Lisa Gardner Die Frucht des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Die Frucht des Bösen“ von Lisa Gardner

Er weiß alles über dich. Auch, wo du dich verstecken wirst. Familientragödie in Boston. In einer idyllischen Vorortsiedlung hat ein Mann Frau und Kinder ausgelöscht. Einen Tag später wiederholt sich das Grauen. Die Ermittlungen geben Rätsel auf. Beide Familien waren denkbar unterschiedlich: eine wohlhabend und religiös, die andere im Drogenmilieu bestens bekannt. Wie kann es sein, dass gleich zweimal in so kurzer Zeit etwas derart Grauenhaftes geschehen musste? Detective D.D. Warren glaubt nicht an Zufall. Und sie sucht verzweifelt nach einer Antwort. Bis sie langsam begreift: Es waren keine Amokläufe. Hier treibt jemand ein teuflisches Spiel.

Super Thriller. Einfach geschrieben, gut verständlich und schnell zu lesen.

— Katinka17
Katinka17

Spannender Thriler!

— Yuyun
Yuyun

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    Die Frucht des Bösen
    eskimo81

    eskimo81

    06. August 2016 um 14:02

    In Boston ereignet sich eine Familientragödie. Ein Vater löscht die ganze Familie aus. Ein Tag später, wiederholt sich das ganze. Zufall?Ein weiterer spannender Fall. D.D. Warren ermittelt wieder und zeigt eine sehr private Seite. Die Thematik, die Lisa Gardner gewählt hat, hinterlässt Sprachlosigkeit, vor allem auch nach dem Schlusswort... Ein sehr aktuelles und ernstes Thema, gut verpackt in einem genial durchdachten Thriller. Die Nacht wird zum Tag, die verrinnende Zeit, unspürbar... Es existiert nur noch das Buch und das Grauen.Fazit: Ein genial, fesselnder und süchtig machender Thriller. Lesen!

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  • Er weiß alles über dich

    Die Frucht des Bösen
    Bellexr

    Bellexr

    04. January 2015 um 18:01

    Binnen zwei Tagen ereignen sich zwei grausame Familientragödien in Boston. Beide Familien werden ermordet und auf den ersten Blick sieht es so aus, als wenn jeweils der Familienvater dafür verantwortlich wäre und sich anschließend selbst tötete. Detective D.D. Warren und ihre Kollegen ermitteln auf Hochtouren und bald schon stellen sie eine Gemeinsamkeit zwischen den beiden Fällen her. Diese führt sie in eine Klinik für psychisch gestörte Kinder. Lisa Gardner erzählt den vorliegenden Thriller mithilfe dreier Handlungsstränge. Zum einen ist man bei den Ermittlungen der beiden Mordfälle dabei, den die toughe Sergeantin D.D. Warren leitet, zum anderen lernt man mit der Zeit die junge Krankenschwester Danielle kennen, die auch nach Jahrzehnten über ein grausames Erlebnis aus ihrer Kindheit nicht hinweg kommt. Den dritten Erzählstrang füllt die Mutter Victoria aus, die jeden Tag aufs Neue um ihr Leben fürchten muss. Schnell ist klar, wie diese drei doch so unterschiedlichen Geschichten in Verbindung stehen und Lisa Gardner versteht es gekonnt, die unterschiedlichen Erzählstränge immer an einer äußerst spannenden Stelle enden zu lassen. Was natürlich der Spannung sehr zugute kommt. Diese hält sich lange Zeit auf einem sehr hohen Niveau, nicht nur aufgrund der Ereignisse rund um Danielle und Victoria, auch die beiden Mordfälle gestalten sich äußerst verzwickt. D.D. Warren und ihr Team wissen zwar schnell, das beide Väter nicht für die Familientragödien verantwortlich sind, doch wer sollte einen Grund haben, zwei komplette Familien auszulöschen? Zumal es keine Berührungspunkte zwischen den Familien zu geben scheint, kommen sie doch aus völlig unterschiedlichen Milieus. Zur Mitte hin, als sich die Ermittlungen immer mehr auf die Geschehnisse in der Klinik konzentrieren, bleibt die Spannung etwas auf der Strecke. Wobei es Lisa Gardner aber auch weiterhin sehr gut gelingt, die Story kurzweilig und atmosphärisch dicht zu erzählen. Oftmals ist die Stimmung des Buches sehr düster und beklemmend und den Erzählungen über die Patienten der Klinik merkt man schnell an, dass sich die Autorin mit dem Thema ausführlich beschäftigt hat. Dieses Wissen vermittelt die Autorin gut dosiert und einfühlsam. Fazit: Ein fesselnder Thriller, der mit einer komplexen Story, einer toughen wie bissigen Ermittlerin und einem beklemmenden Thema fast durchweg überzeugt.

