Lisa Gardner Du darfst nicht lieben

(29)

Lovelybooks Bewertung

  • 31 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 15 Rezensionen
(11)
(13)
(3)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Du darfst nicht lieben“ von Lisa Gardner

FBI-Agentin Kimberly Quincy ist im fünften Monat schwanger. Doch statt mehr Zurückhaltung zu üben, stürzt sie sich in ihre Arbeit. So ist sie ganz Ohr, als die junge Delilah sie um Hilfe bittet: Prostituierte verschwinden spurlos, zuletzt Delilahs Freundin Ginny. Verdächtig ist ein Kunde: der „Spinnenmann“. Die Ermittlungen führen in eine Sackgasse: Es scheint, als habe der Täter den Schlüssel zum perfekten Mord gefunden. Keine Leichen, keine Beweise! Doch Kimberly weigert sich aufzugeben. Währenddessen spinnt der Mörder sein tödliches Netz. Und wartet ...

Stockend und dadurch verliert die Story an Lesegeschwindigkeit. Ich kam einfach nicht in die Story rein, und brach auf der Seite 167 ab.

— jewgenijprotas
jewgenijprotas

Spannend bis zum Schluss. In fünf Stunden durchgelesen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Typischer amerikanischer Thriller, dennoch spannend geschrieben. Ein lesenswerter "Thrillerspaß" für ruhige Nachmittage!

— Kaisu
Kaisu

Genial, aber das Ende hat mich enttäuscht.

— Buecherfee82
Buecherfee82

Amerikanischer Thriller, spektakuläre Ermittlungen, kranke Psychen...einfach spannend!

— Floh
Floh

Stöbern in Krimi & Thriller

Nachts am Brenner

Sehr komplexer und spannender Fall für Commissario Grauner, in dem es ihm gelingt, seine Dämonen zu besiegen.

takabayashi

Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

Buchwurm05

Todesreigen

waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

LeseSprotte

Die Party

Definitiv Lesenswert.

SaSu13

Geständnisse

Psychologisch ausgereift mit innovativem formalem Aufbau! (*****)

Insider2199

Ermordung des Glücks

Ein atmosphärisch dichter Krimi.

brenda_wolf

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ihhhhhhhhhhh

    Du darfst nicht lieben
    eskimo81

    eskimo81

    17. August 2016 um 13:44

    Prostituierte verschwinden spurlos. Keine Vermisstanzeige, keine Leiche, keine Anhaltspunkte... Sehr widerwillig auf Seite 186 abgebrochen. Es steht zwar im Rückentext, dass die Frauen den Freier "Spinnenmann" nennen, aber das das Buch sich so sehr mit Spinnen identifiziert, hätte ich nicht gedacht. Bei jedem Kapitel Fachliches und mit der Zeit gehts echt ans eingemachte. Für mich als Spinnenphoebin absolut unmöglich weiterzulesen. Spannend und fesselnd hatte ich die Hoffnung, es durchziehen zu können, aber nein, es geht nicht mehr. So gut das Buch wäre, Spinnen - no way! Schade!!Fazit: Ein fantastischer Thriller - wenn nicht Spinnen das Hauptthema wäre. Ich empfehle das Buch gerne weiter, aber wer ne Spinnenphobie hat, der sollte die Finger davon lassen...

