Lisa Lercher Mord im besten Alter

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Inhaltsangabe zu „Mord im besten Alter“ von Lisa Lercher

In der Idylle von „Haus Waldesruh“ soll sich Maja von den Folgen eines Unfalls erholen. Doch schon bald häufen sich mysteriöse Sterbefälle, Wertsachen verschwinden spurlos und das Personal geht auch nicht gerade zimperlich mit den Bewohnern um. Maja befürchtet Schlimmes: Werden hier alte Leute systematisch zu Tode gepflegt? Lisa Lercher legt endlich wieder einen ihrer beliebten Krimis vor – ein brisantes gesellschaftspolitisches Dauerthema, gewürzt mit stimmigen Bildern und trockenem Humor.

Schön geschriebener ruhiger Krimi mit rüstigen Hobby Detektiven :)

— heidi_59

Ein österreichischer Krimi, der die Zustände in einem Altenheim beschreibt - könnte wohl überall spielen.

— Bellis-Perennis

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  • Wenn man alt wird....

    Mord im besten Alter

    abuelita

    06. May 2017 um 12:21

    Wenn man alt wird….Ist alles nicht mehr ganz so einfach....Maja, Ende 60, soll sich in der Idylle von Haus Waldesruh von den Folgen eines Unfalls erholen. Es gefällt ihr gar nicht so gut hier, aber was soll sie denn machen, hat sie doch schliesslich auf ihr Wohnrecht in ihrem bisherigen Haus verzichtet. Und wieso sterben auf einmal so viele Leute hier? Und stimmt es wirklich, dass das Personal gar nicht so zimperlich mit den alten Leuten umgeht? Das kann so nicht bleiben und so fängt Maja an zusammen mit einem anderen älteren Mann an herumzuschnüffeln – was ihr leider nicht sonderlich gut bekommt…Sieht so der Pflegealltag in einem Heim aus? Das ist nach wie vor ein aktuelles Thema, das auch immer wieder in den Medien aufgegriffen wird. Die Autorin hat einen Einblick in das Einleben und das Leben allgemein in einem Heim gegeben. Skurrile Bewohner und Pflegekräfte stellt sie uns hier vor; durchaus realistisch. Anfangs hatte ich so ein paar Probleme mit diversen Ausdrücken (das Glossar habe ich leider erst zu spät entdeckt) und grammatikalischen Besonderheiten. Aber ansonsten war das Buch leicht und einfach zu lesen. Eher schlicht gehalten und nicht ganz so spannend, wie ich mir das erhofft hatte.