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  • Leserkommentare zu Die Frucht des Bösen von Lisa Gardner

    Die Frucht des Bösen
    S.k.

    S.k.

    via eBook 'Die Frucht des Bösen'

    Leider fehlen in diesem Buch an einigen Stellen ganze Seiten!
    Schade den ich habe für ein vollständiges Buch bezahlt

    • 3
  • Psychische Erkrankungen bei Kindern

    Die Frucht des Bösen
    Krimifee86

    Krimifee86

    Inhalt: Amoklauf in Boston. In einer idyllischen Vorortsiedlung hat ein Mann Frau und Kinder ausgelöscht. Einen Tag später wiederholt sich das Grauen. Die Ermittlungen geben Rätsel auf. Die beiden Familien waren denkbar unterschiedlich: eine wohlhabend und religiös, die andere im Drogenmilieu bestens bekannt. Wer oder was also verbindet die beiden Taten? Detective Warren sucht verzweifelt nach einer Antwort. Bis sie langsam begreift: Es waren keine Amokläufe. Hier treibt jemand ein teuflisches Spiel. Cover: Cool. :) Keine Ahnung warum, aber ich finde das Cover echt cool. Zum einen mag ich die Farbe, also diese Rotfäbrung des zu sehenden Gesichts. Außerdem sieht die Frau irgendwie unheimlich aus, obwohl sie nicht einmal besonders böse guckt. Leider kann ich nicht richtig einordnen, was diese Frau mit dem Inhalt der Geschichte wirklich zu tun hat (vielleicht soll es sich hier um Danielle handeln?). Insofern gelungenes Cover, aber Verbindung zum Buch fehlt für mich. Schreibstil: Der Schreibstil von Lisa Gardner hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Die Geschichte hatte zwar ihre Längen, war jedoch größtenteils sehr spannend geschrieben. Das einzige, was mich irritiert hat (liegt aber vermutlich an der Übersetzung) war die ständige Bezeichnung „Sergeantin“. Ich wusste irgendwann gar nicht mehr, wer damit gemeint sein sollte. Auch irritierend fand ich, dass es eine D. D. gab und auch eine Danielle. Denn zumindest anfänglich dachte ich, es wäre die gleiche Person und D. D. sei der Spitzname von Danielle. Besonders toll geschildert fand ich aber die Kinder auf der psychiatrischen Station und da besonders auch den kleinen Ethan und Lucy. Ich fand es toll, dass die Autorin auch ein Thema mit aufgenommen hat, mit dem sich die meisten wahrscheinlich noch nie beschäftigt haben (psychische Erkrankungen bei Kindern) und einem dies näher gebracht hat. Die Story: Die Story an sich fand ich sehr spannend, zumindest bis so ca. 50 Seiten vor Schluss. Leider nämlich auch hier wieder ein Roman, dessen Ende alles kaputt gemacht hat, weil es so realitätsfremd und unglaubwürdig war. Manchmal kommt es mir so vor, als würden Autoren einfach drauf los schreiben und sich erst später überlegen, wie sie ihr Werk enden lassen wollen. Und wenn ihnen nichts einfällt, kommt so etwas komisches wie bei „Die Frucht des Bösen“ dabei heraus. Wie gesagt, bis etwa 50 Seiten vor Schluss hat mir die Geschichte aber wirklich Spaß gemacht und es war spannend, D. D. und auch Danielle auf ihrer Suche nach der Wahrheit zu begleiten. Fazit: Eigentlich müsste ich aufgrund des Endes Punkte abziehen, aber da mir das Buch wirklich bis dahin ausgesprochen gut gefallen hat und ich der Autorin auch noch eine weitere Chance geben möchte, vergebe ich vier Punkte. Besonders positiv hervorzuheben ist und bleibt, dass die Autorin ihre Geschichte in ein Thema eingebunden hat, das mir bis dahin alles andere als vertraut war und dass mich dieses Thema sehr fasziniert hat.

