Wenn du vergisst

von Lisa Ballantyne 
4,1 Sterne bei7 Bewertungen
Wenn du vergisst
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Frau_Kochleses avatar

Ein Familiengeheimnis, ein Unfall, viele Erinnerungen. Vorhersehbar, aber doch irgendwie interessant.

SophieNdms avatar

Familiendrama mit viel Gefühl und dafür wenig Spannung, dennoch sehr lesenswert.

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Inhaltsangabe zu "Wenn du vergisst"

Die Londoner Lehrerin Margaret Holloway ist auf dem Weg von der Schule nach Hause, als ihr Wagen in einen Unfall gerät. Sie ist gefangen in dem Fahrzeug, das kurz davor ist, in Flammen aufzugehen. Ein Fremder befreit sie und verschwindet sofort wieder. Anfangs kann sich Margaret kaum an etwas erinnern – wie so oft in ihrem Leben. Nur die Narben im Gesicht des Mannes sind ihr deutlich vor Augen. Doch nach und nach kehren die Erinnerungen zurück: nicht nur an den Unfall, sondern auch an Erlebnisse in ihrer Kindheit in Schottland, die sie allzu lange verdrängt hat …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442715251
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:13.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    twentytwos avatar
    twentytwovor 10 Monaten
    Wenn du vergisst

    Margaret Holloway kennt sich selbst nicht mehr. Der Unfall der sie beinahe das Leben gekostet hätte und ihr unbekannter Retter gehen ihr nicht aus dem Kopf. Verzweifelt sucht sie nach dem Mann, der sich bei ihrer Rettung selbst schwer verletzt hat. War es der Unfall, bei dem ihr Auto fast zur tödlichen Falle geworden wäre oder liegt es an der Ausstrahlung des Fremden? In Margaret tauchen plötzlich lang verschüttete Erinnerungen aus ihrer Kindheit auf. Instinktiv spürt sie dass es nur einen gibt der die Wahrheit kennt, doch der liegt noch immer im Koma.

    Fazit
    Eine spannende Familiengeschichte mit vielen interessanten Charakteren, die der Geschichte so manche unerwartete Wendung geben.

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    Frau_Kochleses avatar
    Frau_Kochlesevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Familiengeheimnis, ein Unfall, viele Erinnerungen. Vorhersehbar, aber doch irgendwie interessant.
    Wenn die Vergangheit dich einholt ...

    Einem Unbekannten, mit tiefen Narben im Gesicht, verdankt Margaret ihr Leben nach dem schrecklichen Autounfall an jenen Dezembertag. Alleine hätte sie niemals den Weg aus dem explodierenden Wagen geschafft. Doch zu schnell ist ihr Retter verschwunden. Nach dem traumatischen Unfall kehren bei Margaret schleierhafte Erinnerungen aus ihrer Kindheit zurück. Als sie anfängt zu forschen, stößt sie auf Erinnerungen, die sie all die Jahre verdrängt hatte...


    Dieser Roman wurde mir netterweise als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal bereitgestellt. Ein ganz liebes Dankeschön an das Bloggerportal, als natürlich auch an die Verlagsgruppe Random House, dem btb Verlag.


    Mit falscher Erwartung beendete ich diesen Roman. Als ich anfing, mich dieser Story zu widmen, war ich eigentlich ganz angetan und empfand die Geschichte auch als spannend. Durch die Erzählweise, die sich perfekt für solche Familiengeheimnisse eignen, war ich voller Spannung und Euphorie, bereit für eine raffinierte Geschichte. Erzählt wird dem Leser die Story aus verschiedenen Sichten. Jedes Kapitel trägt die Überschrift des jeweiligen Charakters, sodass die Sprünge klar abgesteckt sind. Das erste Drittel der Story, in dem die ganzen wichtigen Protagonisten beschrieben werden & man einen ersten Eindruck bekommt, empfand ich noch als wirklich spannend. Die nächsten Seiten wartete ich allerdings auf einen Knaller, der die Wende bringt oder etwas völlig Unvorhersehbares enthüllt. Die Geschichte ist nicht schlecht, gerade die Charaktere sind authentisch & einige mit ihren konservativen Denken & Handeln so beschrieben, dass ich mir sie bildlich äußerst gut vorstellen konnte und ziemlich angewidert war. Dennoch fehlte mir die gewisse Spannung. Das Buch wird als Roman angepriesen, von daher ist die Geschichte gut. Selbst die frühe Ahnung, wie der Roman womöglich enden wird, nahm mir trotzdessen nicht die Leselust an der Story. Das Interesse an der rührenden Entstehung des Vertrauens & die Verbundenheit zweier Charaktere - hier Vater - Tochter - ließen mich das Buch beenden.


