Lisa Marie Rice ist eine amerikanische Autorin, die früher Liebesromane geschrieben und seit 2004 erotische Thriller schreibt. Das merkt man. Das Buch strotzt vor bildhaften, ausführlichen Beschreibungen insbesondere der erotischen Szenen. Wer das nicht mag, wird an dem Buch keinen Gefallen finden.
Die Handlung ist überschaubar, ohne die Sexszenen wäre der Roman nur halb so dick. Dennoch wird der Spannungsbogen hoch gehalten, wollte ich wissen, was passiert, und wurde zum Weiterlesen animiert.
Fazit: Ich wurde gut unterhalten und habe mich an den bildhaften Sprache erfreut. Könnte man halbe Sterne vergeben, hätte ich vermutlich nur 4,5 vergeben. Aber weil mir das Werk insgesamt sehr gut gefallen hat, habe ich aufgerundet.
Lisa Marie Rice
Lebenslauf
Alle Bücher von Lisa Marie Rice
Gefährlicher Fremder
Midnight Angel - Dunkle Bedrohung
Midnight Man - Gefährliche Mission
Gefährliches Spiel
Gefährliche Wahrheit
Midnight Fever - Verhängnisvolle Nähe
Lust de LYX - In tiefer Sehnsucht
Gefährliche Schatten (eine Midnight Angel-Novelle)
Neue Rezensionen zu Lisa Marie Rice
Inhalt: Allegra Ennis wird alles genommen: ihre Musikkarriere, ihr Vater und ihr Augenlicht. Fortan taumelt sie durch eine Existenz voller Dunkelheit, geplagt von Alpträumen. Auf einer Eröffnungsfeier trifft sie Ex-Navy-Seal Douglas Kowalski und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Doch die Gefahr ist für Allegra noch nicht vorbei...
Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr flüssig, obwohl ich manchmal ein wenig überrascht von der harschen Ausdrucksweise war. Der Einstieg in die Geschichte und das Kennenlernen der Protagonisten gestaltete sich rasant. In diesem Buch gibt es detaillierte Erotikszenen, die schnell zur "Haupthandlung" werden. Die Tatsache der blinden Protagonistin schafft natürlich viele Möglichkeiten und ein paar interessante Situationen, wurde aber meiner Meinung nach dennoch zu wenig genutzt. Auch Allegras Umgang mit ihrer Beeinträchtigung hat sie mir nicht gerade sympathisch gemacht. Kowalski, voll von militärischem Drill - woran man übrigens häufig erinnert wird, was am Anfang ja durchaus seinen Reiz hat -, tut alles um sie zu beschützen, doch einige Dinge sind mir dann doch etwas zu weit gegangen. Auch mit ihm wurde ich nicht richtig warm. Andere Figuren blieben blass und tauchten dort auf, wo sie benötigt wurden. Der Antagonist konnte mich leider nicht überzeugen, doch ich hatte das Gefühl, dieser Strang der Handlung war eher als Nebenarm angelegt.
Trotzdem sind die Seiten nur so dahin geflogen und ich konnte eintauchen in diese Erzählung.
Mein Fazit: 2.5 Sterne aufgerundet für einen etwas oberflächlichen Romantic Thrill, bei dem Frau nicht zu viel nachdenken sollte.
Eigentlich sucht Ex-Navy SEAL John Huntington in Portland, Oregon, nur nach neuen Büroräumen für sein Sicherheitsunternehmen. Doch ein Blick auf seine potenzielle neue Vermieterin genügt ihm, um zu wissen, dass er sie haben will. Suzanne Barron ist ebenfalls sofort von dem ehemaligen Elitesoldaten, einem Berg von einem Mann, fasziniert. Doch seine ebenso sinnliche wie gefährliche Aura schüchtert die Innendekorateurin auch sehr ein. Dennoch lässt sie sich von John, der sofort in ihrem Gebäude einzieht und ihr so von nun an Tag und Nacht nahe sein wird, umwerben. Nach einer ersten Verabredung, die mit heißem, schnellem Sex endet, fragt sie sich zunächst, ob sie zu viele Gefühle in die Affäre hineinlegt. Doch als John kurz darauf in letzter Sekunde zwei Auftragskiller ausschaltet, die sie ermorden wollten, wird ihr klar, dass er ebenfalls sehr viel für sie empfindet. Um ihr Leben zu schützen, würde John alles tun.
Der Auftaktband der Midnight-Trilogie hat es wahrlich in sich. Für Lisa Marie Rice gibt es kein entweder oder, sie schöpft sowohl in Sachen Erotik als auch Spannung aus dem Vollen. Und vor allem hat sie einen Helden erschaffen, bei dem man von der ersten Seite an versteht, warum der Heldin in seiner Gegenwart immer die Knie weichen werden. Männlicher als John kann ein Mann kaum sein. In seinem risikoreichen Beruf ist er ein harter Knochen, gegenüber der Frau, die er liebt, hingegen der geborene Beschützer und ein aufmerksamer und erfahrener Liebhaber, der es zur Kunstform erhoben hat, sie innerhalb und außerhalb des Bettes zu verwöhnen, ohne sie dabei mit seiner Zuwendung völlig zu erdrücken. Damit ist er die perfekte Verkörperung einer Fantasie. Neben den Hitzewallungen auslösenden Sexszenen sorgt auch die unerklärliche Bedrohung Suzannes für erhöhte Adrenalinausschüttung. Aber auch bei der Lösung dieses Problems darf der durchtrainierte Alpha-Krieger konsequent politisch unkorrekt bleiben. (TD)
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