Lisa Appignanesi

 3.6 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Die andere Frau, In der Stille des Winters und weiteren Büchern.

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In der Stille des Winters

In der Stille des Winters

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Erschienen am 01.11.2005
Paris Requiem

Paris Requiem

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Erschienen am 01.08.2006
The Memory Man

The Memory Man

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Erschienen am 30.08.2008
Freud's Women/Family, Patients, Followers

Freud's Women/Family, Patients, Followers

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Erschienen am 01.03.1994
Ideas from France

Ideas from France

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Erschienen am 01.01.1989

Neue Rezensionen zu Lisa Appignanesi

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Elfenblumes avatar

Rezension zu "Kalt ist die See" von Lisa Appignanesi

Gute Mischung an Unterhaltung und Spannung
Elfenblumevor 5 Jahren

Kalt ist die See von Lisa Appignanesi ist durch Zufall in meinen Besitz gelangt. Bisher war mir die Autorin nicht bekannt, aber der Klappentext hat mich angesprochen.


Es geht um zwei Frauen und die mörderische Macht von Liebe und Freundschaft. Die Autorin hat es geschafft, mich mit der Handlung und den Charakteren so in ihren Bann zu ziehen, dass ich das Buch in 1 1/2 Tagen gelesen habe.  Es ist sprachlich sehr intelligent und die Charaktere sind menschlich und authentisch, wenn auch das Ende für mich in vielen Punkten zu unrealistisch und abgehoben war. Die Geschichte hätte eine anderes Ende verdient.


Ich könnte mir vorstellen, dass der Roman besonders Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, anspricht. Leo ist auf der Suche nach ihrer plötzlich verschwundenen Freundin Isabel und muss feststellen, dass man einen Menschen nie wirklich kennt, selbst wenn man fest daran glaubt.

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emeraldeyes avatar

Rezension zu "In der Stille des Winters" von Lisa Appignanesi

Rezension zu "In der Stille des Winters" von Lisa Appignanesi
emeraldeyevor 6 Jahren

"In der Stille des Winters" von Lisa Appignanesi ist ein im besten Sinne romantischer Kriminalroman.
Pierre Rousseaus große Liebe, die Schauspielerin Madeleine Blais, hängt tot am Balken einer Scheune, die ihrer Großmutter, Madame Tremblay, gehört. Es ist Weihnachten 1989 in Ste-Anne-de-Beaulieu, einer Kleinstadt in Quebec. Der Schnee liegt hoch, und es ist eisig kalt.
Spät in der Nacht davor hatte Madeleine Pierre angerufen und ihn gebeten, zum Weihnachtsessen zu kommen. Sie wollte dringend mit ihm sprechen. Lange hatte er nichts mehr von ihr gehört, hatte versucht, sie zu vergessen und konnte es nie.
Jetzt bittet ihn Madame Tremblay, die felsenfest davon überzeugt ist, dass Madeleine niemals Selbstmord begangen hätte, um Unterstützung bei der Suche nach Beweisen für einen Mord.
Pierre selbst ist sich nicht sicher, was er glauben soll, versucht aber trotzdem, Madeleines jüngere Vergangenheit zu rekonstruieren.
Die Suche konfrontiert ihn auch mit seiner eigenen Geschichte, die eine kurze Zeit lang eng mit Madeleines verbunden war und die durch sie tiefgreifend verändert worden ist. Und je mehr er herausfindet, je stärker seine Gefühle für Madeleine wieder werden, desto klarer wird ihm. dass er sich ihnen stellen und endlich der Wahrheit ins Auge blicken muß.
Eine flüssig geschriebene Geschichte, die viel Atmosphäre aus der Beschreibung des winterlichen Quebecs und des sommerlichen Paris zieht. Differenzierte Charaktere, allen voran Madeleine Blais, eine Frau, die unberechenbar, widersprüchlich, mutig, selbstbewußt und zerbrechlich war, geben dem Roman Tiefe und Glaubwürdigkeit und heben ihn über den Durchschnitt üblicher Unterhaltungromane hinaus.

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SinjeBs avatar

Rezension zu "Die andere Frau" von Lisa Appignanesi

Rezension zu "Die andere Frau" von Lisa Appignanesi
SinjeBvor 7 Jahren

Mit moderner Chick lit kann man bei mir kaum einen Blumentopf gewinnen, ich lese zwar hin und wieder als Zeitvertreib aus diesem Genre, bin aber kein ausgemachter Fan.
Mir haben es eher ruhige Beziehungsdramen angetan, sodass mir "Die andere Frau" gerade recht kam, als ich vor einigen Jahren durch eine Bahnhofsbuchhandlung schlenderte auf der Suche nach etwas Abwechslung.

Die Protagonistin Maria d'Este ist geborene Französin und klassische Femme fatale. Mit achtzehn verließ sie Paris und wollte nie mehr zurückkehren, nun tut sie es aber doch. Aus New York kehrt sie zurück und beschließt, eine normale, gute Frau zu werden. Keine Affären mehr, sondern ein geordnetes Leben.
Obwohl Paris ihre Geburtsstadt ist, kennt sie dort niemanden, trifft aber eines Tages auf ihre Schulfreundin Beatrice, die Mutter und Ehefrau ist.
Unabhängig davon begegnet sie Paul und erfährt plötzlich, wie es ist, jemanden wirklich zu lieben. Doch wieder ist sie die andere Frau, denn Paul ist verheiratet ... mit Beatrice.

Der Roman startet recht gemächlich, mit Marias Rückkehr nach Paris und ist bereits am Anfang mit einer Vielzahl von Erinnerungen gespickt, die sie, wie sie sagt, weder locken noch verfolgen. Jeder Ort, den sie aufsucht, ist mit etwas Vergangenheit verbunden, sodass im Laufe des Romans eine Vielzahl von Personen heraufbeschworen werden.
Aufgrund dessen habe ich Lisa Appignanesis Buch auch als etwas verwirrend in Erinnerung.
Obwohl der Klappentext von Mordfällen spricht, die die Protagonistin im Rahmen ihrer Tätigkeit in einer Kanzlei recherchiert, darf man nicht auf einen Krimi hoffen. Das Buch ist vergleichsweise ruhig und unspannend. Es gibt keine Schockmomente, auch die Erkenntnis, dass Paul Beatrices Mann ist, kommt nicht wirklich überraschend.
Im Grunde ist "Die andere Frau" nichts anderes als eine Dreiecksgeschichte, die in einem Rollentausch endet und Maria das erreichen lässt, was sie zu Anfang nach Paris geführt hat.
Aus der Ich-Perspektive erzählt die Protagonistin im Präsenz ihre Erlebnisse und Gefühle. Das Präsenz als Erzählzeit ist für mich etwas gewöhnungsbedürftig, ich bevorzuge die Vergangenheit.
Dennoch hat der Übersetzer den Text sehr einfühlsam und mit ausgewählter Sprache übertragen, sodass der Roman angenehm zu lesen ist.
Ich bin sogar neugierig auf andere Bücher der Autorin, denn bislang habe ich nur noch In der "Stille des Winters" gelesen.

Fazit:
Eine erwachsene Geschichte auf der Suche nach Selbstfindung und der Liebe, die Fans ruhiger, einfühlsamer Erzählweise gefallen dürfte, aber ohne großartige Überraschungen auskommt

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