Lisa Gabriele Der Goldfisch meiner Schwester

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Inhaltsangabe zu „Der Goldfisch meiner Schwester“ von Lisa Gabriele

'Amüsant, schlau, einfach wunderbar.' Joy Fielding Die Schwestern Peachy und Beth könnten unterschiedlicher kaum sein: Peachy ist Vollzeitmutter in der Provinz, und Beth führt ein glamouröses Leben in New York - bis beide eines Tages kurzerhand ihre Existenzen tauschen. 'Der Goldfisch meiner Schwester' ist ein kluger und hochkomischer Roman über Liebe, Familie und die Frage, ob es ein richtiges Leben im falschen gibt. Wochenlang stand er an der Spitze der kanadischen Bestsellerliste. 'Großartig, ergreifend und witzig.' Chicago Times

Meine Wertung ist mittig ;)

— Sumsi1990
Sumsi1990

Eine Geschichte mit Tiefgang, dennoch erst ab der 2. Hälfte des Buches fesselnd.

— April28
April28

Zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, treffen aufeinander. Ein lesenswertes Buch.

— MadameEiscreme
MadameEiscreme

Ein sehr schönes Buch, habe es gerne gelesen und nicht aus der Hand gelegt..

— Roksi
Roksi

Es tut gut, wenn man selbst stark ist und einem schwachen Menschen helfen kann und es tut gut, wenn man selbst schwach ist und von einem starken Menschen Hilfe bekommt. ;o)

— Binea_Literatwo
Binea_Literatwo

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  • Der Anfang war zäh...

    Der Goldfisch meiner Schwester
    Sumsi1990

    Sumsi1990

    10. May 2016 um 16:40

    Ich habe dieses Buch gestern aus der Hand gelegt und es hat meine anfängliche Skepsis widerlegt.Der Roman handelt von 2 Schwestern die sich unterschiedlicher nicht entwickeln hätten können. Die Ältere ist fürs Studium nach NY gezogen und hat sich dort ein Leben im Rampenlicht aufgebaut und die Jüngere blieb zu Hause auf der Farm, heiratete sehr für und bekam 2 Kinder. Das heißt die Schwestern könnten verschiedener nicht mehr sein, was aber nicht heißen muss, dass man sich nicht trotzdem liebt. Beide hatten keine leichte Kindheit, die Mutter beging Selbstmord, als sie noch sehr klein waren, was natürlich jede für sich selber sehr geprägt hat. Gleich zu Anfang erfährt man, dass die Jüngere ihre Schwester mit ihrem Mann in flagranti erwischt und hat danach immer wieder Rückblenden in die Kindheit.Ich habe mich mit diesem Buch die ersten 120 Seiten sehr gequält. Doch da ich ein echter Fan von Familiendramen bin, habe ich mich durchgekämpft und bin jetzt wirklich froh, dieses Buch gelesen zu haben. Wie gesagt der Anfang ist recht holprig, doch danach baut sich eine wirklich gelungene Spannung auf. Ich kann zwar nachwievor nicht nachvollziehen, wie man sich seiner Schwester gegenüber so verhalten kann, kann aber sagen, dass die Geschichte ganz nett ist.Habe mir zwar ehrlich gesagt mehr von der Story erwartet, aber rate auch niemanden davon ab sie zu lesen. Also gebe ich - ziemlich mittig - ***

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  • Anders als erwartet

    Der Goldfisch meiner Schwester
    April28

    April28

    24. July 2015 um 10:48

    Bei diesem Buch hat es mal wieder recht lange gedauert bis man reingekommen ist und überhaupt Spannung und Interesse für das Buch entwickelt hat. Selbst als sie Ihre Schwester auf frischer Tat mit ihrem Mann ertappt ist es noch irgendwie flau. Erst nach und nach wird es spannender, man erfährt einige interessante Familienhintergründe. Ab und an kommen unverhergesehene Zeitsprünge die mich etwas genervt/verwirrt haben, generell ist es ein etwas anspruchsvolleres Frauenbuch gewesen, dennoch hat es immer wieder Charm und Witz gezeigt.

