Lisa Kuppler

 3,7 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Tödlichs Blechle, Bisse und Küsse. Sexgeschichten und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Lisa Kuppler

Cover des Buches Das Sehnen der Nacht (ISBN: 9783802588808)

Das Sehnen der Nacht

 (207)
Erschienen am 11.10.2012
Cover des Buches Asche zu Asche (ISBN: 9783899416664)

Asche zu Asche

 (50)
Erschienen am 01.11.2009
Cover des Buches Das Ende der Straße (ISBN: 9783867890496)

Das Ende der Straße

 (4)
Erschienen am 22.09.2008
Cover des Buches Der Visionist (ISBN: 9783899419788)

Der Visionist

 (4)
Erschienen am 01.03.2012
Cover des Buches Tödlichs Blechle (ISBN: 9783886198948)

Tödlichs Blechle

 (3)
Erschienen am 01.03.2006
Cover des Buches Bisse und Küsse. Sexgeschichten (ISBN: 9783896561107)

Bisse und Küsse. Sexgeschichten

 (3)
Erschienen am 01.09.2004
Cover des Buches Mord isch hald a Gschäft (ISBN: 9783886198849)

Mord isch hald a Gschäft

 (2)
Erschienen am 07.10.2009

Neue Rezensionen zu Lisa Kuppler

Cover des Buches A Schwob, a Mord? (ISBN: 9783867541787)Christel_Schejas avatar

Rezension zu "A Schwob, a Mord?" von Lisa Kuppler

Da fehlt was!
Christel_Schejavor einem Jahr

Nach „Mord isch halt a Gschäft” und „Tödlichs Blechle” erscheint nun mit „A Schwob a Mord” die dritte von Lisa Kuppler herausgegebene Anthologie um Mord und Todschlag im schwäbischen Herzland. Dreizehn Autorinnen entführen in die klein- oder gutbürgerliche Idylle rund um Stuttgart, Esslingen oder gar Lauffen. Es sind bereits erfahrene Schriftstellerinnen wie Christine Lehmann oder Monika Geier, aber auch junge Talente, die erstmalig eine Geschichte veröffentlichen.


„Der bequämere Weg” mit der ungeliebten Schwiegertochter aus dem Norden und ihrer unerzogenen Brut fertig zu werden, ist einfach nur im rechten Moment weg zu sehen. Das stellt zumindest die frustrierte Hannelore in ihren Briefen an die beste Freundin fest. Welche fatalen Folgen das für eine scheinbar harmonische Vorstadtfamilie hat, schildert Madeleine Giese.

„Lisa Nerz fährt Fahrrad”, was in Stuttgart nicht immer einfach ist, wenn Porschefahrer meinen, dass sie alles, was schwächer zu sein scheint als sie selbst, als Freiwild betrachten dürfen. Mit einem solchen Fahrer lässt Christine Lehmann ihre streitlustige Heldin kollidieren, die wieder einmal nebenbei ein Verbrechen aufklärt.

„Die schönsten Frauen kommen aus Schwaben” stellt nicht nur Tatanja Kruse fest. Ihre Protagonistin erbt von einer guten Freundin, die sie schon viele Jahre nicht mehr gesehen hat, ein höchst ungewöhnliches Haus - aber auch ein Verbrechen. Um selbst nicht ins Visier des Mörders zu geraten, macht sich die junge Frau an die Aufklärung der Untat.

Fanny Morweiser schenkt ihrer Heldin neue Hoffnung durch „Emma”. Sie soll sich eigentlich nur auf Bitten einer Nachbarin um den kleinen Hund kümmern, aber der wird bald zum besten Vertrauten in ihrem tristen und grauen Leben als Hausfrau. Ihr Ehemann ist gar nicht erbaut über das neue Familienmitglied und beschwert sich wegen seiner Allergien. Als er in seinem Groll zu weit geht, zieht seine Gattin jedoch die entsprechenden Konsequenzen.

Judith Lenz zieht in „Das Brunnenhaus”, das anders als viele altehrwürdige Häuser noch über einen eigenen Grundwasserbrunnen verfügt. Allerdings scheint etwas nicht mit den Leitungen zu stimmen, da eine wegen Vergiftungsgefahr geschlossen wurde. Jutta Weber Bock lässt ihre Heldin genauer in der Vergangenheit des Hauses forschen und bekommt schließlich eine Ahnung, was der Grund dafür sein könnte.

„Vollmond über Stuttgart” von Martina Fiess könnte durchaus auch als Gruselgeschichte funktionieren, denn ihre Heldin erlebt eine höchst ungewöhnliche Begegnung mit einem Kind der Nacht.


