Lisa Genova Still Alice

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Inhaltsangabe zu „Still Alice“ von Lisa Genova

Als Alice erfährt, dass sie an der Alzheimer-Krankheit leidet, kann sie es erst gar nicht fassen. Sie ist doch erst fünfzig! Machtlos muss sie dabei zusehen, wie die Erinnerungen ihr mehr und mehr entgleiten. Wie soll sie sich in ihrem eigenen Leben zurechtfinden? Mit beeindruckendem Mut stellt sie sich einer Zukunft, in der vieles nicht mehr da ist und doch etwas bleibt: die Liebe.

Absolut berührend und gleichzeitig von hoher fachlicher Kompetenz. So einfühlsam habe ich noch nie über Alzheimer gelesen.

— Mrs_Nanny_Ogg
Mrs_Nanny_Ogg

Tiefgründige Story mit einer tollen Hauptfigur!

— xAnikax
xAnikax

Einmal sind dann doch die Tränen hoch gekrochen.

— bubbles007
bubbles007

Gut geschrieben

— Amber144
Amber144

Eine Geschichte über ein schwieriges Thema und dessen Verlauf. Voller Emotionen aber ohne rürselig zu werden.

— Bücherwahnsinn
Bücherwahnsinn

Absolute Empfehlung!

— Rockyrockt
Rockyrockt

...ein sehr empfehlenswertes, mutmachendes Buch zum Thema Alzheimer, unbedingt lesen

— Gluehwuermchen7
Gluehwuermchen7

Ein sehr berührendes und emotionales Buch

— vronika22
vronika22

Ein bewegender Roman mit ernstem Thema. Trotz Emotionen nicht kitschig. Authentische Charaktere, toller Schreibstil. Klare Hörbuchempfehlung

— chuma
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Eine wichtige Geschichte, die sehr gut und verständlich geschrieben ist. Sollte man gelesen haben.

— anniwrites
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    Still Alice
    VoiPerkele

    VoiPerkele

    25. May 2017 um 09:55

    "Still Alice" ist ein gut gelungener Roman.Ich habe das Buch innerhalb von ein paar Tagen ausgelesen, weil es einfach so faszinierend, spannend aber auch erschütternd ist, wie sich die Krankheit "Alzheimer" entwickelt.Klar, das Thema ist sehr ernst und für Betroffene und deren Angehörige alles andere als leicht. Aber trotzdem gelingt es der Autorin den Leser mit einem guten Gefühl zurückzulassen.Ich musste mir häufig eine Träne von der Wange wischen, weil es einfach so rührend ist, wie die Familie zusammenhält aber auch wie sich Alice an immer weniger erinnern kann. Die Geschichte und die Charaktere möchte ich keinesfalls aus meinem Bücherregal missen. 

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  • Gut geschrieben

    Still Alice
    Amber144

    Amber144

    30. April 2017 um 19:59

    Ein Thema das uns alle sehr schnell betreffen kann und vor dem niemand geschützt ist.

    Die Autorin schreibt sehr einfühlsam und nachvollziehbar und ich hatte mehr als einmal Tränen in den Augen.
    Wie schnell alles auf einmal weg sein kann lässt einen jeden Moment noch mehr genießen.

    Ein wirklich berührendes Buch.

  • Der Fluch des Vergessens

    Still Alice
    dominona

    dominona

    15. April 2017 um 23:17

    Wie könnte Alzheimer aus der Sicht einer Betroffenen aussehen? Wer sich das fragt, sollte dieses Buch lesen, denn besonders das Schleichende wird hier sehr intensiv dargestellt und erzeugt beim Lesen ein Verständnis, wie es wohl, zumindest bei mir, kaum etwas anderes erreicht hätte. Ich habe mitgefiebert, mich mit ihr gefreut und gelitten und obwohl man weiß, in welche Richtung es gehen wird, hofft man auf ein gutes Ende, hat aber das Gefühl, dass viele Enden möglich wären.

