Lisa Moore

 3.6 Sterne bei 70 Bewertungen
Autorin von Das Glück hat vier Farben, Und wieder Februar und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Lisa Moore

Lisa Moore wurde im März 1964 in St. Johns, Kanada geboren. Nach ihrem Schulabschluss entschied sich Moore für ein Kunststudium an der Nova Scotia College of Art and Design. Ihren großen Durchbruch als Schriftstellerin feierte Lisa Moore mit ihrem Debütroman "Im Rachen des Alligators", der zu einem Bestseller avancierte. Die Autorin ist mit Stephen Crooker verheiratet.

Alle Bücher von Lisa Moore

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Das Glück hat vier Farben

Das Glück hat vier Farben

 (32)
Erschienen am 27.04.2017
Und wieder Februar

Und wieder Februar

 (30)
Erschienen am 19.08.2013
Der leichteste Fehler

Der leichteste Fehler

 (7)
Erschienen am 23.02.2015
Im Rachen des Alligators

Im Rachen des Alligators

 (2)
Erschienen am 19.01.2015
Fremde Hochzeit

Fremde Hochzeit

 (0)
Erschienen am 04.03.2015
Caught

Caught

 (0)
Erschienen am 10.02.2015
Febrero / February

Febrero / February

 (0)
Erschienen am 01.02.2012

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Neue Rezensionen zu Lisa Moore

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Das Glück hat vier Farben" von Lisa Moore

Sehr gut ausgeformte Figuren, aber es gab Längen, besonders zu Beginn des Buches
Buchraettinvor einem Jahr

Flannery steht hier im Mittelpunkt der Geschichte. Sie ist verliebt in ihren Mitschüler. Die Projektarbeit für die Schule, die sie mit ihm zusammen erarbeiten soll ist doch eigentlich eine gute Gelegenheit ihm näher zu kommen – oder? Manchmal kommt es aber anders.
Flannery finde ich sehr gut dargestellt. Die Probleme in ihrer Familie. Ihren Vater, von dem sie nur Bruchstücke kennt, an den sie aber immer wieder denkt. Die Mutter und ihre Einstellung zum Leben und auch zum Thema Geld. Die Probleme der Familie, der Geldmangel auch das ist hier immer wieder Thema.
Der Beginn der Geschichte, da hatte ich erst ein wenig Schwierigkeiten in die Geschichte einzusteigen.
Für mich plätscherte es erst ein wenig. Aber es lohnt sich weiter zu lesen. Je mehr ich als Leser in die Familie und die Erzählung eintauchen konnte, umso besser hat es mir gefallen. Es ist der Autorin gelungen, die Figuren für mich mehr lebendig werden zu lassen, ihnen Individualität und Lebendigkeit zu verleihen.
Die Figuren waren sehr gut ausgeformt. Die Mutter, die sich scheinbar selbst verwirklichen möchte, ihre Kinder liebt, aber dennoch so chaotisch durch das Leben geht. Der kleine Bruder, verwöhnt, aber dennoch heiß geliebt. Tyrone, Mitschüler, heimlicher Schwarm, auch er lebt sein Leben, seine Graffitis und kümmert sich eigentlich so gar nicht um Flannery.
Es wird auch sehr gut dargestellt, welche Probleme Mädchen haben, wenn sie in die Pubertät kommen. Auch die körperlichen Veränderungen sind hier immer wieder Thema und ich kann mir vorstellen, dass die Leserinnen der Zielgruppe hier sehr gut in das Buch eintauchen können.
Das Buch nimmt im Lauf der Geschichte auch noch an Fahrt auf und es wird spannend. Gut gefallen hat mir auch die Idee des Projekts, das sie entwickelt, aber auch ihre eigene Entwicklung im Lauf der Geschichte.
Es war ein wenig viel auf und ab beim Lesen. Der Einstieg fiel mir schwer, manchmal plätscherte es. Die Figuren fand ich im Lauf der Geschichte besser dargestellt, aber leider konnte mich die Geschichte nicht komplett überzeugen. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen. 3,5 werden es.

