Lisa Borg Die Tasche aus Vancouver

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Inhaltsangabe zu „Die Tasche aus Vancouver“ von Lisa Borg

Autobiografischer Roman zum Thema Vergewaltigung -
Vancouver in den 80er Jahren – diese Stadt wurde für eine junge Schweizerin zum Ort ihrer ersten großen Liebe und der Begegnung mit wahren Freundschaften. In dieser Geschichte erzählt die Autorin von den schönsten Momenten, aber zugleich auch bittersten Erfahrungen ihres Lebens. Lisa, ein schüchternes 19-jähriges Schweizer Mädchen, erfüllt sich den Traum vom Sprachaufenthalt in Kanada. Naiv nimmt sie die große Herausforderung an und bricht aus ihrem Mauerblümchendasein aus. Bei ihrer Gastfamilie in Vancouver erfährt sie die ersten Mentalitätsunterschiede. Jeden Tag lernt sie Neues und auch Spannendes kennen, wird aber auch plötzlich mit unangenehmen Dingen konfrontiert. Sie schließt sehr schnell Freundschaft mit kanadischen Studenten und trifft dabei auf ihre erste große Liebe: Josh. Sie verbringen eine kurze und unbeschwerte Zeit zusammen, bis Lisa Opfer einer brutalen Vergewaltigung wird. Die Autorin schildert in Romanform eigene einschneidende Erlebnisse. Lisa Borg hatte jahrelang alle Erinnerungen, die guten und die schlechten, in eine Tasche gepackt und sie tief in sich auf die Seite gestellt. Sie begann ein neues Leben, mit einem neuen Mann. Heute ist sie glücklich mit ihrer Familie. Doch erst jetzt konnte die Autorin über all die wunderbaren Erfahrungen der ersten großen Liebe und über die tiefen Freundschaften damals in Kanada berichten; und auch über das Verbrechen der Vergewaltigung. Viele Vergewaltigungsopfer schaffen es nicht, in ihrer Situation aus der Dunkelziffer hervorzutreten. Die Autorin möchte mit diesem Buch und auch in Form von Gesprächen mit Jugendlichen an Schulen, sowie der Teilnahme an Themenveranstaltungen, Präventionsarbeit leisten.

Ein Lebensbericht einer jungen Frau im Kanada der 80 er Jahre mit schönen, aber auch schrecklichen Ereignissen.

— claudi-1963

Ein autobiographischer Roman, welcher mich sehr gefesselt hat

— Diana182

Ein autobiografischer Roman, der stilistisch an einen Jugendroman erinnert... bewegend, aber nicht ganz ohne Längen.

— Marjuvin

Die Autorin Lisa Borg erzählt uns von ihrem Auslandsaufenthalt in Kanada, der einige unerwartete Wendungen nahm.

— WunderKind90

Sehr bewegendes Buch, eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

— Xoryvia

Eine faszinierende Geschichte gleichzeitig mit Lächeln und Tränen.

— YA34

Eine sehr tief bewegende Biographie! ! ! Wie viel Leid und Schmerz erträgt ein Mensch, ohne daran zu zerbrechen?

— Losnl

Sehr bewegende autobiographische Geschichte

— Langeweile

Volle 5 Sterne, mehr leider geht's nicht, großartig !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

— marpije

Ein Jahr Kanada - ein erschütternder Beicht übr eine Zeit, die das Leben der Autorin geprägt hat.

— mabuerele

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  • Mit einer Inneren Leere,Tränen und vielen Fragen habe ich das Buch beendet.

    Die Tasche aus Vancouver

    Sehrvielmehr

    19. July 2016 um 00:11

    "Die Tasche aus Vancouver" ist ein Roman von Lisa Borg. Inhalt: Lisa, ein schüchternes 19-jähriges Schweizer Mädchen, erfüllt sich den Traum vom Sprachaufenthalt in Kanada. Naiv nimmt sie die große Herausforderung an und bricht aus ihrem Mauerblümchendasein aus. Bei ihrer Gastfamilie in Vancouver erfährt sie die ersten Mentalitätsunterschiede. Jeden Tag lernt sie Neues und auch Spannendes kennen, wird aber auch plötzlich mit unangenehmen Dingen konfrontiert. Sie schließt sehr schnell Freundschaft mit kanadischen Studenten und trifft dabei auf ihre erste große Liebe: Josh. Sie verbringen eine kurze und unbeschwerte Zeit zusammen, bis Lisa Opfer einer brutalen Vergewaltigung wird. Meinung: Das hört sich vielleicht seltsam an aber ich hatten von Anfang an eine besondere Verbindung zu diesem Buch. Seit es in meinem Briefkasten lag bis zur letzten Seite. Schon das Cover hat mich wahnsinnig fasziniert und ich wusste das es so ein Cover ist welches eine besondere Geschichte erzählt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die ersten Seiten habe ich eher als zäh und nicht abwechslungsreich empfunden, dies hat sich aber ziemlich schnell geändert. Und so war ich völlig gefesselt von dem Alltag den Lisa in Vancouver erleben durfte. Mich hat die magische Freundschaft zu Cathy und Jesry oft neidisch zurückgelassen als ich das Buch zur Seite gelegt habe. Die Liebe zwischen Lisa und Josh hat mir nicht nur einmal Gänsehaut bereitet und ich dachte mir ganz oft 'Mensch was hat dieses Mädchen nur für ein Glück?'. Das dachte ich solange bis zu dem einschneidenden Erlebnis. Sehr detailliert beschrieben kann man aber trotzdem nur erahnen welches Leid und Ängste Lisa verspüren musste. Sehr mühsam aber mit der Hilfe von ihren großartigen Freunden und ihrem Freund hat sie sich wieder in das Leben zurück gekämpft. Bis zu einem scheinbar ganz normalen Samstag als das Schicksal wieder gnadenlos zuschlägt. An dieser Textstelle fehlten mir einmal mehr die Worte und ich wollte und konnte nicht fassen was ich da gelesen habe. "Die Tasche aus Vancouver" hat sich von Anfang an in mein Herz geschlichen. Ich habe mich auch gefragt warum hat mich diese Geschichte so gefesselt, so zum weinen gebracht und so zutiefst berührt. Ich glaube es liegt an meiner "Sehnsucht" zu Reisen, so wie Lisa es getan hat. Aber vor allem die magische Beziehung zu Josh hat mir so oft Gänsehaut bereitet und mich zum nachdenken gebracht. Die Freundschaft die Lisa mit Cathy und Jesry erleben durfte ist wirklich sehr selten und so besonders gewesen. Ich habe das Buch mit einer inneren Leere, mit Tränen im Gesicht und vielen Fragen beendet. Diese Geschichte von Lisa Borg hat mich wirklich verändert und ich werde mir die "Fortsetzung" kaufen und ich hoffe das einige Fragen dort beantwortet werden.

