Lisa Lercher Faule Marillen

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Inhaltsangabe zu „Faule Marillen“ von Lisa Lercher

Ein schauriger Knochenfund in der idyllischen Wachau! Der Pfarrer - ein Skelett? Ein schauerlicher Knochenfund reißt die friedliche Wachauer Gemeinde Klein Dürnspitz aus dem besinnlichen Advent. Schon bald ist klar, dass es sich bei dem Skelett um die Überreste des ehemaligen Ortspfarrers handelt. Der ist nämlich vor mehr als einem Jahrzehnt auf mysteriöse Weise verschwunden. Was wurde dem umtriebigen und weltoffenen Pfarrer zum Verhängnis? Eine Mauer des Schweigens. Major Paul Eigner soll als erfahrener Kriminalist Licht in die Angelegenheit bringen. Keine leichte Aufgabe, stößt er doch bei seinen Ermittlungen auf eine eisige Mauer des Schweigens. Als diese langsam zu bröckeln beginnt, bekommt die ländliche Idylle tiefe Risse: Gerüchte über ein uneheliches Kind des Pfarrers, der seinen weiblichen Schäfchen offenbar mehr als nur ein guter Hirte war, ein gewalttätiger Ehemann und die Anhänger einer katholischen Sekte halten den Major bei seiner Spurensuche enorm auf Trab. Schwarzer Humor vom Feinsten und viel Lokalkolorit.

Die Atmosphäre ist toll getroffen, ich habe mich sehr wohl gefühlt in der Wachau

— fredhel

Toller RegioKrimi mit sympathischen Protagonisten, jeder Menge Lokalkolorit und einem unglaublichen Mordfall in der Wachau .

— heidi_59

Genialer Krimi der mir sehr viel Lesespaß bereitet hat.

— Wildpony

Perfekter Krimi der 5 Sterne voll verdient!

— Schalkefan

Ein Krimi, bei dem alles passt: Schreibstil, österreichisches Lokalkolorit, trockener Humor, durchgehender Spannungsbogen, netter Ermittler

— orfe1975

Knochenfund in der Wachau mit brisantem Hintergrund.

— Schneeapfel91

Spannende Reise in die Wachau - ein Krimi mit Lokalkolorit

— tardy

L.Lercher tastet sich behutsam an ein heikles Thema ran, das am Ende nicht aufgebauscht wird. Vieles bleibt offen, angedeutet - spannend...

— schachi

Krimi mit viel Lokalkolorit, der in die tiefe geht

— eulenmama

Ich finde den Titel besonders gut gelungen - das Wortspiel passt exzellent zum Inhalt.

— Bellis-Perennis

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  • Netter Regionalkrimi

    Faule Marillen

    fredhel

    27. January 2017 um 20:39

    Major Paul Eigner liebäugelt damit, sich für die letzten Jahre seiner Dienstzeit in seine alte Wachauer Heimat zurückversetzen zu lassen. Seine Urlaubstage verbringt er bei gemächlichen Renovierungsarbeiten an einem alten Häuschen, doch nach einem Knochenfund auf einer Baustelle muss er der unterbesetzten Dienststelle zur Seite stehen. Die Gebeine können einem vor Jahren verschwundenen Pfarrer zugeordnet werden. Nach der langen Zeit ist die Ermittlungsarbeit äußerst schwierig. Der Major ist vor allem auf den Dorfklatsch angewiesen, der wie in allen kleinen Gemeinden in alle Richtungen blüht....Zugegeben, ein spannender Krimi sind diese "Faule Marillen" für mich nicht. Dennoch hat mich dieser Regionalkrimi begeistern können. Die Autorin kommt zwar ohne  Dialekt in den Dialogen aus, so dass das Lesen eine Wohltat ist, aber durch Satzbau und Wortwahl ist dieser Roman sichtlich in Österreich angesiedelt. Auch die Gangart der Handlung hat etwas Gemütliches an sich. Die Zwischenmenschlichen Beziehungen stehen im Vordergrund, und so hat man zu jeder Person schnell ein Bild vor Augen. Ich fühle mich als Leser mitten in das kleine Wachauer Dorf hineinversetzt und habe mich dort sehr wohl gefühlt.

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  • "Die Buße der Sünder"

