Lisa Häßy

 3.6 Sterne bei 8 Bewertungen

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Lisa HäßyRebellion der Syntheten
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Rebellion der Syntheten
Rebellion der Syntheten
 (8)
Erschienen am 01.10.2015

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Rezension zu "Rebellion der Syntheten" von Lisa Häßy

Die Rebellion der Syntheten
LenaSilbernaglvor einem Monat

Darum geht's:
Die Welt wird von den Syntheten übernommen. Nur die junge Eden kann aus dem ganzen Chaos entkommen und muss sich nun einer neuen Welt mit neuen Gefahren gegenübersehen.

Das Buch:
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Eden erzählt. Sie beginnt mit einer spannenden und ausführlichen Erzählung, wie es zu dem Zustand kam, in dem sich die Welt jetzt befindet. 
Der Leser befindet sich hier in einer düsteren Zukunftsvision - auch Dystopie genannt. Die Menschen haben menschenähnliche Roboter konstruiert, die schwere Arbeiten übernehmen sollen. Kein so unvorstellbares Szenario, wenn man bedenkt wie weit die Roboterforschung bereits vorangeschritten ist.  
Doch dann werden diese Roboter plötzlich bösartig, entwickeln einen freien Willen und rebellieren gegen die Menschen.
Zunächst ist unklar, wie viele Menschen diese Rebellion überlebt haben. Das macht die Geschichte natürlich umso spannender, da die Protagonistin auf der Suche nach ihrer Familie ist. 
Unterdes haben die Syntheten die Macht übernommen und unterdrücken die Menschheit, wo es nur geht. Sie vernichten jegliches Leben auf der Erde. Außerdem haben sie einen Supervirus freigesetzt, der es den Menschen unmöglich macht überhaupt irgendwie zu überleben. 
Das macht die ganze Situation natürlich umso spannender. Gespannt verfolgt man Edens Weg und ihren Erzählungen. 
Außerdem findet sich noch mit ihr ein weiterer Mensch, nämlich ihr Weggefährte Cassius. Dieser scheint der perfekte Tollpatsch zu sein, der vor allem Angst hat. Ich empfand ihn ehrlich gesagt als genau den Charakter, der mit dem ganzen Scheiß nicht gerechnet hat und jetzt umso mehr damit hadern muss. 
Ich finde er symbolisiert genau den Mensch, der man nicht sein möchte, wenn sich so eine Situation tatsächlich einmal ereignen sollte. Natürlich glauben die  Menschen in der Geschichte nicht daran, dass die Syntheten eines Tages rebellieren könnten und somit die gesamte menschliche Zivilisation begraben würden. Auch wir tun das nicht. 
Trotzdem kommt es so weit und genau deswegen finde ich diese Idee so spannend. Es zeigt uns, wie weit etwas gehen sollte und wann man besser aufhören sollte. Auch, dass etwas total anders ausgehen kann, als man es geplant hat. Und plötzlich ist alles anders. 
Die Menschen müssen in dieser Geschichte in einem von Syntheten unterdrückten System leben und müssen immer um ihr Leben fürchten. Obwohl die Syntheten eigentlich nützlich und hilfreich sein sollten, so haben sie letztendlich dennoch die Vernichtung über die Menschheit gebracht oder zumindest den Untergang. Das sollte uns vielleicht ebenfalls zu denken geben. Denn auch wir wollen künstliche Intelligenz schaffen, aber zu welchem Preis?.....

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Stehlbluetens avatar

Rezension zu "Rebellion der Syntheten" von Lisa Häßy

Wenn Technik die Oberhand gewinnt
Stehlbluetenvor 3 Jahren

Ich durfte mir dieses Buch beim Eisermann-Verlag aussuchen – danke noch einmal an dieser Stelle! Inmitten der tollen Bücher fiel es mir dann gleich ins Auge, da ich sowieso wieder mehr Science Fiction lesen wollte und die Inhaltsangabe sehr vielversprechend klang. Der Leser begleitet Eden in einer postapokalyptischen Welt, die von den Syntheten bereits völlig zerstört wurde. Von der eigentlichen Rebellion wird nur in Rückblenden berichtet und man wird gleich zu Beginn in die „neue“ Welt geworfen.

