Lisa Marcks Das Geheimnis der Schneekirsche

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis der Schneekirsche“ von Lisa Marcks

Berlin 1913. Kurz vor Weihnachten erreicht die junge Lehrerin Selma Wallenstein ein Telegramm ihres Vaters: Ihre Mutter ist schwer erkrankt. Hals über Kopf begibt sich Selma auf die Reise ins ferne Tsingtau, wo ihr Vater in der deutschen Kolonialverwaltung arbeitet. Dort angekommen, entdeckt Selma eine faszinierende neue Welt. Und sie begegnet völlig unverhofft ihrer großen Liebe Paul wieder, den sie seit Jahren nicht gesehen hat. All die Gefühle, die Selma so lange verdrängt hat, kehren mit Macht zurück. Doch bevor die beiden sich einander wieder annähern können, trennt das Schicksal sie erneut. – Für immer?

Es war verzaubernd

— Kar_Oline
Kar_Oline

So macht lesen Spaß!

— Losnl
Losnl

Ein Buch das man nicht mehr aus der Hand legen kann

— Annabeth_Book
Annabeth_Book

konnte mich leidr nicht überzeugen

— Gartenkobold
Gartenkobold

Für mich leider ein Buch, das weder in meinem Gedächtnis haften bleiben, noch Spuren hinterlassen wird. Schade!

— tinstamp
tinstamp

Schöne Geschichte, die uns nach China entführt...

— Bjjordison
Bjjordison

Eine kurzweilige Zeitreise ins exotische China inmitten den Wirren des Krieges mit schönen philososphischen Ansätzen!

— louella2209
louella2209

interessante Familien- und Liebesgeschichte vor historischem Hintergrund

— snowbell
snowbell

Berlin 1913. Kurz vor Weihnachten erreicht die junge Lehrerin Selma Wallenstein ein Telegramm ihres Vaters: Ihre Mutter ist schwer erkrankt.

— friederickesblog
friederickesblog

Zauberhafte Liebesgeschichte aus dem Reich der Mitte. Empfehlenswert für alle Romantiker, die noch an die echte Liebe glauben.

— Euridike
Euridike

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  • Schwächer als erwartet, dennoch ein solider Roman

    Das Geheimnis der Schneekirsche
    janinchens.buecherwelt

    janinchens.buecherwelt

    23. September 2017 um 18:45

    Voller Hoffnung auf die versprochene große Liebesgeschichte, die der Buchrücken verspricht, habe ich mich in die Seiten von "Das Geheimnis der Schneekirsche" gestürzt. Unsere Protagonistin Selma entkommt, dank ihrem Vater, dem Beginn des ersten Weltkriegs und reist in das ferne Asien, um dort ein neues Leben anzufangen. Doch der Schein trügt, denn das neue Leben beginnt beschwerlicher als erahnt. Fremde Sprache, fremde Kultur und ihre alte Liebe Paul warten in Tsingtau auf Selma und machen ihr den Start in China schwer. Auch fern von Deutschland ist die Familie von den Auswirkungen des Krieges betroffen, was Selmas Leben erneut auf den Kopf stellt.Im Grunde steht all das im Vordergrund der Geschichte. Doch wo ist die mir versprochene sinnliche Liebesgeschichte? Wo sind die großen Gefühle? Kapitel um Kapitel wartete ich darauf und wurde bitter enttäuscht. Ich ahne, was die Autorin vor hatte, wohin sie uns Leser führen wollte. Die Umsetzung ist jedoch nicht geglückt, von Liebesgeschichte kann man hier leider nicht sprechen.Viel mehr geht es hier darum, wie Selma reift und an ihrem Schicksal wächst und sich weiterentwickelt. Sie begibt sich nicht nur auf eine Reise um die Welt, sondern auch auf eine Reise zu sich selbst. Sie findet ihre Bestimmung und setzt alles daran, diese von der Pieke auf zu erlernen - Heilung durch Pflanzen und Kräuter. Toll eingebunden wurde dies durch die einzelnen Kapitelüberschriften, in denen jeweils verschiedene Pflanzen und Kräuter inklusive ihrer Wirkung verankert wurden. Eine schöne Idee, die sich auch im Inhalt und im Titel widerspiegelt.Ein Kritikpunkt waren ein Teil der Charaktere bzw. die Beziehung zwischen ihnen. Die Autorin hat versucht, komplexe Figuren zu erschaffen, die jedoch im allgemeinen Chaos etwas verloren wirken. Ein gutes Beispiel ist das erste Aufeinandertreffen von Selma und ihrer Mutter nach langer Zeit: anstatt sich in die Arme zu fallen und sich zu herzen, wie sich das Selma während ihrer gesamten Reise ausgemalt hat, gibt es gar keine Begrüßung. Wieso das? Die innigen, angepriesenen Familienbande werden hier einfach übergangen.Lisa Marcks hat einen tollen, einnehmenden Schreibstil, der auch ans Buch fesselt, trotzdem die erwartete Liebesgeschichte nicht erscheint. Sie bindet auch einiges geschichtliches ein, wodurch man auch die Kriegszeiten außerhalb Deutschlands miterlebt. Ich wusste z.B. nicht, dass in China solch eine große deutsche Kolonie angesiedelt war, die vom Krieg direkt betroffen waren.Eine schöne Geschichte, die leider durch den Klappentext etwas in die Irre führt, jedoch die Kurve kriegt und ein rundes Ende hat. Eine starke Protagonistin, die neben den anderen Charakteren heraus sticht und eine tolle Entwicklung durchmacht. Gepaart mit lehrreichen geschichtlichen Fakten ergibt "Das Geheimnis der Schneekirsche" eine runde Sache, die uns Leser kurzweilig unterhält.

