Lisa Genova Ein guter Tag zum Leben

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Inhaltsangabe zu „Ein guter Tag zum Leben“ von Lisa Genova

Als Joe erfährt, dass er an der seltenen Krankheit Chorea-Huntington leidet,
ist er 44 Jahre alt. Wenn es gut läuft, bleiben ihm noch zehn Jahre. Jahre, in denen
er die Kontrolle über seinen Körper mehr und mehr verlieren wird.
Wie jedes seiner vier Kinder muss auch Katie befürchten, die Krankheit ihres Vaters
geerbt zu haben. Gewissheit könnte ein Gentest bringen. Doch kann sie tatsächlich
mit dem Wissen leben, das der Test ans Licht bringt?

sehr berührend

— ElisabethF.

Ergreifend und sehr lehrreich! Intelligent geschrieben!

— Pippo121

Eine bewegende Geschichte über eine interessante Krankheit

— biblio_phil

Gefühlvolle Aufarbeitung einer tödlichen Krankheit.

— Dion

Lisa Genova erzählt emotional und berührend in dieser Geschichte wie ein Familie mit der Krankheit Huntington zu leben lernt.

— Caroas

Das Thema Huntington aufklärend in eine schöne traurige Geschichte verpackt

— Sasa51

Lehrreiches, spannendes und hochemotionales Buch - nicht nur über Huntington, sondern einfach übers Leben selbst

— Gudrun67

Geschichte über die grausame Erbkrankheit Huntington und eine Familie und der Umgang damit - sehr berührend

— makama

Sehr berührender Film über die Krankheit Chorea Huntington

— lenisvea

Wieder einmal hat Lisa Genova ein wunderbares, emotionales und authentisches Buch geschrieben!

— AgnesM

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    Ein guter Tag zum Leben

    heyanni

    24. June 2017 um 10:02

    Joe ist seit vielen Jahren Polizist in Boston, er lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern wie viele andere immigrierte Iren in Charlestown. Er hat noch etwa elf Jahre bis zu seiner Rente vor sich, ein Tag, an dem seine Rosie nach all den Jahren endlich nicht mehr fürchten muss, dass er nicht wohlbehalten aus dem Dienst zurückkehren wird. Seine Kinder sind alle erwachsen, auch wenn sie noch unter seinem Dach wohnen: Der älteste JJ mit seiner Frau Colleen, Meghan, Ballerina im Boston Theatre, Patrick, der in einem Pub arbeitet, und schließlich Katie, die Jüngste, die Yoga Lehrerin ist.Als Rosie ihn bittet, sich untersuchen zu lassen, weil sich sein bester Freund wegen mehrerer Auffälligkeiten im Dienst Sorgen macht, ahnt Joe nicht, was das lostreten wird: Er geht davon aus, dass sein Knie ihm eben so seine Probleme bereitet - und jeder vergisst mal etwas, oder? Doch als sie einige Wochen später die Diagnose Huntington erfahren, ändert sich alles: Es ist eine Krankheit, an der er in wenigen Jahren sterben wird. Eine Krankheit, die ihm die Kontrolle über seinen Körper und damit einen großen Teil seines Lebens nehmen wird. Und es ist eine Krankheit, die jedes seiner vier Kinder mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent ebenso haben könnte...Jedes Familienmitglied geht mit dieser Diagnose anders um: Weil JJ und Colleen endlich ihr erstes Kind erwarten, ist es für ihn wichtig, sich testen zu lassen - auch wenn das Ergebnis niederschmetternd ist. Meghan entschließt sich auch zu dem Test, während Katie sich von all den Entscheidungen, die so große Auswirkungen auf ihr Leben haben werden, wie gelähmt fühlt. Immerhin ist sie gerade frisch in einer wunderbaren Beziehung - und eigentlich gibt es noch so viel, was sie tun möchte. Was ist schlimmer: Das Unwissen, ob man gesund oder krank ist oder das Wissen, dass man sterben wird? Die Bewertung Lisa Genova nähert sich in diesem Buch einer furchtbaren Krankheit: Huntington reißt die Erkrankten mitten aus dem Leben, viel zu früh versterben sie. Auch wenn der Leser durch Joe und seine Tochter Katie, aus deren Perspektiven das Buch geschrieben ist, nur die ersten Symptome der Krankheit kennenlernen, ist es intensiv beschrieben, was sie für die verschiedenen Personen bedeuten. Während Joe lernen muss, sein Leben neu auszurichten und sein Selbstverständnis neu zu definieren, ringt Katie mit so vielen Entscheidungen, dass sie sich kaum mehr vom Fleck rühren kann. Das Buch ist nicht nur das Porträt einer Krankheit, es zeichnet auch eine irisch-amerikanische Familie zwischen den Generationen ab, fesselt auf die verschiedensten Weisen.

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  • Berührend

    Ein guter Tag zum Leben

    Shamandalie

    22. January 2017 um 09:12

    Wirklich gut geschrieben, wie eine Familie damit fertig werden zu versucht, eine tödliche Erbkrankheit zu haben.

  • Mit Huntington leben .....................................