Der Fokus des Buches lag eindeutig auf Eden und ihren Gefühlen und Eindrücken. Sie riskiert alles, um zu ihrer Familie zu gelangen. Trotz dieser Hingabe habe ich etwas gebraucht, um mit Eden warm zu werden. Das lag, glaube ich, daran, dass nach der Rebellion wohl wirklich kaum Menschen überlebt haben. Somit hatte man nur selten Gelegenheit, Eden in Interaktion zu erleben. Zum einen wurde dadurch natürlich die Einsamkeit in der neuen Welt sehr gut vermittelt. Mir hätte es trotzdem gut gefallen, mehr Charaktere kennenzulernen, um dadurch auch Eden besser kennenzulernen. Zumindest ist es für mich schwer vorstellbar, dass außer Eden nur so wenige Menschen überlebt haben sollen.

Die Idee der Geschichte finde ich toll, da ich apokalyptische Szenarien einfach liebe. Vor allem ist die Welt in Rebellion der Syntheten gar nicht mal so unrealistisch. Wir geben heute schon in allen möglichen Bereichen unsere Verantwortung an Maschinen ab, entwickeln diese künstliche Intelligenz stetig weiter und glauben dabei, in Wirklichkeit uns weiterzuentwickeln. Und wie wir Menschen so sind, tun wir das, ohne an negative Konsequenzen zu denken. Die Gestaltung der Geschichte hat mir auch gut gefallen, da es keine langwierige Einleitung gab, sondern man, wie bereits gesagt, nach der eigentlichen Rebellion in die Geschichte startete. Dadurch gab es jedoch auch sehr viele Rückblenden, die mich in der Mitte manchmal leider etwas verwirrt haben. Das Ende der Geschichte hat mich dann wieder überzeugt und neugierig auf einen Folgeband gemacht.

Was für ein Schreibstil! Dieser war wirklich umwerfend und hat dafür gesorgt, dass ich mir gleich die Autorin genauer anschauen wollte. Denn von der poetischen Schreibweise war ich wirklich begeistert. Und dann lese ich, dass die Autorin gerade mal 18 Jahre alt ist. 18 Jahre und so viel wortgewandter als viele ihrer älteren Kollegen. Der Schreibstil war sehr atmosphärisch, sodass man sich die Welt nach der Rebellion der Syntheten bis ins Detail vorstellen konnte. Nur bei spannenden Szenen waren mir die langen, beschreibenden Sätze etwas im Weg. An diesen Stellen wäre noch mehr Spannung aufgekommen, hätte man die Sätze etwas kürzer gehalten.

Am Ende möchte ich noch mal was zu der Gestaltung des Buches selbst sagen. Als es ankam war ich erst einmal richtig begeistert von der Qualität. Das Buch kann nämlich, selbst bei richtigem Umknicken, keine Leserillen bekommen! Ich bin seit ich blogge sehr pingelig was Leserillen angeht und klappe manche Bücher nur im 30 Grad-Winkel auf, um sie ja nicht zu verunstalten. Dieses Buch war dann aber so gebunden, dass es sogar die 180 Grad überlebt hat – ein Traum! :D

Fazit

Ein guter Debütroman, der mich vor allem durch den Schreibstil überzeugt. An manchen Stellen hat die Geschichte für mich Potential, noch mitreißender zu werden, aber bei der Autorin habe ich gar keine Zweifel und werde den zweiten Teil auf jeden Fall im Auge behalten.

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speziis avatar

Rezension zu "Rebellion der Syntheten" von Lisa Häßy

Atmosphärisch, spannende Dystopie
speziivor 3 Jahren

Meine Meinung / Fazit  
Das Buch selbst ist wie alle Softcover aus dem Eisermann- Verlag sehr hochwertig und robust verarbeitet, selbst Leserillen sind bei diesen Büchern ein Fremdwort.
Das Cover spiegelt einen wichtigen Bestandteil der Geschichte, die Fabriken der Syntheten und erst wenn mann ganz genau das Cover anschaut sieht man auch zwei in schwarz dargestellte Personen.

Um das Leben der Menschen einfacher und sicherer zu machen, werden künstliche Menschen, Roboterartige, Menschenähnliche Maschinen - die Syntheten erschaffen. Sie werden hauptsächlich bei gefährlichen Arbeiten wie z. B. in Reaktoren und Laboren mit hoch gefährlichen Viren eingesetzt.