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  • Buchverlosung zu "Die Tasche aus Vancouver" von Lisa Borg

    Die Tasche aus Vancouver

    boderverlag

    Liebe Lovelybooks-MitgliederNoch einmal verlosen wir 25 Printbücher des autobiografischen Romans Die Tasche aus Vancouver von Lisa BorgDie Autorin schildert darin ein leider immer wieder aktuelles Thema:VergewaltigungDas Buch wurde 2007 geschrieben und veröffentlicht, nachdem die Autorin nach jahrelangem Schweigen ein Erlebnis in Kanada aus den achtziger Jahren zu bewältigen versuchte.Über das Buch:Lisa, ein schüchternes 19-jähriges Schweizer Mädchen, erfüllt sich den Traum vom Sprachaufenthalt in Kanada. Naiv nimmt sie die große Herausforderung an und bricht aus ihrem Mauerblümchendasein aus. Bei ihrer Gastfamilie in Vancouver erfährt sie die ersten Mentalitätsunterschiede. Jeden Tag lernt sie Neues und auch Spannendes kennen, wird aber auch plötzlich mit unangenehmen Dingen konfrontiert. Sie schließt sehr schnell Freundschaft mit kanadischen Studenten und trifft dabei auf ihre erste große Liebe: Josh. Sie verbringen eine kurze und unbeschwerte Zeit zusammen, bis Lisa Opfer einer brutalen Vergewaltigung wird.Die Autorin schildert in Romanform eigene einschneidende Erlebnisse.Lisa Borg hatte jahrelang alle Erinnerungen, die guten und die schlechten, in eine Tasche gepackt und sie tief in sich auf die Seite gestellt. Sie begann ein neues Leben, mit einem neuen Mann. Heute ist sie glücklich mit ihrer Familie. Doch erst jetzt konnte die Autorin über all die wunderbaren Erfahrungen der ersten großen Liebe und über die tiefen Freundschaften damals in Kanada berichten; und auch über das Verbrechen der Vergewaltigung.Covertext:Vancouver in den 80er Jahren – diese Stadt wurde für eine junge Schweizerin zum Ort ihrer ersten großen Liebe und der Begegnung mit wahren Freundschaften.In dieser Geschichte erzählt die Autorin von den schönsten Momenten, aber zugleich auch bittersten Erfahrungen ihres Lebens.Hinweis:Diese Buchverlosung wird vom Verlag nicht moderiert.Die Autorin wird dann aber auch teilnehmen und es steht euch frei, unter euch oder mit der Autorin zu diskutieren.Die Gewinner verpflichten sich, das Buch dann zeitnah zu lesen, eine Rezension zu schreiben und diese mindestens bei Lovelybooks und Amazon zu veröffentlichen.Nun hoffen wir auf eine rege Teilnahme und sind dann gespannt auf eure Rezensionen.Theodor Boderboderverlag.chLeseprobe "Blick ins Buch" bei AmazonWebseite des Verlags

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  • Abenteuer Kanada mit seinen Folgen

    Die Tasche aus Vancouver

    claudi-1963

    20. May 2016 um 19:18

    Vancouver in den 80 er Jahren, Lisa Borg die unbekümmerte 19 jährige Schweizerin möchte in Kanada einen Sprachaufenthalt verbringen. Damit sie sich diesen Traum erfüllen kann arbeitet sie als Aupair bei einer Gastfamilie in Vancouver. Schon beim ersten Eindruck der Familie hat Lisa kein gutes Gefühl. Aber sie verdrängt diese und freundet sich immer mehr mit den Kindern und Roxanne der Ehefrau an. Dann lernt sie Monika eine andere Au pair ebenfalls aus der Schweiz ganz in ihrer Nähe kennen. In deren Nachbarhaus lernt sie dann Freunde kennen und immer mehr verliebt sie sich in Josh einen Studenten der Psychologie studiert. Für Lisa und Josh ist es die ganz große Liebe und alles könnte so schön sein. Aber da beginnen die Schwierigkeiten mit ihrer Gastfamilie, vor allem Carl der immer wieder aufbraust macht Lisa Angst. Und so kommt es an einem Abend zu einer Vergewaltigung, die Lisas Leben und die Liebe zu Josh auf eine große Zerreißprobe stellen. Aber das soll erst der Anfang von Lisas Kanadabesuch sein. Meine Meinung: In diesem Buch schreibt die Autorin ihren eigenen Erlebnisbericht und man ist gebannt,neugierig und entsetzt zu gleich was ein Mensch alles ertragen muss. Ich freue mich für Lisa Borg das sie aus diesem Tief ihres Lebens mit viel Hilfe wieder herausgefunden hat und heute ein glückliches Leben führt. Jedoch sind Erinnerungen einschneidend für ein Leben und prägen dieses, darum war es gut das sie diese Geschichte in diesem Buch verarbeiten konnte. Für mich war dieser Bericht sehr gut zu lesen, lediglich die ausführliche Darstellungen mancher Erlebnisse war etwas zu ausführlich. Dem Buch hätte es sicher gut getan wenn es ca. 100 Seiten weniger gewesen wären. Aber trotzallem hat mich dieser Erlebnisbericht gefesselt und ich werde ihn sicher so schnell nicht vergessen. Von Glücksmomenten, der ersten Liebe bis zum tragischen Ende ist alles enthalten. Und so kommt am Ende die Frage wie es weiter ging, das wird in ihrem Folgeband "Sehnsucht nach Vancouver" beantwortet.

