Lisa Brönnimann Niemandskinder

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Inhaltsangabe zu „Niemandskinder“ von Lisa Brönnimann

Lisa weiß nicht, wer ihre Mutter ist, aber die muss sie hassen, sonst hätte sie sie bestimmt niemals allein gelassen. Seit sich Lisa erinnern kann, wird sie zwischen verschiedenen Pflegestellen hin und her geschoben, ihre Eltern hat sie nie kennengelernt. Mit fünf Jahren kommt sie zu einer neuen Pflegemutter, die sie und die anderen Kinder unbarmherzig quält. Sie prügelt, ertränkt ihre Opfer fast in kaltem Wasser oder sperrt sie tagelang in eine finstere Kammer. Es ist eine harte Kindheit voller Arbeit und Entbehrungen - und das in den 1970er-Jahren in der Schweiz. Dahinter steht ein politischer Skandal. Bis 1981 ordneten die Schweizer Behörden "fürsorgerische Zwangsmaßnahmen" an: Arme und uneheliche Kinder oder Waisen wurden in Heimen und Pflegefamilien untergebracht und mussten dort als "Verdingkinder" arbeiten. Lisa Brönnimanns Schicksal steht stellvertretend für Tausende Betroffene.

Einfach unvorstellbar was in unserer Welt vor sich geht..... Wünsche der Autorin nur das Beste sowie allen anderen die ähnliches erlebten...

— Kri88

Spannend bis zur letzten Seite

— 1961ZU

Ich lebe, ich liebe und ich weine, aber ich gebe niemals auf. Denn ich glaube, dass das Leben schön ist und es immer Hoffnung gibt.

— LisaBroennimann

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  • Leserunde zu "Underground Railroad" von Colson Whitehead

    Underground Railroad

    aba

    "Der Grenze der Plantage zu entkommen hieß, den Grundprinzipien der eigenen Existenz zu entkommen: unmöglich." Mit seinem Roman "Underground Railraod" erklomm der US-amerikanische Schriftsteller Colson Whitehead die Bestsellerlisten weltweit. Sein Buch, mittlerweile in 40 Sprachen übersetzt, hat unzählige Preise gewonnen - unter anderem den heiß begehrten Pulitzer-Preis -, war über ein halbes Jahr New York Times Bestseller und steht auch auf der Longlist des Man Booker Prize. Unter den Lesern befinden sich prominente Figuren: Oprah Winfrey hat "Underground Railraod" in ihren exklusiven Buchclub aufgenommen und Barack Obama hat es als Sommerlektüre ausgewählt.Dieses Buch muss man also definitiv lesen!Die erstaunliche, spannende und höchst emotionale Geschichte einer subversiven Organisation, deren Ziel es war, Sklaven zu befreien und ihnen einen Fluchtweg zu ermöglichen, ist heute aktueller denn je. Mit diesem Werk erinnert Colson Whitehead daran, dass Freiheit eine wichtige Errungenschaft ist und keine Selbstverständlichkeit.Wir freuen uns sehr, euch "Underground Railraod" im Rahmen unseres LovelyBooks Literatursalons vorstellen zu dürfen.Seid ihr Liebhaber anspruchsvoller Literatur? Dann dürft ihr diese Leserunde zu "Underground Railraod" nicht verpassen, einem weiteren Titel in unserem LovelyBooks Literatursalon, in dem euch literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben erwarten.Zum InhaltCora ist nur eine von unzähligen Schwarzen, die auf den Baumwollplantagen Georgias schlimmer als Tiere behandelt werden. Alle träumen von der Flucht – doch wie und wohin? Da hört Cora von der Underground Railroad, einem geheimen Fluchtnetzwerk für Sklaven. Über eine Falltür gelangt sie in den Untergrund und es beginnt eine atemberaubende Reise, auf der sie Leichendieben, Kopfgeldjägern, obskuren Ärzten, aber auch heldenhaften Bahnhofswärtern begegnet. Jeder Staat, den sie durchquert, hat andere Gesetze, andere Gefahren. Wartet am Ende wirklich die Freiheit? Colson Whiteheads Roman ist eine virtuose Abrechnung damit, was es bedeutete und immer noch bedeutet, schwarz zu sein in Amerika. Lasst euch von der Leseprobe überzeugen!Zum AutorColson Whitehead, 1969 in New York geboren, studierte an der Harvard University und arbeitete für die New York Times, Harper's und Granta. Whitehead erhielt den Whiting Writers Award (2000) und den Young Lion’s Fiction Award (2002) und war Stipendiat der MacArthur "Genius" Fellowship. Für seinen Roman Underground Railroad wurde er mit dem National Book Award 2016 und dem Pulitzer-Preis 2017 ausgezeichnet. Bei Hanser erschienen bisher "John Henry Days" (Roman, 2004), "Der Koloß von New York" (2005), "Apex" (Roman, 2007), "Der letzte Sommer auf Long Island" (Roman, 2011), "Zone One" (Roman, 2014) und "Underground Railroad" (Roman, 2017). Der Autor lebt in Brooklyn. Wenn ihr die geheimen Wege des Underground Railroad erkunden möchtet, müsst ihr euch für diese Leserunde bewerben.Zusammen mit Hanser verlosen wir 30 Exemplare von "Underground Railroad" unter allen, die sich über diesen erfolgreichen Roman austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten.Wenn ihr denkt, dass dieses Buch das richtige für euch ist, bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 03.09., und antwortet auf folgende Frage:Colson Whitehead hat mit seinem Buch eine Ode an die Freiheit geschrieben.Das Wort Freiheit hat für jeden Menschen eine andere Bedeutung, vor allem für viele von uns ist Freiheit etwas Selbstverständliches.Woran macht ihr fest, dass ihr in einer freien Gesellschaft lebt?Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen euch viel Glück!Im Rahmen des LovelyBooks Literatursalons könnt ihr in dieser Leserunde ein weiteres Literatursalon-Lesezeichen erlesen! Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier. * Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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  • Hat mich tief bewegt und erschüttert