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    • 2
  • Mutig und ehrlich und ungeschönt

    Die Frucht des Bösen
    Buchfeeling

    Buchfeeling

    10. December 2013 um 12:55

      Bei diesem Buch gibt der Klappentext  nicht wirklich den Inhalt her. Das Buch ist anders... grausam... und doch so wirklich. Es handelt sich um einen sehr düsteren, erschreckenden Roman, in dem zwei Frauen in unterschiedlichen Kapiteln in der Ich-Rolle erzählen. Dabei ist man als Leser schon von der ersten Sekunde an direkt im Geschehen, man spürt die Angst, die Wut und und Hilflosigkeit der Frauen, der Eltern, der Erzieher, der Helfer. Ja, es geht um Kinder... um ganz besondere Kinder... Doch mehr kann und möchte ich nicht verraten. Wer keine Angst vor einem wirklich realistischen Schock-Thriller hat, sollte sich an "Die Frucht des Bösen" heranwagen. Ein absolut einzigartiges Buch über ein Thema, worüber ich bisher noch nie gelesen habe. Mutig und ehrlich und ungeschönt.

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  • Durchtrieben. Spannungsgeladen. Mitreißend.

    Die Frucht des Bösen
    Tanja-WortWelten

    Tanja-WortWelten

    02. June 2013 um 09:46

    ZUSAMMENFASSUNG: Als Detective D. D. Warren am Tatort eintrifft, gelten ihre Gedanken zunächst nur dem Date, das sie aufgrund ihrer Arbeit absagen musste - wieder einmal. Doch kaum betritt sie das Haus, ist sie wieder ganz Polizistin, was angesichts der Tragödie, die sich dort ereignet hat, auch nicht verwunderlich ist. Eine ganze Familie - abgeschlachtet. Vom eigenen Vater, wie es scheint. Und ausgerechnet jenes Familienoberhaupt ist der einzige Überlebende, ging sein sich selbst geltender Kopfschuss doch daneben. Der Tatort gibt von Anfang an Rätsel auf, die auch die Nachbarn der Opfer nicht lösen können. Eine ruhige, liebevolle Familie - und jetzt das. Aber ehe D. D. sich recht mit diesem Fall beschäftigen kann, passiert es auch schon erneut - eine weitere Familie wird mutmaßlich von ihrem Familienoberhaupt abgeschlachtet. An diesem Tatort jedoch gibt es eindeutige Beweise dafür, dass der Vater zuerst starb und sich nicht, wie es zunächst aussehen sollte, nach dem Mord an seiner Familie selbst gerichtet hat. Doch all das ist erst der Anfang. Und die Spur führt genau zu Danielle, einer jungen Frau und Krankenschwester in einer Kinderpsychiatrie, die als Kind ein ganz ähnliches Szenario überlebte ... FAZIT: Ursprünglich bin ich durch das Buchcasino auf Facebook auf dieses Buch gestoßen. Allein der Klappentext hat mich schon sehr angesprochen, so dass ich es erst mal auf die Wunschliste gesetzt und dann fast vergessen hatte. Als ich es dann vor ein paar Wochen in der Bibliothek entdeckte, musste ich natürlich zuschlagen. Und ganz ehrlich - ich habe es in weniger als vierundzwanzig Stunden durchgelesen. Die Atmosphäre des Buches ist schlichtweg genial. Lisa Gardner versteht es meisterhaft, einen immer und immer wieder zu überraschen. Zudem machen die verschiedenen Erzähler - Victoria, Danielle und D. D. - die Geschichte noch verwirrender und ungemein spannender. Einziges Manko an diesem sonst wirklich unglaublich spannenden Buch ist leider die Tatsache, dass es sich um eine Reihe handelt - wie ich erst später festgestellt habe. Aber nicht, dass wir hier Teil 4 hätten, stört mich. Nein, eher, dass man von diesem Serien-Feeling gar nichts mitbekommt. D. D. ist einfach zu kalt, zu distanziert. Das damit zusammen genommen, dass die Auflösung am Ende irgendwie doch banal wirkte, wo die Geschichte an sich doch so spannungsgeladen war, kostet Die Frucht des Bösen leider knapp die volle Punktzahl ...