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  • Mörderische Idylle

    Mord im besten Alter

    heidi_59

    16. January 2017 um 19:14

    Mord im besten Alter Lisa Lercher =- Inhaltsangabe =- In der Idylle von „Haus Waldesruh“ soll sich Maja von den Folgen eines Unfalls erholen. Doch schon bald häufen sich mysteriöse Sterbefälle, Wertsachen verschwinden spurlos und das Personal geht auch nicht gerade zimperlich mit den Bewohnern um. Maja befürchtet Schlimmes: Werden hier alte Leute systematisch zu Tode gepflegt? Lisa Lercher legt endlich wieder einen ihrer beliebten Krimis vor – ein brisantes gesellschaftspolitisches Dauerthema, gewürzt mit stimmigen Bildern und trockenem Humor. -= Leseeindrücke =- Nach “Faule Marillen” , ist dies mein zweiter Krimi von Lisa Lercher. Auch diesmal hat mich die Autorin nicht enttäuscht und einen angenehmen, sanften Krimi , ohne viel Blutvergießen oder andere schreckliche Grausamkeiten zu Papier gebracht. Wir begleiten die rüstige , alleinstehende Maja . Eigentlich gehört sie noch nicht ins Altersheim , aber sie soll sich von den Folgen eines Unfall , im idyllischen Haus Waldesruh , erholen . Maja ist so gar nicht glücklich darüber , dass sie nicht in ihrer eigenen Wohnung sein kann und hofft darauf so schnell als möglich wieder gesund zu sein , damit sie sich alleine versorgen kann . Um die Zeit einigermaßen erträglich zu gestalten, freundet sie sich mehr oder weniger mit einigen Heimbewohnern an und bekommt so einen tieferen Einblick in die Geschehnisse im Haus Waldesruh. Bewohner, mit denen sie gestern noch gelacht und geredet hat , sind am nächsten Morgen plötzlich und unerwartet verstorben . Als dann auch noch die Wertsachen einiger Mitbewohner verschwinden und Maja Zeugin wird , wie eine sterbende Frau ruhig gestellt und in den Keller abgeschoben wird , reicht es ihr ! Mit Hilfe von Moser , der eigentlich auch lieber in seiner eigenen Wohnung wäre , versucht Maja dem Schrecken von Haus Waldesruh auf die Spur zu kommen und begibt sich in großer Gefahr. -= Fazit =- Lisa Lercher hat einen schönen und sehr unterhaltsamen Schreibstil , der mich auch diesmal wieder bestens unterhalten hat . Stimmige Bilder zeichnen das Geschehen und den Alltag in einem Seniorenheim mit seinen Vor und Nachteilen für die Bewohner , sowie der Arbeit der Pflegekräfte . Ein schöner Krimi , der sich in einem Umfeld abspielt , in dem er nicht unbedingt vermutet wird, aber gerade deshalb mit seiner raffinierten Story überrascht. Das Ganze wird mit einer guten Prise von trockenem Humor, skurrilen Ideen und dem kriminalistischen Spürsinn der Hobby Detektive gewürzt und beschert dem Leser ein angenehmes Lesevergnügen. Lisa Lercher lässt es sich aber auch nicht nehmen ein wenig auf die Situationen der Heimbewohner , sowie die anstrengende Arbeit der Pflegekräfte aufmerksam zu machen und auch auf so manche Missstände in den Einrichtungen . Wer keinen blutigen oder gewalttätigen Krimi braucht , sondern Unterhaltung sucht , der wird sich hier gut aufgehoben fühlen . Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle , die gerne einen ruhigen Krimi lesen . Buchdetails Erscheinungsdatum Erstausgabe : 03.07.2013 Aktuelle Ausgabe : 09.10.2013 Verlag : Haymon Verlag ISBN: 9783852189499 Flexibler Einband 220 Seiten Sprache: Deutsch @heidi_59

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    • 3
  • Im Altenheim "Waldesruh" geschehen eigenartige Dinge ...

    Mord im besten Alter

    Bellis-Perennis

    Lisa Lercher entführt ihre Leser in die Seniorenresidenz „Haus Waldesruh“. Maja Berg, die Lebensgefährtin des toten Maler Joe Brandt, weilt zur Rekonvaleszenz in diesem Seniorenheim. Maja fühlt sich hier nicht sehr wohl und will so schnell wie möglich wieder in ihre gewohnte Umgebung. Doch leider hat Joes Neffe das Haus geerbt und ist mit dem Arrangement, Maja in der „Waldesruh“ mehr als zufrieden. Nach und nach erlangt Maja ihre Mobilität zurück und erforscht das Heim. Sie macht eigenartige Entdeckungen. Obwohl in einem Altenheim der Tod eines Bewohners grundsätzlich nicht absonderliches ist, treten immer häufiger Ungereimtheiten auf. Es verschwinden Wertsachen, ein Exhibitionist treibt sein Unwesen, begüterte Insassen sterben plötzlich und unerwartet. Gemeinsam mit Blumenfreund und Schlitzohr Moser hegt Maja einen ungeheuerlichen Verdacht. Werden hier die alten Menschen zu Tode gepflegt? Lisa Lercher zeichnet einige recht absonderliche Figuren: • da ist zum einem der Herr Direktor, der lebt mit seiner betagten, aber herrischen Mutter, der Gründerin des Seniorenheims, zusammen. • Der Zivildiener Otto, der Patienten nicht nur verbal misshandelt • Die alleinerziehende Krankenschwester, die ihre Schulden kaum zahlen kann • der Notar Ranner, der die Bewohner nicht unbedingt zu deren Vorteil berät Habe die alle mit dem Tod der Bewohner zu tun? Doch auch die Insassen werden, wenn auch liebevoll, mit ihren größeren oder kleineren Marotten dargestellt. Ein unblutiger Krimi, der ohne Action auskommt und trotzdem zum Nachdenken anregt. Flüssig geschrieben, mit einem Ansatz von schwarzem Humor.

