Lisa Genova

 4,5 Sterne bei 461 Bewertungen
Autorin von Still Alice, Mehr als nur ein halbes Leben und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Lisa Genova

Wahre Geschichten: Lisa Genova hat zunächst Psychologie studiert und an der Harvard University in Neurowissenschaft promoviert.Passend zu ihrer Ausbildung schreibt sie Romane über Menschen mit neurologischen Krankheiten oder Problemen. Hier achtet sie besonders darauf die Gefühlswelten der Betroffenen, sowie die Wissenschaft zugänglich zu machen. Ihr Debütroman "Mein Leben ohne Gestern" wurde zu einem international Bestseller. Auf diesen Erfolg folgten natürlich auch weitere: Ihr Roman Still Alice, beispielsweise, wurde mit Julianne Moore in der Hauptrolle verfilmt.

Alle Bücher von Lisa Genova

Cover des Buches Still Alice (ISBN: 9783404271153)

Still Alice

 (258)
Erschienen am 12.02.2015
Cover des Buches Mehr als nur ein halbes Leben (ISBN: 9783404168477)

Mehr als nur ein halbes Leben

 (63)
Erschienen am 16.08.2013
Cover des Buches Ein guter Tag zum Leben (ISBN: 9783404175734)

Ein guter Tag zum Leben

 (49)
Erschienen am 26.10.2017
Cover des Buches Der Liebe eine Stimme geben (ISBN: 9783404172344)

Der Liebe eine Stimme geben

 (33)
Erschienen am 13.08.2015
Cover des Buches Im Traum höre ich dich spielen (ISBN: 9783785726303)

Im Traum höre ich dich spielen

 (11)
Erschienen am 30.11.2018
Cover des Buches Mein Leben ohne Gestern (ISBN: B00H8X5VB0)

Mein Leben ohne Gestern

 (14)
Erschienen am 20.12.2013
Cover des Buches Ein guter Tag zum Leben (ISBN: B019N0U05W)

Ein guter Tag zum Leben

 (1)
Erschienen am 14.01.2016
Cover des Buches Ein guter Tag zum Leben (ISBN: B019N0V3HQ)

Ein guter Tag zum Leben

 (1)
Erschienen am 14.01.2016

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Lisa Genova

Cover des Buches Still Alice (ISBN: 9783404271153)nasas avatar

Rezension zu "Still Alice" von Lisa Genova

Still Alice
nasavor 2 Monaten

Still Alice Mein Leben ohne Gestern von Lisa Genova liegt schon einige Zeit auf meinem SuB. Nachdem in meinem näheren Umfeld jemand an der Alzheimer Krankheit erkrankt ist, habe ich mich nun dazu entschlossen das Buch zu lesen.

Das Thema ist sehr bewegend und tiefgreifend. Die Autorin gibt viele Hintergrundinformationen und erläutert in ihrem Roman das Thema sehr sachlich.

Alice ist Anfang 50 als sie erfährt das sie an der Alzheimer Krankheit erkrankt ist. Erst beginnt alles ganz harmlos mit ein paar Vergessenen Dingen. Erst schiebt sie es auf ihre Menopause doch sie merkt das etwas nicht stimmt. Anfangs versucht sie es noch vor ihrer Familie geheim zu halten, doch sie merkt dass dies nicht gut funktioniert. Wie soll ihre Zukunft werden? Wie soll sie sich zurecht finden?

Der Schreibstil ist flüssig und relativ leicht. Die Autorin erzählt eine komplexe Geschichte aber ohne viel unnötige Fachbegriffe. Sie erklärt einem anschaulich die Krankheit und den Verlauf. Auch versucht sie es sehr plastisch und empathisch an Alice Fall darzustellen. Allerdings geht sie mir dafür zu wenig in die Tiefe. Ich habe mir hier etwas mehr erhofft. In erster Linie geht es hier um Alice und ihre Gedanken und Gefühle aber die kommen kaum zum tragen. Es wird nur an der Oberfläche gekratzt. Das selbe ist mit Alice Umfeld, es wird nicht näher auf die Gefühle, Ängste und Gedanken ihres Mannes oder der Kinder eingegangen. Was ich sehr schade finde, denn so hätte dieses Buch an Potenzial und Gefühl gewonnen. So bleibt es eine eher sachliche Geschichte einer Frau die eine tragische Zukunft erleben wird.

Auch waren mir die Protagonisten zu blass und teilweise sehr unsympathisch. Besonders John war mir zu kaltherzig und egoistisch. Hier hätte ich mir mehr Gefühl und Empathie gewünscht. Auch die Kinder waren eher blass geschildert.