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  • Einmal in die Vergangenheit

    Das Geheimnis der Schneekirsche
    Kar_Oline

    Kar_Oline

    21. June 2017 um 15:56

    Verlag: Goldmann VerlagSeiten: 416Preis: 9,99 € Format: TaschenbuchZum Inhalt:Berlin 1913. Kurz vor Weihnachten erreicht die junge Lehrerin Selma Wallenstein ein Telegramm ihres Vaters: Ihre Mutter ist schwer erkrankt. Hals über Kopf begibt sich Selma auf die Reise ins ferne Tsingtau, wo ihr Vater in der deutschen Kolonialverwaltung arbeitet. Dort angekommen, entdeckt Selma eine faszinierende neue Welt. Und sie begegnet völlig unverhofft ihrer großen Liebe Paul wieder, den sie seit Jahren nicht gesehen hat.  All die Gefühle, die Selma so lange verdrängt hat, kehren mit Macht zurück. Doch bevor die beiden sich einander wieder annähern können, trennt das Schicksal sie erneut - Für immer ?Meine Meinung:Zauberhafte Liebesgeschichte aus Kolonialzeit. Nur leider hält der Romann nicht das, was der Klappentext verspricht. Die Geschichte verliert sich in den Problemen der Familie von Selma, die als einzige eine starke und gut gezeichnete Persönlichkeit darstellt. Leider hat mich Selmas Geschichte nicht ausreichend berührt. Es ist mir zum Teil sehr schwer gefallen, die emotionale Bindung zu Selma zu finden.  Obwohl es ziemlich einfühlsam und sensibel beschrieben wurde. Was mich begeistert hat, war, dass man sich gut in die Personen hineindenken kann. Es war vor allem kein 0815 Roman gewesen, und es war schön. Buch bekommt deswegen 3 von 5 Sternen von mir, und würde es auf jeden Fall weiter empfehlen. :)

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  • Leider nicht meins

    Das Geheimnis der Schneekirsche
    Zeilentraumfaenger

    Zeilentraumfaenger

    02. May 2017 um 20:57

    Zum erstes Mal hatte ich das Buch vor Monaten in einer Buchhandlung gesehen. Ich wollte es direkt haben, weil ich das Cover einfach so schön fand. Eigentlich tappe ich nicht sooo häufig in die Cover-Falle, aber wir sind doch alle nur Menschen.. :D Leider hatte ich an dem Tag kein Geld mit und deswegen war ich total froh, als ich es dann beim Bloggerportal zugeschickt bekommen habe. An dieser Stelle noch mal ein Danke dafür!Leider hat das Buch hinten so eine komische 'Klappe'. Dieses Orange passt für mich überhaupt nicht dazu und ihr seht ja auf dem Bild, dass es echt nicht schön ist.. Trotzdem war ich total neugierig auf das Buch und musste es dann unbedingt lesen.Ich hab echt versucht, es zu mögen, aber es ist mir nicht gelungen.. Es war absolut nicht schlecht, aber es hat meinen Geschmack einfach nicht getroffen. Es war kitschig und irgendwie.. langweilig. Man muss diese Art von Roman einfach mögen und ich weiß jetzt, dass ich es nicht tue.Zwischendurch habe ich mit dem Gedanken gespielt, es abzubrechen, aber ich hab das Buch gemeinsam mit der lieben Kati gelesen und da wir jeden Tag nur 50 Seiten gelesen haben, haben wir es dann durchgezogen. Mehr hätte ich am Stück aber wohl echt nicht geschafft.Teilweise sind die Kapitel ziemlich lang und ziehen sich. Viele Stellen haben überhaupt nicht zur Geschichte beigetragen und obwohl sie wirklich schön geschrieben waren, fand ich sie einfach langweilig. Außerdem gab es oft ziemlich große Sprünge zwischen den Kapiteln. Es kam mir so vor, als sollte die Protagonistin einfach unglücklich sein, bis sie am Ende von ihrem Traummann gerettet wird. Wie gesagt, sowas muss man mögen. Ich tue es nicht und mir hat dieses 'Sie ist glücklich, widmen wir dem ganzen Mal zwei Zeilen und springen dann zum nächsten Kapitel, in dem sie wieder leidet' einfach nur gestört. Es war alles ziemlich deprimierend, obwohl einige Stellen wirklich schön geschrieben waren. Ich glaube, man hätte da echt was richtig schönes draus machen können. Die Charaktere waren eigentlich ganz gut ausgearbeitet, bei jedem konnte man ein gewissen Verhaltensmuster erkennen, aber leider blieben sie trotzdem alle ein bisschen farblos. Niemand (Außer wohl Adele) hatte wirklich besondere Eigenschaften, durch die sie irgendwie sympathisch, oder unsympathisch gewirkt haben. Vor allem die Protagonistin war ziemlich blass. (SPOILERWARNUNG)Das Ende hat mir relativ gut gefallen. Ich hab mich gefreut, dass sie ihren Frieden (Und ihren Kerl, um den es ja hauptsächlich geht) gefunden hat und auch, wenn es wieder ein bisschen langweilig und kitschig war, war es trotzdem ein schöner Abschluss.Ich wusste lange nicht, wie ich das Buch bewerten soll. Dass es mir nicht gefallen hat, lag dieses Mal wohl wirklich an mir, das Buch an sich war ja nicht schlecht. Deswegen entscheide ich mich jetzt mal für die goldene Mitte.

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  • Unterhaltsamer Roman, mit traumhafter Kulisse

