Lisa Borg Sehnsucht nach Vancouver

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Inhaltsangabe zu „Sehnsucht nach Vancouver“ von Lisa Borg

Auch im zweiten Teil ihrer Vancouver-Erinnerungen erkundet Lisa Borg Seelenlandschaften und nimmt den Leser mit auf eine Reise in eine Welt der Gefühle, Offenbarungen, Erfahrungen. Begleiten Sie die Autorin in die Vergangenheit, um nach vorne zu blicken. Nach der Lektüre sehen Sie Ihren nächsten Kanadaaufenthalt mit anderen Augen.

tolle Fortsetzung, die die Neugier, die nach dem Beenden des ersten Buches aufkam weitestgehend gestillt hat.

— Summerwine78
Summerwine78

Eine sehr interessante und bewegende Fortsetzung des ersten Teils! Sehr ergreifend, authentisch...LESENSWERT!!!!

— Losnl
Losnl

Lisa beginnt ein neues Leben. Die Fortsetzung ist berührend. Ich bewundere den Mut der Autorin.

— mabuerele
mabuerele

Lisa beginnt ein neues Leben. Die Fortsetzung ist berührend. Ich bewundere den Mut der Autorin.

— mabuerele
mabuerele

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  • Tolle Fortsetzung!!!

    Sehnsucht nach Vancouver
    Losnl

    Losnl

    25. April 2016 um 18:38

    Die Fortsetzung ihres autobiografischen Romans „ Die Tasche aus Vancouver " >>"Sehnsucht nach Vancouver “ << von Lisa Borg, musste ich einfach lesen, da ich unbedingt erfahren wollte, wie es der Autorin in ihrer Heimat erging. Inhalt Lisa kehrt nach dem tödlichen Unfall ihres Freundes Josh, in die Schweiz zurück. Hier versucht sie die traumatischen Erlebnisse zu bewältigen. Sie hat große Mühe, sich an die Mentalität zu gewöhnen und verspürt immer mehr die Verbundenheit mit Kanada. Dadurch fällt es ihr ziemlich schwer, sich Menschen anzuvertrauen und neue Freundschaften zu knüpfen. Schließlich lernt sie Benny kennen, der sie so akzeptiert, wie sie ist. Gemeinsam wirken sie Lisa´s Sehnsucht nach Vancouver entgegen und verbringen ihre Hochzeitsreise dort. Dies soll nicht der letzte Besuch in Vancouver bleiben... Meinung Auch in dieser Fortsetzung ist der Schreibstil der Autorin ist flüssig, authentisch und leicht zu lesen. Die Rückblenden sowie der fortlaufende aktuelle Inhalt, zogen mich erneut in den Bann, so dass ich das Buch in einem Rutsch lesen musste. Offene Fragen zu Ereignissen und Vorkommnissen aus dem ersten Teil wurden mir ohne Umschweife beantwortet. Zum Beispiel: Wird Lisa es schaffen ein eigenes Leben aufzubauen?, Was wurde aus Roxanne?, Wird Lisa jemals eigene Kinder haben?..... Sehr berührend und zu Tränen rührte mich das Schicksal der kanadischen Freunde, die Lisa nach Josh´s Tod zurücklassen hat. Es ist für mich weiterhin unbegreiflich, dass das Schicksal so hart, bei ein und derselben Person zuschlagen muss. Bewundernswert empfinde ich auch jetzt noch, die Kraft, Zuversicht und den Mut, mit dem die Autorin sich ein „ normales „ Leben aufbaut. Fazit Es hat sich wahrlich gelohnt, auch den zweiten Teil der Biografie zu lesen. Meine offenen Fragen wurden beantwortet und ich kann beide Bücher nur wärmstens weiterempfehlen.

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  • Berührende Fortsetzung

    Sehnsucht nach Vancouver
    mabuerele

    mabuerele

    Das Buch schließt inhaltlich an den ersten Teil Die Tasche aus Vancouver an. Die Autorin ist zurück in der Schweiz. Nur mit den Kindern der Gastfamilie führt sie einen Briefwechsel. Zu allen anderen hat sie den Kontakt abgebrochen. Sie muss und will sich ein neues, selbstbestimmtes Leben aufbauen. In beeindruckender Weise erzählt Lisa darüber, wie die Vergewaltigung nach wie vor ihr Leben prägt. Sie kann mit niemand darüber reden. Es ist wie eine Mauer, die sie nicht überspringen kann. Als sie ihren Freund doch informiert, löst er die Beziehung. Sie braucht mehrere Jahre, bis sie eine Familie gründen kann. Ihr Mann weiß von der Vergewaltigung, aber nicht von Josh. Ein Brief von Marc, einen Freund von Josh, reißt alte Wunden wieder auf. Als ihre ehemalige Freundin bei einem Autounfall ihren Freund verliert, nimmt sich Lisa ihrer an. Gleichzeitig beginnt sie sinngemäß die Tasche aus Vancouver auszupacken. Ihr erstes Buch entsteht. Sehr berührend fand ich den Brief von Silver. Der Indianer hat ihr neue Hoffnung und Wegweisung gegeben. Die Reise nach Vancouver mit ihrer Familie gibt ihr die Möglichkeit, Abschied zu nehmen. Die Szene am See hat mich im Innersten bewegt. Mir gefällt das Bild mit den geteilten Wurzeln. Lisas werden auf immer an zwei Orten verankert sein: in Vancouver und in der Schweiz. Das Buch lässt sich zügig lesen. Emotional berührende Momente wechseln mit sachlicher Darstellung. Lisa hatte den Mut, mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen, um anderen Opfern zu helfen. Sie zeigt, dass ein fast normales Leben wieder möglich ist, dafür aber viel Zeit und verständnisvolle Freunde gebraucht werden. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine Geschichte der Hoffnung und des Neuanfangs.