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  • Die Tasche aus Vancouver - ein autobiographischer Roman

    Die Tasche aus Vancouver

    Diana182

    29. April 2016 um 19:45

    Das Cover zeigt ein altes Foto einer typischen Amerikanischen Kleinstadt mit einem alten Auto davor. Auf Anhieb hat dieses Bild kein Interesse bei mir geweckt. Jedoch fand ich dann den Klappentext sehr spannend, da ich autobiographische Geschichten hin und wieder sehr gerne lese. Der Klappentext:Vancouver in den 80er Jahren – diese Stadt wurde für eine junge Schweizerin zum Ort ihrer ersten großen Liebe und der Begegnung mit wahren Freundschaften. In dieser Geschichte erzählt die Autorin von den schönsten Momenten, aber zugleich auch bittersten Erfahrungen ihres Lebens. Lisa, ein schüchternes 19-jähriges Schweizer Mädchen, erfüllt sich den Traum vom Sprachaufenthalt in Kanada. Naiv nimmt sie die große Herausforderung an und bricht aus ihrem Mauerblümchendasein aus. Bei ihrer Gastfamilie in Vancouver erfährt sie die ersten Mentalitätsunterschiede. Jeden Tag lernt sie Neues und auch Spannendes kennen, wird aber auch plötzlich mit unangenehmen Dingen konfrontiert. Sie schließt sehr schnell Freundschaft mit kanadischen Studenten und trifft dabei auf ihre erste große Liebe: Josh. Sie verbringen eine kurze und unbeschwerte Zeit zusammen, bis Lisa Opfer einer brutalen Vergewaltigung wird. Die Autorin schildert in Romanform eigene einschneidende Erlebnisse Meine Meinung:Die Autorin schildert hier in einem flüssigen, detaillierten und mitreißenden Schreibstil, eine autobiographische Geschichte, welche ihr selbst widerfahren ist. Als Leser ist man hier ein stiller Beobachter der einzelnen Erlebnisse, die teils Lustig, aber im Gegensatz auch sehr schrecklich sind. Man sitzt mit dem Buch in der Hand auf der Couch und hält den Atem an. Hier wird manch Grausamkeit sehr authentisch beschrieben, welche mit den Atem stocken ließ. Gefühle wie Wut, Fassungslosigkeit und Trauer sind hier stets eine begleitende Mischung. Die Charaktere werden sehr ausführlich beschrieben, so dass man sich sehr gut in Lisa aber auch Josh versetzten kann. Mein Fazit: Eine sehr berührende Geschichte, die mich fassungslos zurück lässt. Wie viel Schmerz kann ein mensch ertragen und warum werden manche menschen scheinbar vom Schicksal verfolgt. Eine Geschichte die aufwühlt und wohl noch sehr lange nachwirken wird. Hier vergebe ich sehr gerne eine Leseempfehlung!

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  • Dieses Buch vereint mehrere Genres zwischen zwei Buchdeckeln...

    Die Tasche aus Vancouver

    Marjuvin

    28. April 2016 um 20:44

    Inhaltsangabe lovelybooks:Autobiografischer Roman zum Thema Vergewaltigung - Vancouver in den 80er Jahren – diese Stadt wurde für eine junge Schweizerin zum Ort ihrer ersten großen Liebe und der Begegnung mit wahren Freundschaften. In dieser Geschichte erzählt die Autorin von den schönsten Momenten, aber zugleich auch bittersten Erfahrungen ihres Lebens. Lisa, ein schüchternes 19-jähriges Schweizer Mädchen, erfüllt sich den Traum vom Sprachaufenthalt in Kanada. Naiv nimmt sie die große Herausforderung an und bricht aus ihrem Mauerblümchendasein aus. Bei ihrer Gastfamilie in Vancouver erfährt sie die ersten Mentalitätsunterschiede. Jeden Tag lernt sie Neues und auch Spannendes kennen, wird aber auch plötzlich mit unangenehmen Dingen konfrontiert. Sie schließt sehr schnell Freundschaft mit kanadischen Studenten und trifft dabei auf ihre erste große Liebe: Josh. Sie verbringen eine kurze und unbeschwerte Zeit zusammen, bis Lisa Opfer einer brutalen Vergewaltigung wird. Die Autorin schildert in Romanform eigene einschneidende Erlebnisse. Lisa Borg hatte jahrelang alle Erinnerungen, die guten und die schlechten, in eine Tasche gepackt und sie tief in sich auf die Seite gestellt. Sie begann ein neues Leben, mit einem neuen Mann. Heute ist sie glücklich mit ihrer Familie. Doch erst jetzt konnte die Autorin über all die wunderbaren Erfahrungen der ersten großen Liebe und über die tiefen Freundschaften damals in Kanada berichten; und auch über das Verbrechen der Vergewaltigung. Viele Vergewaltigungsopfer schaffen es nicht, in ihrer Situation aus der Dunkelziffer hervorzutreten. Die Autorin möchte mit diesem Buch und auch in Form von Gesprächen mit Jugendlichen an Schulen, sowie der Teilnahme an Themenveranstaltungen, Präventionsarbeit leisten. Rezension:Es handelt sich um eine Autobiografie, die stilistisch stark an einen Jugendroman erinnert - was nun leider gar nicht so meins ist. Ich habe der Geschichte trotzdem 4 Sterne verliehen, weil es im Grund ja genau das ist. Die Autorin war zu der Zeit, über die sich berichtet ja noch keine 20 Jahre alt. Aber dieser Umstand hat mich beim Lesen einige Längen beschert. Davon abgesehen ist die Geschichte natürlich zutiefst berührend - tragisch und glücksbehaftet zugleich. Welchen Aspekt ich aber vermisst habe ist, wie Lisa damit umgegangen ist, dass sie nun eigentlich Roxanne und die Kinder sehr gern hatte. Hat sie nie an die drei gedacht? Was aus ihnen wurde und welchen Einfluss der Vorfall auf ihr restlichen Leben haben würde? Wie ich gesehen habe gibt es einen zweiten Roman, der an diesen hier anschließt. Ich möchte gerne wissen, wie das Leben weiter verlaufen ist - ich werde überlegen, ob ich die Fortsetzung lesen werde, oder ob mich die stilistische Crux davon abhalten wird.