    Faule Marillen

    heidi_59

    Faule Marillen Lisa Lercher -= Klappentext =- Ein schauriger Knochenfund in der idyllischen Wachau! Der Pfarrer - ein Skelett? Ein schauerlicher Knochenfund reißt die friedliche Wachauer Gemeinde Klein Dürnspitz aus dem besinnlichen Advent. Schon bald ist klar, dass es sich bei dem Skelett um die Überreste des ehemaligen Ortspfarrers handelt. Der ist nämlich vor mehr als einem Jahrzehnt auf mysteriöse Weise verschwunden. Was wurde dem umtriebigen und weltoffenen Pfarrer zum Verhängnis? Eine Mauer des Schweigens. Major Paul Eigner soll als erfahrener Kriminalist Licht in die Angelegenheit bringen. Keine leichte Aufgabe, stößt er doch bei seinen Ermittlungen auf eine eisige Mauer des Schweigens. Als diese langsam zu bröckeln beginnt, bekommt die ländliche Idylle tiefe Risse: Gerüchte über ein uneheliches Kind des Pfarrers, der seinen weiblichen Schäfchen offenbar mehr als nur ein guter Hirte war, ein gewalttätiger Ehemann und die Anhänger einer katholischen Sekte halten den Major bei seiner Spurensuche enorm auf Trab. Schwarzer Humor vom Feinsten und viel Lokalkolorit. -= Leseeindrücke =- Ich lese sehr gerne Regionalkrimis , da stimmt die Mischung des mörderischen Geschehen . Es macht Spass in dörflicher Idylle zu ermitteln und dem Verbrechen auf die Spur zu kommen. Hier lernt man schnell und schön , zwischen Mord und dem neusten Dorftratsch , auch noch die schönsten Fleckchen Erde und seine manchmal kriminellen Bewohner kennen . In den letzten Tagen war ich in der schönen Wachau in Niederösterreich , zusammen mit dem erfahrenen Kriminalist Major Paul Eigner auf Mördersuche . Kinder haben beim Spielen menschliche Knochen gefunden . Die alarmierte Polizei unter der Leitung von Major Eigner, hat Knochen für ein komplettes Skelett an der Fundstelle ausgegraben . Schnell stellt der Gerichtmediziner fest , dass hier die Gebeine des vor mehr als 10 Jahren , unter mysteriösen Umständen verschwundenen Pfarrers , vor ihm liegen . Ganz Klein Dürnspitz ist entsetzt . Wer hat den sehr beliebten Ortspfarrer auf dem Gewissen ? Warum musste er sterben ? Wieso wurde er so heimtückisch ermordet und verscharrt ? Was war passiert, dass das Leben des allseits beliebten Pfarrer auf die Art und Weise beendet wurde . Fragen über Fragen stehen im Mittelpunkt der Mordermittlungen von Major Paul Eigner, der nicht im Traum daran gedacht hat , dass ihm im beschaulichen Klein Dürnspitz so ein Mordfall vor die Füße fällt . Hat er sich doch extra vom hektischen Krems ,zur Probe , in seine ruhige , dörfliche Heimatstadt Klein Dürnspitz versetzen lassen . Nachdem das Schicksal ihm in den letzten Jahren einige Male übel mitgespielt hat , hoffte er hier auf beschauliche Arbeitstage , in heimeliger Umgebung. Jetzt steckt er auf einmal mitten drin , in einem erschütternden Mordfall, in dem nichts ist , wie es zu sein scheint . Plötzlich stellt sich für ihn die Frage , wer im Dorf war nicht daran beteiligt ? -= Fazit =- Der Krimi “Faule Marillen” von Lisa Lercher hat mir von der ersten bis zur letzten Seite richtig gut gefallen . Die Autorin hat mich vom ersten Moment an mitgenommen auf eine spannende kriminalistische Reise , mit jeder Menge Lokalkolorit . Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen , gut eingesetzte Spannungsspitzen erhöhen das Niveau des tollen Krimis. Die bildhafte und detaillierte Schreibweise lässt mit dabei sein , wenn die Kinder das Skelett ausbuddeln und Major Eigner beim Ermitteln über die Schulter schauen . Ich lerne die gut und ausführlich gezeichneten Protagonisten kennen , sowie ihre Familien und auch ihre Probleme . Nach kürzester Zeit kenne ich alle und freue mich, mit einigen Abends am Tisch zu sitzen und ihnen zuzuhören. Die Autorin hat ganz geschickt einige falsche Fährten , neue Entwicklungen eingebracht und Hinweise gelegt um den Täter nicht zu früh preiszugeben . Ich habe bis vor der Aufdeckung nicht gewusst, wer war es , umso mehr hat mich die Auflösung erschüttert. Mein Besuch an der Wachau ist nun vorerst vorbei , der Mordfall ist gelöst und ich hoffe das dies nicht der letzte Fall für Major Paul Eigner war . Ich würde mich sehr über weitere Fälle mit ihm im schönen Niederösterreich , an der Wachau freuen ! Sehr gerne vergebe ich für den tollen Krimi 5 Sterne ☆☆☆☆☆ und eine ganz klare Leseempfehlung für alle Liebhaber von Regionalkrimis. heidi_59 Buchdetails Erscheinungsdatum Erstausgabe : 04.08.2015 Aktuelle Ausgabe : 04.08.2015 Verlag : Haymon Verlag ISBN: 9783709978344 Flexibler Einband 272 Seiten Sprache: Deutsch Lebenslauf von Lisa Lercher : Schon vor Schulbeginn habe ich alles daran gesetzt, möglichst bald selber lesen zu können und damit nicht länger von der knappen Vorlesezeit, die meine Mutter abends zwischen meinem jüngeren Bruder und mir aufteilte, abhängig zu sein. Die Abenteuer zwischen Buchdeckeln, die mich an die kuschelige Couch fesselten, waren oft verlockender, als die Spiele mit den Freundinnen in Hof und Garten. Mit etwa 10 Jahren begann ich erste eigene Geschichten zu schreiben, später auch Gedichte - darauf folgte einer längere Schreibabstinenz (was wohl auch mit einem besonders kritischen Deutschlehrer zu tun gehabt hat). Nach dem Studium (Erziehungswissenschaften und Soziologie) habe ich mich auf Fachliteratur spezialisiert - überwiegend zum Thema Gewalt im sozialen Nahraum. Die Lust am "Fabulieren", mein Hang zum schwarzen Humor und der Wunsch, ein wenig Abstand zum Thema Gewalt zu bekommen, haben mich - ich weiß, das klingt jetzt absurd - zum Krimi geführt. 2001 ist "Der letzte Akt" erschienen - der erste von vier Bänden der Anna & Mona Serie. 2006 folgte "Die Mutprobe" - ein Krimi über sexuellen Kindesmissbrauch, der 2010 für den ORF und MDR verfilmt wurde - u.a. mit Elisabeth Lanz, Peter Weck, Heio von Stetten und Cornelius Obonya – und meiner Meinung nach eine sehr gelungene Umsetzung der Buchversion ist. 2013 ist mein Altersheimkrimi "Mord im besten Alter" im Haymonverlag erschienen. 2015 ermittelt Major Paul Eigner in meinem ersten Wachau-Krimi "Faule Marillen". Quelle : Lovelybooks.de