    Ein guter Tag zum Leben

    Pelikanchen

    12. September 2016 um 14:26

    In dieser Geschichte erzählt uns Lisa Genova ungeschönt, wie eine Familie plötzlich von dieser Krankheit betroffen ist und damit weiter leben muss. Sie zeigt uns den Verlauf der Krankheit und wie die betroffenen vielleicht darüber Denken und wie sie lernen mit dieser Krankheit weiter zu machen.Die Charaktere der irischen Familie, mit Joe der als Polizist arbeitet, seiner Frau Rosie, die eine streng gläubige Frau ist und den gemeinsamen Kindern Meg, JJ, Pat und Katie, wurden für mich lebensecht und glaubwürdig beschrieben. Mir ist die ganze Familie ans Herz gewachsen und ich habe mit Joe, bei dem die Krankheit bereits ausgebrochen ist und mit seinen Kindern, die mit einer 50% igen Chance vielleicht auch schon Genpositiv sind enorm mit gelitten. Die Geschichte rührt an einigen Stellen wirklich zu tränen, es ist berührend und emotional geschrieben und hat mich zum nachdenken bewegt. Eine klare Leseempfehlung für ein spannendes und auch lehrreiches Buch, das nicht nur über Huntington, sondern auch um das LEBEN selbst geht.

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  • Das Leben ist schön - und manchmal ganz schön grausam

    Ein guter Tag zum Leben

    biblio_phil

    25. April 2016 um 15:37

    Inhalt: Es gibt einiges im Leben, worauf Joe O'Brien stolz ist: seine mittlerweile Erwachsenen Kinder, seine immer noch glückliche Ehe mit Rosie, seine Arbeit als Polizist. Mit 44 Jahren geht er aufgrund seltsamer Muskelzuckungen zum Arzt. Die erschreckende Diagnose: die vererbbare Krankheit Chorea Huntington, bis dato unheilbar und in spätestens 10 Jahren seine Todesursache. In den nächsten zehn Jahren wird er die Kontrolle über seinen Körper vollständig verlieren.Doch das Schlimmste für Joe ist, dass jedes seiner vier Kinder mit einer fünzig prozentigen Wahrscheinlichkeit ebenfalls an Chorea Huntington erkrankt ist. Fazit:"Ein guter Tag zum Leben" ist das erste Buch, das ich von Lisa Genova gelesen habe. Auch wenn ich mich anfangs bei weitem nicht so gut in die Charaktere einfühlen konnte, wie ca. bei der Hälfte des Buches, hat mich die Geschichte von anfang an gefesselt. Es war interessant, mitzuverfolgen, wie sich die Krankheit langsam auf Joe ausgewirkt hat, was mich allerdings noch um einiges mehr packte, war die Frage, ob die Kinder von Joe selbst erfahren wollten, ob sie das Huntingtion-Gen besitzen und vor allem die Tatsache, wie sie mit dem Ergebnis umgingen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne mehr über die Krankheit an sich erfahren will, aber auch all jenen, die auf etwas dramatischere Familiengeschichten stehen.

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  • Ein bewegender Roman

    Ein guter Tag zum Leben

    WinfriedStanzick

    30. March 2016 um 09:37

    Lisa Genova hat als promovierte Neurologin und Psychologin ihre bisherigen Romane immer mit neurologischen Themen bestückt und so den Lesern die unterschiedlichsten Krankheitsschicksale nahe gebracht. In ihrem ersten Buch „Still Alice – mein Leben ohne gestern“, das weltweit erfolgreich war, spielte Alzheimer die Hauptrolle. Der zweite Roman „Mehr als nur ein halbes Leben“ befasste sich mit dem Neglect und das dritte mit dem Autismus.Auch in ihrem neuen hier vorliegenden vierten Roman geht es um ein medizinisches Thema. Es handelt von einer Familie, die von Chorea Huntington betroffen ist. Die Hauptperson des Buches heißt Joe O`Brien, ist 44 Jahre alt und von Beruf Polizist. Er führt ein zufriedenes und bescheidenes Leben mit seiner geliebten Frau und seinen vier Kindern. Eines Tages bekommt  er mit, dass seine Kollegen hinter seinem Rücken über ein angebliches  Suchtproblem tuscheln, das er offensichtlich habe. Auch seiner Frau sind Veränderungen im Verhalten von Joe nicht verborgen geblieben. Nach einen Arztbesuch, zu dem sie ihn überredet, bricht seine Welt zusammen: die Diagnose lautet Chorea Huntington, eine Generkrankung, unheilbar und tödlich.Intensiv beschreibt Lisa Genova die Reaktion von Joe auf diese Diagnose, die Phasen der inneren Auseinandersetzung damit, bis er endlich lernt, das Unabänderliche zu akzeptieren. Was ihm aber kaum gelingt ist die Angst zu zähmen davor, dass er womöglich mit seinen Genen die Krankheit an seine Kinder weiter gegeben hat.  Als dann schließlich herauskommt, dass bei zwei seiner Kinder, die sich dann doch alle haben untersuchen lassen, die Diagnose positiv ist, ist Joe extrem niedergeschlagen. Doch einer seiner Söhne wird selber Vater, obwohl er mit 50% Wahrscheinlichkeit die Krankheit an sein Kind weitergibt.Wie kann eine Familie mit solch einer Krankheit leben? Lisa Genova schafft es nicht nur, auf verständliche Weise den Leser über Chorea Huntington zu informieren, sondern verschafft ihm auch einen tiefen Einblick in die Seelenwelt der Familie O`Brien. So kann er  nachvollziehen, was das Leben mit dieser Diagnose bedeutet. Ein täglicher Kampf, der nie enden will,  heftige Schuldgefühle, tiefe Angst seine Familie nicht richtig versorgt zu wissen. So erlebt Joe all das. Aber auch die Kinder leiden, fragen sich ob sie ein eigenes Leben leben dürfen. Und immer wieder die Frage: will ich die Wahrheit wissen? Lasse ich mich untersuchen?Ein bewegender Roman nicht nur über eine Krankheit, sondern auch über die unendliche Kraft einer Familie mit ihr umzugehen und zu leben.

