Lisa Ballantyne The Guilty One

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Inhaltsangabe zu „The Guilty One“ von Lisa Ballantyne

A little boy was found dead in a children's playground... Daniel Hunter has spent years defending lost causes as a solicitor in London. But his life changes when he is introduced to Sebastian, an eleven-year-old accused of murdering an innocent young boy. As he plunges into the muddy depths of Sebastian's troubled home life, Daniel thinks back to his own childhood in foster care - and to Minnie, the woman whose love saved him, until she, too, betrayed him so badly that he cut her out of his life. But what crime did Minnie commit that made Daniel disregard her for fifteen years? And will Daniel's identification with a child on trial for murder make him question everything he ever believed in? (Quelle:'E-Buch Text/27.08.2012')

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    The Guilty One
    Buchwaerterin

    Buchwaerterin

    29. March 2013 um 19:06

    Hallo Ihr Lieben, das heutige Buch habe ich wieder einmal durch eine Aktion bei www.bloggdeinbuch.de erstanden. Dass es sich dabei um eine gebundene Ausgabe des Titels durch Der Club (http://www.derclub.de/) handelte störte mich auch nicht. Schließlich musste ich ja kein Mitglied werden um es zu rezensieren. Ich hatte mich eigentlich auch schon riesig auf Der Schuldige von Lisa Ballantyne gefreut, schließlich war die Kurzinhaltsangabe sehr viel versprechend und auch der Beginn des Buches war nicht schlecht aber danach ging es einfach nur bergab und meine Erwartungen erfüllten sich in keinster Weise… Oft lese ich was andere über das Buch denken, wie zum Beispiel auf der eigenen Produktseite von Der Club (http://www.derclub.de/de/product/-/der-schuldige/1/2632061?WAN=10022&WBT=41543&WMID=W000000670) um mir ein Bild davon zu machen wie das Buch auf andere gewirkt hat. Aber schon die ersten Paar Einträge haben mich einfach nur den Kopf schütteln lassen. „Sehr berührend und tiefgründig“ heißt es da oder „der Schein trügt“ oder noch viel schlimmer „ ‚Der Schuldige’ ist ein sehr komplex angelegter, gefühlvoller Roman, der durchaus auch als Justiz-Krimi bezeichnet werden kann und mit einer warmherzig erzählten Geschichte und hervorragend herausgearbeiteten Charakteren absolut überzeugt.“ Im Ernst wollen die nur dem Verlag schöne Augen machen oder haben diese Menschen wirklich noch nichts Besseres gelesen? Das soll jetzt nicht böse gemeint sein, mein Gott nein, aber berührend und tiefgründig ist Der Schuldige schon einmal nicht. Hervorragend ausgearbeitete Charaktere habe ich da auch nicht gefunden und einen Justiz-Krimi erkenne ich auch nur, wenn ich mir ganz viel Mühe gebe. Im Grunde werden nur zwei Geschichten parallel erzählt die des kleinen Sebastian der wegen Mordes an einem Nachbarsjungen angeklagt wird und die seines Anwalts Daniel, der sich durch ihn an seine Kindheit zurück erinnert. Das Sebastian von Anfang an durchschaubar ist und wirklich jeder erkennt das er ein kleiner Psychopath ist der zu Recht verdächtigt wird scheint wohl außer mir niemanden zu stören. Auch Daniels Geschichte ist anfangs vielversprechen, leider zieht sie sich unendlich in die Länge und führt zu nichts. Ja der arme Kerl hatte eine schlimme Kindheit, buhuhuhu, viele andere haben das auch und haben weit schlimmeres erlebt als Daniel. Ich will Euch das Buch eigentlich nicht abspenstig machen aber, wenn Ihr etwas „berührendes und tiefgründiges“ sucht dann seid ihr bei Der Schuldige an der falschen Stelle. Es ist ganz nett, ein kurzweiliger Zeitvertreib, wenn gerade kein anderes Buch zur Hand ist aber mehr auch nicht. Schade, die Idee des Plots hatte potential! Eure Buchwärterin.