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    • 11
  • Faule Marillen - echt genialer Krimi

    Faule Marillen

    Wildpony

    Faule Marillen - Lisa Lercher Kurzbeschreibung Amazon: DER PFARRER - EIN SKELETT? Ein schauerlicher Knochenfund reißt die friedliche Wachauer Gemeinde Klein Dürnspitz aus dem besinnlichen Advent. Schon bald ist klar, dass es sich bei dem Skelett um die Überreste des ehemaligen Ortspfarrers handelt. Der ist nämlich vor mehr als einem Jahrzehnt auf mysteriöse Weise verschwunden. Was wurde dem umtriebigen und weltoffenen Pfarrer zum Verhängnis? EINE MAUER DES SCHWEIGENS Major Paul Eigner soll als erfahrener Kriminalist Licht in die Angelegenheit bringen. Keine leichte Aufgabe, stößt er doch bei seinen Ermittlungen auf eine eisige Mauer des Schweigens. Als diese langsam zu bröckeln beginnt, bekommt die ländliche Idylle tiefe Risse: Gerüchte über ein uneheliches Kind des Pfarrers, der seinen weiblichen Schäfchen offenbar mehr als nur ein guter Hirte war, ein gewalttätiger Ehemann und die Anhänger einer katholischen Sekte halten den Major bei seiner Spurensuche enorm auf Trab. SCHWARZER HUMOR VOM FEINSTEN UND VIEL LOKALKOLORIT Es gärt heftig hinter den Kulissen der friedlichen Wachau! Und Lisa Lercher spinnt rund um den charakterstarken Major Paul Eigner einen äußerst spannenden und schwarzhumorigen Krimi. Mein Leseeindruck: Wow... was für ein genialer und spannender Krimi der in der schönen Wachau angesiedelt ist.Ich bin ja schon seit eh her ein Österreich-Fan und dieser Krimi hat mich wieder wunderbar ins schöne Österreich entführt und richtig gefesselt. Der Ermittler Eigner soll den Fall des schon lange verschwundenen und nun als Skelett wieder gefundenen ehemaligen Pfarrers aufklären. Hier musste ich mal wieder schmunzeln, denn an die österreichischen Dienstgrade muss man sich als Deutsche erst gewöhnen. Ein Major ist bei uns bei der Bundeswehr. Nichtsdestotrotz: Ich möchte den Protagonisten Eigner sehr und auch die Handlung der Geschichte war mehr als spannend und richtig fesselnd. Auch der Humor (teils auch Schwarzer) kam nicht zu kurz und ich habe mich in den Krimi und der Umgebung richtig einfinden können. Das gelingt nicht allen Autoren und auch nicht jede Schreibweise kann mich so begeistern wie hier. Fazit: Für alle Krimi-Fans wie mich ein absolut geniales Buch mit der richtigen Portion "Regionalkrimi" und ganz viel atemloser Spannung. Genau so muss ein guter Krimi sein. Die Autorin Lisa Lercher kannte ich bisher noch nicht, aber sie konnte mich wirklich voll überzeugen. Dieses Buch bekommt von mir direkt volle 5 Sterne und eine ganz große Lese-Empfehlung!

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    • 2
  • Leserunde zu "Faule Marillen - Ein Wachau-Krimi" von Lisa Lercher