    Das Geheimnis der Schneekirsche
    Losnl

    Losnl

    13. April 2017 um 20:45

    Der Roman „ Das Geheimnis der Schneekirsche“ viel mir durch sein wunderschönes Cover ins Auge, auch der Klappentext sprach mich an und machte mich neugierig auf den Inhalt des Buches.Inhalt1914: Die junge Berliner Lehrerin Selma Wallenstein begibt sich auf die beschwerliche Reise ins ferne Tsingtau wo ihre Eltern leben. Ihr Vater arbeitet für das Reichsmarineamt, jedoch ist ihre Mutter erkrankt. Dort entdeckt Selma eine faszinierende neue Welt. Und völlig unverhofft trifft sie ihre verlorene Liebe Paul wieder. Doch ihr Glück währt nur von kurzer Dauer…Wer füreinander bestimmt ist, den kann das Schicksal nicht trennen.MeinungLisa Marcks hat mit ihrem historisch angehauchten Roman „Das Geheimnis der Schneekirsche“ eine sehr unterhaltsame Geschichte vorgelegt, welche mich unwahrscheinlich fesseln konnte.Die junge Lehrerin Selma, ihre Schwester Adele und Tante Mireille begeben sich auf die Reise ins ferne Tsingtau, um der erkrankten Mutter zur Seite zu stehen. Nach der schweren Überfahrt, erkrankt auch Selma. Hierbei befasst sie sich mit der chinesischen Kultur und erlernt einige Heilkünste, die sie auf ihrem Lebensweg immer wieder begleiten und Anwendung finden.Die Geschichte wird aus der Perspektive von Selma erzählt, diese beruht auf einer wahren Begebenheit.Selma ist mir von Anbeginn sehr sympathisch. Durch ihre Gutmütigkeit, Engagement sowie ihre Hilfsbereitschaft gegenüber den Menschen die sie umgeben, kann man sie nur ins Herz schließen. Sie besitzt einen selbstbewussten Charakter, der auch Ecken und Kanten aufweist, welche Selma sehr facettenreich darstellen.Die Nebencharaktere gestalten sich jedoch sehr blass. Dennoch waren die Beschreibungen ausreichend, um sich von ihnen ein Bild machen zu können, so bildete ich mir auch zu ihnen eine Meinung.Zum Beispiel war mir Selmas Schwester Adele von Anfang an sehr unzugänglich. Sie lebt in ihrer eigenen Welt und scheint sehr egozentrisch und Selbstverliebt zu sein. Tante Mireille hingegen erheiterte mich im Verlauf der Geschichte. Sie lockerte die Szenen auf, indem sie sich in peinliche Situationen katapultierte, was auf ihren Alkoholkonsum schließen lässt.Der Inhalt erstreckt sich über die beschwerliche Reise bis hin zu den Auswirkungen des Ersten Weltkrieges. Wer eine seichte Liebesgeschichte erwartet, wird jedoch mit einer Familiensaga, Intrigen, Freundschaften und Menschlichkeit konfrontiert, was den Roman sehr lebendig macht und diesen abrunden.Die Beschreibung der malerischen Kulisse Chinas ist der Autorin durchaus gelungen. Ich hatte zeitweilig das Gefühl direkt am Schauplatz als stiller Beobachter zu verweilen. Ebenso anschaulich werden die Ausläufer des Krieges dargestellt. Mit Anfeindungen und Ignoranz muss sich die deutsch – französische Familie auseinander setzen.Der Schreibstil ist sehr authentisch und flüssig zu lesen. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, so zog es mich in den Bann.Die Kapitelüberschriften beinhalten jeweils eine Pflanze, deren Duft und Eigenschaften vorgestellt werden. Ziemlich spät erstreckt sich der Zusammenhang zwischen den Überschriften und der Handlung.AutorinLisa Marcks wurde als mittlere von drei Schwestern im Ruhrgebiet geboren. Sie katapultiert sich mit ihren Romanen gern an ihre Sehnsuchtsorte und in frühere Zeiten.Inspiriert wurde die Autorin bei dem Roman „Das Geheimnis der Schneekirsche“ von ihren Urgroßeltern und Großeltern.FazitDer Roman hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich komplett in Selmas Welt hineinversetzen und wurde überzeugend unterhalten.

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  • Das Geheimnis der Schneekirsche

    Das Geheimnis der Schneekirsche
    Annabeth_Book

    Annabeth_Book

    26. March 2017 um 14:37

    Klappentext:Wer füreinander bestimmt ist, den kann das Schicksal nicht trennen.1914: Als ihre Mutter erkrankt, begibt sich die junge Berliner Lehrerin Selma Wallenstein ins ferne Tsingtau, wo ihr Vater für das Reichsmarineamt arbeitet. Dort entdeckt Selma eine faszinierende neue Welt. Und trifft völlig unverhofft ihre verlorene Liebe Paul wieder. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer...Autorin:Lisa Marcks ist das Pseudonym von Kerstin Sgonina. Neben dem schreiben hat sie auch eine große Leidenschaft für das Kochen und widmet sich ihrem Garten.Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Berlin.Inhalt:Selma reist nach Tsingtau, das für sie total unbekannt ist, den sie hat eine Nachricht von ihrem Vater bekommen, dass ihre Mutter erkrankt ist.Viele neue Eindrücke stürzen dort auf sie ein und zufällig trifft sie dort auch auf Paul.Erster Satz:"Noch bevor das kommende Jahr rund ist, wird deine Herz brennen!"Meinung meiner Mama:Ich hatte das Buch kaum angefangen, da konnte ich es schon nicht mehr aus der Hand legen. Es war einfach nur noch spannend und hat mich sehr gefesselt.Ich war ja am Anfang sehr kritisch, da ich davor noch andere Meinungen gelesen habe und diese nicht wirklich positiv war.Teilweise war es schon ein wenig verwirrend für mich, da es in diesem Buch sehr viele Namen gibt, und ich mich dann teilweise dann doch nicht mehr auskannte, aber die Spannung bracht dadurch trotzdem nicht ab.Das Einzige war mich ein wenig störte war das Ende.Sie waren zusammengezogen und zack war das Buch zuende. Mir kam das, dann doch ein wenig zu schnell. Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn die Autorin 10-20 Seiten mehr geschrieben hätte, da ich doch noch gerne gewusst hätte, wie die Zukunft von den beiden aussieht.Aber ansonsten habe ich an diesem Buch nichts zu meckern.