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  • Die besondere Geschichte eines Au Pairs

    Die Tasche aus Vancouver

    WunderKind90

    24. April 2016 um 10:53

    Im Rahmen einer Buchverlosung durfte ich das Buch "Die Tasche aus Vancouver" von Lisa Borg lesen. An dieser Stelle erst einmal einen herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag - ich habe mich sehr über das Buch gefreut und es mit großer Freude gelesen.Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er war recht locker und leicht und ermöglichte ein flüssiges Lesen. Der Autorin ist es so gelungen, den Leser gut durch das Buch zu führen und bei der Stange zu halten. Der Schreibstil war nicht besonders außergewöhnlich - muss er in meinen Augen bei einem solchen biografischen Roman aber auch nicht sein. Ich konnte mich durch den Schreibstil gut in die Protagonisten einfühlen und war sofort in der Geschichte angekommen.Zur Geschichte an und für sich möchte ich gar nicht allzu viel sagen - diese muss jeder Leser für sich selbst entdecken. Da es sich meines Wissens nach ja um einen autobiografischen Roman handelt, fände ich es auch unangemessen die Handlung an und für sich zu bewerten - schließlich erzählt die Autorin ihre persönliche Geschichte. Ich kann aber sagen, dass die Geschichte absolut lesenswert und keinesfalls langweilig ist.Was mich zeitweise leider etwas gestört hat war, dass die Geschichte teilweise doch etwas langatmig erzählt wurde. Mir ist schon klar, dass bestimmte Dinge sicherlich Erwähnung fanden um die besondere Freundschaft der Protagonisten zu erklären - dennoch hatte das Buch für mich leider einige Längen, für die ich auch einen Stern abgezogen habe.

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  • Die Tasche aus Vancouver, Lisa Borg

    Die Tasche aus Vancouver

    Xoryvia

    23. April 2016 um 17:38

    Die Ausbildung gerade fertig, voller Tatendrang und Abenteuerlust begibt sich Lisa mit 19 Jahren aus der Schweiz auf eine Reise in das ferne Vancouver um dort ein Jahr lang als Aupair Land und Leute kennenzulernen. Sie möchte aus Ihrem schüchternen Dasein ausbrechen und endlich zeigen, was in Ihr steckt.Die anfängliche Freude über das Land, Ihre Gastfamilie und Ihren gerade erst kennengelernten Schwarm Josh wird auf eine harte Probe gestellt, als es zu einem schlimmen Vorfall mit ihrem Gastvater Carl kommt. Ein Vorfall, den Lisa wohl nie wieder vergessen wird und Sie trotz allen Schwierigkeiten nicht aus der Bahn wirft, sondern Sie kämpfen und weiterleben lässt.Das Buch hat mir sehr gefallen, der Schreibstil ist lebhaft und alles ist gut nachvollziehbar. Mit dem Buch war ich relativ schnell fertig, da mich die Geschichte einfach sehr mitgenommen hat (und immer noch mitnimmt) und ich mir so manche Träne aus den Augen wischen musste. Sehr heftige Erfahrungen, die Lisa in Vancouver machen musste und für mich unvorstellbar, dass Sie die Vergewaltugung, den darauffolgenden Prozess und Joshs Unfall so gut überstanden hat und sich wieder aufgerappelt hat um weiterzuleben. Lisa hat wunderbare Freunde in Vancouver gefunden, die wirklich in jeder Lebenslage zu Ihr gehalten haben. Solche Leute trifft man nur ganz selten, die meisten würden sich wohl abwenden mit der Zeit. Um so mutiger finde ich es, die Erfahrungen in einem Buch zu veröffentlichen und so auf Ihr Erlebnis aufmerksam zu machen, eine Sache, die nur all zu oft todgeschwiegen wird. Lisa hat sich nicht zurückgezogen, sondern ist weiter nach vorne gegangen und hat sich nicht unterkriegen lassen.Sehr gutes Buch mit einer schönen und sehr traurigen und erschreckenden Geschichte über Freundschaft, Gewalt und Liebe.

