Lisa Maxwell

 4 Sterne bei 105 Bewertungen

Lebenslauf von Lisa Maxwell

Lisa Maxwell wuchs in Akron, Ohio, auf und hat einen Doktortitel in Anglistik. Sie arbeitete als Lehrerin, Dozentin, Redakteurin, Schriftstellerin und Buchhändlerin. Wenn sie grade nicht an einem Roman arbeitet, unterrichtet sie am College. Mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen lebt sie in der Nähe von Washington DC. Besuchen Sie die Autorin im Internet: @LisaMaxwellYA

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Lisa Maxwell

Cover des Buches Der letzte Magier von Manhattan (ISBN: 9783426523674)

Der letzte Magier von Manhattan

 (72)
Erschienen am 02.09.2019
Cover des Buches Die Diebin des Teufels (ISBN: 9783426523698)

Die Diebin des Teufels

 (17)
Erschienen am 01.09.2020
Cover des Buches Unhooked (ISBN: 9781481432047)

Unhooked

 (8)
Erschienen am 01.03.2016
Cover des Buches The Last Magician (ISBN: 9781534405318)

The Last Magician

 (7)
Erschienen am 10.08.2017
Cover des Buches Not That Kinda Girl (ISBN: 9780007418886)

Not That Kinda Girl

 (0)
Erschienen am 07.07.2011

Neue Rezensionen zu Lisa Maxwell

Cover des Buches Der letzte Magier von Manhattan (ISBN: 9783426523674)Mandthebookss avatar

Rezension zu "Der letzte Magier von Manhattan" von Lisa Maxwell

Wirklich überraschend gut!
Mandthebooksvor 4 Monaten

Rezension: (kann Spoiler enthalten)

Dieses Buch hat mich wirklich sehr überrascht. Ich mag Urban Fantasy, konnte mir aber nicht vorstellen, wie das nun zu Beginn des 20. Jahrhunderts aussehen soll. Und ich wusste nicht so ganz, ob mich diese Umsetzung dann auch überzeugen könnte. Aber das hat sie definitiv.
Ich mochte das Setting im magischen abgegrenzten Manhattan zu dieser Zeit sehr. Und die Karte, die in meinem Taschenbuch enthalten war, konnte mir auch alle Orte etwas detailreicher präsentieren.
Auch die Figuren mochte ich sehr, vor allem Harte und Dolph. Sie hatten alle ihre Stärken und Schwächen und waren jeder auf seine eigene Art detailreich und vielschichtig wiedergegeben. Sehr gut gefiel mir hier vor allem, dass gerade dadurch, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wurde, niemand "Böse" oder "Gut" war. Jeder hatte seine Motive und Ambitionen und hat diese auch mehr oder weniger vertreten und während man so Esta durch ihr neues Leben begleitet hat, bekam man noch ganz andere Sichten auf die Dinge gezeigt. Ich konnte bis zum Schluss mitfiebern und auch wenn ich bereits eine Ahnung hatte, ganz klar war trotzdessen nicht, wer sich gegen Esta stellt und wer nicht.
Auch der Schreibstil hat es mir sehr einfach gemacht, ich musste mich regelrecht zusammenreißen, um nicht weiterzulesen, denn es ging so leicht von der Hand. Und da es an Spannung nicht gemangelt hat, war es nochmal schwerer, nicht zu dehydrieren oder zu verhungern, weil man unbedingt weiterlesen will;)


5 Sterne

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Cover des Buches Die Diebin des Teufels (ISBN: 9783426523698)phantastische_fluchtens avatar

Rezension zu "Die Diebin des Teufels" von Lisa Maxwell

Esta kehrt zurück aber alles läuft anders als geplant
phantastische_fluchtenvor 6 Monaten

Eine Welt, in der Magier gefürchtet, verachtet, verfolgt und getötet werden. Die Stadt New York ist ein Asyl für diese Menschen, doch die Stadt wird zu ihrem Gefängnis. Einmal dort, kann man nicht mehr fort. Eine »Schwelle« verhindert, dass ein Magier diese Stadt jemals wieder verlassen kann. Einem Magier, der mit dieser Schwelle in Berührung kommt, wird seine Kraft entzogen. Und ohne seine magischen Fähigkeiten ist ein Magier nichts, er siecht dahin und stirbt. Ziel mehrerer Gruppen und Menschen ist es, diese Schwelle zu zerstören. Einige mit guten Absichten, um den Magiern die Freiheit zu geben, einige mit ehrgeizigen Absichten, um endlich über die "niederen" Menschen herrschen zu können. 