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  • wunderbare Familiensaga die aus wahren Erzählungen entstanden ist

    Das Geheimnis der Schneekirsche
    Manuela_Pfleger

    Manuela_Pfleger

    11. February 2017 um 11:52

    Ich habe mich für dieses Buch entschieden, weil mir das Cover sofort ins Auge gesprungen ist, welches mir so gut gefällt und auch zur Geschichte passt. Der Klappentext machte mich dann noch neugieriger auf diesen Roman und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist wunderbar locker, spannend und fließend. Man kommt sofort in die Geschichte rein und es fesselt einen auf Anhieb. Die einzelnen Kapitel beginnen nicht mit Kapitel 1, sondern zum Beispiel mit "Der Ruf der Lotusblume", darunter eine Beschreibung, wie sanfter blumiger Duft und Wirkung. Das hat mir besonders gut gefallen, da man auch noch über die Blumenarten dazulernen kann. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und Selma fand ich auf Anhieb sympathisch. Wer sich jedoch eine Liebesgeschichte erhofft, wird enttäuscht werden, denn die Liebesgeschichte wie man sie normalerweise gewöhnt ist, gibt es hier nicht, denn hier erfahren viel mehr über eine Familiensage, Familiengeschichte die aus wahren Erzählungen der Vorfahren von der Autorin, entstanden ist. Man wird verführt nach China, erfährt von Kriegen, Bekanntschaften, Lebensweise und vieles mehr. Die Liebesgeschichte selbst spielt im Hintergrund. Für mich persönlich ist dieser Roman ein sehr gelungener, historischer Roman der Lust auf mehr macht. Mein Fazit: Historischer Roman mit Informationen von damals, die aus wahren Erzählungen entstanden ist. Die Liebesgeschichte führt über den ganzen Roman hinweg, jedoch nur im Hintergrund. Ich war von dieser Geschichte gefesselt und begeistert und war einmal etwas anderes, daher vergebe ich 5 von 5 Sterne. Absolut lesenswert !

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  • Eine kurzweilige Zeitreise ins exotische China

    Das Geheimnis der Schneekirsche
    louella2209

    louella2209

    08. February 2017 um 09:36

    Inhalt: Nach einem Brief ihres Vaters, mit der Bitte, die schwer erkrankte Mutter zu besuchen, reist Selma mit ihrer Schwester und ihrer Tante in das ferne Tsingtau. In China arbeitet der Vater für das Reichsmarineamt und Selma`s Mutter verlor bereits vor einigen Jahren ihr Gehör und damit auch etwas an Lebensmut. Durch die Verkettung unglücklicher Umstände gibt sich Selma die Schuld an der Misere und büßte dabei auch ihre große Liebe Paul ein. Den trifft sie völlig unverhofft in China wieder. Die Zeit heilt alle Wunden, doch trifft das auch für die einstige Liebe zu? Selma stürzt sich mit Leidenschaft in ihren Beruf als Lehrerin und die chinesische Heilkunde, um ihrer Mutter auf ihre Art und Weise zu helfen. Dabei findet sie in Tsingtau neue Freunde und viele hilfsbereite Menschen, bis die Schatten des Krieges übers Land ziehen und die Familie plötzlich vor den Trümmern ihrer Existenz stehen. „Glück kam nie mit einem Paukenschlag. Ebenso leise, wie es heranschlich, war es wieder fort. Doch in diesem Augenblick erlebte ich es, das Glück. Ich spürte es, bevor der nächste Windstoß es davonwehte.“ (Zitat S. 168) Meine Meinung: Die Autorin Lisa Marcks vereint in ihrem Roman „Das Geheimnis der Schneekirsche“ mehrere Genre, nicht ganz die Liebesgeschichte, wie im Klappentext versprochen, mehr Familiensaga mit einer Prise Historiendrama. Der Leser reist gemeinsam mit Selma, ihrer Schwester Adele und Tante Mirelle ins exotische China. Die Hauptprotagonistin Selma stellt das Fundament dieser Lektüre dar. Sie ist facettenreich gezeichnet, mit Stärken und Schwächen, eine selbstbewußte Frau, die in ihrem Beruf aufgeht und sich aufgeschlossen neuen Kulturen und Sichtweisen zeigt. Dennoch plagen sie Zweifel und sie trägt die Bürde, die Familie zusammenzuhalten. Die anderen Charakteren bleiben leider etwas blass und nerven zuweilen sogar. Man fragt sich teilweise, warum erwachsene Menschen, es einem einzelnen Familienmitglied so schwer machen müssen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und birgt in einigen Passagen wundervolle philosophische Ansätze. Leider konnte mich die Geschichte nicht berühren, einzig Selma hat mich als Charakter überzeugt. Ich wäre auch gerne tiefer in die damalige chinesische Zeitgeschichte eingetaucht, vieles wurde nur angekratzt ohne in die Tiefe zu gehen. Zum Schluß noch ein schönes Zitat aus dem Buch. „Niemand macht das Land, in dem er geboren wurde. So wie das Land, in dem man geboren wurde, keine Menschen erschaffen kann. Menschen schaffen Menschen. Und Trauer, Liebe und Wut formen sie. Grenzen dagegen sind nur ausgedacht. Wir sollten nicht an sie glauben. An unsere Kraft. An unsere Liebe, unsere Trauer, unseren Zorn.“ (S.297) Dennoch vergebe ich für dieses Buch 4 Sterne, weil es wirklich schön erzählt ist und viel Potential dahintersteckt, das leider nicht ganz ausgeschöpft wurde.