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  • Still Alive von Lisa Genova

    Still Alice
    Bücherwahnsinn

    Bücherwahnsinn

    27. November 2016 um 17:02

    Ich habe das Buch schon lange auf dem Bildschirm gehabt. Und zwar als es das erste mal erschienen ist. Da sah das Cover natürlich viel anderes aus. Es hat mir sehr viel besser gefallen als jetzt das Film-Cover. Denn es war weiss und in blau waren Schmetterlinge angedeutet. Wer das Buch kennt weiss was es damit auf sich hat. Aber eben, wichtig ist was drinnen steht. Der Titel passt auch und wurde aus dem englischen Übernommen.Was den Schreibstil von Lisa Genova angeht, der ist leicht und flüssig zu lesen. Angenehm und passend zum Thema. Die Kapitel sind zwar etwas länger als manch andere aber diese und immer wieder mit Absätzen unterteilt, so wurde es nicht langatmig. Die Autorin hat wirklich sehr viel recherchiert und konnte so eine wirklich authentische Geschichte schreiben die nicht zu rührselig ist und doch tief bewegt.Die Geschichte um Alice ist eine, welche für viele Menschen ein Tabuthema ist. Oder zumindest Angst auslöst weil man selber nie weiss, ob es einen irgendwann trifft. Was aber wahrscheinlich ist, da wir Menschen ja viel älter werden als früher und die Wahrscheinlichkeit stark gestiegen ist an der Altersbedingten Form der Alzheimererkrankung zu erkranken. Aber hier im Buch geht es um eine noch Frau im alter von 50 die diese schreckliche Diagnose gestellt bekommt. Und zwar die früh einsetzende Form, die genetisch bedingt ist, was man auch testen kann. Also Alice ist eine sehr erfolgreiche Professorin an der Uni und ist sehr begehrt an Kongressen. Sie reist viel, hat viele Artikel und ein Buch geschrieben, ist glücklich verheiratet, hat 3 erwachse Kinder und keiner, zu letzt Alice hätte an so einen Schlag gedacht als ihr selber auffiel das sie gewisse Dinge vergisst die noch vor kurzer Zeit kein Problem war. Schliesslich befand sie sich sicher in der Abänderung, was ja all die Symptome auch erklären könnten. Darum dachte sich niemand dabei, vor allem weil ihr Stresspegel auch nicht grade niedrig war. Aber als sie eines Tages nicht mehr wusste wo sie sich befand und nicht mal mehr wusste wo sie zu Hause war, überhand sie sich und ging zum Arzt. Und der Ball geriet ins rollen...Lisa Genova hat es wirklich geschafft eine sehr authentische Geschichte über diese Krankheit zu  schreiben. In meinem nahen Bekanntenkreis ist auch jemand daran erkrankt, nicht an der frühen Form sondern der Altersdemenz und ich weiss was für einen Verlauf das nimmt und wie ein Mensch abbaut und wie er sich selber das "gestern" vergisst, irgendwann sich selber und alles andere. Wie man körperlich abbaut und wie man auf das vermeintliche zusteuert. Aber auch was es bedeutet als Partner betroffen zu sein, oder als Kind. Was die Ängste angeht, die die Kranken haben, da unterscheiden sie sich kaum von denen anderen sterbenskranken Menschen. Nur dahingehend was die betreffende Krankheit an sich. Aber egal welche Krankheit es ist, wenn man weiss das man stirbt drehen sich wohl bei allen die Gedanken im gleichen Kreis.Alice ist eine wirklich starke Frau die nicht aufgeben will. Die aber weiss, was sie nicht will. Dahin siechen, den anderen zur Last fallen, nur noch eine Hülle zu sein ohne ihr Bewusstsein. Man durchlebt mit ihrige Ängste, die sehr real sind, man versteht ihre Wut darüber eine "Aussätzige" zu sein. Sich unverstanden zu fühlen, zu merken wie andere beginnen für sie zu entscheiden und so weiter. John, ihr Ehemann auch selber sehr intelligent und Wissenschaftler an der Uni, hat mit dieser Diagnose genau zu zu Kämpfen. Er durchlebt seine Ängste genau so wie Alice, er macht sich natürlich ein wenig andere Gedanken. Er wirkt oft sehr egoistisch, distanziert, manchmal sogar gemein, und doch... Auch wenn uns das zuwider ist, also mir war es, sollte man sich in ihn hinein versetzen zu versuchen. Vielleicht hätte man manches anders gemacht, aber wie wollen wir heute Sagen wie wir reagieren würden, wenn wir dann mal an der selben Stelle stehen würden, was unwahrscheinlich ist.Alice hingegen kann ich voll und ganz verstehen. Man kann ihre Wünsche sehr gut nachvollziehen, die hätte ich auch. Sie kämpft um sich, um ihre Zeit, die ihr noch bleibt. Um ihr Ich, um das Heute und die Tage die noch kommen sollen.Ihre 3 Kinder, so unterschiedlich sie sind, wollen schlussendlich alle das selbe, sie die Zeit die ihnen noch bleibt so gut es geht auskosten. Erlebnisse, Erinnerungen und Liebe noch teilen, solange Alice es noch weiss. Wollen es ihr so einfach wie möglich machen und würden wohl viele Aufgeben wenn es sein müsste.Lisa Genova hat mir mit diesem Buch noch ein Highlight in diesem Jahr beschert welches ich wirklich jedem nur ans Herz legen kann. Eine Geschichte über ein schwieriges Thema, dessen Verlauf und voller Emotionen aber ohne rürselig zu werden.