    Mehr
    • 5
  • Du darfst nicht lieben

    Du darfst nicht lieben
    buchleserin

    buchleserin

    04. October 2015 um 08:45

    In Boston verschwinden seit einiger Zeit mehrere Prostituierte. Die FBI-Agentin Kimberly Quincy, im fünften Monat schwanger, forscht nach. Eine junge Frau namens Delilah bittet sie, ihre Freundin Ginny Jones zu suchen, die ebenfalls verschwunden ist. Sie wurde zuletzt mit einem Freier gesehen, der von den Prostituierten „der Spinnenmann“ genannt wird, er selbst nennt sich Mr. Dinchara. Die Ermittlungen kommen nicht so recht voran, es gibt keine Leichen und keine Beweise. Doch Kimberly verspricht der Frau weiterhin nach Ginny Jones zu suchen. Dieser Thriller ist sehr spannend und flüssig zu lesen. Vor jedem Kapitel gibt es eine Info über Spinnen. Ich hatte beim Lesen dieser Infos eine ziemliche Gänsehaut und das schon bevor das eigentliche Kapitel begonnen hatte. Der Thriller wird in verschiedenen Handlungsträngen erzählt und wechselt zwischen den Protagonisten und Handlungsorten und auch in der Zeit hin und her und war für mich anfangs manchmal etwas verwirrend, da ich mir nicht immer sicher war, um welchen Charakter es sich hier handelte. Die Story beginnt mit Ginny Jones und ihrem Freund und wie sie plötzlich auf einen geheimnisvollen Mann trifft. Danach lernen wir die FBI-Agentin Kimberly Quincy kennen, die zunächst bei einem Flugzeugabsturz vor Ort ist. In einem anderen Handlungsstrang geht es um den mysteriösen „Burgerman“, der einen Jungen entführt hat. Von dem Jungen erfahren wir, was mit ihm geschehen ist. Und dann ist da noch Rita, eine ältere Dame, bei der plötzlich ein Junge aus der Nachbarschaft auftaucht. Kimberly bekommt mysteriöse Anrufe und weiß nicht von wem. Delilah scheint mehr zu wissen, als sie zugibt. Und die Suche nach dem geheimnisvollen Spinnenmann und den verschwundenen Frauen geht weiter. FBI-Agentin Kimberly Quincy hat mir als Ermittlerin sehr gut gefallen. Ihr Charakter wird sehr gut beschrieben und ich bin auf weitere Fälle mit der sympathischen Ermittlerin sehr gespannt. Die Handlung dieses Thrillers war von Anfang bis Ende spannend, wenn auch zwischendurch manchmal etwas verwirrend für mich. Zum Schluss laufen die verschiedenen Handlungstränge jedoch zusammen und man versteht den Zusammenhang. Die ganzen Infos über die Spinnen haben bei mir eine ziemliche Gänsehaut hervorgerufen. Lisa Gardner ließ sich beim Schreiben dieses Thrillers von der Begeisterung ihrer Tochter für Spinnen inspirieren, die eine Vogelspinne in der Größe eines kleinen Terriers geschenkt bekam. „Du darfst nicht lieben“ bekommt von mir eine klare Leseempfehlung!

    Mehr
  • ein packender Thriller

    Du darfst nicht lieben
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    19. September 2014 um 23:20

    FBI-Agentin Kimberly Quincy ist im fünften Monat schwanger. Doch statt mehr Zurückhaltung zu üben, stürzt sie sich in ihre Arbeit. So ist sie ganz Ohr, als die junge Delilah sie um Hilfe bittet: Prostituierte verschwinden spurlos, zuletzt Delilahs Freundin Ginny. Verdächtig ist ein Kunde: der „Spinnenmann“. Die Ermittlungen führen in eine Sackgasse: Es scheint, als habe der Täter den Schlüssel zum perfekten Mord gefunden. Keine Leichen, keine Beweise! Doch Kimberly weigert sich aufzugeben. Währenddessen spinnt der Mörder sein tödliches Netz. Und wartet ... Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen.Nichts für Menschen mit Spinnenphobie :).Die Ermittler sind gut ausgearbeitet und sympathisch, haben teilweise auch richtig Struktur und Tiefgang. Die Geschichte ist herrlich verworren und hat mich oft auf die falsche Fährte gelockt....Gut ausgedacht und ausgearbeitet gibt es keine langatmigen Stellen, ich finde eher, dass Buch hätte noch etwas länger sein können, der Mittelteil ging mir ein bisschen zu hoppla-di-hopp.Die Sichtweisen wechseln und sind durch Kursivschrift gut zu unterscheiden. Ein bisschen fehlen mir zeitliche Einteilungen und die Kapitel sind manchmal ein wenig zu lang.So gab es keine Cliffhanger. Wobei die Story durchgängig in hohem Tempo flüssig erzählt ist. Ein klasse Thriller !

    Mehr
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

    Mehr
    • 2148
    kubine

    kubine

    01. August 2014 um 15:06
  • Absolut sp"i"nnend!!!!

    Du darfst nicht lieben
    nadine_liepkalns

    nadine_liepkalns

    Leseeindruck: Lisa Gardner hat hier einen wirklich spannenden Thriller geschrieben, der sich mit der ziemlich kranken und irren Seele eines Serienkillers beschäftigt. Des weiteren werden Themen wie Prostitution und Kinderpornografie aufgegriffen. Das Buch wird aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben, wobei nicht nur FBI-Agentin Kimberly Qincy immer nach und nach mehr über den Mörder erfährt. Als Leser weiß man zunächst nicht immer in welcher Zeit diese anderen Sichtweisen spielen. Allerdings ist das auch genau das was mich so gefesselt hat. Der Aufbau der Story ist am Anfang sehr gut und ich hatte dann ab der Hälfte des Buches immer meine "ach, nur noch ein Kapitel"-Phasen. Ich musste einfach wissen wie es weiter geht. Die Charaktere sind so gut ausgearbeitet, das man mit jedem mitfühlt und weitere Einblicke in die Seele des Mörders bekommt. Man spürt die Ängste die seine Opfer haben wenn er ihnen seelische wie auch körperliche Qualen zufügt. Und zusätzliche Fakten über Spinnen, die am Anfang jedes Kapitels stehen, untermalen den "roten Faden" des Spinnenmanns. Mein Fazit: Ich tue mich bei der Rezension vielleicht schwer, aber auch nur, weil ich dem Leser nie zu viel vorweg nehmen möchte was Charaktere oder Handlung angeht. Ich kann diesen Thriller aber auf jedenfall weiterempfehlen. Unheimlich spannend und das ohne viel Blut!!!