    Ein Roman über ein Familiengeheimnis, einige Blicke in die Vergangenheit & das Hervorholen der damaligen Geschehnisse, die bis zum Unfall schwer verdrängt wurden. Das frühere Leben mit all´ ihren düsteren Geheimnissen um in der Gesellschaft das Ansehen beizubehalten.



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    Zeilentraumfaengers avatar
    Zeilentraumfaengervor einem Jahr
    Wenn du vergisst

    Wenn du vergisst ist ein wunderschöner Roman, den man gerne mal lesen kann, aber nicht unbedingt muss.
    Das Buch wird hauptsächlich aus drei Perspektiven erzählt und gibt meiner Meinung nach viel mehr her, als der Klappentext verrät. Man erlebt Margarets Unfall mit ihr und danach ihre verzweifelte Suche nach ihrem Retter. Zwischendurch wird häufig die Perspektive gewechselt. Wir haben viele Kapitel, die ihre Kindheit und das besagte Erlebnis aufarbeiten und einige, aus der Sicht eines Journalisten, der damals alles aufklären wollte.
    Wie immer, wenn es verschiedene Handlungsstränge gibt, hatte ich auch hier meinen Favoriten, hatte aber auch keine Probleme mit den anderen. Die Spannung hat sich in allen Kapiteln konsequent gehalten und die Charaktere waren entweder sehr sympathisch, oder absolut widerlich. Auf jeden Fall hat das Buch Gefühle aufgelöst und man konnte sich perfekt hineinversetzen.
    Zwischendurch hatte ich ein paar Probleme mit den vielen Namen, aber irgendwann kam ich rein und dann konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Es ist nicht super spannend, aber wirklich berührend und irgendwann möchte man schon wissen, was mit 'Moll' noch passiert und wie alles dazu kam, dass ihr Leben jetzt aussieht, wie es aussieht.
    Der Schreibstil von Lisa Ballantyne hat mit total gut gefallen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe die letzte Hälfte mal eben an einem Abend gelesen, ohne auch nur ein mal an die Zeit zu denken. Das war bestimmt nicht mein letztes Buch der Autorin
    Wenn du vergisst ist das perfekte Buch für alle, die es lieber Gefühlvoll als Spannungsgeladen haben. Es ist kein Muss im Bücherregal, aber für zwischendurch mal wirklich schön.

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    SophieNdms avatar
    SophieNdmvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Familiendrama mit viel Gefühl und dafür wenig Spannung, dennoch sehr lesenswert.
    Wenn du vergisst

    Inhalt:
    Die Londoner Lehrerin Margaret Holloway ist auf dem Weg von der Schule nach Hause, als ihr Wagen in einen Unfall gerät.
    Sie ist gefangen in dem Fahrzeug, das kurz davor ist, in Flammen aufzugehen.
    Ein Fremder befreit sie und verschwindet sofort wieder.

    Anfangs kann sich Margaret kaum an etwas erinnern – wie so oft in ihrem Leben.
    Nur die Narben im Gesicht des Mannes sind ihr deutlich vor Augen.

    Doch nach und nach kehren die Erinnerungen zurück: nicht nur an den Unfall, sondern auch an Erlebnisse in ihrer Kindheit in Schottland, die sie allzu lange verdrängt hat.