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  • berührend, emotional und auch traurig!

    Still Alice
    vronika22

    vronika22

    06. October 2016 um 21:40

    Alice ist eine erfolgreiche und beliebte Universitätsprofessorin in Harvard. Sie ist verheiratet und hat 3 erwachsene Kinder. Eines Tages beginnt es mit Kleinigkeiten, die sie vergisst. Es wird aber immer häufiger, so dass sie sich untersuchen lässt. Es stellt sich heraus, dass sie mit ihren 50 Jahren an einer frühen Form von Alzheimer leidet.Das Buch hat mich sehr bewegt und berührt. Es ist unheimlich emotional. Man kriegt den Krankheitsverlauf wirklich sehr gut mit. Und ich fand es wirklich beängstigend und schockierend, wie schnell die Krankheit fortschreiten kann. Während es am Anfang nur Kleinigkeiten waren, wie z.B. ein verschwundenes Blackberry, hat die Krankheit schnell dramatischere Ausmasse angenommen. Letztendlich war Alice in der falschen Wohnung und dachte es wäre ihre. Sie konnte erst nicht mehr richtig lesen und dann auch kaum noch richtig sprechen. Und am Ende hat sie sogar ihren Mann und ihre Tochter nicht mehr erkannt. Wirklich sehr beängstigend, da hier kein Blatt vor den Mund genommen und nichts beschönigt wird. Sehr interessant fand ich auch die Hoffnung auf ein gut wirkendes Medikament.Das Buch ist aus der Sicht von Alice geschrieben. Aber trotzdem hat man auch einen Eindruck davon gekriegt, wie sich ihr Mann gefühlt hat, und was er so mitgemacht hat. Auch für die Angehörigen ist Alzheimer eine wirklich schwierige Krankheit. Das hat man deutlich gemerkt.Mein Vater war auch an Alzheimer erkrankt. Daher weiß ich aus eigener Erfahrung, dass alles in diesem Buch sehr realistisch geschildert wird.Es ist keine leichte Lektüre,obwohl das Buch so geschrieben ist, dass es sich sehr gut liest. Aber es lässt einem wirklich sehr nachdenklich werden und auch etwas traurig. Aber für jeden, der sich mit dem Thema Alzheimer auseinandersetzen möchte sicher ein tolles Buch.