    Mehr
    • 2
  • eBook Kommentar zu Du darfst nicht lieben von Lisa Gardner

    Du darfst nicht lieben
    gerli des

    gerli des

    25. May 2014 um 07:15 via eBook 'Du darfst nicht lieben'

    Gerlinde schisgtk

  • Du darfst nicht lieben Lisa Gardner

    Du darfst nicht lieben
    jewgenijprotas

    jewgenijprotas

    11. May 2014 um 16:38
  • Absolut spannend!

    Du darfst nicht lieben
    Becky_loves_books

    Becky_loves_books

    10. May 2014 um 16:34

    Cover: Das Cover ist für einen Thriller gut gewählt. Der Titel in großen Buchstaben, ein menschlicher Schatten und ein Spinnennetz voller Wassertzropfen. Top! Meinung: Dieser Thriller hat es in sich. Zu Anfang lernt man im Prolog ein künftiges Opfer kennen und ahnt, dass es nicht gut ausgehen wird. Kapitel 2 bringt den Leser zunächst an einen Unfallort, der mit der Handlung sonst nichts zu tun hat. Die FBI Agentin Kimberly wird zu einem Flugzeugabsturz gerufen. Man merkt schnell, dass sie ziemlich tough und eine sehr gute Ermittlerin ist. Obwohl sie schwanger ist, fällt es ihr schwer, kürzer zu treten. Deshalb kommt sie auch immer wieder in Konflikt mit ihrem Mann. Und dann wendet sich eine junge Frau mit Hinweisen zum Verschwinden mehrerer Prostituierten an sie. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt: aus Kimberlys und aus Sicht des oder der Täter. Manchmal war das etwas verwirrend für mich, aber nach und nach wird vieles klarer. Die Handlung ist detailliert geschildert, manchmal sogar widerlich genau. Einerseits stand mir vor Fassungslosigkeit teilweise der Mund offen, andererseits war das Buch sehr spannend. Mehr will ich dazu eigentlich auch nicht verraten. Bei diesem Buch stimmten Handlung, Charaktere, Setting und Spannungslevel! Fazit: Ein packender Thriller, der einen nicht mehr loslässt. Gespickt mit unerwarteten Wendungen und spannend bis zum Schluß! Klare Leseempfehlung für Fans dieses Genres!!!

    Mehr
  • Absoluter Pageturner

    Du darfst nicht lieben
    Kristine_liest

    Kristine_liest

    28. April 2014 um 14:53

    Inhalt: FBI-Agentin Kimberley Quincy erreicht der Hilferuf einer jungen Frau, ihre Freundin Ginny sei verschwunden. Verdächtig ist ein Freier, genannt "Spideyman". Aber nicht nur Ginny ist verschwunden, auch andere Prostituierte rund um Boston. Doch es gibt keine Leichen, keine Beweise, nichts... Unterteilt ist die Geschichte in Prolog, 43 Kapitel und Epilog. Alle Kapitel haben eine schön angenehme Länge, was dazu verleitet, immer noch ein Kapitel zu lesen und noch eins und - ach, eins geht noch... Und, schwupps, hat man in kürzester Zeit schon das Buch durchgelesen. Denn dieser Thriller ist im wahrsten Sinn ein richtiger Pageturner. Jedem Kapitel ist ein kurzer Satz vorangestellt, der Verhaltensweisen und Eigenarten von Spinnen beschreibt. Spinnen spielen nämlich in "Du darfst nicht lieben" eine große Rolle, das allein jagt mir ja schon Schauer über den Rücken. Doch auch die Geschichte selbst ist spannend bis zur letzen Seite. In fünf Handlungssträngen wird der Leser durch das Geschehen geführt und bis zuletzt war ich mir nicht völlig sicher, wie sich die Stränge zusammenfügen lassen. Leichte Kost ist das Buch nicht, mich hat die Thematik des Kindesmissbrauch sehr beschäftigt, die Bilder, die im Kopf entstehen, sind nicht leicht auszuhalten... Die Charaktere werden von Lisa Gardner gut beschrieben, sie erzeugt Kopfkino. Man erfährt auch viel aus dem Privatleben von Kimberley Quincy, aber nie lenken diese Zusätze von der eigentlichen Geschichte ab. Ein kleiner Kritikpunkt ist der etwas schwierige Beginn des Buches, man wird irgendwie mittenrein in ein Geschehen geworfen, von dem man nicht weiß, was und wie es denn mit der Story zu tun hat. Ich brauchte eine gewisse Zeit, bis ich auch die verschiedenen Handlungsstränge zuordnen konnte und hatte trotzdem immer wieder "Aha-Erlebnisse". Fazit: Ein Buch ohne Längen, das ein wirklich Thriller ist! 4,5 Punkte