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  • Aufklärung in einem gefühlvollen Roman - erschreckend echt

    Ein guter Tag zum Leben

    Chibi-Chan

    13. March 2016 um 20:09

    Meine MeinungAllgemeinDer Einstieg in das Buch fiel mir nur bedingt leicht. Die Sichtweise ging von Joe aus und kam für mich rüber wie ein typischer Kerl. Er lebt für seinen Beruf und seine Familie und scheint zunächst sehr pragmatisch. Doch schnell lebte ich mich in seiner Welt ein. Er lebt mit seiner Familie in Boston und führt - durch seine Frau - ein relativ strenges katholisches Leben. Der Glaube kommt häufig im Buch vor, doch nicht übermäßig störend.Doch kaum hat man sich in Joes Welt eingelebt kommt die Diagnose: Huntington. Schon ziemlich nah am Anfang beginnen Joes Symptome und man fiebert der Diagnose entgegen. Positiv, wie auch negativ. Endlich kann Joe benennen, was mit ihm los ist, doch das schmälert die Tatsachen nicht. Mir schlug das Herz höher, als die Diagnose ausgesprochen wurde und die Welt seiner Frau in sich zusammenfällt. Den Joe will es zunächst nicht wahrhaben und so geschieht es, dass man in dem Buch den Prozess verfolgen kann, wie Joe körperlich und seelisch abbaut und langsam die Huntington nicht mehr ignorieren kann.Sehr gut gefallen hat mir, wie gut recherchiert das Buch ist. Joe - und so auch man selbst - wird von seinem Arzt über die Krankheit aufgeklärt. Doch zwischendurch gibt es auch mal ein oder zwei Seiten, die nur Infos über den Verlauf, die Vererbung und die Heilung preisgeben. So kann man sich bewusst auch selber mit der Krankheit befassen.Das Buch ist in drei Teile unterteilt und im zweiten ging es mit einer Tochter Joes weiter. Huntington ist zu 50% vererbbar und somit muss jedes seiner Kinder nun mit der Gewissheit leben, es kriegen zu können. Die Möglichkeit besteht, sich testen zu lassen. Aber möchten die Kinder das, oder doch lieber auf gut Glück ihr Leben leben? Kathy ist sich dabei total unsicher. Zig Sachen in ihrem Leben machen sie schlaflos. Sie will über nichts nachdenken, keine Entscheidungen treffen, da alles droht sie zu überfordern. Mir gefiel es aus der Sicht eines "Ahnungslosen" lesen zu dürfen. Wie geht man mit dem Wissen um, dass man mit einer 50%igen Wahrscheinlichkeit eine unheilbare Krankheit hat? Und wie lässt es sich damit leben, den eigenen Vater beim körperlichen und geistigen Verfall zuzusehen? Im letzten Teil kann man dann aus beiden Sichten lesen und so langsam haben alle ihren Weg gefunden, mit dieser Krankheit umzugehen. Es gab nur zwei Faktoren, die mich am Ende noch störten: Zum einen wollte der Vater an einer Forschung teilnehmen, von der man nur ein weiteres Mal sehr kurz gelesen hat, zum anderen wollte die Tochter sich testen lassen und ist sich bis zum Ende des Buches unschlüssig, ob sie das Ergebnis wirklich wissen möchte. (Spoiler!) In dem Buch ging es ja mehr darum, wie die Personen mit dem Wissen leben. Trotzdem endet das Buch ohne nun zu wissen, ob Kathy sich umsonst Sorgen gemacht hat. Irgendwie hat mir das noch gefehlt. (Spoiler Ende!)Insgesamt muss ich sagen, dass ich das Buch großteils wirklich sehr bedrückend fand und es zum Nachdenken definitiv anregen konnte. Ich fand es zum Beispiel sehr erschreckend, wie wenig Hilfe Menschen mit unheilbaren Krankheiten doch bekommen. Wie drastisch zum Beispiel die Rente runtergeht, obwohl man treu viele Jahrzehnte gearbeitet hat und wie wenig die Familie nach dem Ende an Hilfe bekommt. Die Konsequenzen werden sehr direkt aufgelistet.Die Autorin schreibt oftmals spannende Kapitelanfänge, sodass man nur denken kann, dass erneut etwas schreckliches passiert. Das Gute daran war, dass man nicht wusste, wann wirklich was schlimmes geschieht und wann nicht. So bleibt die Spannung konstant bestehen.CharaktereIm großen und ganzen liest man nur von der Familie O'Brien. Dazu gehören die Eltern Joe und Rosie und die Geschwister Katie, JJ, Patrick und Meghan. Ebenfalls JJs Frau Colleen und Kathys Freund Felix.Sie alle haben einen eigenen Charakter und ich konnte zu jedem eine Beziehung aufbauen. Ob nun positiv oder negativ. Jeder hatte seine Macken und sein eigenes Leben und trotzdem war der Familienzusammenhalt sehr wichtig. Das alles kam sehr gut zum Vorschein.In erster Linie hat man natürlich von Joe und Kathy mitbekommen.Joe wächst einem ans Herz. Als Mann redet er nicht viel und durch seine Krankheit noch weniger. Doch seine Gedanken sind für den Leser real. Sie wirken echt. Und sie verändern sich. Selbst der stärkste Mann hat sein Päckchen zu tragen und leidet darunter, doch immer wieder hat es mich erfreut, wie stark die Liebe zu seiner Familie ihn immer wieder machen konnte.Kathy ist noch jung und oftmals dachte ich mir, dass sie einfach Angst vor ihrer Zukunft hat. Angst die falschen Entscheidungen zu treffen. Es gibt so viele große Themen in ihrem Leben und doch weiß sie nicht, was sie tun soll. Doch ich hatte das Gefühl, dass sie schon wusste, was ihr Herz wollte, doch in einem moralischen Konflikt stand. Wie sich das alles im Nachhinein löste, war sehr schön zu lesen.Außerdem wurde jeder in der Familie irgendwie mit eingebunden. Der Einzige der etwas unterging war Patrick, doch gegen Ende lichtet sich auch das.Schreibstil & SichtweiseDurch den Schreibstil gewann das Buch an Authentizität. Ich konnte mit den Charakteren mitfühlen und oftmals wurde mein Herz ganz schwer, wenn über die Folgen der Krankheit gesprochen wurde.Geschrieben wurde das Buch aus den Sichten von Joe (dem Vater) und Kathy (seiner Tochter) in der dritten Person.Cover & TitelDas Cover finde ich ganz okay. Keines, was mich sofort magisch anziehen würde. Das Pärchen auf dem Cover ordne ich eher Kathy und Felix zu. Die Beziehung zwischen den beiden fand ich jedoch nicht so ausschlaggebend, als das es auf das Cover müsste. Auch die Katze dort verwirrt mich etwas, da die Familie einen Hund besitzt. Das fröhliche helle blau gefällt mir allerdings sehr gut. Ebenfalls, dass die Personen in weiß gemalt wurden (Verkörperung von Allem.)Auch der Titel ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, da sich das Buch in erster Linie darum dreht, wie man mit dieser Krankheit bzw dem Wissen, dass man sie hat/haben könnte lebt. Erst gegen Ende finden die Protagonisten ihren Weg damit zu leben und gewinnen wieder etwas an Fröhlichkeit. Deshalb sehe ich den Titel eher als Aufforderung auf.BesonderheitAm Ende ruft die Autorin den Leser dazu auf, für die Huntington Medizinforschung zu spenden. Dafür hat sich einen kleinen Infopost eingerichtet, den ihr hier finden könnt: Lisa Genova zur Huntington KrankheitZitat"Und so sind sie nun hier, in der Praxis irgendeines schicken Bewegungsspezialisten. Das erscheint Joe absolut übertrieben für einen erschöpften Mann mit einem schlimmen Knie."- Position  1236FazitDieses Buch regt definitiv zum Nachdenken an. Ein kleiner Einblick in die Gefühlswelt eines unheilbar Kranken und die Angst vorm krank sein. Eine Menge an Authentizität zieht einen förmlich durch das Buch und man möchte wissen, wie es weitergeht.Ein offenes Buch, was nicht zu verstecken droht, sondern versucht aufzuklären. Definitiv ein Must-Read! 