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  • Herausragendes Buch

    Still Alice
    CocuriRuby

    CocuriRuby

    04. September 2016 um 17:24

    Das erste was mir aufgefallen ist, war der sehr angenehme Schreibstil. Die Sprache an sich ist einfach, aber sie erzeugt eine annehmliche Atmosphäre. Es nimmt einen irgendwie gefangen. Die Protagonistin wird einen dabei sehr plastisch beschrieben. Man lernt zunächst ihr Leben, z.T. auch Orte kennen, aber ohne, dass es wie eine langweilige Erklärung rüberkommt. Sondern das geschieht fast beiläufig, aber auf eine Art, die einem tatsächlich ein Gefühl für die Protagonistin gibt. Man bekommt mit wenigen Worten den Eindruck, diese Figur zu kennen. Wesentlich in dem Buch ist natürlich das Vergessen, die Alzheimer Erkrankung. Zunächst sind es kleine Dinge, die man unter normaler Vergesslichkeit verbuchen könnte, dann werden die Lücken jedoch größer, bis schließlich die Wesensveränderung immer deutlicher wird. Das ist wirklich toll geschildert. Man kann die Gedanken und Gefühle der Protagonistin ganz genau verfolgen und nachvollziehen. Insbesondere natürlich ihre Ängste. Das machte es beim Lesen gelegentlich auch etwas bedrückend. Interessant war es aber auch verfolgen zu können, wie ihre Umgebung auf ihre Krankheit reagiert. Das Ganze ist natürlich sehr emotional und manchmal auch irgendwie erschreckend, was man liest, aber es wurde gänzlich auf Kitsch und Drama verzichtet. Dafür ist es ehrlich, manchmal auch fast schmerzhaft deutlich. Das sind zum Teil Ängste, die vermutlich jeder von uns nachvollziehen kann, weil sie essentiell sind. Das Buch schafft es aber, dabei nicht total deprimierend zu sein. Es gab auch schöne oder lustige Momente – aber eben auch traurige und bedrückende. Es wurde eine gute Mischung geboten. Das Buch wirft dabei (so ganz nebenbei) auch einen Blick darauf, was unser Leben ausmacht. Faszinierend fand ich, dass dabei keine Wertung vorgenommen wird, denn alles was unseren Alltag ausmacht ist für unser Leben von Bedeutung, aber manche Dinge sind langlebiger (vielleicht auch wesentlicher) als andere.   Fazit Ich war wirklich sehr beeindruckt von dem Buch. Wie die Krankheit, aber auch die Protagonistin und ihr Leben beschrieben wurden, war sehr ehrlich, nah und emotional, aber ohne Drama oder Kitsch. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

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  • Mein Leben ohne Gestern (alter Titel)

    Still Alice
    Federfee

    Federfee

    22. July 2016 um 15:10

    Dr. Alice Howland, Harvard-Professorin für kognitive Psychologie und Linguistik (ausgerechnet!), bekommt mit knapp über 50 die niederschmetternde Diagnose: 'Alzheimer', eine erbliche Form, die auf einem Gendefekt beruht. Also können auch ihre drei Kinder davon betroffen sein.Es ist erschütternd zu lesen, wie sie die ersten Anzeichen entdeckt und wie rapide die Krankheit fortschreitet, wie nach und nach alles wegbricht und sie am Ende eine ihrer Töchter nicht mehr erkennt.Aber es ist gerade die Familie, die eine versöhnliche Note in den Roman bringt. Ihr Mann geht zwar beruflich weiter seinen Weg, kümmert sich aber nach seinen Möglichkeiten genau so liebevoll um seine Frau wie die drei erwachsenen Kinder.'Still Alice', sie ist immer noch Alice und das bedeutet, dass sie sich mit anderen Früherkrankten zusammen tut und sogar einen Vortrag über einen angemessenen Umgang mit Demenz hält, als ihr das noch möglich war. Hier zwei Textstellen:"... und schreiben Sie uns nicht ab. Sehen Sie uns in die Augen, reden Sie direkt mit uns. Werden Sie nicht panisch, und nehmen Sie es nicht persönlich, wenn wir Fehler machen, denn das werden wir. Wir werden uns wiederholen, wir werden Dinge verlegen, und wir werden uns verlaufen. Wir werden Ihren Namen vergessen und was Sie vor zwei Minuten gesagt haben.Ich möchte Sie dazu aufrufen, uns Kraft zu geben - nicht uns einzuschränken. ..." S. 277

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  • Vergessen...

