Lisa Klein

 3.9 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Ich, Ophelia, Ophelia und weiteren Büchern.
Lisa Klein

Lebenslauf von Lisa Klein

Klassiker neu erzählt: Lisa Klein wurde in Illinois, USA geboren und ist promovierte Literaturwissenschaftlerin. Sie gilt als Shakespeare-Spezialistin und forschte vor allem zu weiblichen Autorinnen der Renaissance. Ihr Roman »Ich, Ophelia« wurde 2018 mit Naomi Watts, Daisy Ridley und Clive Owen verfilmt. In der Geschichte erzählt sie Shakespeares »Hamlet« aus Sicht der tragischen Figur Ophelia neu. Heute lebt Lisa Klein mit ihrer Familie in Columbus, Ohio.

Neue Bücher

Ich, Ophelia

 (12)
Neu erschienen am 12.11.2018 als Taschenbuch bei Insel Verlag.

Alle Bücher von Lisa Klein

Ich, Ophelia

Ich, Ophelia

 (12)
Erschienen am 12.11.2018
Ophelia

Ophelia

 (3)
Erschienen am 27.11.2006
Cate of the Lost Colony

Cate of the Lost Colony

 (1)
Erschienen am 28.02.2012
Lady Macbeth's Daughter

Lady Macbeth's Daughter

 (0)
Erschienen am 28.09.2010
Two Girls of Gettysburg

Two Girls of Gettysburg

 (0)
Erschienen am 02.02.2010

Neue Rezensionen zu Lisa Klein

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Larischens avatar

Rezension zu "Ich, Ophelia" von Lisa Klein

Eine Mischung aus modern und alt
Larischenvor einem Tag

Lisa Klein erzählt die Geschichte Ophelias. Sie kommt als junges Mädchen an den Hof des dänischen Königs und wird Hofdame der Königin. Aus dem wilden Mädchen wird eine hübsche junge Frau und so weckt sie das Interesse des Königssohns Hamlet. Die Krönung ihrer Liebe wird eine heimliche Hochzeit. Doch bereits kurz nach diesem glücklichen Moment beginnt sich das Leben am Hof fundamental zu wandeln und auch die Liebe zwischen Ophelia und Hamlet wird auf eine harte Probe gestellt.


In „Ich, Ophelia“ erzählt die Autorin die Geschichte aus Sicht der Protagonistin. Ihre Sprache ist eine recht ausgewogene Mischung aus modern und alt. Sie ist für den heutigen Leser nicht unverständlich, aber doch ein wenig fremd/antiquiert.

Obwohl man als Leser eigentlich alles aus Sicht von Ophelia selbst erfährt, habe ich es über das gesamte Buch hinweg nicht geschafft, Verständnis für sie aufzubringen. Sie blieb mir total fremd und viele ihrer Entscheidungen waren für mich gar nicht nachvollziehbar.

So blieb bei mir durchgängig eine gewisse Distanz zur Geschichte. Dabei ist die Grundkonstellation eigentlich sehr spannend und auch Ophelia als Charakter hat eigentlich viel Potential einer starken Frau.


Leider hat mich der Erzählstil der Autorin allerdings gar nicht erreicht, sodass ich relativ schnell das Interesse an der Geschichte verloren habe.

Ich muss aber auch dazu sagen, dass das Buch nicht wirklich in mein bevorzugtes Genre fällt. Vielleicht hat mir das den Zugang zusätzlich erschwert.


Lisa Klein hat in „Ich, Ophelia“ eine gelungene Mischung zwischen modern und alt geschaffen, allerdings ist die Geschichte wohl eher für Fans des Genres oder Shakespeare. Mich konnte das Buch leider nicht wirklich begeistern.

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thisishers avatar

Rezension zu "Ich, Ophelia" von Lisa Klein

Es wird wirr im Staate Dänemark
thisishervor 3 Tagen

Hier wird Ophelias Geschichte erzählt, die als junges Mädchen als Hofdame der Königin arbeitet, sich in Hamlet verliebt, mit ihm eine Beziehung eingeht und dann, als er allmählich den Verstand verliert, beginnt sich zu emanzipieren und eigene Entscheidungen zu treffen.

Erzählt wird aus Ophelias Sicht. Die Qualität schwankt stark, es beginnt durchaus überzeugend, Ophelia wird nachvollziehbar erzählt, die Sprache wechselt zwischen modern und altmodisch, ergibt aber ein stimmiges Gesamtbild. Als die eigentliche Hamlet Handlung anfängt, wird Ophelia – wie Hamlet – zunehmend verwirrend dargestellt. Ihre Handlungen und Entscheidungen sind für mich nicht mehr nachzuvollziehen, ich habe zunehmend den Zugang zu ihr verloren und hatte das Gefühl ihre Handlungen und Gefühle wie durch einen Filter zu lesen. Hier hätte ich mir mehr Direktheit und mehr Nähe zur Figur gewünscht.

Ophelia hat zwar Momente in denen sie sich emanzipiert und auf den unfairen Umgang gegenüber Frauen eingeht, der Weg dahin ist für mich jedoch nicht wirklich nachvollziehbar und bleibt oberflächlich. Auch den Weg, den die Autorin für Ophelia wählt, finde ich enttäuschend und hätte mir hier viel mehr erwartet.

Das Cover ist wirklich schön, das Buch liegt gut in der Hand und hat eine tolle Haptik!

