Lisa Maxwell

 3.9 Sterne bei 81 Bewertungen
Autor von Der letzte Magier von Manhattan, Unhooked und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Lisa Maxwell

Lisa Maxwell wuchs in Akron, Ohio, auf und hat einen Doktortitel in Anglistik. Sie arbeitete als Lehrerin, Dozentin, Redakteurin, Schriftstellerin und Buchhändlerin. Wenn sie grade nicht an einem Roman arbeitet, unterrichtet sie am College. Mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen lebt sie in der Nähe von Washington DC. Besuchen Sie die Autorin im Internet: @LisaMaxwellYA

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Die Diebin des Teufels

 (5)
Neu erschienen am 01.09.2020 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch. Es ist der 2. Band der Reihe "Die Rätsel des Ars Arcana".

Alle Bücher von Lisa Maxwell

Cover des Buches Der letzte Magier von Manhattan (ISBN: 9783426523674)

Der letzte Magier von Manhattan

 (61)
Erschienen am 02.09.2019
Cover des Buches Die Diebin des Teufels (ISBN: 9783426523698)

Die Diebin des Teufels

 (5)
Erschienen am 01.09.2020
Cover des Buches Unhooked (ISBN: 9781481432047)

Unhooked

 (8)
Erschienen am 01.03.2016
Cover des Buches The Last Magician (ISBN: 9781534405318)

The Last Magician

 (7)
Erschienen am 10.08.2017
Cover des Buches Not That Kinda Girl (ISBN: 9780007418886)

Not That Kinda Girl

 (0)
Erschienen am 07.07.2011

Neue Rezensionen zu Lisa Maxwell

Neu

Rezension zu "Die Diebin des Teufels" von Lisa Maxwell

Starke Fortsetzung
SillyTvor 6 Tagen

Achtung, Band 2 einer Trilogie – inhaltliche Spoiler vorhanden!

New York, 1902, gemeinsam mit dem Magier Harte Darrigan ist es Esta gelungen, das Ars Arcana zu stehlen. Doch dabei ist es ihnen nicht gelungen, die Magier New Yorks zu befreien, ganz im Gegenteil, denn die düstere Macht des Buches scheint nun in Harte seine Macht zu entfalten. Um diese Macht zu brechen, müssen Esta und Harte die fünf elementaren Steine finden, doch diese sind über den gesamten Kontinent verstreut. Die Gefahr spitzt sich zu, denn nicht nur Esta und Harte sind auf der Suche nach den Steinen, sondern auch ihre Feinde versuchen alles, diese zu finden.
Meine Meinung
Schon das Cover des ersten Bandes der Ars Arcana Trilogie ist ein absoluter Hingucker und auch Band 2 steht diesem in nichts nach.
Da für mich der erste Teil auch ein wahres Highlight war, konnte ich die Fortsetzung kaum noch abwarten. Der Einstieg gelang mir recht gut und auch wenn die Autorin nur minimal auf die bisherigen Ereignisse eingeht, waren mir diese recht schnell wieder präsent. Allerdings sollte man hier unbedingt den ersten Band der Reihe kennen, da die Bücher inhaltlich aufeinander aufbauen und man die Kenntnisse aus dem Vorgänger unbedingt benötigt, um sich zurecht zu finden.
Lisa Maxwells Schreibstil finde ich einfach großartig, denn sie schafft es mit ihren Worten sowohl die passende Atmosphäre zum Inhalt zu schaffen als auch das Kopfkino lebendig zu zeichnen. Dabei schreibt sie absolut fesselnd und sie hat es auch hier geschafft, mich mitten in die Geschichte zu setzen.
Neben den, teils schnellen, Perspektivwechseln, macht auch hier die Geschichte immer mal wieder Zeitsprünge. Allerdings fällt es nicht schwer, diesen zu folgen und da auch die Kapitel die passenden Überschriften tragen, weiß der Leser, wer gerade wann handelt.
Insgesamt ist hier die Handlung mehr auf die Hintergründe der Personen und den damit einhergehenden Intentionen gerichtet. Trotzdem gibt es immer wieder spannende Momente, die den Sog auf den Leser verstärken. Neben der Grundgeschichte erleben wir hier auch die Weltausstellung in St. Louis 1904 und auch da ist es der Autorin absolut gelungen, mich an diesem Stück Geschichte teilhaben zu lassen.
Gleichzeitig stehen natürlich auch hier wieder die Magier Esta und Harte im Mittelpunkt. Während Esta zu einer Art fraglichen Berühmtheit geworden ist, gerät Harte immer mehr in den düsteren Bann des Ars Arcana. Beide Protagonisten sind mir absolut ans Herz gewachsen und ich liebe es, wie sie miteinander agieren, aber auch die gesamte Ausstrahlung, die sie haben. Mein Herz schlägt hier definitiv für Harte Darrigan und auch wenn ich nicht unbedingt ein Freund großer Liebesgeschichten bin, habe ich doch mit den beiden auch in dieser Hinsicht mitgefiebert. Trotzdem stehen die Bande, die die beiden miteinander verknüpfen, hier nicht im Vordergrund. Ich habe hier auf jeden Fall wieder mit beiden mitgefiebert und bin unendlich gespannt, wie es mit ihnen weitergehen wird. Für mich sind diese beiden absolut großartig gezeichnet, voller innerer Widersprüche, eigensinnig, stark und mutig und doch auch mit Ecken und Kanten.
Auch wenn diese beiden Charaktere im Mittelpunkt stehen, gibt es hier eine Menge weiterer Charaktere, von denen man bereits einen großen Teil im ersten Band kennenlernen durfte. Jeder einzelne ist wichtig für die gesamte Handlung und wurden facettenreich entworfen.
Mein Fazit
Ich liebe die gesamte Geschichte mit all ihren Ideen dahinter und vor allem die beiden Protagonisten. Auch wenn hier die reine Handlung in diesem zweiten Band eher geradlinig bleibt, konnte sie mich dennoch völlig fesseln und einnehmen. Lisa Maxwell schafft es auch hier, mich mitten ins Geschehen zu setzen und vor allem brachte sie mich wieder dazu, mit ihren Protagonisten Esta und Harte mitfiebern zu können. Ein wenig Magie, ein wenig Historie, etwas Thrill, etwas Liebe und insgesamt eine bildgewaltige Story, deren Fortsetzung ich schon jetzt entgegenfieber.