Der Orden, der einst diese »Schwelle« errichtet hat um die Menschen vor den Magiern zu schützen, nutzt nun selbst pervertierte Magie, um seine Machtstellung zu erhalten. Die Mitglieder dieses Ordens bestechen Politiker und die Polizei, nehmen Einfluss auf Gerichtsurteile und lassen unliebsame Mitmenschen auch gerne eliminieren.  Estas Ziel und das Ziel aller Magier ist es, den Orden zu stürzen und die Schwelle zu vernichten.

 

Kommentar: 

Normalerweise beginne ich eine Rezension, in dem ich kurz den Inhalt zusammenfasse und dann auf Details, Schreib- und Ausdrucksweise eingehe. Hier wird das etwas schwierig, denn Band zwei schließt nahtlos an den ersten Band an und die Ereignisse nehmen ihren Lauf. Daher finde ich sogar, dass der Klappentext zu vieles verrät und ich werde versuchen, lediglich auf die Dinge einzugehen, die auch im Klappentext schon erwähnt werden. 

Schweren Herzens kehrt Esta in ihre eigene Zeit zurück. Persönliche Belange und Gefühle stellt sie hinten an, denn sie weiß, die Gegenwart ist ihre Heimat und dort leben ihre Freunde, denen sie helfen will. 

Doch Verstand und Gefühl sind oftmals nicht einer Meinung und nach ein paar schockierenden Offenbarungen ihres Mentors kehrt Esta in das Jahr 1902 zurück um dem Magier Harte zu helfen. Diese Hilfe beinhaltet, die magische Schwelle, die New York umgibt, zu durchbrechen und die fünf Elementarsteine zu finden, die Harte in alle Welt verstreut hat. 

Esta merkt schnell, dass ihre Fähigkeiten in der Nähe von Harte nicht mehr so zuverlässig sind wie früher und dass seine Anwesenheit sich negativ auf sie auswirkt. Daher missglückt ihr auch ein Sprung und statt an einem anderem Ort, landet sie mit dem Magier zusammen in einer anderen Zeit. Sie starten 1902 und nach dem Ende des Sprungs befinden sie sich im Jahr 1904.

 

Ab dort wechselt die Geschichte immer wieder zwischen den beiden Jahren, bis sich letztendlich alte Freunde und alte Feinde alle im Jahre 1904 in St.Louis aufeinander treffen. 

Harte und Esta begeben sich nach St. Louis, weil der Magier Julien, dem Harte 1902 eines der Artefakte überlassen hat, dort ein festes Engagement hat. Harte konnte damals nicht ahnen, dass er die Menschen, denen er die Elementarsteine übergeben hatte, in Lebensgefahr gebracht hat. Und sein Erzfeind Jack Grew setzt alles daran, diese Steine vor Esta und Harte zu finden und ihre Macht zu nutzen. So beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. 

Mir hat auch der zweite Band um Esta und Harte sehr gut gefallen. Während ich bei einigen Zeitreise-Romanen oft das Gefühl habe, dass einiges unlogisch ist und die Autoren zu Gunsten der Geschichte »Kniffe« entwickeln, die unglaubhaft wirken, hat mich diese Geschichte voll und ganz überzeugt. Vor allem der Wechsel zwischen den Jahren 1902 und 1904 erhöht die Spannung ungemein. So erfahren wir Leser, im Gegensatz zu Esta und Harte, was aus Vivian und Jianyu geworden ist. Und neue Figuren betreten 1902 die Bühne, von denen das Duo nicht weiß. Das ist ein toller Kniff, denn so weiß der Leser mehr als die Charaktere und kann mit verfolgen, wie alle Fäden zusammen laufen. 

Was man während des Lesens vergisst und einem nicht bewusst wird ist, wie jung die Charaktere noch sind. Harte, in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, bricht aus, lässt seine Vergangenheit hinter sich und lebt ein bescheideneres Leben abseits der Gangs, die New York und die Slums kontrollieren. Aber niemand kann seiner Vergangenheit endgültig entfliehen. Er und Esta sind noch keine 20 Jahre alt aber das Leben hat sie gezeichnet, sie haben so vieles erlebt und erlitten, dass man glaubt, altere und reifere Charaktere vor sich zu haben. Das gleiche gilt auf für Jianyu, Vivian, Cela oder ihrem verhassten Gegner Jack Grew. 

