Lisa Kuppler

 3,7 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor*in von Tödlichs Blechle, Bisse und Küsse. Sexgeschichten und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Lisa Kuppler

Cover des Buches Tödlichs Blechle (ISBN: 9783886198948)

Tödlichs Blechle

(3)
Erschienen am 01.03.2006
Cover des Buches Bisse und Küsse. Sexgeschichten (ISBN: 9783896561107)

Bisse und Küsse. Sexgeschichten

(3)
Erschienen am 01.09.2004
Cover des Buches Mord isch hald a Gschäft (ISBN: 9783886198849)

Mord isch hald a Gschäft

(2)
Erschienen am 07.10.2009
Cover des Buches A Schwob, a Mord? (ISBN: 9783867541787)

A Schwob, a Mord?

(1)
Erschienen am 01.03.2008
Cover des Buches Bisse und Küsse 4 (ISBN: 9783896561374)

Bisse und Küsse 4

(0)
Erschienen am 01.09.2006
Cover des Buches O Du Fröhliche (ISBN: 9783738095807)

O Du Fröhliche

(0)
Erschienen am 11.12.2016

Neue Rezensionen zu Lisa Kuppler

Cover des Buches A Schwob, a Mord? (ISBN: 9783867541787)
Christel_Schejas avatar

Rezension zu "A Schwob, a Mord?" von Lisa Kuppler

Christel_Scheja
Da fehlt was!

Nach „Mord isch halt a Gschäft” und „Tödlichs Blechle” erscheint nun mit „A Schwob a Mord” die dritte von Lisa Kuppler herausgegebene Anthologie um Mord und Todschlag im schwäbischen Herzland. Dreizehn Autorinnen entführen in die klein- oder gutbürgerliche Idylle rund um Stuttgart, Esslingen oder gar Lauffen. Es sind bereits erfahrene Schriftstellerinnen wie Christine Lehmann oder Monika Geier, aber auch junge Talente, die erstmalig eine Geschichte veröffentlichen.


„Der bequämere Weg” mit der ungeliebten Schwiegertochter aus dem Norden und ihrer unerzogenen Brut fertig zu werden, ist einfach nur im rechten Moment weg zu sehen. Das stellt zumindest die frustrierte Hannelore in ihren Briefen an die beste Freundin fest. Welche fatalen Folgen das für eine scheinbar harmonische Vorstadtfamilie hat, schildert Madeleine Giese.

„Lisa Nerz fährt Fahrrad”, was in Stuttgart nicht immer einfach ist, wenn Porschefahrer meinen, dass sie alles, was schwächer zu sein scheint als sie selbst, als Freiwild betrachten dürfen. Mit einem solchen Fahrer lässt Christine Lehmann ihre streitlustige Heldin kollidieren, die wieder einmal nebenbei ein Verbrechen aufklärt.

„Die schönsten Frauen kommen aus Schwaben” stellt nicht nur Tatanja Kruse fest. Ihre Protagonistin erbt von einer guten Freundin, die sie schon viele Jahre nicht mehr gesehen hat, ein höchst ungewöhnliches Haus - aber auch ein Verbrechen. Um selbst nicht ins Visier des Mörders zu geraten, macht sich die junge Frau an die Aufklärung der Untat.

Fanny Morweiser schenkt ihrer Heldin neue Hoffnung durch „Emma”. Sie soll sich eigentlich nur auf Bitten einer Nachbarin um den kleinen Hund kümmern, aber der wird bald zum besten Vertrauten in ihrem tristen und grauen Leben als Hausfrau. Ihr Ehemann ist gar nicht erbaut über das neue Familienmitglied und beschwert sich wegen seiner Allergien. Als er in seinem Groll zu weit geht, zieht seine Gattin jedoch die entsprechenden Konsequenzen.