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Rezension zu "Die Diebin des Teufels" von Lisa Maxwell

Kampf um Vergangenheit und Zukunft
Elohym78vor einem Monat

Harte Darrigan und Esta Filosik ist es tatsächlich gelungen, die Schwelle von New York zu übertreten. Lebend! Denn beide sind Mageuse und eigentlich sollte es keinem Magier möglich sein, diese Schwelle zu übertreten, die der Orden und seine Anhänger geschaffen haben, um die Menschen vor der Magie - vermeintlich - zu beschützen.
Aber die beiden zahlen einen hohen Preis dafür. Einen zu hohen? Denn sie landen in der Zukunft und ihre Mission, alle fünf Elementarsteine zu beschaffen, scheint weiter entfernt als je zu vor. Zudem ist die Welt ein kleines Stückchen dunkler geworden. Die Schwelle wurde zwar übertreten, aber zu dem Preis, dass die Jefferson-Garde gegründet wurden, um alle Mageuse zu jagen und zu eliminieren. Harte und Esta müssen sich schnell etwas einfallen lassen, um in dieser, ihnen feindlich gesinnten Welt zu überleben und sie zu retten. Denn was wäre eine Welt, aus der die Magie endgültig verschwunden wäre?

Lisa Maxwell erschafft eine magische und zugleich triste und traurige Welt, die düster und beklemmend wirkt. Statt in Magie zu baden und in dessen Licht zu glänzen, brennt nur ein kleines Flämmchen, das kurz vor dem Verlöschen ist. Angst vor dem Unbekannt wächst in den Köpfen der Menschen, geschürt von Fanatikern, die nicht damit geizen, mit einzelnen Geschehnissen die Panik anzuheizen. Ist es Neid und Missgunst, oder vielleicht doch ein Körnchen Wahrheit? Langsam aber sicher schaukelt sich die Stimmung hoch und der etwas zähe Einstieg in das Buch nimmt Fahrt auf.
Meiner Meinung nach, hat das Buch mehr von einem gut strukturierten Krimi, als von einem Fantasy-Roman. Die Protagonisten jagen gekonnt einem Täter hinterher, wobei die Sicht des Jägers und das des Gejagten in gleicherweise zur Geltung kommt und versuchen eine längst begangene Tat aufzuklären. Aber gespickt mit magischen Momenten, die der Erzählung Pfiff verleiht. Besonders gut gelungen finde ich die beiden Erzählstränge über zwei Jahre hinweg, die sich immer näher kommen und in einem erhellenden Finale gipfeln.
Mir persönlich sind die Beschreibungen zu genau, zu langatmig und wirken daher eher zäh, statt einfallsreich. Die Umgebung, die Menschen, die Gegebenheiten, einfach alles schildert die Autorin bis ins letzte Detail. Auf der einen Seite ist das natürlich schöner Luxus, da ich so meine eigene Phantasie nicht bemühen brauche, aber eben auch schade. Für mich zumindest. Denn ich finde es schön, die kleinen Zwischenräume selber füllen zu können.

