um-die-Welt-144251180-w/leserunde/1402610451/ Dann heißt es wieder einmal: Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездки Счастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! - 旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。- Gute Reise!  TeilnehmerInnen: AglayaAischaAischaAkanthaAleidaAmilynandimichihellianna_manna_mArbutusban-aislingeachBellisPerennisBeustBibliomaniablack_horseBluevanMeerbuchfeemelaniebuchjunkieBuchraettinc_awards_ya_sinCaillean79caratisCaro_LesemausChattysBuecherblogClaraChristina16Code-between-linesCorsicanaDajobamadanielamariaursulaDieBertaElkeEllMariaEmotionenfaanieFadenchaosfasersprosseFederfeeFornikafredhelGinevraGruenenteGwenliestgsthisterikerHortensia13ika17IraWirakassandra1010Kleine1984kleinechaotinkokardkalekrimielseKompassquallekruemelmonster798lesebiene27leseleaLeseratz_8leukoryxLilli33LillySjLos_AngelesMary2MerijanMilaWmiss_mesmerizedmonerlnaninkaNapallyniknakOliverBaierPagina86papaverorossopardenPetrisPMelittaMRitjareneesansolScheckTinaSchlehenfeeschokolokoseschatSikalSommerleseStefanieFreigerichtsursulapitschiTaluziTamiraSTanyBeetaumelndundtanzendTine13ulrikerabeValabevanessablnWedmaWickie72Wiebke_Schmidt-ReyerYolandezessi79

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    • 474
  • Ein amerikanischer (Alb-) Traum

    Eine amerikanische Familie

    Lilli33

    17. January 2018 um 20:25

    Gebundene Ausgabe: 487 Seiten Verlag: Piper (12. Januar 2018) ISBN-13: 978-3492058216 Originaltitel: The Mandibles Preis: 24,00€ auch als E-Book erhältlich Ein amerikanischer (Alb-) Traum Inhalt: New York, 2029. Die US-amerikanische Wirtschaft ist am Boden. Die Inflation ist enorm, Wasser und Lebensmittel sind knapp. Florence schlägt sich mit ihrem dreizehnjährigen Sohn Willing und ihrem Lebensgefährten Esteban mehr schlecht als recht durch. Doch ihren reichen Verwandten ergeht es noch schlimmer, und bald stehen sie alle vor ihrer Tür, bis sie auch dieses Dach über dem Kopf verlieren. Ausgerechnet der jugendliche Willing beweist den meisten Weitblick und sichert das Überleben der Familie. Er führt den Exodus aufs Land an zu seinem Onkel Jarred, wo die Familie Zuflucht sucht. Meine Meinung: Lionel Shrivers Vision eines zukünftigen Amerikas ist wirklich beeindruckend und vielleicht gar nicht so weit hergeholt. Die Folgen der Globalisierung und des Nationalismus könnten durchaus so aussehen. Sehr schön wurde hier der amerikanische Traum, dass jeder durch harte Arbeit und Einfallsreichtum etwas erreichen kann, eingearbeitet, wenn es auch zwischendurch immer wieder eher wie ein Albtraum anmutet.  Ich fand vor allem die verschiedenen Charaktere spannend, die sich die Autorin ausgedacht hat. Florence, die in einem Obdachlosenheim arbeitet und mit ihrem kärglichen Leben ganz gut zurechtkommt. Willing, der von kleinauf nichts anderes kennt, als sich einzuschränken. Den Gegensatz zu Florence’ kleiner Familie bildet die Familie ihrer Schwester Avery, die schon immer gutsituiert war, mit dem Verlust ihres Vermögens aber kaum umgehen kann und Schwierigkeiten hat, sich den neuen Begebenheiten anzupassen. Auch der pater familias, der Großvater von Florence und Avery, Douglas Mandible, genannt der Tolle Große Mann - TGM -, spielt eine raffinierte Rolle, ebenso wie Florence’ Tante Nollie, eine alternde Schriftstellerin, die es aber faustdick hinter den Ohren hat und sich vor allem mit Willing gut versteht. Die beiden sind ein tolles Team, das sich nicht unterkriegen lässt.  So führt uns Shriver durch die harten frühen 2030er Jahre, um schließlich einen Sprung nach 2047 zu machen. Die verbliebenen Mitglieder der Familie Mandible machen sich erneut auf die Reise in eine bessere Zukunft. Die Geschichte mit ihren urigen Figuren hat mich inhaltlich sehr begeistert, der Erzählstil leider weniger. Lionel Shriver erzählt zum Teil recht trocken mit viel Theorie und wenig aktiver Handlung. Das zieht sich manchmal schon unangenehm in die Länge. Hin und wieder blitzt aber auch etwas Ironie und Sarkasmus auf und lockert das Ganze wieder auf. Insgesamt hat mir der Roman doch recht gut gefallen. ★★★★☆ Ich bedanke mich ganz herzlich beim Piper Verlag, der mir freundlicherweise im Rahmen einer Testleseaktion auf literaturschock.de ein Rezensionsexemplar zukommen ließ.

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