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  • Rezension zu "Die Frucht des Bösen" von Lisa Gardner

    Die Frucht des Bösen
    KirmesImKopf

    KirmesImKopf

    01. February 2013 um 14:59

    gut geschrieben, spannende Story, aber mir ist Ermittlerin D.D. Warren etwas zu profillos.

  • Gut und ausreichend spannend

    Die Frucht des Bösen
    Thommy28

    Thommy28

    19. October 2012 um 16:31

    Der grundsätzliche Inhalt wird im Rückentext schon gut dargestellt: zwei Fälle, in denen ganze Familien durch einen Amoklauf ausgelöscht werden - verdächtig immer der Familienvater. Detective D.D. Warren fragt sich, was die beiden Familien gemeinsam haben, obwohl sie auf den ersten Blick doch so unterschiedlich waren? Das Buch ist gut und spannend geschrieben und in drei unterschiedliche Erzählstränge unterteilt. Das erhöht den Lesespass erheblich und sorgt für Dynamik und gute Spannungsbögen. Obwohl - wie gesagt - durchaus spannend, kam mir doch der Thrilleranteil zu kurz. Über weite Strecken war es eher ein Roman über Familiendramen, mit einem deutlichen esoterischen Anteil . Dies - und der nicht so recht überzeugende Schluss - sorgt bei mir für Punktabzug.

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  • Rezension zu "Die Frucht des Bösen" von Lisa Gardner

    Die Frucht des Bösen
    Desire

    Desire

    20. August 2012 um 07:43

    Ein absolut fesselnder Thriller, den sollte man unbedingt lesen.

  • Rezension zu "Die Frucht des Bösen" von Lisa Gardner

    Die Frucht des Bösen
    Sarah_O

    Sarah_O

    19. June 2012 um 12:24

    "Die Frucht des Bösen" ist ein wirklich packender Thriller von Lisa Gardner. Wie ich erst nach dem Lesen feststellte, gibt es zu der Ermittlerin D.D. Warren schon eine ganze Reihe und dies ist nach "Lauf, wenn du kannst", "Kühles Grab" (beide erschienen im Aufbau-Verlag) und "Ohne jede Spur" (rororo) bereits der vierte Teil. Beim Lesen habe ich von einer übergeordneten Handlung allerdings nichts bemerkt, die Fälle sind in sich geschlossen und das Privatleben der D.D. Warren spielt ohnehin keine große Rolle, sodass es mir problemlos möglich war der Handlung auch ohne Vorwissen zu folgen. Inhalt: In Boston ereignen sich innerhalb kürzester Zeit zwei Familientragödien. Was erst aussah wie die Amokläufe zweier Familienväter, gibt dem Ermittlerteam um Sergeant D.D. Warren immer neue Rätsel auf. Die Gemeinsamkeiten der beiden Verbrechen sind unübersehbar, doch die Familien sind grundverschieden. Worin besteht die Verbindung? Lisa Gardner erzeugt in "Die Frucht des Bösen" eine einzigartige Atmosphäre, die nicht zu Letzt durch die verschiedenen Erzählperspektiven entsteht. Insgesamt gibt es drei Handlungsstränge, die Stück für Stück verknüpft werden. Neben D.D. Warren, deren Ermittlungsarbeit aus der Perspektive eines Erzählers in der dritten Person beschrieben wird, gibt es noch zwei Ich-Erzählerinnen, die erst nach und nach ihre Identität und ihre Verwicklungen in der Geschichte lüften. Es sind die Kinderkrankenschwester Danielle, die auf einer geschlossenen psychatrischen Station arbeitet und vor fast genau 25 Jahren selbst als einzige den Amoklauf ihres Vaters überlebte, und die junge Mutter Veronica, die ihren psychisch kranken und teilweise sehr gefährlichen kleinen Sohn Evan pflegt. Für mich waren die Passagen der beiden Ich-Erzählerinnen sehr überzeugend. Atmosphärisch dicht, sehr packend und oft mit erschreckenden Eingeständnissen wird das Leben auf der psychatrischen Station und das Leben mit dem unberechenbaren kleinen Evan beschrieben. Dabei ist das Buch wirklich nichts für zarte Gemüter, es gibt Gewalt, Blut und oft einen hohen Ekelfaktor. Dennoch schafft es die Autorin nichts zu überreizen, bleibt in ihren Beschreibungen detailiert und glaubhaft. Etwas schwächer und ein kleiner Kritikpunkt am Buch sind die Kapitel, in denen der Leser D.D.Warren bei den Ermittlungen begleitet. D.D. ist selbst schon ein Stereotyp: Die perfektaussehende Ermittlerin, die den ganzen Tag Essen in sich reinschaufelt, aber auch mit Vierzig noch den Stoffwechsel eines jungen Hüpfers hat, niemals zunimmt und kaum einen anderen Gedanken hat als Sex - mit so ziemlich jedem männlichen Charakter, der im Laufe der Handlung auftaucht. Die mehrdeutigen Wortwechsel insbesondere mit der neueingeführten Figur Alex, Professor an einer Polizeiakademie und zur Auffrischung mal wieder im Außeneinsatz, waren dabei auch so plump, dass sie mich bei aller Spannung doch zum Augenrollen brachten. Über das bisschen Klischee konnte ich aber in diesem spannenden Thriller, der mit vielen Elementen eines Psychothrillers punkten kann, leicht hinwegsehen, zumal das Ende mich noch einem richtig überrascht hat. Einen Thriller mit einem so hohen Gänsehaut-Faktor gibt es wirklich eher selten. Fazit: Ohne ein paar Klischees aus der Rubrik "typisch amerikanisch" kommt auch Lisa Gardner nicht aus, aber bei einem Thriller wie "Die Frucht des Bösen", der mit viel Spannung und gelungenen Charakteren überzeugen kann, konnte ich da leicht drüber hinweglesen. Für Thriller-Fans ein absolutes Muss - aber (Warunung!) nichts für zart-Besaitete. Von mir 5 Sterne