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LESETANTE_CAROs avatar

Rezension zu "Das Glück hat vier Farben" von Lisa Moore

Schleicht sich mit leisen Schritten ins Herz und verweilt da bis zur letzten Seite und noch ein paar
LESETANTE_CAROvor einem Jahr

Erwachsen werden ist nicht immer leicht. Auch Flannery aus dem Buch "Das Glück hat vier Farben" muss dies erlernen. Die Autorin Lisa Moore schenkt dem Mädchen keine rosa-rote Glitzerwelt zum Aufwachsen, sondern verfrachtet Flannery in die unterste Schicht der Gesellschaft, in der das Geld regelmäßig knapp ist und man allmonatlich überlegen muss, ob der gewählte Weg der künstlerischen Freiheit richtig ist.

Doch Flannery ist nicht Flannery, wenn sie nicht so ein wunderbarer Charakter wäre. Seit Kindheitstagen ist sie in Tyrone verliebt, den sie eine Zeit lang aus den Augen verlor. Er ist der Schulrowdy, der gerne und oft der Bildungseinrichtung fernbleibt und auch sonst nicht der Fleißigste ist. Aber hinter der "harten" Schale eines Sprayers und Schulschwänzers steckt so viel mehr als Tyrone der Welt da draußen zeigen mag. Die beide jedenfalls müssen sich für ein Schulprojekt zusammenraufen und Flannery macht das beste daraus. Denn sie merkt schnell, dass die meiste Arbeit an ihr hängen bleibt.

Das letzte Schuljahr hat aber nicht nur Gefühlschaos und ein stressiges Schulprojekt zu bieten. Nach und nach gehen langjährige Freundschaften verloren, weil Menschen sich verändern und neue, aber nicht unbedingt die richtigen, Wege gehen. Aber dafür entstehen auch neue Verbindungen und Freundschaften, an die Flannery zunächst nicht gedacht hat.

Lisa Moore beweist mit diesem Buch, welchen super schönen Erzählstil sie hat. Trotz vieler trauriger und auch ernster Themen ist "Das Glück hat vier Farben" die Zeit absolut wert, die man zum Lesen dieses Werkes benötigt. Wir folgen Flannerys Gedanken, die sehr lebendig sind und manchmal auch sehr nahe gehen. Flannery hat einfach ein gutes Herz, was sie zu einem tollen Charakter macht, die es bisher nicht leicht hatte in ihrem Leben.

Mit ihrer Mutter stand ich an manchen Stellen auf Kriegsfuß, da ich es absolut nicht verstanden habe, wie diese ihre Prioritäten setzte. Aber muss man einen gesellschaftskonformen Weg gehen, nur wegen der Kinder und wegen dem Geld? Bedarf es nicht viel mehr dieser Freigeister in unserer Welt? Für Flannery sind diese Fragen vielleicht nicht prägend in dieser Geschichte, aber ich glaube, dass ihr die ab und an gekommen sind. Ich denke, dass diese auch wichtig waren, um sich von ihren Mutter abzunabeln und um erwachsen zu werden.

Für mich ist "Das Glück hat vier Farben" eines dieser Bücher, die nicht mit einem lauten Knall daher kommen. Es schleicht sich mit leisen Schritten ins Herz und verweilt da bis zur letzten Seite und noch ein paar Tage länger. Es ist ein kleines, stilles Highlight zum Jahresende gewesen, welches ich meinen Lesern wärmstens empfehlen möchte.

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book_lovers avatar

Rezension zu "Das Glück hat vier Farben" von Lisa Moore

Überhaupt nicht meins
book_lovervor einem Jahr

Ich hab mir das Buch gekauft und mich total darauf gefreut, aber war am ende total enttäuscht. Es lässt sich zwar einfach und schnell lesen, ändert aber an dem Schreibstil  nicht wirklich etwas. Alles geht zu schnell und man bekommt garn nicht wirklich was mit. *SPOILER*Wenn Flannery von diesen Mädchen angegriffen wird und mit einem Kondom betatscht wir, geht mir das viel zu schnell. Die Situation passiert und danach ist sie schon fast vergessen. Mich hätte dieses Szenario wahrscheinlich ein wenig traumatisiert und ein totales Gefühlschaos entfacht. *SPOILER ENDE*

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Lisa Moore wurde am 28. März 1964 in St. Johns (Kanada) geboren.

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