Diese und weitere sieben Geschichten erwarten den Leser auf gut 250 Seiten. Wie immer lassen sich die Autorinnen einiges einfallen, um Menschen vom Leben zum Tode zu bringen oder die Täter irgendwie zu überführen, auch wenn das nicht immer gelingt.

Meist haben genau diejenigen, die letztendlich davon kommen, einen gewichtigen Grund gehabt, um ihren Lebenspartner oder sonst einen missliebigen Zeitgenossen aus ihrem Umfeld zu entfernen. Dabei geht es wie immer um höchst menschliche Leidenschaften wie Eifersucht, Neid, Frustration und lange angestauter Hass, der sich entweder im Affekt oder in einem wohl durchdachten Plan entlädt. Die Geschichten besitzen fast alle einen bösen und zynischen Unterton, spielen genüsslich mit den Schattenseiten der menschlichen Seele, der auch in der bravsten Hausfrau erwachen kann.

Allerdings fehlt diesmal ein wenig von dem Lokalkolorit, der die anderen Bände so auszeichnete. Zwar werden die Schauplätze akkurat geschildert, aber der freundliche Spott über die schwäbischen Eigenarten ist sehr stark zurückgegangen und kommt nur noch in wenigen Erzählungen überhaupt zum Vorschein. Und gerade dass schwächt den ansonsten positiven Eindruck etwas ab.


Zwar bietet „A Schwob a Mord” immer noch humorvolle bis zynische Krimi-Unterhaltung in gelungen pointierten Geschichten, aber der geneigte Leser wird vielleicht eines vermissen: den augenzwinkernden Blick auf das pragmatische und sehr traditionelle schwäbische Gemüt, der gerade in den vorherigen Anthologien noch sehr stark zu finden war

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Cover des Buches Asche zu Asche (ISBN: 9783899416664)

Rezension zu "Asche zu Asche" von Jennifer Armintrout

Unerwartet!
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Blutsbande 2 - Asche zu Asche Jennifer Armintrout

Print · Mira Verlag · 2009

Meine Meinung:

Eine meiner ersten Buchreihen, ich habe die Geschichte geliebt und verschlungen! Für Fans von Vampir-Romanen genau das Richtige! :)

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Cover des Buches Das Ende der Straße (ISBN: 9783866105379)Soerens avatar

Rezension zu "Das Ende der Straße" von Mickey Spillane

Cooler Hard-boiled-Krimi mit charmantem Raubein
Soerenvor 3 Jahren

Ab und an muss es mal ein schöner Hard-boiled-Krimi sein. Diesmal habe ich mich für den Mike-Hammer-Erfinder Mickey Spillane und sein „Ende der Straße“ entschieden. Darin geht es um den New Yorker Ex-Cop Jack Stang, der zwanzig Jahre lang dachte, seine große Liebe wäre bei einem Autounfall gestorben. Dann erfährt er, dass die Frau noch lebt und unter anderem Namen in einem Rentnerparadies in Florida lebt. Dummerweise hat sie bei dem damaligen Unfall ihr Gedächtnis verloren. Dennoch zögert Jack nicht lang, in ihre Nähe zu ziehen. Zumal seinerzeit einige zwielichtige Mafiagestalten hinter der Frau her waren und vermutlich auch jetzt noch keine Ruhe geben. Kaum ist er vor Ort, lassen die üblen Verwicklungen nicht lang auf sich warten.

Die Geschichte ist von der ersten Seite an spannend erzählt. Es gibt keine Schnörkeleien oder Beschönigungen. Stattdessen nur nüchtern-trockene, stellenweise sehr sarkastische Schilderungen in bester 40er-Jahre-Krimi-Manier. Nur, dass diese Geschichte im neuen Jahrtausend spielt. Den atomaren Subplot fand ich zwar etwas übertrieben, aber davon abgesehen war es eine hervorragende Unterhaltungen mit viel Mord, Verrat und Polizeiromantik, die zu keiner Zeit langweilig war. An diesem Spätwerk von Mickey Spillane merkt man deutlich, dass der Autor schon lange im Geschäft war und genau wusste, was er tat. Das i-Tüpfelchen folgte beim Hörbuch dann noch in Form von Reiner Schöne, jenem raustimmigen Sprecher, der normalerweise Sam Elliot, Willem Dafoe oder Harvey Keitel synchronisiert. Er passte hier buchstäblich wie die Faust aufs Auge und liefert noch dazu eine Bestleistung ab. So geht Krimi.

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