    Faule Marillen

    lisalercher

    Liebe (Krimi-)Leserinnen und Leser, Mitte Juli wird mein neuer Krimi „Faule Marillen“ im Haymon Verlag erscheinen, und ich lade euch ganz herzlich zu einer gemeinsamen Leserunde ein. Der Verlag verlost 25 Exemplare. Mehr darüber erfahrt ihr untenstehend. Zunächst aber: Die Wachau – das Donautal zwischen Melk und Krems in Niederösterreich ist bekannt für Spitzenweine, zahlreiche Burgen und Ruinen, Steinzeitfunde, Ausgrabungen aus der Römerzeit, Klöster, Marillen – und vielleicht auch bald für den bodenständigen Ermittler Major Paul Eigner. Zum Inhalt von „Faule Marillen“ Ein schauerlicher Knochenfund bringt plötzlich Unruhe in die sonst so beschauliche Wachauer Gemeinde Klein Dürnspitz. Schon bald ist klar, dass es sich bei dem Skelett um die Überreste des ehemaligen Ortspfarrers handelt. Der ist nämlich vor mehr als einem Jahrzehnt auf mysteriöse Weise verschwunden. Major Paul Eigner soll als erfahrener Kriminalist Licht in die Angelegenheit bringen. Keine leichte Aufgabe, stößt er doch bei seinen Ermittlungen auf eine Mauer eisigen Schweigens. Als diese langsam zu bröckeln beginnt, bekommt die ländliche Idylle tiefe Risse: Gerüchte über ein uneheliches Kind des Pfarrers, der seinen weiblichen Schäfchen offenbar mehr als nur ein guter Hirte war, ein gewalttätiger Ehemann und die Anhänger einer katholischen Sekte halten den Major bei seiner Spurensuche enorm auf Trab. Hier geht’s zur Leseprobe: http://b2l.bz/wlqbWY Wer mag „Faule Marillen“? Wer gern Krimis mit österreichischem Lokalkolorit, authentischen Figuren, Spannung, die allmählich unter die Haut kriecht, sozialkritischem Unterton und schwarzem Humor liest, wird meine „Faulen Marillen“ aus der Wachau mögen. (Die typisch österreichischen Ausdrücke, die ich verwende, werden in einem Glossar erklärt.) 25 Gratis-Exemplare vom Haymon Verlag zu gewinnen! Wer mitlesen, -diskutieren und anschließend eine Rezension schreiben möchte, bewirbt sich bitte bis 14. Juli 2015 unter ‚Bewerbung/Ich möchte mitlesen‘. An der Buchverlosung nehmen alle teil, die mir bis zum 14. Juli 2015 die richtige Antwort auf folgende Bewerbungsfrage in einer PN schicken: Wie nennt man Aprikosen in Österreich und in Süddeutschland? Bewerbungsende: 14. Juli 2015 Start der Leserunde: 21. Juli 2015 Ich freue mich auf eure Bewerbungen und auf einen regen Austausch! Alle, die bereits ein Buch haben bzw. bei der Verlosung nicht gewinnen, können natürlich ebenfalls gerne an der Leserunde teilnehmen. Zur Autorin Abenteuer zwischen Buchdeckeln haben mich schon als Kind fasziniert. Mit etwa 10 Jahren begann ich, eigene Geschichten zu schreiben, später auch Gedichte – darauf folgte eine längere Schreibabstinenz (was wohl unter anderem mit einem besonders kritischen Deutschlehrer zu tun gehabt hat). Nach dem Studium (Erziehungswissenschaften und Soziologie) habe ich mich auf Fachliteratur spezialisiert – überwiegend zum Thema Gewalt im sozialen Nahraum. Die Lust am „Fabulieren“ und mein Hang zum schwarzen Humor haben mich schließlich zum Krimi geführt. 2001 ist „Der letzte Akt“ erschienen – der erste von vier Bänden der Anna & Mona-Serie. 2006 wurde „Die Mutprobe“ veröffentlicht – ein Krimi über sexuellen Kindesmissbrauch, der 2010 für den ORF und MDR verfilmt wurde – u.a. mit Elisabeth Lanz, Peter Weck, Heio von Stetten und Cornelius Obonya – und der meiner Meinung nach eine sehr gelungene Umsetzung der Buchversion ist. Über die Jahre habe ich eine große Anzahl von Kurzkrimis veröffentlicht, die mir nach Ansicht vieler meiner Leserinnen und Leser besonders gut gelingen. 2013 ist mein Altersheimkrimi „Mord im besten Alter“ im Haymon Verlag erschienen. 2015 ermittelt Major Paul Eigner in seinem ersten Fall in der Wachau: „Faule Marillen".  

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    • 413
  • Mord in dörflicher Idylle