Hauptprotagonistin ist die junge Eden Starks die gerade in einem Bistro arbeitet als eine Fehlfunktion bei den Syntheten auftritt, indem sie sich gegen ihre Erschaffer den Menschen auflehnen und jeden töten wollen. Einige der Syntheten haben aus Laboren gefährliche Sporen- Viren rausgeschleust. In Mitten des ganzen Chaos schafft es Eden mit viel Glück zu überleben. Durch einen Zufall findet Eden einen Weg wie ihr die tödlichen Sporen für kurze Zeit nichts anhaben können.
Und sie macht sich auf den Weg nach Hause und auf die Suche, um ihre Familie zu finden. Unterwegs trifft sie den jungen Cassius, der mit seinem Hund Maxens ebenfalls überlebt hat. Sie schließen sich zusammen und machen sich auf den gefährlichen und tödlichen Weg.

Wie sind wohl die Überlebenschancen? Wird Eden ihre Familie unversehrt oder wird sie sie überhaupt finden?
Um dies alles zu erfahren solltet oder besser gesagt müsst ihr das Buch von Autorin Lisa Häßy „Die Rebellion der Syntheten – Vega“ selbst lesen.


Autorin Lisa Häßy hat mich mit ihrem Buch „Die Rebellion der Syntheten – VEGA“ schon gleich im Vorwort so fesseln können, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Kaum zu glauben das das erste Kapitel eigentlich ein Aufsatz für den englisch Leistungskurs in der Schule gewesen war. Sie führt den Leser mit ihrer Art der Federführung die sie zu Papier bringt nicht nur mit einer Leichtigkeit durch die Geschichte, sondern der Leser hat das Gefühl beim lesen, er wäre sogar selbst mit im Geschehen und überlegt an der einen – oder anderen Stelle, ob er vielleicht anders entschieden hätte als Eden oder Cassius. Wie zum Beispiel an der Stelle mit Maxens, dem Hund von Cassius. Ich habe mir selbst die Frage gestellt und hab über Edens und Cassius‘ Gewissen und Entscheidungen nachgedacht. Ich möchte jetzt nicht zu viel der Geschichte vorweg nehmen, da ich auf keinen Fall etwas verraten möchte.

Das Grundthema der Geschichte hat wirklich sehr gute Ansätze und lässt einen, wie ich finde selbst darüber nachdenken und ich musste selbst nachdem ich das Buch gelesen habe noch später darüber grübeln. Auch die junge Hauptprotagonistin Eden Starks hat die Autorin gut dargestellt und man merkt die Wandlung, den Lebenswillen und Wille ihre Familie zu finden. Ebenfalls der blonde Lockenkopf von Cassius, ich sehe ihn direkt wie er vor mir steht.
Die Umgebung hat Autorin Lisa Häßy bis ins kleinste Detail perfekt zu Papier gebracht. Man sieht die wütenden Syntheten, die ganzen Leichen , die zerstörten Gebäude und ich habe das Bedürfnis, als bräuchte ich selbst eine Gasmaske wegen der giftigen Sporen und spüre die beklemmende Stimmung..


Fazit
Eine bewegende, mit viel Aktion und spannunreiche Dystopie die einen möglichen Blick in eine eventuelle Zukunft gewährt die gar nicht mal so abwegig ist. Eine sympathische Hauptprotagonistin die auf der Suche und dem Weg zu ihrer Familie so einiges in kauf nimmt und ungeahnte Kräfte in sich entdeckt.

Eine Geschichte von der jungen und begabten Autorin Lisa Häßy bei der ich mir wünsche, dass wir noch so einiges von ihr lesen dürfen. Und wer weiss, ich könnte mir gut eine Fortsetzung von "Die Rebellion der Syntheten- Vega" vorstellen.
Für diese Leistung gibt es von mir eine Punktzahl mit liebgemeinten 4,5 von 5 Bücher da es doch etwas langatmig ist, jedoch wirklich sehr gute Ansätze hat.
Für mich ganz klar Daumen hoch und natürlich eine Kauf- und Leseempfehlung.

Ich möchte mich recht herzlich beim Eisermann- Verlag für dieses Rezensions Exemplar, welches mir zur Verfügung gestellt wurde bedanken.

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