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  • Rezension zu "Der Goldfisch meiner Schwester" von Lisa Gabriele

    Der Goldfisch meiner Schwester
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    16. December 2012 um 13:21

    - anders, als erwartet - Im Original erschien der 274-seitige Roman unter dem Titel "The almost Archer sisters". Sowohl das Cover, als auch den deutschen Titel finde ich nicht passend gewählt. Das Cover wirkt für mich nicht gerade verkaufsfördernd und der Titel, sagt nichts zur Geschichte aus, da besagter Goldfisch nur einmal erwähnt wird und nichts damit zu tun hat, was so wichtig wäre, dass es für den Buchtitel reichen würde. Insgesamt gesehen, muss ich sagen, hat mich die Story nicht wirklich vom Hocker gehauen, ich habe mir einen lustigen Roman vorgestellt, dabei herausgekommen ist ein eher nachdenklicher Roman, mit teilweise doch sehr verkorksten Darstellern. Was ich befürworten kann, ist die Frage, die im Klappentext aufgeworfen wird, ob es ein richtiges Leben im falschen gibt, denn damit befasst sich die Geschichte wirklich, allerdings hochkomisch, wie angekündigt ist sie keineswegs. Besagter Tausch der beiden Hauptcharaktere findet auch erst sehr spät statt, so das es schon fast zur Nebensache wird. Dabei ist es doch gerade das, was im Klappentext so hervorgehoben wird. Statt lustiger Tauschsituationen erwartet einen bis dahin viel Drumherum, was zwar nicht schlecht ist, aber auch nicht gerade das Gelbe vom Ei ist, einfach da ich mit einer ganz anderen Erwartungshaltung an den Roman herangegangen bin. Außerdem habe ich zu bemängeln, das dermaßen in den Zeiten gesprungen wird, was zum Teil schon nervte, das hätte man auch anders lösen können. Fazit: Ein Roman, dem ein wenig der Pep und der richtige Lesefluß fehlt. Note: 4

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  • Rezension zu "Der Goldfisch meiner Schwester" von Lisa Gabriele

    Der Goldfisch meiner Schwester
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. April 2012 um 21:42

    Kennt ihr den Film "In den schuhen meiner schwester"- an genau diesen film erinnert mich das buch (ich weiß gar nich ob das tatsächlich in irgendeinem zusammenhang steht, egal.). zwei schwestern, eine verkorkst und im herzen sehr unglücklich ,die andere langweilig aber doch irgendwie glücklich. ich mag die person peachy weil sie einfach so unbeholfen und naiv wirkt und auch ist. man möchte diese person kennenlernen und sie in den arm nehmen und ihr sagen, dass sie wundervoll ist. beth hingegen wollte ich desöfteren einfach nur ohrfeigen, aber eigentlich ist auch sie nur verletzt und hat den schwierigeren weg von beiden gewählt, den neuanfang in einer fremden stadt. insgesamt finde ich die geschichte der unterschiedlichen schwestern sehr schön und ich hab das buch sehr gerne gelesen.es macht einem irgendwie ein warmes gefühl im herzen.

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  • Rezension zu "Der Goldfisch meiner Schwester" von Lisa Gabriele

    Der Goldfisch meiner Schwester
    Dani1046

    Dani1046

    25. November 2010 um 18:50

    Eine tolle Geschichte über die Schwestern Peachy und Beth, die mich durch ihren Charme, Witz und ihre nachdenklich stimmende Momente überzeugt hat. Peachy, Ehefrau & Mutter zweier Söhne, auf dem Land lebend, glücklich… oder doch nicht ganz? Ihre Schwester Beth, Genussmensch, berühmte Karrierefrau in New York mit aufregendem Leben und vielen Freunden, hat alles was sie will…oder vielleicht doch nicht wirklich? Dazwischen Lou der Vater, der beste und liebenswerte Friseur, den man einfach nur in den Arm nehmen möchte. Die Schwestern lieben sich trotz aller Unterschiede bis ein Ereignis sie dazu zwingt, jeweils in das Leben der anderen einzutauchen. Und die Frage stellt sich, bin ich glücklich und wie wäre mein Leben wenn alles anders wäre? Ein tolles Buch und leicht zu lesen - eine gute Abwechslung.