    Faule Marillen

    Barbara62

    Inzwischen gibt es kaum mehr eine Region, in der nicht schriftstellerisch gemordet wird, und dank Lisa Lercher gehört nun auch die wunderschöne Wachau dazu. Im Mittelpunkt des Buches, das hoffentlich den Beginn einer Serie darstellt, steht Major Paul Eigner, erfahrener Ermittler aus Wien mit Wurzeln in der Wachau, der nach privaten und gesundheitlichen Tiefschlägen auf eigenen Wunsch zunächst zur Probe in sein Heimatdorf Klein Dürnspitz versetzt wird. Wenn er geglaubt hat, dass es hier nur Bagatelldelikte aufzuklären gibt, hat er sich getäuscht, denn gleich zu Beginn finden sein Enkel und dessen Freunde beim Spielen menschliche Knochen, die dort schon länger zu liegen scheinen. Paul Eigners Ermittlungen, die er oft gegen den Widerstand seines Wiener Chefs und des hochnäsigen Kommissars vom LKA aus Krems führen muss, führen zu einem seit 10 Jahren unaufgeklärten Vermisstenfall zurück. Nachdem klar ist, dass es sich um einen Mord handelt, sind schnell zahlreiche Verdächtige aus dem Dorf und der in der Nähe ansässigen Christlichen Gemeinschaft vorhanden, trotzdem kann die Auflösung noch einmal gehörig überraschen. Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, einerseits weil durch die eingebauten Dialektwörter (mit Glossar am Ende) und die Landschaftsbeschreibungen die Wachau, die ich noch nicht kenne, sehr lebendig wurde. Zum anderen nimmt die Autorin sich so viel Zeit mit der Charakterisierung von Eigner, seiner Familie und vielen anderen Dorfbewohnern, dass sie einem ungewöhnlich vertraut werden. Und so ist es hier wie bei vielen Regionalkrimis: Der Kriminalfall ist nur der Aufhänger für die Geschichte, im Mittelpunkt stehen die Region und ihre Bewohner. Das heißt aber nicht, dass der Fall nicht spannend wäre, denn ich habe beim Lesen ganz schön geknobelt. Ein Wort noch zu Ausstattung: Das Buch liegt sehr gut in der Hand, die Schriftgröße ist gerade noch angenehm, die abgerundeten Ecken und das Cover sind sehr gelungen. Eines kann ich allerdings als Buchhändlerin überhaupt nicht verstehen, auch wenn viele sich darüber freuen: Warum nur verramscht der Haymon Verlag das E-Book für 99 Cent? Das steht für mich in keinerlei Verhältnis zum Wert der Ware und ist ein absolutes Ärgernis (das aber natürlich nicht in die Bewertung einfließt...). Diese Preispolitik ist auch für den Verkauf der gedruckten Ausgabe hinderlich, denn kann ich einem Kunden das Buch wirklich guten Gewissens empfehlen, wenn er das E-Book so viel günstiger bekäme??? Bitte, liebe Verlagsleute, überdenkt diese Politik, wir alle, Verlage, Buchhändler, Autoren, können so nicht überleben.

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    • 3
  • Durchweg spannender Krimi mit österreichischem Flair

    Faule Marillen

    orfe1975

    Cover: Das Fenster mit der idyllischen Aussicht auf die Marillenplantage und davor ein Blutfleck auf der Fensterbank sind die perfekte Kombination, um auf diesen Krimi einzustimmen. Wirklich gut UND schön gemacht! Inhalt: Der Kriminalkommissar bzw. nach österreichischem Rang ist es Major Paul Eigner wird auf eigenen Wunsch in die kleine Wachauer Gemeinde Klein Dürnspitz versetzt. So ist er in der Nähe seiner Schwester samt Familie und dem pflegebedürftigen Vater. In der Gemeinde wird die Leiche des seit Jahren verschwundenen Ortspfarrers entdeckt. Obwohl Major Eigner Einheimischer ist, fällt es auch ihm schwer, den Dorfbewohnern Informationen zu entlocken. Ebenso muss er erst mal mit den neuen Kollegen in der Wache warm werden. Mein Eindruck: Gleich zu Beginn der Krimis fühlt man sich, wie in die Wachau versetzt, auch wenn man noch nie dort war. Die Landschaft ist schön beschrieben, ohne ausschweifend zu werden und die Dialoge sind geprägt vom Dialekt der Region. Letzteres ist jedoch gut zu verstehen und sollte der eine oder andere Ausdruck nicht geläufig sein, hilft wunderbar der Glossar im Anhang weiter. Die Gespräche der Personen sind zuweilen geprägt von sehr subtilem, manchmal auch sehr trockenem Humor, was den Krimi zu einem wahren Lesevergnügen machte. Eigner selbst ist ein sehr sympathischer Ermittler mit manchmal rauer Schale, aber sehr weichem, sozialen Kern. Seine Frau ist früh verstorben, er hilft seiner Schwester, auf den dementen Vater aufzupassen und hütet ab und an seinen Enkel, wenn seine Tochter arbeiten muss, zu der er ein etwas schwieriges Verhältnis hat. Die Umstände über den Verlust seiner Frau werden nur angedeutet, so bleibt weiterer Entwicklungsspielraum für weitere Romane dieser Reihe. Das gilt auch für den Charakter von Eigner selbst sowie die Beziehung zu seiner Tochter. Den Mordfall betreffend bleibt es spannend bis zum Schluss. Es werden immer wieder neue Spuren gestreut. Ein paar führen in die Irre, ein paar letztendlich zum Mörder, der für mich trotz Vorahnung doch eine Überraschung darstellte. Es gibt keine Kapiteleinteilung, die Abschnitte sind durch Sterne getrennt. Dadurch wurde ich erst recht zum ständigen Weiterlesen verführt, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Schön ist auch, dass hier mit vielen Grautönen geschrieben wurde, es gibt moralisch keine Einteilung in schwarz/weiß bzw. moralisch richtig/falsch. Der Fall ist somit außergewöhnlich und sehr gut gelöst. Fazit: Ein Krimi, bei dem alles passt: Schreibstil, österreichisches Lokalkolorit, trockener Humor, Spannungsbogen bis zum Schluss, sympathischer Ermittler. Bitte mehr, Frau Lercher!