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  • Rezension zu "Der Schuldige" von Lisa Ballantyne

    The Guilty One
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. March 2013 um 23:59

    Inhalt Daniel Hunter, erfahrener Verteidiger jugendlicher Straftäter, bekommt einen neuen Fall. Der elfjährige Sebastian soll auf einem Spielplatz seinen achtjährigen Freund Ben brutal erschlagen haben. Beim Kennenlernen des Jungen und seiner Geschichte erkennt Daniel Parallelen zu seiner eigenen Kindheit, die geprägt war von Drogen und Gewalt. Lediglich die Adoption durch die resolute Minnie rettete ihn vor einem schlimmen Schicksal. Jetzt erhält Daniel die Nachricht über den Tod seiner Adoptivmutter, die er vor zwanzig Jahren aus seinem Leben verbannte. Welchen schwerwiegenden Fehler hat Minnie begangen, den Daniel ihr nicht verzeihen konnte? Meine Meinung Das Buch ist in drei große Abschnitte unterteilt. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Abwechselnd spielt die Geschichte in der Gegenwart und der Fall von Sebastian wird beleuchtet, und dann wiederum befinden wir uns in der Vergangenheit und der Leser taucht in das Leben von Daniels Kindheit ein. Zunächst beginnt die Story direkt mit der Festnahme Sebastians und das Hinzuziehen des Verteidigers Daniel Hunter. Trotz langjähriger Erfahrung mit jugendlichen Straftätern, ist es für Daniel Hunter der erste Fall mit einem so jungen Täter. Ein Kind. In den Gesprächen mit Sebastian lernt Daniel den Jungen besser kennen. Die Autorin hat hier eine Figur geschaffen, die zwiespältige Gefühle weckt. Zum einen ist Sebastian ein junges Kind, das besorgt ist um seine Mutter, Kinderspiele spielt aber auch hochintelligent ist. Auf der anderen Seite gibt es aber Gänsehautmomente, wenn Sebastian Fragen über die Polizeiarbeit und den Tod des Opfers stellt, die seinem Alter weit voraus sind. Dabei zeichnet sich eine morbide Neigung des Jungen zu Tod und Blut ab. Lisa Ballantyne hat hier eine Hauptfigur geschaffen, die sehr vielschichtig und undurchschaubar für den Leser ist. Bis zum Schluß bleibt immer die Frage ob Sebastian ein Mörder ist oder nicht. Die zweite Hauptfigur in diesem Buch, Daniel Hunter ist genauso vielschichtig und von der Autorin facettenreich beschrieben. Durch Sebastians Schicksal, die verborgene häusliche Gewalt in Sebastians Elternhaus, fühlt Daniel sich an seine eigene Vergangenheit erinnert. Als Sohn einer drogensüchtigen Mutter, wurde er schon mit fünf Jahren vom sozialen System aufgegriffen und von Pflegeeltern versorgt. Doch um immer wieder zu seiner Mutter zu gelangen, riß er aus und machte auch vor Gewalt keinen Halt. Seine letzte Chance erhielt er als er zu seiner letzten Pflegemutter Minnie kam, denn auch Daniel stand schon mit halben Bein auf der falschen Seite des Gesetzes. Doch die resolute Minnie, selbst schwer gezeichnet durch familiäre Schicksalsschläge schafft es duch Geduld, Regeln und Liebe zu Daniel durchzudringen und dessen Liebe zu erringen. Nach vielen Schwierigkeiten adoptiert Minnie Daniel und zieht den Jungen mit viel Liebe groß, doch dann begeht sie einen Fehler, der Daniels Leben total verändert. Seit dem hatte Daniel keinen Kontakt mehr zu Minnie. Doch jetzt ist Minnie tot und Daniel erhält keine Chance mehr ihr zu vergeben, beginnt jetzt jedoch über die Ereignisse der Vergangenheit nachzudenken, nachzuforschen und zu verstehen. Wir begleiten Sebastian und seinen Anwalt Daniel durch den gesamten Mordprozess und den damit verbundenen Medienrummel. Die Autorin schafft es hierbei keine Langeweile aufkommen zu lassen. Das Buch ist durchweg interessant geschrieben und durch die teilweise überaus gefühlvoll erzählte Geschichte um den jungen Daniel, hatte ich doch den einen oder anderen Seufzer auf den Lippen und fühlte mit dem armen Kind, das Daniel gewesen ist und der armen Minnie, der das Leben auch übel mitgespielt hatte. Fazit: "Der Schuldige" ist eine gefühlvolle Geschichte über die Liebe zum Kind und zur Mutter, und wohin einen diese Liebe im Leben bringen kann. Das Schicksal eines Menschen wird durch viele Ereignisse im Leben gelenkt und die letztendliche Entscheidung wohin einen das Leben führt, liegt bei einem selbst und ob man den Mut aufbringt den richtigen Weg zu gehen. Für mich war dieses Buch sowohl gefühlvoll als auch spannend und ich kann es nur empfehlen.

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