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  • Rezension zu "Der Goldfisch meiner Schwester" von Lisa Gabriele

    Der Goldfisch meiner Schwester
    Leserrezension2010

    Leserrezension2010

    23. August 2010 um 16:57

    A126 Der Goldfisch meiner Schwester von Elizabeth Gabriele Kategorie: Allgemein Kurzbeschreibung Die Schwestern Peachy und Beth könnten unterschiedlicher kaum sein: Peachy ist Vollzeitmutter in der Provinz, und Beth führt ein glamouröses Leben in New York - bis beide eines Tages kurzerhand ihre Existenzen tauschen. "Der Goldfisch meiner Schwester" ist ein kluger und hochkomischer Roman über Liebe, Familie und die Frage, ob es ein richtiges Leben im falschen gibt. Wochenlang stand er an der Spitze der kanadischen Bestsellerliste. Meine Meinung: Entgegen des Klappentextes bin ich nicht der Meinung dass die Schwestern ihre Rollen getauscht haben. Das hört sich so an, als hätten sie die Wahl gehabt. Hatten sie aber nicht. Das Buch hat für mich mit dem 2. Kapitel begonnen. Peach findet sich früh morgens im Bademantel, ihre zwei Kinder im Schlepptau auf dem Spielplatz wieder. Alleine diese Szene ist schon so bizarr dass sie meine Aufmerksamkeit mit einem Schlag geweckt hat. Was ist passiert? Warum hockt sie auf dem Boden, ihren kranken Sohn zu Füßen der gerade einen epileptischen Anfall hatte? Nun erzählt die Ich-Erzählerin Peach, auch Peachy genannt, in Rückblenden über das Leben auf der Farm mit ihrem Vater Lou und ihrer alles dominierenden Schwester Beth. Und was sie da zu erzählen hat deutet nicht immer auf ein einfaches Leben hin. Beth verläßt früh das Haus um in New York Modedesign zu studieren, dies wird ihr ermöglicht indem der Vater Land verkauft. Peach bleibt zuhause, wird sehr früh schwanger. Kein Studium, dafür einen Mann den ihre Schwester schon vor ihr hatte und ein krankes Kind. Aber sie beschwert sich nicht, ganz im Gegenteil. Sie ist diejenige welche ihre Schwester aufbaut und versucht sie vor Dummheiten zu bewahren. Zwei Schwestern die das gleiche Schicksal erdulden mussten und die sich doch in ganz unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Während die eine sich zu einer verständnisvollen Frau entwickelt, mutiert die andere zu einen richtigen Ungeheuer. Dass die Autorin schreiben kann hat sie für mich dadurch gezeigt, dass sie durchaus ernsten Situationen eine komische Seite abgewinnen kann, ohne dass das Ganze slapstick-ähnliche Auswüchse annimmt. "Eines Morgens hatte ich Beau meinen erhobenen Zeigefinder vors Gesicht gehalten. "Keinen Seitensprung, keine Affäre, keine Scheidung, keine unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten, verstanden? Keines dieser Wörter in unserem Haus. Dafür haben wir keinen Platz." Rendezvous, Flirt, Betrug - das waren "Beth-Wörter", Single-Wörter, jedes einzelne ein kleines, dummes ikea-artiges Wort für austauschbare Dinge wie Lampen, Tassen, Aschenbecher. Beth konnte ihre Typen gerne betrügen - Krankheiten, Steuerklassen und sonstige Konsequenzen spielten bei ihr keine Rolle. Wir dagegen hatten einen Kaninchenstall aus Mahagoni, ein Chesterfield-Sofa, Sofaschoner, Hortensien, eine knospende Eiche, aus der wir einen weiteren Tisch zimmern wollten. Unsere Küche war aus Granit und rostfreiem Stahl - das alles waren Ehepaar-Wörter, und unser Haus war voll davon." Ich freue mich auf weitere Bücher dieser kanadischen Autorin und vergebe die volle Punktzahl

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  • Rezension zu "Der Goldfisch meiner Schwester" von Lisa Gabriele

    Der Goldfisch meiner Schwester
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    06. August 2010 um 23:34

