Lisa Jewell

 4 Sterne bei 390 Bewertungen
Autorin von Wo immer du sein magst, Wo deine Träume wohnen und weiteren Büchern.
Lisa Jewell

Lebenslauf von Lisa Jewell

Von der Mode- in die Buchbranche: Die 1968 geborene Britin hat an einer Kunst- und Design-Hochschule Mode, Illustration und Kommunikation studiert und arbeitete lange Zeit in der Modebranche für Warehouse und Thomas Pink bevor sie 1999 ihren Erstling „Ralph’s Party“ veröffentlichte. Heute ist sie eine der berühmtesten Autoren Großbritanniens und 2008 erhielt sie für „31 Dream Street“ den Melissa Nathan Award For Comedy Romance. Aber sie kann nicht nur Liebesromane schreiben, auch Kriminalromane und Thriller wie „The Girls in the Garden“ (2015) und „Then She Was Gone“ (2017) entstammen ihrer Feder. „I Found You“ (2016) wurde 2018 ins Deutsche übersetzt und mit dem Titel „Der Fremde am Strand“ versehen. In London verschwindet ein Mann spurlos, wohingegen am Strand vor dem Cottage von Alice einer auftaucht, der nicht mehr weiß, wer er ist und was hat das alles mit dem Sommer 1993 zu tun? Auch Lisa Jewell lebt in einem Cottage in London gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihren beiden Töchtern und schreibt an weiteren spannenden Geschichten.

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Wo immer du sein magst

Wo immer du sein magst

 (106)
Erschienen am 01.08.2008
Wo deine Träume wohnen

Wo deine Träume wohnen

 (53)
Erschienen am 01.03.2008
Ralphs Party

Ralphs Party

 (42)
Erschienen am 01.03.2008
Der Flügelschlag des Glücks

Der Flügelschlag des Glücks

 (37)
Erschienen am 17.10.2016
An Wunder muss man einfach glauben

An Wunder muss man einfach glauben

 (35)
Erschienen am 01.05.2007
Und doch flüstert leise das Glück

Und doch flüstert leise das Glück

 (20)
Erschienen am 02.04.2013
Zu den Sternen und zurück

Zu den Sternen und zurück

 (12)
Erschienen am 01.10.2004
Schon wieder Delilah

Schon wieder Delilah

 (11)
Erschienen am 01.10.2002

Neue Rezensionen zu Lisa Jewell

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Tefelzs avatar

Rezension zu "Der Flügelschlag des Glücks" von Lisa Jewell

Überraschende Geschichte, stark erzählt !
Tefelzvor 17 Tagen

Der Umschlag und der Klappentext hatten mich dazu bewogen, das Buch zu kaufen und ich war sehr neugierig und konnte es kaum erwarten, diese Geschichte zu lesen. Erwartet hatte ich eine Tragödie und Familiengeschichte die einem ans Herz geht. Aber irgendwie kam es ganz anders als gedacht und auch der Schreibstil war ungewöhnlich. Das zu erklären ist schwer aber zuerst...

die Geschichte:   Lorelei Bird, Mutter von 4 Kindern ist versessen darauf Ostern mit allen Angehörigen zu feiern. Alle Kinder müssen die selbst verpackten Schokoeier suchen, unabhängig davon wie alt sie sind. Die etwas schräge Mutter entwickelt im Laufe der Zeit ein Messie Syndrom und sammelt in ihrem Haus alles was niemand brauchen kann. Im Zusammenhang mit diesem Hintergrund wachsen die 4 Kinder auf und verlieren als Erwachsene komplett den Kontakt zueinander. Als Lorelei stirbt, treffen sie sich alle wieder in ihrem Familienhaus....

Das Buch schwankt wunderbar zwischen der Vergangenheit, Lorelei und ihr der Gegenwart hin und her. Stück für Stück erfährt der Leser ein Detail nach dem anderen. Wieso sind die Geschwister zerstritten. Was ist mit dem Vater und warum sind es nur noch 3 Kinder ? Jede Geschichte mit Hintergrund wird erzählt und das Ende ist Überraschend. 