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    • 6

    parden

    23. October 2015 um 19:05
  • Krimi auf eine andere Art und Weise

    Mord im besten Alter

    Ichinbb

    09. May 2014 um 18:34

    Krimi, ja es gibt Leichen und Verbrechen. Aber irgendwie auch wieder kein Krimi, es gibt keine wirklich Spürnase, eher ein Spurenstolperer. Auf den gut 150 Seiten gibt es unzählige Verbrechen und Täter, die zwar zusammenhängen, aber eigentlich auch wieder nicht. Mir fehlte ein starker Charakter, der im Focus steht und ermittelt. Auch sind es mir für die knappe Seitenzahl zu viele Verbrechen, Tatort, Täter, Themen... Daher, nett, einen Platz im Bücherregal gibts nicht.

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  • Lisa Lercher - Mord im besten Alter

    Mord im besten Alter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. September 2013 um 13:34

    Kurzbeschreibung:  In der Idylle von "Haus Waldesruh" soll sich Maja von den Folgen eines Unfalls erholen. Doch schon bald häufen sich mysteriöse Sterbefälle, Wertsachen verschwinden spurlos und das Personal geht auch nicht gerade zimperlich mit den Bewohnern um. Maja befürchtet Schlimmes: Werden hier alte Leute systematisch zu Tode gepflegt? *Quelle* Zur Autorin:  Lisa Lercher, geboren 1965 in Hartberg/Steiermark. Studium der Erziehungswissenschaften in Graz, lebt seit 1989 in Wien. Neben ihrer Tätigkeit in der Bundesverwaltung schreibt sie seit 2001 Kriminalromane und Kurzkrimis, u.a. Die Mutprobe (2006), der für den ORF/MDR verfilmt wurde. Meinung:  Nach einem Sturz befindet sich die rüstige Mittsechzigerin Maja Berg zur Rehabilitation im Seniorenwohnsitz Haus Waldesruh in der Nähe von Wien. Maja hadert mit sich selbst und hat Probleme mit der Eingewöhnung dort, denn bisher war sie noch sehr selbstständig und als Kinderbuchillustratorin aktiv. Zu gern würde sie in ihr eigenes Haus mit Garten, den sie liebevoll gepflegt hat, zurückkehren, doch dieses beansprucht bereits der Neffe ihres verstorbenen Lebensgefährten Joe. Somit bleibt Maja nichts anderes übrig, als sich mit ihrem neuen Leben zu arrangieren. Ihre Rekonvaleszenz schreitet voran und damit auch Majas Erkundungen ihrer neuen Umgebung. Sie findet bald schon nähere Bekanntschaften, doch kommt es auf einmal zu mehreren Todesfällen in Haus Waldesruh, die Maja stutzig werden lassen. Geschehen diese wirklich rein zufällig oder steckt mehr dahinter? Maja beginnt zu ermitteln... Lisa Lercher hat mit Mord im besten Alter einen ruhigen Regionalkrimi zum Wohlfühlen erschaffen. Zu Beginn schildert sie den Alltag im Seniorenwohnheim Haus Waldesruh, es wird von den mitunter recht skurrilen und eigenartigen Heimbewohnern berichtet, ebenso wie vom Pflegepersonal, das in vieler Hinsicht überfordert ist und von dem einzelne Personen ihre eigenen Probleme mit sich herumschleppen. Schon bald wird dem Leser klar, dass es in Haus Waldesruh nicht mit rechten Dingen zugeht, was die Todesfälle der behinderten Mirli und der verarmten Frau Hofrat angeht. Doch welchen Grund sollte eine Person haben, diesen Frauen etwas anzutun? Diesem will Maja zusammen mit ihrem neuen Bekannten Moser, der anfangs etwas undurchsichtig erscheint und eigene Gründe für seinen Aufenthalt im Seniorenwohnheim hat, auf die Spur kommen. Die Geschichte selbst entwickelt eine stetige Rasanz in den Ereignissen. Lisa Lercher legt ihr Augenmerk aber nicht auf blutige Szenen, sondern eher auf die Ermittlungen von Maja und Moser, sodass der Kriminalroman in teilweise recht ruhigen Bahnen verläuft. Ihre Charakterisierung von einzelnen Bewohnern und dem Pflegepersonal ist gut gelungen und auch einige Wendungen konnten mich überraschen. Zudem spricht Lisa Lercher auch aktuelle Themen wie Pflegenotstand und Überforderung des Personals in Altersheimen an, die am Rande zur Sprache kommen, und selbst ein kleiner Schuss schwarzen Humors kommt nicht zu kurz. Fazit:  Mord im besten Alter ist ein eher ruhig erzählter Kriminalroman mit gut durchdachten Protagonisten und Nebenfiguren und einem Kriminalfall, der dank einiger geschickt eingebauter Irrungen überraschen kann.