    Amüsant, intelligent und ergreifend erzählt die Autorin die Geschichte der beiden Schwestern Peachy und Beth. Das Leben der beiden in der kanadischen Provinz aufgewachsenen Schwestern könnte kaum unterschiedlicher sein: Die Eine lebt als schon jung verheiratete Mutter zweier Kinder noch immer auf dem heimischen Hof, die andere hat Karriere in New York gemacht und ist -wenn auch nicht ganz freiwillig- immer noch Single. Der liebevolle Kontakt zwischen den Schwestern bleibt über die Jahre bestehen, sie verbindet eine tiefe Freundschaft und natürlich die gemeinsame Kindheit, in der sie zusammen eine traumatische Erfahrung gemacht haben. Dann jedoch leistet Beth sich etwas Unglaubliches, und Peachy flieht aus ihrem Leben... Eine wirklich komplexe und interessante Story mit einfühlsam gezeichneten Charakteren, kritischen Fragen zum Leben und vielen witzigen Dialogen und Geschichten. Lebt man sein Leben richtig, was braucht man zum Glücklichsein? Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.. Absolut lesenswert !!

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  • Rezension zu "Der Goldfisch meiner Schwester" von Lisa Gabriele

    Der Goldfisch meiner Schwester
    lokoschade

    lokoschade

    28. July 2010 um 13:03

    Kurzbeschreibung Die Schwestern Peachy und Beth könnten unterschiedlicher kaum sein: Peachy ist Vollzeitmutter in der Provinz, und Beth führt ein glamouröses Leben in New York - bis beide eines Tages kurzerhand ihre Existenzen tauschen. "Der Goldfisch meiner Schwester" ist ein kluger und hochkomischer Roman über Liebe, Familie und die Frage, ob es ein richtiges Leben im falschen gibt. Wochenlang stand er an der Spitze der kanadischen Bestsellerliste. Meine Meinung: Entgegen des Klappentextes bin ich nicht der Meinung dass die Schwestern ihre Rollen getauscht haben. Das hört sich so an, als hätten sie die Wahl gehabt. Hatten sie aber nicht. Das Buch hat für mich mit dem 2. Kapitel begonnen. Peach findet sich früh morgens im Bademantel, ihre zwei Kinder im Schlepptau auf dem Spielplatz wieder. Alleine diese Szene ist schon so bizarr dass sie meine Aufmerksamkeit mit einem Schlag geweckt hat. Was ist passiert? Warum hockt sie auf dem Boden, ihren kranken Sohn zu Füßen der gerade einen epileptischen Anfall hatte? Nun erzählt die Ich-Erzählerin Peach, auch Peachy genannt, in Rückblenden über das Leben auf der Farm mit ihrem Vater Lou und ihrer alles dominierenden Schwester Beth. Und was sie da zu erzählen hat deutet nicht immer auf ein einfaches Leben hin. Beth verläßt früh das Haus um in New York Modedesign zu studieren, dies wird ihr ermöglicht indem der Vater Land verkauft. Peach bleibt zuhause, wird sehr früh schwanger. Kein Studium, dafür einen Mann den ihre Schwester schon vor ihr hatte und ein krankes Kind. Aber sie beschwert sich nicht, ganz im Gegenteil. Sie ist diejenige welche ihre Schwester aufbaut und versucht sie vor Dummheiten zu bewahren. Zwei Schwestern die das gleiche Schicksal erdulden mussten und die sich doch in ganz unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Während die eine sich zu einer verständnisvollen Frau entwickelt, mutiert die andere zu einen richtigen Ungeheuer. Dass die Autorin schreiben kann hat sie für mich dadurch gezeigt, dass sie durchaus ernsten Situationen eine komische Seite abgewinnen kann, ohne dass das Ganze slapstick-ähnliche Auswüchse annimmt. "Eines Morgens hatte ich Beau meinen erhobenen Zeigefinder vors Gesicht gehalten. "Keinen Seitensprung, keine Affäre, keine Scheidung, keine unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten, verstanden? Keines dieser Wörter in unserem Haus. Dafür haben wir keinen Platz." Rendezvous, Flirt, Betrug - das waren "Beth-Wörter", Single-Wörter, jedes einzelne ein kleines, dummes ikea-artiges Wort für austauschbare Dinge wie Lampen, Tassen, Aschenbecher. Beth konnte ihre Typen gerne betrügen - Krankheiten, Steuerklassen und sonstige Konsequenzen spielten bei ihr keine Rolle. Wir dagegen hatten einen Kaninchenstall aus Mahagoni, ein Chesterfield-Sofa, Sofaschoner, Hortensien, eine knospende Eiche, aus der wir einen weiteren Tisch zimmern wollten. Unsere Küche war aus Granit und rostfreiem Stahl - das alles waren Ehepaar-Wörter, und unser Haus war voll davon." Ich freue mich auf weitere Bücher dieser kanadischen Autorin und vergebe die volle Punktzahl (dk)