Die Grundidee, Hamlet aus Ophelias Sicht und gleichzeitig fokussiert auf die Sicht aller Frauen aus Shakespeares Stück zu erzählen, finde ich sehr spannend. Leider klappt die Umsetzung nur bedingt, Ophelias Charakter bleibt kühl und wenig schlüssig, ihre Motivation ist für mich nicht richtig durchschaubar und so bleibt sie mir bis zum Ende des Buchs fremd.

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PrinzessinButterblumes avatar

Rezension zu "Ich, Ophelia" von Lisa Klein

Eigentlich war alles ganz anders...
PrinzessinButterblumevor 4 Tagen

Mit "Ich, Ophelia" greift Lisa Klein die Tragödie um Hamlet auf und erzählt die Geschichte aus der Sicht von Ophelia - dabei gibt sie der Handlung aber eine ganz neue Richtung. Alles, was man bisher für gegeben nahm, wird hier hinterfragt und am Ende haben wir eine ganz neue Hamlet-Version. Ich habe Hamlet vorher gelesen und erst befürchtet, mich dadurch gespoilert zu haben - weit gefehlt. Ich glaube, dadurch, dass ich die originale Handlung kannte, konnte ich die Abweichungen erst richtig wertschätzen.

Ophelia ist hier eine sehr emanzipierte junges Mädchen, das ihren eigenen Weg geht und sich mit Verstand und einem starken Willen durch das Leben am Königshof von Dänemark boxt. Dort lernt sie auch den Prinzen Hamelt kennen und lieben - und dann nimmt die Tragödie mit Mord und Totschlag ihren Lauf.

Die Idee hinter der Handlung ist toll und war für mich ein ganz neuer Ansatz. Leider war schon ziemlich schnell klar, in welche Richtung sich das ganz entwickeln würde. Das hat dem ganzen dann ein bisschen die Spannung genommen. Der Anfang war furios und ich hatte großen Spaß beim Lesen, leider hat das ganze dann ab der Mitte kontinuierlich abgenommen und beim letzten Drittel hatte ich das Gefühl als hätte die Autorin nur noch Seiten füllen müssen, das fand ich sehr schade. Nichtsdestotrotz habe ich es nicht bereut den Roman gelesen zu haben, weil ich die Idee so gut fand und es mir sehr gefallen hat, wie sie die bekannte Handlung so konsequent hinterfragt hat.

Besonders gut hat mir die Sprache in Lisa Kleins Roman gefallen. Während die Hauptsprache eher modern ist, mutet die gesprochene Sprache in den Dialogen eher shakespearhaft an. Das war am Anfang ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber es passt super. Der Autorin ist da eine tolle Balance zwischen modern und altertümlich gelungen, die sich sehr angenehm lesen lässt und gleichzeitig für die richtige Stimmung sorgt.

Abgesehen vom letzten Drittel ist "Ich, Ophelia" ein faszinierender Roman, den ich gerne gelesen habe.

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Gespräche aus der Community

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Insel_Verlags avatar

Ophelia lebt!

Das tragische Schicksal der Ophelia aus Shakespeares Hamlet berührt seit über 400 Jahren Theaterbesucherinnen und -besucher: Hamlet, der Kronprinz von Dänemark, verliebt sich in Ophelia, die Lieblingszofe seiner Mutter. Als der König stirbt und Hamlet dem Wahnsinn verfällt, geht seine Geliebte, über all dem verrückt geworden, ins Wasser. Doch hat es sich wirklich so zugetragen?
Lisa Klein erzählt die Geschichte von Hamlets Geliebter in ihrem Roman Ich, Ophelia noch einmal neu – und macht aus ihr eine junge, selbstbewusste Frau, die sich über alle höfischen Konventionen hinwegsetzt und mutig ihren eigenen Weg geht.

»Obwohl ich erst seit sechzehn Jahren auf der Welt bin, habe ich viel Trauer erfahren. Doch wie die Sonne werde ich die Dunkelheit um mich herum vertreiben und Licht auf die Wahrheit werfen. Deshalb greife ich zur Feder und schreibe. Hier ist sie, meine Geschichte.«

Worum geht’s genau?
Dänemark, Ende des 16. Jahrhunderts: Im Alter von acht Jahren kommt Ophelia als Halbwaise an den dänischen Königshof. Sie ist gebildet und wird zur Lady erzogen, bleibt aber dennoch ein Wildfang. Nicht nur Königin Gertrud, der sie als Zofe dient, findet Gefallen an Ophelia. Als sich der Kronprinz Hamlet in sie verliebt, stürzen sich die Teenager in eine heimliche wie leidenschaftliche Liebesbeziehung. Nach dem Tod des Vaters wird Hamlet vom Wahnsinn ergriffen, und die Intrigen am Hof bringen auch Ophelia in Lebensgefahr – bis sie sich entschließt, ihren Selbstmord vorzutäuschen und nach Frankreich zu fliehen, wo sie ein neues Leben beginnt.
Lisa Klein gibt Ophelia eine Stimme: klassisch und modern zugleich erzählt sie die Geschichte einer jungen Frau, die mit gesellschaftlichen Konventionen bricht, um sich selbst zu verwirklichen.


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Über die Autorin: Lisa Klein wurde in Illinois, USA, geboren und ist promovierte Literaturwissenschaftlerin. Sie gilt als Shakespeare-Spezialistin und forschte vor allem zu weiblichen Autorinnen der Renaissance. Ihr Roman Ich, Ophelia wurde 2018 mit Daisy Ridley in der Hauptrolle verfilmt. Heute lebt Lisa Klein mit ihrer Familie in Columbus, Ohio.

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