Shiver - Meine Rache wird euch treffen

von Lisa Jackson 
4,1 Sterne bei217 Bewertungen
Shiver - Meine Rache wird euch treffen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (175):
Sourrounded_by_bookss avatar

Der Schreibstil von Lisa Jackson haut mich jedesmal wieder um. Packend bis zum Schluss.

Kritisch (13):
AnnieLovesTheSkys avatar

Absolut langweilig. Spätestens hier sollte man erkennen, dass die Stories (bisher) nach den gleichen Schemata aufgebaut sind. Voll öde!

Alle 217 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Shiver - Meine Rache wird euch treffen"

'Abby überkam ein seltsames Gefühl, das wie ein kalter Hauch ihren Nacken streifte. Ein Kreischen zerriss die Dunkelheit. Ein Körper fiel vom Himmel …'

Der Todesschrei ihrer Mutter klingt Abby Chastain noch immer in den Ohren, auch wenn es schon zwanzig Jahre her ist, seit diese aus dem Fenster ihres Zimmers in den Tod sprang. Ihre düsteren Erinnerungen erhalten neue Nahrung, als eine unheimliche
Mordserie New Orleans erschüttert. Denn alle Morde stehen in einer seltsamen Verbindung zu jener Nervenheilanstalt, in der Abbys Mutter ihrem Leben ein Ende setzte …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426636695
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:592 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.09.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    xotils avatar
    xotilvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Es ließ sich gut lesen und die Charaktere waren auch fast allesamt symphatisch. Doch eine Sache hat zum größten Teil gefehlt: die Spannung.
    Spannung fehlt

    Dennoch hatte ich irgendwie Spaß an dem Buch, weil man doch irgendwie am Ball gehalten wurde und die Charaktere, allen voran Abby Chastain und Reuben Montoya, ihren Charme hatten. Gerade Abby war, wie ich finde, sehr schön ausgearbeitet worden und man hatte einfach Spaß, sie zu begleiten.
    Auch das Finale war nicht von schlechten Eltern und war auch ganz klar der Höhepunkt des Buches.

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    Lyreens avatar
    Lyreenvor 5 Jahren
    Shiver

    Abby überkam ein seltsames Gefühl, das wie ein kalter Hauch ihren Nacken streifte. Ein Kreischen zerriss die Dunkelheit. Ein Körper fiel vom Himmel …« Der Todesschrei ihrer Mutter klingt Abby Chastain noch immer in den Ohren, auch wenn es schon zwanzig Jahre her ist, seit diese aus dem Fenster ihres Zimmers in den Tod sprang. Ihre düsteren Erinnerungen erhalten neue Nahrung, als eine unheimliche Mordserie New Orleans erschüttert. Denn alle Morde stehen in einer seltsamen Verbindung zu jener Nervenheilanstalt, in der Abbys Mutter ihrem Leben ein Ende setzte …


    Das Buch war am Anfang ziemlich intressant , die Morde super beschrieben, aber dennoch hab ich ewig gebraucht um das Buch zu beenden. Ich wurde nicht wirklich damit warm.
    Es geht um Abby, ihr Exmann wurde ermordet mit einer jungen Frau zusammen, aber das nicht das Ende. Immer wieder werden unterschiedliche Menschen getötet, ein Reiche mit einen Ego als Charakter und dann das Gegenstück eine Frau mit guten Herzen, so kann man das betiteln.
    Aber darum geht es nicht es geht darum das Abby ihrer verstorbenden Mutter sehr ähnlich sieht und einer ihren Tod rächen möchte und zieht so sein Raubzug durch die Stadt fort.