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  • Rezension zu "Der Goldfisch meiner Schwester" von Lisa Gabriele

    Der Goldfisch meiner Schwester
    Büchermona

    Büchermona

    19. July 2010 um 15:34

    Kurzbeschreibung: Die Schwestern Peachy und Beth könnten unterschiedlicher kaum sein: Peachy ist Vollzeitmutter in der Provinz, und Beth führt ein glamouröses Leben in New York - bis beide kurzerhand ihre Existenzen tauschen. Erst unverständlich - dann interessant. Peachy und Beth sind Schwestern - was man auf den ersten Blick aber kaum glauben könnte. Peachy führt ein eher einsames Leben in der Provinz, kümmert sich um ihre Kinder, um ihren Mann und um den geregelten Alltag. Beth ist da ganz anders. Sie ist aus der Einsamkeit geflohen und hat sich ein Leben in New York aufgebaut. Dennoch kommt sie regelmäßig nach Hause, auch wenn sie sich dann immer nur von ihrem Vater die Haare machen lässt. Bei ihrem jüngsten Besuch macht Beth allerdings einen gravierenden Fehler, der bei ihrer Schwester die Sicherungen durchbrennen lässt. Peachy fordert einen sofortigen Tausch ihrer beider Leben. Sie diktiert Beth noch das Wichtigste ihres eigenen Alltags und macht sich dann auf den Weg nach New York. Dieser Tausch bewegt gewaltig viel in dem Leben der so ungleichen Schwestern. Erst habe ich das Buch nicht verstanden. Einige Male habe ich angefangen und dann doch wieder zur Seite gelegt. Der Beginn hat mich überhaupt nicht gepackt, auch nicht interessiert. Außerdem fand ich alles sehr verwirrend. Die Zeitsprünge kamen ohne Vorwarnung oder Erklärung, es fällt dem Leser nur plötzlich auf, dass irgendetwas ungereimt ist. Das gibt sich jedoch im Lauf der Geschichte. Man gewöhnt sich daran und wenn man langsam in die Geschichte und die Hintergründe hineingefunden hat, sind auch die Zeitsprünge kein großes Problem mehr. Den Schreibstil kann man nur als lax bezeichnen. Oder als sehr direkt. Mit der Wortwahl war ich oft nicht einverstanden. Ich bin oft über die harschen Bezeichnungen zum Thema Liebe gestolpert. Aber vielleicht war das auch Absicht. Ich kann sagen, mir hat die Geschichte zum Schluss besser gefallen, als vorher. Der Tausch kommt erst sehr spät, vorher werden viele Nichtigkeiten dargelegt und durchgekaut. Beeindruckt hat mich das Buch nicht. Ich bin eher froh, dass ich ganz vollständig gelesen habe. Und ich denke, dass man sich seine Meinung zu diesem Buch selbst bilden muss.

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  • Rezension zu "Der Goldfisch meiner Schwester" von Lisa Gabriele