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  • Todesruh

    Mord im besten Alter

    Bellexr

    09. September 2013 um 19:06

    Nach einem Unfall erholt sich Maja Berg im Seniorenwohnheim „Haus Waldesruh“ nahe Wien. Der rüstigen Rentnerin fällt schon bald auf, dass in Waldesruh nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Zwar ist es nicht ungewöhnlich, dass in einem Seniorenwohnheim Menschen sterben, aber die Todesfälle häufen sich, zudem verschwinden Wertgegenstände aus den Zimmern der Bewohner und auch das Personal geht nicht immer gerade sanft mit seinen Pfleglingen um. Als es zu einem angeblichen Selbstmord kommt, wird die Rentnerin aktiv. Maja ist Künstlerin und mit ihrem derzeitigen Leben äußerst unzufrieden. Die bisher sehr agile, selbstständige Rentnerin liegt bewegungsunfähig im Haus Waldesruh, ihr geliebtes Haus mit großem Garten hat sich der Neffe ihres verstorbenen Lebenspartners unter den Nagel gerissen, ihr droht mit 68 Jahren ein Leben im Seniorenheim. Doch je mobiler Maja wird, umso ausgiebiger werden ihre Ausflüge durch das Wohnheim und auch mit den Heimbewohnern knüpft sie bald Bekanntschaften. Bei ihren Streifzügen durch Waldesruh fallen Maja einige Ungereimtheiten auf, die sie bald schon stutzig machen. Es ist ein ruhiger Krimi, den Lisa Lercher erzählt, aber keineswegs ein spannungsarmer und dabei immer sehr unterhaltsam. Die Autorin lässt sich Zeit, ihren Lesern das Leben im Haus Waldesruh näher zu bringen und einem die Heimbewohner vorzustellen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es sind stellenweise recht eigensinnige Charaktere, welche die Autorin in ihrem Krimi mitwirken lässt, die Ecken und Kanten haben dürfen, lebendig und detailreich beschrieben sind und jederzeit überzeugend, aber stellenweise schwer einschätzbar agieren.  Sei es auf Seiten der Senioren die geistig behinderte Mirli, den Blumenfreund Moser oder die vornehme Hofrätin und aus den Reihen des Pflegepersonal die resolute Schwester Erika, deren ausschweifender Lebenswandel schwer mit ihrem Gehalt vereinbar ist wie auch den Zivi Otto, der nicht gerade zimperlich mit seinen Schutzbedürftigen umgeht. Aber auch den etwas undurchsichtigen Direktor Schönwies lernt man bald näher kennen, welcher von seinen Eltern die Leitung des Seniorenheims übernommen hat und mit seiner verwitweten Mutter in der angrenzenden Villa lebt.  Während des Lesens wird einem schnell klar, dass im Haus Waldesruh einiges nicht stimmt. Die Todesfälle werden von der Heimleitung zwar als Unfall und Selbstmord getarnt, durchaus nicht unwahrscheinlich, aber daran mag man nicht so recht glauben. Doch wer sollte der Mörder sein und vor allem, welches Motiv hätte dieser, da die Todesfälle in absolut keiner Verbindung zueinander stehen? Somit ist Rätselraten bereits nach wenigen Seiten angesagt und man verfolgt gespannt den Ermittlungen von Hobby-Detektivin Maja und dem kettenrauchenden Ex-Taxifahrer Moser.  Der Krimi, der über mehrere Wochen spielt, wird von Lisa Lercher einnehmend und zügig erzählt, wirkt von Anfang an gut durchdacht und entwickelt sich wendungsreich. Die Autorin greift in ihrem Krimi einige brisante Themen auf, ohne hier mit erhobenem Zeigefinger zu agieren und würzt das Ganze mit einem guten Schuss schwarzen Humors. Zudem verliert sich Lisa Lercher nie in zu vielen Details, erzählt sehr bildhaft und atmosphärisch dicht. Fazit: Ein ruhig erzählter Krimi, der mit einer spannenden, wendungsreichen Story und authentisch handelnden Protagonisten überzeugt.