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  • nicht überzeugend

    Das Geheimnis der Schneekirsche
    Gartenkobold

    Gartenkobold

    04. February 2017 um 20:50

    Klappentext: Berlin 1913. Kurz vor Weihnachten erreicht die junge Lehrerin Selma Wallenstein ein Telegramm ihres Vaters: Ihre Mutter ist schwer erkrankt. Hals über Kopf begibt sich Selma auf die Reise ins ferne Tsingtau, wo ihr Vater in der deutschen Kolonialverwaltung arbeitet. Dort angekommen, entdeckt Selma eine faszinierende neue Welt. Und sie begegnet völlig unverhofft ihrer großen Liebe Paul wieder, den sie seit Jahren nicht gesehen hat. All die Gefühle, die Selma so lange verdrängt hat, kehren mit Macht zurück. Doch bevor die beiden sich einander wieder annähern können, trennt das Schicksal sie erneut. - Für immer? Mir hat das Cover und der Klappentext sehr gut gefallen und ich habe mich auf eine sehr schöne Liebesgeschichte aus dem unter damaliger deutschen Kolonialverwaltung stehenden Tsingtau gefreut, auf historische Informationen, den Hintergrund und wurde doch enttäuscht. Schade, ich hatte mir von diesem Roman mehr versprochen, denn die Liebesgeschichte fand nur am Rande statt und ich empfand die historischen Hintergründe zu mager. Die  französischen Sätze von Tante Mireille waren meines Erachtens überflüssig, da eine entsprechende Übersetzung fehlte. Selma reist mit Schwester Adele und Tante Mireille nach einem Telegramm aus Tsingtau um die halbe Welt, da ihre Mutter schwer erkrankt ist. Selma ist im Gegensatz zu ihrer Schwester eine Frau mit einem Beruf, nein besser, einer Berufung, sie unterrichtet als Lehrerin. In Tsingtau angekommen, interessiert sie sich nach einer schweren Krankheit sehr für die chinesische Heilkunst und beginnt sich mit diesen Heilverfahren auseinanderzusetzen und nach und nach wendet sie die von ihr selbst hergestellten Heilmittel erfolgreich an. Außerdem trifft sie in Tsingtau ihre erste große Liebe wieder… Dieses Buch ist leider eins der wenigen, was mich ziemlich enttäuscht hat, da neben Selma, die von der Autorin sehr gut beschrieben war, die anderen Charaktere in meinen Augen leider ziemlich blass und farblos blieben, Adele und Mireille passten meiner Meinung nach nicht so in das Buch, es gab viele Personen, oder Nebencharaktere, die einmal kurz erschienen und dann nicht mehr erwähnt wurden. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich angenehm lesen. In den Kapitelüberschriften wird eine bestimmte Pflanze, deren Eigenschaften und Duft vorgestellt. Leider fehlt  am Anfang völlig der Zusammenhang  und der Leser findet erst viel zu spät den Zusammenhang zwischen Überschrift und Handlung, vielleicht ist es aber auch nur mir so ergangen? Insgesamt konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen. Schade.

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  • Wunderschönes Cover, kein überzeugender Inhalt

    Das Geheimnis der Schneekirsche
    tinstamp

    tinstamp

    03. February 2017 um 17:42

    Irgendwie bin ich nach dem Beenden dieses Buches etwas ratlos. Mir stellt sich die Frage: Was wollte uns die Autorin mit dieser Geschichte mitteilen? Ausgehend von einer Familiensaga und einem historischen Gesellschaftsroman, der 1913 in Berlin beginnt und danach dem Leser nach China entführt, erwartete ich mir neben der versprochenen Liebesgeschichte, etwas Spannung und Einblicke in die chinesische Kultur. Die Liebesgeschichte musste man mit der Lupe suchen, was mir nicht so viel ausmachte, da ich es nicht gerne kitschig habe. Spannung fand ich auch nicht unbedingt zwischen den Zeilen und Einblicke in die chinesische Kultur? Leider nur begrenzt, denn die deutschen Einwanderer blieben auch in Tsingtau, dem heutigen Qingdao, unter sich und frönten ihren deutschen Wurzeln und Eigenheiten. Aber beginnen wir von vorne..... Selma Wallenstein, eine für die Jahrhundertwende sehr selbstständige und engagierte Frau, arbeitet als Lehrerin in einer Grundschule. Sie liebt ihren Beruf und hat ein Herz für ihre Schüler. Während ihre Eltern in China weilen, wohnt sie gemeinsam mit ihrer Schwester Adele bei ihrer chaotischen französischen Tante Mireille. Selma ist diejenige, die arbeitet und den Haushalt führt, während ihre Tante ihre Likörchen und das gesellschaftliche Leben genießt. Auch Adele ist Selma keine große Hilfe, denn die Schwester träumt von einer Karriere als Schauspielerin und hat an jedem Finger massenweise Verehrer. Als eines Tages ein Telegramm des Vaters eintrifft, indem er mitteilt, dass die Mutter schwer erkrankt ist, brechen die drei Frauen sofort nach China auf. Die Stadt ist damaliger deutscher Stützpunkt der kaiserlichen Marine. Für Selma ändert sich nur die Umgebung, denn auch hier soll sie als Einzige die Familie zusammenhalten. Nach einer schweren Krankheit beginnt sie sich für die chinesische Medizin zu interessieren.... Ich hatte einige Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden. Die Figuren, mit Ausnahme von Selma, blieben blass oder nervten mich (Tante Mireille) Die vorallem auf den ersten hundert Seiten französischen Sätze wurden weder übersetzt, noch verständlich erklärt. Gut, dass ich Französisch in der Schule gelernt habe und somit keine Probleme hatte, aber jemand, der diese Sprache nicht spricht, wird hier doch einige Schwierigkeiten haben. Leider blieben mir auch die Charaktere weitgehend fremd. Vorallem Tante Mireille fand ich zu Beginn total überzogen und weltfremd. Adele blieb die äußerliche schöne Hülle....einen "Kern" fand ich nicht. Zu ihr konnte ich überhaupt keine Bindung aufbauen. Der Vater war ein deutscher Patriarch, wie er im Buche steht und auch die Mutter blieb mir fremd. Selma ist die einzige starke und gut gezeichnete Persönlichkeit dieses Romans. Außer der Familie Wallenstein wimmelt es von vielen Nebencharakteren, die manchmal nur kurz auftreten und dann einfach verschwinden. Ebenso lösten sich manche Handlungsstränge in Luft auf oder es wurden einige Begebenheiten nicht wirklich erklärt, wie Selmas Krankheit. Durch die Kapitelüberschriften hatte ich zwar den Zusammenhang zu den Duftkompositionen, doch eigentlich wurde das Thema Düfte erst kurz vor dem Ende genauer aufgegriffen. Hier fehlte mir nach der kurzen Einleitung komplett der Aufbau zu diesem Thema, welches - wie ich annahm - ein wichtiger Punkt in dieser Geschichte hätte sein sollen. Aber es gibt für mich auch einige positive Aspekte zu diesem Roman. Die Schilderung der Lage der deutschen Bewohner nach dem Ausbruch des ersten Weltkrieges und die ablehnende Haltung gegenüber den Wallensteins durch die französischstämmige Mutter und deren Schwester Mireille. So waren die Wallensteins weder Deutsche noch Franzosen und wurden von allen gemieden oder angefeindet. Diese Problematik wurde von Lisa Marcks sehr eindringlich und überzeugend geschildert. Inspiriert wurde die Autorin durch die Geschichte ihrer Urgroßeltern Louise und Paul, die 1901 gemeinsam nach Tsingtau gingen, sowie ihrer Großeltern Grete und Ernst, die sich 1908 als Kinder dort kennen- und später lieben lernten. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist eher ruhig, lässt sich aber gut lesen. Die Geschichte wird in der ersten Person und aus der "Ich-Persektive" erzählt. In den Kapitelüberschriften wird eine bestimmte Pflanze, deren Eigenschaften und Duft vorgestellt. Leider findet man erst viel zu spät den Zusammenhang zwischen den Überschriften und einem Teil der Handlung. Fazit: Für mich weder Fisch noch Fleisch....es fehlt das gewisse Etwas. Auch die Genreeinordnung ist nicht ganz leicht, was mir aber weniger ausmacht. Für mich leider ein Buch, das weder in meinem Gedächtnis haften bleiben, noch Spuren hinterlassen wird. Schade!

