Lisa Holzberg Schnitzler. Fräulein Else

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Inhaltsangabe zu „Schnitzler. Fräulein Else“ von Lisa Holzberg

Vorwort 1. Autor: Leben und Werk 1.1 Biografie 1.2 Zeitgeschichtlicher Hintergrund 1.3 Angaben und Erläuterungen zu wesentlichen Werken 2. Textanalyse und -interpretation 2.1 Entstehung und Quellen 2.2 Inhaltsangabe 2.3 Aufbau 2.4 Personenkonstellation und Charakteristiken 2.5 Sachliche und sprachliche Erläuterungen 2.6 Stil und Sprache 2.7 Interpretationsansätze 3. Themen und Aufgaben 4. Rezeptionsgeschichte 5. Materialien Literatur

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  • Rezension zu "Fräulein Else" von Arthur Schnitzler

    Schnitzler. Fräulein Else
    FriediM

    FriediM

    12. September 2012 um 20:55

    Arthur Schnitzlers Monolognovelle “Fräulein Else” begleitet die Gedankenwelt einer jungen Protagonistin. Else ist 19 Jahre alt und stammt aus der gehobeneren Klasse der Wiener Gesellschaft. Sie befindet sich im Urlaub, als sie ein Telegramm ihrer Mutter ereilt, in welchem sie darum gebeten wird den Kunsthändler Herrn von Dorsday nach einem Darlehen für ihren Vater zu erfragen, da dieser Spielschulden von 30.000 Gulden hat. Else, die sich direkt Gedanken darüber macht, welchen fleischlichen Preis sie Herrn von Dorsday für diese gute Tat zu zahlen hat, schwankt nun zwischen der Last sich ihrem Vater aufzuopfern und dem Suizid den sie zu begehen wünscht anstatt von Dorsday eine “Bezahlung” für sein Darlehen zu erstatten. Von Dorsday wünscht die Protagonistin für eine halbe Stunde nackt zu sehen, und verspricht danach die Schulden ihres Vaters zu tilgen. Else, die sich daraufhin vollkommen verrückt macht, und über den Kunsthändler empört ist, weiß sich nicht zu helfen und beschließt ihrem Vater diesen Gefallen zu tun. Nach ihrer Zusage gerät die junge Fraue jedoch ins Zweifeln. Ist es das richtige was sie getan hat? Wird Herr von Dorsday ihr vielleicht noch schlimmeres antun? Else bereitet bereits das Schlafmittel Veronal vor, mit welchem sie gedenkt sich im Nofall umzubringen, kleidet sich nach dem Abendessen nur in einen schwarzen Pelzmantel (darunter trägt sie natürlich nichts) und sucht Herrn von Dorsday, den sie schließlich im Musikzimmer vorfindet. Darauffolgend fällt sie offensichtlich in eine Scheinohnmacht, wird von den Anwesenden in ihr Zimmer getragen und greift in einem unauffälligen Moment zu dem Vironal, der sie scheinbar in tiefe erlösende Träume fallen lässt. Ob sie stirbt bleibt bis zum Ende unklar. Diese Novelle, geschrieben von Arthur Schnitzler im Jahre 1924, ist eindeutig der Wiener Moderne bzw. dem Ästhetizismus zuzuschrieben. Sie zeigt nicht nur den Konflikt mit Elses innerer und äußerer Existenz, sondern auch ihre verwirrenden Gedankengänge auf, die sich mit ihrem Dasein als Frau sowie dem Frauenbild jener Zeit auseinandersetzt. Sie will sich emanzipieren, schafft es jedoch nicht vollkommen. Die Protagonistin stammt aus einer höheren Gesellschaft, Geld ist hier alles, und genau so ist das Geld bzw. die Schulden ihres Vaters der ausschlaggebende Grund, wieso sie in diese missliche Lage gelangt. Der Respekt vor Elses Vater, und vor allem die Angst, dass ihm etwas schlimmes zustoßen könnte lässt sie Dinge tun, die eindeutig der Prostitution nahe kommen, und so ist es klar, dass Else Gewissensbisse bekommt. Die Novelle an sich ist mit viel Anstrengung zu lesen, da Elses Monologe teilweise sehr springend und vor allem voller lebhafter Entrüstung sind, gleichzeitig verschafft dieser Schreibstil der Novelle jedoch eine gewisse Authentizität. Mehr auf meinem Blog: vitrinenglas.wordpress.com

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  • Rezension zu "Fräulein Else Novelle" von Arthur Schnitzler

    Schnitzler. Fräulein Else
    Moni 3007

    Moni 3007

    30. March 2010 um 22:56

    Die 19-jährige Else macht gerade Urlaub in den Dolomiten mit Verwandten, als sie der verzweifelte Brief ihrer Mutter erreicht: Der Vater, ein jüdischer Rechtsanwalt, steht vor dem Bankrott, einzig allein Else könne die Familie noch retten, wenn es ihr gelänge, den befreundeten Kunsthändler Dorsay zu bewegen, 300000 Gulden vorzustrecken. Else ahnt, daß die Summe an Bedingungen geknüpft sein wird. Als Dorsay das Geld in Aussicht stellt, wenn Else sich vor ihm entblößt, gerät Else in ein moralisches Dilemma, das sie an die Grenzen ihrer Existenz treibt. Die Meisternovelle ist in der Erzähltechnik des inneren Monologs geschrieben. Gerade dies ist das ganz Besondere an der sehr mitreißenden Novelle. Man wird immer weiter hineingezogen in die Seelenzustände von Else, in ihre Verwirrung und Erinnerungen. Man leidet mit Else mit. Mir ging es jedenfalls so. Arhur Schnitzler gehört zu meinen Lieblingsautoren und ich habe schon sehr viele klassische Novellen gelesen. Ich mag sehr die Meisternovellen von ihm und dies ist meine absolut liebste klassische Novelle. Bitte unbedingt lesen und ihr werdet es absolut nicht bereuen. Das Buch wurde auch meisterhaft und sehr einfühlsam von Senta Berger gelesen. Auch das Hörbuch ist sehr zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Schnitzler. Fräulein Else" von Lisa Holzberg

    Schnitzler. Fräulein Else
    ottomanpascha

    ottomanpascha

    08. December 2008 um 00:13

    gut

  • Rezension zu "Fräulein Else" von Arthur Schnitzler

    Schnitzler. Fräulein Else
    urlaub

    urlaub

    09. October 2008 um 20:56

    nicht schlecht, aber Else trieb mich an den Rande des Wahnsinns

  • Rezension zu "Fräulein Else" von Arthur Schnitzler

    Schnitzler. Fräulein Else
    Schnitzelmann

    Schnitzelmann

    25. June 2008 um 14:53

    Psychoanalyse in literarischer Form: Eine meisterhafte Fallstudie einer hysterischen Persönlichkeit.