    Still Alice
    Liala

    Liala

    07. May 2016 um 19:50

    Jeder vergisst mal etwas im Alltag, aber es sind nur Banalitäten. Aber wie wäre es auf einmal, wenn man tatsächlich nicht nur vergisst, was man vielleicht einkaufen wollte? In dem Buch geht es um Alice, ein gebildete Frau mit einer erfüllenden Arbeit und einer Familie, die sie liebt. Sie hat bisher alles erreicht und dann... bricht auf einmal alles weg, Sie vergisst Kleinigkeiten, plötzliche fällt ihr der Rückweg vom Joggen nach Hause nicht mehr ein... Dann auf einmal die Hammer-Diagnose: Alzheimer! Wir werden nie tatsächlich wissen, wie es Leuten mit Alzheimer ergeht, dennoch beschreibt die Autorin auf Grund ihrer Tätigkeit als Neurologin sehr schön, wie es sein KÖNNTE. Wie fühlt Alice sich? Aber auch wie ihr komplettes Umfeld reagiert... zunächst noch verständnisvoll, weil es nicht arg auffällt, aber je mehr das Alzheimer die Oberhand gewinnt, umso mehr sind selbst die geliebten Menschen abgeschreckt. Dabei ist gerade umso wichtiger, dass genau diese Menschen, dem Erkrankten den Halt geben. Im Buch ist es die eigentlich rebellische Tochter, die das meiste Verständnis für ihre Mutter aufbringt und sich liebevoll um sie kümmert. Ich kann dieses Buch jedem nur ans Herzen legen, der in seinem Umfeld mit Alzheimer-Erkrankten zu tun hat. Denn es ist rührend geschrieben, ohne einfach nur eine Dokumentation zu sein. Alzheimer- oder Demenz-Patienten leben emotional und genau das vermittelt das Buch: Emotionen!

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  • Ein Buch, das nachdenklich macht

    Still Alice
    grit0707

    grit0707

    05. April 2016 um 15:52

    Es ist die Geschichte einer Frau, die mitten im Leben steht. Sie ist sehr gebildet und arbeitet u.a. als Dozentin für Psychologie. Als sie erfährt, dass sie Alzheimer hat, kann sie es kaum glauben. Sie braucht eine Zeit, um sich und ihrer Familie die neue Situation klar zu machen. Ihr Leben spielt sich nun zwischen Verzweiflung, Hoffnung und Vergessen ab.Wie schnell und heimtückisch diese Krankheit zuschlägt wird in diesem Buch dargestellt. Letztlich ist die ganze Familie betroffen.Das Buch hat mich sehr beeindruckt. Klar und autentisch geschrieben, kann man sich teilweise in die Lage der Familie hineinversetzen. Ich fand das Buch sehr lesenswert, aber es hat mich auch nachdenklich gemacht. Wie geht man mit so einer Situation um, auf die keiner gefasst ist?Im Hinblick auf die Verfilmung, ist dieses Buch sehr lesenswert, zumal einige Inhalte im Film etwas verändert wurden. 

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  • Wer bin ich ohne meine Erinnerungen?

    Still Alice
    Mahebe

    Mahebe

    Alice ist gerade erst fünfzig, als die Krankheit anfängt, ihr Stück für Stück ihre Erinnerungen und ihre geistigen Fähigkeiten zu rauben. Sie kämpft, wehrt sich, tut alles, um ihre Persönlichkeit nicht zu verlieren, und muss am Ende doch aufgeben. Der Roman, aus der subjektiven Sicht der von der Alzheimer-Krankheit betroffenen Alice geschrieben, hat mich von der ersten Zeile an mitgenommen auf diesem Weg ins Vergessen. Zum ersten Mal habe ich wirklich verstanden, was diese Krankheit bedeutet.  Lisa Genova versteht es, die einzelnen Stadien des Krankheitsverlaufs zu verdeutlichen, nicht nur medizinisch, sondern vor allem in Hinblick auf den Menschen, der sich hilflos dem Verfall ausgesetzt sieht. Kein leichtes, aber ein absolut lesenswertes Buch, an das der Film meiner Ansicht nach nicht heranreicht.  