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    • 2
  • Knochenfund in der Wachau mit brisantem Hintergrund

    Faule Marillen

    Schneeapfel91

    06. September 2015 um 17:23

    Die Story: Der Krimi „Faule Marillen“ von Lisa Lercher hat seine Handlung in der Wachau angesiedelt. Ein dem beschaulichen kleinen Dorf Klein Dürnspitz werden die sterblichen Überreste geborgen. Alles beginnt damit, dass Simons Hund Jacky seinem jungen Herrchen einen Knochen bringt. Der kleine Junge erzählt seinem Großvater Paul Eigner davon, der Major bei der Polizei ist. Zufälligerweise wird der ältere Herr nach Klein Dürnspitz versetzt und soll sich nun mit dem Fall befassen. Zur Seite stehen ihm Inspektorin Dürr und Stierschneider, die ihm aber keine große Hilfe sind. Sie sind scheinbar keine „großen“ Mordfälle gewohnt und wissen nicht recht an die Sache heranzugehen. Für Paul Eigner beginnt die Suche nach der Identität der Überreste sowie nach dem Mörder und dessen Motiv. Wird nach so langer Zeit doch noch der Tod der gefundenen Person aufgedeckt?   Meine Meinung: Der Roman ließ sich sehr gut lesen und man lernte auch einiges über die Wachau kennen, in welcher der Krimi seine Handlung angesiedelt hat. Ich kann sie mir durchaus idyllisch mit all den Marillenbäumen vorstellen. Die Charaktere wirken allesamt authentisch und die Protagonisten machen einen sympathischen Eindruck auf mich. Mit den typisch österreichischen Wörtern kam ich gut Klar, da man einige auch in Bayern benutzt. Ansonsten steht dem Leser im Anhang eine umfassende Liste mit „Übersetzungen“ zu Hilfe. Ich persönlich bin erst am Schluss darauf aufmerksam geworden, da ich wie bereits erwähnt, mit den Worten gut klarkam.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. September 2015 um 15:54
  • Ländliche Idylle weit gefehlt

    Faule Marillen

    Betsy

    28. August 2015 um 13:27

    Ein Roman der durch seine authentischen Charaktere und dem österreichischen Flair am Land punktet.Da brodelt die Gerüchteküche und Neuigkeiten verbreiten sich rascher als man glaubt, beim Wirt'n wird ordentlich gebechert und Privatsphäre ist oftmals ein Fremdwort und dann gibts auch noch a Leich. Willkommen in Klein Dürnspitz in der Wachau! Auch der Ermittler Major Paul Eigner, der als Wiener und Stadtmensch vorhat sich in seinem Heimatdorf kurz vor der Pension wieder niederzulassen erlebt sein blaues Wunder. Noch mitten in den Renovierungsarbeiten zu seinem Haus und gerade in Urlaub werden menschnliche Knochen gefunden und er wird kurzerhand als Ermittler eingesetzt. Als dann herauskommt, dass es sich dabei um den vor rund 10 Jahren verschwundenen Pfarrer Ralf handelt, wird ihm die Ermittlung nicht gerade leicht gemacht und es tauchen so einige Grüchte über den Geistlichen auf, die einen Skandal auslösen könnten. Da hilft auch der Marillenschnaps nicht mehr viel!Ich bin in Bezug auf diesem Krimi etwas zweigeteilt. Während die Figuren wirklich sehr lebensecht mit ihrer Art und Sprache rübergebracht werden, gerät der Kriminalfall selbst oftmals ins Hintertreffen. Die persönlichen Probleme der Hauptfigur nehmen viel Platz ein und es kommt kein wirkliches Tempo in den Kriminalfall hinein. Hier stehen die Personen und ihr Umfeld an erster Stelle. Dafür bleibt es bis zum Ende hin spannend was mit Pfarrer Ralf wirklich passiert ist, auch wenn es nur Stückchenweise in der Ermittlung vorangeht.Hier wird definitiv schon mal ein großer Schritt für eine gute Krimireihe gelegt, da man viel über die Figuren erfährt und einiges über familiäre Beziehungen angesprochen wird, was zurzeit noch etwas lose verläuft. Großes Potential haben die bislang aufgetauchten Charaktere der Klein Dürnspitzer und ich zweifle nicht daran, dass die Autorin noch Ideen für neue ausgefallene Figuren mit lokalem Charme hat. Da ich selbst meine Kindheit quasi am Land verbracht habe, auch wenn ich heute Städterin durch und durch bin, konnte ich mich sehr gut in die Atmosphäre und Menschen in Klein Dürnspitz hineinversetzen und so einiges hat alte Erinnerungen geweckt.Leider wurde die Figur des Major Paul Eigner etwas zu Problemlastig angelegt für meinen Geschmack, sehr viel Selbstmitleid, welches leider immer dafür sorgte, dass der Schwung bei ihm fehlte, was widerum seine Schwester Hanni mit ihren über 60 Jahren dann wieder gekonnt ausglich, die ist ein wahrer Wirbelwind und herrlich erfrischend mit ihrer Art.Der Anhang in dem einige der österreichischen Ausdrücke auf "Deutsch" übersetzt werden finde ich großartig, da ich die eingedeutsche Übersetzung teilweise sehr amüsant fand. Allerdings hat mir in dem Buch eine Kapiteleinteilung gefehlt. Zwar gab es Zeichen wann ein anderer Abschnitt begann, allerdings floß die Geschichte doch etwas ineinander über und mir hat die Struktur durch die Anzeige von einzelnen Kapiteln etwas gefehlt. Wunderbar gewählt fand ich den Titel, der nach dem Lesen der Geschichte wirklich passt und das Titelbild mit dem fast schon romantischen Ausblick aus dem Fenster während auf dem Fensterbrett Blut zu sehen ist und schon anzeigt, dass es hier mit der Idylle weit her ist.Fazit: Alles in allem eine nette Lektüre für Zwischendurch, wo es mehr um die Personen und die Umtriebe am Land geht als um den Kriminalfall selbst. Dennoch wartet die Aufklärung mit Überraschungen auf und schafft es durch ein etwas zwiespältiges Ende auf alle Fälle die Grenzen zwischen der Wahrheit und den Tatsachen aufzuzeigen. Auch wenn es wohl vor allem die "Ösis" begeistern wird, weil hier einfach das Leben am Lande und der lokale Charme so auf den Punkt gebracht wird, ist es definitiv auch für unsere deutschen Nachbarn zu empfehlen ;)