    Meine Meinung:

    Der Roman ist aus verschiedenen Perspektiven geschildert und behandelt einmal das Leben von Margaret Holloway im Jahr 2013 und die Vergangenheit von George McLaughlin im Jahre 1985.

    George ist der klassische Antiheld, der sich durch unüberlegte und impulsive Handlungen ständig selbst in Schwierigkeiten bringt.
    Dennoch ist er ein guter Mensch dessen Handlung und Verhalten aufgrund seiner Vorgeschichte gut nachvollziehbar ist.
    Man erfährt viel über die Familie McLaughlin und George's Kinheit.
    Er war mir sofort sympathisch, wobei mich sein vorschnelles Handeln manchmal zum Kopfschütteln gebracht hat.

    Margaret ist eine engagierte und herzliche Lehrerin, die einen schlimmen Autounfall hat, welchen sie nur durch die Rettung eines unbekannten Fremden überlebt.
    Sie beginnt sich für ihren mysteriösen Retter zu interessieren und nachzuforschen was es mit ihm auf sich hat.
    Dann gibt es noch ein traumatisches Ereignis in ihrer Kindheit/Jugend, welches sie erfolgreich über viele Jahre hinweg verdrängt hat.
    Doch nach und nach kommen die Erinnerungen zum Vorschein und Margarets sicheres Leben gerät immer mehr außer Kontrolle.

    Der Aufbau der Geschichte und auch die verschiedenen Perspektiven haben mir gut gefallen.
    Der Leser rätselt lange inwiefern die beiden Zeitebenen miteinander verknüpft sein könnten.

    Die Charaktere waren mir größtenteils sympathisch (bis auf Angus!) und ich konnte ihr handeln meist nachvollziehen.
    Das Schicksal von George und Margaret war gut durchdacht und authentisch.

    Lisa Ballantynes Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und es fiel mir leicht mich in die Geschichte einzufinden.
    Der Roman ließ sich schnell und flüssig lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

    Fazit:

    Ein gefühlvolles Familiendrama mit ein wenig Spannung und einem guten, unerwarteten Plot am Ende.
    Durchaus empfehlenswert! 

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    silkedbs avatar
    silkedbvor einem Jahr
    hat mich nicht gepackt

    "Wenn Du vergisst" von Autorin Lisa Ballantyne erweckt durch den Titel und die Covergestaltung den Eindruck, dass es sich hier um einen Thriller handelt. Aber ein Geheimnis macht noch lange keinen Kriminalfall und die Unwissenheit der Protagonistin noch keine Spannung.
    Ich würde "Wenn Du vergisst" ein Familiendrama nennen und als solches kann es auch durchaus die Erwartungen eines Lesers erfüllen.
    Im Mittelpunkt des Romans steht Margaret, eine Schulrektorin von 36 Jahren, gebürtig aus Schottland und glücklich verheiratet mit zwei Kindern. Erzählt wird hier jedoch in zwei Zeitebenen und Margaret ist nur die Erzählerin in der Gegenwart des Jahres 2013. In der Vergangenheit, die hier im Jahr 1985 angesiedelt ist, gibt es wechselnde Erzählperspektiven, doch die wichtigste und einprägsamste ist Big George, ein Mann von 26 Jahren, der aus Glasgow stammt. In abwechselnden Kapiteln springt die Handlung zwischen den Jahren 1985 und 2013 hin und her, beginnend mit einem Autounfall den Margaret im Jahr 2013 hat. Sie wird in ihrem Auto eingeschlossen und kann erst im letzten Moment von einem Fremden davor bewahrt werden mit dem Fahrzeug in Flammen aufzugehen. Für Margaret ist dies ein traumatisches Erlebnis, aber auch eine Schlüsselszene um vergessene Erinnerungen aus ihrer Kindheit wieder zum Leben zu erwecken.
    Die Handlung von "Wenn Du vergisst" spielt über nur wenige Tage hinweg in der Gegenwart, so lange, bis Margarets vollständige Erinnerung zurückgekehrt ist. Die Kapitel im Jahr 2013, fand ich ehrlich gesagt ziemlich langweilig. Doch die Erzählungen von Big George im Jahr 1985 haben mir sehr gefallen. Zum Ausgleich gab es aber auch im Zeitstrang 1985 Kapitel aus einer anderen Perspektive die mir total überzeichnet waren und nicht gefallen konnten. Ich bin daher ziemlich gemischt in meiner Meinung über dieses Buch. Es hat mich stellenweise sehr gut unterhalten, aber leider war es mir zu vorhersehbar und teilweise zu langatmig um wirklich fesseln zu können. Ich kann "Wenn Du vergisst" daher nicht an Leser empfehlen die einen spannenden Thriller erwarten, sondern nur als Familientragödie weiter empfehlen.