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  • Diagnose Huntington... und nun?

    Ein guter Tag zum Leben

    Dion

    08. March 2016 um 22:00

    Was passiert, wenn ein 44-jähriger Familienvater die Diagnose Huntington bekommt? Wie gehen seine Frau und seine eventuell ebenso kranken Kinder damit um?  Lisa Genova beschreibt sehr gefühlvoll den Ausbruch der Krankheit beim 44-jährigen Joe. Sie lässt uns teilhaben an seinen Ängsten, Hoffnungen, seinen Bemühungen, die Krankheit irgendwie zu verdrängen, um sie schließlich doch zu akzeptieren. Auch seine erwachsenen Kinder müssen mit der Bedrohung leben, die Krankheit mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit geerbt zu haben.  Die Erbkrankheit Huntington wird in diesem Roman nicht medizinisch zerlegt sondern vielmehr emotional begleitet. Die Geschichte ist sehr flüssig zu lesen, lässt mit den Protagonisten hoffen und macht ihre Ängste fast greifbar.  Als sehr angenehm habe ich empfunden, dass die Krankheit in ausgeklammerten Kapiteln kurz erklärt wird. Mitten im Geschehen hätte ich es eher als störend empfunden, denke ich. Ein sehr berührendes Buch. Bedingungslos weiter zu empfehlen.