    Mehr
  • Typ. amerik. Thriller - aber lesenswert!

    Du darfst nicht lieben
    Kaisu

    Kaisu

    26. April 2014 um 17:18

    Der folgende Thriller, ist mir wieder einmal nicht wegen des Covers (was ich nicht für sonderlich gelungen halte), sondern wegen des Inhalts aufgefallen. Zwar ist es der 6. Band einer Serie um die darin vorkommenden Ermittler, dennoch lässt sich das Buch ohne Vorwissen problemlos lesen. Im Mittelpunkt steht die FBI-Ermittlerin Kimberly Quincy. Trotz voranschreitender Schwangerschaft lässt sie es sich nicht nehmen einen neuen Fall tatkräftig zu unterstützen. Das führt nicht nur zu skeptischen Blicken von den Kollegen, sondern auch zu Beziehungsstress, der ihr recht nahe geht. Doch den aktuellen Killer interessiert das natürlich nicht im Geringsten.  In letzter Zeit verschwinden immer mehr Prostituierte in Boston. Ein außergewöhnliches Motiv ist nicht erkennbar - vermutlich die übliche "Hass-Macht-Version" - ebenso wenig werden die Leichen der Frauen gefunden. Sie scheinen wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Warum also Ermittlungen einleiten? Die Frauen vermisst doch eh niemand. Doch plötzlich behauptet eine Delilah die Agentin Kimberly zu kennen und bittet um ihre Kontaktaufnahme.  Ein gefährliches Spiel mit der Zeit beginnt.  Der Name des Killers ist schnell herausgefunden. Sein Ziel stellt die Ermittler jedoch vor ein Rätsel. Denn nur um das Morden allein scheint es ihm nicht zu gehen.  Dem Leser wird hier schon mehr Einblick gewährt. Durch die wechselnden Perspektiven kommt der Täter ebenfalls zu Wort. Schnell ist klar, da litt jemand unter dem Einfluss einer starken Persönlichkeit und ist nun zu dem geworden, was er der Welt präsentiert: Der mächtige Spinnenmann oder auch Dinchara genannt. Umgeben von Spinnen lebt er sein Leben und übt seine Form der Rache an den Lebenden aus. Doch warum er mordet bleibt lange ein Rätsel, bis man ihn dank seiner Gedanken näher kennenlernt. Klingt nach Schema F? Ist es auch irgendwie. Die Autorin präsentiert den Lesern ein Lesevergnügen, wie man es irgendwo irgendwann schon einmal gelesen hat und trotzdem ist das Buch anders. Ob es an dem Schreibstil liegt oder der Art, wie Lisa Gardner geschickt die kleinen Spinnentiere einbaut, das muss jeder selbst herausfinden. Fakt ist dennoch, dass die kleinen Informationsfetzen über Spinnen zu Beginn eines jeden Kapitels den Ekelfaktor steigen lassen und dem Buch einen besonderen Touch geben. Neben den genannten Handlungsträngen kommen noch weitere Personen zu Wort und es ist zunächst recht schwierig diese richtig einzuordnen. Man kann sich nicht immer sicher sein, wer da spricht und ob das Geschehene gerade passiert oder bereits in der Vergangenheit liegt. Das mag einerseits verwirren, andererseits unterstreicht es den Spannungsfaktor extrem. Trotz der vielen Informationen ist der Leser somit nicht unweigerlich den Ermittlern einen Schritt voraus. Viel mehr kann ich jetzt auch nicht mehr ins Detail gehen, da sonst schon zu viele Ansätze verraten werden würden. Zum Schluss kann man sagen, dass der Titel "Du darfst nicht lieben" durchaus einen sehr wichtigen Hintergrund hat und nicht außer Acht gelassen werden sollte. Der Stil des Buches ist typisch amerikanisch: FBI-Agentin jagt Killer, Killer ist durch seine Vergangenheit so geworden, die Vergangenheit verfolgt ihn und nun verfolgt das FBI ihn. Die Aufschlüsselung am Ende überzeugt nicht zu 100%. Es wird ein Strang mit eingebaut, der überflüssig und überzogen ist. Ebenso der "Aufklärungsepilog" - denn muss man nicht an dran hängen. Dennoch ist das Buch unterhaltsam gewesen. Man hat mitgefiebert und gebangt. Mitleid empfunden und Hass gespürt. Daher gibt es folgende Bewertung: 7 von 10 Punkten