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    • 3
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. April 2014 um 22:35
  • Sehnsucht nach Vancouver

    Sehnsucht nach Vancouver
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. April 2014 um 09:01

    „Sehnsucht nach Vancouver“ erzählt das Leben nach Kanada. Lisa ist wieder in die Schweiz zurückgekehrt und versucht, ein neues Leben zu beginnen. Doch nach wie vor ist die Vergewaltigung in ihrem Gehirn festgebrannt ist. Doch durch ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen schafft sie es, mithilfe ihrer Freunde und einer neuen Familie (und auch einem neuen Mann an ihrer Seite, der ihre Vergangenheit akzeptiert) ein normales Leben aufzubauen. Diese Fortsetzung, die deutlich weniger Seiten hat, als „Die Tasche aus Vancouver“ bildet einen für den Leser versöhnlichen Abschluss einer schlimmen Geschichte.

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  • Bewundernswert

    Sehnsucht nach Vancouver
    Marion22

    Marion22

    24. April 2014 um 11:48

    Auch die Fortsetzung hat mich tief beeindruckt.  In einer Rückblende wurden die tragischen Geschehnisse die Lisa als 19-jährige passiert sind Revue passiert. Hier erzählt Lisa allerdings hauptsächlich ihren Kampf den sie zu kämpfen hat. Tagtäglich muss sie an das Erlebte denken. Sich mit vielen Ängsten auseinandersetzen und doch stellt sie sich mutig jeder dieser Herausforderung. Es ist bewundernswert, wie Lisa mit diesen Ängsten und Tragödien umgeht. Oft habe ich mit ihr mit gelitten, sie für ihre Stärke bewundert und mich mit ihr gefreut, dass sie nochmals eine solch harmonische Partnerschaft erleben darf. Die Reise an der Seite ihrer Liebsten zurück nach Vancouver war herzergreifend.  Ich finde es richtig, das Lisa mit diesen Erlebnissen an die Öffentlichkeit gegangen ist. Es zeigt, auch wenn dieses Trauma und der Verlust nie wirklich ganz verarbeitet werden kann, ist es dennoch möglich ein lebenswertes Leben zu leben. Meine Bewunderung für diese starke Frau! Und vielleicht wird der Traum für immer in Vancouver zu sein ja doch eines Tages Wirklichkeit.

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  • Eine ergreifende Fortsetzung

    Sehnsucht nach Vancouver
    Kirschbluetensommer

    Kirschbluetensommer

    13. April 2014 um 15:57

    Lisa Borg erzählt ihre Geschichte weiter. Nach dem Tod ihres Freundes Josh kehrt sie in die Schweiz zurück und hat zunächst Mühe, sich dort wieder zurecht zu finden und neue Freundschaften zu knüpfen. Zu sehr haben die Geschehnisse in Kanada sie verändert. Hinzu kommen einige weitere traumatische Erfahrungen, die sie prägen. Doch sie gibt nicht auf und lernt schließlich Benny, ihren zukünftigen Ehemann kennen. Gleichzeitig treibt sie die Sehnsucht nach Kanada um. Wieder in packenden und ergreifenden Worten gelingt es der Autorin, den Leser auf eine Reise in ihr Seelenleben zu entführen. Sie macht es ihm leicht, ihre Schwierigkeiten und den kulturellen Schock nachzuvollziehen, den sie erlebt, als sie wieder in die Schweiz zurück kehrt. Nicht immer fällt es allerdings auch leicht, ihr Handeln nachzuvollziehen. Warum verschweigt sie die Geschehnisse in Kanada so vehement vor ihrer Familie? Auch die Reaktion ihrer Eltern auf die Geschehnisse werden nicht geschildert. Wenn man allerdings die Reaktion ihrer Schwester mitbekommt, gelingt es besser, Lisa zu verstehen. Schön ist es zu lesen, dass Lisa einen neuen Mann kennen lernt. Nein, er ist nicht wie Josh, aber er hat einen großes Maß an Verständnis und Geduld für sie und das ist bewundernswert. Das zweite Buch ist aber auch vom Tod weiterer lieber Menschen geprägt. Leider ist es keine erfundene Geschichte, sondern wahr und das macht die ganze Geschichte so tragisch und auch irgendwie unbegreiflich. Ich bewundere immer noch die Autorin dafür, dass sie diese beiden Bücher veröffentlicht und somit den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt hat. Damit sensibilisiert sie die Leser für den Umgang mit Opfern und bietet eine Hilfestellung. Lisa Borg ist jedenfalls auch mit diesem Band eine fesselnde Beschreibung ihres Lebens gelungen und ich wünsche ihr, dass sie damit noch viele weitere Leser erreicht. Ich bedanke mich ganz herzlich beim Theodor Boder Verlag dafür, dass mir dieses Buch zur Verfügung gestellt wurde!

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