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    trollchens avatar
    trollchenvor 5 Jahren
    Durchschnittlicher Krimi

    Shiver, meine Rache wird euch treffen

    Kurzinhalt: Der Todesschrei ihrer Mutter klingt Abby noch immer in den Ohren, auch wenn es schon zwanzig Jahre her ist, seit diese in den Tod sprang. Ihre düsteren Erinnerungen erhalten neue Nahrung, als eine unheimliche Mordserie New Orleans erschüttert. Denn alle Morde stehen in einer seltsamen Verbindung zu jener Nervenheilanstalt, in der Abbys Mutter ihrem Leben ein Ende setzte. Dort, versteckt in den Kellergewölben, hat sich der Killer sein Reich geschaffen. Er will die Sünden der Vergangenheit rächen – und Abby wird zur Zielscheibe seines Wahns …

    Mein Fazit: Ein spannendes Buch, was von unvorhergesehen Wendungen lebt, die aber meist auch irgendwie doch vorhersehbar sind. Denn es wird von der Autorin der Leser schon in die gewünschte Richtung gelenkt. Der Anfang des Buches zieht sich ein wenig zäh hin, so dass ich eigentlich nicht weiter lesen wollte, aber dann wurde es besser. Die Liebesgeschichte, die sich aus der Handlung ergibt, war eigentlich vorauszusehen, obwohl ich die erotischen Szenen sehr genossen habe. Auch stellenweise kann man wirklich nur mit Schauern über den Rücken weiterlesen, so unglaublich und spannend wird es, aber dann wieder passiert eine Zeitlang nichts richtig spektakuläres. Doie Protagonisten kommen eigentlich sehr unpersönlich herüber und ich muss auch sagen, dass ich manchmal es nicht verstehen konnte, was die Hauptakteurin machte, denn wenn in der Umgebung ein paar Menschen gewaltsam jemanden zum Opfer fallen, und dann hat sie noch nicht einmal richtig Angst oder zeigt es nicht so richtig, das finde ich dann schade, hier hätte ich gern mehr gelesen. Denn sie scheint ja nur auf ihren Instinkt zu hören und auf ihren Wachhund und die Wachkatze, die eigentlich nur Schmusetiere sind. Das Finale war aber sehr gut, aber  trotzdem bin ich nicht restlos von dem Buch überzeugt, man kann es lesen, aber ich würde es nur bedingt weiter empfehlen. Dadurch dass es so zäh sich manchmal gestaltete, nicht so richtig ein guter Krimi.

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    romanasylvias avatar
    romanasylviavor 5 Jahren
    Shiver

    Auch dieser Teil ist wieder superspannend von Lisa Jackson...Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und bin gespannt wie es weiter geht :-) Für Thrillerfans sehr empfehlenswert.

    Kommentare: 4
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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 6 Jahren
    Akzeptable Spannung mit einem kleinen Schuss Erotik

    In New Orleans mordet wieder ein Killer. Immer werden ein Mann und eine Frau gemeinsam umgebracht. Alle Fäden führen offenbar in eine frühere Nervenklinik , die aber längst aufgegeben wurde und nur noch als halbe Ruine ihrem absehbaren Ende entgegendämmert. In eben dieser Klinik ist vor 20 Jahren die Mutter von Abby Chastain umgekommen, deren Ex-Mann eines der ersten Opfer des Killers war.

    Dies ist der 3. Band der New Orleans-Reihe um die Detectives Rick Bentz und Reuben Montoya. Er ist locker, flockig geschrieben und verbindet erneut akzeptable Spannung mit einem kleinen Schuss Erotik. Zwar wird wieder ab und zu Bezug genommen auf die vorherigen Bände, aber diesmal ohne gross zu stören. Dieser Band handelt schwerpunktmässig von Detectiv Reuben Montoya, Rick Bentz kommt nur am Rande vor. Das Buch hat einen spannenden, überraschenden Schluss und legt am Ende gleich noch einen Keim für einen Folgeband - aber auch dies ohne dem vorliegenden Buch einen Abbruch zu tun. Ich werde auf jeden Fall auch die Folgebände lesen....!
    Ich empfehle die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

    Reihenfolge der New Orleans-Reihe um die Detectives Rick Bentz und Reuben Montoya :