    Mehr
  • Spannend

    Du darfst nicht lieben
    Buecherfee82

    Buecherfee82

    24. April 2014 um 16:12

    Inhalt: Kimberly Quincy ist FBI Agentin und im fünften Monat schwanger, normalerweise sollte sie sich schonen und etwas kürzer treten. Doch als sich Delilah hilfesuchend an sie wendet, denkt sie nicht mehr daran etwas langsamer zu machen, denn in Boston verschwinden Prostituierte. Zuletzt Ginny Jones, eine gute Freundin von Delilah. Verdächtig ist ein Freier den alle den Spinnenmann nennen, denn für die Spinnen hegt er ein Faible. Als sich die Ermittlungen im Sand verlaufen und die Ermittler nicht weiterkommen, denken sie, dass der Täter den Weg zum perfekten Mord gefunden hat. Keine Spuren und keine Leichen, doch Kimberly gibt nicht auf und heftet sich an die Sohlen des Täters. Meine Meinung: Mich hat das Cover gleich auf Anhieb angesprochen, denn ich finde es sehr geheimnisvoll. Ein Mensch den man nur verschwommen wahrnimmt mit einem Spinnennetz, verspricht für mich einiges an Spannung und bis auf ein paar Kleinigkeiten wurde ich auch nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und flüssig. Sie hat es geschafft mich zu verwirren und sehr an das Buch zu fesseln. Im Großen und Ganzen ist das Thema ja nichts Neues, aber trotzdem sehr erschreckend und spannend umgesetzt. Was für mich das Interessante war, ist diese Verbindung des Täters zu Spinnen und wer dagegen eine Aversion hegt, hat in dem Buch zusätzlich einen Ekelfaktor mehr. Es gibt einige verschiedene Geschichtsstränge, die mich ziemlich verwirrt haben denn man weiss nicht ob was aus der Vergangenheit oder der Gegenwart stammt. Diese Verwirrtheit zieht sich fast bis zum Schluss des Buches, bis es auf einmal klick macht. Am Ende fehlte mir dann auch das große Feuerwerk, davon war ich etwas enttäuscht. Kimberly ist sehr sympathisch, auch wenn sie den Beruf über alles andere stellt. Sie ist schwanger und sollte vor allem erst mal an ihr Kind denken. Ihr Mann Mac sieht das auch so, aber da er selber bei der Drogenfahndung arbeitet kann er Kimberly auch verstehen dass sie nicht so einfach aufgeben kann. Der "Spinnenmann" oder auch Mr. Dinchara genannt, ist recht grausam und ein Perfektionist. Es dauert sehr lange bis die Ermittler auf seine Spur geraten. Mein Fazit: Ein Thriller, der mich zwar fesseln konnte, bei dem mich das Ende aber etwas enttäuscht hat.

    Mehr
  • Ich bin der Burgerman ...