Judith Lenz zieht in „Das Brunnenhaus”, das anders als viele altehrwürdige Häuser noch über einen eigenen Grundwasserbrunnen verfügt. Allerdings scheint etwas nicht mit den Leitungen zu stimmen, da eine wegen Vergiftungsgefahr geschlossen wurde. Jutta Weber Bock lässt ihre Heldin genauer in der Vergangenheit des Hauses forschen und bekommt schließlich eine Ahnung, was der Grund dafür sein könnte.

„Vollmond über Stuttgart” von Martina Fiess könnte durchaus auch als Gruselgeschichte funktionieren, denn ihre Heldin erlebt eine höchst ungewöhnliche Begegnung mit einem Kind der Nacht.


Diese und weitere sieben Geschichten erwarten den Leser auf gut 250 Seiten. Wie immer lassen sich die Autorinnen einiges einfallen, um Menschen vom Leben zum Tode zu bringen oder die Täter irgendwie zu überführen, auch wenn das nicht immer gelingt.

Meist haben genau diejenigen, die letztendlich davon kommen, einen gewichtigen Grund gehabt, um ihren Lebenspartner oder sonst einen missliebigen Zeitgenossen aus ihrem Umfeld zu entfernen. Dabei geht es wie immer um höchst menschliche Leidenschaften wie Eifersucht, Neid, Frustration und lange angestauter Hass, der sich entweder im Affekt oder in einem wohl durchdachten Plan entlädt. Die Geschichten besitzen fast alle einen bösen und zynischen Unterton, spielen genüsslich mit den Schattenseiten der menschlichen Seele, der auch in der bravsten Hausfrau erwachen kann.

Allerdings fehlt diesmal ein wenig von dem Lokalkolorit, der die anderen Bände so auszeichnete. Zwar werden die Schauplätze akkurat geschildert, aber der freundliche Spott über die schwäbischen Eigenarten ist sehr stark zurückgegangen und kommt nur noch in wenigen Erzählungen überhaupt zum Vorschein. Und gerade dass schwächt den ansonsten positiven Eindruck etwas ab.


Zwar bietet „A Schwob a Mord” immer noch humorvolle bis zynische Krimi-Unterhaltung in gelungen pointierten Geschichten, aber der geneigte Leser wird vielleicht eines vermissen: den augenzwinkernden Blick auf das pragmatische und sehr traditionelle schwäbische Gemüt, der gerade in den vorherigen Anthologien noch sehr stark zu finden war

Cover des Buches Tödlichs Blechle (ISBN: 9783886198948)
M

Rezension zu "Tödlichs Blechle" von Lisa Kuppler

markus hawaii
Rezension zu "Tödlichs Blechle" von Lisa Kuppler

Überraschend anders präsentiert sich dieser Krimi aus dem Schabenländle. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig macht aber dennoch einen heiden Spaß. Vor allem hinsichtlich der Spannung war ich von diesem Werk übberascht. Nach herzenslust wird hier gemordet und vor allem Männer sind hier die Opfer. Ein kleiner Geheimtipp wie ich finde das in jedes schwäbische Buchregal gehört. Fazit: Viel Spaß am Leben.

Cover des Buches Mord isch hald a Gschäft (ISBN: 9783886198849)
Flumis avatar

Rezension zu "Mord isch hald a Gschäft" von Lisa Kuppler

Flumi
Rezension zu "Mord isch hald a Gschäft" von Lisa Kuppler

Die schriftstellerische Qualität der Kurzkrimis ist sehr unterschiedlich, teilweise riecht es etwas nach Hausfrauenliteratur oder kriminell verpacktem Feminismus. Der Charme der Geschichten sind die Tatorte: bekannte Stuttgarter Kneipen oder Feinschmecker-Restaurants aus dem Umland, Schrebergartensiedlungen, Neckarufer und schwäbische Schlösschen und Weinberge- für Stuttgarter und alle, die im Umkreis von ca. 50 km wohnen, sind hier viele bekannte Orte dabei, an denen sie in Zukunft nur noch mit Schauer überm Rücken vorbeigehen... ;-)

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