    Niemandskinder

    1961ZU

    29. August 2017 um 13:10

    Lisa Brönnimann erzählt in „Niemandskinder“ ihre eigene Geschichte. In ihrem Roman beschreibt sie tiefgehend, was es als Kind heißt, psychisch, physisch und sexuell Misshandelt zu werden. Die Darstellung einen nahe stehenden Menschen durch Suizid zu verlieren, ist extrem. Lisa Brönnimann schildert dass so eindrücklich, das man selbst in ein Gefühlskoma fällt. Die Offenheit und Ehrlichkeit die sie wiederspiegelt, das sie selbst nicht perfekt ist, (Diebstahl, Alkohol) ist in solcher weisse in keinem vergleichbaren Buch wiederzufinden. Was aber auf den Zustand der Fremdplatzierung zu führen ist und nicht auf Charakterstärken. Den Charakterstärke hat Lisa Brönnimann. Biografien sind nicht mein Genre! Aufgrund der jüngsten Ereignisse in der Schweiz, der Aufarbeitung des Sozialkapitels der Verdingung, griff ich zum Buch. Das Buch regt zum Nachdenken an und wirft unseren Sauberstaat in Frage. Missbrauch, ob in der eigenen Familie oder bei Pflegeeltern, erhält in unserer Welt viel zu wenig Beachtung und Handlungsbedarf; insbesondere in der Schweiz. All meinen Respekt an Lisa Brönnimann! Von der ersten bis zur letzen Seite empfehlenswert! 

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  • Berührend

    Niemandskinder

    LisaBroennimann

    29. August 2017 um 02:57

    Ich empfehle es vor allem Menschen, die einfach wissen wollen, "wie gut die gute alte Zeit in der Schweiz tatsächlich war".

  • Leserunde zu "Das Lied der Störche" von Ulrike Renk

    Das Lied der Störche

    UlrikeRenk

    Liebe Lovelybooks Gemeinde, endlich ist es wieder soweit - ein neues Buch von mir erscheint im Aufbau Verlag. Ich möchte euch herzlich zu dieser Leserunde einladen. Darum geht es: Alte Heimat Ostpreußen 1920: Frederike verbringt eine glückliche und unbeschwerte Kindheit auf dem Gut ihres Stiefvaters in der Nähe von Graudenz. Bis sie eines Tages erfährt, dass ihre Zukunft mehr als ungewiss ist: Ihr Erbe ist nach dem großen Krieg verloren gegangen, sie hat weder Auskommen noch Mitgift. Während ihre Freundinnen sich in Berlin vergnügen und ihre Jugend genießen, fühlt sich Frederike ausgeschlossen. Umso mehr freut sie sich über die Aufmerksamkeit des Gutsbesitzers Ax von Stieglitz. Wäre da nur nicht das beunruhigende Gefühl, dass den deutlich älteren Mann ein dunkles Geheimnis umgibt ... Ein berührende Familien-Saga die auf wahren Begebenheiten beruht. Hier ist eine Leseprobe Der Aufbau Verlag verlost unter allen Bewerbern, die sich bereit erklären, aktiv an der Leserunde teilzunehmen und das Buch zu rezensieren, 25 Exemplare. Ich freue mich sehr auf die Leserunde mit euch! HerzlichstUlrike Renk

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