    Du darfst nicht lieben
    Sunny87

    Sunny87

    16. April 2014 um 09:16

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Man sieht einen schwarzen Mann der nichts gutes verheißen mag und ein Spinnennetz. Der Titel und die Autorin sind groß im Vordergrund gehalten und stechen dem Betrachter sofort ins Auge.Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und meine Erwartungen wurden absolut erfüllt. Ich bin noch immer ganz aufgewühlt und perplex. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen und ich war schnell mitten im Geschehen. Die Charaktere konnten mich vollkommen überzeugen und wurden sehr gut ausgearbeitet.Die schwangere FBI - Agentin Kimberly ist eine starke junge emanzipierte Frau. Sie ist ein Workaholic und kann sich ein Leben ohne ihre Arbeit nicht vorstellen. Das sie aufgrund ihrer Schwangerschaft ihrem Mann zuliebe kürzer treten soll interessiert sie nicht. Und so passiert es, dass sie sich einem Fall annimmt in dem es um etliche verschwundene Prostituierte geht. Keiner weiß wo sie sind. Sind sie tot? Sind sie ausgewandert? Kimberly hilft dem örtlichen Polizisten Sal diesen Fall aufzuklären und gerät dabei selbst in große Gefahr.Kimberly Quincy ist mutig und hat ein großes Durchsetzungsvermögen. Sie liebt ihren Mann Mac über alles doch auch genauso liebt sie ihren Job. Mir kam es oft so vor als wäre es ihr gar nicht bewusst, dass sie nun nicht mehr nur für sich allein verantwortlich ist, sondern auch für ein ungeborenes Kind. Ich konnte mit Mac fühlen der nicht mehr weiter wusste und Angst um seine neu kleine Familie hatte. Ein großes Thema in diesem Buch sind Spinnen. Natürlich nicht die kleinen Hausspinnen, sondern große giftige. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich großen Ekel vor diesen Tieren verspüre und auch panisch werden kann wenn ich welche sehe. Die Beschreibung der Tierchen hat die Autorin sehr detailgetreu gestaltet und ich hatte öfters das Gefühl als wenn mir ein Dutzend Spinnen am Körper entlang krabbeln. Ich musste mich zwischendurch mehrmals schütteln und mal kurz das Buch zu machen um mich wieder zu beruhigen. Lisa Gardner hat es geschafft, dass ich mich sehr oft geekelt und gefürchtet habe.Dies lag aber nicht nur an den Spinnen, sondern auch an den Geschehnissen in der Geschichte rund um den Spinnenmann und seine teilweise perversen Machenschaften. Es ist mir sehr nah gegangen, werden sensible Themen wie Vergewaltigung und Kinderpornografie angesprochen. Die Autorin hat in jeder Hinsicht sehr gut recherchiert. Die Seiten flogen, dank des tollen Schreibstils, nur so dahin. Ich hätte das Buch gern in einem Rutsch durchgelesen und konnte mich nur schwer losreißen. Die Autorin versteht es den Leser in die Irre zu führen und erst ziemlich gegen Ende des Buches lichtet sich der Nebel. Ich fand es hochspannend und actionreich. Genau so stelle ich mir einen guten Thriller vor. Es gab keine langweiligen Stellen und ich war gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Fazit: Lisa Gardner hat einen spannungsgeladenen Thriller kreirt, welchen ich kaum zur Seite legen konnte. Trotz meinem Ekel und der Angst vor Spinnen habe ich die Seiten förmlich verschlungen. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen, allerdings sollte man sich bewusst sein, dass ein Thriller auch unschöne Ereignisse beinhaltet, wie Brutalität und Mord.

    Mehr
  • Spannendes Kopfkino vom feinsten!

    Du darfst nicht lieben
    nadine_liepkalns

    nadine_liepkalns

    03. April 2014 um 18:30

    Lisa Gardner hat hier einen wirklich spannenden Thriller geschrieben, der sich mit der ziemlich kranken und irren Seele eines Serienkillers beschäftigt. Des weiteren werden Themen wie Prostitution und Kinderpornografie aufgegriffen. Das Buch wird aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben, wobei nicht nur FBI-Agentin Kimberly Qincy immer nach und nach mehr über den Mörder erfährt. Als Leser weiß man zunächst nicht immer in welcher Zeit diese anderen Sichtweisen spielen. Allerdings ist das auch genau das was mich so gefesselt hat. Der Aufbau der Story ist am Anfang sehr gut und ich hatte dann ab der Hälfte des Buches immer meine "ach, nur noch ein Kapitel"-Phasen. Ich musste einfach wissen wie es weiter geht. Die Charaktere sind so gut ausgearbeitet, das man mit jedem mitfühlt und weitere Einblicke in die Seele des Mörders bekommt. Man spürt die Ängste die seine Opfer haben wenn er ihnen seelische wie auch körperliche Qualen zufügt. Und zusätzliche Fakten über Spinnen, die am Anfang jedes Kapitels stehen, untermalen den "roten Faden" des Spinnenmanns. Mein Fazit: Ich tue mich bei der Rezension vielleicht schwer, aber auch nur, weil ich dem Leser nie zu viel vorweg nehmen möchte was Charaktere oder Handlung angeht. Ich kann diesen Thriller aber auf jedenfall weiterempfehlen. Unheimlich spannend und das ohne viel Blut!!!

