Lisa Graf-Riemann , Ottmar Neuburger Steckerlfisch

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Inhaltsangabe zu „Steckerlfisch“ von Lisa Graf-Riemann

Hauptkommissar Stefan Meißner hat mit Freundin Marlu gerade ein historisches Haus in der Stadtmauer von Ingolstadt bezogen und alle Hände voll zu tun. Doch familiäre Verpflichtungen zwingen ihn, seinen ungeliebten Onkel in dessen nobler Senioren-Residenz am Chiemsee zu besuchen. Der alte Herr fühlt sich von Heimleitung und Personal bedroht und berichtet von seltsamen Todesfällen unter den Bewohnern. Meißner ahnt nicht, dass sich sein Sonntagsausflug zu einem mörderischen Fall auswachsen wird.

Grusel, Spannung und Komik zu verbinden, ist eine Königsdisziplin. Und in diesem Roman voll gelungen. Hinzu kommt höchste Originalität.

— EllaT
EllaT

Originelle Story mit witzigen Figuren und tiefem Hintergrund

— sabinebartsch
sabinebartsch

Ein Fisch aus einem bayrischen See oder Fluss, der an einem Stock gegrillt wird. Eine Köstlichkeit am Chiemsee.

— Taluzi
Taluzi

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  • Grusel, Spannung, Komik und höchste Originalität

    Steckerlfisch
    EllaT

    EllaT

    29. July 2017 um 13:22

    Grusel, Spannung und Komik zu verbinden, ist eine Königsdisziplin. Und in diesem Roman voll gelungen. Hinzu kommt eine eigensinnige Sprache, die sich flüssig liest und doch ab und an erstaunt innehalten lässt, weil sie so treffsicher die skurrilen Charaktere, die atmosphärische Szenerie beschreibt. Aufhorchen lässt auch der ungewöhnliche Plot: In einer luxuriösen Seniorenresidenz am Chiemsee geht ein „Todesengel“ um: Schwester Pia. Das Leid der Alten und Schwachen zu beenden, ist nicht ihre Mission. Auch um Geld und Vermögen scheint es ihr nicht zu gehen. Worum sonst? Die Leser ahnen es bald und doch sorgt allerlei Rätselhaftes bis zum fulminanten Schluss für Spannung. Dass ein launiger Hauptkommissar auf Urlaub (mit-)ermittelt, tut der Originalität dieses Krimis übrigens keinen Abbruch, zumal ihm hyperaktive Heimbewohner ständig in die Quere kommen. Das Mysterium ist in diesem Roman die Botschaft und hält 330 Seiten lang bei enorm guter Laune.  

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  • Turbulenzen am Chiemsee

    Steckerlfisch
    sabinebartsch

    sabinebartsch

    04. August 2016 um 13:46

    Steckerlfisch ist der erste Roman, den ich von dem Autorenpaar gelesen habe.Turbulent und spannend geht es zu in der noblen Seniorenresidenz am See. Und schon bald wird klar, das nicht alles mit rechten Dingen zugehen kann. Denn da gibt es eine Schwester, die es allzu streng nimmt mit den älteren Herrschaften ...Die Bewohner der Residenz sind originelle Figuren mit viel Witz und die Spannung steigt von Seite zu Seite.Ernstere Themen, wie z.B. den Umgang mit dem Alter, werden nicht ausgespart und dennoch ist der Roman leicht und beschwingt, voller Witz und Esprit. Die Landschaft rund um die Residenz ist so eindrücklich beschrieben, dass man dort unbedingt einmal Urlaub machen will.Von mir eine unbedingte Leseempfehlung!Sabine Bartsch

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  • der Globulimörder geht um

    Steckerlfisch
    Taluzi

    Taluzi

    12. July 2016 um 20:31

    Stefan Meißner bekommt von seinem Vater den Auftrag seinen Onkel in der noblen Senioren-Residenz am Chiemsee zu besuchen. Schon als Kind hatte er keinen Bezug zu seinem reichen Onkel. Aber seine junge Freundin Marlu ermuntert ihn dahin zu fahren. Dabei stecken beide gerade in den Renovierungsarbeiten ihres Häuschen in Ingoldstadt. Onkel Helmut freut sich sehr über den Besuch und berichtet seinem Neffen und dessen Freundin so gleich, dass im Heim Seltsames vor sich geht. Eine Gräfin, die zum Spa-Urlaub in Rumänien ist, kann er nicht mehr erreichen und irgendwie sterben seine Freunde plötzlich um ihn herum aus heiterem Himmel. Onkel Helmut fühlt sich unter der streng gläubigen Schwester Pia und der umtriebigen Heimleitung nicht mehr sicher. Stefan wundert sich nicht, dass alte Leute sterben, aber seine Freundin Marlu nimmt die Sache ernst. Schließlich sind Stefan und Marlu bei der Polizei. „Steckerlfisch“ ist ein unterhaltsamer Kriminalroman, der durch seine Charaktere und seinen Regionalismus besticht. Der Leser darf nicht zu viel Spannung erwarten, dafür gute Unterhaltung. Schnell ist klar, wer hinter den Machenschaften im Heim steckt und noch vor den beiden Urlaubsermittlern Stefan und Marlu, weiß der Leser die Hintergründe für die Taten. Dennoch bleibt eine gewissen Grundspannung, da man wissen möchte, was ist da in Rumänien los oder wer muss noch sterben und was hat es mit dem Pater Tadeusz auf sich? Zu dieser Grundspannung trägt auch der Perspektivenwechsel bei. Besonders gut hat mir die Perspektive ab Seite 52 gefallen. Hier war ich auf die Auflösung gespannt, da ich selber nicht drauf kam aus welcher Sicht es geschrieben wurde. Die Auflösung fand ich gelungen. Durch die vielen Perspektivenwechsel kennt der Leser die Protagonisten: Josefine Peinhard, Schwester Pia, Pater Tadeusz, Melsene Ritter, Helene von Hertan und viele mehr. Trotzdem war es nicht verwirrend, sondern eher informativ, so dass man immer über alles Bescheid wusste. Die Dialoge zwischen Helmut Meißner und Helene von Hertan mochte ich sehr, sie waren bissig, wortgewandt und erheiternd. Zum Ende erfuhr ich -Norddeutsche- noch, was ein Steckerlfisch ist. Ein Fisch aus einem bayrischen See oder Fluss, der an einem Stock gegrillt wird. Eine Köstlichkeit am Chiemsee. Für mich war es köstliche Unterhaltung den Kriminalroman zu lesen.

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