Lisa Jewell Der Flügelschlag des Glücks

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Inhaltsangabe zu „Der Flügelschlag des Glücks“ von Lisa Jewell

Ein Cottage. Eine Familie. Ein Wiedersehen.

In einem gemütlichen Cottage in England verbringen die vier Bird-Geschwister eine idyllische Kindheit voller Wärme und Harmonie. Bis zu jenem schrecklichen Osterwochenende, nach dem nichts mehr ist wie zuvor. Die Jahre vergehen, und bald schon scheint es, als wären sie nie eine Familie gewesen.

Doch dann erreicht die in alle Himmelsrichtungen zerstreuten Birds eine Nachricht, die sie zurückkehren lässt in das Haus, in dem sie aufgewachsen sind. Endlich sollen sie die Wahrheit erfahren über das, was an jenem Osterfest vor vielen Jahren wirklich geschah.

Svantje Wascher hat in diversen Fernseh- und Kinofilmen mitgespielt, zuletzt war sie im Frankfurter "Tatort" zu sehen. Mit ihrer dunklen, leicht rauchigen Stimme, mit Temperament und Charme lässt sie den Hörer am Familienleben der Birds teilhaben.

Sehr traurig und tragisch

— Sunangel

Eine bewegende Familiengeschichte, die stellenweise echt an die Nerven geht ...

— angi_stumpf

Absolut nicht, was ich erwartet hätte, dennoch ein berührendes Familiendrama, sehr schön gelesen von Swantje Wascher.

— Moonie

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  • Tolle Sprecherin!

    Der Flügelschlag des Glücks

    Sunangel

    14. January 2017 um 18:31

    Die Geschichte beginnt eigentlich recht ruhig und entspannt. Man würde gar nicht denken, dass es so in die Tiefe geht. Die Birds sind nach außen hin eigentlich eine ziemlich normale Familie. Und wie Teenager untereinander so sind gibt es auch Streit. Jeder hat einen ganz anderen Charakter und sie sind sehr unterschiedlich. Ich musste mich erst dran gewöhnen, dass es so viele Protagonisten gibt und manchmal war es schon sehr verwirrend, weil einmal von der Vergangenheit und dann wieder von der Gegenwart erzählt wurde. Trotzdem war mir die Familie auf Anhieb sympathisch, weil sie nicht darüber nachdenken, was andere von ihnen denken. Man muss die Personen erst kennen lernen, um zu wissen was in ihnen vorgeht und das hat die Sprecherin wirklich gut rübergebracht. Ich bin zum Nachdenken gekommen, weil es immer einen Grund gibt warum ein Mensch so reagiert oder handelt. Es ist sehr tragisch, wie nur ein Moment, dass Leben von allen verändern kann. Die Beschreibungen konnten mich auf ganzer Linie überzeugen und kommen sehr authentisch rüber. Manchmal hatte ich Gänsehaut, weil ich mich total in die jeweilige Situation hineinversetzen konnte. Vor allem hat die Erzählerin mit viel Gefühl und Elan die jeweiligen Szenen beschrieben und so hat man den Eindruck mitten drin zu sein. Es gibt Momente wo ich selber als Mutter keine Kraft mehr gehabt hätte und ich habe großen Respekt vor den Familienmitgliedern, auch wenn nicht alles so gelaufen ist, wie man es sich vorstellt. Das Ende hat mir persönlich nicht so gut gefallen, da es doch sehr schnell ging und irgendwie abgehakt wirkte. Swantje Wascher hat einen überaus faszinierenden Erzählstil. Ich glaube wenn ich das Buch gelesen hätte, dann wäre ich nicht so versunken, wie in dem Hörbuch. Sie hat es so erzählt, wie wenn sie die Geschichte selber erlebt hätte. Sie hat eine warme und ausgeglichene Stimme und macht es deshalb lebendig. Fazit:Eine sehr tragische und traurige Geschichte, bei der man die Lebendigkeit der Familie spürt. Ein toller Erzählstil lassen einen komplett in die Szenen eintauchen.

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  • Wie eine Familie zerbricht ...