    Mehr
  • Ein wahrer Albtraum und Pageturner

    Du darfst nicht lieben
    Wassollichlesen

    Wassollichlesen

    02. April 2014 um 22:11

    Ich habe es wieder einmal geschafft. Ich habe ein Buch aus einer Reihe gelesen, das nicht das Erste war, sondern das 6. und Neuste.Zum Glück scheint es bei "Du darfst nicht lieben" aber kein Problem zu sein. Das heißt, dass mit einigen Nebensätzen, schnell nachzuvollziehen ist, was in der Vergangenheit der Hauptfigur, FBI Agentin Kimberly Quincy, geschehen ist.Die Idee von Autorin Lisa Gardner ist hier sehr lobenswert und für mich jedenfalls auch ungewöhnlich: es handeltsich um den 6. Teil einer Reihe, die damit beginnt, dass im zweiten und folgenden Teilen Kimberlys Vater im Mittelpunkt steht. In den späteren Teilen wird Kimberly dann in die Gechichte eingeführt und beginnt irgendwann beimFBI, während der Vater in den Ruhestand geht. Der Staffelstab wird sozusagen übergeben und Kimberly wird zur Hauptfigur.So reime ich es mir zumindest zusammen, denn, wie gesagt, die Vorgängerteile habe ich nicht gelesen. Noch nicht. Genug vom Rahmen, jetzt zu "Du darfst nicht lieben". "Du darfst nicht lieben" - was für ein unvorteilhafter Titel..Ich finde den Titel viel zu reißerisch. Wäre mein Blick nicht sofort auch auf den Klappentext gefallen, hätte mich das Buch wohl nicht interessiert. Mit dem Inhalt hat der Titel zwar zu tun, aber mit dem Originaltitel "Say goodbye" weniger.Es soll aber ja nicht um Titel gehen, sondern um den Inhalt. Und der ist ausgesprochen gelungen.Ich habe lange keinen Thriller mehr gelesen, der mich nachhaltig so schockiert hat. Was der Klappentext erzählt, ist allerdings nur diehalbe Geschichte, die andere ist weitaus mitreißender und bewegender. Der Klappentext erzählt die Geschichte von einem Mann namens Dinchara. Liest man seinen Namen rückwärts, kommt dabei das WortArachnid raus, mehr oder weniger zumindest. Arachnid heißt so viel wie Spinne. Der Herr hat also einiges für Spinnen übrig und so erfährt man im Verlaufe des Buchs auch einige interessante Dinge über Spinnen. Sowohl aus der Geschichte heraus,als auch zum Beginn von fast jedem Kapitel. Wirklich informativ, hierzu später mehr.Es gibt aber auch noch eine andere Geschichte, die natürlich irgendwie mit Dinchara "zusammenstößt". Sie ist der Albtraum aller Eltern. Es geht um Entführung mit allen erdenklichen und auch nicht erdenklichen Folgen für die entführten Kinder.Die Art und Weise, wie Lisa Gardner diese Schicksale beschreibt ist hart, ekelerregend, aber sicherlich näher an der Realität,als uns lieb sein kann.Der "Geschichtsfluss" ist trotz vieler Erzählstränge schnell und pausenlos und es kommt nie ein Hauch von Langeweile auf. Bis zum dramatischen und passenden Ende nicht.Hin und wieder habe ich mich über das unverständliche Handeln einiger zentralen Personen geärgert, sowie über das Verhalten der Polizei bzw. über die Unterstützung einer im 5. Monat schwangeren Agentin. Fazit Ich war drauf und dran dem Buch 5 Sterne zu geben. Wegen der störenden und teilweise nervigen o.g. Punkte sind es dann doch "nur" 4 geworden. Das Buch ist ein richtiger Schocker und Pageturner, der mir Einiges abverlangt hat.Unbedingt lesen!