    Band 1: Pain – Bitter sollst du büßen
    Band 2: Danger – Das Gebot der Rache
    Band 3: Shiver – Meine Rache wird euch treffen
    Band 4: Cry – Meine Rache ist dein Tod
    Band 5: Angels – Meine Rache währt ewig
    Band 6: Mercy – Die Stunde der Rache
    Band 7: Desire – Die Zeit der Rache ist gekommen

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    Alchemillas avatar
    Alchemillavor 6 Jahren
    Rezension zu "Shiver" von Lisa Jackson

    Einleitung:

    Die Neuzugängeabteilung der örtlichen Bücherei hat mir schon viele interessante, mir bis dato unbekannte Autor/innen und deren Werke beschert und so war es auch diesmal, als mich dort das Cover des Buches „Mercy“ von Lisa Jackson geradezu ansprang.
    Ich nahm das Buch mit nach Hause, las es fast in einem Rutsch durch und wusste eines:
    Ich will mehr von dieser Autorin!
    Also bin ich wieder in die Bücherei gegangen und hab nen Stapel Bücher der Autorin mitgenommen.
    Heute möchte ich euch ihr Werk „Shiver“ vorstellen.

    Die Autorin:

    Lisa Jackson arbeitete nach ihrem Studium in der Oregon State University erstmal im Bankwesen, bis sie während einer Erziehungsauszeit die Lust am Schreiben entdeckte.
    Dass sie zunächst viele Absagen erhielt, kann ich nach der Lektüre ihrer Bücher kaum glauben.
    Mittlerweile gehört sie zu den amerikanischen Top-Autorinnen und ihre Thriller finden sich auf den Bestsellerlisten wieder.
    Von Lisa Jackson sind bisher viele Bücher erschienen.
    Das vorliegende Buch gehört zur New Orleans Reihe.
    Diese umfasst folgende Bände, wobei ich mir bei der Reihenfolge nicht sicher bin!
    Band 1 : Bitter sollst du büßen (Hot blooded)
    Band 2: Danger – Das Gebot der Rache ( Cool blooded)
    Band 3: The night before
    Band 4: Shiver – Meine Rache wird euch treffen
    Band 5: Cry – Meine Rache ist dein Tod
    Band 6: Angel (Lost souls)
    Band 7: Mercy – Die Stunde der Rache ist nah

    Fakten zum Buch:

    Das gebundene Taschenbuch erschien 2006 im Knaur Verlag.
    Es umfasst 592 Seiten und ist im Buchhandel für 8,99 Euro zu haben.
    Der amerikanische Originaltitel des Buches lautet ebenso Shiver und ist bei verschiedenen Verlagen erschienen.
    Die Preise variieren stark, vergleichen lohnt sich also!
    Mein Exemplar wurde von Elisabeth Hartmann ins Deutsche übersetzt.
    Den Thriller gibt es inzwischen auch als Hörbuch in der Vox Crime Edition.

    Die Gestaltung des Buches:

    Das Cover des Buches ist grau-weiß gehalten und erinnert mich etwas an eine Raufasertapete mit Gebrauchsspuren.
    Auf der Oberseite des Covers wurde der Name der Autorin in dunkelgrauen Großbuchstaben eingeprägt.
    Darunter steht in Schreibschrift in roter Farbe „Shiver“.
    Die Gestaltung des Covers erinnert mich an Szenen aus dem Buch, in welchen der Mörder Schriftzüge an den Tatorten hinterlässt.
    Etwas weiter unten steht der Untertitel des Buches, nämlich:
    Meine Rache wird euch treffen
    Zum Schluss man auf der Vorderseite des Buches noch den Verlagsnamen in dunkelgrauen Großbuchstaben.
    Der Buchrücken ist in dunkelgrau gehalten und darauf steht mit der gleichen roten Schrift wie auf dem Cover „Shiver“.
    Etwas weiter oben steht in roten Großbuchstaben der Name der Autorin.
    Die Rückseite des Buches ist komplett in grau gehalten
    Dem Buch liegen zwei graue Zettel auf Hochglanzpapier mit Informationen zum Inhalt des Buches und zur Autorin bei.