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  • Schicksalschläge

    Die Tasche aus Vancouver

    Stups

    23. April 2016 um 13:53

    Klapptext:Vancouver in den 80er Jahren – diese Stadt wurde für eine junge Schweizerin zum Ort ihrer ersten großen Liebe und der Begegnung mit wahren Freundschaften.In dieser Geschichte erzählt die Autorin von den schönsten Momenten, aber zugleich auch bittersten Erfahrungen ihres Lebens.Lisa, ein schüchternes 19-jähriges Schweizer Mädchen, erfüllt sich den Traum vom Sprachaufenthalt in Kanada. Naiv nimmt sie die große Herausforderung an und bricht aus ihrem Mauerblümchendasein aus. Bei ihrer Gastfamilie in Vancouver erfährt sie die ersten Mentalitätsunterschiede. Jeden Tag lernt sie Neues und auch Spannendes kennen, wird aber auch plötzlich mit unangenehmen Dingen konfrontiert. Sie schließt sehr schnell Freundschaft mit kanadischen Studenten und trifft dabei auf ihre erste große Liebe: Josh. Sie verbringen eine kurze und unbeschwerte Zeit zusammen, bis Lisa Opfer einer brutalen Vergewaltigung wird.Die Autorin schildert in Romanform eigene einschneidende Erlebnisse.Lisa Borg hatte jahrelang alle Erinnerungen, die guten und die schlechten, in eine Tasche gepackt und sie tief in sich auf die Seite gestellt. Sie begann ein neues Leben, mit einem neuen Mann. Heute ist sie glücklich mit ihrer Familie. Doch erst jetzt konnte die Autorin über all die wunderbaren Erfahrungen der ersten großen Liebe und über die tiefen Freundschaften damals in Kanada berichten; und auch über das Verbrechen der Vergewaltigung.Viele Vergewaltigungsopfer schaffen es nicht, in ihrer Situation aus der Dunkelziffer hervorzutreten. Die Autorin möchte mit diesem Buch und auch in Form von Gesprächen mit Jugendlichen an Schulen, sowie der Teilnahme an Themenveranstaltungen, Präventionsarbeit leisten.Leseeindruck:Lisa beschreibt, wie sie aus der Schweiz nach Kanada kommt, um dort als Nanny zu arbeiten. Sie will ein neues Leben beginnen und aus ihrem Mauerblümchendasein ausbrechen. Dies gelingt ihr sehr gut und sehr schnell. Als sie in Vancouver ankommt, ist sie, wie sie immer sein wollte. Spontan, witzig, lebhaft und für alles Neue zu haben. Schnell gewinnt sie neue Freund und erlebt viele tolle Sachen. Der Schreibstil ist gut verständlich und lässt sich flott lesen. Die kurzen Kaptitel sind sehr übersichtlich. Das Buch sprüht, im ersten Teil nur so vor Lebensfreude und Abenteuerlust. Lisa lernt die große Liebe kennen und ist für alles bereit. Leider schlägt hier dann das Schicksal erbarmungslos zu und wirft die ganze Clique und vorallem auch Josh mit aus der Bahn. Es ist schon traurig, dass manche Leute das Unglück nur so anziehen und immer wieder so heftig zuschlägt. Man merkt, was für besondere Menschen sie kennengelernt hat und wie sie alle helfen wollen und immer zu ihr stehen. Wie stark sie ist und für ihre Zukunft kämpft und es fast geschafft hat.Leider geht alles nicht gut aus und man wird beim Lesen emotional mitgenommen.Eine traurig, schöne Geschichte über Liebe, Freundschaft und Verlust!

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  • Eine tief bewegende Biografie

    Die Tasche aus Vancouver

    Losnl

    23. April 2016 um 11:21

    Der autobiografische Roman von Lisa Borg „ Die Tasche aus Vancouver“, machte mich durch seinen Klappentext auf sich aufmerksam. Ich muss gestehen, dass ich bisher um Biografien einen großen Bogen machte, da sie in meinen Augen als „langweilig“ eingestuft wurden. Dieser Roman hat mich eines besseren belehrt. Er löste in mir Gefühle aus, die mich bis heut noch fesseln.InhaltIn den 80 er Jahren, zieht es die 19 jährige Schweizerin Lisa nach Kanada. Um ihre Sprachekenntnisse in Englisch zu verbessern, bewirbt sie sich als Nanny. Sie lernt am Flughafen in Vancouver ihre Gastfamilie kennen und wird sofort mit den Mentalitätsunterschieden konfrontiert. Bei Gas und Roxanne soll sie ein Jahr lang, den Haushalt führen und deren zwei Töchter betreuen. Durch ihre offene und zugängliche Art, findet sie schnell Kontakt zu einem anderen Schweizer Mädchen, die ebenfalls als Nanny arbeitet. Durch diese, lernt Lisa kanadische Studenten kennen und schließt schnell Freundschaft. Von einem der jungen Studenten wird sie magisch angezogen, es entwickelt sich daraus eine feste Beziehung, ihre erste große Liebe: Josh. Sie verbringen eine unbeschwerte und wundervolle Zeit miteinander, bis das Schicksal zuschlägt.MeinungDer Schreibstil der Autorin ist flüssig, authentisch und leicht zu lesen. Ich wurde durch den Inhalt magisch angezogen, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.Tiefgründig beschreibt Lisa Borg in der Ich - Form, ihre Gedanken, Gefühle, um das Geschehene. Man fühlt sich als stiller Beobachter und möchte am liebsten eingreifen, um das Unfassbare zu vermeiden. Auf wundervolle Weise werden die Entstehung der Freundschaften und Erlebnisse geschildert, die mich einige Male zum Lachen brachten. Aber auch der Aspekt der Hilfe sowie die Unterstützung, die Lisa nach ihrer schicksalhaften Begegnung mit Carl erfährt, hat mir den Atem geraubt. Ungeahnte Gefühle wurden in mir geweckt, die mich bis heut noch beschäftigen. Es machte mich unfassbar wütend, traurig und sprachlos, wie das Rechtssystem beziehungsweise der Anwalt, in diesem Fall agieren. Meine Vorstellung in dieser Situation, wie sich Lisa gefühlt haben muss, rührte mich zu Tränen.Die Charaktere sind gut nachvollziehbar ausgearbeitet. Lisa wirkt anfangs sehr naiv und gutgläubig. Nach dem einschneidendem Erlebnis ist sie sehr verängstigt und vertraut auf die Hilfe ihres Freundes Josh. Beide klammern sich sehr aneinander, was zusätzlich die Verarbeitung des Übergriffes erschwert. Zunehmend strahlt Lisa in meinen Augen, mehr Kraft und Zuversicht aus, was ich sehr bewundere. Josh ist sehr einfühlsam aber auch verunsichert. Er hat ein solches Schicksal schon einmal mit seiner Schwester durchleben müssen. Seine Ängste und die Unsicherheit stellen ein weiteres Problem dar. Dennoch gelingt es Lisa und Josh, sich den nötigen Halt zu geben, um die Vergewaltigung zu verarbeiten zu können. Auch weiterhin stellt sich mir nur eine Frage,: Wieviel Leid und Schmerz erträgt ein Mensch, ohne daran selbst zu zerbrechen???FazitDer Roman ist eine wahrlich authentische Biografie, die es sich zu lesen lohnt und die ich unbedingt weiterempfehlen muss.Ich bewundere noch immer, den Mut, die Kraft und Stärke der Autorin, mit der sie diese schrecklichen Ereignisse verarbeitet. Dieses Schicksal hat mich so unglaublich berührt, dass ich unbedingt den zweiten Teil „ Sehnsucht nach Vancouver“ lesen muss. 