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  • Eine packende Geschichte über eine irische Familie die mit Huntington lebt

    Ein guter Tag zum Leben

    Caroas

    07. February 2016 um 15:35

    Lisa Genova erzählt in dieser Geschichte wie ein Familie mit der Krankheit Huntington zu leben lernt. Sie zeigt den Verlauf der Krankheit und die möglichen Gedanken eines Betroffenen. Zugleich hat sie es geschafft aufzuzeigen, was eine Erbkrankheit innerhalb einer Familie bewirken kann. Die Charaktere, Joe ein irischer Polizist, seine Frau Rosie eine streng gläubige Irin, seine Kinder JJ, Meg, Pat, Katie und der Freund von Katie Felix, wurden sympathisch und glaubhaft dargestellt. Ich fand die aufklärende Hintergrundinformationen die es zu den einzelnen Krankheitsabschnitten gab sehr interessant und konnte während des Lesens nicht umhin die eine oder andere Träne zu vergießen. Man leidet und fiebert mit den Charakteren mit und obwohl es eine tödliche Krankheit ist, hat man immer das Gefühl dass es eine Hoffnung gibt. Joe hat zwar den einen oder anderen Tiefgang aber im Großen und Ganzen ist er positiv eingestellt. Seine Kinder verarbeiten diese Information sowie die Möglichkeit zu 50% genpositiv zu sein auf unterschiedliche Art und Weise. Fazit, ein Buch das einem die Krankheit in einer berührenden, emotionalen und aufrüttelnden Geschichte nahe bringt und von mir gerne weiterempfohlen wird.

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  • Schwieges Thema schön umgesetzt ....

    Ein guter Tag zum Leben

    Sasa51

    07. February 2016 um 11:22

    Hallo, so das Buch ist gelesen und als Schulnote würde ihm eine gute 3 geben. Mir hat daa Thema "Huntington" gut gefallen. Es hat mich sehr zum nachdenken gebracht, den auch ich gehöre zu den Leuten, die einen Huntingtonerkrankten mit einen "Besoffenen" verwechselt hätten. Es hat mich doch zum grübeln gebracht und vielleicht auch dazu, mal genauer hinzusehen.... Die Familie um Joe ist einen in dem Buch sehr an Herz gewachsen. So kommt es auch, das man bei jeder Diagnose mit leidet und überlegt wie man selbst damit umgehen würde. Ich konnte das Buch, bis auf wenige Ausnahmen flüssig lesen, wobei mir einige Personen zu kurz gekommen sind. Gerne hätte ich mehr von Patrick erfahren. Kritisch sehe ich auch den Schluss, wo doch die Rolle "Katie" sehr wichtig war, hätte ich gerne gewußt wie Ihr Schicksal bestimmt ist. Liegt eben daran, das ich mit offenen Enden nicht viel anfangen kann. Empfehlen kann ich das Buch trotzdem, wobein ich es sogar schon gekauft und an eine gute Freundin verschenkt habe. Von der Autorin war es das erste Buch das ich gelesen habe, werde mir aber die anderen auch "vornehmen", da mir der lockere angenehme Schreibstil gefallen hat.....

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  • Ja zum Leben

    Ein guter Tag zum Leben

    flieder

    06. February 2016 um 21:01

    Der 44 jährige Joe O`Brien arbeitet bei der Bostoner Polizei, seine Frau Rosie und die 4 mittlerweile erwachsenen Kinder sind sein ganzer Stolz. Sein Leben verlief bisher in ruhigen Bahnen, nun aber machen seine ungewöhnliche, ungelenken Bewegungen und seine Grimassen schnell bei den Kollegen die Runde. Viele glauben, dass er, wie schon seine Mutter, ein Alkohol- und Drogenproblem hat. Ein alarmierender Anruf eines guten Kollegen bei Rosie lässt sie aufhorchen. Auch sie hatte sich schon öfters über Joe´s ungewohnt heftige Wutausbrüche und Zappeleien gewundert. Die Diagnose Chorea Huntington lässt die Familie in ein tiefes Loch fallen. Die Krankheit ist unheilbar und endet nach einem Martyrium immer mit dem Tod. Doch das ist noch lange nicht das Ende des Schreckens, die Erkrankung ist vererbbar und die größte Sorge gilt nun den 4 Kindern. Sind sie gesund oder hat sich diese heimtückische Krankheit auch bei ihnen eingeschlichen? Lisa Genova hat mit ihrem neuen Buch Ein guter Tag zum Leben wieder mal ein heißes Eisen angefasst. Wie schon bei Still Alice, das sich mit der Alzheimerkrankheit beschäftigt, versteht sie es prima, den Leser über eine wenig bekannte Krankheit aufzuklären. Chorea Huntington war mir bisher gänzlich unbekannt und ich erfuhr erst durch dieses Buch das es sowas überhaupt gibt. Lisa Genova lässt uns teilhaben am Familienleben und man spürt die Verzweiflung, die die schnell fortschreitende Krankheit hinterlässt. Die Geldknappheit mit der die Familie nun leben muss und die Zwiespältigkeit der Kinder, ob sie sich ebenfalls testen lassen sollen wurden sehr gut beschrieben. Mit jedem Kapitel wachsen die verschiedenen Charaktere und man möchte sie mehr als einmal in den Arm nehmen. Ganz besonders ist mir Katie ans Herz gewachsen, die sich als das schwarze Schaf in der Familie fühlt und total verunsichert ist und sich dann mit einer Stärke zeigt die man in ihr nie vermutet hätte. Ein tolles Buch, dass ich guten Gewissens empfehlen kann. Deshalb vergebe ich auch gerne 5 Sterne

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  • Lisa Genova - Ein guter Tag zum Leben