    Der Verlag über das Buch:

    Die Angst geht um in New Orleans, denn ein psychopathischer Serienmörder hinterlässt
    blutige Spuren.
    Er entführt seine Opfer und verschleppt sie in die Sümpfe nahe der Stadt.
    Es sind jeweils Opferpaare, ein Mann und eine Frau, die er erschießt und deren Leichen er
    auf makabere Weise inszeniert.
    Offensichtlich versucht er, eine Botschaft zu übermitteln.
    Doch zunächst vermag der leitende Detective Reuben Montoya die kranken Spielchen des
    Täters nicht zu entschlüsseln.
    Zwischen den Opfern besteht keine offensichtliche Verbindung, ein Motiv ist nicht
    erkennbar.
    Oder ist vielleicht die schöne Fotografin Abby Chastain der Dreh- und Angelpunkt der
    grausigen Taten?
    Abby war mit dem ersten männlichen Opfer, dem Radiomoderator Luke Giermann,
    verheiratet, zudem liegt auf ihrer Vergangenheit ein dunkler Schatten….
    Ihre Mutter Faith stürzte sich, getrieben von Wahnvorstellungen und Paranoia, aus dem
    Fenster ihres Zimmers in der Nervenheilanstalt Our Lady of the Virtues in den Tod.
    Bis heute wird Abby von der Erinnerung an diese schreckliche Szene gequält, die sich vor
    ihren Augen abgespielt hat – sie war damals fünfzehn Jahre alt.
    Noch jemand kann den zwanzig Jahre zurückliegenden Tod von Faith Chastain nicht
    vergessen - er will die Sünden der Vergangenheit rächen.

    Die Geschichte und meine Meinung dazu:

    Zuerst einmal fiel es mir schwer herauszufinden, in welcher Reihenfolge die Bücher der New Orleans Reihe zu lesen sind.
    Ich habe bisher zwei Bände davon gelesen und ein dritter Band wartet auf mich.
    Das Buch „Danger“ zum Beispiel beschäftigt sich mit Olivia, welche im Buch „Mercy“ die Frau von Detective Rick Bentz ist.
    Die deutsche Ausgabe von „Danger“ ist jedoch laut Amazon noch gar nicht erschienen.
    Genug von den anderen Bänden, jetzt geht’s los mit „Shiver“.
    Das Buch beginnt mit einer Danksagung an Lisa Jacksons Eltern und einem Prolog.
    Dieser Prolog versetzt uns zwanzig Jahre zurück in das Krankenhaus Our lady of Virtues in der Nähe von New Orleans in Louisiana.
    In diesem Prolog wird beschrieben, wie Faith Chastain in ihrem dunklen Zimmer als Patientin des Krankenhauses, welches auch als Nervenheilanstalt genutzt wurde, wirklich ums Leben kam.
    Ich lese von der Verzweiflung dieser Frau, von ihrer Frage, ob sie wirklich sicher ist, ob sie sich wirklich alles nur einbildet, wie ihr die Schwestern, Wärter und Ärzte immer wieder versichern.
    Ein paar dunkle Augen aus dem Kleiderschrank in ihrem Zimmer verfolgen sie, Faith bekommt Todesangst und schwankt zwischen Wahn und Wirklichkeit.
    Sie schildert Vergewaltigungen und ist sich doch nicht sicher, ob sie sie wirklich erlebt hat.
    An ihrem Geburtstag nimmt ihr Leben ein jähes Ende und mit ihr stirbt auch die Wahrheit über ihren grausamen Tod.
    Nun beginnt die eigentliche Geschichte, sozusagen die Geschichte danach.
    Es ist zwanzig Jahre später. Wir befinden uns im Spätherbst in Cambrai, Louisiana.
    Faiths Tochter Abby, welche ihre Mutter damals gefunden hatte, hat nun ihren 35. Geburtstag vollendet und geht ihren Beruf als Fotografin nach.
    Nach und nach lernen wir Abby besser kennen und erfahren viel über ihre Umgebung, ihre Wünsche und Träume.
    Die Schilderung der Landschaft gefällt mir besonders gut, weil man sich diese dadurch lebhaft vorstellen kann.
    Abby wohnt nach der Scheidung von ihrem untreuen Ehemann, dem Radiomoderator Luke Giermann allein in einem großen Haus zusammen mit ihrem Kater Ansel.
    Soziale Kontakte pflegt sie wenige, da sie angespannte Verhältnisse zu ihren Verwandten hat und ihre einzige richtige Freundin weit entfernt wohnt.
    Also verbringt sie ihren Geburtstag allein mit einer Flasche Wein und dem Kater.
    Während sie am Abend draußen ein paar Fotos macht, hört sie ein Knacken aus dem nahen Unterholz.
    Ihr Atem geht schneller, der Kater faucht, doch nichts ist zu sehen. Nun bellt auch noch der Nachbarshund und meine Aufregung steigt rapide an.
    Sie schiebt ihre Nervosität auf den Todestag ihrer Mutter, denkt über ihre Schwester Zoey nach und geht im Geiste den vermeintlichen Selbstmord der Mutter durch.
    Sie beschließt mit ihrer schmerzhaften Vergangenheit abzuschließen und das Haus zu verkaufen.
    Ihre Angespanntheit überträgt sich auf mich, mit wachsender Ungeduld lese ich weiter, möchte wissen, wer durchs Unterholz schleicht.
    Ein Anruf ihres Ex-Mannes lenkt Abby etwas ab und macht sie gleichzeitig wütend.
    Nachdem wir nun einiges aus der Sicht von Abby gelesen haben, gibt es plötzlich einen Perspektivenwechsel.
    Wir lesen weiter aus der Sicht von „Er“.
    Er nistet sich in einem leer stehenden, zum Abriss bereiten Gebäude ein.
    Beim Weiterlesen erahne ich, dass es das alte Krankenhaus ist, in dem Faith lebte und starb.
    Ekel erfüllt mich, als ich lese, welch perversen Fantasien und Erinnerungen er nachhängt und ich frage mich, wer er ist.
    Rache für ihren Tod will er nehmen. An wem, warum?
    Wieder gibt es einen Perspektivenwechsel.
    Wir tauchen ein in den Alltag von Abby, welche zwischen Arbeit und Maklerbesuchen hin und her pendelt.
    Relativ schnell geht’s weiter mit Mary LaBelle, dem ersten Opfer des Mörders (Er).
    Aus ihrer Sicht bekommt der Leser mit, wie der Mörder sie entführt und sie zu einem Mord zwingt.
    Ich spüre ihre Verzweiflung, bange mit ihr, frage mich, ob der Mörder sie doch verschont und ekle mich erneut über seine Erregung, die er empfindet, weil sie leidet und Todesangst hat.
    Mittlerweile wird Abby von der Polizei darüber informiert, dass ihr Ex- Mann Opfer eines Mordes geworden ist und verliert im ersten Moment vor lauter Schreck beinahe den Boden unter den Füßen.
    Als betrogene Ehefrau gerät sie schnell in Mordverdacht und hat nicht nur mit der misstrauischen Polizei, sondern auch noch mit neugierigen Reportern, welche auch die Geschichte über den Tod ihrer Mutter wieder aufrollen.
    Die Polizei in Form des gut aussehenden Reuben Montoya kommt immer häufiger zu Verhören in Abbys Haus und ihr zuerst recht angespanntes Verhältnis zueinander wandelt sich so langsam in eine ungeahnte Richtung.
    Abby ist zu Hause nicht sicher, das steht fest und doch benimmt sie sich sehr leichtsinnig und geht auf heimliche Erkundungstouren in die alte, abrissbereite Anstalt.
    Immer wieder kommt sie dem kranken Täter gefährlich nahe, doch nur ich als Leserin weiß es, spüre den Nervenkitzel und erschauere angesichts der Tatsache, dass der Mörder Abby immer einen Schritt voraus ist.
    Während Detective Montoya weiteren Morden nachgeht und verzweifelt den Botschaften des Mörders und Hinweisen auf dessen Motive und Identität nachgeht, kommt der Mörder Abby gefährlich nahe und die Schlinge des Todes zieht sich immer fester um ihren Hals.
    Wieder und wieder werden Opferpaare entführt und ermordet und so langsam kristallisiert sich eine vage Verbindung zwischen den Opfern heraus.
    Bei jedem Mord werden die Gedanken und Gefühle, das ganze Geschehen aus Sicht des Opfers dargestellt und ich fiebere mit, hoffe, dass sie dem Täter ein Schnippchen schlagen und entkommen können.
    Die Spannung steigt, die Geschichte wird immer persönlicher und langsam gibt der Mörder zumindest mir als Leserin seine wirren Gedanken und seine Motive preis,
    Im Laufe der Geschichte bekomme ich immer ein paar kleine Informationsfetzen über ihn zugeworfen, doch erst gegen Ende erfahre ich die grausame Wahrheit und die Identität des Opfers.
    In einem rasanten Showdown, in dem ich fast alles verloren glaubte, ist es Abby, deren verschüttete und doch bruchstückhaft wiederkehrende Erinnerung an den vermeintlichen Selbstmord ihrer Mutter Licht ins Dunkel bringt.
    Und doch muss man den Prolog gegen Ende des Buches noch einmal lesen, um zu wissen, wie Faith Chastain wirklich starb und wie ihre Lebensumstände in der Anstalt waren.
    Die letzten Sätze des Buches machen mich nachdenklich und lassen mich frösteln.
    Sollte es mit den Morden nun noch nicht vorbei sein?