Der Erzählstil ist irgendwie anders. Idylle funktioniert auch irgendwie nicht und trotzdem kann man das Buch nicht aus der Hand legen. Faszinierend beschreibt es am Besten. Alle Personen sind klar ausgearbeitet und wachsen einem ans Herz, trotz ihrer vielen Fehler und falschen Entscheidungen leidet man und freut sich. Das Gefühl in eine andere Welt abtauchen zu können, stellt sich bei mir normal nur in Fantasy oder Krimi/ Thriller ein, aber hier ist es sehr gut getroffen und ist auf seine Art spannend und prickelnd. Die Krankheit der Mutter, ihre  Briefe an ihren Brieffreund, so viele Coming Outs und verrückte Einstellungen in einer Familie, macht sie am Ende doch Realitätsnah, aber auch besonders.

Zielkreis ist sicher für Menschen, die an starken Familiengeschichten Interesse haben und sich für Beziehungen und Gefühle erwärmen können. Die Spannung ergibt sich aus den überraschenden Details, die immer wieder auftauchen und der Lösung einer großen Tragödie, die sich in der Vergangenheit abgespielt hat und alles entzweit hat.

Es war eine sehr gute Unterhaltung . 1 Stern Abzug für die Tatsache, dass es spektakulärer klang als gedacht. Absolut zu empfehlen

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SillyTs avatar

Rezension zu "Der Fremde am Strand" von Lisa Jewell

Pageturner
SillyTvor 3 Monaten

Es ist regnerisch und stürmisch als Alice, alleinerziehende Mutter dreier Kinder, den fremden Mann zum ersten Mal dort am Strand sitzen sieht. Doch scheinbar ist es ihm völlig egal, dass er mittlerweile völlig durchnässt ist, denn er rührt sich nicht vom Fleck. Aber Alice hat Mitleid mit ihm und bietet ihm das kleine Häuschen an, das sie sonst vermietet. Im Gespräch stellt sich heraus, dass der Mann keinerlei Erinnerungen hat, er weiß weder, wer er ist, noch wie er an diesen Strand geraten ist. Auch wenn es ihr nicht ganz geheuer erscheint, bietet ihm Alice ihre Hilfe an und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach seiner wahren Identität.
Zur gleichen zeit sitzt die junge Lily in ihrer neuen Wohnung und wartet auf ihren frisch angetrauten Ehemann Carl. Dieser ist sonst immer pünktlich, doch heute kommt er nicht wie gewohnt zurück nach Hause.
Meine Meinung
Dieses düstere Cover erweckte meine Aufmerksamkeit und der Klappentext las sich so spannend, dass ich diese Geschichte lesen musste. Gleich vorab, ich habe diesen Roman verschlungen, so spannend erzählt Lisa Jewell hier.
Schon der Einstieg, der den Leser mitten ins Geschehen wirft, ist fesselnd und ein wenig unheimlich. Lisa Jewell erzählt bildlich und mitreißend, so dass man sowohl den Ort als auch die Personen gleich lebendig vor sich sieht. Auch sonst konnte die Autorin mich mit den Handlungen des Buches absolut fesseln und ich wollte einfach nur noch wissen, welche Geheimnisse dieser Fremde vom Strand verbirgt.
Aus vier unterschiedlichen Perspektiven erzählt die Autorin von den Ereignissen sowohl in dem kleinen Ort Ridinghouse Bay als auch in London und das auf zwei Zeitebenen. Zum einen geht es um die Geschwister Ross im Jahre 1993, die gemeinsam mit ihren Eltern ihre Ferien in einem der kleinen Cottages in Ridinghouse Bay verbringen, zum anderen sind wir in der Gegenwart ebenfalls in dem kleinen Ferienort und in London. Während Alice und Frank, so nennen Alice und ihre Kinder den Fremden vom Strand, abwechselnd erzählen, erfahren wir von den Ereignissen in London mehr durch Lily, die junge Frau, die ihren Ehemann vermisst.
Wer hier schon die ersten Vermutungen anstellt, der kann schon einmal beruhigt sein, denn es ist nicht so vorhersehbar, wie es auf den ersten Blick scheint. Es gibt hier unheimlich viele Momente, die mich miträtseln ließen, die mich vermuten ließen, wer nun der Fremde wirklich ist und doch musste ich meine Meinung immer wieder revidieren.
Alles in allem nahm mich diese Geschichte absolut gefangen, man ahnt, dass es hier um längst vergangene Ereignisse geht, die nie aufgeklärt wurden, doch der Zusammenhang wird erst nach und nach deutlich. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen und habe es an einem ruhigen Vormittag komplett verschlungen. Dazu kommt auch noch, dass die Autorin es schafft, ihre Kapitel immer wieder mit einem Cliffhanger zu beenden, so dass ich einfach gezwungen war, weiterzulesen.
Die Charaktere der Geschichte waren absolut vielschichtig und authentisch und zogen mich förmlich an. Allen voran die alleinerziehende Alice, die mir sehr schnell mit ihrer offenen und hilfsbereiten Art ans Herz wuchs. Aber auch Frank, der Fremde, war spannend, denn man wusste ihn einfach nicht einzuordnen. Er machte einen netten und freundlichen Eindruck, doch man spürte förmlich, dass er etwas verbirgt. Lily war mir zu Beginn noch ziemlich unsympathisch, doch irgendwo konnte ich sie durchaus verstehen, vor allem nachdem ihr durch die Polizei etwas über ihen Mann mitgeteilt wurde, dass die junge Frau nicht ahnte. Ihre Hartnäckigkeit waren dann schon wieder bewundernswert und so war ich auch von ihrem Part gefesselt.
Obendrauf kommt dann noch das Geschehen rund um die Familie Ross aus dem Jahr 1993, diese grundsolide Familie, die den etwas düster und unheimlich wirkenden jungen Mann kennenlernt und der die Tochter der Familie umgarnt. Hier hat man schon fast vom ersten Moment an das Gefühl, dass das nicht gut ausgeht.
Mein Fazit
Ein Buch, das mich vom ersten Moment an in seinen Bann ziehen konnte und das ich dann erst zur Seite legte, als ich es zuklappte. Ich bin begeistert von diesem Aufbau, von den geschickt ineinander verwobenen Erzählsträngen und dem Geschehen, dass ich lebendig und detailreich vor mir sehen konnte. Lisa Jewell konnte mich mit dieser Geschichte absolut fesseln und ich kann nur sagen: unbedingt lesen!