Es sind keine unreifen Teenager, die zu Helden mutieren, um die Welt zu retten, sondern glaubhafte Charaktere, die durch das Schicksal geprägt wurden und Verantwortung übernehmen. Gerade das ist es, was mich als Leser absolut überzeugt hat. Auch die neuen Personen, die hier die Bühne betreten, wie Ruby und Theo, überzeugen auf ganzer Linie. 

Das Buch packt einen von der ersten Seite, sprachlich ist es ebenfalls ein Highlight, wer es in die Hand nimmt, kann es kaum noch weglegen. Normalerweise hat ein Mittelteil ja so seine Schwierigkeiten aber hier wird die Geschichte einfach in hohem Tempo weiter erzählt, ohne zu vielen Wiederholungen und ohne Bruch.

 

Fazit: 

Eine spannende und glaubhafte Fortsetzung einer fesselnden Geschichte mit überzeugenden Charakteren. Ich bin bespannt, wie es weiter geht. 

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Cover des Buches Die Diebin des Teufels (ISBN: 9783426523698)ConnyKathsBookss avatar

Rezension zu "Die Diebin des Teufels" von Lisa Maxwell

Zähe Fortsetzung
ConnyKathsBooksvor 7 Monaten

Esta ist zurück im Jahr 1902 und versucht mit dem Magier Harte die Zukunft der Magie zu retten. Dafür müssen die beiden fünf magische Steine finden, die über den Kontinent verstreut sind. Eine gefährliche Reise beginnt - nicht nur, weil ihre Feine ebenfalls auf der Suche nach den Steinen sind. Sondern auch, weil die dunkle Macht des Ars Arcana, des Buches der Mysterien, nun in Harte lebt - und herauszubrechen droht...

"Die Diebin des Teufels" stammt aus der Feder von Lisa Maxwell und ist der zweite Band ihrer Urban-Fantasyreihe. Leider kann die Fortsetzung nicht mit dem gelungenen Auftakt mithalten und fällt deutlich schwächer aus. Schade.

Ob Magie, Mysterien, Zeitreisen, Gangs und historische-reale Hintergründe, wie die Weltausstellung in St. Louis von 1904, die hier eine wichtige Rolle spielt - das Worldbuilding finde ich immer noch sehr faszinierend und ausgesprochen originell. Auch der Schreibstil ist durchaus ansprechend. Das war's dann aber auch schon an positiven Aspekten.

Denn die Umsetzung fällt doch sehr zäh und langatmig aus. Ein Mittelband, in auf 700 Seiten! nicht sonderlich viel passiert. Kaum Action, kaum Überraschungen und Weiterentwicklungen, stattdessen dreht sich vieles nur im Kreis und wiederholt sich. Ein Artefakt wird gesucht, gefunden, verloren und das Ganze wieder von vorn. Was mich doch sehr langweilte. Viele Seiten habe ich hier nur quergelesen, ohne groß was zu verpassen. 

Dabei hoffte ich anfangs noch auf einen spannenden Roadtrip von Esta und Harte auf der Suche nach den 5 Steinen. Leider blieb das Ganze dann auf zwei Schauplätze - New York 1902 und St. Louis 1904 - und nur auf zwei Artefakte beschränkt. Es ging einfach nicht voran, auch was die Romanze betrifft. Ich begrüße es zwar, wenn sich Beziehungen langsam entwickeln, aber nicht auf diese extreme Art und Weise. Slow Burn ist hier noch untertrieben. Die beiden wollen zwar, dürfen aber nicht aufgrund Hartes dunkler Buch-Magie, und das in Dauerschleife.

Der Roman wird zudem aus mehr als zehn alten und neuen Perspektiven erzählt. Für mich definitiv zu viel, um sich richtig auf Figuren einzulassen. Selbst mit Esta und Harte konnte ich hier nicht so mitfühlen und mitfiebern wie erhofft. Meine Lust auf die Fortsetzung hält sich trotz des interessanten Cliffhangers in Grenzen. 

Insgesamt kann ich daher "Die Diebin des Teufels" nur eingeschränkt empfehlen. Eine zähe Fortsetzung, die nicht an den Auftakt heranreicht, aber immerhin noch durch das magisch-originelle Worldbuilding punktet. 3 Sterne von mir.

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