    Mein Fazit:

    Dieses Buch hat mich gefesselt und zwar von Anfang bis Ende.
    Ich konnte es kaum aus den Händen legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.
    Die Figur der Abby Chastain ist auf eine sympathische Weise naiv und ich als Leserin kann mich gut in ihr Denken und Handeln hineinversetzen.
    Sie handelt sehr impulsiv und aus der Emotion heraus, was es etwas unvorhersehbar macht, wie sie sich weiter entwickeln wird.
    Ihr Ex-Mann Luke Giermann kommt nur kurz vor, da er bald darauf ermordet wird.
    Seine Figur ist mir ebenso unsympathisch wie die seines sensationslüsternen Kollegen Maury und trotzdem runden die beiden Figuren das Geschehen ab und machen so Abbys Umgebung interessanter und ihre Handlungen nachvollziehbarer.
    Von ihrer Familie lernt man am intensivsten ihre Schwester Zoey kennen.
    Zu Anfang noch sehr oft aus der Sicht ihrer Schwester, erst gegen Ende dann aus ihrer eigenen Sicht.
    Ich finde das Verhältnis der Schwestern zueinander sehr interessant und finde, man hätte es noch etwas ausbauen können.
    Der Mörder bereitet mir von Anfang ein gewisses Frösteln.
    Seine Denkweise ist verzerrt und sein Handeln auf eine brutale Art und Weise planvoll.
    Immer wieder widert er mich an.
    Er empfindet Lust dabei, seine Opfer zu quälen und ist als Stalker in Abbys Haus und in ihrer unmittelbaren Nähe unterwegs.
    Die Autorin spielt mit diversen menschlichen Ängsten, wie der Angst vorm Alleinsein und der Angst vor Ohnmacht und Machtlosigkeit.
    Durch das Vorgehen des Mörders zeigt sie auf, wie wenig wir doch oft unsere Mitmenschen wirklich kennen und wie leichtfertig wir mit unserer Sicherheit umgehen.
    Gerade in den Szenen, in denen Abby alleine ist und nichts von der Nähe des Mörders und dessen Absichten ahnt, wird es mir eiskalt.
    Wie oft läuft man abends alleine heim, geht seinen alltäglichen Pflichten und Erledigungen nach.
    Was, wenn man dabei beobachtet und verfolgt wird? Eine gruselige Vorstellung, welche die Autorin durch die raschen Perspektivwechsel plastischer macht.
    Überhaupt helfen die Perspektivwechsel sehr gut dabei, sich in der Geschichte einzufinden.
    Mal lese ich das Geschehen aus Abbys Sicht, dann wieder aus Sicht der Opfer, später wieder aus der Sicht Reuben Montoyas und häufig auch aus der Sicht des Mörders.
    Dadurch bekomme ich alles mit, bin mittendrin in den Gedanken und Gefühlen der dargestellten Figuren, was mir sehr gut gefällt.
    Etwas schade finde ich, dass Reuben Montoyas Partner Rick Bentz, welchen ich aus „Mercy“ kenne, zumeist nur am Rande in dem Buch vorkommt.
    Vermutlich wechseln die beiden sich in den weiteren Bänden in der Ermittlung ab, damit sie näher kennen lernen kann.
    Das vorliegende Buch bietet mir als Leserin von allem etwas:
    Nervenkitzel, Hochspannung, Geheimnisse und anders als in „Mercy“ sogar eine große Portion Erotik.
    Ich kann das Buch allen Thriller- Fans nur wärmstens empfehlen und wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