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  • Total faszinierende Geschichte

    Die Tasche aus Vancouver

    YA34

    22. April 2016 um 11:36

    Ich muss zugeben, dass ich ein riesiger Fan von autobiografischen Romane bin. Zu wissen, dass alles tatsächlich mit jemand passiert ist und der Autor die Geschichte selbst nicht mehr verändern kann, fasziniert mich total. Darum nahm ich das Buch in den Händen mit einer vorgefassten Sympathie. Jetzt, als ich mit diesem Buch fertig bin, kann ich sicher sagen, dass es eines der besten Bücher ist, die ich seit einer langen Zeit gelesen habe.Die Geschichte der echten Freundschaft, großer Liebe und unglaublicher Kraft ist absolut fesselnd, ergreifend und schockierend. Sie verlockt mich eigentlich von der ersten Seite, hält mein Interesse bis zum letzten Wort und hat mich total süchtig gemacht. Die Menge von fast 500 Seiten ist total richtig für eine detaillierte Geschichte und um nicht langweilig zu werden. Zusätzlich zu der Hauptgeschichte führt uns die Autorin in Mentalitäts-, Kultur- und Haushaltsunterschiede, schöne Natur Beschreibungen. Sie sind alle sehr fein beobachtet und ausgezeichnet zu Papier gebracht, sowie die Charaktere des Buches. Man fühlt sich, als ob man dabei ist und jemand persönlich kennt. Das Buch ist sehr beeindruckend geschrieben, simple, unaufgeregt und total talentiert. Ich erinnere mich nicht, wann ich das letzte Mal so emotional war. Ich lächelte, war froh, traurig und weinend, wirklich hart weinend. Ich bewundere Lisa Borg für ihre Kraft und Lebensmut über ihr Schicksal zu schreiben und ihre persönliche Gefühle zu teilen. Dieses Buch macht einen ehrlich nachdenklich und man kann es einfach nicht vergessen. Unbedingte Empfehlung!

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  • Ein schicksalshaftes Jahr in Vancouver

    Die Tasche aus Vancouver

    Dreamworx

    14. April 2016 um 14:11

    Die 19-jährige Schweizerin Lisa hat erst eine Ausbildung absolviert, um sich dann ihren Wunsch zu erfüllen und als Au-Pair-Mädchen nach Kanada zu gehen, um Land und Leute kennenzulernen und ihre Englischkenntnisse zu verbessern. In Vancouver angekommen, lernt sie erst am Flughafen die kanadische Familie kennen, bei der sie das nächste Jahr verbringen wird. Schon bald hat sich Lisa eingelebt und kümmert sich um die Kinder und hilft im Haushalt, denn Familienoberhaupt Carl studiert Medizin und seine Frau arbeitet als Krankenschwester in der Nachtschicht. Lisa findet Kontakt zu einem anderen Schweizer Mädchen und lernt durch sie eine kanadische Clique kennen, die in der unmittelbaren Nachbarschaft wohnt. Ein junger Mann gewinnt sofort ihre Aufmerksamkeit, denn Josh ist ein toller Kerl. Lisa und Josh fühlen sich schnell voneinander angezogen und bald entwickelt sich eine feste Beziehung. Doch das junge Glück wird brutal unterbrochen, als Lisa eines Abends nach Hause kommt und Carl über sie herfällt, sie vergewaltigt und misshandelt. Wird die Beziehung zu Josh halten? Und wie wird Lisa mit dieser schrecklichen Erfahrung fertig, so weit weg von daheim?Lisa Borg hat mit ihrem Buch „Die Tasche in Vancouver“ einen sehr berührenden und spannenden autobiographischen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist in der Ich-Form gehalten und liest sich schön flüssig, man hat als Leser das Gefühl, man folgt einer Unterhaltung. Die Beschreibungen sind dabei so detailliert und ausführlich, dass man alles schön vor Augen hat und man alles gefühlsmäßig miterlebt. Auch die Landschaftsbeschreibungen und die Natur der Menschen sowie einige Gebräuche der Indianer sind sehr schön in die Handlung eingefügt und lassen vor dem inneren Auge interessante Bilder entstehen. Die eigentliche Geschichte des Missbrauchs und vor allem die Verarbeitung von diesem danach durch Lisa und ihren Freunden und Bekannten werden sehr ausführlich dargelegt und wirkt sehr authentisch, berührt dafür umso mehr. Das Rechtssystem in Kanada in diesem Fall lässt einen dagegen eher tief Luft holen, weil man sich vor Ärger die Haare ausreißen könnte.Die Charaktere sind sehr lebendig ausgestaltet und als Leser kann man sich in die einzelnen Personen sehr gut hineinversetzen. Lisa ist eine lebenslustige junge Frau, die sich auf den Weg in ihr erstes großes Abenteuer wagt. Sie ist offen und kommt schnell mit Gleichaltrigen in Kontakt, aber sie ist auch zuverlässig und achtsam, kümmert sich rührend um die Kinder. Die ersten Anzeichen der Gefahr tut sie als schlechte Laune ab, geht aber etwas auf Distanz. Nach dem Missbrauch wirkt sie überängstlich, klammert sich regelrecht an ihren Freund Josh und steigert sich in vieles sehr stark hinein, was zwar verständlich ist, doch manches wirkt oftmals sehr überzeichnet. Josh ist ein außergewöhnlicher junger Mann, der selbst innerhalb der Familie schon eine Tragödie erlebt hat. Wahrscheinlich ist er deshalb so sensibel und hellhörig, dabei hilfsbereit und eine Schulter zum Anlehnen, obwohl er selbst von diesem Missbrauch auch betroffen ist und oftmals nicht weiß, wie er Lisa trösten soll, weil es ihn selbst so verletzt. Besonders erstaunlich sind die Kraft und der Mut, die sowohl Lisa als auch Josh aufbringen, um alles miteinander zu verarbeiten und wieviel Halt sie sich gegenseitig geben.„Die Tasche aus Vancouver“ ist ein sehr authentischer und berührender autobiographischer Roman, der nachdenklich stimmt. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die gern wahre Geschichten lesen und sich mit den Charakteren identifizieren können.  