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    Die-Rezensentins avatar
    Die-Rezensentinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gefühlvolle Story mit Krimi-Elementen !!
    Gefühlvolle Story mit Krimi-Elementen !!

    Das Buch beginnt mit dem Unfall der Lehrerin Margaret, bei dem ein fremder Mann ihr das Leben rettet. Durch den Unfall wird bei Margaret etwas losgetreten, das sie lange Jahre verdrängt und vergessen hatte.
    Sie möchte herausfinden, was sie so beschäftigt, hat aber keinerlei Anhaltspunkt. An viele Jahre ihrer Kindheit hat sie überhaupt keine Erinnerungen, sie weiß nur, was sie von ihren Eltern gehört hat. Und zwar, dass sie lange im Krankenhaus war und lieber vergessen solle, was gewesen ist.
    Doch nach dem Unfall möchte sie unbedingt herausfinden, was damals geschah. Und dann findet sie auf dem Dachboden ihrer Eltern eine alte Kiste mit Zeitungsabschnitten und einem Tagebuch...

    Lisa Ballantyne schreibt in verschiedenen Handlungssträngen, die in zwei Zeitebenen eingeteilt sind. 1985 erleben wir den 26jährigen George McLaughlin, der von einem anderen Leben träumt. Er möchte seine damalige Freundin Kathleen und seine kleine Tochter überraschen und mit ihnen auf und davon gehen. Das Problem ist nur, dass das Mädchen ihn nicht kennt und Kathleen inzwischen glücklich verheiratet ist.
    Er beobachtet die Familie und als das Mädchen allein zur Schule geht, entführt er sie.
    Diese Geschehnisse werden von mehreren Personen aus unterschiedlichen Blickwinkeln wiedergegeben.
    In Rückblenden dürfen wir zusätzlich auf Georges Elternhaus und seine schlimme Kindheit blicken, wie der Alltag bei den McLaughlins ablief und alle Geschwister und die Mutter vor dem gewalttätigen Vater zitterten.
    Das Leben hat George hart mitgespielt, seine Handlungen sind meist unüberlegt und naiv. Er tat mir oft leid, weil er durchaus kindliche Züge im Körper eines erwachsenen Mannes hat.

    Schon Lisa Ballantynes erster Roman hat mich begeistert und auch hier hat sie sich wieder eine fesselnde Story ausgedacht, die man, dank des lockeren Schreibstils sehr flüssig lesen kann.

    Die Autorin hat sehr unterschiedliche, interessante Charaktere geschaffen, auch der Reporter Agnus war sehr gut beschrieben, obwohl ich nicht verstanden habe, warum Christen den Sabbat so streng halten. Das war mir gänzlich neu, aber vielleicht gibt es irgendwo religiöse Gruppen, die das so praktizieren.

    `Wenn Du vergisst` würde ich als einen gefühlvollen Roman mit leichten Krimi-Elementen bezeichnen, bei dem der Spannungsbogen die ganze Zeit oben gehalten wird, obwohl es weder blutig noch sonderlich actionreich ist.
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne !

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    S
    Sabsinavor 9 Monaten

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