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    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 7 Jahren
    Rezension zu "Shiver" von Lisa Jackson

    »Wie in Zeitlupe öffnete sich die Tür. ›Geh weg!‹, flüsterte sie. Ihr Magen krampfte sich zusammen, das Grauen fiel über sie her. Vor ihm gab es kein Entrinnen.« Doch an diesem Tag findet Faith den einzig möglichen Fluchtweg, um ihrem Peiniger zu entkommen – nur im Tod ist Frieden ... Der Todesschrei ihrer Mutter Faith klingt Abby noch immer in den Ohren, auch wenn es schon zwanzig Jahre her ist, seit diese aus dem Fenster ihres Zimmers in den Tod sprang. Ihre düsteren Erinnerungen erhalten neue Nahrung, als eine unheimliche Mordserie New Orleans erschüttert. Denn alle Morde stehen in einer seltsamen Verbindung zu jener Nervenheilanstalt, in der Abbys Mutter ihrem Leben ein Ende setzte. Dort, versteckt in den Kellergewölben, hat sich der Killer sein Reich geschaffen. Er will die Sünden der Vergangenheit rächen – und Abby wird zur Zielscheibe seines Wahns ...

    Dieses Buch aus der Kategorie Romantic Thriller ist prima gelungen. Der Spannungsbogen ist gut aufgebaut und die Auflösung in sich schlüssig. Die Liebeselemente sind nicht so aufdringlich , als dass es groß stören würde und die Protagonisten sind sympathisch beschrieben.
    Ein ideales Buch für einen langen, kalten Winter :). Schön finde ich bei Lisa Jackson auch , dass sie häufig wiederkehrende Protagonisten benutzt. Das hat einen gewissen Wiedererkennungswert.

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    vormis avatar
    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Shiver" von Lisa Jackson

    Ein absolut spannender, fesselnder Thriller.
    Da ich durch den Klappentext etwas abgeschreckt war, und Angst hatte, dass mir das Buch zu traurig ist, musste mich erst eine Freundin überreden, es doch zu lesen, da es so wahnsinnig spannend ist.
    Wie gut, das ich ihr vertraut habe. Denn dies ist eines der besten Bücher dieser Autorin.
    Und ich bin sowieso schon ein Fan von Lisa Jackson.