    Mehr
  • Im Netz der psychischen Abgründe

    Du darfst nicht lieben
    Floh

    Floh

    02. April 2014 um 12:28

    Autorin Lisa Gardner bringt mit "Du darst nicht lieben" einen nervenaufreibenden Thriller in die Bücherregale. Ein versponnenes Netzwerk aus Mord, Horror, Psycho und brisanten Ermittlungen... Zum Inhalt: "Wo sind all die Mädchen geblieben. FBI-Agentin Kimberly Quincy ist im fünften Monat schwanger. Eigentlich müsste sie sich schonen, doch das liegt Kimberley gar nicht. Da erreicht sie der Hilferuf einer jungen Frau, Delilah. Überall in Boston verschwinden Prostituierte, zuletzt Delilahs Freundin Ginny. Verdächtig ist ein Freier, die Frauen nennen ihn den «Spinnenmann». Die Ermittlungen führen in eine Sackgasse: Es scheint, als habe der Täter den Schlüssel zum perfekten Mord gefunden. Keine Leichen, keine Beweise! Doch Kimberly weigert sich aufzugeben. Währenddessen spinnt jemand sein tödliches Netz. Und wartet ..." Schreibstil: Die Autorin Gardner besitzt einen sagenhaft packenden und mitreißenden Schreibstil. Sie versteht ihr Handwerk, bzw. Federwerk und bedient ihr Genre mit allen dazugehörigen Facetten. Autorin Lisa Gardner informiert den Leser gleich zu Beginn indirekt über die erschütternden Ereignisse, die auf den Leser warten, und die ganz Boston und auch somit Protagonistin und FBI Agentin Kimberly Quincy in brisante Vorkommnisse und prikäre Lagen bringen werden...Wir herhalten stetig einen vagen Blick in die Vergangenheit und die Hintergründe auch zu einzelnen Protagonisten und sind als Leser nun neugierig und infiziert, dem ganzen Geschehen auf den Grund zu gehen. Ein geschickter Schachzug der Autorin Gardner. Der übliche FBI Thriller mit den typischen Klischees ist es nicht, denn die Autorin begibt sich zunächst in die alltägliche und fast harmlose Welt der scheinbar unantastbaren Lenensumstände der Städter. Bis sie dezent einen immer abgründigeren Fall, der filmreif anmutet, in ihre Handlung einfließen lässt. Wir erleben die Protagonisten hautnah mit allen Eigenarten und Charakterzügen, dann umschreibt die Autorin das idyllische, dennoch gestörte Leben in Boston mit einem bösen Geheimnis. Ein wahrer Genuss, vor allem, wenn man selbst nicht erahnen kann, was für Finsternis in einer menschlichen Seele herrschen kann. Die Autorin fängt mit ihrem Schreibstil Eindrücke ein und gibt diese ungefiltert und fast echt an die Leser wieder. Ein Sinnesrausch...mit Gänsehautgarantie. Thrillerautorin Lisa Gardner bedient sich einer ganz anderen Art des Nervenkitzels, denn sie erschafft in ihrem Roman immer wieder kleinere Episoden und Randstorys, sie würzt ihre Ereignisse mit Schock, Entsetzen und seelischen Abgründen, gepaart mit Geheimnissen, Unerklärlichen und aktiver FBI Ermittlungen und sie führt den Leser zunächst gekonnt ins Nichts. Irrungen, Wirrungen und packende Spannung . Gardner trifft den Nerv der Zeit und bestätigt das Genre. Charaktere: Die Auswahl der Charaktere, bzw. der Hauptprotagonisten sind mit Geschick gekrönt. Wir erleben Kimberly Quincy, die trotz ihrer Schwangerschaft zu Höchstformen aufläuft. Autorin Gardner hat die Charaktere in ihrem Thriller sehr authentisch und real erschaffen. Jeder Charakter besitzt seinen eigenen Charme, den die Autorin wirklich aus jeden einzelnen herauskitzelt und an uns Leser wieder gibt. Auch die Gedankenwelt des Psychopathen treibt dem Leser eine Gänsehaut auf die Arme. Zudem wird die Handlung durch einer Vielzahl von stimmigen Nebenrollen lebendig und spannend abgerundet. Schauplätze: Das amerikanische Boston nimmt schockierende Ausmaße an, die Bewohner bezw. die Prostituierten leben in großer Gefahr. Die Autorin beschränkt die Umschreibung der Begebenheiten auf ein für die Story angemessenes Maß. Sie gibt so viel preis wie nötig, aber so wenig wie möglich. Somit erzielt sie, dass der Leser den Thriller mit seiner Fantasie beflügelt und ausschmückt. Manchmal hätte ich mir gern etwas mehr Tiefe gewünscht, dann wäre das Kopfkino nahezu perfekt. Meinung: Die Autorin und das Buch haben mich begeistert, ich fühlte mich unterhalten und die Story wird dem Genre gerecht. Hervorzuheben ist die tolle Mischung aus Wissen und Mutmaßungen und die amerikanischen Züge der Ermittlungen im Plot. Dennoch habe ich eine winzige Schwäche im Buch, wo ich schwankte, einen Stern abzuziehen und mich daher für 4 Sterne entschieden hatte. Die Schwäche, meines Erachtens liegt an der teils sehr überladenen Story. Hier habe ich den Eindruck, dass zu viele Ideen auf zu wenigen Seiten verarbeitet wurden. Daher wirkte manche Passage etwas überspitzt. Dafür punkten Vielfältigkeit, grandiose Charaktere, erstklassige Schauplätze, lebendiger Schreibstil und endlich mal wieder ein Thriller der schockt. . Das Cover / Gesamteindruck: Das Cover ist eine letzte Rundung zum gelungenen Buch. Das gesponnene Netz, dieses findet der Leser im Buch wieder. Versprochen! Die Autorin: "Lisa Gardner, Jg. 1971, ist trotz ihrer jungen Jahre als Schriftstellerin eine Veteranin. Freilich ist wenig bekannt, dass sie ihre Karriere nicht 1998 und im Thrillergenre startete, sondern bereits sechs Jahre früher – als Alicia Scott, die tagsüber einem »richtigen« Bürojob nachging und sich nach Feierabend insgesamt 13 Liebesschnulzen aus dem Hirn wrang. " Fazit: Ein schockierender Thriller. Absolute Leseempfehlung!

    Mehr
  • weitere