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  • Das Geheimnis der Schneekirsche

    Das Geheimnis der Schneekirsche
    Bjjordison

    Bjjordison

    02. February 2017 um 13:45

    Ich fand ja den Klappentext sehr ansprechend, denn ich habe mir schon vor Lesebeginn eine Liebesgeschichte in Tsingtau erwartet und habe mich schon auf diverse exotische und interessante Schauplätze gefreut. Leider war es aber nicht ganz, wie erwartet. Es ist die Geschichte von Selma, die mit ihrer Schwester und Tante ihren Eltern nachreist, weil die Mutter schwer erkrankt ist und sie von Deutschland aus nicht wirklich viel machen können… Mir hat der Einstieg wirklich sehr gut gefallen, aber je mehr ich gelesen habe, desto schwieriger war es für mich. Ich meine das in Bezug auf die Personen, da konnte ich nicht wirklich einen Bezug herstellen, da die mich nicht unbedingt überzeugen konnten. Hier möchte ich besonders die Tante erwähnen, denn die macht ja eine komplette Wandlung ihrer Einstellung durch. Oder zB. bei Selma zuerst wirkt sie richtig toll und stark, weil sie sich für eine Schülerin einsetzt und dann wird sie richtig fad im Laufe der Handlung. Auch die Handlung im Gesamten konnte mich nicht zu 100% überzeugen, man erwartet einen Liebesroman und dann hat man plötzlich eine Familiengeschichte. Fand ich irgendwie schade. Was hingegen wirklich sehr schön gemacht war, sind die Beschreibungen der Schauplätze, denn die sind richtig toll und man merkt hier finde ich, dass die Autorin sich von ihren Vorfahren hat inspirieren lassen. Auch sehr schön dem Leser nähergebracht, wird die historische Komponente. Toll. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und schön. Die Geschichte war angenehm zu lesen und hat sich außerdem sehr flüssig lesen lassen. Das Cover gefällt mir sehr gut. Fazit: 3 von 5 Sterne. Kann ich nur bedingt weiterempfehlen, denn für mich war die Geschichte eher schwierig zu lesen. Allerdings, wer schöne Ortsbeschreibungen mag, ist hier richtig

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  • Leserunde zu "Das Geheimnis der Schneekirsche" von Lisa Marcks

    Das Geheimnis der Schneekirsche
    Goldmann_Verlag

    Goldmann_Verlag

    Liebe Lovelybooker_innen!Habt ihr Lust auf eine herzerwärmende Liebesgeschichte, die euch ins exotische China führt? Dann solltet ihr unsere Leserunde zu „Das Geheimnis der Schneekirsche“ auf keinen Fall verpassen.Der Roman beginnt in Berlin im Jahr 1913. Dort erreicht die junge Lehrerin Selma Wallenstein ein Telegramm ihres Vaters: Ihre Mutter ist schwer erkrankt. Hals über Kopf begibt sich Selma auf die Reise ins ferne Tsingtau, wo ihr Vater in der deutschen Kolonialverwaltung arbeitet. Dort angekommen, entdeckt Selma eine faszinierende neue Welt. Und sie begegnet völlig unverhofft ihrer großen Liebe Paul wieder, dem Mann, den sie einst heiraten wollte und den sie seit Jahren nicht gesehen hat. All die Gefühle, die Selma so lange verdrängt hat, kehren mit Macht zurück. Doch bevor die beiden sich einander wieder annähern können, trennt das Schicksal sie erneut. – Für immer?Wer von euch will an Selmas Seite in das Reich der Mitte reisen und nach der großen Liebe suchen? Natürlich startet ihr nicht alleine, sondern gemeinsam mit unserer Autorin Lisa Marcks, die mit euch diskutiert und euch auch für Fragen gerne zur Verfügung steht.Inspiration zu der bewegenden Liebesgeschichte lieferten übrigens die Großeltern der Autorin, die sich 1908 als Kinder im fernen Tsingtau kennen- und später lieben lernten. Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen wollt, verratet uns die schönste Liebesgeschichte aus eurer Familie. Unter allen Teilnehmern verlosen wir bis Sonntag, 18. Dezember, 20 Exemplare des Romans.Das Buch erscheint am 19. Dezember im Goldmann Verlag. Mehr über das Buch und die Autorin Lisa Marcks erfahrt ihr auf www.goldmann-verlag.de.  

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    • 329
  • Liebe kennt keine Grenzen