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  • Rezension zu "Die Frucht des Bösen" von Lisa Gardner

    Die Frucht des Bösen
    Seehase1977

    Seehase1977

    18. June 2012 um 09:44

    In Boston werden innerhalb von zwei Tagen zwei Familien ermordet, erschossen, erstochen, erwürgt. Die Polizei geht jeweils vom Vater als Täter aus, was sich alsbald als falsch erweist. Trotz völlig unterschiedlicher Lebensumstände der Familien, gibt es doch eine Gemeinsamkeit, die nur der Mörder der Familien kennt. D.D. Warren und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf.... Gardner erzählt die Story in drei Handlungssträngen jeweils aus der Sicht unterschiedlicher Protagonisten. D.D. Warren, die Hauptermittlerin, toughe fast 40 jährige Single-Frau die ihren Job versteht und gerne mal wieder Sex hätte. Danielle Burton, einzige Überlebende eines in ihrer Kindheit geschehenen Familiendramas und Krankenschwester auf einer Station für psychisch erkrankte Kinder. Und schließlich Victoria, die mit ihrem 8 jährigen psychisch schwer traumatisiertem Sohn Evan versucht, das gemeinsame Leben zu meistern. Mein Fazit: Nichts für schwache Nerven! Ein fesselnder Thriller den man kaum aus der Hand legen mag. Durch die Erzählung aus Sicht von D.D., Danielle und Victoria wird von Anfang an ein Spannungsbogen aufgebaut, der sich bis zum Schluss durch die Story zieht. Die Kapital sind nicht zu lange, was die Spannung zusätzlich erhöht. Man ist geschockt von der Brutalität des Mörders der Familien, geschockt und entsetzt zu was der 8jährige Evan fähig ist, man durchlebt mit Danielle den Alltag auf der Station für psychisch kranke Kinder und der bevorstehende 25. Jahrestag ihres eigenen dramatischen Schicksalsschlags und die Auslöschung ihrer Familie. Man mutmaßt ständig, wer der Mörder sein könnte, ist sich auf einmal völlig sicher und muss dann zum Schluss erfahren, dass man doch auf der falschen Fährte war.... Für mich perfekt, auch wenn mich die meines Erachtens etwas zu sehr auf Sex fixierte Ermittlerin Warren etwas genervt hat. Trotzdem tat dasdem Lesevergnügen keinen Abbruch.