    Ein guter Tag zum Leben

    ZauraLaura

    06. February 2016 um 15:15

    Klappentext (Lovelybooks): Joe arbeitet als Polizist. Er lebt schon sein Leben lang in Charlestown. Zusammen mit seiner Frau Rosie, die er über alles liebt, hat er insgesamt vier Kinder. Der älteste ist JJ. Er ist verheiratet mit Colleen und die beiden arbeiten gerade an ihrer eigenen Familie. Danach kommt Patrick. Er arbeitet in einer Bar und ist ein bisschen das schwarze Schaf. Er „treibt“ sich rum und nimmt das Leben nicht ganz so ernst, hat man zumindest den Eindruck. Dann kommt Meghan. Sie ist Balletttänzern im Boston Balley. Das Nesthäkchen der Familie ist Katie. Sie arbeitet als Yoga-Lehrerin. Die O’Briens sind eine glückliche, normale Familie. Bis Joe sich anfängt zu verändern. Seine Launen schwanken extrem und er rastet schnell aus. Immer wieder hat er Gleichgewichtsprobleme oder stürzt sogar, allerdings ist er der Meinung, kommt das von seinem schlimmen rechten Knie, dass er sich mal verdreht hat und das nie wieder so wurde, wie früher. Nachdem er bei einer Übung der Polizei vor einem Einsatz seltsame unkontrollierte Zuckungen hat, verlangt Rosie von ihm, dass er zum Arzt geht. Nach einer Überweisung des Hausarztes zu einer Neurologin wird festgestellt, dass Joe an der Huntington-Krankheit leidet. Für Rosie und Joe bricht eine Welt zusammen, denn jetzt steht fest, sie werden nicht zusammen alt werden, sondern Joe wird sterben. Und das in den nächsten 10 Jahren. Was aber für die beiden viel schlimmer ist: Alle vier Kinder könnten die Krankheit geerbt haben. Alle vier Kinder könnten an der Huntington-Krankheit sterben. Nachdem Rosie und Joe die schlimme Nachricht verarbeitet haben, weihen sie ihre Kinder ein. Jeder von Ihnen kann sich testen lassen und herausfinden, ob sie das Gen in sich haben. Meine Meinung:Ich muss zugeben, dass mir nicht nur einmal die Tränen gekommen sind, während ich das Buch gelesen habe. Es ist so gefühlvoll geschrieben und man sitzt praktisch mit dabei, wenn die Familie O’Briens jeden Sonntag um 16.00 Uhr zusammen isst und diskutiert. Das ist mein erstes Buch von Lisa Genova. Es ist faszinierend wie Lisa Genova es schafft den Leser mitfühlen zu lassen. Aber schon die Leseprobe hat mich komplett überzeugt und ich musste unbedingt wissen, was passiert. Bevor ich meine Ausbildung begonnen habe, habe ich ein FSJ in einem Altenheim gemacht. Allein schon deswegen habe ich mich wirklich sehr für die Krankheit und was mit den Betroffenen selber und mit ihren Angehörigen passiert interessiert. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings. Meistens beschwere ich mich bei Büchern, wenn sie zu kurz gehalten werden und wünsche mir sie meistens etwas ausführlicher. Bei den ersten 100 Seiten hatte ich etwas zu kämpfen, da sehr viel von der Familie erzählt wird. Auch im späteren Teil werden „Gedankengänge“ für meinen Geschmack etwas zu ausführlich beschrieben. Ab und zu fand ich es etwas anstrengend, mich da durch zu beißen. Trotzdem ist „Ein guter Tag zum Leben“ ein super Buch, das ich definitiv jedem empfehlen kann. Man lernt doch einfach mal wieder zu schätzen, wie froh man sein kann, wenn die Familie und man selber gesund ist!

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  • Aufrüttelnde Information über Chorea Huntington