    Das Geheimnis der Schneekirsche
    Angelika123

    Angelika123

    30. January 2017 um 12:15

    Die junge Lehrerin Selma Wallenstein lebt im Berlin des frühen 20. Jahrhunderts und führt als alleinstehende und arbeitende Frau für die damalige Zeit ein eher ungewöhnliches Leben. Doch der Unterricht mit ihren Schülerinnen erfüllt sie und lenkt sie vom Liebeskummer um ihre verlorene Liebe Paul ab. Bis Selma eines Tages völlig unerwartet die Nachricht erhält, dass ihre im chinesischen Tsingtau lebende Mutter erkrankt ist. Gemeinsam mit Schwester Adele und Tante Mirelle machen sich die Frauen auf den langen Weg von Deutschland nach China. Neben der beschwerlichen Reise warten viele unverhoffte Erlebnisse auf Selma in dieser exotischen neuen Welt und es beginnt ein spannendes Abenteuer, das in einem überraschenden Wiedersehen mit Selmas großer Liebe Paul gipfelt und ihre Gefühle Kopf stehen lässt...„Das Geheimnis der Schneekirsche“ ist ein ganz wundervoller, einfühlsamer und sensibel erzählter historischer Roman um das tragische Schicksal einer ganzen Familie und die berührende Liebesgeschichte zweier Liebender, die von vornherein füreinander bestimmt zu sein scheinen und dennoch einen steinigen Weg vor sich haben. Luftig leicht und dennoch tiefgründig-emotional kommt der Schreibstil der Autorin daher, die die Geschichte aus der Perspektive ihrer Hauptprotagonistin Selma erzählt, wodurch sich der Leser besonders gut in deren Leben hineindenken und –fühlen kann. Es macht großen Spaß durch das Lesen an Selmas Schicksal teilhaben und ein Stück ihres Lebensweges mit ihr gemeinsam gehen zu können. Durch die detaillierten Personen-, Handlungs- und Ortsbeschreibungen hat man tatsächlich das Gefühl mittendrin dabei zu sein. Zudem erfährt man nebenbei teilweise sehr interessante historische und kulturelle Bezüge, die dem Roman meiner Meinung nach das gewisse Etwas verleihen und ihn so zu viel mehr machen als einem bloßen 08/15-Liebesroman. Das „i-Tüpfelchen“ stellt schließlich das wunderschön gestaltete Cover mit seinen zarten pinkfarbenen Kirschblüten dar, das bereits beim Betrachten Lust auf das Lesen dieses Buches macht. Insgesamt ein gelungener Roman, der mich sehr gut unterhalten hat!

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  • Zwischen den Welten

    Das Geheimnis der Schneekirsche
    snowbell

    snowbell

    28. January 2017 um 13:45

    Der Roman "Das Geheimnis der Schneekirsche" von Lisa Marcks ist ein unterhaltsamer historischer Roman über dunkle Familiengeheimnisse und tragische Liebe, der untrennbar mit seinem historischen Kontext verbunden ist und wertvolle Einblicke in die Kolonialzeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlaubt.Erzählt wird die Geschichte der jungen Lehrerin Selma, die um 1913 ein Telegramm ihres Vaters erhält, in dem er sie bittet, wegen der schweren Erkrankung ihrer Mutter nach China zu reisen. Gemeinsam mit ihrer Tante Mireille und ihrer Schwester Adele macht sie sich auf den langen und beschwerlichen Weg von Berlin nach Tsingtau. Dort angekommen, entdeckt Selma eine faszinierende neue Welt und trifft ihre großen Liebe Paul wieder, dem Mann, den sie einst heiraten wollte und den sie seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat.Das Cover ist wunderschön gestaltet worden und spiegelt den Titel des Buches, das hauptsächlich in China spielt. Durch die verwendeten zarten Farben wirkt es schlicht und zurückhaltend, entfaltet aber eine große Wirkung auf den Betrachter. Die rosefarbenen Kirschblütenzweige sind sehr filigran gezeichnet und heben sich von dem feinen Pergament perfekt ab. Man glaubt, den Duft der Blüten spüren zu können. Diese enge Verbundenheit mit der Natur spiegeln auch die Überschriften der einzelnen Kapitel wider, die genaue Beschreibungen von Pflanzen und deren Wirkungsweise enthalten. Der atmosphärisch dichte, flüssige und ruhige Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, und das Buch lässt sich mühelos lesen. Die Autorin hat die farbenprächtige Kulisse des exotischen Chinas perfekt eingefangen. Sämtliche Schauplätze der Handlung werden detailliert beschrieben, so dass der Leser gleichsam mit auf die Reise ins alte China genommen wird. Das Geschehen wird in der "Ich-Form" erzählt. Durch die verwendete Erzählperspektive kann man sich leicht in die Gefühlswelt der Protagonistin Selma hineinversetzen, die eine sehr sympathische und engagierte junge Frau ist. Sie ist sehr interessiert an der chinesischen Kultur, erlernt die Grundzüge der traditionellen chinesischen Medizin und nutzt ihr erworbenes Wissen, um später anderen Menschen helfen zu können. Auch alle weiteren handelnden Personen sind differenziert gestaltet und liebevoll in Szene gesetzt worden. Häufig weisen sie einige "typische" Charaktereigenschaften auf, die gewisse Rückschlüsse auf ihre jeweilige Nationalität erlauben. Stilistisch gesehen pendelt der Roman "Das Geheimnis der Schneekirsche" zwischen vielen verschiedenen literarischen Genres. Einerseits ist es ein interessanter historischer Roman, andererseits aber auch eine faszinierende Familiensaga und ein klassischer Liebesroman. Gleichzeitig ist es aber auch die Geschichte einer Emanzipation, weil eine starke Frau im Mittelpunkt der Handlung steht, die sich Anfang des letzten Jahrhunderts ihren Weg zum Glück auf ihre ganz eigene Weise erkämpft. .

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  • Eine Liebe zwischen Deutschland und China

    Das Geheimnis der Schneekirsche
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    20. January 2017 um 15:40

    Das Buch spielt rund um den Ersten Weltkrieg in Deutschland und in China. Aber auch Französinnen sind unter den Neben-Darstellern vertreten. Die Tante der Protagonistin Selma Wallenstein wirft auch viel und gerne mit französischen Phrasen um sich, weswegen rudimentäre Kenntnisse oder zumindest eine Affinität zu dieser Sprache beim Lesen von Vorteil sein könnten. Eigentlich sind Geschichten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielen, genau mein Ding. Ich mag Familien- und Liebesgeschichten mit Geheimnissen sehr gerne. Auch China, das als fremde und faszinierende Kultur dargestellt wird, konnte mich beeindrucken. Doch es gibt einiges, was mir nicht so gut gefallen hat, weswegen ich auch nur drei von fünf Sternen vergeben kann. Dem Buch fehlt leider das gewisse Etwas. Ich muss zugeben, dass ich, einmal angefangen, schnell über die Seiten fliegen konnte. Doch teils wirkte die Geschichte konstruiert, unglaubwürdig und warf immer wieder Fragen auf. Die Liebesgeschichte wird mir zu sehr in die Länge gezogen. Ich hätte Paul gerne öfter gesehen. Doch er blieb immer nur ein großes Fragezeichen. Dafür hat man natürlich einen tollen Einblick in die deutsche Kultur in China vor 100 Jahren bekommen, was auch nicht zu verachten ist. Was mich ebenfalls stört sind die Sprünge. Manchmal ist da auf einmal ein Brief, ohne Einleitung und Erklärung. Auch ist mir nicht immer ganz klar in welchem Zeitraum sich die Geschichte abspielt (hängt auch mit dem Kritikpunkt "zu sehr in die Länge gezogen zusammen"). Wenn die Kapitel Jahreszahlen gehabt hätten wäre mir vieles klarer gewesen. Mein Fazit: es ist eine durchaus nette Geschichte, die ich auch sehr gerne gelesen habe! Wenn man die Mängel allerdings zusammenzählt, ist es nicht besser als ein durchschnittlicher Liebesroman mit exotischen Tendenzen,