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    lovely_anns avatar
    lovely_annvor 8 Jahren
    Rezension zu "Shiver" von Lisa Jackson

    Die Autorin Lisa Jackson wird im Romantic Suspense - Genre angesiedelt. Hinter diesem englischen Begriff stecken Krimis oder Thriller, die zusätzlich noch eine deutliche romantische Liebesroman-Handlung haben, zumeist mit doch recht deutlichen Liebesszenen. Bislang habe ich dieses Genre gelesen, ohne zu wissen, daß es einen Namen dafür gibt. Jetzt hat also auch dieses Kind einen Namen.
    Zum Buch: Abby Chastain ist eine Fotografin in New Orleans, die nicht nur eine Scheidung zu verdauen hat, sondern auch in ihrer Vergangenheit traumatische Ereignisse, die Narben zurückgelassen haben. Als Kind mußte sie miterleben, wie ihre psychisch kranke Mutter aus dem Fenster des Krankenhauses gestürzt hat. Und jetzt, 20 Jahre später, geschehen grausame Morde, die alle auf dieses alte Drama und auf sie hinzuweisen scheinen. Der leitende Detective Reuben Montoya versucht das Rätsel zu entschlüsseln und dabei erwacht sein Interesse für Abby.
    Die Krimihandlung hat mir gut gefallen. Es ist spannend, das kann man nicht leugnen. Allerdings gibt es so manches, was mich an dem Thriller stört. Nachdem die Handlung allmählich spannend aufbaut, kommt das Ende dann doch ein bißchen sehr überraschend, als sollte es nun doch mal schnell gehen. Damit war für mich der Spannungsbogen gebrochen. Schade! Auch nicht gefallen hat mir die Entwicklung der Liebesgeschichte. Ich habe nichts gegen Bettszenen... nicht falsch verstehen, aber hier hatte man den Eindruck, daß sie überflüssig und unnötig war. Diese Bettszene wurde geschrieben, weil sowas eben in das Genre gehört und weil es eben untergebracht werden mußte. Schade! Die Handlung fördert das nicht.
    Und ein bißchen bitter aufgestoßen ist mir das Nachwort der Autorin:
    "Dieser Roman ist vor dem Hurrikan Katrina entstanden, bevor die Stadt New Orleans und die nahe gelegene Golfküste vom Sturm verwüstet wurden. Ich hoffe, mir ist es gelungen, die einzigartige Atmosphäre von New Orleands einzufangen, wie es früher war und wieder sein wird."
    Nein, tut mir leid, Mrs. Jackson, das ist ihnen nicht gelungen. Der Roman ist ein solider Thriller mit Schwächen und überflüssigem Ballast, aber Lokalkolorit hat er mal so gar nicht. Von New Orleans erfährt der Leser nichts. Der Roman hätte genauso in Miami, Los Angeles oder Chicago spielen können, ohne auch nur ein Wort zu ändern.

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    Flowers avatar
    Flowervor 8 Jahren
    Rezension zu "Shiver" von Lisa Jackson

    Es fällt mir nicht leicht eine Bewertung abzugeben. Die Story an sich ist ganz gut allerdings fehlte oft die Spannung. Leider gab es auch einige Längen, die die ganze Geschichte nur unnötig schleppend und sehr mühsam zu einem Höhepunkt gebracht haben. Dies geht bis ca. zur Mitte des Buchs so. Ab der zweiten Hälfte verzichtet die Autorin auf die endlos langen Ausschweifungen und es kommt endlich Spannung auf. Man wird so sehr mitgezogen, dass man nun unbedingt das Rätsel lösen möchte. Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, vor allem Abby und Reuben haben einen gewissen Charme und dadurch machte es Spass, sie durch das ganze Buch über zu begleiten. Der absolute Höhepunkt des ganzen Buches ist der Schluss.

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