Die junge Autorin schildert spannend und bewegend ihre Erlebnisse während ihres freiwilligen sozialen Jahres in Tansania. Neben den Schilderungen der völlig anderen Lebensumstände, hadert sie besonders mit ihrer Rolle als Weiße und damit verbundenen Privilegien, aber auch Erwartungen. Sie arbeitet unausgebildet in einem Krankenhaus und wird immer wieder in unglaubliche Situationen gebracht. Die Arbeit überfordert sie vollkommen, trotzdem will sie auf keinen Fall aufgeben und ihren Dienst abbrechen. Sie erfährt Gastfreundschaft, aber auch Ablehnung und Rassismus. Daneben kämpft sie mit Heimweh, Einsamkeit und dem Gefühl zwischen zwei Welten hin- und hergerissen zu sein. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre für alle jungen Menschen sein, die ins Ausland gehen möchten, um dort zu helfen. Die Autorin setzt sich mit diesem Thema konkret auseinander, stellt dabei Freiwilligendienste und Entwicklungshilfe in Frage und sucht nach Alternativen.
Sehr bewegend!!