Schon vor dem Übertreten der Schwelle hat ein besonderes Band Esta und Harte verbunden. Sie fühlten sich zu einander hingezogen - die Frau aus der Zukunft und den Mann ohne Platz auf der Welt. Beides ruhelose Seelen ohne rechtes Ziel; zumindest persönliches Ziel. Denn sie kämpfen für das Wohl anderer und haben sich selbst aus dem Blick verloren. Ich mag diese beiden Charaktere sehr, die Lisa Maxwell voller Kraft und Unsicherheit, voller Schwäche und Eigensinn, kurz mit inneren Gegensätzen kreiert hat. Gerade als ich dachte, dass die beiden einen Weg zueinander gefunden haben, absorbiert Harte die Macht des Ars Arcana und droht sich in dieser uralten Kraft zu verlieren. Ich bangte mit Esta, dass sie endlich ihren Harte für sich gewinnen kann. Denn was gibt es schöneres, als die Kraft der Liebe?
Sehr gelungen fand ich den dunklen, nenne ich es mal bösen Gegenpart zu den beiden: Jack Grew. Verwöhnter Sohn und Lebemann aus New York, Mitglied des Ordens und einzig auf sein eigenes Wohl fixiert. Er bekommt viel Gegenwind, den er sich nicht erklären kann, hält er sich selbst doch quasi für den Nabel der Welt.
Gemeinsam sind sie wie Katze und Maus, doch wer wen wirklich jagt und wer am Ende der Sieger ist, bleibt lange im Verborgenen.

Mein Fazit
Teil zwei konnte mich nicht ganz überzeugen, da mir persönlich die Spannung verloren gegangen war. Trotzdem ist der Band magisch und wer ausgeschmückte Krimis mag, wird die Serie lieben.

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Rezension zu "Die Diebin des Teufels" von Lisa Maxwell

Nur eine Frage der Zeit
bootedkatvor einem Monat

„Die Diebin des Teufels geht um“, behauptet eine Gruppierung von Mageus, die gegen das Anti-Magie-Gesetz vorgeht. Nach einem Zwischenfall wird Esta als Diebin des Teufels bezeichnet und ihr Name für die Aktivitäten der Gruppe verwendet, obwohl Esta selbst nichts mit ihnen zu tun hat. Zusammen mit Harte Darrigan, sucht sie in St. Louis nach fünf elementaren Steinen, um die Macht des Buchs des Mysterien zu brechen, die in Harte selber steckt. Währenddessen haben Viola, Jianyu und Cela in New York alle Hände voll zu tun, die Magie geheim zu halten und gleichzeitig ihren Feinden die Stirn zu bieten.

Magie ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Amerika nicht nur nicht gerne gesehen, sondern verbreitet auch Angst und Schrecken. Lisa Maxwell erzählt im zweiten Teil ihrer „Ars Arcana“-Reihe aus mehreren Perspektiven, wie die Mageus mit ihren Fähigkeiten umgehen und dabei mehr oder weniger heimlich gegen die New Yorker Gangs vorgehen. Auch, wenn dabei wechselnde Personen im Vordergrund stehen, wird unmissverständlich deutlich, wie die einzelnen Sichtweisen zusammenhängen. Dadurch ist man den Charakteren manchmal etwas voraus, allerdings ist die Geschichte selbst nicht vorhersehbar.

Das Personal in „Die Diebin des Teufels“ ist bunt wie New York selbst, oder vielmehr: bunt, wie New York eigentlich sein sollte. Denn immer wieder klingt Kritik am heutigen Amerika durch und zwischendurch gewinnt man den Eindruck, dass sich die Gesellschaft bis auf ein paar technische Errungenschaften kaum verändert hat. Lisa Maxwell schafft eine große Bandbreite an sowohl kultureller als auch sexueller Diversität und bindet diese ganz selbstverständlich mit in den erzählerischen und historischen Kontext mit ein.

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