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  • Rezension zu "Die Frucht des Bösen" von Lisa Gardner

    Die Frucht des Bösen
    marion_gallus

    marion_gallus

    16. June 2012 um 22:44

    Der Thriller erzählt die Ermittlungen um zwei extreme Mordfälle in Boston, die die Ermittlerin D.D. Warren aufzuklären hat. Dem ersten Mord fällt eine beliebte Familie zum Opfer. Sie war unauffällig, in der gesamten Nachbarschaft gerne gesehen und es gibt keinen erkennbaren Grund für deren Auslöschung. Am nächsten Tag wird ein weiterer, ähnlicher Mord an einer kompletten Familie entdeckt. Nur dass diese Familie das komplette Gegenteil der ersten Opfer war: Diese Familie war im Drogenmilieu einschlägig bekannt und gehörte definitiv zur Unterklasse. D.D. Warren glaubt nicht, dass es sich um Zufälle handelt, zumal es einige Übereinstimmungen gibt. Die Mordwaffen waren sowohl eine Feuerwaffe, als auch ein Messer. Und in beiden Mordfällen wurden sogar die kleinen Kinder (z.B. ein Säugling in seiner Wiege) umgebracht. Gemeinsam mit ihrem Partner Phil und dem Professor Alex, der einfach mal wieder die praktische Arbeit der Ermittlung miterleben will um nicht einzurosten, beginnt D.D. Warren mit den Untersuchungen und versucht den Dingen auf den Grund zu gehen … *** Dies ist der zweite Fall der Ermittlerin D.D. Warren, für mich war es das erste Buch überhaupt von Lisa Gardner. Erzählt wird der Thriller in verschiedenen Handlungssträngen. Zunächst gibt es Danielle, eine junge Frau, die vor 25 Jahren einizige Überlebende eines Familiendramas war: Ihr Vater hat ihre Mutter, die beiden Geschwister und dann sich selbst getötet. Warum er Danielle verschont hat, weiss sie bis heute nicht und diese hat nach wie vor mit den Erlebnissen zu kämpfen. Sie arbeitet als Krankenschwester auf einer Station für psychisch kranke Kinder und kümmert sich aufopferungsvoll um sie. Sie geht auf in ihrer Arbeit, nutzt diese als Eigentherapie. Kann sie schon sich selbst nicht helfen, dann wenigstens den Kindern in ihrer Obhut. Weiterlesen: http://buchwelten.wordpress.com/2012/06/16/die-frucht-des-bosen-von-lisa-gardner-55/ © Buchwelten 2012

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  • Rezension zu "Die Frucht des Bösen" von Lisa Gardner

    Die Frucht des Bösen
    monja1995

    monja1995

    02. June 2012 um 11:48

    Klappentext: Er weiß alles über dich. Auch, wo du dich verstecken wirst. Familientragödie in Boston. In eineridyllischen Vorortsiedlung hat ein Mann Frau und Kinder ausgelöscht. Einen Tag später wieder holt sich das Grauen. Die Ermittlungen geben Rätsel auf. Beide Familien waren denkbar unterschiedlich: eine wohlhabend und religiös, die andere im Drogenmilieu bestens bekannt. Wie kann es sein, dass gleich zweimal in so kurzer Zeit etwas derart Grauenhaftes geschehen mußte? Detective D. D. Warren glaubt nicht an Zufall. Und sie sucht verzweifelt nach einer Antwort. Bis sie langsam begreift: Es waren keine Amokläufe. Hier treibt jemand ein teuflisches Spiel. Mein Umriss: Eine ausgelöschte Familie in Boston. Schnell gerät der Vater in Verdacht, seine Kinder und seine Frau getötet und sich selbst schwer verletzt zu haben. Allerdings kommen schnell Zweifel auf, dass er der Täter ist. Einen Tag später stirbt noch eine Familie, auch hier sieht am Anfang alles wie ein vom Vater initiierter Amoklauf aus. D. D. Warren, die Ermittlerin in beiden Fällen zweifelt jedoch daran, dass die Morde unabhängig voneinander geschahen. Auch wenn erstmal nichts auf Gemeinsamkeiten hinweist, läßt sie nicht locker und stößt schon bald auf Gemeinsamkeiten. Die sie auch in der kinderpsychiatrischen Abteilung des Kirkland Medical Centers vermutet. Schnell wird ihr klar, dass hier jemand ein übles Spiel spielt und sie schnell reagieren muss, bevor es zu einer noch größeren Katastrophe kommt. Mein Eindruck: Drei Handlungsstränge, in denen die drei Hauptprotagonisten in der Ich-Form erzählen, laufen langsam aber stetig aufeinander zu. Jedes Kapitel für sich birgt eine Überraschung und als Leser verdächtigt man immer wieder bestimmte Personen, welche dann doch nicht als Täter in frage kommen. Selbst als es zum Showdown kommt, führt einen Lisa Gardner durch ihre wohldurchdachte Schreibweise immer wieder aufs Glatteis. Anfangs etwas verwirrend, ist man dann sehr schnell im Geschehen und mag das Buch nicht mehr zur Seite legen. Ist der rote Faden am Anfang noch recht wellig und verknotet, so glättet und entwirrt er sich schnell und führt in einem steil ansteigenden Spannungsbogen zum unerwarteten Ende, das man als Leser so nicht erwartet hätte. Mein Fazit: Ein nicht ganz leichter Einstieg, dann noch ein Tabuthema und zwei ermordete Familien halten den Leser am Geschehen fest und verleiten ihn, diverse Personen zu verdächtigen. Ein spannender Thriller, der hält was er verspricht.