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  • Das Geheimnis der Schneekirsche

    Das Geheimnis der Schneekirsche
    friederickesblog

    friederickesblog

    19. January 2017 um 19:46

    Das Geheimnis der Schneekirsche Berlin 1913. Kurz vor Weihnachten erreicht die junge Lehrerin Selma Wallenstein ein Telegramm ihres Vaters: Ihre Mutter ist schwer erkrankt. Hals über Kopf begibt sich Selma auf die Reise ins ferne Tsingtau, wo ihr Vater in der deutschen Kolonialverwaltung arbeitet. Dort angekommen, entdeckt Selma eine faszinierende neue Welt. Und sie begegnet völlig unverhofft ihrer großen Liebe Paul wieder, den sie seit Jahren nicht gesehen hat. All die Gefühle, die Selma so lange verdrängt hat, kehren mit Macht zurück. Doch bevor die beiden sich einander wieder annähern können, trennt das Schicksal sie erneut. – Für immer? Die Autorin Lisa Marcks ist das Pseudonym der Autorin, Schlussredakteurin und Journalistin Kerstin Sgonina. Zu ihrem Roman „Das Geheimnis der Schneekirsche“ hat sie die Geschichte ihrer Urgroßeltern Louise und Paul inspiriert, die 1901 gemeinsam nach Tsingtau gingen, und ihrer Großeltern Grete und Ernst, die sich 1908 als Kinder dort kennen- und später lieben lernten. Wenn die Autorin nicht schreibt oder redigiert, widmet sie sich ihrem Garten oder ihrer Leidenschaft fürs Kochen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Berlin. Das Cover Das Cover mit dem Schneekirschenzweig und dem sich optisch leicht ablösenden Hintergrund wirkt sehr einladend. Das Bild des prächtig blühenden Schneekirschenbaumes, der wie im Titel angekündigt ein Geheimnis verbergen soll, in Verbindung mit dem Klappentext lässt eine spannende Liebesgeschichte erwarten. Die Geschichte (Spoiler!) Selma ist im frühen 20. Jahrhundert als Lehrerin tätig. Es ist für sie nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung, was in dieser Zeit sehr ungewöhnlich ist. Zusammen mit ihrer Schwester, die eher eine Traumtänzerin ist, und ihrer etwas komplizierten Tante lebt sie in Berlin. Als Selma ein Telegramm ihres Vaters erhält, in dem er sie bittet, nach China zu kommen, weil ihre Mutter sehr krank ist, macht sie sich mit ihrer Tante und ihrer Schwester auf den Weg. Schon die weite Reise in die ferne Welt hält einige Herausforderungen bereit. In China angekommen erkrankt sie selbst, erlernt während ihrer Genesung die Grundzüge der traditionellen chinesischen Medizin und trifft erst mit Verspätung im Haus ihrer Eltern ein. Sie erschrickt über den schlimmen gesundheitlichen Zustand ihrer Mutter und ist enttäuscht vom strengen Verhalten des Vaters. In der deutschen Kolonie in Tsingtau trifft sie Paul, ihre große Liebe von früher, wieder und spürt, dass diese Liebe immer noch glüht, aber zu diesem Zeitpunkt keine Erfüllung finden kann. In der Sorge um ihre Mutter beschäftigt sie sich mit Kräutern, gewinnt durch Destillieren Essenzen und macht diese haltbar, was ihr in der nachfolgenden kriegerischen Zeit nützt, um Menschen zu helfen. Meine Meinung Das Buch ist in einem sehr angenehmen Schreibstil in der „Ich-Form“ geschrieben und zog mich von Anbeginn in die Geschichte der Selma hinein, die ich sehr mochte und mutig fand. Die Figuren sind in ihren Charakteren wunderbar ausgearbeitet und spiegeln die Vielfalt der menschlichen Eigenheiten und verschiedenen Nationalitäten wider. Die Schauplätze sind so gut beschrieben, dass man als Leser in seiner Vorstellungskraft sehr gut mitreisen und das fremde China kennenlernen kann. Faszinierend und sehr gelungen fand ich die Einbettung der Geschichte in den historischen Kontext der Kolonialzeit. Sehr angenehm und informativ war für mich auch die Tatsache, dass die Kapitelüberschriften mit wohl durchdachten Beschreibungen von Pflanzen und deren Wirkung versehen sind. Allerdings stand die Liebesgeschichte, die ich aufgrund des Klappentextes erwartet hatte, bis auf ein paar Szenen zwischendurch nicht im Zentrum des Romans, sondern wurde eher am Rande gestreift und schließlich dann am Ende etwas näher betrachtet und abgehandelt. Jedoch tat dies der Geschichte an sich überhaupt keinen Abbruch, weil die Familiengeschichte, die menschlichen Probleme und die inneren und äußeren Konflikte der Figuren – auch im Zusammenhang mit den historischen Ereignissen – phantastisch erzählt wurden. In meinen Augen ist dies lediglich ein Problem der Auswahl des Klappentextes, der etwas vom Thema entfernt ist und deshalb eine etwas andere Erwartungshaltung beim Leser auslöst. Ich würde die Geschichte eher als historische Familiensaga einordnen und möchte für dieses Buch auf jeden Fall eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen.

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