Das Cover des Buches finde ich auch suboptimal. Es ist das Filmcover und für meinen Geschmack passt die Schauspielerin aber gar nicht zu der beschriebenen Alice im Buch. Ich finde solche Cover immer etwas fragwürdig. Sie nehmen dem Buch seinen eigenen Charme. Genauso wie der Film seinen eigenen Charme hat. Man sollte nicht unbedingt beides kombinieren.

Ich habe das Buch gerne gelesen, da es mich persönlich anspricht. Wenn dies nicht der Fall wäre, hätte es mich weniger bewegt. Dafür war mir das Buch zu sachlich und die Protagonisten zu blass.

 

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Cover des Buches Still Alice (ISBN: 9783404271153)Schneeflocke1s avatar

Rezension zu "Still Alice" von Lisa Genova

Still Alice
Schneeflocke1vor 6 Monaten

Die ganze Rezension: http://sabinesbuecherzimmer.dadak.de/still-alice-von-lisa-genova

Das Thema des Buches hat mich sehr beschäftigt und ich habe viel darüber mit meinem Umfeld gesprochen und viel dazu gelesen. Die Geschichte wurde gut erzählt, ich wollte immer wissen, wie es weiter geht und wie schnell es geht, wie lang es noch dauert, bis Alice sich ganz verloren hat. Dennoch ging mir Lisa Genova leider zu wenig in die Tiefe, ich habe zu wenig erfahren, wie sich die Angehörigen fühlen und was das ganze mit diesen macht. Mir wurde zu wenig auf die Gefühle/Gedanken/Ängste der Familie eingegangen. Die Charaktere waren für mich alle eher Blas und nicht greifbar. Sie haben keine Emotionen hervorgerufen und ich fand sie alle nicht unsympathisch, aber auch nicht direkt sympathisch.

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Cover des Buches Mein Leben ohne Gestern (ISBN: 9783785760161)Lilli33s avatar

Rezension zu "Mein Leben ohne Gestern" von Lisa Genova

Sehr einfühlsam
Lilli33vor einem Jahr

Broschiert: 320 Seiten

Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Paperback) (9. Oktober 2009)

ISBN-13: 978-3404160624

Originaltitel: Still Alice

Übersetzung: Veronika Dünninger

Preis: 19,95 €

auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


Sehr einfühlsam


Inhalt:

Alice Howland ist Psychologin und Neurowissenschaftlerin. Sie ist Dozentin an der Harvard Universität in Boston. Und sie ist erst 50 Jahre alt, als sie die erschütternde Diagnose „Alzheimer-Krankheit“ bekommt. Innerhalb weniger Monate baut die erfolgreiche, glücklich verheiratete Mutter von drei Kindern rapide ab, verliert Vergangenheit und Zukunft. Es bleibt ihr nur noch das Jetzt.


Meine Meinung:

In ihrem Debütroman verarbeitet Lisa Genova die Alzheimer-Erkrankung eines nahen Angehörigen. Sie weiß also, wovon sie erzählt, und das merkt man beim Lesen sehr gut. Sie versteht es, sich in die kranke Protagonistin einzufühlen und die schleichenden Veränderungen festzuhalten, die Alice das Alltagsleben schwermachen. 


Ich empfand es als harten Tobak, mitzuerleben, wie aus der agilen, dynamischen und selbstbewussten Alice ein Häufchen Elend wird, dass sich seiner Umwelt und sogar selbst nicht mehr sicher sein kann. Ich fand es aber auch bewundernswert und berührend, wie Alice nicht aufgibt und immer wieder kämpft, wie sie sich Strategien zurechtlegt, um ihre kognitiven Defizite zu überlisten. 


Genauso wie in Alice konnte ich mich aber auch in ihre Familie hineinversetzen, deren Mitglieder unterschiedlich mit der Krankheit umgehen. Teilweise glättet und vertieft sich die Beziehung zwischen Mutter und Tochter, teilweise fühlt sich der Ehemann in seinem beruflichen Fortkommen gebremst. Dies alles konnte ich gut nachvollziehen. 


Dieser Roman gibt es meines Erachtens einen guten Einblick, wie das Gefühlsleben einer an Alzheimer erkrankten Person sich entwickeln kann. Er fördert Verständnis sowohl für die Erkrankten als auch die Pflegenden. Er macht Mut und zeigt, wie wichtig vor allem eines ist: Liebe.


★★★★★


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