Lisa Graf-Riemann

 3.8 Sterne bei 38 Bewertungen
Autorin von Hirschgulasch, Eine schöne Leich und weiteren Büchern.
Lisa Graf-Riemann

Lebenslauf von Lisa Graf-Riemann

Lisa Graf-Riemann ist in Passau geboren, studierte Romanistik und Völkerkunde an der Ludwigs-Maximilians-Universität München, in Murcia (Südspanien) und Coimbra (Portugal). Nach dem Studium war sie feste freie Redakteurin bei Kindlers Neuem Literaturlexikon, seitdem arbeitet sie als Autorin und Redakteurin von Lehrwerken und Lernmaterialien für große Schulbuchverlage. Sie spricht fünf Fremdsprachen. Beim Dolmetschen für verschiedene Polizeidienststellen und die Bundespolizei am Flughafen München sammelte sie vor allem ganz viele Ideen für Geschichten. Sie schreibt Kurzkrimis und Kriminalromane. Lisa Graf-Riemann lebt im Berchtesgadener Land, in Salzburg-Nähe.

Alle Bücher von Lisa Graf-Riemann

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Lisa Graf-RiemannHirschgulasch
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Hirschgulasch
Hirschgulasch
 (9)
Erschienen am 17.04.2012
Lisa Graf-RiemannEine schöne Leich
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Eine schöne Leich
Eine schöne Leich
 (9)
Erschienen am 01.03.2010
Lisa Graf-RiemannDonaugrab
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Donaugrab
Donaugrab
 (5)
Erschienen am 29.03.2011
Lisa Graf-RiemannSteckerlfisch
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Steckerlfisch
Steckerlfisch
 (4)
Erschienen am 23.06.2016
Lisa Graf-RiemannFettnäpfchenführer Spanien
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Fettnäpfchenführer Spanien
Fettnäpfchenführer Spanien
 (2)
Erschienen am 01.03.2014
Lisa Graf-RiemannMadame Merckx trinkt keinen Wein
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Madame Merckx trinkt keinen Wein
Madame Merckx trinkt keinen Wein
 (3)
Erschienen am 18.06.2015
Lisa Graf-RiemannRehragout
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Rehragout
Rehragout
 (2)
Erschienen am 16.04.2014
Lisa Graf-RiemannEisprinzessin
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Eisprinzessin
Eisprinzessin
 (2)
Erschienen am 21.05.2013

Neue Rezensionen zu Lisa Graf-Riemann

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Zsadistas avatar

Rezension zu "Kill Mr Bitcoin" von Lisa Graf-Riemann

Rezension zu "Kill Mr Bitcoin"
Zsadistavor 3 Monaten

Noah ist Barmann. Aber er hat keine Lust mehr, weil ihm sein Chef seit Wochen den Lohn schuldig ist. Kurzerhand nimmt er sich das Geld aus dem Safe und kündigt seine Stelle.

Als er dann nachts nach Hause geht, hört er in einem dunklen Treppeneingang einen Satz. „Kill Satoshi Nakamoto!“

Dieser Satz ist der Beginn einer wilden Verfolgungsjagd von Berlin über Mailand, Rom Santiago de Compostela und Jerusalem.

Wird Noah diese Verfolgungsjagd überleben und was hat das alles mit Bitcoins zu tun?

„Kill Mr Bitcoin“ ist ein Thriller aus der Feder der Autoren Lisa Graf und Ottmar Neuburger.

Das Cover ist der Hammer. Für mich ein absoluter Hingucker. Dazu die zufälligen Erhebungen bei den Ziffern, einfach klasse.

Das war es aber schon fast mit meiner Begeisterung. Ich hab wirklich viel von dem Thriller erwartet. Die optische Aufmachung, der Titel, die Inhaltsangabe versprachen sehr viel Spannung, Hintergrund zum Bitcoin und den Machenschaften darum.

Bekommen habe ich von allem leider sehr wenig. Ob die Hintergründe zum Bitcoin stimmen, weiß ich nicht, ich hab nicht nachgelesen. Dass man sehr viel Computerleistung zur Erstellung eines Bitcoins braucht, wusste ich vorher schon. Jetzt weiß ich auch, dass der Erfinder nur unter einem Pseudonym bekannt ist. Das habe ich dann nachgeprüft. Das nehme ich als positives aus dem Buch mit.

Das Buch fing noch recht spannend und rasant an. Noah auf der Bank, das Verhör des Gefangenen. Das war es aber auch schon.

Noah selbst fand ich nicht passend für einen Thriller. Er entstammte eher aus einer schlechten Comedy Sendung. Die eingespielten Lacher konnte man fast hören.

Auch die anderen Charaktere waren alle schwach. Nicht einer davon war mir sympathisch oder interessierte mich näher.