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  • Faule Marillen - Ein Wachau-Krimi von Lisa Lercher

    Faule Marillen

    Nele75

    24. August 2015 um 16:31

    Aufregung herrscht in der Gemeinde Klein Dürnspitz - denn dort werden Überreste des ehemaligen Dorfpfarrers gefunden, der vor über zehn Jahren verschwunden ist. Paul Eigner beginnt zu ermitteln, wurde er doch gerade von Wien in die Wachau versetzt. Doch obwohl das Örtchen so friedlich scheint, gibt es bald mehr als einen Verdächtigen und somit jede Menge zu hinterfragen.... "Faule Marillen" ist der erste Fall für Paul Eigner und ich freue mich, dass vielleicht noch weitere folgen werden. Denn von Anfang an gelingt es der Autorin Lisa Lerchen, den Leser mitten hinein in die Wachauer Region zu schicken, den Leser miträtseln zu lassen und so nach und nach viele Bewohner des Örtchens Klein Dürnspitz mit all ihren kleinen und großen Geheimnissen kennenzulernen. Fast bis zur letzten Seite war mir unklar, wer denn nun der Täter ist und somit ist dieser Regionalkrimi auch spannend bis zum Ende. Die eigentliche Auflösung ging dann recht zügig, weswegen ich auch nicht die volle Punktzahl vergeben habe, da es mir hier doch fast zu zügig ging.  Der Schreibstil ist toll zu lesen und somit ist "Faule Marillen" ein Regionalkrimi, welcher sich von der ersten bis zur letzten Seite flüssig lesen lässt. Auch das Coverbild hätte mich in der Buchhandlung sofort angesprochen, denn es macht von vornherein neugierig auf den Inhalt durch die Idylle, welche man durch das Fenster erblickt und im Gegensatz dazu das vollkommen unidyllische Szenario auf dem Fensterbrett.

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  • Faule Marillen

    Faule Marillen

    tardy

    24. August 2015 um 15:32

    Klein Dürnspitz, ein idyllisches Dorf in der Wachau, ist der Scauplatz für ein grausiges Verbrechen. Auf einer Baustelle machen einige Buben, darunter der Enkel von Major Paul Eigner, einen gruseligen Fund. Menschenknochen. Eigner, der sich gerade aus eigenem Wunsch aus Wien wieder in die Heimat hat versetzen lassen, wird auf den Fall angesetzt. Bald erfährt man, wer der Tote ist. Ein vor zehn Jahren verschwundener Pfarrer, dem man so manche Ungereimtheit nachsagt. Hatte er eine heimliche Liebschaft, gar ein Kind, mit einer verheirateten Frau und ist er deshalb ermordet worden? Das Buch lebt von seinen interessanten Charakteren und vermittelt ungeheuer viel Lokalkolorit. Eigner ist ein melancholischer Ermittler, den man sich gut in Wien und in der Wachau vorstellen kann. Er verkörpert für mich den typischen Österreicher, wie aus dem Bilderbuch. Er ist sympathisch und wirkt authentisch. Auch die anderen Protagonisten gefallen mir gut und passen gut in die Geschichte. Die Schwester Hanni beispielsweise, eine zupackende und patente Frau, die sich um alles und jeden kümmert. Echte Menschen eben mit all ihren kleinen Schwächen und Stärken. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, der Roman liest sich flüssig und spannend. Auch die Bezüge zu den unheimlichen Machenschaften der katholischen Kirche sind nachvollziehbar und für mich glaubwürdig. Ich habe oft den Atem angehalten, so erschreckend waren manche Details. Die Auflösung des Falls war sehr aufwühlend und hat mich noch lange beschäftigt. Es bleiben aber noch einige Ungereimtheiten, die sich aber hoffentlich im nächsten Fall klären. Sehr schön sind die vielen typisch österreichischen Ausdrücke, die für mich das Buch noch lesenswerter machen. Der Roman bekommt von mir 5 Sterne. Absolut Lesenswert!

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  • Fortsetzung folgt?