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  • Rezension zu "Die Frucht des Bösen" von Lisa Gardner

    Die Frucht des Bösen
    Natasha

    Natasha

    30. May 2012 um 17:57

    Spannende Unterhaltung mit größtenteils sympathischen und vielschichtigen Figuren, wie gemacht für Urlaub und Strand!

  • Rezension zu "Die Frucht des Bösen" von Lisa Gardner

    Die Frucht des Bösen
    Miss-firefly

    Miss-firefly

    27. May 2012 um 20:35

    Danielle ist die Einzige Überlebende nach eine Familiendrama. Ihr Vater hat als sie noch ein Kind war ihre ganze Familie ausgelöscht, sogar Bruder und Schwester erschossen. 25 Jahre später wird D.D. Warren an einen Tatort gerufen. Eine fünfköpfige Familie wurde ausgelöscht, augenscheinlich vom Vater. Als wenige Tage später eine weitere Familie ausgelöscht wird, glaubt D.D. nicht mehr an einen Zufall und findet heraus, dass beide Familien Kinder hatten, die in einer Kinderpsychatrie waren. Genau dort arbeitet Danielle inzwischen als Krankenschwester... Mich hat die Geschichte und Thematik von "Die Frucht des Bösen" von Lisa Gardner unheimlich gefesselt. Allein die Vorstellung, dass es Kinder gibt die aufgrund von Entwicklungsstörungen oder Vernachlässigung hypersensibel oder gar schizophren sind, ist für mich sehr erschreckend. Immer wieder musste ich beim Lesen an eine Oprah-Folge denken, die einmal gesehen habe. Es ging um ein süßes kleines Mädchen, dass schizophren ist und teilweise so gefährlich für ihren kleineren Bruder wurde, dass sie nicht mehr mit ihm in einem Raum sein konnte. Es ist für mich unvorstellbar, was ein solches Kind durchleiden muss, dass vielleicht seine Eltern und Geschwister liebt und dennoch ständig das Bedürfnis hat ihnen weh zu tun. Im Großen und Ganzen waren die Mordfälle und auch die Geschichte von Danielle waren spannend bis fast zur letzen Seite. Ab dem Punkt an dem die Geschichte aufgelöst worden ist hat es allerdings einige Schwachstellen gegeben, die ich nicht nachvollziehen konnte. Aber kann es auch gerade so gewollt sein (warum will ich hier nur nicht verraten ;)). Und mitreisend musste das Buch ja schon sein. Immerhin habe ich es innerhalb von 6 Tagen gelesen. Eine weitere Sache die mich immer etwas stört ist, wenn ein Charakter keinen "richtigen" Namen hat. D.D. Warren ist für mich einfach zu unpersönlich und das was über sie geschrieben wurde, um sie zu charakterisieren, war mich zu klischeehaft und oberflächlich. Dadurch ist sie gegenüber den anderen Charaktere extrem in den Hintergrund gerückt, was ich sehr schade finde für einen Charakter der anscheinend als roter Faden durch eine Serie leiten soll. Ich vergebe aufgrund der kleinen Unschlüssigkeiten und wegen mangelnder Sympathie für die Ermittlerin 4 von 5 Punkten http://milvaynesbb.wordpress.com/2012/05/27/die-frucht-des-bosen/

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