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    • 2
    marpije

    marpije

    13. March 2016 um 12:12
  • unfassbar gute Story

    Still Alice
    dieFlo

    dieFlo

    Vornweg ich habe das Original gelesen, das blaue - weiße Cover, nicht das Buch zum Film, aber es ändert hier sofort das Cover ....  Alice hat alles, Sie schaut mit fast 50 klasse aus, sie hat einen Mann, der zwar viel arbeitet, aber sie liebt und bewundert, sie ist eine erfolgreiche Professorin und Mutter von drei Kindern. Der Sohn studiert Medizin, die Tochter ist fertig mit Jura und das Nesthäkchen, hm die schlauste von allen will ihr Talent vergeuden und Schauspielerin werden, nun ja - sie wird sie schon noch überzeugen, dass etwas Vernünftigeres besser ist .....  Doch dann kommen Momente, wo Alice Wörter fehlen, wo sie im Vortrag vor Studenten plötzlich nicht mehr weiter weiß, wo sie Dinge sucht - sie schiebt es auf die Wechseljahre. Doch die Wahrheit wird sie einholen, Alice wird vergessen, sie wird vergessen, wer oder was sie war. Schockierend und bewundernswert habe ich die Wandlung von Alice erlebt. Den Mut dagegen anzukämpfen, das Ziel ich kämpfe gegen Alzheimer - das Wissen, es ist unmöglich. Die Autorin hat mich gepackt und ich habe mit Alice gelitten, ich habe ihr gewünscht, dass sie sterben kann. Ich habe ihren Mann für Dinge verachtet und doch verstanden - ich habe am Ende gemerkt, dass es alles egal ist, denn Alice ist zwar eine Andere, aber sie merkt davon nichts .... In unserer Zeit, wo aus welchen Gründen auch immer, Menschen öfter an solchen Krankheiten leiden, ist dieses Buch ein Geschenk, denn es lässt verstehen - es lässt dich die Sicht aus der des Leidenden ein wenig erahnen und bringt Verständnis!  5 Sterne plus und ein Danke an die Autorin für dieses herausragende Werk! Ich bin kein Film Fan, aber den werde ich heute Abend sehen- lasst euch begeistern@dieflo

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    • 2
  • Still Alice, mein Leben ohne Gestern

    Still Alice
    _gioiab_

    _gioiab_

    29. January 2016 um 18:06

    Alice ist eine exzellente Professorin für Psychologie an der Harvard Universität und wird aufgrund ihrer Klugheit von allen sehr geschätzt. An einer ihrer unzähligen Gastvorlesungen fällt ihr ein bestimmtes Wort nicht ein, nichts ungewöhnliches. Doch dann verläuft sie sich in ihrer völlig bekannten Heimatstadt und redet oft unzusammenhängendes 'Zeug'. Kurz darauf geht sie zu einem Neurologen, welcher feststellt, dass die erfolgreiche Alice an der früheinsetzenden Alzheimer-Krankheit leidet. Diese 'Art' von Alzheimer wird nur genetisch weitergegeben, was ebenfalls heisst, dass ihre drei Kinder zu 50% dieses defekte Gen besitzen. Nach und nach hat sie ihr Leben nicht mehr unter Kontrolle. Mir hat dieses Buch unglaublich gut gefallen! Egal ob Alice sich verläuft, ihr ein Wort entfällt, sie den Monat nicht mehr weiss, ihre Kinder nicht mehr erkennt oder ihr altes Ich vermisst, man fühlt sich als wäre man sie selber. Die einzige kleine Kritik die sich habe, ist dass, die Emotionen nicht stark beschrieben werden. Doch auch das hält mich nicht davon ab diesem Buch fünf Sterne zu geben, weil es nicht einmal wirklich stört, da das ganze Buch sehr sachlich geschrieben ist. Ausserdem habe ich, da ich ja noch ziemlich jung bin (14) in diesem Buch sehr viel über Alzheimer erfahren, dank Lisa Genovas unglaublichen Recherchen. 

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  • Ein tragisches Schicksal, sehr bewegend und beeindruckend erzählt!