    Der Goldfisch meiner Schwester
    Binea_Literatwo

    Binea_Literatwo

    Zwei Schwestern wie Tag und Nacht, zwei Schwestern wie ein Spiegelbild. Ist die eine stark, ist die andere schwach, ist die eine vernünftig, ist die andere unvernünftig. Beth und Georgia Peach Archer , Georgia Peach von allen nur Peachy genannt, ziehen sich durch ihre Gegensätzlichkeit genauso sehr an, wie sie sich auch abstoßen. Peachy lebt mit ihrem Mann Beau und ihren beiden Söhnen auf einer Farm in der Provinz. Peachy denkt selten an sich, denn einer ihrer Söhne hat unvorhersehbare Epilepsieanfälle und sie möchte immer für ihn da sein, blendet vieles um sich herum aus und ihre Ehe plätschert langsam vor sich hin, es gibt andere Prioritäten. Es dauert nicht lange und ihre Schwester Beth hat wieder Schwierigkeiten, meistens mit Männern, die sie entweder nicht bekommt oder nicht von sich los bekommt. Drogen und Alkohol und Party rund um die Uhr dominieren ihr Luxusleben, und wenn es klemmt, muss Peachy her. Als Beth mit ihrem Exfreund Marcus spielt und ihm eine Falle stellen will, soll Peachy helfen und sich mit ihm treffen, doch irgendwann ist auch mal Peachys Geduld am Ende und Beth muss sich alleine zurecht finden. So denkt Peachy, doch als sie das Profil von Marcus im Internet und somit ein Foto von ihm sieht, beginnt sie zum ersten Mal in ihrem Leben an sich zu denken. Warum nicht auch einmal so frei und ohne zu denken leben, nur einmal das Leben so genießen, wie es Beth täglich tut. Das Miterleben eines heimlichen Treffens in der Nacht stellt für Beth den endgültigen Vertrauensriss dar und alle Zeichen stehen für sie auf grün. Verletzt macht sie sich auf den Weg nach NewYork und sucht ihre Freiheit. Wer denkt, hinter dem Cover verbirgt sich ein leichter Unterhaltungsroman, wird sich täuschen, denn Lisa Gabriele schreibt einen anfangs verwobenen und dann immer klarer werdenden Familienroman bei dem alle Höhen und Tiefen einfließen und nichts beschönigt wird. Wie als ob die Gefäße zum Wasserschöpfen immer größer werden, nimmt auch Lisa Gabriele immer größere Gefäße und verlängert die Rückblicke in das Leben ihrer beiden Hauptprotagnistinnen und macht den Blickwinkel um die beiden größer und auch tiefer. Kapitel für Kapitel wird der „Rückblicksfächer“ breiter, dennoch bleibt das aktuelle Geschehen an der Oberfläche und lässt sich nicht verdrängen. „Männer können wirklich Schweine sein, so viel ist sicher. Was einem vor der Nase im Trog liegt, gilt als Futter.“ Ich summe „Männer sind Schweine…“ vor mich hin und frage mich: Gibt es ein falsches Leben im richtigen Augenblick? Gibt es ein richtiges Leben im falschen Augenblick?

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  • Rezension zu "Der Goldfisch meiner Schwester" von Lisa Gabriele

    Der Goldfisch meiner Schwester
    blumuli02

    blumuli02

    15. April 2010 um 19:07

    Leider blieb mir der "messerscharfe Witz" verschlossen. Es ist leicht und schnell gelesen, die Sprache modern, aber es hat mich leider auch nicht berührt. Ich fand es insgesamt eher flach geschrieben.

  • Rezension zu "Der Goldfisch meiner Schwester" von Lisa Gabriele

    Der Goldfisch meiner Schwester
    Revontulet

    Revontulet

    07. April 2010 um 15:42

    Zwei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Peachy ist Vollzeitmutter und Ehefrau. Einer ihrer beiden Söhne leidet unter Epilepsie und da sie ihn nicht alleine lassen möchte, kann sie auch ihr Studium nicht beenden. Zudem wohnt sie immer noch auf der Farm in Kanda, wo sie groß geworden ist. Beth hingegen wohnt in New York und ist in der TV Branche. Als Beth Peachy besuchen kommt, um sie anschließend für ein paar Tage mit nach New York zu nehmen, schläft sie mit Peachys Mann. Diese ertappt die beiden natürlich im flagranti und geht dann alleine nach New York. Sie bleibt für ein paar Tage, lernt Beth' Freunde kennen und erhält Einblick in ein Leben voller Einsamkeit. Das Buch ist sehr gefühlvoll und authentisch. Ich habe es nur häppchenweise gelesen, weil es mir erstens wahnsinnig gut gefallen hat und zweites so traurig war, dass ich die Stimmung beinahe schon auf mich übertragen habe, was keinesfalls schlecht ist, sondern eher ein Kompliment an die Autorin.