    Faule Marillen

    schachi

    21. August 2015 um 14:38

    Ein Major – „Inspektor gibt's kan“ – kehrt in die alte Heimat „Wachau“ zurück, gerade als dort eine Leiche auftaucht. Sein Enkel hat sie mit anderen Buben beim Spielen entdeckt. Der Major nimmt die Ermittlungen auf, stößt auf Widerstand - wie nicht anders zu erwarten, wenn jemand aus der Großstadt zurück geht aufs Land. Aber er hat ein gutes kriminalistisches Gspür und kennt sich aus in der Provinz. Schließlich war das sein Heimatort. Der gute Kontakt zu seiner Schwester ist hilfreich. Sie hält ihn mit dem Dorftratsch auf dem Laufenden. Auch wenn er mit seinen Ermittlungsmethoden bei den KollegInnen und Vorgesetzen nicht unbedingt gut ankommt, macht ihn das sympathisch. Er lässt sich nicht so leicht von einer Fährte abbringen ... wenn er damit schlussendlich nicht durchkommt – heißt das vielleicht, dass eine Fortsetzung geben könnte?

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  • erster Fall für Paul Eigner mitten in der Wachau

    Faule Marillen

    lisam

    19. August 2015 um 15:52

    Mitten in der Wachau in der beschaulichen Gemeinde Klein Dürnspitz werden Knochen aufgefunden. Da sie für einen archäologischen Fund leider zu jung sind, muss geklärt werden, wer hier verscharrt wurde. Ein illegaler Erntehelfer oder ein spurlos verschwundener Pfarrer? In seinem Urlaub wird Major Paul Eigner, ein Wiener Kriminalbeamter, den niederösterreichischen Kollegen zugeteilt und soll mit ihnen den Fall lösen. Keine einfache Aufgabe, da ihm von den Dorfbewohnern fast alles verschwiegen wird.  Mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Die Charaktere und das Dorfleben in der Wachau sind sehr authentisch beschrieben. Die Machtspiele zwischen Kirche, Politik und Polizei spielen eine große Rolle. Paul Eigner und seine Familie gefallen mir sehr gut und einen weiteren Fall würde ich sofort lesen. Von mir eine Leseempfehlung für einen österreichischen Lokalkrimi, der auch viel Wert auf die Lösung des Falls legt und nicht nur auf das drum herum. 

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  • Kommissar Zufall

    Faule Marillen

    Arun

    Faule Marillen von Lisa Lercher Ein Kriminalroman der uns nach Österreich in die Wachau führt. Zum Inhalt. Der gebürtige ­Wachauer Paul Eigner, welcher schon lange in Wien lebt und arbeitet, weilt zu einem Urlaub in seiner alten Heimat. Hier besucht der in die Jahre gekommene und durch Schicksalsschläge gebeutelte Major der Kriminalpolizei seine Familie und arbeitet an seinem Erbteil.. Ein Knochenfund und das zugehörige Skelett lassen den Fall des vor über 10 Jahren spurlos verschwundenen Dorfpfarrers Ralf neu aufleben. Auf Weisung seines Chefs Oberst Müllner wird Major Eigner in Klein Dürnspitz dienst zugeteilt und mit dem Fall betraut. Meine Meinung. Dieses Buch habe ich weniger als Kriminalroman gelesen sondern hatte eher ein Abbild oder Querschnitt durch die österreichische Gesellschaft im Kopf. Ein Großteil der Handlung ist eher den privaten und zwischenmenschlichen Beziehungen der handelten Personen gewidmet. Dies ist durchaus unterhaltsam und zum Teil auch humorvoll dargebracht doch irgendwie fehlt mir etwas die Spannung. Die Ermittlungsarbeit verläuft eher schleppend und wäre wahrscheinlich ohne Kommissar Zufall (Brief) wohl nicht so einfach aufgeklärt worden. Die Aufklärung, die ohne große Mitwirkung der Polizei geliefert wird, ist überraschend und glaubwürdig. Fazit. Ein Roman mit viel Lokalkolorit und einigen speziellen Figuren, flott zu Lesen doch für meinen Geschmack etwas Spannungsarm.

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    • 10
  • Wer hat den toten Pfarrer auf dem Gewissen?

    Faule Marillen

    Bellis-Perennis

    Lisa Lercher entführt die Leser in die vorweihnachtliche Wachau. Die Familienidylle der Bewohner wird jäh durch das Auffinden eines Skelettes gestört. Bald ist klar, dass es sich um die sterblichen Überreste des, vor allem bei der Damenwelt, beliebten Pfarrers handelt, der zehn Jahre zuvor plötzlich verschwunden ist. Major Paul Eigner, ein Wiener Kriminalbeamter, der in die Wachauer Gemeinde Klein Dürnspitz zu seinen Wurzeln zurückgekehrt ist, soll den Mord aufklären. Doch unversehens steht er vor mehreren Mauern des Schweigens. Einige Dorbewohnerinnen haben Geheimnisse, die Kirche gibt sich zugeknöpft und das Landeskriminalamt versucht sich im Vertuschen. Es wird getuschelt, gemauschelt und vor allem – getrunken. Der Verdächtigen gibt es viele. Wird es Paul Eigner gelingen die Machenschaften, in die der Tote möglicherweise verwickelt war, aufzuklären? Mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Die Figuren sind authentisch gestaltet. Der argwöhnische Blick und das Zusammenhalten der Dorfbewohner Fremden gegenüber ist gut herausgearbeitet.

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    • 2

    lisalercher

    10. August 2015 um 19:19
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