Die ganze Geschichte war so an den Haaren herbei gezogen, dass ich öfters den Kopf schütteln musste. Ein genuschelter Satz im dunklen Hauseingang. Da muss man sich erst einmal den Namen merken können und auch richtig schreiben, damit man den im Internet findet. Warum sollte dieser Barmann so wichtig sein, dass man ihn durch halb Europa jagt? Und dann auch noch zufällig die Bekannten, die dann im Bitcoin Geschäft tätig sind und der geheimnisvolle Verräter.

Dazu das übliche, das unbedingt mit in die Story musste. Wilde Verfolgungsjagden, die Liebesschnulzen dürfen auch nicht fehlen, die Verräter, die mysteriösen Freunde und Punkte, die einfach nicht passten. Näher kann ich nicht darauf eingehen, ich möchte nicht spoilern.

Nach dem spannenden Anfang bin ich einfach nur noch in ein Loch gefallen. Teilweise hab ich die Seiten nur noch überlesen, weil es mich nicht mehr interessierte. Schade eigentlich, es hätte ein wirklich gutes Buch werden können, wenn man sich auf das wesentliche konzentriert hätte, auf den Bitcoin. Hier war er zwar da, aber eher so eine kleine Randfigur, die man halt eben durch das Buch mitnimmt.

Dazu war es auch noch gezwungen humorvoll, anstatt ernst, wie ein Thriller, meiner Meinung nach, sein sollte. Nervenaufreibend in der Story war nur Noah selbst, das ist ein bisschen wenig für einen Thriller. Und das wiederum auch nur, weil er einfach nervte und nicht, weil er so toll war.

Mit Augen zudrücken gibt es hier für 2 Sterne. Die Grundidee um die Sache mit dem Bitcoin war gar nicht mal so übel. Mit einer anständigen Story drum herum, hätte es echt was werden können. So muss man schon solche hanebüchenen Storys mögen, um davon begeistert zu sein.

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Erdhaftigs avatar

Rezension zu "Kill Mr Bitcoin" von Lisa Graf-Riemann

Kill Mr. Bitcoin
Erdhaftigvor 4 Monaten

Eine Kneipe, ein ahnungsloser Barmann, ein Aufruf zum Mord, der Chaos-Computerclub und ein sehr speziell verlaufender Trip quer durch Europa und Israel machen diesen Krimi aus. Ein Thriller ist das Buch nicht, aber schon spannend, teilweise sogar witzig.

Über die Kryptowährung Bitcoin muss man nichts wissen. Der Software-Spezialist Ottmar Neuburger liefert genügend Wissenshäppchen, um informiert zu sein. Graf-Riemann wiederum schließt die Lücke, warum Bitcoin die Welt der Banken ins Wanken bringen könnte, mit einer aberwitzigen Agentengeschichte. Fast wie bei 007!
Mit Witz, Ironie, krimineller Energie und temporeicher Erzählweise verfolgt man den Weg der Hauptfigur Noah, der ohne Schuld Wind von etwas bekam, was er lieber gar nicht wissen wollte. So springt er dem Tod des Öfteren unfreiwillig von der Schippe, weiß nicht, wem er trauen darf und gerät von einem Abenteuer ins Nächste.

Unterhaltsamer Krimi mit Esprit und gut gesetzten Spannungsbögen in gutem Stil erzählt.

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abuelitas avatar

Rezension zu "Hirschgulasch" von Lisa Graf-Riemann

mal was anderes
abuelitavor einem Jahr

Kiew: Luba, Marjana und Wiktor erben eine Schatzkarte aus dem Zweiten Weltkrieg – aber der Schatz ist nicht in der Ukraine, sondern in Berchtesgaden vergraben. Um ihre Abenteuerreise nach Oberbayern zu finanzieren, lassen sich die drei als Falschgeldkuriere anheuern. Weil sie den Erlös aus dem Blütendeal nicht ordnungsgemäß abliefern, setzt die geprellte ukrainische Mafia einen Berufskiller auf sie an. Aber nicht nur das: Nach dem tödlichen Absturz eines russischen Höhlenkletterers sind dem Trio auch die Schönauer Kommissarin Magdalena Morgenroth und ihr Kollege vom LKA München auf der Spur. Da gibt es einen zweiten Todessturz im Sinkwerk des Berchtesgadener Salzbergwerks (amazon)

Mal was anderes….dieser Krimi spielt sowohl in der Ukraine als auch im Berchtesgadener Land . Die Altlasten des Dritten Reiches kommen hier genauso vor gut beschriebene alpine Kletterei. UND es passt auch noch alles zusammen; das ist doch schon mal was.

Jedenfalls hab ich dieses Buch in einem Rutsch ausgelesen und fand es richtig erfrischend im Gegensatz zu den Kommissar-Meißner-Krimis. Die Ukrainer allerdings wurden so richtig schön klischeehaft beschrieben.....das gibt auch den Punkteabzug.

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