    Still Alice
    heike_herrmann

    heike_herrmann

    Kurzbeschreibung: Als Alice erfährt, dass sie an der Alzheimer-Krankheit leidet, kann sie es erst gar nicht fassen. Sie ist doch erst fünfzig! Machtlos muss sie dabei zusehen, wie die Erinnerungen ihr mehr und mehr entgleiten. Wie soll sie sich in ihrem eigenen Leben zurechtfinden? Mit beeindruckendem Mut stellt sie sich einer Zukunft, in der vieles nicht mehr da ist und doch etwas bleibt: die Liebe. Meine Meinung: Diese traurige Geschichte löste in mir ganz viele Emotionen aus. Durch die wunderbare Erzählweise der Autorin, fühlt man sich Alice und ihrer Familie schnell recht nah und dementsprechend, "leidet" man als Leser natürlich mit. Ich habe schon einige Bücher über dieses Thema gelesen und ich muss sagen, keine andere Geschichte wurde für mich persönlich, so authentisch und realistisch erzählt. Es wurde nicht unnötig auf die Tränendrüse gedrückt, nein, das war gar nicht nötig, denn bei mir bildete sich mehr als einmal ganz von selbst ein Kloß im Hals und ich musste einige Tränen verdrücken. Schleichend mitzuerleben, wie aus einer gestandenen Uni-Professorin Anfang 50, eine Frau wird, die z.b. vergisst wo sie gerade ist, welcher Tag oder Monat ist, wer ihre Kinder oder ihr Mann sind, das bewegte mich sehr. Doch es soll jetzt nicht den Eindruck machen, das das Buch durchweg tief traurig ist - natürlich ist das bei der Krankheit nicht zu verhindern! -  nein, es gab auch einige sehr berührende Szenen, ja auch lustige und vor allem lehrreiche Szenen. Denn ganz automatisch bekommt man als Leser auch Infos was die Alzheimer-Krankheit betrifft, wie der Stand der neusten Forschungsergebnisse sind, worauf so viele Menschen und Angehörige hoffen. Und eine ganz wichtige Botschaft wurde vermittelt: das man Menschen mit dieser schrecklichen, unheilbaren Krankheit nicht abschreiben darf. Gerade in dem sehr frühen Stadium fühlen sich die Erkrankten oft wie Aussätzige, als hätten sie eine ansteckende Krankheit oder wären es einfach nicht mehr wert, das man sie respektiert und achtet. Die Krankheit ist ein schlimmer Abschnitt des Lebens, keine Frage. Aber man darf einen Menschen, ob nun mit 50 Jahren oder 80, niemals darauf reduzieren. Denn diesen einzigartigen Menschen, hat das Leben "davor" ausgemacht. Auch, wenn dieser Mensch diese Erinnerungen leider nach und nach vergisst...! Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Buch, gerade wenn man sich mit der Krankheit Alzheimer-Demenz beschäftigen möchte. Sehr bewegend aber auch einzigartig schön erzählt...

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    • 5
  • Ein beklemmend realistisches Buch

    Still Alice
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    28. December 2015 um 21:56

    Alice Howland ist bald fünfzig Jahre. Sie ist Harvard Professorin für Psychologie.  Sie ist verheiratet mit John. Gemeinsam haben sie drei Kinder. Kurz vor ihrem fünfzigsten Geburtstag hat sie immer öfters Gedächtnisausfälle und Orientierungslosigkeit. Erst schiebt sie es auf die Wechseljahre. Doch die Ausfälle häufen sich immer mehr. Sie geht zum Arzt und erhält die Diagnose „früheintretende Form von Alzheimer“.   Das Buch ist aus der Sicht von Alice geschrieben. Ich bin als Leserin in die Rolle der Alice geschlüpft. Es war so beklemmend, dies alles so lebensnah zu erleben. Ich hatte das Gefühl, ich könne Alice' Leiden nachempfinden. Was eigentlich unmöglich ist. Aber Lisa Genova vermittelt die Krankheit und das damit verbundene Leid dermassen gut.   Das Buch ist vielen medizinischen Ausdrücken, Erklärungen und Medikamenten gespickt. Es wird einem manchmal fast etwas zu viel. Da man unmöglich alles verstehen kann. Die Autorin Lisa Genova ist Neurowissenschaftler und hat somit den dementsprechenden Background. Man spürt, dass sie weiss, wovon sie schreibt. Es so lebensnah geschrieben. Es wird einem richtig angst und bange. Ich hoffe, dass meine Aussetzer niemals in dieser Krankheit enden.

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  • Sehr schön

    Still Alice
    Suzume

    Suzume

    22. December 2015 um 13:31

    Das Buch ist wirklich sehr interessant. Man konnte sich in die Rolle von Alice hineinversetzen und ihre Ängste, Verzweiflungen, Stolz ... spüren bzw. fühlen. Dabei haben mir ihre Kinder und ihr Ehemann leid getan. Manche Momente fand ich echt traurig. Ich habe erfahren, wie sich die Alzheimer-Krankheit langsam anschleicht und wie sich die betroffene Person fühlt und wie die Familie sich fühlt bzw. was sie denken. Ich fand es wirklich sehr schön, wie die Familie für Alice da war. Im Großen und Ganzen fand ich die Geschichte sehr schön.

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