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  • Rezension zu "Der Goldfisch meiner Schwester" von Lisa Gabriele

    Der Goldfisch meiner Schwester
    ananasengelchen

    ananasengelchen

    04. April 2010 um 09:08

    Die Schwestern Beth und Peachy mussten schon früh den Verlust der Mutter verkraften, sind jedoch in einem liebevollen Umfeld aufgewachsen. Ihr Vater, ein US-amerikanischer Kriegsverweigerer, zieht die beiden Mädchen auf einer Farm in Kanada groß. Die jüngere Peachy fühlt sich immer im Schatten ihrer großen Schwester Beth. Diese zieht es nach der Schule weg aus der ländlichen Idylle und hinein in die Großstadt New York, wo sie in den darauffolgenden Jahren das Leben einer typischen Karrierefrau in den besten Jahren lebt, jedoch regelmäßig die Familie in Kanada besucht. Peachy hingegen wird mit zwanzig schwanger, bricht dadurch ihr Studium ab und heiratet Beau. Sie verbringt die nächsten Jahre auf der Farm ihres Vaters und kümmert sich um den Haushalt, ihren Mann und ihre beiden Söhne, von denen der ältere an Epilepsie leidet. Bei einem der Besuche von Beth geschieht etwas Dramatisches, was Peachy dazu bringt, aus ihrem Leben auszubrechen. Sie reist ohne ihre Schwester nach New York, um dort Beth‘ Leben zu erleben. Zum ersten Mal verlässt sie für zwei Tage ihre Kinder und ihren routinierten Alltag und überlasst ihrer Schwester beides. Beide Schwestern lernen in dieser kurzen Zeit vieles übereinander. Das Buch ist aus der Sicht von Peachy geschrieben, die die Geschichte auf teils schonungslose Weise erzählt. Man kann sich sehr gut in Peachy und ihre Probleme hineinversetzen und fiebert bis zum Ende mit ihr mit. Das Buch ist stellenweise urkomisch, macht an anderen Stellen sehr nachdenklich und kann mit einem überraschenden Schluss glänzen.

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  • Rezension zu "Der Goldfisch meiner Schwester" von Lisa Gabriele

    Der Goldfisch meiner Schwester
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. March 2010 um 18:49

    Die Schwestern Beth und Peach könnten unterschiedlicher nicht sein. Während die schöne Beth ein glamouröses und aufregendes Leben in New York führt, lebt Peach mit ihrem Ehemann, zwei Söhnen und ihrem Alt-Hippie-Vater in scheinbarer Idylle auf einer kleinen Farm in Kanada. Doch der schöne Schein trügt: Beth kommt nicht über den frühen Selbstmord ihrer Mutter hinweg. Peach hat ihre erste große Liebe geheiratet und immer das Gefühl, etwas verpasst zu haben - zudem einen an Epilepsie erkrankten Sohn, um den sie sich 24/7 sorgt. Als Peach ihren Ehemann nun mit ihrer Schwester erwischt, bricht alles in ihr zusammen. Kurz entschlossen lässt sie ihr altes Leben zurück und fliegt nach New York, um ein ganz anderes Leben- das ihrer Schwester - kennenzulernen. Beth muss in der Zwischenzeit ihren Egoismus hinten anstellen und ihre Schwester vetreten. Für beide eine ungewöhnliche Erfahrung, die so einiges in einem neuen Licht erscheinen lässt. Mit einer guten Mischung aus Dramatik, Ernsthaftigkeit und Witz, alltäglichen Sorgen und großen Problemen hat Lisa Gabriele es geschafft, mich zu fesseln und mein Herz zu berühren. Ich empfehle diesen wunderbaren Familienroman gerne weiter.

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  • Rezension zu "Der Goldfisch meiner Schwester" von Lisa Gabriele

    Der Goldfisch meiner Schwester
    editha

    editha

    02. February 2010 um 11:02

    Die Kurzbeschreibung hat mir besser gefallen, als das Buch selber. Ich fands leider enttäuschend.