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  • Liebe und Leid in Kanada

    Die Tasche aus Vancouver

    Langeweile

    12. April 2016 um 17:09

    Die 19-jährige Schweizerin Lisa reist für ein Jahr nach Vancouver, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Über eine Vermittlungsagentur hat sie eine Stelle als Kindermädchen bei einer Familie erhalten. Sie ist sehr aufgeregt, als sie am Flughafen auf ihre Gasteltern wartet. Ihre Bedenken werden jedoch schnell zerstreut, da Roxanne und Carl sie sehr nett aufnehmen. Auch die beiden Kinder fassen schnell Zutrauen zu Lisa. Roxanne ist sehr zufrieden mit ihrer Arbeit, nur Carl verhält sich ihr gegenüber manchmal seltsam. Als er zunehmend Kritik an ihrer Arbeit äußert , zieht Roxanne sie ins Vertrauen. Sie gesteht ihr , dass Carl zu Wutausbrüchen und Gewalt neigt und ihre Ehe deswegen auch in Gefahr sei. Lisa ist geschockt, denkt aber der Situation gewachsen zu sein. Durch die Vermittlungsagentur hat sie die Adresse von Monika, einer jungen Schweizerin , die ebenfalls als Nanny arbeitet. Als sie Monika besucht lernt sie dort Josh , einen jungen Kanadier und seine Freunde Cathy und Jesry kennen . Sie verliebt sich in Josh und ist sehr glücklich. Eines Tages wird sie von Carl brutal vergewaltigt und verletzt . Blutüberströmt flieht sie zu ihren Freunden, die sofort die notwendigen Schritte einleiten. Sie wird ärztlich untersucht und die Anzeige bei der Polizei erstattet. Jetzt beginnt eine schlimme Zeit für Lisa. Zwar heilen die äußeren Wunden relativ schnell , aber die inneren Verletzungen machen ihr schwer zu schaffen.Nur mit Hilfe von Tabletten kann sie die schweren Albträume bewältigen , welche sie immer wieder heimsuchen .Ohne die Liebe von Josh , der sie immer wieder auffängt , wäre das nicht möglich gewesen. Auch für die Beziehung von Lisa und Josh ist das eine große Belastungsprobe, weil Lisa nur sehr wenig körperliche Nähe zulassen kann. Als die Albträume abnehmen und die Schmerzen weniger werden, kommt es zu einem erneuten Schicksalsschlag für Lisa. Fazit: Die Geschichte wurde auf sehr behutsame Weise geschildert, dabei nahm die Vergewaltigung nur wenig Raum ein.Die Liebesgeschichte zwischen Lisa und Josh , sowie die Freundschaft zwischen den jungen Leuten stand im Mittelpunkt des Romans.Es wurde stark betont , wie wichtig es ist , dass man in schwierigen Zeiten Freunde hat , auf die man zählen kann. Da es sich um eine Autobiografie handelt , kann ich der Autorin nur zu ihrem Mut gratulieren, über diese Ereignisse zu schreiben. Ich spreche eine Leseempfehlung aus.

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  • Volle 5 Steren , mehr leider gehts nicht, großartig !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Die Tasche aus Vancouver

    marpije

    09. April 2016 um 12:40

    19- jährige Lisa, Schweizer Mädchen geht nach Kanada für ein Jahr dort als Nanny arbeiten, mit ihre Familie wo sie arbeitet versteht sich gut außer Carl- Herr des Hauses. Er ist sehr launig , hat Wutausbrüche , hat immer etwas zu mekern, Roxanne seine Frau, erzählt Lisa das er früher Probleme mit Drogen hätte, Lisa hat von ihm Angst. Im Freizeit welche ihr bleibt lernt junge kanadische Studenten und verbringt zusammen mit denen die ganze freie Zeit, sie begegnet auch ihre erste große Liebe- Josh. Lisa fühlt sich wohl und glücklich bis sie eine Opfer von brutalen Vergewaltigung und Mordversuch ist- der Täter Carl. Lisa erholt sich sehr langsam nach diesem Tat nur dank von große Hilfe von ihren Freunden und dank die große Liebe zum Josh. Und dann kommt noch eine Rückschlag welche hat noch schlimmere Konseqenzen als die Vergewaltigung, diese Schicksal liegt die ganze Leben von Lisa im Scherben. Das Buch erzählt wunderbare Geschichte  über Freundschaft, zeigt wie wichtig sind gute Freunde, wie viel zusammen ist zu erreichen, wie viele Kraft und  Lebensmut kann gute Freundschaft geben. Das ist auch Geschichte über schwerem, bitteren Schicksalen im Leben, das Buch zeigt uns -  mit Hilfe von Freunden und mit viele eigene Kraft können wir alles verarbeiten und weiter leben, obwohl das Leben ist bestimmt nicht so als war vorher. "Die Tasche aus Vancouver"  soll Pflichtlektüre sein für alle Menschen welche machen Therapie nach überlebten Schicksalen und brauchen viel Mut und neue Kraft zum sich wieder finden. Ich danke die Autorin für diese Buch.