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  • Rezension zu "Mord im besten Alter" von Lisa Lercher

    Mord im besten Alter

    Solifera

    02. September 2013 um 19:47

    Maja Berg kommt nach einem Unfall in das scheinbar idyllische Seniorenwohnheim "Haus Waldesruh". Und das nicht freiwillig. Ihr Arzt hat ihr angeraten, sich in eine betreute Wohneinrichtung zu begeben. Außerdem hat das Haus, in dem sie mit ihrem (leider verstorbenen) Freund , dessen Neffe geerbt, der Maja lieber früher als spät loswerden will. Da kommt ihm Majas angeordnete "Abschiebung" ganz recht. Doch im Haus Waldesruh scheint es offenbar nicht immer mit rechten Dinge zuzugehen. Die Wertsachen der Bewohner bekommen Beine. Aber als dann die alte Mirli tot aufgefunden wird, angeblich Selbstmord, aus dem Fenster gestürzt, da ist Majas Spürnase endgültig geweckt. Sie beginnt zu kriminalisieren! Unterstützung erhält sie von Moser, auch einem Bewohner, der dort kostenlos wohnen darf, im Gegenzug Botengänge erledigen und dem Hausmeister zur Hand gehen muss. Können die zwei den "Fall" lösen? Der Krimi ist definitiv kein actionlastiger Haudrauf-Roman mit wilden Verfolgungsjagden, sondern mehr ein gemütlicher Wohlfühlkrimi mit sympathischen Hobby-Detektiven. Der Rahmenort, die Seniorenresidenz ist als solcher gut gewählt. Schließlich ist dort der Tod allgegenwärtig, aufgrund des hohen Alters der Bewohner. Kommen allerdings ungewöhnliche Umstände dazu, wird es fraglich, ob natürliche Ursachen hierfür der Grund sind. Die Figuren, sei es der nicht immer ganz durchschaubare Direktor oder der bestechliche Doktor, die überforderten Schwestern, der unfähige Zivi oder auch all die anderen teils eigentümlichen Bewohner, sie alle habe das gewisse Etwas und tragen zum Gelingen des Buches bei. Ein flotter Schreibstil, immer mit einem Augenzwinkern, tolle Charaktere und eine Geschichte, die spannend bis zum Schluss ist, was will das Leserherz mehr!? Eine ganz klare Leseempfehlung.

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