    Ein guter Tag zum Leben

    Sonnenwind

    Vor einigen Jahren habe ich “Mein Leben ohne Gestern” (in der Neuauflage “Still Alice” wie das englische Original) von der Autorin gelesen, und es hat mich im Innersten berührt und seitdem nicht mehr losgelassen. Deshalb mußte ich dieses Buch unbedingt lesen – und es hat mich genauso berührt: Joe O'Brien ist Polizist in Boston, hat seine Frau Rosie früh geheiratet, und jetzt mit Mitte 40 sind ihre vier Kinder erwachsen. Da bricht von heute auf morgen das Unheil über die Familie herein: Joe wird genpositiv für Chorea Huntington diagnostiziert, und erst mit der Zeit wird ihm klar, daß seine Mutter dieselbe Krankheit gehabt haben muß, aber weil alle sie für eine Trinkerin gehalten haben, hat sich nie jemand darum gekümmert. Anscheinend jedenfalls. Jetzt muß er sich mit seiner Krankheit auseinandersetzen, mit ihr leben – und am Ende auch mit ihr sterben. Chorea Huntington ist eine unheilbare dominant-erbliche Erkrankung, eine Mutation auf dem kurzen Arm von Chromosom 4. Wikipedia kommentiert: “Chorea Huntington ist eine Trinukleotiderkrankung: In der repräsentativen Normalbevölkerung wiederholt sich das Basentriplett CAG circa 16- bis 20-mal, bei Kranken 36- bis zu 250-mal. Bei einer Wiederholung von 27-35 liegt eine Erhöhung vor, ohne dass sich die Krankheit entwickelt. Bei Menschen mit einer Anzahl von 36 bis 39 CAG-Wiederholungen gilt eine Ausnahme zur vollständigen Penetranz der Krankheit, das heißt, nicht alle Menschen dieses Genotyps entwickeln die Krankheit, und auch nach einem Gentest sind keine definitiven Vorhersagen möglich.” Hier erzählt Lisa Genova die Geschichte der O'Briens – und man ist von Anfang an mitten im Geschehen. Weil Huntington dominant vererbt wird, wird jedes Kind, das das mutierte Gen geerbt hat, auch die Krankheit entwickeln. Joes Kinder wissen also schon früh, daß sie eine 50%ige Chance haben, so zu enden wie ihr Vater. Jeder geht damit anders um: Die einen wollen es sofort wissen, andere kämpfen darum, was sie tun sollen – und wieder andere wollen es nicht wissen. All diese Möglichkeiten werden im Buch thematisiert. Als Leser kann man gar nicht umhin, sich selbst zu fragen: Wie würde ich handeln? Das macht das Buch so persönlich. Dazu kommt noch, daß man die unterschiedlichen Figuren in ihrem Ergehen, Denken und Fühlen begleitet. Man kann aufgrund der Beschreibung der Charaktere ihr Handeln nachvollziehen, und die einzelnen Personen nehmen Form an und wachsen einem ans Herz. Jedes der Kinder ist anders, hat einen anderen Lebensstil, einen anderen Beruf, andere Ansichten und handelt entsprechend anders. Die Familie wirkt real, überzeugend und echt. Und gerade das läßt einen als Leser so mitfühlen. Und dann beginnt Joes Leidensgeschichte. Anrührend erzählt verfolgt man die Entwicklung der Krankheit, die Reaktionen der Umwelt und seinen eigenen Kampf gegen die in ihm wütende Krankheit. Und nicht nur seinen Kampf, auch den seiner Kinder, die entscheiden müssen, ob sie sich auf die Krankheit testen lassen wollen oder nicht. Dieses Buch ist wieder ein Meisterwerk von Lisa Genova. Wenn ich sagen würde, es hat mich gut unterhalten, trifft das den Punkt nicht richtig. Man ist nicht „unterhalten“, man zittert und bebt mit den Figuren und muß sich mit Gewalt vom Buch losreißen. Das Thema ist nicht einfach, aber es ist gut, wenn es zur Sprache kommt und öffentliche Aufmerksamkeit findet. Herz und Verstand sind gleichermaßen angesprochen. Ein Muß für jeden!

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    • 2
  • Lehrreiches, spannendes und hochemotionales Buch - nicht nur über Huntington, sondern einfach übers

    Ein guter Tag zum Leben

    Gudrun67

    03. February 2016 um 14:38

    Die Autorin schafft es, mich vom Anfang bis zum Ende des Buches mit ihrer starken Aussagekraft zu flashen. Oft habe ich mich dabei ertappt, wie ich vor Mitgefühl oder Trauer die Luft angehalten habe. Aber, genauso oft musste ich vor mich hinschmunzeln und habe den Lebensmut und die Hoffnung im Buch gespürt. Den Kapiteln hat Lisa Genova die jeweils passenden Erläuterungen zur Huntington-Krankheit vorangestellt. Diese machen das Buch qualitativ extrem wertvoll. Jeder Leser, auch diejenigen, die wie ich bisher noch nie etwas von der Krankheit gehört oder gelesen haben, können dadurch die Auswirkungen und das Ausmaß derselbigen intensiv verstehen und begreifen. Selbst bei vermeintlich "kleinen" Szenen schafft es die Autorin, Spannung aufzubauen. Die Darstellungen, wie auch die Herleitungen und Hintergründe dazu sind präzise und lebensnah. Die Schilderungen der Ortschaften oder sonstiger Begebenheiten versetzen den Leser direkt dorthin. Das Buch handelt von Joe, einem Familienvater, der als Polizist sein Auskommen hat. Er geht voll und ganz in seinem Job auf. Doch mit der Zeit wird seinem Umfeld klar, dass an seinem Verhalten etwas "aus dem Ruder" läuft. Hier wird dann das Leben der Familie komplett auf den Kopf gestellt und es ist nichts mehr so wie früher. Durch die bildhaften Vergleiche, die aus vielen möglichen Lebenslagen gezogen werden, ist das ohnehin schon phantastische Buch nochmal so lebhaft und flüssig geschrieben. Ausserdem lockern diese Darstellungen das Geschehen auf und schaffen trotz des traurigen und ernsten Hintergrundes ein hofnungsvolles Bild. Dazu trägt auch der Zusammenhalt, der hier unter den Familienmitgliedern und auch Freunden herrscht, bei. Mein Fazit: Lehrreiches, spannendes und hochemotionales Buch - nicht nur über Huntington, sondern einfach übers Leben selbst

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  • Schreckliche Erbkrankheit