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  • Buchverlosung zu "Die Tasche aus Vancouver: Autobiografischer Roman" von Lisa Borg

    Die Tasche aus Vancouver

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Liebe Lovelybooks-Teilnehmer Wir verlosen 7 EPUB-eBooks des autobiografischen Romans "Die Tasche aus Vancouver" von Lisa Borg. Das Buch behandelt das Thema Vergewaltigung. Lisa, ein schüchternes 19-jähriges Schweizer Mädchen, erfüllt sich den Traum vom Sprachaufenthalt in Kanada. Naiv nimmt sie die große Herausforderung an und bricht aus ihrem Mauerblümchendasein aus. Bei ihrer Gastfamilie in Vancouver erfährt sie die ersten Mentalitätsunterschiede. Jeden Tag lernt sie Neues und auch Spannendes kennen, wird aber auch plötzlich mit unangenehmen Dingen konfrontiert. Sie schließt sehr schnell Freundschaft mit kanadischen Studenten und trifft dabei auf ihre erste große Liebe: Josh. Sie verbringen eine kurze und unbeschwerte Zeit zusammen, bis Lisa Opfer einer brutalen Vergewaltigung wird. Die Autorin schildert in Romanform eigene einschneidende Erlebnisse. Lisa Borg hatte jahrelang alle Erinnerungen, die guten und die schlechten, in eine Tasche gepackt und sie tief in sich auf die Seite gestellt. Sie begann ein neues Leben, mit einem neuen Mann. Heute ist sie glücklich mit ihrer Familie. Doch erst jetzt konnte die Autorin über all die wunderbaren Erfahrungen der ersten großen Liebe und über die tiefen Freundschaften damals in Kanada berichten; und auch über das Verbrechen der Vergewaltigung.   Ausgewählte Teilnehmer erhalten auch noch die Fortsetzung "Sehnsucht nach Vancouver", ebenso als EPUB-eBook. Auch im zweiten Teil ihrer Vancouver-Erinnerungen erkundet Lisa Borg Seelenlandschaften und nimmt den Leser mit auf eine Reise in eine Welt der Gefühle, Offenbarungen, Erfahrungen. Zwei Bücher, die auch Nicht-Vergewaltigungsopfern den langen Weg zurück ins Leben nachempfinden lassen. Link zum Verlag Leseprobe Webseite der Autorin Impressionen aus dem Fotoalbum der Autorin: Teilnehmer werden aufgrund der Qualität bisheriger Rezensionen ausgewählt. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und das Interesse. Herzlichst Theodor Boder THEODOR BODER VERLAG

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  • Die Tasche aus Vancouver

    Die Tasche aus Vancouver

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. April 2014 um 08:45

    Inhalt: Vancouver in den 80er Jahren – diese Stadt wurde für eine junge Schweizerin zum Ort ihrer ersten großen Liebe und der Begegnung mit wahren Freundschaften. In dieser Geschichte erzählt die Autorin von den schönsten Momenten, aber zugleich auch bittersten Erfahrungen ihres Lebens. Lisa, ein schüchternes 19-jähriges Schweizer Mädchen, erfüllt sich den Traum vom Sprachaufenthalt in Kanada. Naiv nimmt sie die große Herausforderung an und bricht aus ihrem Mauerblümchendasein aus. Bei ihrer Gastfamilie in Vancouver erfährt sie die ersten Mentalitätsunterschiede. Jeden Tag lernt sie Neues und auch Spannendes kennen, wird aber auch plötzlich mit unangenehmen Dingen konfrontiert. Sie schließt sehr schnell Freundschaft mit kanadischen Studenten und trifft dabei auf ihre erste große Liebe: Josh. Sie verbringen eine kurze und unbeschwerte Zeit zusammen, bis Lisa Opfer einer brutalen Vergewaltigung wird. Die Autorin schildert in Romanform eigene einschneidende Erlebnisse. Lisa Borg hatte jahrelang alle Erinnerungen, die guten und die schlechten, in eine Tasche gepackt und sie tief in sich auf die Seite gestellt. Sie begann ein neues Leben, mit einem neuen Mann. Heute ist sie glücklich mit ihrer Familie. Doch erst jetzt konnte die Autorin über all die wunderbaren Erfahrungen der ersten großen Liebe und über die tiefen Freundschaften damals in Kanada berichten; und auch über das Verbrechen der Vergewaltigung. Viele Vergewaltigungsopfer schaffen es nicht, in ihrer Situation aus der Dunkelziffer hervorzutreten. Die Autorin möchte mit diesem Buch und auch in Form von Gesprächen mit Jugendlichen an Schulen, sowie der Teilnahme an Themenveranstaltungen, Präventionsarbeit leisten. Meine Meinung: Lisa Borg schafft es, den Leser mit ihrer Autobiografie zu fesseln. Ein einer berührenden Art erzählt sie über die schlimmste Zeit ihres Lebens. Zwar kam mir die Einführung über die erste Zeit in Kanada zu lang und zu ausführlich vor, aber einige Passagen haben mir geholfen, Lisas spätere Reaktionen besser zu verstehen. Mit Hilfe ihrer neuen Freunde in Kanada kann Lisa ihr Trauma verarbeiten, und durch dieses Buch hat sie es endlich geschafft, auch über die Zeit zu reden. Ich bin froh, dass die Vergewaltigung selbst nicht zu sehr in den Vordergrund gerückt wird, sie wird nur kurz abgehandelt. Wichtiger ist es für Autorin und Leser, wie die Zeit danach überstanden wird und wie Lisa wieder ein einigermaßen normales Leben führen kann.

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