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YukBooks avatar

Rezension zu "I Found You" von Lisa Jewell

Raffinierter Psychothriller
YukBookvor 4 Monaten

Es bedarf schon viel Mut, um einem wildfremden Mann an einem Strand aufzugabeln und ihn zu Hause aufzunehmen. Noch dazu, wenn dieser weder weiß, wie er dorthin gekommen ist noch wie er heißt. Doch Alice Lake, Protagonistin dieses Thrillers, entspricht ohnehin keiner Durchschnittsfrau. Die Alleinerziehende hat drei Kinder von verschiedenen Vätern, drei Hunde, lebt in einem Cottage im englischen Küstenort Ridinghouse Bay und verdient ihren Lebensunterhalt damit, aus Weltkarten Figuren zu basteln.

Wer ist dieser Fremde, dem Alice den Namen Frank gibt, und warum leidet er unter einem Gedächtnisverlust? Diese Frage treibt den Leser durch die unheimlich spannend konstruierte Geschichte. In drei Erzählsträngen liefert die Autorin nach und nach neue Puzzleteile. Da gibt es eine Familie, die im Sommer 1993 Urlaub an dieser Küste machte und einen mysteriösen Mann kennenlernte; dann eine Frau namens Lily Monrose, die ihren Ehemann vermisst und sich auf die Suche begibt; und schließlich Alice, die Frank dabei hilft, sich an seine Vergangenheit zu erinnern, in der ein tanzender Pfau eine Rolle spielte.

Lewis Jewell versteht es, den Leser bis zur letzten Seite zu fesseln. Sie lässt jedes Kapitel mit einem Cliffhanger enden, wartet mit überraschenden Wendungen auf und liefert interessante Charakterstudien, die sowohl menschliche Tugenden als auch tiefe Abgründe offenbaren.

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Zusätzliche Informationen

Lisa Jewell wurde am 19. Juli 1968 in London (Großbritannien) geboren.

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