    Ein guter Tag zum Leben

    makama

    02. February 2016 um 09:47

    "EIN GUTER TAG ZUM LEBEN" ist mein erstes Buch von Lisa Genova. Die anderen Bücher kenne ich nicht. Sie beschreibt in ihren Büchern Menschen, die ein besonderes Schicksal haben. In diesem Buch geht es um die Krankheit "CHOREA HUNTINGTON" eine grausame Krankheit - die dominant vererbt wird - was bedeutet, das jeder der Nachkommen eine 50%ige Wahrscheinlichkeit hat auch zu erkranken.... Es handelt sich um eine neurodegenerative Erkrankung - die mit zu nehmenden Verlust der willkürlichen Motorik und durch Zunahme unwilkürlicher Bewegungen gekennzeichnet ist ..... Erste Symtome sind Ungeschicklichkeit, Verlust des Gleichgewichts, Stürze...dazu kommen Schluckbescherden, eine lallende Sprache. Die Diagnose wird durch die Symptome und einen Gentest gestellt. Meistens treten die erste Symptome jenseits des 40igsten Lebensjahres auf. Das vorweg.... Joe O´Brien ist Mitte 40, glücklich verheiratet, ist Polizist mit Leib und Seele und hat vier erwachsene Kinder, die alle mit im ererbten Haus leben. Erste Symptome treten auf und seine Frau Rosie und befreundete Kollegen machen sich Sorgen und nötigen ihn zum Arzt zu gehen. Die Diagnose ist niederschmetternd. "CHOREA HUNTINGTON" Offenbar wurde sie von der Mutter weitervererbt ... diese lebte viele jahre in einer Art Heim und galt als Alkoholikerin...... Rosie und Joe brauchen einige Zeit um mit dieser Diagnose um gehen zu können, bevor sie ihre Kinder informieren. Jedes der vier Kinder geht anders damit um .... Und darum geht es in dieser Geschichte um die Famile O`Brien und dem Umgang mit diesem Daklomesschert. Joe darf zunächst weiter als Poloizist arbeiten - nur engste Freunde wissen Bescheid. Er bekommt Medikamente und nimmt an Studien zur Krankheit teil. Rosie ist sehr verzweifelt.... Der älteste Sohn lässt sich sofort testen, er ist verheiratet und seine Frau ist schwanger... Patrick scheint das alles nichts anzugehen Meghan ist Tänzerin, lässt sie sich testen? ---- die Krankheit hätte Auswirkungen auf ihr Leben und ihren Beruf. Katie ist die jüngste - und um sie geht es hier hauptsächlich. Sie ist frisch verliebt und ihr Freund scheint so gar nicht in diese irisch-katholische Famile zu passen. Ihre Zerrissenheit und ihre Zweifel kann man deutlich spüren. Sie ringt mit sich - geht zur Beratung - sol sie ihren Freund informieren - es scheiont, als wäre alles zuviel für sie. Außerdem fühlt sie sich minderwertig... Am Ende geht jeder seinen Weg. Das Buch endet offen - was mich mir erst nicht so gefallen hat, aber eigentlich ist es gut so ..... denn man soll sich von dieser Krankheit nicht unterkriegen lassen, sondern sein Leben im Hier und Jetzt leben. Von mir gibt es 4,5 Sterne, die ich der Form halber auf 5 Stene aufrunden werde.

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  • Ergreifend und berührend

    Ein guter Tag zum Leben

    AnnaMagareta

    01. February 2016 um 22:16

    Das Buch „Ein guter Tag zum Leben“ der Autorin Lisa Genova ist ein einfühlsamer und emotionaler Roman über die in Boston lebende Familie O´Brien, die aus Joe, seiner Frau Rosie und deren vier Kindern besteht. Joe ist an Chorea Huntington erkrankt. Durch die ersten Symptome darauf aufmerksam geworden, dass mit Joe etwas nicht stimmt, drängt Rosie ihn zu verschiedenen Ärzten. Nach der erschütternden Diagnose, dass es sich um Chorea Huntington handelt, verändert sich das Leben für die gesamte Familie. Die Kinder müssen überlegen, ob sie sich testen lassen möchte um zu erfahren, ob auch sie an der Erbkrankheit leiden und Joe, der bisher mit Leib und Seele bei der Polizei tätig war, muß sich Gedanken machen, wie lange er seinen Dienst noch  ausführen kann.   Der Zusammenhalt der Familie O`Brien ist unglaublich stark und es ist erschreckend zu lesen, wie die Krankheit so langsam immer mehr und mehr das Leben aller verändert. Neben den gesundheitlichen kommen die sozialen Probleme dazu und man leidet und hofft mit der Familie.   Lisa Genova ist es in ihrem Buch gut gelungen dem Leser die bisher eher unbekannte Krankheit Chorea Huntington näher zu bringen und Einblicke in die Probleme der Erkrankten und deren Familie zu geben. Dabei beschreibt sie die sehr unterschiedlichen Charaktere so  detailliert, dass man sie direkt vor Augen hat. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr einfühlsam. Man erfährt nebenbei viele sachliche Informationen über die Krankheit, die Symptome  und die Konsequenzen, die daraus entstehen.   Mein Fazit: Die Schriftstellerin hat mit ihrem Roman „Ein guter Tag zum Leben“ ein berührendes Buch, das man gar nicht aus der Hand legen mag, da man mehr über das Schicksal der Familie erfahren möchte, geschrieben.  Dabei ist es ihr immer gelungen auch eine humorvolle Seite zu zeigen, die den Leser trotz des ergreifenden Themas schmunzeln läßt.  

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