    Der Flügelschlag des Glücks

    angi_stumpf

    22. August 2016 um 23:19

    Diese Geschichte geht an die Nerven, manchmal ging sie mir auch "auf die Nerven", denn einige der Charaktere sind mit ihren Macken nur schwer zu ertragen.Allen voran trifft dies auf die Mutter der Familie zu: Loreley Bird, die in krankhafter Art und Weise Dinge sammelt und immer mehr zu einem "Messie" wird. Einzig ihre älteste Tochter Megan traut sich, die Wahrheit offen anzusprechen und ihre Mutter zu kritisieren. Die anderen nehmen viel zu viel Rücksicht und tun ihr damit keinen Gefallen. Mich hat Loreley oft sehr genervt, denn ich fand sie einfach nur furchtbar egoistisch, obwohl immer wieder betont wurde, was sie doch für ein wunderbarer Mensch ist.Meg fand ich am sympathischsten: sie ist offen und ehrlich und geht ihren Weg, wenn auch nicht immer so, wie sie es sich erst vorgestellt hat.Auch die anderen Bird-Kinder erleben allerhand im Lauf der Jahre. Ihre Geschichte wird in Rückblicken erzählt und man springt viel in der Zeit hin und her.Die Story ist unterhaltsam, es geht um einige Familiengeheimnisse, die im Verlauf aufgedeckt werden. Die Sprecherin hat ihre Sache auch bestens gemacht.

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  • Völlig anders als erwartet, aber trotzdem schön auf seine Art

    Der Flügelschlag des Glücks

    Moonie

    17. December 2015 um 12:23

    "Der Flügelschlag des Glücks" ist mein erstes Buch von Lisa Jewell. Aufgrund des wirklich hübschen Covers und dem Klappentext, der eine lockere, romantische Lektüre mit Familiengeheimnis, versprach, habe ich es ausgewählt. Cover und Klappentext sind aber wirklich etwas irreführend. Die Geschichte ist wesentlich dramatischer und berührender, als ich gedacht hatte. Sie wird aus verschiedenen Perspektiven, teilweise auch mit Zeitsprüngen erzählt und gerade das macht es wirklich spannend und gut nachvollziehbar. Zuerst wird eine idyllische Familie beschrieben, aber nach und nach blättert die Farbe ab und die dunklen Geheimnisse kommen zum Vorschein. Niemand aus der Familie kommt ungeschoren davon, jeder hat seine Probleme und Sorgen und schlägt einen völlig anderen Weg ein, als vermutlich zu Anfang geplant. Und so zerstreut sich die Familie sogar in verschiedene Länder und kommen erst am Ende des Buches wieder zusammen zu ihrem früheren Haus. Lorelei, die Hauptfigur und Mutter von vier Kindern, kommt wohl am häufigsten zu Wort. Sie ist und bleibt eine sympathische Figur, auch wenn man ziemlich schnell merkt, dass nicht alles so ist, wie es sein sollte. Zum einen artet ihre Sammelleidenschaft ziemlich schnell aus und ihre älteste Tochter erkennt es zuerst: sie ist ein Messie. Lorelei ist verheiratet mit Colin und hat vier Kinder, ihre Töchter Meg und Bethan und die Zwillinge Rory und Reese. Ostern ist Loreleis Lieblingsfest und bleibt ein zentraler Tag in der Geschichte. Als ihre Kinder klein waren, versteckte Lorelei bei jedem Wetter bunte Schokoladeneier im Garten, was sie auch in späteren Jahren noch tut. Doch ein Osterfest wird zum Albtraum: ihr jüngster Sohn bringt sich im Alter von 16 Jahren scheinbar grundlos um. Die ganze Familie leidet sehr darunter und jeder fühlt sich schuldig an Reese Tod. Erst ganz am Ende des Buches, nachdem die Familie schon mehrere Tragödien und Tiefschläge erlitten hat, kommt heraus, was Reese offenbar in den Selbstmord getrieben hat. Die Geschichte ist alles andere als leicht und locker und schon gar nicht romantisch, aber trotzdem hat sie mir gefallen. Es war spannend herauszufinden, warum alle Dinge so furchtbar schief gegangen sind und die Figuren sind einem einfach ans Herz gewachsen, man wollte wissen, ob es ihnen am Ende besser geht, ob und wie sie es schaffen, aus all dem rauszukommen. Man erfährt viel über die Familie, die Hintergründe und die Beweggründe der verschiedenen Figuren, weil die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. So haben neben Lorelei auch ihre Kinder ihre eigenen Kapitel, in denen wir mehr über sie erfahren. Irgendwann kommen dann auch E-Mails dazu, die Lorelei mit einem Bekannten aus dem Internet austauscht und auch hier erfahren wir jede Menge über Lorelei und die ganzen dunklen Geheimnisse der Familie. Das Hörbuch wird übrigens sehr schön von Swantje Wascher gelesen, fand ich sehr gut gelungen. Insgesamt jedenfalls ein empfehlenswertes Buch, jedoch sollte man sich dafür wappnen, keine zuckersüße leichte Geschichte zu bekommen.

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